Antisemitische Schmiererei in Steglitz
Auf Glascontainern in der Bornstraße auf Seite des Ortsteils Steglitz stand geschrieben: "Zionisten töten." Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet.
Auf Glascontainern in der Bornstraße auf Seite des Ortsteils Steglitz stand geschrieben: "Zionisten töten." Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet.
An einer Schule im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ein*e Schüler*in von der schulleitenden Person beleidigt. Dem/der Schüler*in wurde eine sichtbare Verletzung nicht geglaubt und abgesprochen. Die hinzukommenden Eltern wurden antiziganistisch beleidigt.
An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde ein*e Schüler*in von Mitschüler*innen antiziganistisch und misogyn beleidigt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf kam es zu antiziganistischem Mobbing eine*r Schüler*in. Lehrpersonal und Schule unternahmen nichts gegen dieses Mobbing. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
An einem Laternenpfahl in der Grabenstraße/Heinersdorfer Straße klebte ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel. Der Aufkleber richtete sich gegen eine vielfältige Gesellschaft, dabei insbesondere gegen Menschen mit Einwanderungsgeschichte und queere Lebensweisen. Der Sticker wurde entfernt.
In Zehlendorf wurden extrem rechte Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und gegen Geflüchtete richten. Ein Sticker wirbt für die extrem rechte Kampagne "Ein Prozent" und hat die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Der andere Sticker stammt aus einem extrem rechten Versandhandel und fordert Geflüchtete zur "Remigration" auf. Beide Sticker wurden entfernt.
Auf einer Litfaßsäule in der Birkbuschstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt.
In Steglitz-Zehlendorf fand ein antifeministischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Lichterfelde West wurden mehrere antisemitische Vorfälle entdeckt. An einer Wand klebte ein Zettel, dessen Inhalt die Shoah bagatellisierte, außerdem wurde eine antisemitische Schmiererei gefunden. An eine Bushaltestelle wurde ein antisemitischer Schriftzug geschmiert.
Auf der Toilette einer Berliner Hochschule in Dahlem wurde ein „Bring them Home“-Aufkleber beschädigt und daneben „Fuck You“ geschrieben und ein Davidstern gemalt.
Auf der Toilette einer Berliner Hochschule in Dahlem wurde der Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt. Durch die Beschreibung eines Palästinas "vom Fluss zum Meer" wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
An der Bushaltestelle "S Lichterfelde West" wurden zwei Aufkleber aus extrem rechten Versandshops entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der andere Aufkleber richtete sich gegen Muslim*innen. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Am Rathaus Steglitz wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit seinem Inhalt gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Halbauer Weg" wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Außerdem war der Spruch "Ausländer raus" daneben geschrieben. Die Schmierereien wurden der Polizei und der BVG gemeldet.
Auf den Schaufenstern einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde klebte ein Sticker mit transfeindlichem Inhalt. Der Aufkleber enthielt lediglich folgende Defintion: "woman an adult female human". Ähnliche Texte, die in Form von Lexikoneinträgen daherkommen und somit universelles Wissen beanspruchen, werden in transfeindlichen Kreisen verwendet. Sie suggerieren, dass es bei Menschen zwei natürliche Geschlechter gäbe und sprechen Transpersonen ihre Selbstbestimmung ab. Die Einrichtung arbeitet mit der gesamten Nachbarschaft im Kiez und ist seit Herbst 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
In einer Arztpraxis in Steglitz-Zehlendorf kam es zu Anti-Schwarzem Rassismus gegen eine besuchende Person. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
In Lankwitz kam es zu einer behindertenfeindlichen strukturellen Benachteiligung. Einer Person wurde ein ihr zustehender Anspruch nicht gewährt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum geändert.
In Steglitz-Zehlendorf kam es zu einer NS-verherrlichenden Äußerung. Zum Schutz der meldenden Person wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Bei einer Veranstaltung an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) kam es zu einer strukturellen Benachteiligung einer Person mit Behinderung. Mitmach-Aktionen waren so gestaltet, dass die Person nicht teilnehmen konnte. Auch nach mehrfachem Aufmerksam-machen auf die Situation und Unterstützung durch weitere anwesende Personen wurde keine Alternative angeboten und die Person mit Behinderung blieb von den Angeboten ausgeschlossen.
Auf einem Stromkasten auf der Albrechtstraße/Ecke Filandastraße wurden zwei Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Ein Aufkleber war bereits unkenntlich gemacht worden, der andere wurde entfernt.
Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ein Sticker mit antimuslimischem, rassistischen Inhalt entdeckt.
In der Sundgauer Straße wurde erneut ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen Muslim*innen.
Auf der Kaiserswerther Straße in Dahlem wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Er machte Werbung für den Parteizweig Brandenburg.
In der Sedanstraße, am Eingang zum Stadtpark wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
In der Winfriedstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den Slogan: "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar".
Auf der Scheibe der Bushaltestelle "Haydnstraße" wurden zwei Sticker der Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Sie wurden unkenntlich gemacht.
Auf der Sundgauer Straße und auf der Winfriedstraße wurden Aufkleber aus extrem rechten Versandshops gefunden. Einer der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen, der andere Sticker gegen den muslimischen Glauben. Die Aufkleber wurden entfernt.
Auf der Bäkestraße/Ecke Ostpreußendamm wurde ein Sticker der Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
In der Gegend um die S- und U-Bahnstation Rathaus Steglitz herum wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. So wurde u.a. in der Mittelstraße ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" gefunden und entfernt. In der Schützenstraße klebten ebenfalls Aufkleber mit der Aufschrift "#stolzmonat" und Aufkleber der extrem rechten Gruppe aktiv.berlin. Diese wurden entfernt.
Auf einem Stromkasten an der Roonstraße wurden Zahlencodes entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Unter anderem war dort der Zahlencode "1161" geschmiert. Dieser steht für "AAFA" und meint "Anti-Antifaschistische Aktion". Die Codes wurden unkenntlich gemacht. In der Moltkestraße/ Ecke Gardeschützenweg wurden außerdem Sticker entdeckt, die aus extrem rechten Versandshops stammten. Einer der Sticker war bereits verblasst, der andere Sticker richtete sich gegen muslimische Menschen. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Auf der Sundgauer Straße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Er stammte aus einem extrem rechten Versandshop.
In einem Bus der Linie 112 wurde auf Höhe der Fischerhüttenstraße ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
In der Rothenburgstraße wurde eine große Anzahl an Stickern entdeckt und teilweise entfernt. Die Sticker stammten u.a. von der extrem rechten Gruppierung "aktiv.berlin". Einige der Sticker propagierten das rassistische Konzept der sog. "Remigration". Andere Sticker warben für die extrem rechte Kampagne "Stolzmonat".
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf. Um betroffene Personen zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Am Bahnsteig des Bahnhofs Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sowohl rassistisch, als auch queerfeindlich war. Sie lautete "Fuck N-Wort, K-Wort, Schwule, Linkswähler" (das N- und K-Wort waren ausgeschrieben). Die Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.
An der Mauer der S-Bahnbrücke an der Bergstraße wurde zweimal der extrem rechte Zahlencode "18" (=Adolf Hitler) entdeckt. Er war dorthin gesprüht worden.
Auf einer Broschüre zum Thema „Demokratie stärken“ wurde in der Checkliste der Punkt „Omas gegen rechts unterstützen“ durchgestrichen und ein Davidstern darunter gemalt sowie der Schriftzug „Genitalverstümmelung ist nicht ok“.
In einer Postfiliale im Bezirk kam es zu einer strukturellen Benachteiligung durch eine mitarbeitende Person der Filiale. Einer Person aus einer Geflüchtetenunterkunft, die sich in einem Asylverfahren befand, wurde eine Leistung verweigert. Diese war notwendig für einen Antrag für das Jobcenter. Obwohl die betroffene Person Identitätsnachweise vorlegte, verlangte der/die Postmitarbeiter*in einen Reisepass, welcher in Asylverfahren oft vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einbehalten wird. Die betroffene Person war mit einer unterstützenden Person aus der Einrichtung unterwegs, welche die Situation erklärte. Der/die Mitarbeiter*in der Postfiliale verweigerte sich dennoch. In einem späteren Telefonat der Unterstützer*in mit der Postzentrale stellte sich heraus, dass die vorgelegten Identitätsnachweise ausreichend gewesen wären. Die erforderliche Leistung wurde dann durch die Postzentrale erledigt. Ohne die unterstützende Person hätte sich die Situation für die betroffene Person nicht lösen können.
In der Sundgauer Straße, der Berliner Straße und der Winfriedstraße wurden mehrere Sticker entdeckt, die aus extrem rechten Versandshops stammten. Die Sticker richteten sich alle gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und machten u.a. Werbung für eine Webseite. Die Aufkleber wurden entfernt.
In einer S-Bahn der Linie 1 an der Haltestelle Feuerbachstraße wurden Personen von einem Mann mit dem N-Wort und dem K-Wort beschimpft. Eine Person, die sich daraufhin einmischte, wurde von dem Pöbler mit queerfeindlichen Worten beleidigt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde der Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
An der Bushaltestelle Schützallee wurde ein Sticker entdeckt, der den Kiez als "Nazi Kiez" markiert. Der Sticker wurden entfernt.
Auf die Sitze an der Bushaltestelle "Ostpreußendamm Süd" wurden erneut Hakenkreuze geschmiert. Nachdem bereits gemeldete Schmierereien entfernt worden bzw. unkenntlich gemacht worden waren, wurden neue Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Sie wurden der Polizei erneut zur Entfernung gemeldet.
Auf der Schloßstraße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen. Außerdem wurden Aufkleber des rechten Internet-Radios "Kontrafunk" gefunden. Alle Aufkleber wurden entfernt.
Am S-Bahnhof Botanischer Garten wurden extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten u.a. von einer extrem rechten Gruppierung und propagierten das rassistische Konzept der "Remigration".
Auf einer Wand an der Autobahnabfahrt Hüttenweg wurde eine Schmiererei gesprüht, die sich gegen demokratische Parteien richtete und gleichzeitg einen rassistischen Hintergrund hatte. Das Graffiti suggeriert, dass Migration zu mehr Kriminalität und insbesondere zu Mord durch Menschen mit Migrationsgeschichte führe und demokratische Parteien verantwortlich für diese Kriminalität und Morde wären.
An der Wand einer sozialen Einrichtung im Bezirk wurden NS-verherrlichende Sprühereien und Hakenkreuze entdeckt. Außerdem wurde ein antisemitischer Spruch gesprüht. Die Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
In einer Einrichtung im Bezirk kam es zu rassistischen Äußerungen einer Mitarbeiterin.
Im Komponistenviertel auf der Siemensstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. Zudem fand sich in der Nähe ein Sticker gegen die Partei "Die Grünen". Der Versandshop, in dem der Sticker zu erwerben ist, vertreibt Sticker, die Remigration propagieren oder weitere rassistische Inhalte teilen. Der Sticker wurde entfernt.
Auf der Lenbachstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Organisation "Junge Alternative" entdeckt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Er wurde unkenntlich gemacht.