Abendveranstaltung: „Sichtbar widersprechen – Queer Talk mit Kakao“

Welche Diskriminierungserfahrungen machen LGBTIQ* Menschen in ihrem Alltag in Berlin? Welche Vorfallsarten werden dokumentiert und wo finden sie statt? Und: Was kann diesen Vorfällen entgegengesetzt werden?

Queer Talk mit Kakao: Online-Veranstaltung am 8. Dezember 2021

Wir laden ein zum Online-Austausch zu LGBTIQ*feindlicher Gewalt in Berlin „Sichtbar widersprechen - Queer Talk mit Kakao“ am 8. Dezember 2021 um 18.00 Uhr mit den Podcaster*innen Antonia Bär und Sophie Rauscher und mit den Berliner Registern. Wir sprechen gemeinsam über Alltags-Diskriminierung gegen LGBTIQ* Menschen in Berlin. Antonia Bär und Sophie Rauscher werden sich darüber austauschen und Vorfälle kommentieren und einordnen, die die Berliner Register dokumentiert haben. Wir wollen besprechen, wie wir an dem gegenwärtigen Zustand der verbreiteten Alltagsdiskriminierungen etwas ändern können.

Bericht: Abendveranstaltung „Dialog: Sichtbarkeit schaffen – LGBTQIA-Feindlichkeit begegnen“

Am Abend des 16. November 2021 fand die Veranstaltung „Dialog: Sichtbarkeit schaffen – LGBTQIA-Feindlichkeit begegnen“ im Rahmen der Reihe „Von der Geschichte zur Gegenwart“ im Kino Casablanca in Adlershof statt. Bei einer der letzten live Veranstaltungen fanden sich trotz gesundheitsbedingter Absagen ca. 20 Interessierte im Kino ein, um gemeinsam die Dokumentation „Yes, We Are“ zu schauen.

Jahresbericht 2020 der Berliner Register erschienen

"Das Jahr 2020 war nicht gewöhnlich. Es war geprägt von Ereignissen, die die gesamte Gesellschaft betrafen, weil sie tiefe Wunden sichtbar gemacht und neue geschaffen haben. Am 19. Februar 2020 erschoss ein rechter Gewalttäter aus rassistischer Motivation in Hanau neun Menschen mit Migrationsgeschichte. Zeug*innen der Tat, Angehörige und Freund*innen der Ermordeten kritisieren das Vorgehen der staatlichen Ermittlungsbehörden in der Tatnacht und die mangelhafte Aufarbeitung von Fehlern, die im Zusammenhang mit der Tat durch staatliche Institutionen gemacht wurden.

Superheld*innen-Masken zum Herunterladen, Drucken und Ausmalen.

Als Teil unserer Aufklärungskampagne "Nicht nur ... Held*innen melden!" haben wir diese Masken für Superheld*innen jeden Alters erstellt.

Hier kannst du die Masken als pdf-Dateien zum Ausdrucken herunterladen.

Ankündigung: Berliner Register dokumentieren nun auch antifeministische Vorfälle

Antifeminismus ist zwar kein neues Phänomen, aber neu ist, dass die Berliner Register ihn zusätzlich zu den bestehenden inhaltlichen Kategorien nun erfassen werden. Warum? Weil Antifeminismus überregional bei rechten Terroranschlägen, aber auch in der Kommunikation in Sozialen Netzwerken an Bedeutung zugenommen hat. Die jüngsten Beispiele sind der antisemitische Anschlag in Halle (2019) und der rassistische Anschlag in Hanau (2020).

Presseveröffentlichung zur Register-Auswertung

Im Nachgang an unsere Pressekonferenz am 30. März 2021 sind einige Presseveröffentlichungen erschienen, die die Ergebnisse unserer Auswertung aufgriffen.

RBB (30.3.2021)
"2020 neuer Höchststand an rechtsradikalen, rassistischen und antisemitischen Vorfällen in Berlin"
(https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20210330_1930/Nachrichten_ei...)

Pressemappe und Auswertung der Register-Ergebnisse 2020

Für das Jahr 2020 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3822 Vorfälle (2019: 3277) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem und behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert.

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