Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Lankwitz
Auf einer Ampel an der Ecke von Wiesen- und Siemensstraße in Lankwitz wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Auf einer Ampel an der Ecke von Wiesen- und Siemensstraße in Lankwitz wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
In einem Parkhaus an der Bornstraße in Steglitz wurde auf einem Schild ein Hakenkreuz entdeckt. Es war dort mit Edding hingeschmiert worden.
Auf einer Parkbank im Paul-Ernst-Park am Schlachtensee wurden mehrere Schmierereien gefunden, die sich gegen die Ukraine richteten und gleichzeitig die NS-Zeit verharmlosten. So standen dort u. a. "Kill Ukraine", "Putin is king" oder "Nazi Ukraine". Dabei wurde bei einigen Schmierereien das "I" in Ukraine durch Hakenkreuze ersetzt.
Auf einem Laternenpfahl an der Wismarer Straße in Lichterfelde wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
In einem Bus in Dahlem wurde ein Aufkleber entdeckt, der die zionistische Bewegung für die Shoah verantwortlich macht.
An der Ecke von Königsberger Straße und Ostpreußendamm in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. Etwas weiter an der Ecke Königsberger Straße und Morgensternstraße wurde ein Sticker entdeckt, auf dem politische Gegner*innen der extremen Rechten herabwürdigend als "Zecken" bezeichnet wurden. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.
Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Südende in Steglitz wurde eine NS-verherrlichende Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die verbotene SA-Parole: "Alles für Deutschland", welche auf einen Kasten für Streugut geschmiert worden war. Außerdem wurde im Fahrstuhl am S-Bahnhof eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Auf der Malteserstraße in Lankwitz wurden neun Sticker des österreichischen TV-Senders "Auf1" entdeckt. Der TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
In der Drakestraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete. Auf dem Sticker wurden diese in herabwürdigender Weise als "Zecken" bezeichnet. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandshop. Er wurde entfernt. Außerdem wurden im Schweizer Viertel im selben Ortsteil zwei Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Inhalt der Sticker brachte queere Menschen mit Pädophilie in Verbindung und unterstellte, dass Kinder vor queeren Menschen geschützt werden müssten.
An einem Parkautomat in der Feuerbachstraße wurde erneut der neonazistische Zahlencode "1161" (= Anti Antifaschistische Aktion) entdeckt. Der Code war bereits vor einigen Wochen an gleicher Stelle aufgetaucht und wurde unkenntlich gemacht.
Auf dem Ostpreußendamm wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei auf einem Briefkasten entdeckt. Außerdem fanden sich im Umfeld mehrere Schmierereien, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten, sowie ein Sticker eines Abgeordneten der "AfD". Ein weiterer Sticker des Abgeordneten klebte auf einem Laternenpfahl auf der Morgensternstraße. Der rassistische Sticker propagierte das Konzept der sogenannten "Remigration". Auch auf der Morgensternstraße fanden sich mehrere Schmierereien gegen antifaschistisch Engagierte. Die entdeckten Sticker und das Hakenkreuz wurden entfernt.
In einem Café an der Freien Universität Berlin (FU) in Dahlem wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Es stand dort geschrieben: "Death Death to the IDF, to Israhell & AmeriKKKa". Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die drei großgeschriebenen "K" in dem Wort "Amerika" sollen vermutlich einen Zusammenhang zum Ku Klux Klan (kurz KKK) herstellen.
An der Bushaltestelle "Am Gemeindepark" wurde ein Sticker entdeckt, welcher den Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt. Auf dem Account werden u.a. rassistische und queerfeindliche Inhalte verbreitet. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.
Am Badeweg in Nikolassee wurde das Zelt einer obdachlosen Person angezündet. Die Person befand sich schlafend im Zelt, konnte sich aber noch retten, bevor das Zelt vollständig ausbrannte. Die Mordkommission der Polizei und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln und fahnden nach der Tatperson.
Im Jungfernstieg wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Lichterfelde West wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQA*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus. Der Sticker hatte den transfeindlichen Slogan: "Es gibt nur 2 Geschlechter".
An der Bushaltestelle Lange Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt. An der gleichen Stelle klebte auch der Aufkleber eines "AfD"-Abgeordneten, der Werbung für diesen machte.
An Laternenpfählen auf der Hans-Sachs-Straße in Lichterfelde West wurden insgesamt drei extrem rechte Sticker entdeckt und teilweise entfernt. Ein Aufkleber stammte von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent", zwei stammten aus einem extrem rechten Versandshop. Alle Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf dem Ostpreußendamm in Lichterfelde Ost wurde nahe der Ecke Königsberger Straße ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf dem Schaufenster eines Abgeordnetenbüros am Hindenburgdamm wurde erneut ein Sticker geklebt. Der Sticker war antimuslimisch und stammte aus einem extrem rechten Versandhandel. Er überdeckte erneut die Info, in der sich die Partei gegen rechts äußerte.
In Steglitz wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Drei der Aufkleber stammten von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" und hatten den Slogan "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar". Ein weiterer Sticker stammte aus einem extrem rechten Versandshop und nahm Bezug auf sogenannte "Klimakleber".
In einem Supermarkt in Steglitz-Zehlendorf kam es zu einer anti-asiatischen, rassistischen Benachteiligung gegen eine Person.
Am Büro einer sozialen Einrichtung klebten erneut zwei Sticker aus extrem rechten Versandshops. Die Sticker hatten rassistische Sprüche, sie richteten sich u.a. gegen muslimische Menschen. Die Einrichtung ist regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Am S-Bahnhof Zehlendorf wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt. Es stand dort z.B. "Fck Zios". Zios steht für Zionisten. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
In einer Buslinie in Steglitz-Zehlendorf wurde der Schriftzug "NSU 2.0" entdeckt. Mit der Unterschrift „NSU 2.0“ versandten Neonazis seit August 2018 Morddrohungen an bestimmte Empfänger*innen. Das Kürzel spielt auf die rechtsterroristische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) und deren rassistischen Morde an.
Am S-Bahnhof Feuerbachstraße wurde eine trans gelesene Person aus transfeindlicher Motivation beleidigt.
Auf einem Stromkasten an der Ecke von Giesensdorfer Straße und Königsberger Straße in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Auf dem Bahnsteig am S-Bahnhof Lichterfelde West wurde erneut ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Dieser hatte den Slogan: "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar" und richtete sich damit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Daneben war auf einem anderen Sticker eine Schmiererei geschrieben, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
An der Ecke Schloßstraße/Deitmerstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der aus einem extrem rechten Versand stammte. Er richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf dem Schaukasten einer Kirchengemeinde wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich mit dem Spruch "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen.
Auf einem Stromkasten an der Bäkestraße in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Auf und um den Bahnsteig am S-Bahnhof Lichterfelde West herum wurden erneut zwei Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Die Sticker richteten sich mit dem Spruch "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf dem Bahnsteig am S-Bahnhof Lichterfelde West und um den S-Bahnhof herum wurden insgesamt vier extrem rechte Sticker entdeckt. Die Aufkleber stammten u. a. von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Zwei der Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen. Der Inhalt eines weiteren Stickers brachte queere Menschen mit Pädophilie in Verbindung und unterstellte, dass Kinder vor queeren Menschen geschützt werden müssten.
An der Wand eines Geschäfts am Teltower Damm wurde die Schmiererei "Fuck Israhell" entdeckt. Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
An einer Wand in Lichterfelde wurden weitere selbstgeschriebene Zettel entdeckt, deren Inhalt die Shoah bagatellisierten. Bereits vor einer Woche war dort der gleiche Zettel aufgetaucht.
Zwei Einrichtungen am Hindenburgdamm in Lichterfelde West wurden mit mehreren Stickern aus extrem rechten Versandhandeln beklebt. Auf den Schaufenstern einer sozialen Einrichtung wurden insgesamt 10 extrem rechte und diskriminierende Sticker geklebt. Die Aufkleber klebten u. a. gezielt über Postern für Angebote der Einrichtung. So war z. B. ein Beratungsangebot für Integration mit einem Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" überklebt. Der Sticker hatten den Slogan "Wir haben keinen Platz" und verwies auf eine Webseite, die sich gegen Geflüchtete richtete. Ein weiterer Sticker hatte den rassistischen Slogan "Refugees not welcome". Ein Angebot für queere Menschen war mit einem Sticker mit dem Spruch "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein Danke" überklebt. Er zeigt eine heteronormative Familie, die ihre Kinder vor einem Regenbogen "schützt". Die Einrichtung arbeitet mit der gesamten Nachbarschaft im Kiez und ist seit Herbst 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Weiterhin betroffen war ein Abgeordnetenbüro. Auf das Schaufenster des Büros wurde ein extrem rechter Sticker geklebt. Er richtete sich gegen antifaschistisch Engagierte und war über eine Information geklebt, auf der sich die betroffene Partei gegen Rechts äußerte. Das Büro ist ebenfalls seit 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Auf Glascontainern in der Bornstraße auf Seite des Ortsteils Steglitz stand geschrieben: "Zionisten töten." Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet.
An einer Schule im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ein*e Schüler*in von der schulleitenden Person beleidigt. Dem/der Schüler*in wurde eine sichtbare Verletzung nicht geglaubt und abgesprochen. Die hinzukommenden Eltern wurden antiziganistisch beleidigt.
An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde ein*e Schüler*in von Mitschüler*innen antiziganistisch und misogyn beleidigt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf kam es zu antiziganistischem Mobbing eine*r Schüler*in. Lehrpersonal und Schule unternahmen nichts gegen dieses Mobbing. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
An einem Laternenpfahl in der Grabenstraße/Heinersdorfer Straße klebte ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel. Der Aufkleber richtete sich gegen eine vielfältige Gesellschaft, dabei insbesondere gegen Menschen mit Einwanderungsgeschichte und queere Lebensweisen. Der Sticker wurde entfernt.
In Zehlendorf wurden extrem rechte Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und gegen Geflüchtete richten. Ein Sticker wirbt für die extrem rechte Kampagne "Ein Prozent" und hat die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Der andere Sticker stammt aus einem extrem rechten Versandhandel und fordert Geflüchtete zur "Remigration" auf. Beide Sticker wurden entfernt.
Auf einer Litfaßsäule in der Birkbuschstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt.
In Steglitz-Zehlendorf fand ein antifeministischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Lichterfelde West wurden mehrere antisemitische Vorfälle entdeckt. An einer Wand klebte ein Zettel, dessen Inhalt die Shoah bagatellisierte, außerdem wurde eine antisemitische Schmiererei gefunden. An eine Bushaltestelle wurde ein antisemitischer Schriftzug geschmiert.
Auf der Toilette einer Berliner Hochschule in Dahlem wurde ein „Bring them Home“-Aufkleber beschädigt und daneben „Fuck You“ geschrieben und ein Davidstern gemalt.
Auf der Toilette einer Berliner Hochschule in Dahlem wurde der Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt. Durch die Beschreibung eines Palästinas "vom Fluss zum Meer" wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
An der Bushaltestelle "S Lichterfelde West" wurden zwei Aufkleber aus extrem rechten Versandshops entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der andere Aufkleber richtete sich gegen Muslim*innen. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Am Rathaus Steglitz wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit seinem Inhalt gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Halbauer Weg" wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Außerdem war der Spruch "Ausländer raus" daneben geschrieben. Die Schmierereien wurden der Polizei und der BVG gemeldet.