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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Beleidigung im Volkspark Friedrichshain

    30.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei Zeug*innen teilten mit, dass ein Parkläufer im Volkspark Friedrichshain gegen 13:00 Uhr von einem jungen Mann mit dem N-Wort beleidigt wurde und schritten verbal ein. Daraufhin entfernte sich der Mann. Was davor passierte, ist nicht bekannt, aber es wurde darüber hinaus mitgeteilt, dass eine Frau zur Unterstützung des Betroffenen dem Beleidiger bereits damit drohte, die Polizei zu rufen.

    Quelle: Berliner Register
  • Sticker vom "III. Weg" am Platz der Vereinten Nationen

    30.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Platz der Vereinten Nationen wurden mehrere Sticker von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugenorganisation "NRJ" an einer Litfaßsäule und einem Laternenpfahl entfernt. Es handelte sich um Selbstdarstellung und einen Gewaltaufruf gegen die politische Gegnerschaft in Anlehnung an das NS-Regime ("Kampf der Rotfront!").

    Quelle: Büger*innenmeldung
  • Angriff auf linkes Projekt in der Rigaer Straße

    29.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 10:30 Uhr griffen acht Mitglieder der "National Revolutionären Jugend (NRJ)", der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", ein linkes Projekt in der Rigaer Straße an. Sie kamen auf Fahrrädern, waren vermummt und zum Teil mit Hammern und Schlagstöcken bewaffnet. Sie begannen Transparente abzureißen und versuchten, ins Haus zu gelangen, wobei Sachschaden entstand. Als sie entdeckt wurden, flüchteten sie über den Bersarinplatz in Richtung Warschauer Straße.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Aus dem Weg vom 29.05.25, Tagesspiegel vom 30.05.25
  • Hitlergrüße auf dem RAW-Gelände

    29.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zeitgleich zu der ähnlich großen Gruppe am Ostkreuz, die Hitlergrüße zeigte, befand sich eine Gruppe von ca. 10 Personen auf dem RAW-Gelände und zeigte den Hitlergruß.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergrüße nahe Ostkreuz

    29.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Himmelfahrtstag zog eine Gruppe von 11 jungen Männern am Vormittag vom Ostkreuz durch die Revaler Straße Richtung Warschauer Straße. Sie hatten eine Musikbox dabei, eine scheinbar selbst gefertigte Fahne mit einem undefinierbaren Konterfei einer Person und vier von ihnen trugen gelbe Warnwesten. Mindestens eine Person zeigte mehrmals den Hitlergruß.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmiererei am U-Bhf. Weberwiese

    28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Nahe dem Zugang zum U-Bhf. Weberwiese wurde auf die Rückseite eines Schildes "LOSC..Army" geschmiert. Das O wurde dabei als als Keltenkreuz gezeichnet. Das Keltenkreuz ist ein verbotenes Symbol. Der Schriftzug bezeichnet eine gewaltbereite Neonazivereinigung aus Frankreich, die dem in Deutschland verbotenen "Blood & Honor"-Netzwerk zugehörig ist.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitler-Zeichnung an der Warschauer Straße

    28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:30 Uhr wurde an der Tramhaltestelle S-Bahnhof Warschauer Straße eine Zeichnung entdeckt, die eine Person mit "Hitlerbart" darstellt und den rechten Arm nach oben streckt. Der Zeichenstil erinnert stark an die Simpsons. Möglicherweise sollte damit eine Hitler-Verniedlichung erzielt werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauvinistische Pöbelei in der Ringbahn

    28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:30 Uhr ging ein Mann durch die S-Bahn und fragt höflich alle Fahrgäste um finanzielle Unterstützung. Als eine Fahrgästin eine Münze in seinen Becher wirft, wird sie von einem neben ihr sitzenden Mann aufgebracht und laut angepöbelt. Dann pöbelte der Mann den um Geld Bittendenden in abwertender und demütigender Weise ebenfalls laut und aufgebracht an. Dieser wehrte sich ruhig mit den Worten "Ich brauche Hilfe, keine Kommentare". Der Vorfall ereignete sich zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Ostkreuz.

    Quelle: Berliner Register
  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft

    27.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am U-Bhf. Samariterstraße wurde auf einen Sticker, der die Freiheit politischer Gefangenen forderte, "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff auf ein Kind in einer Kita

    25.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Kita fand ein antiziganistischer Angriff auf ein Kind statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rechte Sticker im Rudolfkiez

    25.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Rund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen, Ampeln, Gehwegen und Parkscheinautomaten entfernt. Sie stammen aus verschiedenen extrem rechten Onlineshops. Verklebt wurden z. B. "Fck Antifa"-Sticker oder "Hier wurde linker Müll überklebt".

    Quelle: Büger*innenmeldung
  • Transfeindlicher Angriff am U-Bhf. Kottbusser Tor

    25.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Kurz vor 16:00 Uhr wurde am U-Bhf. Kottbusser Tor eine Frau transfeindlich beleidigt und mit Reizgas besprüht. Nach Zeugenangaben war die Frau von der U12 in Richtung U8 unterwegs, als sie auf der Rolltreppe in der Zwischenebene von Unbekannten beleidigt wurde. Als sie die Rolltreppe verlassen hatte, seien die zwei Männer auf sie zugelaufen, sprühten ihr unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht und flüchteten. Die Frau ging zu Boden, erlitt eine Augen- sowie Atemwegsreizung und wurde von alarmierten Rettungskräften am Ort behandelt. Zudem erlitten zwei weitere Zeuginnen durch das Sprühen ebenfalls eine Atemwegsreizung.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1253
  • Gewaltverherrlichender Spruch vor einem Club am Ostkreuz

    23.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Bauzaun neben einem Club am Ostkreuz wurden mit dem Spruch "We will Dance again on Dead Bodies" die Opfer des Angriffs der Hamas auf Israel verhöhnt. Gleichzeitig ist der Spruch eine Terrorverherrlichung und eine indirekte Aufforderung zur Gewalt.
    Das Anbringen des Spruchs stand in direktem Zusammenhang mit einer am Abend stattfindenen Veranstaltung, an der Überlebende des Anschlages auf das Nova-Festival vor Ort waren.

    Quelle: Bluesky
  • Rassistische Pöbelei in der U7

    22.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U7 Höhe Mehringdamm bezeichnete ein älterer Mann eine Person, die sich zu ihm in ein Viererabteil setzte, als "Talahon". Dazu stand er auf und beleidigte die Person. Als er bemerkte, das mehrere Menschen mit Migrationhintergrund in der Bahn saßen, die ihn aufforderten den Mund zu halten, schritt er im Stechschritt den ganzen Waggon ab, kam zurück und setzte sich auf einen anderen Platz.
    Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantisierten Jugendlichen. Mittlerweile wird er häufig genutzt, um rassistische Vorurteile zu bündeln.
    Das Datum des Eintrags stimmt nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-asiatisch rassistische Gesten in der U3

    21.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U3 Höhe Hallesches Tor zog sich ein Mann mittleren Alters die Augenlider lang und äußerte rassistische Bemerkungen, darunter "ching chang chong".

    Das Datum des Eintrags stimmt nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in der S-Bahn am Ostkreuz

    21.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S-Bahn am Ostkreuz wurde ein lesbisches Paar von einem Mann LGBTIQ*-feindlich und sexistisch angepöbelt. Die Betroffenen wehrten sich verbal. Sie wurden durch Mitreisende nicht unterstützt.

    Quelle: Meldestelle L-Support
  • Antisemitische Propaganda am Zickenplatz

    20.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Mauer am Zickenplatz wurde eine Plakatierung in Form von Papierblätter angeklebt mit der Aufschrift "ZIONISTEN SIND FASCHISTEN". Auf jedem Blatt befand sich ein Buchstabe. Der Spruch wurde überwiegend unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergruß am Bhf. Ostkreuz

    20.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Bahnsteig stadtauswärts versuchte gegen 7:15 Uhr ein ca. 19 jähriger junger Mann die Aufmerksamkeit von wartenden Fahrgästen zu erlangen. Als niemand reagierte, zeigte er den Hitlergruß. Auch darauf reagierte niemand.

    Quelle: Berliner Register
  • Anti-kurdischer Angriff in Kreuzberg

    19.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Mann, der auf der Straße angab kein Türke sondern Kurde zu sein, wurde von einer türkischen Familie rassistisch motiviert angegriffen.

    Quelle: Yekmal e. V.
  • Rechte Sticker im Rudolfkiez

    19.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Rund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere extrem rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen und Ampeln entfernt. Sie stammen aus verschiedenen rechten Onlineshops. Zum Teil handelte es sich um "Anti-Antifa"-Sticker, zum Teil waren es Sticker in den Farben der deutschen Nationalflagge mit der Aufschrift "Make Germany great again".

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Propaganda in Kreuzberg

    17.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus und NS-Verharmlosung in der U6

    17.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwischen Stadtmitte und Platz der Luftbrücke ereignete sich in der U6 ein NS-verharmlosender und Holocaust-leugnender Vorfall. Eine Frau las ein Buch über Anne Frank, das in Art eines Bilderbuches angelegt war. Neben ihr saß ein Mann, der sie fragte, ob er einmal die "wahre Geschichte" dazu erzählen solle. Als er eine Abbildung mit gelben Stern und dem niederländischen Wort "jood" entdeckte, bermerkte er zudem "die können ja nicht mal richtig schreiben". Die Angesprochene versuchte den Mann zu ignorieren und setzte sich weg, als ein anderer Sitzplatz frei wurde. Darauf meinte der Mann, er sei froh sei, dass sie nicht mehr neben ihm säße, hörte aber nicht auf, die Person verschwörungsideologisch und NS-verharmlosend zu agitieren. Obwohl die Bahn recht voll war, reagierte niemand. Die betroffene Person erlitt durch den Vorfall eine Panikattacke.

    Quelle: Berliner Register via Instragram
  • Rassistische Beleidigung im Bezirk

    17.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Bezirk fand eine antimuslimisch, rassistisch motivierte Beleidigung statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Report! Berlin / CLAIM
  • Rassistische Beleidigung im Bus

    17.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Kurz nachdem ein 50-jähriger Mann den Bus M29 an der Haltestelle Reichpietschufer / Hallesches Ufer betrat, beleidigte er einen Jugendlichen rassistisch. Anschließend brüllte der Mann herum und belästigte die übrigen Fahrgäste, sodass der Busfahrer die Fahrt am Mendelssohn-Bartholdy-Park nicht fortsetzte und die Polizei alarmierte.

    Quelle: Polizei Nr. 1199
  • Anti-kurdische Diskriminierung in einer Schule

    16.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Familien, die Kurdischunterricht für ihre Kinder beantragen, werden auf Türkischunterricht verwiesen.
    Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.

    Quelle: Yekmal e. V.
  • Rechte Schmiererei in der Dieffenbachstraße

    16.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Dieffenbachstraße / Ecke Graefestraße wurde die Schmiererei "Free Shlomo" angebracht.

    Dabei handelt es sich um "Shlomo Finkelstein", ein Pseudonym eines extrem rechten Onlineaktivisten aus Köln, der u. a. rassistische, islamfeindliche und antifeministische Inhalte verbreitete. Im Mai 2025 wurde er nach einer Verurteilung, u. a. wegen Volksverhetzung und Verbreitens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, aus der Haft entlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Nakba-Kundgebung am Südstern

    15.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Kundgebung unter dem Titel „Nakba 77“ begann um 16:20 Uhr. Es wurden Parolen gerufen wie z. B. "Free Palestine from the River to the sea", „Kindermörder Israel“ oder „Yallah, yallah Intifada“. Sie werden als antisemitisch bewertet, weil das Recht der Israelis auf einen eigenen Staat damit verneint wurde, an die antijudaistische Ritualmordlegende angeknüpft wurde und zu einem gewaltvollen Vorgehen gegen die jüdischen Bewohner*innen Israels aufgerufen wurde. Im weiteren Verlauf kam es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Demonstrationsteilnehmer*innen und der Polizei, in deren Folge es auch zu schweren Verletzungen kam. Die Veranstaltung war als Demonstration vom Südstern nach Neukölln angemeldet worden und gerichtlich als örtliche Kundgebung begrenzt und beauflagt worden. Etwa 1100 Menschen nahmen teil.

    Quelle: Polizei Nr. 1181, Berliner Zeitung auf Youtube vom 15.05.25, taz vom 15.05.25, FAZ vom 16.05.25
  • Antiziganistische Beleidigungen an einer Schule

    14.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Schule erfolgten wiederholt antiziganistische Beleidigungen gegen ein Schülerin. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Wiederholte Sachbeschädigung in Kreuzberg

    14.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor dem Büro eines Projekts gegen Partnergewalt steht tagsüber eine auffällig bunte Bank mit dem Slogan "Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen*!". Gegen Mittag hat eine unbekannte Person die Bank vor dem Büro schreiend umgeworfen. Danach ist die Person aufgebracht weitergelaufen. Die Bank wurde von Mitarbeiterinnen wieder aufgestellt. Im Team wurde über die Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen gesprochen.

    Der Vorfall reiht sich ein in diverse Angriffe auf die Bank sowie die Büroräumlichkeiten in den letzten drei Monaten (bisher: antifeministische Graffiti und Sachbeschädigung außerhalb der Bürozeiten).

    Quelle: Meldestelle Antifeminismus
  • Rassistische Pöbelei am Markgrafendamm

    13.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Packstation am Markgrafendamm pöbelte ein Mann mit einem gelben Mountainbike sämtliche Passant*innen, die sich in der Nähe des Fahrradständers bewegten, laut und aggressiv an. Er brüllte immer wieder "Deutschland!". Eine Person brüllte er an: "Ey, hast du mein Rad angefasst? Scheiß Kanacke. Deutschland!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker mit NS-Bezug in der Zeughofstraße

    13.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Eingangstor eines Oberstufenzentrums wurden gegen 17:00 Uhr Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Darauf stand der Slogan "Grüne an die Ostfront" und eine "18" (Code für "Adolf Hitler").

    Quelle: Berliner Register
  • Transfeindlicher Angriff in einem Imbiss in der Warschauer Straße

    12.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Drei Männer beleidigten zwei Frauen in einem Imbiss in der Warschauer Straße in aggressiver Art und Weise mehrmals transfeindlich. Die Betroffenen wehrten sich verbal. Es kam zu einem lauten Wortgefecht, wobei sich einer der Männer einer Frau so dicht näherte, dass sich nur noch durch wegstoßen an der Schulter dem Mann entziehen und einen kleinen Abstand herstellen konnte. Dieser drohte daraufhin körperliche Gewalt an. Beide Männer zogen sich dann aber zurück. Die Betroffenen saßen bereits mit ihrem Essen an einem Tisch, als die Männer sich wieder einzeln näherten. Sie versuchten sich halbherzig zu entschuldigen, wobei einer der Männer einer Frau immer wieder auf den Rücken klopfte. Den Frauen mussten dies über sich ergehen lassen, bis die Männer sich endlich entfernten.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuz in der U5

    11.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 11:00 Uhr wurde im Wagen 2517 der U5, auf Höhe Samariterstraße in Richtung Innenstadt, ein ca. 15 cm großes Hakenkreuz in roter Farbe an der Wand der U-Bahn entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Sticker im Rudolfkiez

    11.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Rund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen und Ampeln entfernt. Sie stammen aus verschiedenen rechten Onlineshops. Überwiegend richteten sie sich gegen die politische Gegnerschaft wie z. B. "Fuck Antifa" oder vermittelten demokratiefeindliche Stereotype wie z. B. "Make Germany great again".

    Quelle: Büger*innenmeldung
  • Beleidigung und Schlechterstellung am Arbeitsplatz

    10.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Mitarbeiterin wird von einer Vorarbeiterin mit einer rassistischen Fremdbezeichnung beschimpft. Zudem werden aus rassistisch-anziginanistischer Motivation Arbeitnehmer*innen grundsätzlich schlechter gestellt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rassistischer Angriff am Görlitzer Park

    10.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Mann wird am Görlitzer Park von mehreren Männern verfolgt und aufgrund von antischwarzem Rassismus mit einem Metallgegenstand gegen den Kopf geschlagen.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Friedrichstraße

    10.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Friedrichstraße, etwa auf der Höhe des Besselparks, wurde ein extrem rechter Sticker entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Abgebildet war in den Farben der Deutschlandflagge "WE HATE ANTIFA" und ein Bundesadler.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Kreuzberg

    09.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Pöbelei auf der Oberbaumbrücke

    09.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei PoC-Personen (Persons of Color) trugen gegen 18:00 Uhr auf der Oberbaumbrücke eine heftige Schlägerei miteinander aus. Zwei vorbeikommende junge Frauen kommentierten dies rassistisch und bezeichneten die Beteiligten abwertend als "Tiere".

    Quelle: Berliner Register
  • Androhung von Anschlag auf Moschee und rassistische Äußerungen nach Festnahme

    08.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Nachdem ein 18-Jähriger nach einem Überfall auf einen Spätkauf in der Warschauer Straße gegen 1:50 Uhr in der Nacht den Ladenbesitzer mit Pfefferspray besprühte und dessen Helfer mit einem Messer in den Oberschenkel stach, wurde er von der Polizei festgenommen. Während des Abtransportes leistete der Täter nicht nur massiven Widerstand, sondern drohte auch mit Anschlägen, u. a. auf eine Moschee. Zudem äußerte er sich rassistisch.

    Quelle: Polizei Nr. 1132, BZ vom 08.05.25
  • NS-Verharmlosung am Stand auf dem Familienfest von "Ostkreuz bleibt bunt"

    08.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei ältere Frauen haben sich an einem Stand einer antifaschistischen Initative insofern geäußert, dass, wenn Nazi-Läden angegriffen würden es das gleiche wäre, was die Nazis mit den Juden gemacht haben. Auch nach mehrfachen Hinweisen auf den NS-relativierenden Charakter des Vergleichs, bestanden die Frauen darauf, dass es keinen Unterschied gäbe.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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