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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Hakenkreuz in der Friedrichstraße

    14.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch "BIG UP HAMAS" (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propaganda gegen politische Gegnerschaft

    13.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Youtuber streamte live die Demonstration „Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei! Keine biometrische Massenüberwachung und KI-Fahndung durch Palantir & Co“, die um 14:00 Uhr an der Warschauer Straße zum Oranienplatz startete. Immer wieder wurde vom Streamer die friedliche Demo potentiell gewaltvoll dargestellt und Eskalationen heraufbeschworen. Zudem wurde ebenfalls nicht wahrheitsgemäß behauptet, dass nur unter Polizeischutz gefilmt werden konnte. Scheinbar als Reaktion auf eine Unterhaltung von Viewern im Chat, wurde der Stolzmonat kurz positiv thematisiert. Dabei handelt sich um eine bundesweite LGBTIQ*-feindliche extrem rechte Kampagne.

    Quelle: Youtube
  • Hakenkreuz im Wriezener Park

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Angebracht war ein Sticker mit der Aufschrift "Antisemitismus ohne mich" und zwei Hände, die sich schützend um einen Davidstern legen. Über den Davidstern wurde ein Hakenkreuz eingeritzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in der Admiralstraße

    10.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Admiralstraße wurde ein Sticker von einem Parkscheinautomaten entfernt. Darauf stand "EAT ZIONISTS, NOT ANIMALS, FREE PALASTINE" (Esst Zionisten, keine Tiere – Freiheit für Palästina).

    Auf dem Grünstreifen in der Grimmstaße wurden zudem mehrere Sticker mit dem Schriftzug "FROM THE RIVER TO THE SEA, PALESTINE WILL BE FREE." entfernt, die Admiralskulptur in der Admiralstraße wurde mit einem Hamas-Dreieck beschmiert und an einer Hauswand im Graefekiez wurde die Parole "FREE GAZA! ist das neue Heil Hitler!" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker in der Prinzenstraße entfernt

    10.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Prinzenstraße / Wassertorstraße wurde ein antisemitischer Sticker entfernt. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmspringer in den Farben blau, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" (mit dem Widerstand von 1948).
    Der Sticker nimmt Bezug auf den Angriff auf Israel und den Gleitschirmeinsatz der Hamaskämpfer am 7. Oktober 2023 und wendet sich zudem gegen das Existenzrecht des Staates Israel.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Runenschmiererei am Mehringdamm

    09.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An Mehringdamm, gegenüber dem Finanzamt, wurde eine Runenschmiererei angebracht. Dabei handelte es sich um türkische Orchon-Runen "𐱅𐰇𐰼𐰰" (in lateinischer Schrift: "Türk"). Diese Symbolik wird überwiegend von türkischen Faschisten, den "Grauen Wölfen", verwendet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wiederholt Antisemitische Sticker am Planufer

    09.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Planufer, gegenüber der Synagoge am Fraenkelufer, wurden wiederholt zwei Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten drunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Zudem befand sich im Außenbereich eines Lokals in der Grimmstraße an mehreren Stellen antisemitische Propaganda. Angebracht wurde: "FCK ZIOS" (Fuck Zionisten) und "FCK ISR" (Fuck Israel), die in FOR ZIOS und FOR ISR verändert wurden. Außerdem wurden zwei angebrachte gelbe Schleifen, die für die Solidarität mit den von der Hamas verschleppten Geiseln stehen, mit einem großen roten Kreuz durchgestrichen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen von extrem rechten Youtube-Streamer in der Kreutzigerstraße

    07.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Anschluss an das Straßenfest in der Kreutzigerstraße hielt sich gegen 0:50 Uhr ein extrem rechter Streamer auf, der live auf Youtube streamte. Er filmte einen Polizeieinsatz am Druchgang zur Frankfurter Allee und nutzte die Gelegenheit, dazukommende Gäste des Festes, die sich auf den Heimweg begeben wollten, mehrmals abzufilmen. Der Streamer äußerte sich in seinem Kanal postitiv gegenüber dem brutalen Vorgehen durch die Polizei und veröffentlichte zudem extrem rechte Narrative, wie z. B. "Anfifas sind die größten Faschisten in der heutigen Zeit". Er verbreitete zudem die Behauptung, dass es sich bei den Gästen um Antifas gehandelt hätte und er hätte sich nur unter Polizeischutz entfernen können.

    Das grundlose, massive und überzogene Vorgehen der Polizei gegen Gäste, die das Fest verlassen wollten, führte zudem im Nachgang zu Veröffentlichungen in der Tagespresse und auch Bezirkspolitiker*innen schalteten sich ein. Die von massiver Polizeigewalt betroffenen Festbesuchenden haben sich zusammengeschlossen und fordern eine lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes, der auch zur Behandlung im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses vorgesehen wurde.

    Quelle: Youtube
  • Rassistische Schmiererei in der Jahnstraße

    07.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine in der Jahnstraße angebrachte Parole "FRIEDEN FÜR KURDISTAN" wurde so verändert, dass dort "FUCK KURDIS" stand. Dabei handelt es sich um antikurdischen Rassismus.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Sticker am Planufer

    05.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Planufer, gegenüber der Synagoge am Fraenkelufer, wurden zwei Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten drunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Bedrohung politischer Gegner*innen in der Friedenstraße

    05.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 0:45 Uhr wurde eine junge Frau vor ihrem Wohnhaus von einem augenscheinlichen Neonazi auf einem Fahrrad bedroht. Der Mann trug Militärkleidung, eine schuss- bzw. stichsichere Weste und war vermummt. Als er die links gelesene junge Frau sah, holte er ein Funkgerät aus der Tasche und sagte: "Hier ist eine von den Zecken". Daraufhin fuhr er schnell auf die Frau zu, die sich in den Hauseingang flüchten konnte. Die Situation erweckte den Anschein, dass eine, über Funkkontakt in Verbindung stehende, Gruppe gezielt Jagd auf politische Gegner*innen macht.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Schmierereien am Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad) und im Besselpark

    04.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Fotoschlitz des Kinderplanschbeckens im Sommerbad Kreuzberg wurde die angebrachte antisemitische Parole „FRISS KÄFER GOY!“ übermalt. Die Parole greift die Verschwörungserzählung auf, eine angeblich von Jüd*innen kontrollierte Elite wolle Nichtjüd*innen bevormunden und ihnen bestimmte Lebensweisen aufzwingen.

    Im Besselpark, nahe des jüdischen Kindermuseums, wurde an einem Mülleimer die antisemitische Parole "THE GOYM KNOWS" entdeckt. Der Ausdruck stammt aus antisemitischen Internet-Milieus und soll suggerieren, Nichtjüd*innen hätten angeblich geheime Machenschaften einer jüdischen Verschwörung „durchschaut“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Parole an der Blücherstraße

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Blücherstraße / Urbanstraße wurde an der Rückseite einer Geschäftszeile die antisemitische Parole "ISRAHELL DIE" geschmiert.

    Zudem wurden nur wenige Meter entfernt der Synagoge am Fraenkelufer der Spruch "Free Gaza" und an der Friedhofsmauer Zossener Straße der Spruch "Stop IDF Rapists" und mehrere Palästina-Flaggen angebracht. Auf dem Friedhof haben viele jüdische Menschen ihre letzte Ruhestätte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauninistischer Angriff im Markgrafendamm

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen Mitternacht beobachtete ein Zeuge zwei Männer am Markgrafendamm nahe Laskerstraße. Einer schlug mit einem Baseballschläger auf zwei mutmaßliche Obdachlose ein, der andere sicherte in kurzer Entfernung den Angriff ab.
    Als diese Person den Zeugen erblickte, machte er mit der Hand eine eindeutige Geste in seine Richtung: Er drohte, indem er andeutete, ihm die Kehle durchzuschneiden.
    Der Zeuge wählte den Notruf. Als Krankenwagen und Polizei eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Beleidigung mit rassistischem Hintergrund am Schlesischen Tor

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine weiß gelesene migrantische Barangestellte wurde von zwei Gästen beim Schließen des Lokals gefragt, ob es hier noch ein anderes Lokal mit „deutscher Bewirtschaftung“ gebe, da sie sich in nicht deutsch geführten Lokalen nicht wohlfühlen würden. Als die Barangestellte sagte, dass sie ebenfalls nicht deutsch sei, erwiderten die beiden Gäste, dass sie aber „deutsch genug“ aussehe. Die Aussage der Gäste, dass sie sich nur bei „weißer“ Bewirtschaftung wohlfühlen würden, wertet alle Menschen ab, die aus ihrer Sicht nicht als „weiß genug“ oder „deutsch genug“ gelten. Die Angestellte empfand die Aussage als rassistisch, fühlte sich beleidigt und bat die Gäste zu gehen. Das „Deutschsein“ wurde hier mit „Weißsein“ gleichgesetzt. Dies verweist auf eine Zugehörigkeit zur deutschen Bevölkerung, die über rassistische Zuschreibungen äußerer Merkmale definiert wird, und deutet auf ein rassistisch-völkisches Verständnis von Deutschsein hin.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Schmiererei in der Wassertorstraße

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Hausunterführung in der Wassertorstraße nahe Wassertorplatz wurde die Schmiererei “CCC” angebracht. Die Buchstaben stellen drei Halbmonde dar und sind das Zeichen der türkischen faschistischen Gruppierung “Graue Wölfe".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verbreitung extrem rechter Narrative auf Youtube am Beispiel des Blücherplatzes

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Live-Streamer ging mit einer 2. Person durch den Blücherpark, in dem Familien und Menschengruppen (viele Menschen migrantisch gelesen) mit mitgebrachten Campingstühlen beim Grillen in guter Stimmung den Tag genossen. Beim ungefragten Abfilmen der Parkbesucher*innen wurden durch den Streamer wiederholt rassistische Kommentare abgegeben, die extrem rechte Narrative bedienten. Sie sollten ein Bild der "Umvolkung" erzeugen und migrantisch gelesene Personen wurden verallgemeinert als kriminell stigmatisiert. Zudem sprach er von einer rechtsfreien Zone, in der Menschen Angst (gemeint sind weiße Menschen) haben müssen, sie zu durchqueren. Es wird sich zudem, auch unter mehrmaliger Verwendung des Z-Wortes, abwertend über wohnungslose Menschen in direkter Nähe geäußert, in deren Privatspäre zudem massiv eingedrungen wurde.
    Insgesamt wurde in dem Live-Stream immer wieder rassistischer, diskriminierender Unsinn erzählt und auf ausgewiesenen Grillflächen das angebliche Versagen des Bezirkes thematisiert.

    Quelle: Berliner Register via Youtube
  • Antisemitische Beleidigung im Wassertor-Kiez

    26.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Person, die am Kottbusser Damm "Death to the IDF!"- Sticker entfernte, wurde von einem etwa 30-jährigen Mann in aggressiver Weise antisemitisch beschmipft. Der Mann verfolgte die Person mit dem Fahrrad und beschimpfte ihn erneut auf der Admiralbrücke.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker am U-Bhf. Kottbusser Tor

    26.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Sticker einer extrem rechten Kampagne wurde die Freilassung von vier verurteilten extrem rechten Straftäter*innen gefordert. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker mit Werbung für einen extrem rechten Wiener Verlag in der Lobeckstraße entfernt

    26.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Lobeckstraße / Ecke Ritterstraße wurde ein Sticker entfernt, der mit dem Slogan "Du hast genug von Bevormundung & Zensur?" und einem QR-Code für einen extrem rechten Wiener Verlag geworben hatte. Der Verlag wurde ausschließlich zu dem Zweck gegründet, Geld für die extrem rechte Szene zu generieren. Entsprechende Literatur wird dort angeboten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff am Schlesischen Tor

    25.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Laut Polizeimeldung kam es in der letzten Nacht zu einem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen israelischen Staatsbürger und seine Begleiterin. Fünf junge Männer im Alter von circa 18 bis 23 Jahren sollen den 40-Jährigen und die 45-Jährige kurz nach Mitternacht auf dem Gehweg vor der Schlesischen Straße unvermittelt mit Schlägen und Tritten angegriffen haben. Dabei soll der Mann antisemitisch beleidigt worden sein. Die Tatverdächtigen sollen anschließend in Richtung Schlesisches Tor geflüchtet sein. Drei der jungen Täter wurden als weiße Mitteleuropäer beschrieben.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0616 vom 26.05.2026
  • Antisemitische Sticker in der Grimmstraße

    24.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Grünstreifen der Grimmstraße wurden mehrere antisemitische Sticker mit der Aufschrift "FROM THE RIVER TO THE SEA - PALESTINE WILL BE FREE!" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Erneut queerfeindlicher Angriff in Cruising-Area im Volkspark Friedrichshain

    22.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Erneut gab es einen massiven Angriff auf schwule Männer im Volkspark Friedrichshain. Eine Gruppe von 15 jungen Männern (ca. 16-22 Jahre alt) hat gezielt angegriffen.
    Ein Zeuge hatte beim Spazierengehen Schreie aus dem Park gehört und die Tat beobachtet. Er verständigte die Polizei und sprach von einer koordnierten Attacke. Die Angreifer haben mit Taschenlampen gezielt Menschen gesucht, sie auf Wege und Straßen getrieben und körperlich angegriffen.
    Weitere Zeugen beobachteten, wie sechs bis sieben Jugendliche an der Ecke Büschingstraße / Friedenstraße einen homosexuellen Mann angriffen und ihm das Jochbein brachen. Die Zeugen alarmierten den Notruf und halfen dem Verletzten.
    Die massiven Angriffe ereigneten sich gegen 23:45 Uhr. Als die Polizei eintraf, waren die Angreifer bereits geflohen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Tagesspiegel vom 02.06.26, Queer.de vom 03.06.26
  • Extrem rechte Sticker auf der Warschauer Brücke

    21.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf zwei Stickern einer extrem rechten Kampagne wurde die Freilassung von vier verurteilten extrem rechten Straftäter*innen gefordert. Die Sticker wurden an der Warschauer Brücke angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Racial Profiling im Görlitzer Park

    19.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Der Görlitzer Park war aufgrund des schönen Wetters gut besucht. Eine einzelne Schwarze Person saß auf einer Bank nahe dem Kinderbauernhof. Es war die einzige anwesende Schwarze Person in der Parkumgebung. Eine Gruppe von sieben Polizist*innen trat an die Person heran und durchsuchte sie ohne Anlass. Keine weitere Person wurde angesprochen oder kontrolliert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Bedrohung an der Weberwiese

    18.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:10 Uhr wurde eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund von drei jungen Neonazis massiv beleidigt und bedroht. Die Neonazis äußerten den Jugendlichen gegenüber massive rassistische Beleidigungen (z. B. das K-Wort, "Ihr seid hoffentlich alle bald weg - wir helfen auch nach"). Ein queerer Jugendlicher wurde u. a. als "Schwuchtel" beleidigt. Zudem wurden den Jugendlichen verbal und durch gezeigte Fäuste Prügel angedroht. Die Situation wurde noch bedrohlicher, als ein Auto mit fünf weiteren Neonazis dazukam. Die Gruppe Jugendlicher machte daraufhin einen Umweg, um sich der Situation zu entziehen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei auf der Warschauer Brücke

    18.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:35 Uhr brüllte ein ca. 40-jähriger Mann lauthals "Verpisst euch, ihr scheiß Ausländer!". Die meldende Person konnte nicht beobachten, ob der beleidigende Ausruf konkret an sich dort aufhaltende Menschen gerichtet wurde.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mehrere antisemitische Plakate in der Admiralstraße und Umgebung

    17.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Admiralstraße und Umgebung wurden mehrere antisemitische Plakate entdeckt. Anlass war der gerade begangene Nakba-Gedenktag. Im Text war Geschichtsrevisionismus dargestellt und die Existenz des Staates Israel wurde in Frage gestellt. So beginnt die Erzählung 1948, die Bezeichnung des Staates Israel wird durchgängig in Anführungszeichen geschrieben und es ist die Rede vom "Besatzungsparlament".
    Zudem wurden am Kottbusser Damm und in unmittelbarer Nähe der Synagoge am Fraenkelufer mehrere Sticker mit der Aufschrift "Death to IDF" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mann in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt und angegriffen

    15.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend wurde in der Frankfurter Allee ein 39-Jähriger von einer Unbekannten rassistisch beleidigt und mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen. Die Frau flüchtete. Der Betroffene wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0561 vom 16.05.26
  • Extrem rechter Sticker am Ostkreuz entfernt

    13.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Gleis 41 am Bhf. Ostkreuz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel von einem Automaten entfernt. Darauf stand in Frakturschrift "Hier wurde linker Müll überklebt". Der Sticker war in den Landesfarben dargestellt und in der Mitte befand sich ein stilisierter Soldat in Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Anhalter Bahnhof

    13.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Anhalter Bahnhof wurden drei rassistische Sticker, aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Leipzig, entfernt. Auf ihnen stand "Remigration schützt Frauen".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Plakate in der Kreuzigerstraße

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Kreutzigerstraße und in der Boxhagener Straße wurden sechs antisemitische Plakate entfernt. Auf Ihnen wurde zum Nakba-Gedenken aufgerufen. Im Text war Geschichtsrevisionismus dargestellt und die Existenz des Staates Israel wurde in Frage gestellt.
    So beginnt die Erzählung 1948, die Bezeichnung des Staates Israel wird durchgängig in Anführungszeichen geschrieben und es ist die Rede vom Besatzungsparlament.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wieder extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische Nachricht in Bibliotheksbuch

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Buch wurde von einem Bibliotheksnutzer ein Zettel hinterlassen. Darauf stand "Die Gemeinschaft tötet Kinder für Snufvideos! Bitte tretet aus!". Solche Zettel, mit immer der gleichen Botschaft, wurden in der Vergangenheit schon häufig in Büchern aufgefunden.

    Die Botschaft schließt an extrem rechte, antisemitische Verschwörungsfantasien an. Adrenochrome (angebliche Droge, gewonnen aus Kinderblut) sind Hinweise auf die "QAnon"-Verschwörungserzählung, die antisemitische Bezüge beinhaltet. Der Verschwörungsmythos, dass Kinder entführt würden, um aus ihnen Adrenochrome zu gewinnen, gilt als eine moderne Variante der antisemitischen Ritualmordlegenden.

    Quelle: Stadtbibliothek
  • Versuchte Störungen, Beleidigung und Angriff durch rechte Streamer auf dem 'Straßenfest der Vielfalt' am Ostkreuz

    09.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Streamer versuchte gegen 16:00 Uhr das "Straßenfest der Vielfalt" am Annemirl-Bauer-Platz am Ostkreuz zu stören. Ihm wurde durch die Veranstaltenden ein Hausverbot ausgesprochen, worauf hin er einen Mitarbeiter der Security beleidigte. Im Livestream verbreitete er zudem die Lüge, dass "Holzpenisse an Kinder verteilt" worden wären und versuchte, Polizisten zu provozieren. Da er den Platzverweis auch durch die Polizei nicht zur Kenntnis nehmen wollte, wurde er in Haft genommen. Mit der Festnahme brach der Livestream ab.

    Um seinen Gesinnungskameraden zu unterstützen, tauchte ein weiterer extrem rechter Streamer gegen 17:30 Uhr auf dem Fest auf. Als ihm durch die Veranstaltenden das Hausverbot ausgesprochen wurde, schubste er eine Mitabeiterin, die dies zur Anzeige brachte. Kurz darauf wurde er von der Polizei festgenommen, da er damit drohte, sich gegen das Hausverbot zu wehren und sich den Weg mit einer mitgebrachten Schreckschusspistole freizuschießen.

    Quelle: Register FK
  • Rassistische Sticker im Kiez Weberwiese

    06.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Heute wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sicker in der Hildegard-Jadamowitz-Straße Ecke Gubener Straße entfernt. Abgebildet war der Text "Feminists unite! Rapefugees not welcome!" (Feministinnen vereinigt euch! Vergewaltigungsflüchtlinge sind nicht willkommen!) und eine geballte Faust in den Regenbogenfarben. Da sich die Wortwahl "Rapefugees" nicht explizit auf Vergewaltiger bezieht, sondern alle Flüchtlinge (Refugees) als Vergewaltiger angesprochen werden, ist der Sticker rassistisch motiviert.

    Wie der Melder mitteilte, wurden diese in der letzten Zeit mehrfach im Gebiet angebracht und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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