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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Veranstaltung in Schmargendorf

    07.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer propalästinensischen Demonstration in Schmargendorf vor der israelischen Botschaft wurden antisemitische Sprechchöre gerufen, wie beispielsweise „Falasteen arabiya“ („Palästina ist arabisch“), womit Israel das Existenzrecht aberkannt wird.

    Zudem wurde auch in einem Redebeitrag Israel offen das Existenzrecht abgesprochen und zu einem geeinten arabischen Dschihad gegen Israel aufgerufen, was als antisemitisch eingeordnet werden kann.

    Am Rande der Demonstration wurden laut Polizeibericht auch Pressevertretende bedrängt, was durch Ordner*innen unterbunden werden konnte.

    Quelle: X, JFDA e.V., Polizeimeldung vom 08.04.2025 (Nr. 0884)
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    05.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Christstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, er titelte: "Wir sind Antifa. Schon unsere Großeltern waren Geschwister". Es handelt sich dabei um eine ableistische Beleidigung, die Antifa als "behindert" diffamiert.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische Beleidigung in Charlottenburg

    03.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Rahmen einer Spontankundgebung in der Nähe des Europacenters in Charlottenburg, in der es u. a. zu antisemitischen Rufen kam, wurden mehrere Journalist*innen als "Scheiß Zionisten" beleidigt. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitismus auf Veranstaltung in Charlottenburg

    03.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer spontanen Kundgebung in der Nähe des Europacenters in Charlottenburg wurden mehrere antisemitische Parolen gerufen. Mit „There is only one state, Palestine ’48“ wurde die Auslöschung Israels gefordert und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Der Ruf „There is only one solution, Intifada revolution“ verherrlichte zudem Gewalt gegen Israel und Jüdinnen*Juden. Darüber hinaus wurde Zionismus als „Crime“ und Ursache allen Übels diffamiert . Die ist eine häufig genutzte Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW, RIAS
  • Israelbezogene antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    03.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Parkscheinautomaten in der Zillestraße in Charlottenburg wurde u. a. eine israelbezogene antisemitische Schmiererei mit dem Schriftzug "Israel = Nazi" entdeckt. Der Vergleich Israels mit dem nationalsozialistischen Deutschland verharmlost die Verbrechen des Holocausts und dämonisiert Israel.

    Quelle: Register CW
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Charlottenburg

    02.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann bedrohte und beleidigte einen Mitarbeiter einer kirchlichen Einrichtung in Charlottenburg schwulenfeindlich. Zudem randalierte er in der Einrichtung. Noch auf dem Weg in ein Polizeigewahrsam äußerte er schwulenfeindliche Beleidigungen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0848 vom 03.04.2025
  • Diskriminierender Vorfall in Berlin

    01.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Berlin fand ein diskriminierender Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keinen weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register CW
  • Diskriminierender Vorfall in Berlin

    01.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Berlin fand ein diskriminierender Vorfall statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Daten veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf

    01.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19-24259
  • Rechter Aufkleber in Wilmersdorf

    01.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf wurde einer Sticker von der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Register CW via Signal
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    27.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Erneute Störung der "Aktionswochen gegen Rassismus" in Wilmersdorf

    27.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Zwei Reporter des rechtspopulistischen Medienportals "NIUS" störten eine Veranstaltung im Rahmen der "Aktionswochen gegen Rassismus" in Wilmersdorf. Ohne sich als Presse auszuweisen oder das Personal an der Theke zu informieren, gingen sie direkt auf den Veranstalter zu und filmten das Angebot.

    Begleitend zu den Aktionswochen gegen Rassismus veröffentlichte "NIUS" verschiedene diffamierende Beiträge über die Aktionswochen.

    Der Vorfall reiht sich in eine Kampagne der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenden "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Die Kampagne versucht die Aktionswochen und Engagement gegen Rassismus zu delegitimieren und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einzuschüchtern.

    Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechter Aufkleber in Wilmersdorf

    27.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Rüdesheimer Platz wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    26.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Landhausstraße wurden 15 Stolpersteine mit dem Schriftzug "Dresden" besprüht. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies auf eine extrem rechte Erzählung anspielt, die Deutsche als unschuldige Opfer der Bombardierung Dresdens während des 2. Weltkrieges darstellt. Dadurch werden die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert, da die Schmiererei Juden*Jüdinnen, die während der Shoa ermordet wurden, mit den deutschen Kriegsopfern gleichsetzt.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Erneut heimliche Tonaufnahmen bei Aktionswochen gegen Rassismus

    26.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Rahmen einer Veranstaltung der Aktionswochen gegen Rassismus im Pangea-Haus kam es zu einem Vorfall unerlaubter Tonaufnahmen. Obwohl die Veranstalter*innen zu Beginn der Veranstaltung mündlich auf das Verbot von Bild- oder Tonaufnahmen hingewiesen haben, nahm eine Reporterin vom rechtspopulistischen Medienportal "NIUS", die sich als interessierte Studentin ausgab, offenbar heimlich Aufnahmen auf.

    Der Vorfall wurde nach Ende der Veranstaltung entdeckt, als die Person in ein Fahrzeug stieg und dort Technik zur Aufnahme übergab.

    Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen waren anschließend verunsichert.

    Begleitend zu den Aktionswochen gegen Rassismus veröffentlichte "NIUS" verschiedene diffamierende Beiträge über die Aktionswochen.

    Der Vorfall reiht sich in eine Kampagne der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenen "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Die Kampagne versucht, die Aktionswochen und Engagement gegen Rassismus zu delegitimieren und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einzuschüchtern.

    Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.

    Quelle: Pangea-Haus, Meldeformular der Berliner Register
  • Antiasiatisch rassistische Beleidigung im Internet

    25.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Barbesitzer kommentierte eine schlechte Online-Bewertung seiner Bar antiasiatisch rassistisch und veröffentlichte zudem Videos der Besucher*innen, die die Bewertung abgegeben hatten, ohne deren Zustimmung mit einer abwertenden Beleidigung.

    Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi
  • Störversuch des Fastenbrechens im Rathaus Charlottenburg

    25.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Rahmen der „Aktionswochen gegen Rassismus“ kam es bei der Veranstaltung des Fastenbrechens im Rathaus Charlottenburg zu einem rechten Störversuch. Der ehemalige Vorsitzende der aufgelösten, extrem rechten Jugendorganisation der "AfD" „Junge Alternative“ sowie Reporter des rechtspopulistischen Medienportals "NIUS" versuchten, sich Zutritt zu der ausgebuchten Veranstaltung zu verschaffen, ohne vorherige Anmeldebestätigung. Dabei filmten sie den Eingangsbereich der Veranstaltung und weigerten sich, trotz mehrfacher Hinweise der Veranstalter*innen, den Veranstaltungsort zu verlassen.

    Über eine halbe Stunde lang bedrängten sie die Organisator*innen, filmten die Szene und versuchten, durch ihre Präsenz Druck aufzubauen. Erst nach anhaltenden Verweisen verließen sie den Veranstaltungsort.

    Der Vorfall reiht sich in eine Kampagne der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenen "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Die Kampagne versucht die Aktionswochen und Engagement gegen Rassismus zu delegitimieren und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einzuschüchtern.

    Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Heimliche Tonaufnahmen bei Aktionswochen gegen Rassismus

    22.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Rahmen einer Veranstaltung der Aktionswochen gegen Rassismus in der Ulme35 in Westend kam es zu einem Vorfall unerlaubter Tonaufnahmen. Obwohl die Veranstalter*innen zu Beginn der Veranstaltung mündlich auf das Verbot von Bild- oder Tonaufnahmen hingewiesen haben, nahm eine Reporterin vom rechtspopulistischen Medienportal "NIUS" offenbar heimlich Aufnahmen auf. Sie wurde der Veranstaltung verwiesen. Die heimlichen Aufnahmen wurden anschließend über "NIUS" veröffentlicht.

    Bereits vor der Veranstaltung bedrängte sie eine Grünen-Politikerin, die bei der Veranstaltung sprach, ebenfalls nach der Veranstaltung.

    Inbesondere Teilnehmer*innen, die selbst Rassismus erfahren, fühlten sich bei der Veranstaltung unsicher.

    Begleitend zu den Aktionswochen gegen Rassismus veröffentlichte "NIUS" verschiedene diffamierende Beiträge über die Aktionswochen.

    Der Vorfall reiht sich in eine Kampagne der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenen "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Die Kampagne versucht die Aktionswochen und Engagement gegen Rassismus zu delegitimieren und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einzuschüchtern.

    Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.

    Quelle: Register CW
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Charlottenburg

    22.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Fahrkartenkontrolle am Bahnhof Zoologischer Garten beleidigten drei Kontrolleur*innen einen queeren Mann LGBTIQ*-feindlich.

    Obwohl er ein gültiges Tickets in Form eines Screenshots hatte, wurde dieses nicht akzeptiert. Bei der darausfolgenden Aufnahme der Personalien wurde der Mann dann verspottet, ausgelacht und abschätzig gemustert, weil er zu queer wirke. Die Kontrolleure machten abwertende Bemerkungen und tauschten sich offen über den Betroffenen aus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Droh-E-Mail gegen politische Gegner*innen

    20.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Veranstalter*innen eines Angebots in den "Aktionswochen gegen Rassismus" im Bezirk erhielten eine aggressive und bedrohliche Mail, nachdem sie einen Vertreter der "AfD Charlottenburg-Wilmersdorf" aus dem Angebot ausschlossen.

    In der Mail werden Todesdrohungen angedeutet und sich herablassend über die Veranstalter*in geäußert.

    Der Vorfall reiht sich in eine Kampagne der lokalen "AfD"-Fraktion gegen die jährlich stattfindenden "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Die Kampagne versucht, die Aktionswochen und das Engagement gegen Rassismus zu delegitimieren und die beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen einzuschüchtern.

    Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Register CW
  • Rassismus in der BVV

    20.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wurde ein Antrag der "AfD"-Fraktion mit dem Titel „Remigration auf kommunaler Ebene vielfältig unterstützen“ eingebracht.

    Der Antrag kann als rassistisch eingeordnet werden, da er migrantische und migrantisierte Menschen nicht als Teil der Gesellschaft anerkennt, sondern ihre Zugehörigkeit an Herkunft bindet und ihre Rückkehr als gesellschaftliches Ziel darstellt.

    In der Antragsbegründung während der BVV führte ein Vertreter der "AfD"-Fraktion Migration pauschal als Ursache für eine Vielzahl gesellschaftlicher Probleme an. Er sprach von steigenden Mieten, wachsender Kriminalität und überlasteten Schulen. Damit wird an eine Erzählung angeknüpft, die soziale Probleme wie Wohnungsnot, mangelnde Investitionen in Infrastruktur oder unzureichende Sozialpolitik ausblendet und stattdessen Migrant*innen die Schuld zuweist.

    Besonders drastisch war die Formulierung, Menschen würden „multikulturell weggemessert“. Diese entmenschlichende Sprache kriminalisiert pauschal Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Zudem sprach er von „Massenzuwanderung kulturfremder Menschen“. Der Begriff ist rassistisch konnotiert, da er Migration als bedrohliche, unkontrollierte Bewegung darstellt und Menschen als grundsätzlich „fremd“ markiert. Diese Formulierung und weitere wie etwa „unsere Identität wird verwässert“ oder die Bezugnahme auf eine angebliche „Asylindustrie“ knüpfen an verschwörungsideologische Narrative vom sogenannten „Großen Austausch“ an.

    Quelle: Livestream BVV 20.03.25
  • Antisemitische Propaganda in Wilmersdorf

    19.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Auf einem Werbeplakat in der Brandenburgischen Straße wurde u.a. die Schmiererei: „We demand an end to the German-Israel alliance. Down with Zionism“ entdeckt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Störversuch einer antirassistischen Veranstaltung in Wilmersdorf

    18.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Rahmen der jährlich stattfindenden „Aktionswochen gegen Rassismus“ in Wilmersdorf kam es zu einem weiteren Störversuch durch die extreme Rechte: Ein Bezirksvertreter der AfD und ehemaliger Vorsitzender der mittlerweile aufgelösten AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ störte gezielt eine geplante Veranstaltung. Trotz mehrfacher Aufforderung durch die Veranstaltenden weigerte sich der Politiker, das Gelände zu verlassen. Erst nach etwa einer Stunde und unter polizeilicher Einwirkung verließ er schließlich den Veranstaltungsort.

    Durch seine versuchte Teilnahme wurde die Veranstaltung verzögert eröffnet. Zudem hatte die Störaktion im Eingangsbereich eine einschüchternde Wirkung auf Gäste und Veranstaltende.

    Der Vorfall reiht sich in eine Reihe Aktivitäten der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenen "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Im Rahmen meherer Aktionen wurden zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, die sich gegen Rassimus stark machen, versucht einzuschüchtern.

    Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.

    Quelle: Register CW
  • NS-verharmlosender Sticker in Wilmersdorf

    15.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Sigmaringer Straße wurde ein NS-verharmlosender Sticker entdeckt und entfernt, auf dem das Kriegsgeschehen in Gaza mit der Shoa gleichgesetzt wurde.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    14.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Krummen Straße Ecke Bismarckstraße wurde an einer Litfaßsäule eine israelbezogene antisemitische Schmiererei entdeckt.

    Auf einem Plakat, das für eine Veranstaltung warb, die Antisemitismus thematisiert, wurden die Worte "Free Gaza! Free Palestine!" geschmiert. Zudem wurde ein großer Davidstern des Plakates durchgestrichen.

    Die Schmiererei ist als antisemitisch einzuordnen, da Antisemitismus, den Juden*Jüdinnen in Deutschland erfahren, mit der Politik Israels verknüpft wird. Dadurch werden Juden*Jüdinnen für die Poltik Israels verantwortlich gemacht. In der beworbenen Veranstaltung ging es nicht um Israel.

    Quelle: Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Antisemitische Propaganda in Wilmersdorf

    13.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    12.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der "Bibliothek des Konservatismus" in der Fasanenstraße in Charlottenburg fand eine Vorstellung des Buches "Im Rausch der Dekadenz – Der Westen am Scheideweg" statt. Der Autor bezeichnete in dem Vortrag unter anderem Queerness und Geschlechter abseits der Zweigeschlechtlichkeit als "Ideologische Verirrungen" oder als einen "blödsinnigen Versuch, die Menschheit von der Biologie, von der Evolution und von der Genesis zu emanzipieren". Dadurch wurden queere Menschen verunglimpft und als unnatürlich dargestellt. Zudem wurde gegen trans* und inter* Menschen und geschlechtliche Selbstbestimmung Stellung bezogen, zum Beispiel durch das Strohmann-Argument der "bedrohten Kinder", welche aufgrund eines angeblichen "Trans-Hype" mittels Pubertätsblocker "misshandelt" würden. Diese Aussagen können als LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden.

    Zudem sprach er von "importierter Messerkriminalität". Dies kann so verstanden werden, dass dadurch Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, pauschal kriminalisiert werden sollen. Daher kann dies als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuz in Charlottenburg

    11.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Seelingstraße in Charlottenburg wurde ein Hakenkreuz am Eingang eines Wohnhauses entdeckt und entfernt, das mit schwarzem Edding dorthin geschmiert wurde.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Charlottenburg

    07.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf ein Plakat, auf dem Hannah Arendt und ein Davidstern zu sehen war, wurde direkt auf ihr Gesicht, in die Mitte des Davidsterns, ein Aufkleber mit einem Demoaufruf mit der Aufschrift „Until Total Liberation“ geklebt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber in Wilmersdorf

    05.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Brandenburgischen Straße in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Darauf steht "Deutsche Jugend voran!" und es ist eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.

    Quelle: Register SZ
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