Vorfalls-Chronik
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02.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem Gespräch in einer Bar veränderte sich plötzlich die Stimmung, als die Gesprächspartnerin erfuhr, dass der Mann, mit dem sie sich unterhielt jüdisch ist. Als er sie schließlich fragte, ob es ein Problem für sie sei, dass er jüdisch ist, bejahte sie dies.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Sprechchöre bei Straßenblockade in Charlottenburg
02.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einer palästinasolidarischen Straßenblockade in der Tauentzienstraße wurden antisemitische Sprechchöre gerufen. So wurde mit dem Slogan "Free Palestine from the river to the sea" dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen. Zudem wurde mit der Parole "Gaza - Hamas - Qassam" der antisemitische Terror der Hamas verherrlicht.
Quelle: JFDA e.V. -
Antisemitismus auf Kundgebung in Charlottenburg
02.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Rahmen einer Versammlung am Europa Center wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg
01.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Christstraße in Charlottenburg wurde der Zahlencode "1161" geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Register CW -
NS-Verherrlichung in Charlottenburg
31.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Bushaltestelle am Adenauerplatz hat ein Busfahrer, der wahrscheinlich gerade dabei war seine Schicht anzutreten, seinen Kollegen im Bus mit den Worten "Heil Hitler, Mann" begrüßt.
Quelle: Meldung via Mail -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Grunewald
30.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Grunewald wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Er richtet sich mit der Aufschrift "We Hate Antifa" im Design von "The North Face" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register CW via Signal -
Erneut mehrere Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
30.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Rüdesheimer Straße wurden erneut mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Mehrfach handelte es sich um Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Ein Sticker stammte aus einem extrem rechten Onlineversandhandel und trug die Aufschrift "Fck Bnt" (stehend für Fuck Bunt), unterlegt von grafisch dargestellten Blutstropfen.
Quelle: Register CW via Signal -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
29.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nehringstraße wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Mit dem Slogan "Antifa-Banden zerschlagen!" richtet sich der Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Rassistischer Kommentar auf Internetportal
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de kommentierte ein Nutzer einen Beitrag zum Thema Cannabisgeruch in Wohnhäusern in Charlottenburg. Er schrieb, dass es im Hausflur „wie im Orient“ rieche und dass „die afghanischen Jungs im EG“ ihren Kurierjob offenbar „nur mit Dope geregelt“ bekämen. Die Formulierungen verbinden den Geruch und angeblichen Drogenkonsum in abwertenderweise direkt mit Herkunftszuschreibungen. Dadurch wurden rassistische Stereotype bedient.
Quelle: Register CW -
Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde eine Schwarze Frau von vier Kontrolleur*innen aus der U9 geholt, weil sie ihre gültige Monatskarte geringfügig falsch ausgefüllt hatte, obwohl sie mit zusätzlichen Dokumenten die Gültigkeit nachweisen konnte. Eine Kontrolleurin schlug die Betroffene und zog ihr die Kopfbedeckung herunter. Zudem wurde ihr das Ticket sowie ihr Pass weggenommen.
Die herbeigerufene Polizei übernahm den Vorfall ausschließlich aus Sicht der Kontrolleur*innen, ohne der Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern. Da sie der auf Deutsch geführten Unterhaltung zwischen Polizei und Kontrolleur*innen nicht folgen konnte, setzte man sie unter Druck, das Protokoll zu unterschreiben, um Ticket und Pass zurückzuerhalten. Aus Angst und mangels Sprachkenntnissen unterschrieb sie, ohne zu verstehen, was sie unterzeichnete.
Quelle: NARUD e. V. -
Extrem rechter Sticker in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Straße "Am Bahnhof Westend" wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW -
Rassistischer Sticker in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde auf der Rolltreppe ein Sticker mit der Aufschrift "Nur Remigration rettet unser Land" und der Abbildung eines Flugzeugs entdeckt. Hinter dem Begriff "Remigration" steht ein rassistisches Konzept der extremen Rechten, das die Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen fordert.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechter Sticker in Charlottenburg
24.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Zillestraße wurde ein Aufkleber des extrem-rechten Mediums "Deutsche Stimme" entdeckt und entfernt. Dabei handelt es sich um die Parteizeitung der Partei "Die Heimat". Auf dem Sticker wurde für Atomkraft geworben.
Quelle: Register CW -
Extrem rechter Sticker in Wilmersdorf
24.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einem Kinderspielplatz in der Pariser Straße in Wilmersdorf wurde ein Sticker der Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Wilmersdorf
21.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Straße Wilhelmsaue in Wilmersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber zeigt eine schwarze Person mit einer elektrischen Zahnbürste. Daneben steht der Satz: „Wenn die Straßen so weiß sind, wie deine Zähne, dann gibt es auch kein Kalifat.“
Darunter befindet sich eine stilisierte Zahnbürste mit der Aufschrift: „Dr. Best“, ergänzt um den Slogan „natürlich weiß“.Der Sticker stellt eine rassistische Verbindung zwischen Hautfarbe, Reinheit und gesellschaftlicher Ordnung her. Er suggeriert, dass eine „weiße“ Gesellschaft (in Bezug auf Hautfarbe) frei von islamischer Einflussnahme („Kalifat“) sei. Dadurch werden Schwarze Menschen und andere Personen of Color, sowie Muslim*innen gleichzeitig abgewertet und als Bedrohung inszeniert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Anti-Schwarze rassistische Kommentare auf Internetportal
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es im Zuge einer Diskussion um Lärmbelästigung zu mehreren anti-Schwarzen rassistischen Kommentaren. So wurde u. a. Schwarzen Menschen entmentschlicht und mit Tieren verglichen, dass N-Wort genutzt und sprachlich kolonial-rassistische Bilder gemalt. Außerdem wurde die Erzählung einer angeblichen Überfremdung bedient.
Quelle: Register CW -
Antisemitische Propaganda in Schmargendorf
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Bank am Hohenzollernplatz wurde die Schmiererei „Scheiss JUDE“ entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Versammlung auf dem Breitscheidplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen und Schoa bagatellisierende Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Israelbezogene antisemitische Vorfälle in der UdK
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem Rundgang an der "Universität der Künste" (UdK) in Charlottenburg kam es zu verschiedenen israelbezogenen antisemitischen Vorfällen.
Unter anderem wurden verschiedene israelbezogene antisemitische Schmierereien in den Universitätgebäuden festgestellt. So wurde mit der Parole "Death to Israel" in den Toilettenräumlichkeiten dem israelischen Staat das Existenzrecht abgesprochen und potentiell israelischen Staatsbürger*innen mit dem Tod gedroht. Ein weiterer Tötungsaufruf in den Toilettenräumlichkeiten war der Slogan "Kill a zionist". Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Zudem stimmten Studierende auf dem Hof den Sprechchor "Free Palestine, from the river to the sea" an, welcher ebenfalls dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht.
Außerdem trug ein Student während einer Performance ein T-Shirt, auf welchem die gesamte Fläche von Israel/Palästina als Palästina bezeichnet wird, wonach es keinen israelischen Staat gäbe.
Quelle: Register CW -
Rassistische und sexistische Beleidigung in Charlottenburg
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Ampel am Ernst-Reuter-Platz beleidigte eine Fußgängerin eine Frau in einem Auto rassistisch und sexistisch.
Als eine Frau mit Kopftuch hupte, weil das Auto vor ihr bei Grün nicht losfuhr, sagte die Fußgängerin zu ihrer Begleitung laut: "Die mit ihrem scheiß Kopftuch. Nur weil die einmal was besser weiß als ein Mann."
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Queerfeindliche Beledigung in Wilmersdorf
18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Mann beledigte eine Person in Wilmersdorf queerfeindlich. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Daten veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg
18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Westend wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Auf diesem war der extrem rechte Zahlencode "444", mit den Farben der deutschen Flagge hinterlegt, zu sehen. Der Code steht für die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen", da die 4 für den vierten Buchstaben im Alphabet steht.
Quelle: Register CW via Signal -
Antimuslimisch-rassistische und antiziganistische Kommentare auf Interportal
17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es zu mehreren diskriminierenden Kommentaren, in denen antimuslimisch rassistische und antiziganistische Inhalte verbreitet wurden.
In einem längeren Beitrag wurden Muslim*innen pauschal abgewertet. Der Beitrag begann mit der antimuslimisch rassistschen Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Dadurch wird Muslim*innen die gesellschaftliche Zugehörigkeit absprochen. Er endete mit der Verschwörungserzählung „Der Islam übernimmt Deutschland“. Diese Formulierung ist Teil eines bekannten extrem rechten Narrativs, das Muslim*innen als Bedrohung inszeniert, Ängste vor einem angeblichen „Bevölkerungsaustausch“ schürt und so Feindbilder legitimiert. Außerdem wurden Muslim*innen pauschaliserend rassistisch unterstellt, nur nach Deutschland zu kommen, um „Geld fürs Nichtstun“ zu erhalten oder sich bewusst nicht integrieren zu wollen. Dadurch werden Muslim*innen als homogene, „fremde“ und unerwünschte Gruppe dargestellt.
Anlass für diesen Post war ein anderer Beitrag, der antiziganistische Stereotype über vermeintlich aus Osteuropa stammende Menschen verbreitete. Ihnen wurde pauschal Lärmbelästigung und Vermüllung unterstellt. Dabei handelt es sich um klassische antiziganistische Zuschreibungen, die seit Jahrhunderten genutzt werden, um Rom*nja und dafür gehaltene Menschen abzuwerten und ihre Präsenz im öffentlichen Raum als „Problem“ darzustellen.
Quelle: Register CW -
Rassistische Beleidigung in Wilmersdorf
17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der U-Bahnlinine 7 am Bahnhof Konstanzer Straße beleidigte ein Mann eine andere Person beim Aussteigen mit der rassistischen Fremdbezeichnung "Kanacke". Die Person hat sich bedroht und entmenschlicht gefühlt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Redebeitrag in der BVV
17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Redebeitrag der Bezirksverordnetenversammlung forderte ein Vertreter der "AfD"-Fraktion zur Bekämpfung von Antisemitismus, diesen nicht weiter "zu importieren" sowie die sogenannte "Remigration". Der Begriff „Remigration“ wird in extrem rechten Diskursen als Begriff für die massenhafte Ausweisung oder Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte genutzt, auch unabhängig von deren Staatsbürgerschaft.
Zwar argumentiert die "AfD" regelmäßig, dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Bedeutung und Verbreitung im extrem rechten Diskurs.
Durch die Behauptung des "importierten Antisemitismus" wurde suggeriert, dass Antisemitismus in Deutschland hauptsächlich durch Migration entstanden sei, wodurch die historisch gewachsene und tief verwurzelte antisemitische Ideologie in Deutschland und Europa einschließlich der Schoa ausgeblendet wird.
Auch wenn der Redner kurz den "hausgemachten Antisemitismus" erwähnte, änderte dies die Grundstruktur des Arguments nicht, die als rassistisch eingeordnet werden kann: Antisemitismus wurde mit Herkunft verknüpft und migrantische Menschen pauschal als Träger einer gefährlichen Ideologie konstruiert.
Quelle: Livestream BVV 17.07.25 -
Diverse diskriminierende Beiträge auf nebenan.de
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der lokalen Nachbarschaftsplattform nebenan.de wurde wurde ein Abschiedspost eines Users entdeckt, der aufgrund von "rechts-links Diskussionen", die Plattform verlassen will. Er beleidigt die Menschen, die seine Beiträge, als extrem rechts kritisieren und droht ihnen. Der Beitrag endet mit dem Satz "1940 hätte man euch erschossen". Dabei spielt er auf den Nationalsozialismus an und verherrlicht ihn.
In den Kommentaren zu einem vorherigen seiner Post behauptete er außerdem, dass "Obdachlosigkeit ein komplett selbstverschuldetes Problem wäre, welches ausschließlich auf die Faulheit von obdachlosen Personen zurückzuführen wäre". Diese generelle Abwertung obdachloser Menschen kann als sozialchauvinistisch eingeordnet werden. Zudem behauptete er, Migrant*innen würden schneller Wohnungen bekommen, als andere Bürger*innen und zugleich die Mierendorf-Insel vermüllen und mit Fäkalien verdrecken. Dies sind klassische rassistische Stereotype.
Zudem wurde im Zuge einer Diskussion um "unzuverlässige Paketbot*innen" behauptet, dass es eine "osteuropäische Grundhaltung" gäbe, "keine Treppen zu steigen und die Arbeit nicht richtig zu erledigen". Dabei wurde in der Formulierung versucht, ein schlechtes Deutsch nachzuahmen. Die Darstellung von Menschen aus Osteuropa, als "weniger schlau und faul" sind klassische antislawistisch-rassistische Erzählungen.
Quelle: Register CW -
Extrem rechte Aushänge in Charlottenburg
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEntlang der Schloßstraße wurden mehrere Aushänge entdeckt, welcher unter anderem für den rechten TV-Sender "Auf1" und eine extrem rechte Website warben. Der österreichische TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Auf den Aushängen wurde suggeriert, dass Deutschland derzeit eine Diktatur sei. Zudem wurden politische Gegner*innen der extrem Rechten mit diffamierenden Bildern lächerlich gemacht.
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Charlottenburg
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Kantstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Abgebildet war eine heteronormative Familie, die sich mit einem Regenschirm vor einer als Regen dargestellten Regenbogenflagge "schützte".
Quelle: Register CW -
Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg fand ein Vortrag zum Thema „Von der Bonner zur Berliner Republik – Erinnerungen eines Skeptikers“ statt. Redner war ein ein Journalist und Publizist, der u. a. regelmäßig Kolummnen für das rechte Magazin Tichys Einblick und Artikel für die Zeitschrift Cicero schreibt.
In dem Vortrag kamen zahlreiche Aussagen vor, die als diskriminierend oder an (extrem) rechte Narrative anschlussfähig eingeordnet werden können. Zentral waren dabei Deutungen gesellschaftlicher Entwicklungen, die als rassistisch verstanden werden können: So sprach der Redner von einer angeblichen „Migrationsüberflutung“. Dies kann so verstanden werden, dass Migration als Bedrohung und Migrant*innen pauschal entmenschlichend dargestellt werden. Zudem stellte er postkoloniale Ansätze und Identitätspolitik als gezielte Strategie „der Linken“ dar. Eine andere Einlassung kann als Relativierung kolonialer Gewalt gelesen werden.
Ergänzend enthielt der Vortrag wiederkehrende Andeutungen, Staat und Medien würden die Bevölkerung bewusst „dumm halten“, was an verschwörungsideologische Erzählungen anschließen kann, sowie eine transfeindlich deutbare Andeutung im Kontext des Frauensports. Zusätzlich wurde in dem Vortrag aktuelle Politik mit NS-Begriffen beschrieben, was als Relativierung des Nationalsozialismus verstanden werden kann.
Der Vortrag wird so eingeordnet, dass er anschlussfähig an rassistische, verschwörungsideologische und generell ausgrenzende sowie diskriminierende Diskurse war. Er kann zudem als im ideologischen Vorfeld der extremen Rechten angesiedelt bewertet werden, da er zentrale Narrative der "Neuen Rechten" reproduzierte.
Quelle: Register CW -
Antiziganismus in Arztpraxis in Charlottenburg-Wilmersdorf
14.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAls eine Familie in ihre Arztpraxis in Charlottenburg-Wilmersdorf kommt, um eine Bescheinigung zu erhalten, die ihre Abschiebung aufgrund ihrer verschiedenen gesundheitlichen Probleme verhindern soll, wird sie von einer Sprechstundenhilfe lautstark angeschrien. Diese sagt ihnen, dass sie keine Patient*innen der Praxis mehr seien.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Äußerungen auf Internetportal
14.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der lokalen Plattform "nebenan.de" wurden in einem Posting und in den Kommentaren verschiedene antiziganistische Stereotype verbreitet. So wurde Menschen aus Osteuropa unter anderem Kriminalität, Vermüllung und "herumlungern auf der Straße mit vielen Kindern" im Umfeld des S-Bahnhof Jungfenheide unterstellt.
Dabei handelt es sich um typische antiziganistische Stereotype, insbesondere verbunden mit der Zuschreibung, dass die Personen aus Osteuropa kommen würden. In den Kommentaren meinte ein Mann, dass er bereits mit einem Hockeyschläger durch die Gegend gezogen sei, mit dem Ziel Selbstjustiz zu üben.
Quelle: Register CW via Signal -
Diskriminierende Propaganda in Wilmersdorf
14.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nähe des U-Bahnhofes Berliner Straße bis hin zur Prinzregentenstraße in Wilmersdorf wurden mehrere Schmierereien und ein Aufkleber entdeckt, die israelbezogene antisemitische Inhalte enthielten.
Auf dem Aufkleber wurden Zionisten mit Faschisten gleichgesetzt. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
In den Schmierereien wurde Israel als Terrorstaat delegitimiert.
Zudem wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.
Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das rassistische Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürften nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Meldung via Mail -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
09.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der Damentoilette im Gebäude einer Hochschule wurde die Schmiererei „Yo eat shit Fuck Israel Not even a country Just thieves !!“ entdeckt. Zusätzlich wurde auf dem Gelände einer Hochschule auf einer Sitzbank der Schriftzug „Free Palestine – Death to Zionism“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Sticker in Wilmersdorf
09.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Bank am Rüdersheimer Platz wurden erneut extrem rechte Sticker endeckt und entfernt. Darunter war ein Sticker der extrem rechten Kampagne "EinProzent" mit der Parole "Remigration rettet Leben!". Ein anderer Aufkleber titelte "Abschieben verhindert Straftaten" und bringt somit Geflüchtete auf rassistische Weise in Verbindung mit Kriminialität.
Auf der gleichen Bank waren auch selbstgestaltete Sticker zu sehen, welche mit der Aufschrift "Antifa SS SA", politische Gegner*innen der extremen Rechten in einen Zusammenhang mit den paramilitärischen Einheiten des Nationalsozialismus bringen. Dies kann als NS-Verharmlosung bewertet werden. Zudem stand auf mehreren Stickern "Antisemiten", womit vermutlich auch politische Gegner*innen der extremen Rechten diffamiert werden sollten.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische Äußerung in Charlottenburg
08.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einer Lieferung kam es durch den Zulieferer zu rassistischen Äußerungen. Auf die Nachfrage, ob das Auto draußen offen stehen kann, äußerte sich die Person negativ über zunehmende Unsicherheit und Müll in Deutschland und machte zugezogene Personen aus anderen Ländern dafür verantworlich. Dabei handelt es sich um rassistische Stereotype.
Quelle: Register CW -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
08.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfErneut wurden rund um die Bushaltestelle Rüdesheimer Platz mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Die Sticker stammten von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigten verschiedene linke Symboliken mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt".
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitismus auf Veranstaltung in Charlottenburg
05.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg fand eine Kundgebung unter dem Titel "Gaza brennt und die Welt schaut zu - Solidarität mit Palästina" statt.
Im Rahmen der Kundgebung kam es zu verschiedenen antisemitischen Vorfällen. Mehrere Personen hatten Schilder dabei, die Isreal direkt oder indirekt Kindermord unterstellten, beispielweise durch die Phrase "Fuck the Baby Killer Supporter". Damit wird auf die antisemitische Ritualmordlegende angespielt.
Auf anderen Schildern wurde der israelische Ministerpräsidente Benjamin Netanjahu auf als Teufel bezeichnet.
Berichten zufolge wurden zudem antisemitische Parolen sowie der Namen des Hamasterroristen Sinwar gerufen.
An der Kundgebung nahmen etwa 300 Personen teil.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 05.07.25, Die Zeit online vom 05.07.25, Register CW -
Infostand mit rassistischen Inhalten am Theodor-Heuss-Platz
05.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Theodor-Heuss-Platz veranstaltete die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die Frühjahresausgabe der AfD-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. In der Frühjahresausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der AfD Berlin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register CW via Telegram -
Rassistischer Sticker in Wilmersdorf
04.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Blissestraße in Wilmersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte "Remigration" forderte. Mit den Worten "döp döp döp" spielte der Aufkleber zudem auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song) der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, an.
Quelle: BENN Wilmersdorf -
LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Propaganda in Charlottenburg
03.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn eine Mauer am Iburger Ufer in Charlottenburg wurde mehrfach der neonazistische Zahlencode "444" geschmiert. Der Code steht für die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen", da die 4 für den vierten Buchstaben im Alphabet steht.
Zusätzlich wurden ein Stück entfernt am Brückengeländer der Doverbrücke zwei LGBTIQ*-feindliche Schmierereien entdeckt. Die Schmierereien bestanden jeweils aus den Buchstaben "m" und "w" und dem Wort "debil". In Anspielung auf den Geschlechtseintrag "divers", für nicht-binäre oder intergeschlechtliche Personen, werden diese Gruppen der LGBTIQ*-Community hier verunglimpft.
Unter der Brücke wurde noch ein Sticker entdeckt, auf dem die Stolzflagge abgebildet ist. Diese war das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.
Quelle: Register CW via Signal -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg
02.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfZu einer Informationsveranstaltung für Anwohnende durch das Bezirksamts wurde kein barrierefreier Zugang für rollstuhlfahrende Menschen bereitgestellt. Auch auf die Beschwerde von Anwohnenden hin hat sich das Bezirksamt nicht um einen alternativen Veranstaltungsort für die Veranstaltung bemüht und damit eine behindertenfeindliche Zugangsbarriere bewusst aufrecht erhalten.
Quelle: Beauftragte für Menschen mit Behinderung CW -
Antimuslimisch rassistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf kam es auf der Straße zu einer antimuslimisch rassistischen Beleidigung in Bezug auf die zugeschriebene Herkunft der betroffenen Person.
Quelle: Report! Berlin / CLAIM -
Anti-Schwarze Benachteiligung in Charlottenburg
01.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Weitere Angaben werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg
01.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Ende eines Kiezspazierganges zu Antiziganismus kam ein außenstehender Mann dazu und fragte eine der Expert*innen nach der „Bedeutung der langen Röcke bei Roma“.
Teilnehmende und Veranstalter*innen erklärten ihm mehrmals, dass es keine Bedeutung hinter den Röcken gibt und es eine individuelle Modeentscheidung ist. Außerdem wiesen sie ihn daraufhin, dass die Frage am Thema des Kiezspazierganges "Antiziganismus" vorbeigeht. Trotzdem ließ er nicht locker und beharrte darauf, dass es eine Bedeutung gäbe und seine Frage eine Berechtigung hätte.
Die Frage lenkte die Aufmerksamkeit von den antiziganistischen Mechanismen, die in dem Moment besprochen wurden, hin zu einer vermeintlich einheitlichen Kultur der Community, die es in der Form nicht gibt. Dadurch wurden antiziganistische Vorurteile durch den Mann auf hartnäckige und unbelehrbare Weise wiederholt.
Quelle: Register CW & DOSTA/MIA -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Schmargendorf
01.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie Zubringerstraße zum Sommerbad Wilmersdorf wurde über einen längeren Zeitraum durch eine Schranke versperrt. Mehrere hundert Meter von der Forckenbeckstraße bis zum Sommerbad mussten daher zu Fuß zurückgelegt werden. Menschen, die körperlich in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, beschwerten sich über diese Barriere und wiesen auf diese behindertenfeindliche, strukturelle Benachteiligung hin.
Die Berliner Bäder gaben an diese Barriere im nächsten Sommer abzubauen.
Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.
Quelle: Beauftragte für Menschen mit Behinderung CW -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in der U7 in Wilmersdorf
28.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Station "Konstanzer Straße" wurden in der U7 vier LGBTIQ*-feindliche Sticker entdeckt und entfernt. Auf diesen befanden sich die Slogans: "Es gibt nur zwei Geschlechter" und "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*-feindliche Schmiererei in Charlottenburg
27.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Bank an dem Durchgang zwischen Otto-Suhr-Allee und Frauenhoferstraße wurde eine LGBTIQ*-feindliche Schmiererei entdeckt. Die Schmiererei bestand aus den Buchstaben "m" und "w" und dem Wort "debil". In Anspielung auf den Geschlechtseintrag "divers", für nicht-binäre oder intergeschlechtliche Personen, werden diese Gruppen der LGBTIQ*-Community hier verunglimpft.
Quelle: Register CW via Signal