NS-Runen im U-Bhf. Samariterstraße geschmiert
Auf einem Sticker gegen Faschisten wurden ein geschmiertes Hakenkreuz und SS-Runen unkenntlich gemacht.
Auf einem Sticker gegen Faschisten wurden ein geschmiertes Hakenkreuz und SS-Runen unkenntlich gemacht.
Vor einer Veranstaltungsarena, in der ein Sänger auftrat, der über viele Jahre extrem rechte und antisemitische Verschwörungsideologien verbreitete, fand ein kleiner Protest unter dem Titel "No Soul in Antisemitism" gegen den Auftritt des Sängers statt. Der Sänger leugnete in der Vergangenheit den Holocaust, vertrat Reichsbürger- und QAnon-Verschwörungsideologien und war ein bekannter Vertreter der Querdenkenbewegung.
Vor dem Veranstaltungsort fiel ein Konzertbesucher besonders auf. Ein Mann forderte die Polizei auf, die Protestler festzunehmen, da "die Antifa ja verboten sei". Kurz darauf beschimpfte er die Protestler und regte sich lautstark darüber auf, dass man ja nicht einmal mehr "Kan*ke" zu Ausländern sagen dürfe. Weitere Personen äußerten sich abfällig und verständnislos über die Protestler.
Im U-Bhf. Mehringdamm wurden auf dem Bahnsteig Richtung Rathaus Spandau zwei rechte Sticker entdeckt. Einer trug die Aufschrift "Zeit zum Aufwachen" und machte Werbung für einen extrem rechten österreichischen TV-Sender, der auch in Deutschland als Unterstützer der extrem rechten Szene immer wieder in Erscheinung tritt. Der andere stammt aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle und trug die Aufschrift "Kein Geld für Propaganda / GEZ / Gesetzlich legalisierter Diebstahl".
An der Haltestelle Urbanstraße / Baerwaldstraße wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entfernt. Darauf stand: "Unser Land - Unsere Werte".
In der Nacht wurde ein 17-Jähriger von einer aus dem Fenster geworfenen Bierflasche verletzt. Drei junge Erwachsene (17- 19 Jahre alt) entdeckten gegen 3:00 Uhr in der Audre-Lorde-Straße einen 37-Jährigen Mann, der mit freiem Oberkörper auf einem Balkon stand und den Hitlergruß zeigte. Dies wurde aus der Gruppe heraus gefilmt und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, worauf der Mann eine Bierflasche warf und eine Person am Kopf verletzte.
In der Prinzenstraße / Höhe Ritterstraße wurde ein Sticker in Größe A5 angebracht. Abgebildet war der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Wehrmachtsuniform. Durch die Darstellung der Uniform werden die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost.
In der Langestraße am Ostbahnhof wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlineshop entfernt. Er machte Werbung für die Website und darauf stand in Fraktur-ähnlicher Schrift "Hier gilt rechts vor links!". Der Stricker wird von Neonazis verwendet, um ein Gebiet als "linksbefreite Zone" zu markieren. Der Shop vertreibt überwiegend rassistische, LGBTIQ-feindliche Sticker und solche, die sich gegen die politische Gegnerschaft richten.
Gegen 21:45 Uhr schlug vor einem Lebensmittelgeschäft in der Frankfurter Allee ein Mann einer Schwarzen Person unvermittelt von hinten heftig auf den Rücken und schubste sie. Der Betroffene begab sich aufgrund starker Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung und erstattete Anzeige bei der Polizei.
An einem Mülleimer in der Jahnstraße wurde mit schwarzem Edding "Islam" auf einen Mülleimer geschrieben und mit einem Pfeil in die Öffnung versehen.
Die Gruppen "Berliner Jugend Aktion" und "Berliner Patrioten" mobilisierten in extrem rechten Social Media-Kanälen zu einer Versammlung um 18:00 Uhr gegen die antifaschistische "Free Maja"-Demonstration am Oranienplatz. Gegen 18:20 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung am Moritzplatz. Die Polizei griff ein.
An einem Fallrohr in der Rotherstraße wurden mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft entfernt. Die Sticker enthielten Aufschriften wie " We hate Antifa" und "Antifascism is the new fascism". In dieser Gegend kommt es in letzter Zeit sehr viel zu solchen Vorfällen.
In der Kinzigstraße wurde ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt, auf dem das Wort "Remigration" stand.
Seit längerer Zeit wurden an einem Briefkasten in einem Wohnhaus im Ostkreuzkiez immer wieder privat angebrachte Antirassismus-Sticker übermalt, entfernt und/ oder zerkratzt. An diesem Tag wurde beim Zerkratzen der Sticker auch der Briefkasten dabei beschädigt. Außerdem wurden immer wieder geschmierte Parolen hinterlassen, wie z. B. "I Love AfD".
An einem Pfeiler am U-Bhf. Moritzplatz wurde ein Hakenkreuz mit Edding geschmiert. Dies wurde bereits von einer Person durch zusätzliche Bemalung, u. a. mit einem Herz und einem Smiley, umgedeutet. Eine weitere Person hat daraufhin das Hakenkreuz mit weißer Farbe neu übermalt und wieder kenntlich gemacht.
Zudem wurde an einem Stromkasten in unmittelbarer Nähe des U-Bahnzugangs der Schriftzug "Kindermörder Israel" mit schwarzem Edding hinterlassen.
Gegen 14.00 Uhr filmten vier, teilweise vermummte Neonazis aus Deutschland und den Niederlanden in der Rigaer Straße. Im direkt auf Instagram veröffentlichten Video wurden Falschmeldungen verbreitet (z. B. über ein angeblich von der Antifa besetztes Haus in dem keine Miete gezahlt wird, Anwohner*innen werden als "Junkies" bezeichnet). Das Video sollte Angst schüren, der man sich "weiß, und kämpferisch entgegenstellt". Zu dem geäußerten Spruch "Deutschland zuerst" z. B. wurde eine geballte Faust gezeigt.
Einem, in einem Erdgeschoss wohnenden Anwohner, der sich durch Aufnahmen durch das Schließen seines Fensters schützen wollte, wurde das Fenster gewaltvoll aufgedrückt.
Um 10:07 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS mit beleidigendem Inhalt. Auch der Trägerverein wurde verunglimpft. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten durch die Person. Es wurde erneut Anzeige erstattet.
Am WC-Häuschen am Südstern wurde mit schwarzem Edding "STOP ISSRL TERROR" geschmiert. Das Doppel S in "ISSRL" war als SS-Rune dargestellt.
In einem Post auf Instagram zeigten sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort "Remigration" sprühten. Auf ihrem Weg stickerten sie auch.
Auf einem Plakat an der Litfaßsäule in der Marchlewskistraße an der Weberwiese wurde die Überschrift 'Sieg über die Sonne' mit schwarzem Edding so ergänzt, dass die verbotene Parole "Sieg Heil" zu lesen war. Die NS-verharmlosende Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.
Zwischen 17:00 und 21:00 Uhr fand eine Sachbeschädigung in der Colbestraße statt. Bei einem Träger, der sich gegen Rassismus engagiert, wurden der Briefkasten und das Vereinsschild von der Wand gerissen. Zudem entstand ein Schaden an der Fassade.
Im Untergeschoss der East Side Mall an der Tamara-Danz-Straße wurde der Code "14 Words" angebracht und übermalt.
Auf einem Plakat an einer Litfaßsäule am Mehringdamm wurde mit schwarzem Edding "Fickt den Islam" geschmiert. Die Schmiererei wurde übmalt.
An der Bushaltestelle U-Warschauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne entfernt.
An einer Fassade in der Rigaer Straße wurde mit schwarzem Edding der Spruch "If Jesus was born today, he´d be murdered by Israelis" ( Wenn Jesus heute geboren würde, würde er von Israelis ermordet werden.) angebracht.
Hier werden antisemitische Vorurteile von Juden auf Israelis übertragen. Juden wurden in der Kirchengeschichte durchgehend als „Gottesmörder“, „Christusmörder“, „Mörder des Herrn“ oder „Heilandsmörder“ bezeichnet und dargestellt. Dadurch verankerte sich die Dämonisierung von Juden und Jüdinnen in der Volksfrömmigkeit und trug wesentlich dazu bei, dass in der Geschichte Europas Judenfeindlichkeit ein „kultureller Code“ wurde.
Gegen 16:00 Uhr wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne an der Bushaltestelle Helsingforser Platz entfernt.
Zudem wurde an der Tramhaltestelle Revaler Straße ein Sticker, der sich gegen die angeblich nicht vorhandene Meinungsfreiheit richtete, entfernt. Dieser stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Auf dem Sticker war der Telegramkanal veröffentlicht.
Gegen 22:30 Uhr wurde eine queere Person von einem aggressiven und gewaltbereiten Mann in der Persiusstraße mehrfach LGBTIQ*-feindlich beleidigt, u. a. brüllte er "Komm her, du schwule Drecksau, du linke (Beleidigung unverständlich)" .
Während er auf die beleidigte Person zuging, schmiss er eine Flasche nach ihr, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlte.
In der Straße an der Hasenheide / Höhe Südstern wurden mehrere Sticker aus zwei extrem rechten Onlinehandeln entfernt. Sie waren rassistisch motiviert, z.B. "Hier wird deutsch gesprochen", oder richteten sich gegen die politische Gegnerschaft, "Fuck Antifa". Auf dem Sticker, der an einem Klingelschild angebracht wurde, stand: "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!"
Am Böcklerpark, Eingang Prinzenstraße, wurde ein Sticker aus einem Onlinehandel, der überwiegend extrem rechte Propaganda anbietet, entfernt. Der Sticker hatte die Aufschrift: "Hier wurde linke Propaganda überklebt"
Von einem Medienkasten an der Straße Alt Stralau wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Farben der Regenbogenflagge schützt. Diese steht für die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht.
Um 7:55 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten. Übersendet wurde der Text: "Es lebe die AfD!", das Icon "Hitlergruß" und die Zahl 88 (Zahlencode der extremen Rechten für Heil Hitler, bezeichnet den 8. Buchstaben im Alphabet).
Die SMS wurde als erneute Bedrohung wahrgenommen. Es wurde Anzeige erstattet.
Wieder wurden mehrere Sticker von Mülleimern am Rudolfplatz und in der Rotherstraße entfernt. Es handelte sich um "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"-Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Um den Rudolfplatz und in angrenzenden Straßen wurden neun rechte Sticker entfernt oder überklebt. Es handelte sich um eine Mischung aus "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"- Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel. Zusätzlich wurden Pro-AfD-Sticker angebracht.
Auf mehreren Mülleimern am Rudolfplatz wurden rechte Sticker entfernt. Sie hatten die Aufschriften "We hate Antifa" und "Fuck Linke".
Auf dem langen Gehweg, der durch den Görlitzer Park führt, wurde gegen 8:30 Uhr relativ zentral auf Höhe Falckensteinstraße ein ca. 50 x 50 cm großes Graffiti auf dem Boden entdeckt. In blau-weiß gehalten waren "SS"-Runen aufgemalt. Die Polizei wurde informiert und das Graffiti entfernt.
Bei einer propalästinensischen Demonstration durch Kreuzberg wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde die Freilassung eines inhaftierten Hamas-Terroristen gefordert, der für zahlreiche Anschläge auf israelische Zivilist*innen verantwortlich ist. Zudem wurde auf arabisch die Parole "Vom Wasser bis zum Wasser, Palästina ist arabisch" skandiert, mit welcher Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Teilnehmende riefen außerdem die arabisch-nationalistischen und antisemitischen Parolen "Palästina den Arabern" und "Zionismus raus aus Palästina". Dabei kann "Zionismus" als Umwegkommunikation für "Juden" bewertet werden.
In der Oranienstraße wurde ein Pressevertreter von einer männlichen Person bedrängt und massiv beschimpft. Kurz darauf kam eine Frau auf ihn zu und schlug mit Wucht gegen seine Hand und die Aufnahmetechnik.
In der Stralauer Allee wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Antifascism is the new fascism" (Antifaschismus ist der neue Faschismus) entfernt.
An einer Säule im U-Bahnhof Weberwiese wurde eine NS-verherrlichende Schmiererei mit Hakenkreuz, einem Eisernen Kreuz und dem Schriftzug "Russia" entdeckt.
In der Andreasstraße wurden mehrere antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.
In einem Supermarkt am Ostbahnhof beleidigte ein Mann gegen 23:20 Uhr eine Junge Frau mit den Worten "du Drecks-Zeckenfotze" und anderen sexistischen Sprüchen gegen politische Gegner*innen. Die Betroffene fühlte sich bedroht, auch weil rund 30 weitere Betrunkene, vermutlich rechte "Böhse Onkelz" Fans, anwesend waren.
Am selben Abend fand ein Konzert der Band "Böhse Onkelz" in einer Eventlocation in der Nähe statt, in dessen Umfeld es zu mehreren extrem rechten Vorfällen kam.
Gegen 17:00 Uhr brüllte eine männliche Person in der Bahnhofsvorhalle S-Warschauer Straße "Hooligan" und pöbelte beim Verlassen der Halle mehrere Frauen an, die ihm nicht schnell genug aus dem Weg gehen konnten, weil zu viele Menschen dort unterwegs waren. Auf der Warschauer Brücke Richtung U-Warschauer Straße stieß er mit dem Ellenbogen einer Schwarzen Person in die Seite. Ein Zeuge sprach den Mann an, dies zu unterlassen und begleitete den Betroffenen Richtung U-Bahnstation. Auf dem Weg bespritzte der Angreifer die schwarze Person noch von hinten mit einem Getränk.
Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld eines Konzerts in unmittelbarer Nähe, auf dem eine Band auftrat, die bekannt dafür ist, extrem rechtes Publikum anzuziehen.
In einem Projekt zum Thema Zweisprachigkeit ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.
Am Abend vor dem Konzert der Band "Böhse Onkelz" versammelten sich gegen 18:00 Uhr ca. 100 Fans am Ostbahnhof und pöbelten verschiedene rassistische Parolen, z. B. "Ostdeutschland" oder "Remigration". Als politische Gegner*innen wahrgenommene Passant*innen wurden geschubst und mehrere Melder*innen fühlten sich zudem bedroht. Gegen 18:20 Uhr entfernten sich die Fans in Richtung Veranstaltungsort.
An der Fußgängerampel Warschauer Brücke wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Darauf war ein Reichsadler abgebildet und die Worte "Deutsches Reichsgebiet".
Gegen 17:30 Uhr wurde eine Familie Opfer eines respektlosen und rassistischen Verhaltens durch einen Mitarbeiter eines Abschleppdienstes. Noch bevor das Auto für den Abschleppvorgang vorbereitet war, kam die Familie nach nur wenigen Minuten zurück. Der Mitarbeiter der Firma gab vor, den Vater (trotz guter Deutschkenntnisse) nicht zu verstehen und lachte die Familie provokant aus. Auch der Hinweis, dass sich Dokumente, Schulsachen der Tochter und lebensnotwendige medizinische Geräte und Medikamente im Auto befänden, wurde vom Mitarbeiter nicht beachtet. Zeug*innen versuchten erfolglos, die Familie bei ihren Bemühungen an die Sachen zu kommen zu unterstützen. Während die Tochter bereits weinte, lachte der Mitabeiter die Familie weiter rassistisch und demütigend aus.
Die gerufene Polizei konnte nicht handeln, da sich der Vorfall auf einem Privatgelände ereignete.
In der S5 Richtung Mahlsdorf belästigten zwei Frauen zwei andere Frauen. Sie beleidigten diese rassistisch und verfolgten sie durch die Bahn, als diese versuchten der Situation zu entkommen.
Als zwei Augenzeug*innen versuchten einzuschreiten, wurden sie auch angegangen und eine der Aggresssorinen warf eine Glasflasche ins Gesicht der einen Zeugin, verletzte sie und beschädigte ihre Brille. Anschließend habe die Unbekannte das Ehepaar geschlagen und getreten. Daraufhin seien zwei junge Männer eingeschritten. Die ebenfalls unbekannte Begleiterin der Aggresssorin habe sodann die jungen Männer mit einem Messer bedroht.
Als am Ostbahnhof alle Beteiligten den Zug verließen, soll die erste Täterin den Hitlergruß gezeigt und diesen mit einem verbotenen Ausruf begleitet haben. Das unbekannt gebliebene Duo sei danach in eine andere S-Bahn gestiegen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr.
Auf Gleis 2 am S-Bhf. Warschauer Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Fuck Antifa" unkenntlich gemacht.
Am Sportplatz in Alt-Stralau und bei einem Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen auf der Stralauer Halbinsel wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Zu sehen waren 1161 (Anti-Antifa) und das Kürzel der Gruppe "EHL- Einheit Lichtenberg", der Schriftzug "ZCKN BXN" (Zecken Boxen) und auch Deutschlandfahnen.
Anmerkung: Wie aus dem Halbjahresbericht des Lichtenberger Registers für das erste Halbjahr 2025 hervorgeht, ist die Anzahl an Propagandavorfällen um fast ein Drittel gestiegen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Sprüher*innen, die unter dem Tag „EHL“ (Einheit Lichtenberg) gesprüht haben und es teilweise immer noch tun. Von Mai bis September waren diese sehr umtriebig in Lichtenberg und haben ihre Tags immer wieder an verschiedenen Orten (rund um den Herzberge Park, an der Rummelsburger Bucht, im Kaskelkiez, etc.) hinterlassen.