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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Sticker gegen politische Gegnerschaft am U-Bhf. Südstern

    31.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Fahrstuhl des U-Bhf. Südstern wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitäten Bewegung" entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Darauf stand "Still not loving Antifa". Dabei handelt es sich um einen umgedeuteten Sticker der im Original die Botschaft "Still loving Antifa" vermittelt. Es wurden für den umgedeuteten Sticker die gleichen Farben wie im Original verwendet (schwarz und rot).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmiererei nahe Checkpoint Charlie

    28.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Gastronomie in der Zimmerstraße nahe dem Checkpoint Charlie wurden auf dem WC mehrere mit Edding angebrachte Schmierereien unkenntlich gemacht. Dort stand "1161" (Code für Antif-Antifa), "HH" (Code für Heil Hiltler) und "Heil".

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Rassistische Pöbelei in Kreuzberg

    27.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor einer Sprachschule in Kreuzberg unterhielten sich ein Vater und seine Tochter auf spanisch. Eine Frau kam auf die beiden zu und forderte sie auf, deutsch zu sprechen, denn in Deutschland werde deutsch gesprochen. Wenn sie dies nicht tun würden, sollten sie das Land verlassen.

    Quelle: Radio Vampiro
  • Antisemitische Schmiererei in der Neuen Bahnhofstraße entdeckt

    26.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Neuen Bahnhofstraße, nahe Ostkreuz, wurde das Schaufenster eines leerstehenden Ladengeschäfts mit dem Slogan "You.DE (ein Herz) GAS.A ?" in der Farbe rosa besprüht.
    "You.de" wird im deutschsprachigen digitalen Raum, vornehmlich in Kommentaren, für das Wort "Jude" verwendet, um zu verhindern, dass antisemitische Botschaften schnell erkannt und gelöscht werden. Die Schmiererei kann in Bezug auf den Nahostkonflikt so gelesen werden, dass Juden es lieben würden, Gaza zu vergasen, zugleich stellt der Spruch einen Bezug zu Gaskammern im NS-Regime her.

    Im November 2025 wurde augenscheinlich von der gleichen Person bereits eine Toreinfahrt in der Boxhagener Straße mit dem Slogan beschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antikurdisch rassistisch motivierter Angriff in der Skalitzer Straße

    24.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Supermarkt in der Skalitzer Straße wurde ein 29-Jähriger gegen 18:30 Uhr von vier Männern aufgrund seiner kurdischen Volkszugehörigkeit erst rassistisch beleidigt und dann mit Faustschlägen angegriffen.
    Zeugen griffen ein und konnten den Angriff beenden. Die Täter flüchteten. Der Betroffene wurde mit heftigen Rückenschmerzen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 0091 und Informationsstelle antikurdischer Rassismus vom 25.01.26
  • Queerfeindliche Beleidigung am Kottbusser Tor

    22.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze, queere Person wurde in Kreuzberg mit den Worten "Kreuzbergverbot du Schw***" beleidigt. Die Person veröffentlichte den Vorfall auf Instagram. In den Kommentaren fanden sich zudem weitere rassistische und queerfeindliche Beleidigungen und Abschiebefantasien.

    Quelle: Instagram
  • Werbesticker eines Verlages mit rechter Ausrichtung im Volkspark Friedrichshain

    21.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Volkspark Friedrichshain wurden Werbesticker eines Comic-Verlages aus Dresden entdeckt. Der Verlag bietet in seiner "Germania-Reihe" u. a. Kunstdrucke zum "Stolzmonat" an und deutet bekannte Comic-Helden in Veröffentlichungen um. So erscheint z. B. Superman (eine Adaption aus dem Jahr 1938) mit Deutschlandfahne auf einem Cover, auf einem anderen richtet sich Superman (Adaption aus dem Jahr 1943) gegen die Antifaschistische Linke. Zudem ist der Verlagsinhaber gut vernetzt in der rechten Szene.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen vor einem Konzert in Friedrichshain

    20.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor einer Veranstaltungsarena, in der ein Sänger auftrat, der über viele Jahre extrem rechte und antisemitische Verschwörungsideologien verbreitete, fand ein kleiner Protest unter dem Titel "No Soul in Antisemitism" gegen den Auftritt des Sängers statt. Der Sänger leugnete in der Vergangenheit den Holocaust, vertrat Reichsbürger- und QAnon-Verschwörungsideologien und war ein bekannter Vertreter der Querdenkenbewegung.

    Vor dem Veranstaltungsort fiel ein Konzertbesucher besonders auf. Ein Mann forderte die Polizei auf, die Protestler festzunehmen, da "die Antifa ja verboten sei". Kurz darauf beschimpfte er die Protestler und regte sich lautstark darüber auf, dass man ja nicht einmal mehr "Kan*ke" zu Ausländern sagen dürfe. Weitere Personen äußerten sich abfällig und verständnislos über die Protestler.

    Quelle: Antiverschwurbelte Aktion, Berliner Zeitung vom 21.01.26
  • Rechte Sticker am U-Bhf. Mehringdamm

    20.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im U-Bhf. Mehringdamm wurden auf dem Bahnsteig Richtung Rathaus Spandau zwei rechte Sticker entdeckt. Einer trug die Aufschrift "Zeit zum Aufwachen" und machte Werbung für einen extrem rechten österreichischen TV-Sender, der auch in Deutschland als Unterstützer der extrem rechten Szene immer wieder in Erscheinung tritt. Der andere stammt aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle und trug die Aufschrift "Kein Geld für Propaganda / GEZ / Gesetzlich legalisierter Diebstahl".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Urbanstraße

    19.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Haltestelle Urbanstraße / Baerwaldstraße wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entfernt. Darauf stand: "Unser Land - Unsere Werte".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • In der Audre-Lorde-Straße zeigt ein Mann den Hitlergruß und wirft eine Bierflasche

    17.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht wurde ein 17-Jähriger von einer aus dem Fenster geworfenen Bierflasche verletzt. Drei junge Erwachsene (17- 19 Jahre alt) entdeckten gegen 3:00 Uhr in der Audre-Lorde-Straße einen 37-Jährigen Mann, der mit freiem Oberkörper auf einem Balkon stand und den Hitlergruß zeigte. Dies wurde aus der Gruppe heraus gefilmt und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, worauf der Mann eine Bierflasche warf und eine Person am Kopf verletzte.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0055 vom 17.01.26
  • NS-Verharmlosender Sticker in der Prinzenstraße

    17.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Prinzenstraße / Höhe Ritterstraße wurde ein Sticker in Größe A5 angebracht. Abgebildet war der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Wehrmachtsuniform. Durch die Darstellung der Uniform werden die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in der Langestraße

    16.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Langestraße am Ostbahnhof wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlineshop entfernt. Er machte Werbung für die Website und darauf stand in Fraktur-ähnlicher Schrift "Hier gilt rechts vor links!". Der Stricker wird von Neonazis verwendet, um ein Gebiet als "linksbefreite Zone" zu markieren. Der Shop vertreibt überwiegend rassistische, LGBTIQ-feindliche Sticker und solche, die sich gegen die politische Gegnerschaft richten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistisch motivierter Angriff in der Frankfurter Allee

    16.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:45 Uhr schlug vor einem Lebensmittelgeschäft in der Frankfurter Allee ein Mann einer Schwarzen Person unvermittelt von hinten heftig auf den Rücken und schubste sie. Der Betroffene begab sich aufgrund starker Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung und erstattete Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: ITAP e. V.
  • Geplante rechte Störaktion einer Demonstration in Kreuzberg

    15.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Gruppen "Berliner Jugend Aktion" und "Berliner Patrioten" mobilisierten in extrem rechten Social Media-Kanälen zu einer Versammlung um 18:00 Uhr gegen die antifaschistische "Free Maja"-Demonstration am Oranienplatz. Gegen 18:20 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung am Moritzplatz. Die Polizei griff ein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Tagesspiegel vom 16.01.26
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Rotherstraße entfernt

    14.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Fallrohr in der Rotherstraße wurden mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft entfernt. Die Sticker enthielten Aufschriften wie " We hate Antifa" und "Antifascism is the new fascism". In dieser Gegend kommt es in letzter Zeit sehr viel zu solchen Vorfällen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sachbeschädigung an Briefkasten im Ostkreuzkiez

    13.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Seit längerer Zeit wurden an einem Briefkasten in einem Wohnhaus im Ostkreuzkiez immer wieder privat angebrachte Antirassismus-Sticker übermalt, entfernt und/ oder zerkratzt. An diesem Tag wurde beim Zerkratzen der Sticker auch der Briefkasten dabei beschädigt. Außerdem wurden immer wieder geschmierte Parolen hinterlassen, wie z. B. "I Love AfD".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz am Moritzplatz

    12.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Pfeiler am U-Bhf. Moritzplatz wurde ein Hakenkreuz mit Edding geschmiert. Dies wurde bereits von einer Person durch zusätzliche Bemalung, u. a. mit einem Herz und einem Smiley, umgedeutet. Eine weitere Person hat daraufhin das Hakenkreuz mit weißer Farbe neu übermalt und wieder kenntlich gemacht.
    Zudem wurde an einem Stromkasten in unmittelbarer Nähe des U-Bahnzugangs der Schriftzug "Kindermörder Israel" mit schwarzem Edding hinterlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propagandavideo in der Rigaer Straße aufgenommen und Anwohner*innen bedrängt

    10.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 14.00 Uhr filmten vier, teilweise vermummte Neonazis aus Deutschland und den Niederlanden in der Rigaer Straße. Im direkt auf Instagram veröffentlichten Video wurden Falschmeldungen verbreitet (z. B. über ein angeblich von der Antifa besetztes Haus in dem keine Miete gezahlt wird, Anwohner*innen werden als "Junkies" bezeichnet). Das Video sollte Angst schüren, der man sich "weiß, und kämpferisch entgegenstellt". Zu dem geäußerten Spruch "Deutschland zuerst" z. B. wurde eine geballte Faust gezeigt.

    Einem, in einem Erdgeschoss wohnenden Anwohner, der sich durch Aufnahmen durch das Schließen seines Fensters schützen wollte, wurde das Fenster gewaltvoll aufgedrückt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Register erhält SMS mit beleidigendem Inhalt und Verunglimpfung des Trägers

    10.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 10:07 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS mit beleidigendem Inhalt. Auch der Trägerverein wurde verunglimpft. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten durch die Person. Es wurde erneut Anzeige erstattet.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Sprühereien und Sticker am Mehringdamm

    05.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Post auf Instagram zeigten sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort "Remigration" sprühten. Auf ihrem Weg stickerten sie auch.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verherrlichende Parole an der Weberwiese

    04.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat an der Litfaßsäule in der Marchlewskistraße an der Weberwiese wurde die Überschrift 'Sieg über die Sonne' mit schwarzem Edding so ergänzt, dass die verbotene Parole "Sieg Heil" zu lesen war. Die NS-verharmlosende Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • Rassistische Sachbeschädigung in der Colbestraße

    04.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwischen 17:00 und 21:00 Uhr fand eine Sachbeschädigung in der Colbestraße statt. Bei einem Träger, der sich gegen Rassismus engagiert, wurden der Briefkasten und das Vereinsschild von der Wand gerissen. Zudem entstand ein Schaden an der Fassade.

    Quelle: ITAP e. V.
  • Rassistische Schmiererei am Mehringdamm

    03.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat an einer Litfaßsäule am Mehringdamm wurde mit schwarzem Edding "Fickt den Islam" geschmiert. Die Schmiererei wurde übmalt.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Extrem rechter Sticker nahe Warschauer Brücke entfernt

    30.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Bushaltestelle U-Warschauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmiererei in der Rigaer Straße

    29.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Fassade in der Rigaer Straße wurde mit schwarzem Edding der Spruch "If Jesus was born today, he´d be murdered by Israelis" ( Wenn Jesus heute geboren würde, würde er von Israelis ermordet werden.) angebracht.
    Hier werden antisemitische Vorurteile von Juden auf Israelis übertragen. Juden wurden in der Kirchengeschichte durchgehend als „Gottesmörder“, „Christusmörder“, „Mörder des Herrn“ oder „Heilandsmörder“ bezeichnet und dargestellt. Dadurch verankerte sich die Dämonisierung von Juden und Jüdinnen in der Volksfrömmigkeit und trug wesentlich dazu bei, dass in der Geschichte Europas Judenfeindlichkeit ein „kultureller Code“ wurde. ​​​​​​​

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker am Helsingforser Platz und in der Warschauer Straße entfernt

    29.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 16:00 Uhr wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne an der Bushaltestelle Helsingforser Platz entfernt.
    Zudem wurde an der Tramhaltestelle Revaler Straße ein Sticker, der sich gegen die angeblich nicht vorhandene Meinungsfreiheit richtete, entfernt. Dieser stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
    Auf dem Sticker war der Telegramkanal veröffentlicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Kreuzberg

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Beleidigung und versuchter Angriff in der Persiusstraße

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:30 Uhr wurde eine queere Person von einem aggressiven und gewaltbereiten Mann in der Persiusstraße mehrfach LGBTIQ*-feindlich beleidigt, u. a. brüllte er "Komm her, du schwule Drecksau, du linke (Beleidigung unverständlich)" .
    Während er auf die beleidigte Person zuging, schmiss er eine Flasche nach ihr, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker an der Hasenheide

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße an der Hasenheide / Höhe Südstern wurden mehrere Sticker aus zwei extrem rechten Onlinehandeln entfernt. Sie waren rassistisch motiviert, z.B. "Hier wird deutsch gesprochen", oder richteten sich gegen die politische Gegnerschaft, "Fuck Antifa". Auf dem Sticker, der an einem Klingelschild angebracht wurde, stand: "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechter Sticker am Böcklerpark

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Böcklerpark, Eingang Prinzenstraße, wurde ein Sticker aus einem Onlinehandel, der überwiegend extrem rechte Propaganda anbietet, entfernt. Der Sticker hatte die Aufschrift: "Hier wurde linke Propaganda überklebt"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker auf der Stralauer Halbinsel entfernt

    26.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Medienkasten an der Straße Alt Stralau wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Farben der Regenbogenflagge schützt. Diese steht für die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Register erhält SMS mit NS-verharmlosenden Inhalt

    25.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 7:55 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten. Übersendet wurde der Text: "Es lebe die AfD!", das Icon "Hitlergruß" und die Zahl 88 (Zahlencode der extremen Rechten für Heil Hitler, bezeichnet den 8. Buchstaben im Alphabet).
    Die SMS wurde als erneute Bedrohung wahrgenommen. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Erneut Sticker gegen politische Gegnerschaft im Rudolfkiez entfernt

    23.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um den Rudolfplatz und in angrenzenden Straßen wurden neun rechte Sticker entfernt oder überklebt. Es handelte sich um eine Mischung aus "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"- Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel. Zusätzlich wurden Pro-AfD-Sticker angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • SS-Runen-Graffiti im Görlitzer Park

    22.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem langen Gehweg, der durch den Görlitzer Park führt, wurde gegen 8:30 Uhr relativ zentral auf Höhe Falckensteinstraße ein ca. 50 x 50 cm großes Graffiti auf dem Boden entdeckt. In blau-weiß gehalten waren "SS"-Runen aufgemalt. Die Polizei wurde informiert und das Graffiti entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Angriff auf antisemitischer Demonstration in der Oranienstraße

    20.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Bei einer propalästinensischen Demonstration durch Kreuzberg wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde die Freilassung eines inhaftierten Hamas-Terroristen gefordert, der für zahlreiche Anschläge auf israelische Zivilist*innen verantwortlich ist. Zudem wurde auf arabisch die Parole "Vom Wasser bis zum Wasser, Palästina ist arabisch" skandiert, mit welcher Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Teilnehmende riefen außerdem die arabisch-nationalistischen und antisemitischen Parolen "Palästina den Arabern" und "Zionismus raus aus Palästina". Dabei kann "Zionismus" als Umwegkommunikation für "Juden" bewertet werden.
    In der Oranienstraße wurde ein Pressevertreter von einer männlichen Person bedrängt und massiv beschimpft. Kurz darauf kam eine Frau auf ihn zu und schlug mit Wucht gegen seine Hand und die Aufnahmetechnik.

    Quelle: JFDA auf Facebook vom 22. und 23.12.25
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