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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • NS-Verharmlosung am Kottbusser Tor

    21.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:25 Uhr wurde von einer Person, die gerade mit der U1 ankam, eine Prügelei beobachtet. Die Person drückte daraufhin an der Notrufsäule den SOS-Knopf. Zwei Beteiligte stiegen in die nächste ankommende U-Bahn ein. Die dritte Person stellt sich vor den Zugeingang und zeigte in Richtung der sich schließenden Tür den Hitlergruß. Wie weitere Zeug*innen dann berichteten, rief der Mann zuvor Nazi-Parolen, gröhlte rassistische Beleidigungen und bedrohte andere Reisende. Da nicht bekannt ist, ob die Prügelei von der aggressiven Person oder den Bedrohten ausging, wird dieser Vorfall nicht als Angriff, sondern als Bedrohung gewertet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung in Friedrichshain

    19.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Beim Vorbeilaufen auf der Straße wurde einer Person mit hebräischem Aufdruck auf ihrer Kleidung aus einer Gruppe von vier Personen „Fuck you, fucking Jew!“ hinterhergerufen. Die Gruppe unterhielt sich daraufhin weiter. Die anderen Gruppenmitglieder ignorierten die betroffene Person. Andere Passant*innen reagierten nicht.

    Quelle: RIAS
  • Verkäuferin in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt

    18.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem türkischen Gemüseladen hat ein älterer Herr in der Außenanlage mehrere Aprikosen beim "Test der Ware" beschädigt. Darauf von der Verkäuferin angesprochen, dies bitte zu unterlassen, äußerte sich der Mann ihr gegenüber rassistisch. Eine Gruppe vorbei kommender Jugendlicher bekam dies mit und sprach den Mann ihrerseits an, die rassistischen Beleidigungen zu unterlassen. Darauf hin murmelte der Mann etwas Unverständliches und verließ den Ort.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Sticker am Südstern

    16.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Fahrstuhl im U-Bahnhof Südstern wurden erneut Sticker angebracht, die sich gegen politische Gegener*innen richteten u. a. mit der Aufschrift "Hier wurde linke Propaganda überklebt. Antideutsche Vereinsstrukturen offenlegen!". Ein bereits mit "Aufstehen gegen Rassismus" überklebter weiterer rechter Sticker mit der Aufschrift "Deutschhasser, Kinderschänder, Linksfaschisten, Ökoterroristen" wurde stark beschädigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosender Sticker in der Simplonstraße

    15.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Parkscheinautomaten zwischen Dirschauer - und Modersohnstraße wurde ein Sticker des internationalen verschwörungsideologischen und NS-relativierenden Netzwerkes "The White Rose" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuze im Görlitzer Park

    03.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nähe des Eingangs Oppelner Straße wurden im Görlitzer Park auf dem Plaster zwei Hakenkreuz-Schmierereien übermalt. Daneben war SS geschmiert worden, allerdings als Buchstaben, nicht in Form von Runen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Muslima in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt

    03.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine als Muslima erkennbare Frau bezahlte in einem 1 € Shop den Restbetrag von 20 Cent in Münzen zu 1, 2 und 5 Cent. Weil es der Verkäuferin zu viel "Kleingeld" war, beleidigte sie die Kundin rassistisch.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in der Simplonstraße

    30.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung und in direkter Nachbarschaft wurden ein bis zweimal pro Woche Aufkleber verschiedene rechte Sticker, u. a. eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, entfernt, die sich inhaltlich gegen politische Gegnerschaft richteten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Polizist schlägt Obdachlosen in der Neuen Bahnhofstraße

    29.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:20 Uhr riefen Gäste eines Spätkaufs die Polizei. Aus einer größeren Personengruppe heraus löste sich ein 30-Jähriger, ging auf eine wohnungslose Person zu und küsste diese inniglich. Dann schlug er unvermittelt das Opfer. Rettungskräfte brachten das Opfer mit einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus. Bei der Personalienfeststellung wurde bekannt, dass der Täter Mitarbeiter der Polizei Berlin ist. Ihn erwarten nun Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie dienstrechtliche Folgen. Das für Beamtendelikte zuständige Fachkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizei Nr. 0949, Tagesspiegel vom 01.05.22
  • Muslimfeindlicher Angriff im Bus M29 Höhe U-Bhf. Moritzplatz

    27.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 5:15 Uhr fragte ein Mann eine 52-jährige Frau im Doppeldeckerbus der Linie M29 erst nach ihrer Nationalität und versuchte dann ihr den Sicherungsdraht eines Bus-Nothammers um den Hals zu wickeln. Mitreisende stoppten den Mann, der ins obere Stockwerk wechselte. Er fuhr nach einem Gespräch mit dem Busfahrer weiter mit. Als das Opfer am Wittenbergplatz ausstieg, verfolgte der Mann sie. Ein Zeuge konnte ihn aufhalten. Die Frau blieb unverletzt, litt aber deutlich unter dem Erlebten. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.

    Quelle: Tagesspiegel vom 27.04.22
  • Racial Profiling am Görlitzer Park

    25.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Eingang Cuvrystraße wurde gegen 16:00 Uhr eine schwarze Person von sechs Polizisten kontrolliert. Die Personalien wurden überprüft. Gleichzeit wurde auf Nachfrage der Person, warum immer nur Schwarze kontrolliert werden, durch die Polizei mitgeteilt, dass chillen okay ist, Drogen verkaufen aber nicht. Außerdem äußerte sich ein Polizist gegenüber der Person in ironischer Weise gegenüber dem Ramadan. Der verdachtsunabhängig kontrollierten Person wurde perse aufgrund ihrer Hautfarbe unterstellt, kriminell zu sein. Die Person wurde ca. 50 min von der Polizei festgehalten und dann entlassen. Drogen wurden auch bei der Absuche des Umfeldes nicht gefunden. Die Person bedankte sich im Anschluß bei dem Zeugen und einer weiteren älteren Passantin für den solidarischen Beistand.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rassismus im Görlitzer Park

    24.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:00 Uhr wurde eine schwarze Person, die auf einer Bank im Görlitzer Park gerade in Uniform eines Lieferdienstes Pause machte, von Beamten aus einem Fahrzeug heraus angesprochen. Der Betroffene sagte deutlich, dass er dieses Gespräch, um seine Privatsphäre zu schützen und weil Personen im Umfeld zuhören konnten, nicht wünschte und forderte die Beamten zum Weiterfahren auf. Nach einem Zeug*innenbericht, fühlten sich die Beamten offenbar durch mangelnde Unterwerfungshaltung der angesprochenen Person herausgefordert und stiegen aus, um die Person zu kontrollieren, weil sie "frech" geworden war, wie ein Beamter äußerte.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff auf Journalisten in Kreuzberg

    23.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:50 Uhr wird ein Journalist am Rande einer Demonstration, in der Nähe der Kottbusser Brücke, von einem Teilnehmer aus antisemitischer Motivation beleidigt und angegriffen.

    Quelle: Polizei Berlin 24.04.2022, Tagesspiegel 24.04.2022, Berliner Morgenpost 25.04.2022 und rbb24.de 25.04.2022
  • Störung einer Gedenkkundgebung in Stralau

    22.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am frühen Abend nahmen 30 Anwohner:innen des Lasker-Kiezes an einer antifaschistischen Gedenk-Kundgebung auf dem Rudolfplatz teil. Hier kam es zu einer verbalen Konfrontation durch eine mutmaßlich rechte Person. Darüber hinaus wurde versucht, die Teilnehmer:innen der Kundgebung abzufotografieren, um diese einzuschüchtern. Beim anschließenden Spaziergang zu einem Stolperstein wurde festgestellt, dass Aufkleber, die an das Schicksal des Antifaschisten Paul Schiller erinnern sollten, zerkratzt worden waren.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker im Boxi-Kiez entfernt

    19.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Kreuzung Seume- / Krossener Straße wurde von einem Parkscheinautomaten ein Sticker des weltweiten, antisemitischen und verschwörungsideologischen Netzwerkes "The White Rose" entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rechter Sticker im Boxikiez entfernt

    19.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Grünbergerstraße, an der Bushaltestelle am Boxhagener Platz und in der Mainzer Straße wurden Sticker der extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" entfernt. In der letzten Zeit tauchen immer wieder Sticker dieser Gruppierung im Gebiet auf und werden entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Antimuslimische Schmierei im Wismarplatz-Kiez

    18.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Tür eines Schranks, der auf dem Bürgersteig in der Finowstraße bereit zum Abholen durch den Sperrmüll stand, wurde ein islamfeindlicher Spruch, der dorthin geschmiert wurde, unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • NS-Verharmlosung im Wismarplatz-Kiez

    18.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Kreuzung Finow- / Ecke Oderstraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker entfernt, der aufforderte, sich auf acht rechten und rechtsoffenen Internetseiten "zu informieren" und zudem, mit einem Zitat von Sophie Scholl, den Protest gegen Coronamaßnahmen mit dem Widerstand gegen das NS-System gleichsetzte.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Ostermarsch mit Teilnehmer:innen der extremen Rechten

    16.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Unter den Teilnehmenden der Demonstration am Oranienplatz befanden sich auch Personen der rechten Szene (Freedomparade, Querdenken, Freie Linke, dieBasis u. a.). Sie wurden trotz gegenteiliger Aussage vom Veranstalter geduldet. Ein Querdenken-Aktivist, der erst kürzlich wegen des Zeigens des Hitlergrußes verurteilt wurde, versuchte mindestens eine Person, die Solidarität in den Farben der Ukraine zeigte, vom Oranienplatz zu vertreiben. Ein NPD-Aktivist fotografierte Friedendsaktivist:innen.

    Quelle: Twitter
  • Rassistischer Sticker am Oranienplatz

    16.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Rücklehne einer Bank am Oranienplatz wurde der mit einem Edding angebrachte Schriftzug „Kandel ist überall“ entfernt (AfD-Parole zum Mord am 27.12.2017 in Kandel, Rheinland Pfalz).

    Quelle: Hass vernichtet
  • Muslima in der Frankfurter Allee bespuckt

    15.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Frau mit Kopftuch lief am Nachmittag die Frankfurter Allee entlang und wurde unvermittelt von einer alten Frau angespuckt. Die Melderin teilte mit, dass ihr dies nicht zum ersten Mal passierte. Nach ihrer Einschätzung sind es oft ältere deutsche Personen, von denen sie bespuckt oder beleidigt wird. Das genaue Datum Mitte April war nicht mehr bekannt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mieter von Mitmieter mehrfach rassistisch beleidigt

    14.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Rahmen eines Nachbarschaftsstreits wurde in der Adalbertstraße ein Mieter von einem Mitmieter aufgrund seiner Herkunft rassistisch beleidigt (z.B. „Geh doch zurück nach Polen“).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechte Stickerserien im Boxikiez

    14.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Seit Tagen werden massiv im Gebiet Boxhagener Platz / Simon-Dach-Str. Stickerserien des extrem rechten Netzwerkes "Studenten stehen auf" entfernt. Die Bewegung setzt sich für die Wiederherstellung eines "Grossdeutschen Reiches" ein und ist mit Vertreter:innen aus der extremen rechten Szene vernetzt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Pöbeleien und Bedrohungen auf rechter "Friedlich zusammen"-Demo

    09.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegendemonstrant:innen wurden von Demoteilnehmer:innen, die sich klar gegen Links äußerten, am Görlitzer Park bepöbelt und es wurde mehrfach versucht, ihnen ihre Schilder aus den Händen zu reißen. Reichsbürger:innen beschimpften den Gegenprotest an der Reichenberger Straße. Mehrmals wurde die Pressearbeit auf der gesamten Demonstration von Teilnehmer:innen massiv behindert. Journalist:innen wurden beleidigt, abgedrängt und ihnen wurde körperliche Gewalt angedroht. Mindestens einmal griff die Polizei ein und die journalistische Arbeit konnte fortgesetzt werden.

    Quelle: Twitter
  • Rechte Demo zog durch Kreuzberg

    09.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 14:00 Uhr startete die bei rechten Verschwörungsideolog*innen beliebte Demo "Friedlich Zusammen" am Görlitzer Park. Rechtsextremisten und rechtsradikale Vertreter*innen der Identitären Bewegung, des Compact Magazins, der AfD, Reichsbürger*innen oder der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" laufen bei diesen Veranstaltungen immer gerne mit. Unter den Teilnehmern befand sich auch eine Person, die erst am 13.02.22 zum rechten Aufmarsch in Dresden Vernichtungsantisemitismus glorifizierte und den Nationalsozialismus relativierte. Ein Anhänger der Freedomparade trug Kleidung in den Farben der Reichskriegsflagge. Die Organisatorin der Demo ist zudem bekannt dafür rechte Gruppen und Personen gezielt zu dulden und sie äußerte sich in der Vergangenheit selbst auch insofern, dass sie NS-Vergleiche für angemessen halte. Heute trafen sich ca. 700 rechtsoffene Coronaleugner*innen, um durch Kreuzberg und Neukölln zu marschieren. Anfangs- und Endpunkt der Demo war der Görlitzer Park. Unter anderen hielten hier zwei Vertreter*innen des rechten Bündnisses "Studenten stehen auf" eine Rede und machten zusätzlich mit einem großen Banner auf sich aufmerksam.

    Quelle: Twitter
  • Rassistische Sticker am Ostbahnhof

    04.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An den Bushaltestellen vor dem Ostbahnhof wurden Sticker der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Oranienstraße

    02.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:00 Uhr wurde ein 34-jährger Mann erst von einem Mann homophob beleidigt und dann mit Fäusten geschlagen. Zwei weitere Männer beteiligten sich im weiteren Verlauf an dem Angriff und schlugen ebenfalls zu. Eine Zeugin informierte die Polizei. Der Angegriffene erlitt mehrere Kopfverletzungen. Ein Täter konnte vor Ort festgenommen werden. Update: Die anderen beiden Täter konnten ebenfalls ermittelt werden, wie die Polizei am 28.11.22 mitteilte.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2280
  • LGBTIQ*-feindlicher und rassistischer Angriff im Oranienkiez

    02.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:00 Uhr schob ein 33-jähriger Geflüchteter sein Fahrrad über einen Gehweg in der Adalbertstraße. Unvermittelt wurde er von einer vierköpfigen Gruppe Männer, die aus einer Gastronomie kamen, erst homofeindlich beleidigt und dann von einem der Männer ins Gesicht geschlagen. Die drei Begleiter brachten das Opfer zu Boden und schlugen mehrfach auf ihn ein. Eine Passantin eilte zur Hilfe. Die Täter flohen, einer konnte in der Nähe festgenommen werden. Das Opfer wurde mit Prellungen am Kopf in ein Krankenhaus gebracht.

    Update: Die anderen beiden Täter konnten ebenfalls ermittelt werden, wie die Polizei am 28.11.22 mitteilte.

    Quelle: Bürger:innenmeldung, Polizeimeldung Nr. 0724 und Nr. 2280
  • Rassistischer Angriff von BVG-Sicherheitsmitarbeitern

    02.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Mann wird von zwei BVG-Sicherheitsmitarbeitern aus rassistischer Motivation aus einer U-Bahn-Station verwiesen. Anschließend werfen sie ihn zu Boden und schlagen ihm ins Gesicht. Anzeige wird vor Ort erstattet. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • NS-Verharmlosung im Revaler-Kiez

    01.04.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An verschiedenen Orten im Kiez Revaler Straße wurden Sticker des internationalen rechten Corona-Leugner:innen-Netzwerks "The White Rose" entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Antisemitische Schmierereien im Chamisso-Kiez

    31.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Fidicinstraße wurden Anfang der Woche mehrere antisemitische, pro-Putin und pro-palästinensische Schmierereien in einem Hausflur entdeckt, u. a. "Der Jude tötet alles!" bezogen auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der unterstützt wird. Dahinter verbirgt sich eine in geschlossenen rechten Weltbildern angenommene "jüdische Weltverschwörung".

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Sticker gegen politische Gegner:innen in der Simplonstraße

    31.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung und in direkter Nachbarschaft wurden ein bis zweimal pro Woche Aufkleber verschiedene rechte Sticker, u. a. eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, entdeckt, die sich inhaltlich gegen die politische Gegnerschaft richteten. Die Sticker, die hier seit Jahren regelmäßig angebracht werden, wurden wieder entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei auf Hilfsplakat für Kriegsflüchtlinge in der Dolziger Straße

    29.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat Dolziger - Ecke Samariterstraße, das zur Solidarität mit ukraninischen Kriegsflüchtlingen aufruft, wurde ein "Z" geschmiert. Das "Z" steht hier für die Zustimmung zu einem illegalen Angriffskrieg. Menschenverachtung und Befürwortung von Militarismus spielen in geschlossenen rechten Weltbildern eine zentrale Rolle. In Berlin ist das Symbol, je nach Kontext, verboten. Hier wurde es auf einem aussagekräftigen Plakat angebracht, als Unterstützung der Staatspropaganda für den russischen Angriffskrieg auf das Nachbarland. (Außerhalb Russlands steht das Zeigen des Symbols in der Öffentlichkeit in mehreren Staaten unter Strafe, so auch als Billigung von Straftaten in Deutschland, wenn damit eine positive Bewertung der Invasion der Ukraine zum Ausdruck gebracht wird.)

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Sticker mit rechter Selbstdarstellung am Schlesischen Tor

    28.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Eingang zum U-Bahnhof wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der „Patrioten mit Migrationshintergrund“ entfernt. Die Inhalte der Facebook-Seite und Homepage dieser Gruppierung reproduzieren rassistische Stereotype gegenüber Migrant*innen und Geflüchteten. In den Texten wird das Konzept des "Ethnopluralismus" vertreten. Dieses wird in rechten Kreisen verwendet.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Rechte Selbstdarstellung im Friedrichshainer Südkiez

    26.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Aufkleber am Wühlischplatz mit der Überschrift "Bitte informieren Sie sich" wurden verschiedene rechte und verschwörunsgideologische Webseiten aufgelistet, u. a. "kla.tv". Mindestens 11 weitere Sticker mit rechter Selbstdarstellung wurden in der Wühlischstraße, am Boxhagener Platz, in der Scharnweber-, Finow- und Weserstraße entfernt.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Zwei Männer durch Messerstiche auf dem U-Bhf. Mehringdamm verletzt

    26.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei 23-jährige Männer und eine Frau waren gegen 20:00 Uhr auf dem U-Bahnhof Mehringdamm unterwegs und unterhielten sich auf Russisch. Aus einer fünfköpfigen Gruppe heraus (drei Männer, zwei Frauen) wurden sie zunächst rassistisch beleidigt und dann von einer Person angriffen. Ein Opfer wurde mit einem Messer an der Hand verletzt, dem Begleiter wurde in den Brustkorb gestochen. Anschließend flüchtete die Gruppe, deren Mitglieder untereinander ukrainisch gesprochen haben sollen. Die Angegriffenen wurden ambulant und stationär versorgt.

    Quelle: Polizei Nr. 0665
  • Antifaschistischer Sticker im Friedrichshainer Südkiez umgedeutet

    24.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein in der Knorrpromenade an einem Parkscheinautomaten angebrachter Sticker gegen rechtsoffene Querdenken-Demonstationen ("Mit Nazis geht man NICHT spazieren") wurde dahingehend verändert, dass die daraufhin lesbare Botschaft lautete: "Mit Nazis geht man spazieren".

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Hanau-Gedenken-Plakate im Samariterkiez zerstört

    24.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nähe des Ringcenter 1 an der Frankfurter Allee / Pettenkofer Str. wurden noch hängende Plakate, die an die Opfer von Hanau erinnerten, zerstört. Da der Anschlag in Hanau rassistisch motiviert war, wurde die Zerstörung ausnahmslos dieser Plakate als Rassismus gewertet.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • Hanau-Gedenk-Plakate im Friedrichshainer Südkiez zerstört

    24.03.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Knorrpromenade / Krossener Str. wurden Plakate, die an die Opfer von Hanau erinnerten, zerstört. Da der Anschlag in Hanau rassistisch motiviert war, wurde die Zerstörung ausnahmslos dieser Plakate als Rassismus gewertet.

    Quelle: Bürger:innenmeldung
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