Rechter Sticker am Bhf. Ostkreuz
Am Bahnhof Ostkreuz, Ausgang Wasserturm, wurde eine Sticker der "JN" mit der Aufschrift "Freiheitskämpfer" entfernt.
Am Bahnhof Ostkreuz, Ausgang Wasserturm, wurde eine Sticker der "JN" mit der Aufschrift "Freiheitskämpfer" entfernt.
Auf eine Beschwerde bei einer Fernsehredaktion über antiziganistische Inhalte, u. a. der Benutzung einer rassitischen Fremdbezeichnung, wird die Beschwerde mit der Abwehr der Redaktion, keine antiziganistischen Inhalte gesendet zu haben, abgelehnt.
Solche Aussagen relativieren bzw. leugnen Antiziganismus allgemein und es zeigte eine ablehnende Haltung gegenüber Gebiets-Expert*innen.
In der Gryphiusstraße wurde ein Mann, der PoC war, von einer Frau mit dem "K..."-Wort beleidigt.
Drei asiatisch gelesene, queere Personen wurden rassistisch und sexualisiert bepöbelt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Auf einem Spielplatz auf der Halbinsel Stralau hat eine extrem rechte Gruppe aus Lichtenberg an einer Mauer ihr Kürzel und ihre rechte Einstellung geschmiert: "EHL" (Einheit Lichtenberg) und "1161" (Anti-Antifa).
Gegen 1:15 Uhr befanden sich zwei Neonazis in der Tram 13 Richtung Virchow Klinikum. Sie äußerten mehrfach extrem rechte Parolen und bezogen sich dabei auch auf die AfD. Eine trans Person forderte sie auf, die Pöbeleien zu unterlassen. Daraufhin wurde die Person beleidigt und es wurden ihr Prügel angedroht. Nach der verbalen Auseinandersetzung und als die trans Person bereits weitergehen wollte, kam es auf Höhe Wühlischstraße / Gärtnerstraße zum Angriff. Einer der Neonazis schlug der trans Person auf den Hinterkopf und dann mit der Faust ins Gesicht, wodurch die Person hinfiel. Der Neonazi schlug weiter mit der Faust auf das Gesicht der trans Person ein. Eine weitere Fahrgästin stoppte währenddessen die Tram. Die Polizei wurde informiert und konnte die Täter stellen.
Auf einer Versammlung wurde ein Schoa bagatellisierendes Schild gezeigt.
Die meldende Person entfernte zwei Sticker der rechten "Patriotischen Jugend" von einem Laternenmast an der Bootsbauerstraße Ecke Fischzug, die über einem Antifa-Sticker angebracht waren. Dabei wurde sie von einer weiblichen Person aus dem nebenliegenden Seniorenheim bepöbelt, die die Entfernung der Sticker nicht wollte. Zwei weitere Sticker "FCK ANTIFA" und "PRO AFD" wurden hoch hängend an einem Schild in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Fischzug entdeckt.
Eine Frau wurde von einer Kleingruppe Neonazis gegen 21:50 Uhr nahe des Ringcenters angegriffen. Die Angreifer trugen schwarze, unauffällige Kleidung. Einer von ihnen hatte ein großes "Schwarze Sonne"- Tattoo auf dem Unterarm.
Eine Mitarbeiterin wird von ihrer Vorgesetzten immer wieder mit antiziganistischen und eugenischen Äußerungen beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Gegen 21:50 Uhr in Friedrichshain befand sich eine Gruppe Neonazis (zwei männlich, eine weiblich) in der M13 Richtung Prenzlauer Berg. Sie unterhielten sich u. a. laut darüber, dass sie eine Mauer mit Selbstschussanlagen um Deutschland bauen möchten, um Flüchtlinge daran zu hindern, ins Land zu kommen.
Auf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine "SS"-Rune in roter Farbe geschmiert.
Aus rassistisch-antiziganistischer Motivation heraus kam es zu einer strukturellen Benachteiligung in einer Kita. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Eine trans Frau wurde auf dem Bahnsteig Frankfurter Allee von sechs Neonazis im Alter zwischen 16-20 Jahren LGBTIQ*-feindlich beleidigt und bedroht. Die Frau konnte sich durch Flucht in eine abfahrende Bahn der Situation entziehen.
Die Bundespolizei führte am Bahnhof Ostkreuz stichprobenartig Kontrollen auf die Mitführung verbotener Waffen durch. Dabei kontrollierte die Polizei gegen 16:30 Uhr auch vier junge Erwachsene (drei männlich, eine weiblich) die teils rechtsnationalistische T-Shirts trugen. Bei ihnen wurden nicht-strafrechtlich relevante Sticker präventiv eingezogen, um mögliche Sachbeschädigungen zu verhindern. Darunter befanden sich Sticker von der "JN" (u. a. "Jung Rechts Radikal", "Jagdsaison" als latenter Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende) und Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus dem Allgäu, Teil einer rechten Schuloffensive.
An einem Abfallrohr in der Solmsstraße wurde ein rassistischer Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit einer Gewaltandrohung entfernt ("Islamists not welcome / Stay back or we´ll kick you back"). Zudem wurde damit ein Sticker, der zu mehr Toleranz aufforderte, überklebt.
An einer Hauswand in der Palmkernzeile auf der Halbinsel Stralau wurde der Tag "1161" (Anti-Antifa) entdeckt. Die extrem rechte Gruppe "Einheit Lichtenberg", hat ihr Kürzel "EHL" daneben hinterlassen, und die vorher angebrachte Botschaft "FCK AfD" durchgestrichen.
Schwarze trans- und non-binäre Person erlebt Diskriminierung durch Vorgesetzte auf der Arbeit. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Gegen 16:30 Uhr haben zwei junge Männer einen Ladenbetreiber, der sich zu dem Zeitpunkt vor seinem Laden in der Boxhagener Straße aufhielt, mit den Worten "Lass dir´s schmecken, du Zecke!" ins Gesicht gespuckt. Da die beiden ca. 20-Jährigen einen kampfsporttrainierten Eindruck machten und sich keine weiteren Personen in der Nähe aufhielten, verzichtete der Ladenbetreiber auf verbale Gegenwehr.
Von einem Bistrotisch in der Warschauer Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Millionenfache Remigration jetzt!" entfernt.
Ein junger Mann – der erkenntlich durch eine aufgeklebte Reichsflagge auf seinem Handy und seine Demonstartionsteilnahme als Neonazi bewertet wurde – filmte am Ostkreuz drei junge Antifaschist*innen mit seiner Handykamera ab und bedrohte diese laut Augenzeugen.
Im Bezirk ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum wurde von der Polizei nicht bekannt gegeben.
Im Bezirk ereignete sich ein rassistisch und antisemitisch motivierter Angriff mit schwerer Körperverletzung. Das genaue Datum wurde von der Polizei nicht bekannt gegeben.
Auf einer Kundgebung am Oranienplatz wurden Schilder mit antisemitischen Schriftzügen gezeigt.
Am Mehringdamm wurden gegen 11:00 Uhr an verschiedenen Stellen Sticker entfernt, zwei LGBTIQ*-feindliche Sticker "FCK LGBTIQ", ein Sticker gegen politische Gegnerschaft "FCK ANTIFA" und zwei antiasiatisch-rassistische Sticker, gestaltet als chinesische Fahne, in der die Sterne als Corona-Viren dargestellt waren.
Zwei Zeug*innen teilten mit, dass ein Parkläufer im Volkspark Friedrichshain gegen 13:00 Uhr von einem jungen Mann mit dem N-Wort beleidigt wurde und schritten verbal ein. Daraufhin entfernte sich der Mann. Was davor passierte, ist nicht bekannt, aber es wurde darüber hinaus mitgeteilt, dass eine Frau zur Unterstützung des Betroffenen dem Beleidiger bereits damit drohte, die Polizei zu rufen.
Am Platz der Vereinten Nationen wurden mehrere Sticker von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugenorganisation "NRJ" an einer Litfaßsäule und einem Laternenpfahl entfernt. Es handelte sich um Selbstdarstellung und einen Gewaltaufruf gegen die politische Gegnerschaft in Anlehnung an das NS-Regime ("Kampf der Rotfront!").
Gegen 10:30 Uhr griffen acht Mitglieder der "National Revolutionären Jugend (NRJ)", der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", ein linkes Projekt in der Rigaer Straße an. Sie kamen auf Fahrrädern, waren vermummt und zum Teil mit Hammern und Schlagstöcken bewaffnet. Sie begannen Transparente abzureißen und versuchten, ins Haus zu gelangen, wobei Sachschaden entstand. Als sie entdeckt wurden, flüchteten sie über den Bersarinplatz in Richtung Warschauer Straße.
Zeitgleich zu der ähnlich großen Gruppe am Ostkreuz, die Hitlergrüße zeigte, befand sich eine Gruppe von ca. 10 Personen auf dem RAW-Gelände und zeigte den Hitlergruß.
Am Himmelfahrtstag zog eine Gruppe von 11 jungen Männern am Vormittag vom Ostkreuz durch die Revaler Straße Richtung Warschauer Straße. Sie hatten eine Musikbox dabei, eine scheinbar selbst gefertigte Fahne mit einem undefinierbaren Konterfei einer Person und vier von ihnen trugen gelbe Warnwesten. Mindestens eine Person zeigte mehrmals den Hitlergruß.
Nahe dem Zugang zum U-Bhf. Weberwiese wurde auf die Rückseite eines Schildes "LOSC..Army" geschmiert. Das O wurde dabei als als Keltenkreuz gezeichnet. Das Keltenkreuz ist ein verbotenes Symbol. Der Schriftzug bezeichnet eine gewaltbereite Neonazivereinigung aus Frankreich, die dem in Deutschland verbotenen "Blood & Honor"-Netzwerk zugehörig ist.
Gegen 20:30 Uhr wurde an der Tramhaltestelle S-Bahnhof Warschauer Straße eine Zeichnung entdeckt, die eine Person mit "Hitlerbart" darstellt und den rechten Arm nach oben streckt. Der Zeichenstil erinnert stark an die Simpsons. Möglicherweise sollte damit eine Hitler-Verniedlichung erzielt werden.
Gegen 17:30 Uhr ging ein Mann durch die S-Bahn und fragt höflich alle Fahrgäste um finanzielle Unterstützung. Als eine Fahrgästin eine Münze in seinen Becher wirft, wird sie von einem neben ihr sitzenden Mann aufgebracht und laut angepöbelt. Dann pöbelte der Mann den um Geld Bittendenden in abwertender und demütigender Weise ebenfalls laut und aufgebracht an. Dieser wehrte sich ruhig mit den Worten "Ich brauche Hilfe, keine Kommentare". Der Vorfall ereignete sich zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Ostkreuz.
Am U-Bhf. Samariterstraße wurde auf einen Sticker, der die Freiheit politischer Gefangenen forderte, "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert.
Ein, im Bereich antimuslimischer Rassismus arbeitender, Verein in Kreuzberg erhielt eine Postzusendung mit Schädlingsbekämpfungsmitteln.
In einer Kita fand ein antiziganistischer Angriff auf ein Kind statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Rund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen, Ampeln, Gehwegen und Parkscheinautomaten entfernt. Sie stammen aus verschiedenen extrem rechten Onlineshops. Verklebt wurden z. B. "Fck Antifa"-Sticker oder "Hier wurde linker Müll überklebt".
Kurz vor 16:00 Uhr wurde am U-Bhf. Kottbusser Tor eine Frau transfeindlich beleidigt und mit Reizgas besprüht. Nach Zeugenangaben war die Frau von der U12 in Richtung U8 unterwegs, als sie auf der Rolltreppe in der Zwischenebene von Unbekannten beleidigt wurde. Als sie die Rolltreppe verlassen hatte, seien die zwei Männer auf sie zugelaufen, sprühten ihr unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht und flüchteten. Die Frau ging zu Boden, erlitt eine Augen- sowie Atemwegsreizung und wurde von alarmierten Rettungskräften am Ort behandelt. Zudem erlitten zwei weitere Zeuginnen durch das Sprühen ebenfalls eine Atemwegsreizung.
Auf einer Versammlung wurden antisemitische Parolen gerufen und Schilder mit antisemitischen Schriftzügen gezeigt.
Auf einer Kundgebung wurde eine antisemitische Parole gerufen.
An einem Bauzaun neben einem Club am Ostkreuz wurden mit dem Spruch "We will Dance again on Dead Bodies" die Opfer des Angriffs der Hamas auf Israel verhöhnt. Gleichzeitig ist der Spruch eine Terrorverherrlichung und eine indirekte Aufforderung zur Gewalt.
Das Anbringen des Spruchs stand in direktem Zusammenhang mit einer am Abend stattfindenen Veranstaltung, an der Überlebende des Anschlages auf das Nova-Festival vor Ort waren.
Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der U7 Höhe Mehringdamm bezeichnete ein älterer Mann eine Person, die sich zu ihm in ein Viererabteil setzte, als "Talahon". Dazu stand er auf und beleidigte die Person. Als er bemerkte, das mehrere Menschen mit Migrationhintergrund in der Bahn saßen, die ihn aufforderten den Mund zu halten, schritt er im Stechschritt den ganzen Waggon ab, kam zurück und setzte sich auf einen anderen Platz.
Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantisierten Jugendlichen. Mittlerweile wird er häufig genutzt, um rassistische Vorurteile zu bündeln.
Das Datum des Eintrags stimmt nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
In der U3 Höhe Hallesches Tor zog sich ein Mann mittleren Alters die Augenlider lang und äußerte rassistische Bemerkungen, darunter "ching chang chong".
Das Datum des Eintrags stimmt nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
In der Skalitzer Straße und in der Falckensteinstraße wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.