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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Extrem rechte Schmiererei nahe Checkpoint Charlie

    28.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Gastronomie in der Zimmerstraße nahe dem Checkpoint Charlie wurden auf dem WC mehrere mit Edding angebrachte Schmierereien unkenntlich gemacht. Dort stand "1161" (Code für Antif-Antifa), "HH" (Code für Heil Hiltler) und "Heil".

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Rassistische Pöbelei in Kreuzberg

    27.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor einer Sprachschule in Kreuzberg unterhielten sich ein Vater und seine Tochter auf spanisch. Eine Frau kam auf die beiden zu und forderte sie auf, deutsch zu sprechen, denn in Deutschland werde deutsch gesprochen. Wenn sie dies nicht tun würden, sollten sie das Land verlassen.

    Quelle: Radio Vampiro
  • Antikurdisch rassistisch motivierter Angriff in der Skalitzer Straße

    24.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Supermarkt in der Skalitzer Straße wurde ein 29-Jähriger gegen 18:30 Uhr von vier Männern aufgrund seiner kurdischen Volkszugehörigkeit erst rassistisch beleidigt und dann mit Faustschlägen angegriffen.
    Zeugen griffen ein und konnten den Angriff beenden. Die Täter flüchteten. Der Betroffene wurde mit heftigen Rückenschmerzen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 0091 und Informationsstelle antikurdischer Rassismus vom 25.01.26
  • Werbesticker eines Verlages mit rechter Ausrichtung im Volkspark Friedrichshain

    21.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Volkspark Friedrichshain wurden Werbesticker eines Comic-Verlages aus Dresden entdeckt. Der Verlag bietet in seiner "Germania-Reihe" u. a. Kunstdrucke zum "Stolzmonat" an und deutet bekannte Comic-Helden in Veröffentlichungen um. So erscheint z. B. Superman (eine Adaption aus dem Jahr 1938) mit Deutschlandfahne auf einem Cover, auf einem anderen richtet sich Superman (Adaption aus dem Jahr 1943) gegen die Antifaschistische Linke. Zudem ist der Verlagsinhaber gut vernetzt in der rechten Szene.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen vor einem Konzert in Friedrichshain

    20.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor einer Veranstaltungsarena, in der ein Sänger auftrat, der über viele Jahre extrem rechte und antisemitische Verschwörungsideologien verbreitete, fand ein kleiner Protest unter dem Titel "No Soul in Antisemitism" gegen den Auftritt des Sängers statt. Der Sänger leugnete in der Vergangenheit den Holocaust, vertrat Reichsbürger- und QAnon-Verschwörungsideologien und war ein bekannter Vertreter der Querdenkenbewegung.

    Vor dem Veranstaltungsort fiel ein Konzertbesucher besonders auf. Ein Mann forderte die Polizei auf, die Protestler festzunehmen, da "die Antifa ja verboten sei". Kurz darauf beschimpfte er die Protestler und regte sich lautstark darüber auf, dass man ja nicht einmal mehr "Kan*ke" zu Ausländern sagen dürfe. Weitere Personen äußerten sich abfällig und verständnislos über die Protestler.

    Quelle: Antiverschwurbelte Aktion, Berliner Zeitung vom 21.01.26
  • Rassistischer Sticker in der Urbanstraße

    19.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Haltestelle Urbanstraße / Baerwaldstraße wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entfernt. Darauf stand: "Unser Land - Unsere Werte".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • In der Audre-Lorde-Straße zeigt ein Mann den Hitlergruß und wirft eine Bierflasche

    17.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht wurde ein 17-Jähriger von einer aus dem Fenster geworfenen Bierflasche verletzt. Drei junge Erwachsene (17- 19 Jahre alt) entdeckten gegen 3:00 Uhr in der Audre-Lorde-Straße einen 37-Jährigen Mann, der mit freiem Oberkörper auf einem Balkon stand und den Hitlergruß zeigte. Dies wurde aus der Gruppe heraus gefilmt und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, worauf der Mann eine Bierflasche warf und eine Person am Kopf verletzte.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0055 vom 17.01.26
  • NS-Verharmlosender Sticker in der Prinzenstraße

    17.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Prinzenstraße / Höhe Ritterstraße wurde ein Sticker in Größe A5 angebracht. Abgebildet war der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Wehrmachtsuniform. Durch die Darstellung der Uniform werden die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in der Langestraße

    16.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Langestraße am Ostbahnhof wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlineshop entfernt. Er machte Werbung für die Website und darauf stand in Fraktur-ähnlicher Schrift "Hier gilt rechts vor links!". Der Stricker wird von Neonazis verwendet, um ein Gebiet als "linksbefreite Zone" zu markieren. Der Shop vertreibt überwiegend rassistische, LGBTIQ-feindliche Sticker und solche, die sich gegen die politische Gegnerschaft richten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistisch motivierter Angriff in der Frankfurter Allee

    16.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:45 Uhr schlug vor einem Lebensmittelgeschäft in der Frankfurter Allee ein Mann einer Schwarzen Person unvermittelt von hinten heftig auf den Rücken und schubste sie. Der Betroffene begab sich aufgrund starker Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung und erstattete Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: ITAP e. V.
  • Geplante rechte Störaktion einer Demonstration in Kreuzberg

    15.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Gruppen "Berliner Jugend Aktion" und "Berliner Patrioten" mobilisierten in extrem rechten Social Media-Kanälen zu einer Versammlung um 18:00 Uhr gegen die antifaschistische "Free Maja"-Demonstration am Oranienplatz. Gegen 18:20 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung am Moritzplatz. Die Polizei griff ein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Tagesspiegel vom 16.01.26
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Rotherstraße entfernt

    14.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Fallrohr in der Rotherstraße wurden mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft entfernt. Die Sticker enthielten Aufschriften wie " We hate Antifa" und "Antifascism is the new fascism". In dieser Gegend kommt es in letzter Zeit sehr viel zu solchen Vorfällen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sachbeschädigung an Briefkasten im Ostkreuzkiez

    13.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Seit längerer Zeit wurden an einem Briefkasten in einem Wohnhaus im Ostkreuzkiez immer wieder privat angebrachte Antirassismus-Sticker übermalt, entfernt und/ oder zerkratzt. An diesem Tag wurde beim Zerkratzen der Sticker auch der Briefkasten dabei beschädigt. Außerdem wurden immer wieder geschmierte Parolen hinterlassen, wie z. B. "I Love AfD".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz am Moritzplatz

    12.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Pfeiler am U-Bhf. Moritzplatz wurde ein Hakenkreuz mit Edding geschmiert. Dies wurde bereits von einer Person durch zusätzliche Bemalung, u. a. mit einem Herz und einem Smiley, umgedeutet. Eine weitere Person hat daraufhin das Hakenkreuz mit weißer Farbe neu übermalt und wieder kenntlich gemacht.
    Zudem wurde an einem Stromkasten in unmittelbarer Nähe des U-Bahnzugangs der Schriftzug "Kindermörder Israel" mit schwarzem Edding hinterlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propagandavideo in der Rigaer Straße aufgenommen und Anwohner*innen bedrängt

    10.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 14.00 Uhr filmten vier, teilweise vermummte Neonazis aus Deutschland und den Niederlanden in der Rigaer Straße. Im direkt auf Instagram veröffentlichten Video wurden Falschmeldungen verbreitet (z. B. über ein angeblich von der Antifa besetztes Haus in dem keine Miete gezahlt wird, Anwohner*innen werden als "Junkies" bezeichnet). Das Video sollte Angst schüren, der man sich "weiß, und kämpferisch entgegenstellt". Zu dem geäußerten Spruch "Deutschland zuerst" z. B. wurde eine geballte Faust gezeigt.

    Einem, in einem Erdgeschoss wohnenden Anwohner, der sich durch Aufnahmen durch das Schließen seines Fensters schützen wollte, wurde das Fenster gewaltvoll aufgedrückt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sprühereien und Sticker am Mehringdamm

    05.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Post auf Instagram zeigten sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort "Remigration" sprühten. Auf ihrem Weg stickerten sie auch.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verherrlichende Parole an der Weberwiese

    04.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat an der Litfaßsäule in der Marchlewskistraße an der Weberwiese wurde die Überschrift 'Sieg über die Sonne' mit schwarzem Edding so ergänzt, dass die verbotene Parole "Sieg Heil" zu lesen war. Die NS-verharmlosende Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • Rassistische Sachbeschädigung in der Colbestraße

    04.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwischen 17:00 und 21:00 Uhr fand eine Sachbeschädigung in der Colbestraße statt. Bei einem Träger, der sich gegen Rassismus engagiert, wurden der Briefkasten und das Vereinschild von der Wand gerissen. Zudem entstand ein Schaden an der Fassade.

    Quelle: ITAP e. V.
  • Rassistische Schmiererei am Mehringdamm

    03.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat an einer Litfaßsäule am Mehringdamm wurde mit schwarzem Edding "Fickt den Islam" geschmiert. Die Schmiererei wurde übmalt.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Extrem rechter Sticker nahe Warschauer Brücke entfernt

    30.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Bushaltestelle U-Warschauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmiererei in der Rigaer Straße

    29.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Fassade in der Rigaer Straße wurde mit schwarzem Edding der Spruch "If Jesus was born today, he´d be murdered by Israelis" ( Wenn Jesus heute geboren würde, würde er von Israelis ermordet werden.) angebracht.
    Hier werden antisemitische Vorurteile von Juden auf Israelis übertragen. Juden wurden in der Kirchengeschichte durchgehend als „Gottesmörder“, „Christusmörder“, „Mörder des Herrn“ oder „Heilandsmörder“ bezeichnet und dargestellt. Dadurch verankerte sich die Dämonisierung von Juden und Jüdinnen in der Volksfrömmigkeit und trug wesentlich dazu bei, dass in der Geschichte Europas Judenfeindlichkeit ein „kultureller Code“ wurde. ​​​​​​​

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker am Helsingforser Platz und in der Warschauer Straße entfernt

    29.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 16:00 Uhr wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne an der Bushaltestelle Helsingforser Platz entfernt.
    Zudem wurde an der Tramhaltestelle Revaler Straße ein Sticker, der sich gegen die angeblich nicht vorhandene Meinungsfreiheit richtete, entfernt. Dieser stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
    Auf dem Sticker war der Telegramkanal veröffentlicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Beleidigung und versuchter Angriff in der Persiusstraße

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:30 Uhr wurde eine queere Person von einem aggressiven und gewaltbereiten Mann in der Persiusstraße mehrfach LGBTIQ*-feindlich beleidigt, u. a. brüllte er "Komm her, du schwule Drecksau, du linke (Beleidigung unverständlich)" .
    Während er auf die beleidigte Person zu ging, schmiss er eine Flasche nach ihr, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker an der Hasenheide

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße an der Hasenheide / Höhe Südstern wurden mehrere Sticker aus zwei extrem rechten Onlinehandeln entfernt. Sie waren rassistisch motiviert "Hier wird deutsch gesprochen" und richteten sich gegen die politische Gegnerschaft "Fuck Antifa". Auf dem Sticker, der an einem Klingelschild angebracht wurde, stand: "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechter Sticker am Böcklerpark

    28.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Böcklerpark, Eingang Prinzenstraße, wurde ein Sticker aus einem Onlinehandel, der überwiegend extrem rechte Propaganda anbietet, entfernt mit der Aufschrift "Hier wurde linke Propaganda überklebt"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker auf der Stralauer Halbinsel entfernt

    26.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Medienkasten an der Straße Alt Stralau wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Farben der Regenbogenflagge schützt. Diese steht für die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Register erhält SMS mit NS-verharmlosenden Inhalt

    25.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 7:55 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten. Übersendet wurde der Text: "Es lebe die AfD!", das Icon "Hitlergruß" und die Zahl 88 (Zahlencode der extremen Rechten für Heil Hitler, bezeichnet den 8. Buchstaben im Alphabet).
    Die SMS wurde als erneute Bedrohung wahrgenommen. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Erneut Sticker gegen politische Gegnerschaft im Rudolfkiez entfernt

    23.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um den Rudolfplatz und in angrenzenden Straßen wurden neun rechte Sticker entfernt oder überklebt. Es handelte sich um eine Mischung aus "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"- Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel. Zusätzlich wurden Pro-AfD-Sticker angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • SS-Runen-Graffiti im Görlitzer Park

    22.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem langen Gehweg, der durch den Görlitzer Park führt, wurde gegen 8:30 Uhr relativ zentral auf Höhe Falckensteinstraße ein ca. 50 x 50 cm großes Graffiti auf dem Boden entdeckt. In blau-weiß gehalten waren "SS"-Runen aufgemalt. Die Polizei wurde informiert und das Graffiti entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Angriff auf antisemitischer Demonstration in der Oranienstraße

    20.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Bei einer propalästinensischen Demonstration durch Kreuzberg wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde die Freilassung eines inhaftierten Hamas-Terroristen gefordert, der für zahlreiche Anschläge auf israelische Zivilist*innen verantwortlich ist. Zudem wurde auf arabisch die Parole "Vom Wasser bis zum Wasser, Palästina ist arabisch" skandiert, mit welcher Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Teilnehmende riefen außerdem die arabisch-nationalistischen und antisemitischen Parolen "Palästina den Arabern" und "Zionismus raus aus Palästina". Dabei kann "Zionismus" als Umwegkommunikation für "Juden" bewertet werden.
    In der Oranienstraße wurde ein Pressevertreter von einer männlichen Person bedrängt und massiv beschimpft. Kurz darauf kam eine Frau auf ihn zu und schlug mit Wucht gegen seine Hand und die Aufnahmetechnik.

    Quelle: JFDA auf Facebook vom 22. und 23.12.25
  • Beleidigung gegen politische Gegnerschaft am Ostbahnhof

    18.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Supermarkt am Ostbahnhof beleidigte ein Mann gegen 23:20 Uhr eine Junge Frau mit den Worten "du Drecks-Zeckenfotze" und anderen sexistischen Sprüchen gegen politische Gegner*innen. Die Betroffene fühlte sich bedroht, auch weil rund 30 weitere Betrunkene, vermutlich rechte "Böhse Onkelz" Fans, anwesend waren.

    Am selben Abend fand ein Konzert der Band "Böhse Onkelz" in einer Eventlocation in der Nähe statt, in dessen Umfeld es zu mehreren extrem rechten Vorfällen kam.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff an der Warschauer Brücke

    18.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:00 Uhr brüllte eine männliche Person in der Bahnhofsvorhalle S-Warschauer Straße "Hooligan" und pöbelte beim Verlassen der Halle mehrere Frauen an, die ihm nicht schnell genug aus dem Weg gehen konnten, weil zu viele Menschen dort unterwegs waren. Auf der Warschauer Brücke Richtung U-Warschauer Straße stieß er mit dem Ellenbogen einer Schwarzen Person in die Seite. Ein Zeuge sprach den Mann an, dies zu unterlassen und begleitete den Betroffenen Richtung U-Bahnstation. Auf dem Weg bespritzte der Angreifer die schwarze Person noch von hinten mit einem Getränk.

    Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld eines Konzerts in unmittelbarer Nähe, auf dem eine Band auftrat, die bekannt dafür ist, extrem rechtes Publikum anzuziehen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "Böhse Onkelz"-Fans pöbeln und schubsen am Ostbahnhof

    17.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend vor dem Konzert der Band "Böhse Onkelz" versammelten sich gegen 18:00 Uhr ca. 100 Fans am Ostbahnhof und pöbelten verschiedene rassistische Parolen, z. B. "Ostdeutschland" oder "Remigration". Als politische Gegner*innen wahrgenommene Passant*innen wurden geschubst und mehrere Melder*innen fühlten sich zudem bedroht. Gegen 18:20 Uhr entfernten sich die Fans in Richtung Veranstaltungsort.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Vorfall auf dem RAW-Gelände

    17.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:30 Uhr wurde eine Familie Opfer eines respektlosen und rassistischen Verhaltens durch einen Mitarbeiter eines Abschleppdienstes. Noch bevor das Auto für den Abschleppvorgang vorbereitet war, kam die Familie nach nur wenigen Minuten zurück. Der Mitarbeiter der Firma gab vor, den Vater (trotz guter Deutschkenntnisse) nicht zu verstehen und lachte die Familie provokant aus. Auch der Hinweis, dass sich Dokumente, Schulsachen der Tochter und lebensnotwendige medizinische Geräte und Medikamente im Auto befänden, wurde vom Mitarbeiter nicht beachtet. Zeug*innen versuchten erfolglos, die Familie bei ihren Bemühungen an die Sachen zu kommen zu unterstützen. Während die Tochter bereits weinte, lachte der Mitabeiter die Familie weiter rassistisch und demütigend aus.
    Die gerufene Polizei konnte nicht handeln, da sich der Vorfall auf einem Privatgelände ereignete.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer Angriff in der S5 am Ostbahnhof

    15.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S5 Richtung Mahlsdorf belästigten zwei Frauen zwei andere Frauen. Sie beleidigten diese rassistisch und verfolgten sie durch die Bahn, als diese versuchten der Situation zu entkommen.
    Als zwei Augenzeug*innen versuchten einzuschreiten, wurden sie auch angegangen und eine der Aggresssorinen warf eine Glasflasche ins Gesicht der einen Zeugin, verletzte sie und beschädigte ihre Brille. Anschließend habe die Unbekannte das Ehepaar geschlagen und getreten. Daraufhin seien zwei junge Männer eingeschritten. Die ebenfalls unbekannte Begleiterin der Aggresssorin habe sodann die jungen Männer mit einem Messer bedroht.
    Als am Ostbahnhof alle Beteiligten den Zug verließen, soll die erste Täterin den Hitlergruß gezeigt und diesen mit einem verbotenen Ausruf begleitet haben. Das unbekannt gebliebene Duo sei danach in eine andere S-Bahn gestiegen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2594 vom 16.12.2025
  • Mehrere extrem rechte Schmierereien gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel

    14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Sportplatz in Alt-Stralau und bei einem Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen auf der Stralauer Halbinsel wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Zu sehen waren 1161 (Anti-Antifa) und das Kürzel der Gruppe "EHL- Einheit Lichtenberg", der Schriftzug "ZCKN BXN" (Zecken Boxen) und auch Deutschlandfahnen.

    Anmerkung: Wie aus dem Halbjahresbericht des Lichtenberger Registers für das erste Halbjahr 2025 hervorgeht, ist die Anzahl an Propagandavorfällen um fast ein Drittel gestiegen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Sprüher*innen, die unter dem Tag „EHL“ (Einheit Lichtenberg) gesprüht haben und es teilweise immer noch tun. Von Mai bis September waren diese sehr umtriebig in Lichtenberg und haben ihre Tags immer wieder an verschiedenen Orten (rund um den Herzberge Park, an der Rummelsburger Bucht, im Kaskelkiez, etc.) hinterlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazigruppe verfolgt und bedroht politische Gegner*innen am Ostkreuz

    14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Gruppe von ca. 15 Leuten, auf zwei Wagons verteilt, verfolgte ein paar Menschen, die sie als politische Gegner*innen ausmachten, in der S-Bahn vom Ostkreuz über mehrere Stationen hinweg und stieg aus, als diese ausstiegen. Die Betroffenen konnten Sprüche wie "Wir kriegen die" und andere Drohungen noch hören und brachten sich dann in Sicherheit. Laut den Betroffenen wirkte das nach einer geplanten Aktion. Der Vorfall ereignete sich gegen 3:00 Uhr am frühen Morgen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Demonstration in Friedrichshain

    13.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 18:00 Uhr startete am Helsingforser Platz die Demonstration "„ACAB = Krieg dem System“ in deren Vordergrund der Nahostkonflikt stand und an der bis zu 1000 Menschen teilnahmen. ACAB stand für: "All Colonizers are targets. Land back. Glory to the resistance" (Alle Kolonisatoren sind Ziele. Land zurück. Ruhm dem Widerstand). In den Aufruf-Veröffentlichungen wurde dem Motto der Zusatz "From the river to the sea – Intifada bis zum Sieg!" beigefügt und Israel wurde durchweg in Anführungszeichen geschrieben. Diese Schreibweise suggeriert, Israel sei kein echtes Land und habe kein Existenzrecht. Bezogen auf die Parole „All Colonizers are Targets“ bedeutet dies, dass alle jüdischen Israelis grundsätzlich legitime Ziele für den „Widerstand“ seien. Dies impliziert möglicher Weise auch Anschläge gegen israelische Jüd*innen, bis das Land Palästina „from the River to the Sea“ judenfrei ist. Die Aussage „Glory to the Fighters“ oder "Intifada bis zum Sieg" meint die Terrororganisation Hamas und ihre Anhänger*innen, dieses Ziel umzusetzen. Die Parolen wurden auch von Teilnehmer*innen der Demo skandiert.

    Die Demo startete kurz vor 20.00 Uhr am Helsingforser Platz und zog u. a. durch die Marchlewskistraße, Grünberger Straße und Rigaer Straße. Zur hören waren u. a. Sprechchöre: "Israhell", was eine Dämonisierung Israels darstellt. Enden sollte der Aufzug in der Warschauer Straße. Ein Großteil der Aggressionen richteten sich gegen die Polizei, die die Demonstration gegen 22:30 Uhr auflöste.

    Quelle: Tagesspielgel, RBB24, JFDA auf Facebook vom 14.12.25
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