Vorfalls-Chronik
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19.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin
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Rassistischer Angriff in Charlottenburg
18.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAls eine 22-jährige Touristin gegen 23:30 Uhr im Beisein einer Bekannten in der Kantstraße unterwegs war, liefen zwei unbekannte Männer an ihr vorbei und beleidigten sie rassistisch. Die Frau versucht daraufhin einen der Männer am Pullover festzuhalten und sie zur Rede stellen, woraufhin der Tatverdächtige ihr ins Gesicht sowie in den Bauch schlug. Anschließend entfernten sich die Männer in unbekannte Richtung. Die Frau erlitt Schmerzen, bedurfte jedoch keiner ärztlichen Versorgung.
Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2025 (Nr.2015) -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg
16.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der Neuen Kantstraße vor einem Supermarkt veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2025" verteilt. In der Zeitung wurde die Einführung eines „Tags gegen Islamfeindlichkeit“ in Berlin kritisiert und Engagement gegen antimuslimischen Rassismus wurde pauschal in Zusammenhang mit „islamistischen Aktivisten“ gebracht. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt, ist jedoch ein politischer Kampfbegriff, der in rechten bis extrem rechten Kreisen Verbreitung findet. Dort dient er als Euphemismus für die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien.
Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Nutzung und Bedeutung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.
Quelle: Register CW -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Charlottenburg
14.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin älterer Mann hielt in der M45 Richtung Zoologischer Garten einen längeren, lauten Monolog, der sich an die Mitfahrenden richtete. Verschiedene Aussagen deuten auf ein verschwörungsideologisches Weltbild hin. So wünschte er sich einen "Führer" für Deutschland zurück und bestritt die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland. Dabei handelt es sich um verbreitete reichsideologische Erzählungen. Unter anderem behauptete er auch "Nazis? Die sehen mittlerweile anders aus. Die haben keine braunen Hemden an oder heben den Arm. Die haben 'ne bunte Fahne um. Das sind die Nazis."
Mit dieser Aussage diskreditierte er Personen, die sich unter dem Symbol der Regenbogenfahne für die Verwirklichung von Grundrechten für LGBTIQ*-Personen einsetzen, und verharmloste zugleich den Nationalsozialismus.
Einzelne Mitfahrende schritten ein und forderten den Mann auf, seinen Monolog zu beenden, und wurden daraufhin beschimpft.
Quelle: Register CW -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
13.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfZwischen dem Hauptgebäude und der Mensa einer Hochschule wurde eine antisemitische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Erneut extrem rechte Aushänge in Charlottenburg
13.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEntlang der Wilmersdorfer Straße wurden mehrere Aushänge entdeckt, welcher unter anderem für den rechten TV-Sender "Auf1" und eine extrem rechte Website warben. Der österreichische TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Auf den Aushängen wurde behauptet, dass Deutschland derzeit eine Diktatur des Verfassungsschutzes sei, die vorgeben wolle, welche Partei gewählt werden dürfe. Dabei wurden Vergleiche zur Gestapo des Nationalsoziallismus gezogen und damit der Nationalsozialismus verharmlost.
Quelle: Omas gegen Rechts -
Extrem rechte Sticker am Jugendclub in Charlottenburg
11.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn die Eingangstür des Jugendclubs "Schloss19" in Charlottenburg wurden zwischen morgens und nachmittags mehrere extrem rechte Sticker geklebt.
Der Großteil der Sticker war von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation, einige von einem extrem rechten Versandhandel.
Viele der Sticker des "III. Weges" und anderer Sticker richteten sich beispielweise mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" oder "Antifa-Banden zerschlagen" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Einige warben ausschließlich für die Partei, ein weiterer enthielt LGBTIQ*-feindliche Inhalte und ein anderer die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen". Ein weiterer forderte "Das ganze Deutschland soll es sein" mit einer Karte des Deutschen Reiches.
Quelle: Jugendclub Schloss19 -
Erneut Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
09.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Rüdesheimer Platz wurden erneut extrem rechte Sticker verklebt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Ein Sticker stammt von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigt verschiedene linke Symboliken mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt". Ein anderer Sticker wirbt für die extrem rechte Kampagne "Ein Prozent" und hat die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt".
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Verschwörungsideologische Kundgebung in Charlottenburg
09.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg hielten etwa 20 Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger*innen aus dem Umfeld der Gruppe "Freie Geister 4G" eine Kundgebung ab.
Alle während der Kundgebung behandelten Themen wurden, für Reichsbürger*innen typisch, vor einer angeblichen Nicht-Souveränität Deutschlands besprochen. So wurde beispielsweise ein Friedensvertrag für Deutschland gefordert, behauptet das Grundgesetz wäre keine Verfassung und Deutschlands aktuell gültige Verfassung sei von 1918.
Außerdem wurden Verschwörungsmythen und Falschbehauptungen über die Corona-Pandemie und Impfungen, eine angebliche Abschaffung des Bargelds, eine angebliche "Frühsexualisierung" von Kindern, die Agenda 2030, 15-Minuten-Städte sowie die rassistische Verschwörungserzählung einer angeblichen "Umvolkung" verbreitet.
Neben solchen Redebeiträgen wurde über die gesamte Dauer der Kundgebung eine Fahne von den Veranstalter*innen gezeigt, die u. a. "FCK GRT RST" titelte. Great Reset (auf Deutsch: „der Große Neustart“) bezeichnet eine Verschwörungserzählung aus dem Spektrum der Corona-Skepsis, die auf der Vorstellung basiert, eine „globale Finanzelite“ hätte die Corona-Pandemie bewusst herbeigeführt, um die Welt nach ihren Vorstellungen zu lenken und umzugestalten.
Quelle: Register CW -
Antisemitischer Angriff in Charlottenburg
08.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Bus der Linie M19 in Charlottenburg wurde ein 71-jähriger Mann antisemitisch beleidigt und im Verlauf körperlich angegriffen.
Der Mann las auf seinem Handy eine israelische Zeitung, als ihn ein Unbekannter auf die aktuelle Lage im Nahostkonflikt ansprach und nach Angaben der Polizei antizionistisch beleidigte. Beschimpfungen wie diese beziehen sich in antisemitischen Denkmustern häufig nicht nur auf die Politik Israels, sondern pauschal auf Jüdinnen*Juden. Dabei genügt es, dass die betroffene Person vom Täter als jüdisch oder als mit Israel verbunden wahrgenommen wird. An der Haltestelle Uhlandstraße riss der Täter dem Mann die Mütze vom Kopf und flüchtete.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1957 vom 09.08.2025 -
Rassistischer Sticker in Wilmersdorf
06.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Aßmannhauser Straße wurde ein Sticker entdeckt mit der Aufschrift "Mit Remigration beginnen: JA!" und dem Link zur Website der mittlerweile aufgelösten extrem rechten "Jungen Alternative" (JA) Sachsen. Hinter dem Begriff "Remigration" steht ein rassistisches Konzept der extremen Rechten, das die Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen fordert.
Quelle: Register CW via Signal -
Antimuslimisch-rassistischer Sticker in Schmargendorf
04.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Hohenzollerndamm in Schmargendorf wurde ein antimuslimisch-rassistischer Sticker entdeckt, der u. a. muslimische Männer als "Messermänner" diffamiert und sie damit pauschal mit Kriminalität in Verbindung setzt.
Quelle: Register SZ -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
04.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Zuge eines Sorgerechtsstreits kam es zu einer anti-Schwarzen rassistischen Beleidigung gegenüber einem Schwarzen Beteiligten.
Quelle: Each One Teach One (EOTO) -
Antisemitische Pöbeleien in Charlottenburg
04.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfNachdem ein Mann in einem Café in der Mommsensstraße in Charlottenburg seinen Kaffee nicht zahlen wollte, äußerte er sich antisemitisch und volksverhetzend.
Im Nachgang des Vorfalls kam es zu weiteren Straftaten, die von der Polizei aufgenommen wurden.
Quelle: Polzeimeldung Nr. 1938 vom 05.08.25 -
Rassistischer Sticker in Charlottenburg
03.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Zillestraße wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Mit dem Slogan "Heute sind wir tolerant-Morgen fremd im eigenen Land" wird die rassistische Erzählung einer angeblichen Überfremdung bedient.
Der Spruch stammt aus einem extrem-rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
02.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem Gespräch in einer Bar veränderte sich plötzlich die Stimmung, als die Gesprächspartnerin erfuhr, dass der Mann, mit dem sie sich unterhielt jüdisch ist. Als er sie schließlich fragte, ob es ein Problem für sie sei, dass er jüdisch ist, bejahte sie dies.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sprechchöre bei Straßenblockade in Charlottenburg
02.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einer palästinasolidarischen Straßenblockade in der Tauentzienstraße wurden antisemitische Sprechchöre gerufen. So wurde mit dem Slogan "Free Palestine from the river to the sea" dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen. Zudem wurde mit der Parole "Gaza - Hamas - Qassam" der antisemitische Terror der Hamas verherrlicht.
Quelle: JFDA e.V. -
Antisemitismus auf Kundgebung in Charlottenburg
02.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Rahmen einer Versammlung am Europa Center wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg
01.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Christstraße in Charlottenburg wurde der Zahlencode "1161" geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Register CW -
NS-Verherrlichung in Charlottenburg
31.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Bushaltestelle am Adenauerplatz hat ein Busfahrer, der wahrscheinlich gerade dabei war seine Schicht anzutreten, seinen Kollegen im Bus mit den Worten "Heil Hitler, Mann" begrüßt.
Quelle: Meldung via Mail -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Grunewald
30.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Grunewald wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Er richtet sich mit der Aufschrift "We Hate Antifa" im Design von "The North Face" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register CW via Signal -
Erneut mehrere Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
30.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Rüdesheimer Straße wurden erneut mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Mehrfach handelte es sich um Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Ein Sticker stammte aus einem extrem rechten Onlineversandhandel und trug die Aufschrift "Fck Bnt" (stehend für Fuck Bunt), unterlegt von grafisch dargestellten Blutstropfen.
Quelle: Register CW via Signal -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
29.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nehringstraße wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Mit dem Slogan "Antifa-Banden zerschlagen!" richtet sich der Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Rassistischer Kommentar auf Internetportal
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de kommentierte ein Nutzer einen Beitrag zum Thema Cannabisgeruch in Wohnhäusern in Charlottenburg. Er schrieb, dass es im Hausflur „wie im Orient“ rieche und dass „die afghanischen Jungs im EG“ ihren Kurierjob offenbar „nur mit Dope geregelt“ bekämen. Die Formulierungen verbinden den Geruch und angeblichen Drogenkonsum in abwertenderweise direkt mit Herkunftszuschreibungen. Dadurch wurden rassistische Stereotype bedient.
Quelle: Register CW -
Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde eine Schwarze Frau von vier Kontrolleur*innen aus der U9 geholt, weil sie ihre gültige Monatskarte geringfügig falsch ausgefüllt hatte, obwohl sie mit zusätzlichen Dokumenten die Gültigkeit nachweisen konnte. Eine Kontrolleurin schlug die Betroffene und zog ihr die Kopfbedeckung herunter. Zudem wurde ihr das Ticket sowie ihr Pass weggenommen.
Die herbeigerufene Polizei übernahm den Vorfall ausschließlich aus Sicht der Kontrolleur*innen, ohne der Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern. Da sie der auf Deutsch geführten Unterhaltung zwischen Polizei und Kontrolleur*innen nicht folgen konnte, setzte man sie unter Druck, das Protokoll zu unterschreiben, um Ticket und Pass zurückzuerhalten. Aus Angst und mangels Sprachkenntnissen unterschrieb sie, ohne zu verstehen, was sie unterzeichnete.
Quelle: NARUD e. V. -
Extrem rechter Sticker in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Straße "Am Bahnhof Westend" wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW -
Rassistischer Sticker in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde auf der Rolltreppe ein Sticker mit der Aufschrift "Nur Remigration rettet unser Land" und der Abbildung eines Flugzeugs entdeckt. Hinter dem Begriff "Remigration" steht ein rassistisches Konzept der extremen Rechten, das die Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen fordert.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechter Sticker in Charlottenburg
24.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Zillestraße wurde ein Aufkleber des extrem-rechten Mediums "Deutsche Stimme" entdeckt und entfernt. Dabei handelt es sich um die Parteizeitung der Partei "Die Heimat". Auf dem Sticker wurde für Atomkraft geworben.
Quelle: Register CW -
Extrem rechter Sticker in Wilmersdorf
24.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einem Kinderspielplatz in der Pariser Straße in Wilmersdorf wurde ein Sticker der Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Wilmersdorf
21.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Straße Wilhelmsaue in Wilmersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber zeigt eine schwarze Person mit einer elektrischen Zahnbürste. Daneben steht der Satz: „Wenn die Straßen so weiß sind, wie deine Zähne, dann gibt es auch kein Kalifat.“
Darunter befindet sich eine stilisierte Zahnbürste mit der Aufschrift: „Dr. Best“, ergänzt um den Slogan „natürlich weiß“.Der Sticker stellt eine rassistische Verbindung zwischen Hautfarbe, Reinheit und gesellschaftlicher Ordnung her. Er suggeriert, dass eine „weiße“ Gesellschaft (in Bezug auf Hautfarbe) frei von islamischer Einflussnahme („Kalifat“) sei. Dadurch werden Schwarze Menschen und andere Personen of Color, sowie Muslim*innen gleichzeitig abgewertet und als Bedrohung inszeniert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Anti-Schwarze rassistische Kommentare auf Internetportal
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es im Zuge einer Diskussion um Lärmbelästigung zu mehreren anti-Schwarzen rassistischen Kommentaren. So wurde u. a. Schwarzen Menschen entmentschlicht und mit Tieren verglichen, dass N-Wort genutzt und sprachlich kolonial-rassistische Bilder gemalt. Außerdem wurde die Erzählung einer angeblichen Überfremdung bedient.
Quelle: Register CW -
Antisemitische Propaganda in Schmargendorf
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Bank am Hohenzollernplatz wurde die Schmiererei „Scheiss JUDE“ entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Versammlung auf dem Breitscheidplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen und Schoa bagatellisierende Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Israelbezogene antisemitische Vorfälle in der UdK
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem Rundgang an der "Universität der Künste" (UdK) in Charlottenburg kam es zu verschiedenen israelbezogenen antisemitischen Vorfällen.
Unter anderem wurden verschiedene israelbezogene antisemitische Schmierereien in den Universitätgebäuden festgestellt. So wurde mit der Parole "Death to Israel" in den Toilettenräumlichkeiten dem israelischen Staat das Existenzrecht abgesprochen und potentiell israelischen Staatsbürger*innen mit dem Tod gedroht. Ein weiterer Tötungsaufruf in den Toilettenräumlichkeiten war der Slogan "Kill a zionist". Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Zudem stimmten Studierende auf dem Hof den Sprechchor "Free Palestine, from the river to the sea" an, welcher ebenfalls dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht.
Außerdem trug ein Student während einer Performance ein T-Shirt, auf welchem die gesamte Fläche von Israel/Palästina als Palästina bezeichnet wird, wonach es keinen israelischen Staat gäbe.
Quelle: Register CW -
Rassistische und sexistische Beleidigung in Charlottenburg
19.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Ampel am Ernst-Reuter-Platz beleidigte eine Fußgängerin eine Frau in einem Auto rassistisch und sexistisch.
Als eine Frau mit Kopftuch hupte, weil das Auto vor ihr bei Grün nicht losfuhr, sagte die Fußgängerin zu ihrer Begleitung laut: "Die mit ihrem scheiß Kopftuch. Nur weil die einmal was besser weiß als ein Mann."
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Queerfeindliche Beledigung in Wilmersdorf
18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Mann beledigte eine Person in Wilmersdorf queerfeindlich. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Daten veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg
18.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Westend wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Auf diesem war der extrem rechte Zahlencode "444", mit den Farben der deutschen Flagge hinterlegt, zu sehen. Der Code steht für die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen", da die 4 für den vierten Buchstaben im Alphabet steht.
Quelle: Register CW via Signal -
Antimuslimisch-rassistische und antiziganistische Kommentare auf Interportal
17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es zu mehreren diskriminierenden Kommentaren, in denen antimuslimisch rassistische und antiziganistische Inhalte verbreitet wurden.
In einem längeren Beitrag wurden Muslim*innen pauschal abgewertet. Der Beitrag begann mit der antimuslimisch rassistschen Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Dadurch wird Muslim*innen die gesellschaftliche Zugehörigkeit absprochen. Er endete mit der Verschwörungserzählung „Der Islam übernimmt Deutschland“. Diese Formulierung ist Teil eines bekannten extrem rechten Narrativs, das Muslim*innen als Bedrohung inszeniert, Ängste vor einem angeblichen „Bevölkerungsaustausch“ schürt und so Feindbilder legitimiert. Außerdem wurden Muslim*innen pauschaliserend rassistisch unterstellt, nur nach Deutschland zu kommen, um „Geld fürs Nichtstun“ zu erhalten oder sich bewusst nicht integrieren zu wollen. Dadurch werden Muslim*innen als homogene, „fremde“ und unerwünschte Gruppe dargestellt.
Anlass für diesen Post war ein anderer Beitrag, der antiziganistische Stereotype über vermeintlich aus Osteuropa stammende Menschen verbreitete. Ihnen wurde pauschal Lärmbelästigung und Vermüllung unterstellt. Dabei handelt es sich um klassische antiziganistische Zuschreibungen, die seit Jahrhunderten genutzt werden, um Rom*nja und dafür gehaltene Menschen abzuwerten und ihre Präsenz im öffentlichen Raum als „Problem“ darzustellen.
Quelle: Register CW -
Rassistische Beleidigung in Wilmersdorf
17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der U-Bahnlinine 7 am Bahnhof Konstanzer Straße beleidigte ein Mann eine andere Person beim Aussteigen mit der rassistischen Fremdbezeichnung "Kanacke". Die Person hat sich bedroht und entmenschlicht gefühlt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Redebeitrag in der BVV
17.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Redebeitrag der Bezirksverordnetenversammlung forderte ein Vertreter der "AfD"-Fraktion zur Bekämpfung von Antisemitismus, diesen nicht weiter "zu importieren" sowie die sogenannte "Remigration". Der Begriff „Remigration“ wird in extrem rechten Diskursen als Begriff für die massenhafte Ausweisung oder Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte genutzt, auch unabhängig von deren Staatsbürgerschaft.
Zwar argumentiert die "AfD" regelmäßig, dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Bedeutung und Verbreitung im extrem rechten Diskurs.
Durch die Behauptung des "importierten Antisemitismus" wurde suggeriert, dass Antisemitismus in Deutschland hauptsächlich durch Migration entstanden sei, wodurch die historisch gewachsene und tief verwurzelte antisemitische Ideologie in Deutschland und Europa einschließlich der Schoa ausgeblendet wird.
Auch wenn der Redner kurz den "hausgemachten Antisemitismus" erwähnte, änderte dies die Grundstruktur des Arguments nicht, die als rassistisch eingeordnet werden kann: Antisemitismus wurde mit Herkunft verknüpft und migrantische Menschen pauschal als Träger einer gefährlichen Ideologie konstruiert.
Quelle: Livestream BVV 17.07.25 -
Diverse diskriminierende Beiträge auf nebenan.de
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der lokalen Nachbarschaftsplattform nebenan.de wurde wurde ein Abschiedspost eines Users entdeckt, der aufgrund von "rechts-links Diskussionen", die Plattform verlassen will. Er beleidigt die Menschen, die seine Beiträge, als extrem rechts kritisieren und droht ihnen. Der Beitrag endet mit dem Satz "1940 hätte man euch erschossen". Dabei spielt er auf den Nationalsozialismus an und verherrlicht ihn.
In den Kommentaren zu einem vorherigen seiner Post behauptete er außerdem, dass "Obdachlosigkeit ein komplett selbstverschuldetes Problem wäre, welches ausschließlich auf die Faulheit von obdachlosen Personen zurückzuführen wäre". Diese generelle Abwertung obdachloser Menschen kann als sozialchauvinistisch eingeordnet werden. Zudem behauptete er, Migrant*innen würden schneller Wohnungen bekommen, als andere Bürger*innen und zugleich die Mierendorf-Insel vermüllen und mit Fäkalien verdrecken. Dies sind klassische rassistische Stereotype.
Zudem wurde im Zuge einer Diskussion um "unzuverlässige Paketbot*innen" behauptet, dass es eine "osteuropäische Grundhaltung" gäbe, "keine Treppen zu steigen und die Arbeit nicht richtig zu erledigen". Dabei wurde in der Formulierung versucht, ein schlechtes Deutsch nachzuahmen. Die Darstellung von Menschen aus Osteuropa, als "weniger schlau und faul" sind klassische antislawistisch-rassistische Erzählungen.
Quelle: Register CW -
Extrem rechte Aushänge in Charlottenburg
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEntlang der Schloßstraße wurden mehrere Aushänge entdeckt, welcher unter anderem für den rechten TV-Sender "Auf1" und eine extrem rechte Website warben. Der österreichische TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Auf den Aushängen wurde suggeriert, dass Deutschland derzeit eine Diktatur sei. Zudem wurden politische Gegner*innen der extrem Rechten mit diffamierenden Bildern lächerlich gemacht.
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Charlottenburg
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Kantstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Abgebildet war eine heteronormative Familie, die sich mit einem Regenschirm vor einer als Regen dargestellten Regenbogenflagge "schützte".
Quelle: Register CW -
Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg
16.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg fand ein Vortrag zum Thema „Von der Bonner zur Berliner Republik – Erinnerungen eines Skeptikers“ statt. Redner war ein ein Journalist und Publizist, der u. a. regelmäßig Kolummnen für das rechte Magazin Tichys Einblick und Artikel für die Zeitschrift Cicero schreibt.
In dem Vortrag kamen zahlreiche Aussagen vor, die als diskriminierend oder an (extrem) rechte Narrative anschlussfähig eingeordnet werden können. Zentral waren dabei Deutungen gesellschaftlicher Entwicklungen, die als rassistisch verstanden werden können: So sprach der Redner von einer angeblichen „Migrationsüberflutung“. Dies kann so verstanden werden, dass Migration als Bedrohung und Migrant*innen pauschal entmenschlichend dargestellt werden. Zudem stellte er postkoloniale Ansätze und Identitätspolitik als gezielte Strategie „der Linken“ dar. Eine andere Einlassung kann als Relativierung kolonialer Gewalt gelesen werden.
Ergänzend enthielt der Vortrag wiederkehrende Andeutungen, Staat und Medien würden die Bevölkerung bewusst „dumm halten“, was an verschwörungsideologische Erzählungen anschließen kann, sowie eine transfeindlich deutbare Andeutung im Kontext des Frauensports. Zusätzlich wurde in dem Vortrag aktuelle Politik mit NS-Begriffen beschrieben, was als Relativierung des Nationalsozialismus verstanden werden kann.
Der Vortrag wird so eingeordnet, dass er anschlussfähig an rassistische, verschwörungsideologische und generell ausgrenzende sowie diskriminierende Diskurse war. Er kann zudem als im ideologischen Vorfeld der extremen Rechten angesiedelt bewertet werden, da er zentrale Narrative der "Neuen Rechten" reproduzierte.
Quelle: Register CW -
Antiziganismus in Arztpraxis in Charlottenburg-Wilmersdorf
14.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAls eine Familie in ihre Arztpraxis in Charlottenburg-Wilmersdorf kommt, um eine Bescheinigung zu erhalten, die ihre Abschiebung aufgrund ihrer verschiedenen gesundheitlichen Probleme verhindern soll, wird sie von einer Sprechstundenhilfe lautstark angeschrien. Diese sagt ihnen, dass sie keine Patient*innen der Praxis mehr seien.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Äußerungen auf Internetportal
14.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der lokalen Plattform "nebenan.de" wurden in einem Posting und in den Kommentaren verschiedene antiziganistische Stereotype verbreitet. So wurde Menschen aus Osteuropa unter anderem Kriminalität, Vermüllung und "herumlungern auf der Straße mit vielen Kindern" im Umfeld des S-Bahnhof Jungfenheide unterstellt.
Dabei handelt es sich um typische antiziganistische Stereotype, insbesondere verbunden mit der Zuschreibung, dass die Personen aus Osteuropa kommen würden. In den Kommentaren meinte ein Mann, dass er bereits mit einem Hockeyschläger durch die Gegend gezogen sei, mit dem Ziel Selbstjustiz zu üben.
Quelle: Register CW via Signal -
Diskriminierende Propaganda in Wilmersdorf
14.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nähe des U-Bahnhofes Berliner Straße bis hin zur Prinzregentenstraße in Wilmersdorf wurden mehrere Schmierereien und ein Aufkleber entdeckt, die israelbezogene antisemitische Inhalte enthielten.
Auf dem Aufkleber wurden Zionisten mit Faschisten gleichgesetzt. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
In den Schmierereien wurde Israel als Terrorstaat delegitimiert.
Zudem wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.
Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das rassistische Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürften nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Meldung via Mail