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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Kommentare auf Internetportal

    31.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal "nebenan.de" kam es unter dem Beitrag eines Mannes, der Deutsch lernen und neue Kontakte in Charlottenburg-Nord knüpfen wollte, zu rassistischen Kommentaren. Dabei wurden Menschen mit (zugeschriebener) arabischer Herkunft pauschal als integrationsunwillig dargestellt und ihnen die Bereitschaft abgesprochen, die deutsche Sprache zu lernen.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände eines Jugend- und Kulturzentrums in Wilmersdorf wurde eine Bank des Projekts "Rote Bänke", die die Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" trug, massiv beschädigt.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Connecting Queer via Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann belästigte erst eine Kellnerin in einem Restaurant am Savignyplatz in Charlottenburg. Als der Freund der Kellnerin sie unterstützen wollte, beleidigte der Mann diesen rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Queerfeindlicher Aufkleber in Charlottenburg

    27.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Seelingstraße in Charlottenburg wurden ein queerfeindlicher Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Sticker zeigte eine heterosexuelle Kleinfamilie, die sich unter einem Regenschirm vor den Regenbogenfahnen schützt.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Westend

    23.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Jafféstraße in Westend wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Love Football Hate Antifa" entdeckt und entfernt. Im nahegelegenen Mommsenstadion wurden zusätzlich Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei „Die Heimat" (früher: NPD), der "JN", entdeckt.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    23.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Richard-Wagner-Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt. Eine Person protestierte gegen den Infostand.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW via Youtube
  • Extrem rechter Sticker in Charlottenburg

    22.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Rolltreppe am S-Bahnhof Westend wurde einer extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "kontrolliert die Grenzen - nicht das Volk" entdeckt und entfernt. Der Slogan wurde von extrem rechten Akteuren, wie der Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") und der extrem rechten "Identitären Bewegung" geprägt. Er verband vor allem während der Corona-Pandemie Kritik an Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit der Ablehnung von Geflüchteten.

    Quelle: Register CW
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung auf Internetportal

    22.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal "nebenan.de" kam es im Zuge eines Posts, zu einer Schließung eines Restaurants in Charlottenburg, zu einer schwulenfeindlichen Beleidigung. Als ein Nutzer die Schließung bedauernd kommentierte und meinte, dass er dort immer gern mit seinem Freund essen war, beleidigte ihn ein anderer mehrfach schwulenfeindlich.

    Quelle: Meldung via Signal
  • Handwerker rassistisch beleidigt, massiv bedroht und eingesperrt in Charlottenburg-Nord

    21.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als ein Handwerker bei einem Einsatz in Charlottenburg-Nord in der Wohnung einer Frau arbeitete, beleidigte diese ihn zunächst mehrfach rassistisch. Als er daraufhin die Wohnung verlassen wollte, sperrte die Frau ihn ein und bedrohte ihn mit einem Reizstoffsprühgerät. Erst als der Chef des Handwerkers der Frau mit der Polizei gedroht hatte, ließ sie ihn frei. Später äußerte sie sich im Beisein der Polizei abermals mehrfach rassistisch gegenüber dem Handwerker.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0597 vom 22.05.2026
  • Rassistische Pöbelei im Bus in Charlottenburg

    20.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Richard-Wagner-Platz kam es in einem Bus der Linie M45 zu einem rassistischen Vorfall. Ein Schwarzer Mann wurde in Begleitung seiner zwei Kleinkinder durch den Busfahrer schreiend aufgefordert, den Bus zu verlassen, da sie den Notausgang verstellen würden. Umstehende haben sofort Platz geschaffen, sodass die Familie die Fahrt fortsetzen konnte.

    Ein rassistisches Motiv liegt nahe, da die Familie direkt und unverhätnismäßig aggressiv mit der Aufforderung zum Aussteigen adressiert wurde, obwohl die Situation offenbar durch ein einfaches Platzmachen der anderen Fahrgäste gelöst werden konnte.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    16.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Weg am Fennsee in Wilmersdorf wurde eine große Hakenkreuz-Schmiererei an einem Baum entdeckt.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Neurechte Lesung in Wilmersdorf

    10.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Restaurant in Wilmersdorf fand eine neurechte Lesung statt. Die Veranstaltung wurde klandistin von einem Autor organisiert, der der "Neuen Rechten" zugeordnet werden kann und der in der Vergangenheit bereits in leitender Funktion für die "Identitäre Bewegung" in Erscheinung trat. Unter anderem war auch ein Redakteur der neurechten Zeitung "Junge Freiheit" anwesend.

    Veranstaltung wie diese können der Vernetzung und dem Austausch ultrakonservativer bis extrem rechter Akteure dienen.

    Quelle: Register CW
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Schmargendorf

    09.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Breite Straße/Berkaer Straße veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand zum Anlass des Muttertages. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW
  • Schwulenfeindlicher Angriff in Charlottenburg

    07.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein schwules Paar wurde im Schustehruspark in Charlottenburg von einem Unbekannten erst homofeindlich beleidigt. Anschließend stieß der Unbekannte den einen Mann zu Boden und als der andere ihn filmen wollte, stieß er ihn ebenfalls zu Boden, trat ihm in den Rücken, schlug und bedrohte ihn.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0529 vom 08.05.2026, RBB23 vom 09.05.26
  • Rassistischer Sticker in Grunewald

    01.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Oberhaardter Weg wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt, der mit der Aufschrift "Defend Europe" an eine gleichnamige extrem rechte Kampagne und die Erzählung eines "Großen Austausch" anschließt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    30.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet und aus einem extrem rechten Onlineversandhandel stammt. Über dem Slogan "Jugend raus aus dem Mainstream" waren u. a. durchgestrichene Logos der "Antifaschistischen Aktion" und von "Fridays for Future" zu sehen. Zudem enthielt der Sticker LGBTIQ*-feindliche Inhalte: eine Regenbogenflagge auf dem Sticker wurde ebenfalls durchgestrichen.

    Quelle: Register CW
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Charlottenburg

    27.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Beleidigungen gegen politische Gegner*innen in Social Media

    25.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein "AfD"-Mitglied postete auf Facebook ein Video eines Gegenprotestes gegen einen "AfD"-Infostand in Wilmersdorf. In dem dazugehörigen Post beleidigte er die protestierenden Personen. In zahlreichen Kommentaren kam es zu weiteren entmenschlichenden Herabwürdigungen der Personen, die in dem Video erkennbar sind.

    Quelle: Register CW, Meldeformular Berliner Register
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Wilmersdorf

    25.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Berliner Straße veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Es kam zu Gegenprotest gegen den Infostand durch Passant*innen.

    Quelle: Register CW
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    25.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Rönnestraße und Holtzendorffstraße wurden verschiedene Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten.

    Zudem waren dort auch teils großflächige Sprühereien der deutschen Nationalfarben zu sehen.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Erneut extrem rechte Aushänge in Charlottenburg

    19.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Neuen Kantstraße und in der Windscheidstraße wurden zwei A4 große selbstgeschriebene Aushänge entdeckt und entfernt, die an Laternen gekleistert waren. Die Aushänge warben für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Websites, Medien und Youtube-Kanäle.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Steinwurf auf Mitglieder der Partei Die Linke

    18.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Unbekannte bewarfen mehrere junge Mitglieder der Partei Die Linke vor der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße mit einem Pflasterstein. Nur durch eine schnelle Reaktion konnten die betroffenen Personen knapp ausweichen, sodass glücklicherweise niemand körperlich verletzt wurde. Ein extrem rechtes Motiv liegt nahe.

    Quelle: Die LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf, Polizeimeldung Nr. 0427 vom 19.04.2026
  • Extrem rechte Veranstaltung in Charlottenburg

    16.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf Einladung der "AfD"-Fraktion fand im Charlottenburger Rathaus eine Veranstaltung mit einem neurechten Redner unter der Titel "Der Hegemonie entgegen" statt. Es wurde ein gleichnamiges Buch vorgestellt, welche das strategische Konzept der Metapolitik und ihre Rolle in der Neuen Rechten behandelt. Diese Inhalte bilden einen Kern neurechter Ideologie und Strategie. Die Veranstaltung kann als Schulung zur strategischen Ausrichtung rechter bis extrem rechter Akteure eingeordnet werden.

    Der Redner wurde in Medienberichten in der Vergangenheit als ehemaliger Neonazi und als „völkisch-nationalistischer Nachwuchsideologe“ bezeichnet und kann der "Neuen Rechten" zugeordnet werden.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuz-Schmierereien im Treppenhaus in Charlottenburg

    14.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Treppenhaus am Walter-Benjamin-Platz wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien mit schwarzem Edding entdeckt und entfernt. Über das Treppenhaus ist unter anderem eine Kindertagesstätte erreichbar.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Charlottenburg

    12.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Drei Security-Mitarbeiter*innen hielten eine Schwarze Frau in einem Supermarkt in der Hardenbergstraße grob fest. Die Frau wurde dabei deutlich aggressiv behandelt und am Verlassen des Marktes gehindert, während andere Kund*innen den Markt weiterhin passieren konnten. Einer der Security-Mitarbeiter drohte ihr mit den Worten: „Ich würde noch etwas ganz anderes tun, wenn hier nicht so viel [Leute] herumstehen würden“ und zog ihr dabei grob ihre Mütze ins Gesicht. Die Betroffene wirkte laut Zeug*innen stark eingeschüchtert und verhielt sich ruhig.

    Die Auswahl der Betroffenen sowie die stark herabwürdigende und aggressive Behandlung, die zusätzlich im Widerspruch zum ruhigen Verhalten der Betroffenen stehen, deuten auf eine Anti-Schwarze rassistische Motivation hin.

    Als ein Zeuge eingriff und ankündigte, die Polizei zu verständigen, wurde ihm entgegnet, er solle sich „um privaten Kram kümmern“.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    10.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Richard-Wagner-Platz wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Neben der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" sind verschiedene durchgestrichene linke Symbole zu sehen. Darunter ein Symbol der Antifaschistischen Aktion und eine Regenbogenfahne.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Westend

    08.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Frau beleidigte einen Mann antimuslimisch-rassistisch auf seiner Arbeit in Westend. Zuerst forderte sie ihn auf, sich zum Krieg im Iran zu äußern, weil sie ihn als muslimsch wahrgenommen hat, daraufhin brachte sie alle Muslim*innen pauschal mit Gewalt und Terror in Verbindung, sagte sie hasse alle Muslim*innen und meinte zu ihm "ihr müsst alle weg, raus aus Deutschland".

    Der Betroffene war so schockiert und getroffen von diesen Aussagen, dass er in Absprache mit seinem Arbeitgeber seine Arbeit frühzeitig unterbrach und Anzeige erstattete.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung und Benachteiligung in Charlottenburg

    08.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als ein Mann antimuslimisch-rassistische Beleidigungen, die er zuvor erlebt hat, bei einem Polizeiabschnitt in Charlottenburg zur Anzeige bringen wollte, wiederholte der bearbeitende Polizist diese und andere Beleidigungen, behauptete diese seien von der Meinungsfreiheit gedeckt, wurde wütend und wirkte dabei bedrohlich auf den Betroffenen und weigerte sich schließlich die Anzeige aufzunehmen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-verharmlosendes und rassistisches Plakat in Charlottenburg

    07.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der U-Bahnstation Wilmersdorfer Straße wurde ein A4-Plakat entdeckt, dass ein Hakenkreuz und die Worte "Iran" und kleiner "Germany" zeigt. Die implizite Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit heutigen politischen Systemen kann als NS-Verharmlosung verstanden werden.

    Zudem sind unter anderem die Begriffe „Drugs“, „Terror“ und „Rape“ zu lesen. Diese können als rassistische Zuschreibungen verstanden werden, da Menschen bzw. ein Land pauschal mit Kriminalität und Gewalt in Verbindung gebracht wird.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechte Flyer in Charlottenburg

    04.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Nachbarschaftzentrum in Charlottenburg wurden Flyer entdeckt und entfernt, die für verschwörungsideologische, rechtspopulistische und extrem rechte Medienportale werben.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    01.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Windscheidstraße wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt. Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und pauschal als Gefahr dargestellt.

    Zudem wurde an der Ecke Stuttgarter Platz ein Aushang entdeckt und entfernt, der für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Medien und Youtube-Kanäle warb.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuze in Wohnhaus in Wilmersdorf

    30.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Wohnhaus in der Kellheimer Straße in Wilmersdorf wurden zwei Hakenkreuze und eine Hitler-Zeichnung in einem Aufzug entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg

    27.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Rathaus Charlottenburg fand am Abend ein Bürgerdialog der "AfD"-Fraktion unter dem Titel "Warum spricht niemand über Rassismus gegen Weiße?" statt. Eingeladen war ein prominenter "AfD"-Bundestagsabgeordneter, der in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgrund von rassistischen, antisemitischen und NS-verherrlichenden Aussagen in der Öffentlichkeit stand.

    Das bei der Veranstaltung verbreitete Narrativ des "Rassismus gegen Weiße" wird in der Wissenschaft als extrem rechte Erzählung eingeordnet, die dazu dienen kann tatsächlich existierenden Rassismus zu verharmlosen oder zu leugnen. Die Veranstaltung bezog sich sowohl in der Ankündigung als auch inhaltlich auf die gleichzeitig stattfindenden "Aktionswochen gegen Rassismus".

    Der eingeladene Redner äußerte bei dem Bürgerdialog laut Presseberichten unter anderem: „Wir wollen, dass Deutschland das Land der Deutschen ist, auch in hundert Jahren“. Völkische Ideen einer vermeintlich reinen, ethnisch-kulturell definierten Gemeinschaft, die alles „undeutsche“ ausschließe und vor einer imaginierten äußerlichen Bedrohung geschützt werden müsse, bestehen seit über hundert Jahren.

    Er bezeichnete bei der Veranstaltung zudem den Begriff der „Remigration“ als einen „Hoffnungsbegriff“, den man gegen „Diffamierungen“ verteidigen müsse. Seit mindestens 2016 nutzen extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Quelle: Register CW, Berliner Zeitung vom 28.03.2026
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg

    25.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Zwei Mitarbeitende eines Sozialen Trägers in Charlottenburg berichten von anhaltender Diskriminierung und Schikanen im Arbeitskontext aufgrund von Behinderung und Erkrankung. Das Datum entspricht dem Meldedatum, nicht dem Vorfallsdatum.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt in Charlottenburg-Wilmersdorf

    25.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Nachmieter*innensuche fragte ein Vermieter die Mieterin nach Nachmieter*innenvorschlägen mit deutschen Pass, nach dem ihm eine geeignete Person vorgeschlagen wurde. Dies ist rassistisch, weil Menschen aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit pauschal auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt werden.

    Quelle: Meldung via Telefon
  • Antisemitische Beleidigung in Charlottenburg

    23.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Aus einem Auto heraus, das an der Ampel stand, beleidigte ein Mann einen anderen, der Kippa trug und am Adenauerplatz die Kreuzung Kurfürstendamm Ecke Lewishamstraße überquerte, antisemitisch mit den Worten: "Scheiß Jude".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Äußerung in Charlottenburg-Wilmersdorf

    18.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Workshop im Rahmen der „Aktionswochen gegen Rassismus“ zum Thema Rassismus nahm ein Vertreter der bezirklichen "AfD"-Fraktion teil. Er fiel Teilnehmenden und Organisierenden durch häufige Nachfragen und Kommentaren zu den Inhalten auf, welche als störend empfunden wurden. Er stellte dabei weite Teile der Workshopinhalte in Frage und es entstand der Eindruck von beabsichtigten Störungen.

    Dieses Vorgehen kann als gezieltes Vorgehen im Rahmen der Wortergreifungsstrategie rechter oder extrem rechter Akteure eingeordnet werden. Rechte Politiker*innen nutzen dabei ihnen gegenüber kritische, aber öffentliche Veranstaltungen für die eigene Inszenierung und extrem rechte Agitation und versuchen in diesem Rahmen eigenen Themen zu setzen.

    Bereits in den letzten zwei Jahren waren die Veranstaltungen der Aktionswochen gegen Rassismus in Charlottenburg-Wilmersdorf Ziel von Störaktionen durch die lokale "AfD"-Fraktion.

    Quelle: Register CW
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    16.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Franz-Cornelsen-Weg wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Aus der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Gewalt gegen Frauen" durch Schmierereien und Einritzungen gemacht. Zudem wurden andere Schmierereien angebracht und massiv auf die Bank eingeschlagen. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Rassistischer Sticker in Charlottenburg

    16.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Rolltreppe an Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an.

    Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Register CW
  • Rassistisches Gedenken an Völkermörder in Charlottenburg

    15.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Hardenbergstraße in Charlottenburg fand eine Gedenkveranstaltung von türkischen Nationalist*innen statt. Die 13 Teilnehmer*innen ehrten und gedachten einem der Hauptverantwortlichen des Völkermords an den Armenier*innen 1915/16, Talât Paşa.

    Der Völkermord an den Armenier*innen, bei dem im Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Menschen systematisch deportiert und ermordet wurden, gilt als einer der ersten Genozide des 20. Jahrhunderts. Er war Teil einer rassistischen Politik der sogenannten Jungtürken, zu den Talât Paşa gehörte, die darauf abzielte, einen etnisch homogenen Nationalstaat zu schaffen. Das Deutsche Kaiserreich war als Verbündeter des Osmanischen Reichs teils in die Durchführung der Verbrechen involviert. Bis heute wird der Genozid in der Türkei von offizieller Seite und in Teilen der Gesellschaft bestritten und relativiert.

    Die Ehrung eines zentralen Täters verharmlost die systematische Verfolgung und Ermordung einer ethnischen Gruppe. Sie knüpft genau an die Erzählungen an, die den Genozid leugnen oder rechtfertigen. Die Perspektiven der Betroffenen und ihrer Nachkommen werden dadurch ausgeblendet und verletzt.

    Quelle: TAZ vom 16.03.26, Instagram Akebi e.V., RechercheNetzwerk.Berlin
  • Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte auf Veranstaltung in Charlottenburg

    15.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Breitscheidplatz fand eine Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden statt, die sich gegen den "Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit" richtete, der an diesem Tag stattfand.

    Eine Rednerin unterstellte dem Islam im Ganzen, das Ziel der "Unterwerfung" der deutschen Bevölkerung zu haben. Dabei sprach sie von "Ramadan Hype" und einem angeblichen "Halalzwang in Schulmensen". Diese Narrative sind dazu geeignet den Islam insgesamt als Bedrohung darzustellen. Dabei wird auch an Narrative der extremen Rechten angeschlossen. Außerdem bezeichnete die Rednerin die Begriffe "antimuslimischem Rassismus" und "Islamophobie" als "Blödsinn" und "Unfug" und leugnete damit die Existenz dieser Diskriminierungsformen generell. Damit missachtete sie die Erfahrungen von zahlreichen Betroffenen. Teile der Rede können als antimuslimischer Rassismus eingeordnet werden.

    Zudem wurde auf der Kundgebung Propaganda in Form von Flyern verteilt. In diesen werden unter anderem geschlechtsangleichende Maßnahmen als eine "Zerstörung von Sexualorganen" verunglimpft und trans Frauen als eine Bedrohung für die Teilhabe von anderen Frauen in der Gesellschaft dargestellt. Dies entspricht verbreiteten transfeindlichen Narrativen. Die Propaganda kann daher als transfeindlich eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    10.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Am Volkspark/Livländische Straße wurde ein Aufkleber mit einem Edding so abgeändert, dass eine extrem rechte Botschaft darauf zu lesen war. Die Propaganda wurde entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
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