NS-verherrlichende Pöbelei in Lichterfelde
Eine Person in einer Pfadfinder*innen-Uniform wurde im Bahnhof Lichterfelde Ost von einer anderen Person mit den Worten "Sieg Heil" angepöbelt.
Eine Person in einer Pfadfinder*innen-Uniform wurde im Bahnhof Lichterfelde Ost von einer anderen Person mit den Worten "Sieg Heil" angepöbelt.
Auf der Filandastraße wurde ein Aufkleber mit antimuslimischen Inhalt entdeckt. Muslimische Männer werden dort grundsätzlich mit Gewalttätern gleichgesetzt. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Online-Shop. Er wurde entfernt.
Auf dem Ostpreußendamm, auf Höhe der Giesensdorfer Straße wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandshop. Sie wurden entfernt.
Um die Bushaltestelle "Zehlendorf Eiche" herum, auf dem Teltower Damm wurden mehrere Aufkleber aus extrem rechten Onlineshops entdeckt. Zusätzlich fanden sich extrem rechte Sticker am S-Bahnhof Zehlendorf. Die Aufkleber richteten sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Am U-Bahnhof Schloßstraße soll es zu einer sozialchauvinistischen Benachteiligung gekommen sein. Nach Angaben des Tagesspiegels wurde ein Ort im U-Bahnhof, den obdachlose Menschen genutzt haben, um Habseligkeiten sicher zu verstauen, verriegelt. Obdachlosen Menschen bleibt oft nur der öffentliche Raum, um Dinge, die ihnen gehören, zu verstauen und zu lagern. Das Versperren von Räumen oder defensive Architektur lösen dabei das Problem von Obdachlosigkeit und sozialen Problemen nicht, sondern verdrängen es.
Auf dem Kranoldplatz und auf dem Ostpreußendamm wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Sie stammten aus extrem rechten Versandshops. Die Aufkleber wurden entfernt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Auf einem Briefkasten am Thuner Platz wurde der extrem rechte Zahlencode "18" (= Adolf Hitler) entdeckt.
Bei einer verschwörungsideologischen Demonstration auf der Schloßstraße spielten Teilnehmer*innen einen rassistischen Remix des Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 neue Bekanntheit erlangte. Der Song lief ca. eine halbe Stunde lang und beinhaltete die rassistischen Textzeilen: "Deutschland den Deutschen. Ausländer raus.".
An der Ecke von Lans- und Takustraße in Dahlem wurde ein Sticker mit dem rassistischen Spruch "Deutschland bleibt deutsch" entdeckt und entfernt. Der Slogan war mit den Reichsfarben unterlegt.
An der Bushaltestelle Ostpreußendamm/Königsberger Straße in Lichterfelde-Ost wurde ein Sticker mit dem rassistischen Slogan "Nur Remigration rettet unser Land" entdeckt. Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der massenhaften Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Auf einem Aufkleber, der einen Davidstern vor Regenbogenfahnen zeigte, wurde der Davidstern mit einem schwarzen Stift übermalt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf. Um die betroffenen Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Auf einem Schild des Museums Europäischer Kulturen in der Arnimallee in Dahlem wurden zwei rassistische Sticker entdeckt und entfernt. Die Sticker zeigten den Slogan "Berlin bleibt deutsch", welcher mit Reichsfarben unterlegt war.
Auf der Schloßstraße versammelte sich unangemeldet eine Gruppe Jugendlicher mit Deutschlandflaggen. Sie wollten eine gleichzeitig stattfindende Demonstration gegen Rechtsextremismus und Verschwörungsideologien stören. Die Polizei vor Ort wandte sich an die Gruppe wegen unerlaubter Versammlung.
Auf einem Fahrradständer am Goethe Gymnasium Lichterfelde wurde ein Sticker mit dem Slogan "#Stolz statt Pride" entdeckt. Im Hintergrund ist die Flagge des sogenannten „Stolzmonats“ abgebildet. Es handelt sich dabei um eine extrem rechte, queerfeindliche Kampagne, welche den Pride-Month, sowie Forderungen und Rechte von LGBTIQ* delegitimieren soll.
Auf dem Schaukasten einer Kirchengemeinde wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen eine diverse Gesellschaft. Er stammte aus einem extrem rechten Versandshop.
Auf zwei Parkbänken im Heinrich-Laehr-Park wurden antisemitische Schmierereien entdeckt. Auf den Bänken stand u.a. "FCK Zios", wobei "Zios" die Kurzform für Zionisten ist und als Chiffre für Jüd*innen verstanden wird. Außerdem wurden dort die Slogans "Long life Intifada" (dt. "Lang lebe die Intifada") und "Glory to the martyrs" (dt. "Ehre den Märtyrern") geschmiert. Eine der Schmierereien nahm Bezug auf die Shoah und verglich sie mit dem aktuellen Krieg in Gaza. Dieser Vergleich relativiert die Shoah.
In einer Sammelunterkunft im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Um die betroffene Person zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
In einem Arbeitsverhältnis erfährt eine Schwarze Person Rassismus durch ein*e Arbeitskolleg*in. Um die betroffene Person zu schützen, wurde der Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Auf der Clayallee wurde ein Sticker der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund" entdeckt. Die Gruppe geht von einer Existenz des Deutschen Reiches bis heute aus und hält die Bundesrepublik deshalb für illegal und unsouverän. Der Sticker verweist auf die Webseite der Gruppe, auf der rassistische und NS-verherrlichende Inhalte geteilt werden.
Auf der Südendstraße Ecke Körnerstraße wurde ein Sticker entdeckt, dessen Inhalt sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf. Um die betroffenen Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Auf der Lutherstraße/Ecke Schallopstraße und Ecke Breite Straße wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen. Sie stammten alle aus extrem rechten Onlineshops.
Auf dem Wolfensteindamm und dem Hindenburgdamm wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. Einer der Sticker hatte den Slogan "Abschieben schafft Sicherheit", die Aufkleber stammen aus extrem rechten Versandshops. Außerdem wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richtet.
Am Kronprinzessinnnenweg/Ecke Am Sandwerder wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war auf einen Sticker des Literarischen Colloqiums Berlin (LCB) geschmiert. Der Sticker des LCB titelte "Wie werden wir uns erinnern?". Das LCB hat seine Räume in der Nähe des Stickers.
In einem studentischen Aufenthaltsraum in Zehlendorf lag ein Flyer mit antisemitischem Inhalt aus.
Auf der Robert-Lück-Str. wurden mehrere Sticker entdeckt, deren Inhalt sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Am Bahnsteig der S-Bahnstation Osdorfer Straße wurden mehrere Sticker aus extrem rechten Versandshops entdeckt. Mit Slogans wie "Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen" oder "Refugees not welcome" richteten sie sich inbesondere gegen geflüchtete Menschen.
Auf der Bergstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen LGBTIQ*-Personen und gegen antifaschistisch Engagierte richtet.
In einer im Bezirk bekannten Veranstaltungsstätte für extrem rechte Veranstaltungen in Lichterfelde, fand eine Veranstaltung mit dem Titel: "Deutschland und der Islam. Koexistenz oder Bürgerkrieg?" statt. Während der Veranstaltung wurde von Seiten der Redner und des Veranstalters zwar auf die Polemik des Titels aufmerksam gemacht, allerdings wurden dann eine Vielzahl von Aussagen getroffen, die den Islam als feindlich und gewaltvoll beschrieben. Einer der Redner behauptete, in Deutschland gäbe es bereits bürgerkriegsähnliche Szenarien. Der Islam sei "eine klassische Angriffs-, Eroberungs- und Unterwerfungsideologie", "die [...] Gewaltexzesse" legitimiere. Zudem sei "sexuelle Gewalt [...] in der islamischen Welt [...] omnipräsent". Der Islam sei eine "fremde Kultur" und solle das auch bleiben. Insbesondere junge muslimische Männer seien laut Vortragendem gewalttätig und wollten "Andersgläubige aus dem Weg schaffen". Die Beschreibung von nicht christlicher Religion und nicht deutscher Kultur als fremd und "andersartig" ist eine rassistische Praxis, die darauf abzielt, sich gegen diese abzugrenzen und die eigene Religion oder Kultur zu erhöhen. Die Darstellung junger muslimischer Männer als kriminell soll zudem Ängste gegen Menschen mit Migrationsgeschichte schüren.
Auf das Schild der Haltestelle "S Botanischer Garten" in Lichterfelde wurde ein Spruch geschmiert, der sich gegen muslimische Menschen richtete.
Im Goethe-Gymnasium wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlineshop.
An einem Spielgerät auf einem Spielplatz im Stadtpark Steglitz wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es wurde der Polizei gemeldet.
Aus einer verschwörungsideologischen Demonstration auf der Schloßstraße heraus, wurden Gegendemonstrant*innen beleidigt und bepöbelt. Auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße, zwischen den U-Bahnhöfen Rathaus Steglitz und Schloßstraße findet regelmäßig eine Veranstaltung statt, die das Register auch in der Vergangenheit bereits öfter dokumentiert hat. Eine Person aus dieser Demonstration ging auf die Gegendemonstrant*innen zu, beschimpfte sie und sagte u.a. sie sollen "alle verrecken".
Auf die Wände des Einkaufszentrums Boulevard Berlin wurde das Wort "Hass" geschmiert. Die Buchstaben "S" wurden als Sigrunen gezeichnet. Die sogenannte "Sigrune" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationalsozialismus zum Emblem der "SS" (Schutzstaffel) wurde.
Auf einer Grünfläche in der Dillgestraße wurden aus einer ca. 14-köpfigen Personengruppe heraus rassistische Parolen gerufen. Personen, die dies beobachteten, riefen die Polizei. Zuvor hatten bereits Zeug*innen eine Gruppe gemeldet, aus der heraus vor dem Rathaus Lankwitz auf dem Hanna-Renate-Laurien-Platz rassistische Pöbeleien gerufen wurden.
Im Stadtpark Steglitz wurden zwei Personen von einem Mann mehrfach rassistisch beleidigt. Sie hatten den Mann auf seinen unangeleinten Hund angesprochen.
Auf einem Altkleidercontainer in der Leonorenstraße, nahe der Hahnemannbrücke wurde eine transfeindliche Schmiererei entdeckt. Es stand dort ein Wort, welches trans Personen herabwürdigt. Außerdem wurde an der Ecke Leonorenstraße/Siemensstraße ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt.
In einer Bildungseinrichtung kam es zu einem rassistischen Angriff durch eine besuchende Person der Einrichtung. Zum Schutz der betroffenen Person wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.
In Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem antiziganistischem Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
In einer Gesundheitseinrichtung in Steglitz-Zehlendorf wurde eine Person strukturell benachteiligt. Der Person wurde trotz starker Schmerzen eine medizinische Leistung verweigert. Aufgrund von Aussagen der Anwesenden wird hier von einem antiziganistischen Motiv ausgegangen. Um die betroffenen Personen zu schützen entspricht das Datum nicht dem Vorfallsdatum.
Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ereignete sich im April ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
In einer Bildungseinrichtung wurde eine besuchende Person durch die Einrichtung strukturell benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.
Im Goethe Gymnasium in Lichterfelde wurden Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richtete. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlineshop
Am S-Bahnhof Lichterfelde Ost wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
In den Straßen um das Rathaus Lankwitz herum wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. So klebte z.B. im Park hinter dem Rathaus Lankwitz ein Sticker von einem extrem rechten Versandhandel. Auch auf der Kaiser-Wilhelm-Straße klebten mehrere Sticker aus extrem rechten Versandshops, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten und ein Sticker, der den Nationalsozialismus verharmlost. Außerdem wurden mehrere Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Die Aufkleber wurden entfernt.
In der Drakestraße und an der Bushaltestelle "Jungfernstieg" wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Beide Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen. Sie stammten aus extrem rechten Versandshops.
Auf einer Anzeigetafel am S-Bahnhof Lankwitz wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt.
An der Bushaltestelle "Asternplatz" in Lichterfelde wurden drei Sticker entdeckt, teilweise mit rassistischen Aussagen. Ein Sticker richtete sich dabei gegen muslimische Menschen, insbesondere Männer, ein weiterer Sticker propagierte "Remigration". Der dritte Sticker richtete sich mit dem Wort "Zecken" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Die Aufkleber stammten teilweise aus extrem rechten Versandhandeln, teilweise waren sie selbstgemacht.