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Register Steglitz-Zehlendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Hakenkreuz in Steglitz

    07.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Wand an der Bergstraße wurde ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt. Es war zuvor übermalt worden, war aber noch sichtbar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf

    07.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Winfriedstraße Ecke Berliner Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antisemitische Schmiererei in Dahlem

    06.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Nahe des U-Bahnhofs Freie Universität Berlin wurde die Schmiererei "Fck Zios" entdeckt. "Zios" steht für Zionisten. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Antiziganistische Pöbeleien in Steglitz

    06.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Bus der Linie 181 ungefähr auf Höhe der Haltestelle Feuerbachstraße tätigte ein Mann rassistische Aussagen. Er sprach keine bestimmte Person an, beleidigte aber u.a. Romn*ja und Sinti*zze mit der rassistischen Fremdbezeichnung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Sticker in Lichterfelde

    04.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Jungfernstieg in Lichterfelde wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde an einer Bildungseinrichtung ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagierte "Remigration".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal; Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    03.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Hinweisschild in der Promenadenstraße klebten mehrere Sticker einer extrem rechten Gruppierung. Die Sticker hatten den Slogan: "Heimat.Freiheit.Tradition". Sie wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    01.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Um den Kranoldplatz herum wurde eine Vielzahl an Stickern einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. So fanden sich u.a. auf Werbeplakaten in der Unterführung am Kranoldplatz mehr als 10 Sticker der Gruppierung. Einige Sticker propagierten das rassistische Konzept der "Remigration". Außerdem klebten dort Flyer, die Werbung für ein Buch zur Remigration machten. Zusätzlich klebten auf Laternen in der Gegend drei weitere Aufkleber der extrem rechten Gruppierung. Auch an der Ecke Ostpreußendamm/Bäkestraße wurde ein Aufkleber der Gruppe gefunden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    30.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Schaufenster einer sozialen Einrichtung klebten mehrere extrem rechte Sticker. Die Aufkleber klebten teilweise über Plakaten für Angebote der Einrichtung, z.B. über einem QR-Code für Nachbarschaftsbeteiligung. Die Sticker stammten hauptsächlich von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Sie richteten sich u.a. mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Rassistischer Sticker in Zehlendorf

    30.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Winfriedstraße wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste. Remigration Airlines" propagierte der Sticker das rassistische Konzept der Remigration. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandshop.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Sachbeschädigungen aus rassistischer und rechter Motivation

    29.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Erneut wurden die Schaukästen am Rathaus Zehlendorf beschmiert. In den Schaukästen, welche vom Bezirksamt bereitgestellt werden, hängen verschiedene Angebote des Bezirksamts aus. Es wurden erneut Angebote beschmiert und durchgestrichen, die für Interkulturalität stehen. Gleichzeitig waren Angebote betroffen, die geschlechtliche Vielfalt abbildeten. Da andere Plakate und Angebote in den Schaukästen nicht betroffen waren, wird hier von einem zielgerichteten Vorgehen ausgegangen.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register über Signal
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Dahlem

    29.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Ehrenbergstraße" wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Zahlencode gegen politische Gegner*innen in Steglitz

    25.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Feuerbachstraße wurde an einem Parkautomat der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für "Anti- Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechter, rassistischer Sticker in Lankwitz

    24.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Wedellstraße wurde ein Sticker des rassistischen "Ku Klux Klan" entdeckt. Er stammte aus einem extrem rechten Versandshop und titelte u.a. "Weisse Macht. Tradition seit 1925"

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde

    18.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Kranoldplatz wurde erneut ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Er verwies auf die Webseite der Kampagne.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Transfeindliche Kundgebung in Nikolassee

    17.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Vor den Kliniken im Theodeor-Wenzel-Werk wurde eine Veranstaltung mit dem Titel "Transmedizin macht krank" von Personen aus dem transfeindlichen Spektrum der Frauenbewegung abgehalten. Auf Schildern war u.a. zu lesen "Frankenstein 2.0. Kastration und Verstümmelung gesunder Körper im Namen der Ideologie" oder "Kein Kind steckt im falschen Körper". In einer verlesenen Rede wurde Trans als "Trend" bezeichnet, bei dem Aktivist*innen "vor allem unsicheren Kindern und Jugendlichen einreden wollen, dass es ganz normal ist, sich sein Geschlecht auszusuchen und gegebenenfalls mit Medikamenten nachzuhelfen.“ Diese Inhalte blenden psychisches Leiden, Lebensrealität und Diskriminierungserfahrungen von trans Menschen aus. In der Klinik vor der protestiert wurde, werden trans Menschen bei ihrer Transition unterstützt.

    Quelle: Register Mitte, Register Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistisches Gedenken in Lichterfelde

    15.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine im Bezirk bekannte Veranstaltungsstätte für extrem rechte und neurechte Veranstaltungen gedachte Charles "Charlie" Kirk mit einem Plakat und Kerzen vor den Veranstaltungsräumen im Jungfernstieg. Auf dem Plakat war ein Bild Kirks und dazu der Spruch: "Wir trauern um Charlie Kirk. Weiße Leben zählen". Die "White Lives Matter" (dt. Weiße Leben zählen)-Kampagne ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung "Black Lives Matter" (dt. Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde

    11.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Kranoldplatz wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Er verwies auf die Webseite der Kampagne. In der Nähe wurde ein AfD-Schriftzug entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Sachbeschädigung aus rassistischer Motivation in Zehlendorf

    11.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Die Schaukästen am Rathaus Zehlendorf wurden beschmiert. In den Schaukästen, welche vom Bezirksamt bereitgestellt werden, hängen verschiedene Angebote des Bezirksamts aus. Dabei wurden insbesondere Angebote beschmiert und durchgestrichen, die Werbung für interkulturelle Angebote machten. Da andere Plakate und Angebote in den Schaukästen nicht betroffen waren, wird hier von einem zielgerichteten Vorgehen ausgegangen.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register über Signal
  • Antisemitische Schmiererei in Zehlendorf

    09.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Mülleimer auf dem Teltower Damm wurde die Schmiererei "Israhell" entdeckt. Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.

    Quelle: Antisemitismusbeauftragter des Bezirks
  • Veranstaltung mit rassistischen Aussagen in Lichterfelde

    09.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der sogenannten "Staatsreparatur", einer im Bezirk bekannten Veranstaltungsstätte für extrem rechte Veranstaltungen, fand eine Veranstaltung statt, in der rassistische Aussagen getätigt wurden. Der Redner sprach wiederholt das N-Wort aus und erklärte, warum das N-Wort nicht problematisch sei. Er sagte, er benutze es vor allem, um „die Linken oder die Grünen ein bisschen [zu] triggern“. In der Veranstaltung wurden verschiedene rassistische Narrative vertreten, beispielsweise, dass geflüchtete und eingewanderte Menschen sich lieber ausruhen würden, während die deutsche Bevölkerung hart arbeite. Außerdem würde die Migration von Menschen zu mehr häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung führen. Damit unterstellte der Redner Menschen mit Einwanderungsgeschichte seien gewaltvoller als andere Menschen.

    Der Redner führte an, Antisemitismus in Deutschland sei importiert, denn „wer weiß denn nicht, dass […] im Grunde arabische Länder den israelischen Staat wirklich abgrundtief hassen.“ Abschließend begründete der Redner seine Argumente mit antisemitischen, verschwörungsideologischen Konzepten wie der „Neuen Weltordnung“ und forderte das Publikum auf, sich mit Soros zu beschäftigen. George Soros wird in extrem rechten, teils antisemitischen, Verschwörungsmythen unter anderem dafür verantwortlich gemacht, Migration nach Europa zu fördern, um so die vorherige Bevölkerung auszutauschen.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde

    08.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Ecke Königsberger Straße/Morgensternstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den Slogan: "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Antisemitische Schmierereien in Zehlendorf

    06.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Paul-Mebes-Park in Zehlendorf wurden antisemitische Schmierereien auf Parkbänken entdeckt. Auf den Bänken war u. a. als großes Graffiti gesprüht: "Death to the IDF" (dt. "Tod dem IDF"), "Death to Zionism" (dt. "Tod dem Zionismus") und "Fck Zios". Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Antisemitismusbeauftragte Person des Bezirks
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde

    04.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle Krahmerstraße/Stockweg wurden zwei Sticker entdeckt. Einer der Sticker richtete sich mit dem Slogan "Organisiert die Anti-Antifa" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der andere Sticker war von "White Lives Matter" und titelte: "Stop the white genocide". Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde

    03.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Unter den Eichen/Drakestraße" in Lichterfelde West wurde ein Aufkleber des Presseorgans "Deutsche Stimme" der extrem rechten Partei "Die Heimat" (früher: NPD) entdeckt. Der Sticker titelte: "Lasst sie nicht davon kommen. Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen". Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram
  • Anti-Schwarze Diskriminierung in Steglitz-Zehlendorf

    01.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer Sammelunterkunft im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Um die betroffene Person zu schützen, wurde der Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.

    Quelle: Register Mitte
  • Rassismus durch Polizist*in

    01.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Beim Tätigen einer Anzeige im Bezirk kam es zu einem rassistischen Vorfall durch eine*n Mitarbeiter*in der Polizei. Die anzeigende Person meldete rassistische Aussagen, die sich gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Einwanderungsgeschichtete richteten. Der/die Polizist*in spielte die Inhalte der Aussagen erst herunter und zeigte dann Verständnis für die rassistischen Aussagen. Die anzeigende Person fühlte sich nicht ernst genommen. Um die betroffene Person zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in Zehlendorf

    29.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Martin-Buber-Straße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen geflüchtete Menschen richtete. Er stammte aus einem extrem rechten Versandshop. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Antisemitische Schmiererei in Dahlem

    28.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Mülleimer in der Archivstraße in Dahlem wurde die Schmiererei „Israhell“ entdeckt. Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • LGBTIQ*-Feindlichkeit gegen Veranstaltung in Lichterfelde

    23.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Botanischen Garten in Lichterfelde fand eine Veranstaltung statt, deren Programm durch verschiedene Drag Queens gestaltet wurde. Die christlich-fundamentalistische Gruppierung Citizen Go hatte im Vorfeld eine Petition gegen die Veranstaltung gestartet. In dieser stand u. a. folgendes über ein „Mitmach-Programm für Kinder": „Haben die Darsteller etwa vor, sich anfassen zu lassen? Oder sollen sich etwa Kinder so anziehen wie Drag-Darsteller?“ Damit folgt die Petition dem Narrativ, queere Menschen oder Menschen, die „Drag“ als Ausdrucksform nutzen, seien pädophil. Die Petition warnte zudem vor „Frühsexualisierung“ und „Kindeswohlgefährdung“. Rechte Medien griffen diese Inhalte auf und berichteten von der Veranstaltung. Sie propagierten, Kinder seien der "Ideologie, dass es mehr als zwei Geschlechter" gebe, ausgesetzt. Sie bedienten sich damit LGBTIQA*-feindlicher Narrative. Am Tag der Veranstaltung versammelten sich rechte und christliche Gruppen vor den Toren des Gartens. Die Protestaktion muss in diesem Kontext gesehen werden.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Transfeindliche Beleidigungen in Zehlendorf

    22.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Vor einem Supermarkt in der Clayallee wurde eine Person von Jugendlichen beleidigt. Die Jugendlichen nutzten Worte, die trans Personen herabwürdigen.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Antisemitische Schmierereien in Zehlendorf

    17.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf zwei Parkbänken im Heinrich-Laehr-Park in Zehlendorf wurden erneut antisemitische Schmierereien entdeckt. Im Mai diesen Jahres waren bereits Schmierereien aufgetaucht, die in der Zwischenzeit unkenntlicht gemacht worden waren. Auf den Bänken stand dieses Mal u. a. "Boycott Israhell" und "Fck Israhell". Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.

    Quelle: Antisemitismusbeauftragte Person des Bezirks
  • Demonstration mit rassistischen und diskriminierenden Themen in Steglitz

    12.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Demonstration mit ca. 10 Teilnehmenden, die regelmäßig auf der Schloßstraße nahe des Rathauses Steglitz stattfindet, wurde eine Rede mit rassistischen und diversitätsfeindlichen Inhalten gehalten. Der Redner verglich u. a. derzeitigen Antifaschismus mit der Zeit des Nationalsozialismus. Er warnte Zuhörer*innen vor einer herannahenden erneuten NS-Zeit, die durch antifaschistische Maßnahmen hervorgerufen würde. Außerdem erwähnte er mehrfach, dass Grenzöffnungen zu einem Zustrom „krimineller Ausländer“ geführt hätten und verbreitete das rassistische Narrativ, geflüchtete Menschen kämen nach Deutschland, um hier zu töten und dann noch mit Geld durch den Staat belohnt zu werden. Diese Migrationspolitik sei von "Globalisten" gesteuert und diene der Unterdrückung der Bevölkerung. Zudem berichtete er von einem angeblichen Zwang, die Regenbogenflagge zu hissen, während die Deutschlandflagge nicht erlaubt sei. Auf der Demonstration wurden außerdem Schilder gezeigt, die sich gegen Einwanderung und eine vielfältige Gesellschaft aussprachen.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Hakenkreuz in Dahlem

    12.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Mülleimer der BSR an der Habelschwerdter Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war dort mit Edding hingeschmiert worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Extrem rechte Sticker gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf

    09.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurden mehrere Sticker aus verschiedenen extrem rechten Versandshops entdeckt. Einer der Sticker stammte u.a. von der neurechten Kampagne "Ein Prozent". Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Sie wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Sozialen Messenger
  • Hakenkreuz in Steglitz

    07.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einen Stromkasten in der Göttinger Straße wurde erneut ein Hakenkreuz geschmiert. Bereits vor einer Woche war dort ein Hakenkreuz aufgetaucht, welches unkenntlich gemacht wurde. Das neu geschmierte Hakenkreuz wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Anti-asiatischer Rassismus in Steglitz-Zehlendorf

    01.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem anti-asiatischen, rassistischen Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum geändert.

    Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi
  • Rassistischer Angriff in Steglitz-Zehlendorf

    01.08.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer Buslinie im Bezirk kam es zu rassistischen Beleidigungen und einem Angriff gegen eine Gruppe von Menschen. Um die Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert. Außerdem wurde das Datum verändert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz

    31.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Göttinger Straße wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Eines der Hakenkreuze war übermalt worden, ein zweites auf einem Schild an einer Einfahrt war noch zu erkennen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Antisemitische Propaganda in Lichterfelde

    28.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einem Laternenpfahl in der Hans-Sachs-Straße in Lichterfelde wurde auf einem Aufkleber mit der Aufschrift „#Believe Israeli Women“ das Wort „Israeli“ durchgestrichen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Beleidigungen am Wohnort

    21.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Wie in einem taz-Artikel beschrieben, erhielt ein Mann seit seinem Einzug in ein Wohnhaus im Jahr 2019 regelmäßig Schreiben mit rassistischen Inhalten. Die Schreiben lagen entweder in seinem Briefkasten oder hingen an der Wohnungstür. In den Briefen wurde der Mann als "illegaler Ausländer" und mit dem rassistischen Wort "Kanake" bezeichnet. Außerdem wurde geschrieben, er solle Deutschland verlassen. Teilweise waren Galgen auf den Zetteln abgebildet. Das Vorfallsdatum entspricht dem Datum der Veröffentlichung des Artikels.

    Quelle: taz-Artikel vom 21.07.2025
  • Extrem rechter Sticker in Dahlem

    17.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Freien Universität Berlin (FU) wurde ein Sticker der mittlerweile aufgelösten extrem rechten Gruppierung "Junge Alternative" entdeckt. Der Sticker hatte den Slogan "Millionenfach abschieben!" und verwies auf die Webseite der Jungen Alternative Brandenburg

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Rassistischer Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung

    16.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein Mitglied der AfD-Gruppe der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stellte eine Kleine Anfrage. In einem Zitat in der Anfrage wird die Anzahl an geflüchteten Menschen mit "dadurch ausgelösten Missstände[n], fehlende[r] Integration, Kriminalität, islamistischer Terror, Missbrauch von Sozialleistungen und leere[n] Kassen" in Verbindung gebracht. Der Anfragesteller fragte das Bezirksamt daraufhin nur nach den Begriffen "Integrationsarbeit", "Kriminalität" und "Sozialleistungsmissbrauch". Dies kann als rassistisch bewertet werden, weil damit das Narrativ bedient wird, Menschen flüchten zum einen nur, um Leistungen in anderen Ländern zu erschleichen, zum anderen seien sie der Grund für gesteigerte Kriminalitätsraten.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Veranstaltung mit NS-verharmlosenden Aussagen in Dahlem

    15.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Student*innen-Café an der Freien Universität (FU) in Dahlem wurde eine Veranstaltung mit dem Titel: „Wie wir die Intifada globalisieren“ abgehalten. „Intifada“ ist der arabische Begriff für Erhebung oder Aufstand und wird historisch mit Gewalt und der gezielten Ermordung von Jüdinnen*Juden assoziiert. Flyer für die Veranstaltung hingen vor und nach der Veranstaltung in verschiedenen Einrichtungen der Universität aus. Ein Redner zog auf der Veranstaltung eine Parallele zwischen dem Krieg im Gaza-Streifen und der Shoah. Er verglich die Angriffe der israelischen Armee im Gaza-Streifen mit der Tötung von Jüdinnen*Juden während des Holocausts und relativierte somit die Shoah. In Bezug auf den 07. Oktober 2023 wurde die Tötung von Jüdinnen*Juden ignoriert. Im Vorfeld und während der Veranstaltung soll es außerdem Ausschlüsse gegen Journalist*innen, u. a. gegen einen deutsch-israelischen Journalisten gegeben haben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail; Register Steglitz-Zehlendorf
  • Antisemitische Schmierereien in Dahlem

    14.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Plakatwand im Foyer der Mensa einer Berliner Universität in Dahlem wurde auf ein Plakat der Schriftzug „JUDEN TÖTEN KINDER“ angebracht. Derselbe Schriftzug fand sich außerdem auf einem anderen Plakat in der Nähe eines studentischen Cafés.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Sticker in Dahlem

    14.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs "Freie Universität (Thielplatz)" wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Aufkleber führte die Webseite der Gruppe sowie verschiedene Social-Media-Kanäle auf. Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Rassistischer, extrem rechter Sticker in Zehlendorf

    14.07.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Er verwies auf die Webseite der Kampagne.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
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