Extrem rechte Aufkleber in Pankow
Am S-Bahn-Bahnhof Pankow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv „FCK Antifa“ (=Scheiss Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Am S-Bahn-Bahnhof Pankow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv „FCK Antifa“ (=Scheiss Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Heinersdorf wurde der extrem rechte Zahlencode „1161“ entdeckt und entfernt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
An der Tram-Haltestelle Feldtmannstraße wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte „Remigration“ forderte, entdeckt und entfernt.
Eine junge Frau wurde in der Neumannstraße von einem Mann bedroht und beleidigt. Der Mann rief unter anderem „Zecke“ sowie „Wenn ich dich hier nochmal sehe, bring ich dich um“.
Gegen 01:45 Uhr stieg am Antonplatz eine Gruppe von ca. zehn Jugendlichen (männlich) am Antonplatz aus. Aus der Gruppe heraus wurde "Sieg Heil!" gerufen und mehrfach der Hitlergruß gezeigt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Am Weißensee wurde das Kürzel "D3W" entdeckt und übermalt. Das Kürzel steht für die extrem rechte Partei "III. Weg".
In der Parcelsusstraße, Galenusstraße sowie Klaustaler Straße wurden verschiedene Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
An der Ecke Galenusstraße/Mendelstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kein Bock auf Talahons? Ich auch nicht“ entdeckt und entfernt. Der Begriff „Talahon“ wird in der extremen Rechten abwertend für als arabisch oder muslimisch wahrgenommene Jugendliche und ihren Kleidungsstil genutzt.
Ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In den Toiletten der öffentlichen Bäder im Mauerpark wurden vier Davidsterne geschmiert.
Neben der S+U-Station Pankow wurde an einem Bushaltestellenschild ein Aufkleber mit Reichsflagge entdeckt und entfernt.
In der Kuglerstraße wurde an einer Bauabsperrung der Zahlencode "444" entdeckt. Der Zahlencode steht für den vierten Buchstaben im Alphabet und bedeutet "Deutschland den Deutschen".
Eine Frau suchte beim Sozialamt Unterstützung. Die zuständigen Sachbearbeiter:innen wiesen sie ab und verwiesen sie zurück in ihr Herkunftsland, obwohl die Frau seit fünf Jahren in Deutschland lebt und Anspruch auf die Prüfung sozialrechtlicher Leistungen hat.
In der Roelckestraße Ecke Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels mit dem Slogan „Mir stinken die Linken!“ entdeckt.
In der Maiglöckchenstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Stolzmonat“ auf dem Boden gefunden und entfernt.
Der „Stolzmonat“ ist eine extrem rechte Online-Kampagne, die im Juni 2023 als Gegenentwurf zum „Pride Month“ initiiert wurde. Sie dient der Verhöhnung und Ablehnung von LGBTIQ*-Personen und -Rechten in Verbindung mit Nationalismus. Erkennungszeichen ist eine in den Nationalfarben Deutschlands eingefärbte Regenbogenflagge. An der Kampagne beteiligten sich zahlreiche extrem rechte Bloggerinnen, rechte Influencerinnen sowie Mitglieder der "AfD".
Eine kurdische Mutter berichtete, dass der Schulleiter ihr Kind in der Schule rassistisch behandelt habe.
In der Ringbahn, in der Nähe des S-Bahnhofes Landsberger Allee, wurde eine queere Person in einer vollen Bahn von einer anderen Person streng angestarrt und direkt ins Gesicht mit „Seuche!“ beschimpft.
Solche Äußerungen drücken den Wunsch aus, queere Menschen aus der Gesellschaft zu verdrängen oder zu vernichten, da ihnen unterstellt wird, das „Volk krank zu machen und zu schwächen“.
In der Vaseliusstraße wurde der Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Roelckestraße Ecke Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Dieser zeigte durchgestrichene Symbole des Antifaschismus sowie die Aufschrift „Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“.
Am S-Bahnhof Buch äußerte ein Mann abwertende Kommentare über den Körper einer intersexuellen Person und machte dabei zusätzlich sexistische Bemerkungen.
An der Tram-Haltestelle Feldtmannstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Er richtete sich mit der Aufschrift „We Hate Antifa“ (= Wir hassen Antifaschismus) im Design von „The North Face“ gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In einem Fernsehbeitrag über die Situation am Helmholtzplatz wurden obdachlose Menschen einseitig und abwertend dargestellt. Sie kamen nicht selbst zu Wort, während zahlreiche Anwohnende ihre Sicht schildern konnten.
Der Beitrag verknüpfte Obdachlosigkeit pauschal mit Lärm sowie Drogen- und Alkoholkonsum und stellte obdachlose Menschen als Störfaktor dar. Andere Gruppen, die ebenfalls Alkohol konsumieren und Lärm verursachen, wurden nicht erwähnt.
In der Pasewalker Straße in der Nähe des S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Ossietzkystraße Nähe der Kreuzung Breite Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Storkower Straße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt, der eine kniende Person zeigt, der eine Waffe an den Kopf gehalten wird, mit der Aufschrift „Shoot your local pedophile“. Der Aufkleber ist ein Aufruf zur Selbstjustiz. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von echter Sorge um das Wohl von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.
An der Tramhaltestelle S Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber von „GegenUni“ entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Im Botanischen Volkspark Blankenfelde wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration. Wir schaffen das“ entdeckt und entfernt. Sie zeigten ein startendes Flugzeug.
Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff genutzt, um die Vertreibung von Menschen aufgrund rassistischer Kriterien zu fordern.
In der Nähe des S-Bahnhofs Blankenburg wurde eine Person von fünf Jugendlichen (wahrgenommen wurden drei Mädchen und zwei Jungen) rassistisch beleidigt. Die Jugendlichen wirkten sehr aggressiv, sodass die betroffene Person sich nicht zu reagieren traute.
Am Spielplatz am Ilsenburggraben, nahe dem S-Bahnhof Blankenburg, wurde ein Mädchen von einer Gruppe Jugendlicher mit dem N*-Wort beleidigt. Die Jugendlichen liefen lautstark hinter ihr her und beschimpften sie weiter.
In der Gartenstraße wurden acht Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Good night left side" oder "Asylbetrüger nicht willkommen".
An der Bushaltestelle S+U Pankow/Granitzstraße wurden Aufkleber mit den Aufschriften „FCK ANTIFA“ und „Antifascism is the new Fascism“ entdeckt.
In der Florapromenade wurde ein Hakenkreuz in den Lack eines geparkten Autos geritzt. Der Vorfall ereignete sich vermutlich nachts, während die Besitzer*in abwesend war.
Zweimal wurden die am Spielplatz und am Platzhaus des Teutoburger Platz aufgehängten A3-Plakate einer queeren Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Queeres Leben“ absichtlich abgerissen.
Zusätzlich wurden zwei A4-Plakate dieser Veranstaltung am Infobrett eines Supermarktes entfernt.
In einem Frauenzentrum in Pankow wurde eine gezielte Sachbeschädigung verübt.
An der Straßenbahnhaltestelle Feldtmannstraße wurden drei antimuslimische Aufkleber mit der Aufschrift „Wir müssen draußen bleiben“ gefunden und entfernt. Sie zeigten als muslimisch wahrgenommene Personen – einen Mann mit Waffe und eine Frau mit Kopftuch.
Zusätzlich wurden fünf Aufkleber mit der Schwarz-Weiß-Rot-Flagge und Inhalten gegen Antifaschismus sowie ein Aufkleber gegen die Partei Die Linke entdeckt und entfernt.
In der Berliner Straße wurden mehrere Aufkleber entdeckt: ein Neonazi-Sticker(extrem) rechte Aufkleber mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ sowie ein weiterer mit „We hate Antifa“. Beide wurden entfernt.
In Briefkästen in der Bleichroderstraße wurden Flyer der extrem rechten Partei "III. Weg" entdeckt.
Im Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
An einem Mülleimer im Mauerpark waren mehrere die Schoa bagatellisierende Bilder angebracht.
Der Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen den Berliner Registern und Amaro Foro vor.
An der Bushaltestelle Rathaus Weißensee wurde ein selbstgestalteter, handgemalter Aufkleber aus Karton mit Doppelklebeband entdeckt und entfernt, auf dem ein QR-Code aufgeklebt war. Der Aufkleber weist einen Bezug zur „Nationalrevolutionären Jugend (NRJ)“ auf, der Jugendorganisation der neonazistischen Partei „Der III. Weg“.
In der Eldenaer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte „Remigration“ forderte. Mit den Worten „Hard döp Café Sylt“ spielte der Aufkleber zudem auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song) an, der im Sommer 2024 in einer verfremdeten Version mit rassistischen Parolen verbreitet wurde.
An der Straßenbahnhaltestelle Behaimstraße wurde eine Schmiererei mit „FCK AFA“ (= Scheiß Antifaschismus) und dem Zahlencode „1161“ entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
An der Tram-Haltestelle Prenzlauer Allee / Ostseestraße wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
An der Ecke Breite Straße / Eintrachtstraße wurden mehrere NS-verharmlosende Schmierereien entdeckt. In der Mitte einer Darstellung der israelischen Flagge wurde ein Hakenkreuz angebracht.
In der Nähe des S-Bahnhofs Blankenburg wurden insgesamt drei Aufkleber entdeckt und entfernt: zwei Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ sowie ein Aufkleber mit Bezug zu der rassistischen Gruppe„Ku-Klux-Klan“.
An der Ecke Greifenhagener Straße/Kuglerstraße wurde eine als queere/nichtbinäre Person erkennbare Person von einem laut telefonierenden Mann mit abgespreiztem Ellenbogen absichtlich angerempelt, wobei er ihren Ellenbogen berührte. Der Mann begann lautstark zu brüllen und rief sexistische sowie LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen. Er folgte der Person weiterhin schreiend mit Aufforderungen wie „Hey, komm her“ und deutete dabei offensichtlich körperliche Gewalt an. Trotz der Situation in aller Öffentlichkeit, sichtbar für mehrere Passant*innen und hörbar für viele Anwohner*innen, erhielt die betroffene Person keine Unterstützung. Sie blieb unverletzt, war jedoch zitternd.
In der August-Lindemann-Straße wurde ein Sticker entfernt mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlechter" und einem gemalt dargestellten Konterfei der Politikerin Beatrix von Storch.
In der Nähe der Kreuzung Prenzlauer Promenade Ecke Spikermannstraße wurden verschiedene "NRJ"-Kürzel entdeckt und übermalt. "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg". Darüber hinaus wurde ein Aufkleber mit dem "White Power"-Zeichen und dem Slogan "Zone National" entdeckt und entfernt. Ebenso wurde die Schmiererei "NRJugend" entdeckt und übermalt.
Bei der Kreuzung Elsa-Brandström-Straße Ecke Prenzlauer Promenade wurde ein weiteres "NRJ"-Kürzel entdeckt.
Am S-Bahnhof Blankenburg wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte den Slogan "Es stinken die Linken".