Selbstorganisation erhielt Hass-Mail
Wieder erhielt eine Selbstorganisation eine beleidigende Hass-Mail in der zudem Gewaltphantasieen verbreitet wurden.
Wieder erhielt eine Selbstorganisation eine beleidigende Hass-Mail in der zudem Gewaltphantasieen verbreitet wurden.
Eine augenscheinlich obdachlose Person mit Behinderung wurde von drei Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes bedrängt und aufgefordert zu verschwinden. Die Person befand sich unter der S-Bahnbrücke gegenüber des Fahrstuhls zur U-Bahn und verstand die Aufforderungen aufgrund einer Sprachbarriere nicht. Sie fühlte sich augenscheinlich bedrängt, konnte sich, im Schlafsack im Rollstuhl sitzend, aber auch nicht ohne weiteres fortbewegen. Die Ordnungsamt-Mitarbeiter*innen griffen daraufhin den Rollstuhl und schoben die wehrlose Person ein paar Meter weiter weg und stellten sie dort ab. Dabei stießen sie den Becher mit Kleingeld um, den die Person vor sich aufgestellt hatte. Auch die anderen Habseligkeiten wurden ignoriert und der Person im Rollstuhl schließlich von Passant*innen gebracht.
Die Maßnahme des Ordnungsamtes hatte keinerlei erkennbaren Grund, sorgte aber für eine Demütigung des Betroffenen, der sich beschwerte und nach einem "abogado" (Spanisch = Rechtsanwalt) rief. Das wurde ignoriert. Die Tatsache, dass die Ordnungsamt-Mitarbeiter*innen einfach den Rollstuhl anfassen und die Person gegen ihren Willen wegschieben ist ableistisch. Auf Nachfrage einer Zeugin, warum sie den Menschen so behandeln, reagierte einer der Mitarbeiter mit den Worten: "Sind sie die Justizsenatorin oder was?"
Während eines Konzertbesuchs in Friedrichshain wurde ein asiatisch gelesenes Päärchen von einem nebensitzenden Mann rassistisch beleidigt.
Am Bersarinplatz wurde der Spruch „Stop Israhell“ angebracht.
Eine Selbstorganisation erhielt eine beleidigende Hass-Mail in der zudem extrem rechte Narrative verbreitet wurden.
In der Kochhannstraße wurde der Spruch „Stop Muslim Invasion“ angebracht.
An einer Hauswand in der Kopernikusstraße wurde ein Hakenkreuz angebracht.
Nach einem Interview einer Selbstorganisation mit einem großen Medium erhielt die Organsiation mehrere beleidigende Hass-Mails, in denen zudem auch rassistisch-antiziganistische Narrative verwendet wurden.
An einer Hauswand in der Samariterstraße wurde eine antimuslimisch rassistische Schmiererei übermalt.
In der Forster Straße wurde mit roter Farbe an eine Hauswand "SMASH ALL ZIONISTS" und ein rotes Hamas-Dreieck gesprüht.
Heute wurde bekannt, dass ein Rechtsextremist aus Bayern bereits Ende September festgenommen wurde. Kurz vor seiner Festnahme drohte er in seiner Therapieeinrichtung in Kreuzberg, erst viele Ausländer zu töten, um dann durch einen sogenannten „Suicide by Cop“ (Suizid durch Polizisten) als Märtyrer zu sterben. Als Vorbild nannte er den norwegischen Rechtsextremisten Breivik, der 2011 in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Insel Utøvq Anschläge verübte und dabei insgesamt 77 Menschen tötete.
Unter der Eisenbahnbrücke am Görlitzer Park wurde mit schwarzem Edding "Kill Zios" (tötet Zionisten) und in Bezug auf Israel "Kill the devils" geschmiert. Die Schmiererei wurde gegen 18:25 Uhr entdeckt.
Auf einer Kundgebung am Kottbusser Tor wurden antisemitische Parolen gerufen.
An einer Wand auf der Frankfurter Allee auf Höhe der Samariterstr. wurden Hakenkreuze und "SS"-Schmierereien übermalt.
Es fand ein rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.
Es fand ein rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.
Es fand ein rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.
Gegen 16:50 Uhr wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete, in der Rotherstraße von einem Parkscheinautomaten entfernt.
Eine Person wird permanent durch die Nachbarschaft aufgrund einer rassistischen ethnischen Zusschreibung ausgeschlossen.
Im Umfeld des Rudolfplatzes wurden Sticker von einem extrem rechten Onlinehandel mit den Aufschriften "Keine Liebe für die Antifa" und "FCK ANTIFA" entfernt. Sie waren zuvor u.a. vor Bildungseinrichtungen angebracht worden.
Die Sticker sind Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Eine queere Person wird von einem Nachbarn queerfeindlich und rassistisch beleidigt und angegriffen.
Gegen 9:45 Uhr befand sich ab Moritzplatz ein alkoholisierter Mann in der U8, der mehrere Frauen rassistisch und misogyn bedrohte. Er tat dies in sehr aggressiver Weise, so dass sich die Betroffenen ängstigten, Widerworte zu geben. Er äußerte u. a., dass er den Frauen den Kopf abschneiden möchte und weitere Gewaltfantasien. Ein mitfahrender Mann stellte zwischen die Frauen und den Täter und weiteren Frauen Raum zum Abstandhalten gewährte. Der Täter stieg Jannowitzbrücke aus, wo sich gerade Security auf dem Bahnsteig befand. Eine Mitreisende machte diese auf den Täter aufmerksam, und teilte mit, dass er gerade im Zug Frauen beschimpft und bedroht hatte. Da die Zeuginnen den Zug nicht verließen, ist unklar, ob die Security sich des Täters angenommen hat.
Eine Person hat eine SMS mit beleidigendem Inhalt an das Register versendet, in dem es als politscher Gegner der extremen Rechten abgewertet wurde.
An den Fahrradständern vor den Grundschulen in der Lasdehner Straße wurde ein "FCK Antifa"-Sticker entfernt.
Ein queerer Mann of Color wird von einem Nachbarn massiv bedroht und belästigt.
In der Ratiborstraße wurde die Schmiererei „KILL ZIOS“ entdeckt. Im Wrangelkiez wurden zwei Schmierereien entdeckt, die mit schwarzem Edding geschrieben wurden. In der Oppelner Straße wurde "From the Mountains to the sea Palestine will be free" angebracht und in der Falckensteinstraße "Gaza is freeing".
Ein 44-Jähriger wurde gegen 17:00 Uhr von einem Unbekannten in der U1 Richtung Warschauer Straße rassistisch beleidigt und bespuckt. Der Täter wechselte an der Station Warschauer Straße von der U-Bahn in die S-Bahn. Zeugen verfolgten ihn, bis dieser am S-Bhf. Frankfurter Allee durch alarmierte Einsatzkräfte festgenommen werden konnte.
Gegen 10:20 Uhr beschimpfte ein älterer Mann mit Glatze und E-Roller eine POC, die neben dem Aufzug Reisende um Geld für Essen bat. Eine unbeteiligte Person forderte den Mann auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Der Mann schrie die Person an und äußerte weitere Beleidigungen, wie z. B. "Versifftes Pack, wegen Euch gibt es solche Probleme überhaupt!". Er stieg dann später in die Ringbahn Richtung Ostkreuz.
In der Rother- und der Rudolfstraße wurden erneute Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Sie trugen die Aufschrift "Eure Vielfalt tötet". Damit wurde auf eine Umkehr des Slogans "Rassismus tötet" angespielt.
Die Sticker stammen von einem extrem rechten Onlinehandel und sind Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
In der Oppelner Straße wurde mit schwarzem Edding die Parole "From the Mountains to the sea Palestine will be free" angebracht, die Israel das Extistenzrecht abspricht.
Gegen 3:00 Uhr hielten sich zwei Männer und drei Frauen an einem Tisch außerhalb eines Lokals in der Tamara-Danz-Straße auf, als sie von zwei jungen Männern aus einer 15-20 Personen großen Gruppe in unmittelbarer Nähe rassistisch und LGBTIQ*-feindlich beleidigt wurden. Zudem zeigte einer der Männer den Hitlergruß in ihre Richtung. Weiterhin wurden aus der Gruppe heraus auch Steine geworfen, die ihr Ziel verfehlten.
Die beiden Männer wurden von der Polizei wegen des Verdachts der Beleidigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung festgenommen.
Gegen 10:00 Uhr wurden im Umfeld der Synagoge am Carl-Herz-Ufer antisemitische Parolen an Hauswänden entdeckt. Geschmiert wurden die Slogans "Death to the IOF" (damit ist die israelische IDF gemeint) und "Zionism is a crime". Dabei handelt es sich um eine häufig genutzte Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.
Auf dem Parkplatz am Gropius-Bau saß gegen 14:40 Uhr ein Mann mit Migrationsgeschichte, der seinem Hund Wasser gab. Plötzlich setzte sich ein Mann neben ihn und begann ihn laut anzuschreien mit den Worten „Kurwa Asiaten, Kurwa Muslime, Kurwa Araber“ (Kurwa, polnisch = verdammter). Dann wurde der Betroffene von dem Mann gefragt, ob er Deutscher sei. Als er bejahte, wurde er mit den gleichen Worten erneut angeschrien und beleidigt, sodass er mit seinem Hund den Ort verließ.
Fast täglich werden von Anwohner*innen Sticker aus extrem rechten Onlinehandeln im Rudolf-Kiez entfernt. So auch heute wieder.
Ein Sticker mit der Aufschrift "Du wirst abgeschoben" auf dem ein weißer, junger Mann mit energischem Blick und Fingerzeig abgebildet war, wurde am Rudolfplatz enfernt, ein weiterer Sticker mit der Aufschrift "Eure Vielfalt tötet" in der Rotherstraße.
Heute wurden gleich mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinehandels in der Rudolfstraße und am Rudolfplatz entfernt. Sie richteten sich gegen die politische Gegnerschaft.
Eine Familie erhält für ihr Neugeborenes kein Kindergeld. Ihr wird somit der Zugang zu existenzsichernden Leistungen durch unrechtmäßige Versagung verwehrt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Gegen 17:00 Uhr wurde wieder ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel in der Rudolfstraße entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete.
Auf einer spontanen Versammlung am Mehringdamm wurde eine antisemitische Parole gerufen.
Eine Schwarze Frau unterhielt sich gegen 17:00 Uhr mit ihrem 8-jährigen Sohn in Tram M5 auf portugiesisch. Als die beiden an der Haltestelle Büschingstraße aussteigen wollten, schrie ein Mann sie unvermittelt rassistisch an und klopfte der Mutter dabei fest auf die Schulter. Niemand in der überfüllten Tram reagierte.
Am Jahrestag des Gedenken der Opfer des Hamas-Angriffs auf Israel kam es am Vormittag zu einer Veranstaltung an der Ecke Warschauer Straße / Stralauer Allee. Die Kreuzung wurde gegen 8:00 Uhr von bis zu 37 Personen im Rahmen einer Spontankundgebung blockiert. Mehrere von ihnen skandierten die Parole „From the river to the sea – Palestine will be free“, die dem Staat Israel sein Existenzrecht abspricht. Zudem wurde auf einem ca. 15 Meter langem Banner mit dem Spruch „Glory to the the fighters“ die Terrororganisation Hamas verherrlicht.
Gegen 14:45 Uhr wurde ein 54-jähriger Mann festgenommen, nachdem Zeugen die Polizei informierten. Der Mann war gerade dabei, in der Gitschiner Straße ein Wegweiserschild des Jüdischen Museums zu beschmieren und darunter ein Plakat mit anti-israelischem Inhalt anzubringen.
Auf einer Spontankundgebung am U-Bahnhof Schönleinstraße wurde eine antisemitische Parole gerufen.
Im Park am Gleisdreieck, nahe Ausgang Kurfürstenstraße, wurden zwei auf dem Asphalt mit schwarzer Farbe aufgesprayte Hakenkreuze entdeckt.
An einer Hauswand in der Frankfurter Allee, nahe Samariterstraße, wurden zwei Hakenkreuze unkenntlich gemacht, scheinbar mit dem gleichen Stift geschmiert. Mit gleichem Stift stand unter einem Hakenkreuz "Fuck BVGay", was vermutlich auf die BVG-Kampagne "Weil wir Dich lieben" anspielen sollte und ein kleines Stück daneben befand sich ein weiteres Hakenkreuz.
Im U-Bhf. Geneisenaustraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem Zionismus gleichgesetzt wurde mit dem "Ku-Klux-Klan" und dem Warschauer Ghetto.
Am Rudolfplatz wurde zwei rassistische Sticker entfernt. Abgebildet waren viele bunte, in Herzform angeordnete Flugzeuge und das Wort "Remigration".