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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitisches Plakat in einem Geschäft in der Blücherstraße

    20.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Geschäft in der Blücherstraße sind in der Auslage mehrere politische Symbole mit Palästina-Bezug sichtbar (Palästina-Flaggen, Kufiys und weitere Gestaltungselemente). Im hinteren Geschäftsteil, von der Straße aus sichtbar, war ein Plakat mit arabischer Schrift angebracht, auf dem die Landesfläche Palästinas, einschließlich der Landesfläche Israels und des Westjordanlands, als eine zusammenhängende Landesfläche dargestellt wurde. Diese Darstellung spricht dem Staat Israel das Extistenzrecht ab.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in der Jahnstraße entfernt

    20.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Jahnstraße / Ecke Hasenheide wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. In den Farben der Reichskriegsflagge war ein "deutsches" heterosexuelles Paar abgebildet und der Spruch in Frakturschrift "Ihr werdet uns nicht austauschen". Zudem verwies der Sticker auf den Webauftritt des extrem rechten Onlinehandels mit Internetadresse und QR-Code.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Registermitarbeiterin erhält SMS mit beleidigendem Inhalt

    20.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 21:33 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS mit beleidigendem Inhalt. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten durch die Person. Es wurde erneut Anzeige erstattet.

    Quelle: Berliner Register
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Jahnstraße

    20.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Jahnstraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem ein Foto der in Budapest inhaftierten Antifaschist*in Maja hinter Gittern und der Schriftzug "Rot in hell you scum!" (Verrotte in der Hölle, du Abschaum!) abgebildet war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in der Friedenstraße

    19.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Leihpunkt in der Friedenstraße wurde auf einem Informationsschild ein Regenbogenherz zugeklebt. Das Regenbogenherz ist ein fester Bestandteil des Logos vom Träger des Leihpunkts. Nur unter großen Mühen konnte beim Entfernen eine Beschädigung des Schildes verhindert werden.

    Quelle: Stadtteilzentrum Friedrichshain
  • Rassistische Schmiererei in der Petersburger Straße

    17.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Fassade in der Petersburger Straße wurden rassistische Schmierereien angebracht: "Fack Islam" (Schreibweise übernommen) und "Remigration". Die Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazis beleidigen in der Gürtelstraße politische Gegner*innen

    13.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:15 Uhr liefen drei Neonazis (zwei Männer, eine Frau, ca. 20 Jahre alt) die Gürtelstraße Richtung Ostkreuz entlang. Sie waren alkoholisiert und sehr aggressiv. Sie schrien mehrere Personen, die sie dem linken Spektrum zuordneten, mit "Ihr scheiß Zecken" an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker am S-Bhf. Warschauer Straße

    12.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am S-Bhf. Warschauer Straße wurde ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Darauf stand "Abschiebung schafft Wohnraum".

    Der Sticker ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde, junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz am Südstern

    09.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An das WC-Häuschen am Südstern wurde ein in türkiser Farbe angebrachtes Hakenkreuz überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistisch motivierter Brandanschlag auf eine Kultureinrichtung in Friedrichshain

    07.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der letzten Nacht wurde ein Brandanschlag auf eine Kultureinrichtung in Friedrichshain verübt, die sich als Ort für African und Afro-Diasporic creativity versteht. Der Brandanschlag wurde am technischen Gebäude der Einrichtung verübt, wodurch ein Schaden an der Entlüftungsanlage entstand. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern. An der Hauswand und an der Lüftungsanlage waren u. a. Hakenkreuze und die Zahl "88" gesprüht.

    Quelle: Tagesspiegel und Polizei Berlin Nr. 0255 vom 07.03.25
  • Rechte Jugendgruppe pöbelt am Annemirl-Bauer-Platz gegen politische Gegner*innen

    07.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Sonntagsstraße am Annemirl-Bauer-Platz betrank sich eine 15-20-köpfige Gruppe rechter Jugendlicher und pöbelte lautstark gegen politische Gegner*innen. Eine unbeteiligte Person fühlte sich unter anderem durch Aussagen wie "Bei den ganzen Zecken hier geht mir ja das Messer in der Tasche auf" bedroht und verließ den Ort.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuze am Halleschen Tor

    06.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Technikschrank im U-Bhf. Hallesches Tor (U6) wurden sechs mit blauem Edding geschmierte Hakenkreuze und der Schriftzug "Heil Hitler" überklebt.​​​​​​​

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Äußerungen durch einen Taxifahrer

    05.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wie die Betroffenen mitteilten, machte ein Fahrer während einer Taxifahrt gegenüber den Fahrgästen verschiedene antisemitische Äußerungen. Unter anderem machte er pauschal "die Juden" für weltpolitische Probleme verantwortlich und er relativierte den Nationalsozialismus, in dem er meinte, dass die heutigen Konflikte nicht exitstieren würden, wenn alle Juden durch Hitler vernichtet worden wären. Zudem äußerte sich der Fahrer positiv gegenüber dem Iran und negativ gegenüber den Protesten. Die Äußerungen erfolgten ungefragt wärend der gesamten Fahrt. Die Fahrgäste erstatteten in der Folge Anzeige. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Berliner Register

    Quelle: Berliner Register
  • Werbesticker eines extrem rechten Verlages in der Virchowstraße entfernt

    05.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Virchowstraße / Höhe Sportplatz wurde ein Werbesticker mit der Aufschrift "Reds don't read Comics" eines extrem rechten Comic-Verlages aus Dresden entfernt. Der Verlag ist Teil des extrem rechten Netzwerkes "Einprozent" und wird im Umfeld der "Identitären Bewegung" und der so genannten "Neuen Rechten"beworben.
    Herausgebracht werden Comics, die extrem rechte Codes, antimuslimisch-rassistische, antifeministische, ethnopluralistische und NS-verharmlosende Bilder und Sprache enthalten.
    Im Comic-Universum von "Marvel" ist Hydra eine obskure, esoterische Geheimorganisation, die zur Zeit des Nationalsozialismus als Wissenschaftsabteilung der "SS" gegründet wurde. Name und Inhalt des Verlages schließen an diese Erzählung an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Stickerserie gegen politische Gegnerschaft an der Hasenheide

    04.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Entlang der Hasenheide und Ecke Jahnstraße wurde ein Stickerserie mit der Aufschrift "Überklebt, Du Zecke!" entfernt. Die Sticker verwiesen zudem auf einen Telegramkanal eines extrem rechten Rechtsrocklabels.
    Ein weiterer Sticker mit der Aufschrift "Kein Bock auf Zecken" im Stil des Designs von "Kein Bock auf Nazis" wurde ebenfalls entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Bersarinplatz

    02.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Bersarinplatz wurden zwei rassistische Sticker eines rechten Onlinehandels in eine positive Botschaft umgedeutet. Von der Aufschrift "Remigration" wurden die ersten beiden Buchstaben unkenntlich gemacht, so dass migration zu lesen war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergrüße am Bhf. Ostkreuz gezeigt

    28.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:50 Uhr wurde am Gleis 11 aus einer sieben- bis achtköpfigen Gruppe heraus von zwei Personen der Hitlergruß gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker gegen LGBTIQ*, Feminismus und politische Gegnerschaft in der Reichenberger Straße entfernt

    27.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat zum Hanau-Gedenktag wurde wurde in der Reichenberger Straße ein queerfeindlicher Sticker entfernt. Der Sticker zeigt eine Familie, die einem Regenschirm mit der Aufschrift "Islam" trägt und dadurch einen Regenbogen abwehrt, der mit Symbolen für Kommunismus, Feminismus, und LGBTIQ*, sowie westlichen Nationalflaggen versehen ist.
    Die Botschaft soll wohl lauten, dass der Islam Familien vor westlicher Indoktrination schütze. Ähnliche Sticker sind aus der extremen Rechten bekannt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in der Singerstraße

    25.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Fahrstuhl eines Hauses in der Singerstraße wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus." überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Zwei Sticker einer extrem rechten Gruppierung entfernt

    24.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am U-Bahnhof Gleisdreieck wurden zwei Sticker mit Verweis auf das Instagramprofil der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entfernt.
    Der eine Sticker hatte die Aufschrift "Make Germany Great Again" im Hintergrund die Farben der Deutschlandflagge. Auf dem zweiten war ein Soldat in einer stilisierten Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält, und der Spruch "Hier wurde linker Müll überklebt" (in Frakturschrift) abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung im M29 Richtung Rio-Reiser-Platz

    22.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Bereits an der Bushaltestelle Pflügerstraße wurden gegen 13:00 Uhr zwei sich küssende Frauen von einem Mann mittleren Alters LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Im Bus setzten sich die Frauen nach oben, um sich dem Mann zu entziehen. Er folgte ihnen jedoch, setzte sich vor sie und brüllte sie immer wieder mit den Worten "You are sick!" (Ihr seid krank) an. Niemand der Mitreisenden solidarisierte sich mit den Frauen, die die Situation nicht noch länger ertrugen und vorzeitig den Bus verließen.

    Quelle: Berliner Register
  • Queerfeindlicher Angriff in der Schlesischen Straße

    22.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 5:00 Uhr sprach ein Unbekannter eine 30-jährige Frau in der Schlesischen Straße auf Ihr Aussehen an. Als sie versuchte ihren Weg fortzusetzen, hielt der Mann sie fest und schlug sie mehrfach, bevor er flüchtete. Die Frau erlitt Gesichtsverletzungen, die stationär behandelt werden mussten.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0196 vom 22.02.2026
  • Trans* Frau wurde in einem Kreuzberger Club von Gäst*innen beleidigt

    22.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Kreuzberger Club wurde in der Nacht eine trans* Frau durch zwei Frauen beleidigt. Es wurden durch die Frauen gegenüber der Security auch verleumderische Darstellungen einer Situation angegeben, wodurch klassische transfeindliche Stereotype bedient wurden.
    Eine Mitarbeiterin hat sich deutlich mit der betroffenen Person solidarisiert, sich entschuldigt und weitere Maßnahmen in Aussicht gestellt, damit sich eine solche Situation möglichst nicht wiederholt.

    Quelle: Berliner Register, L-Support
  • Rechter Sticker nahe Kochstraße

    19.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Nahe der Kochstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Comic-Verlages aus Dresden, der sich gegen politische Gegnerschaft richtete, entfernt.
    Darunter kam ein Anti-Nazi-Sticker zum Vorschein (Fight for Future und eine Faust, die ein Hakenkreuz zerschlägt, im Hintergrund die Erdkugel).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Verharmlosender und rassistischer Sticker am Moritzplatz entfernt

    17.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Moritzplatz wurde ein Sticker mit einer Hitlerdarstellung (Logo des Films "Er ist wieder da") mit einer Kufiya entfernt. Diese Darstellung verharmlost den Nationalsozialismus und soll die pro-palästinensische Bewegung durch die Gleichsetzung mit Hitler pauschal als Nazis disqualifizieren und stellt Palästinsenser*innen auf rassistische Weise als Antisemit*innen dar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transfeindliche Beleidigung in der S3

    17.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 22:50 Uhr in der S-Bahn-Linie S3 zwischen Ostkreuz und Rummelsburg nannte ein Mann eine Frau eine "Schwuchtel". Dann zeigte er ihr den Mittelfinger.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassismus in einem Fastfoodrestaurant am Ostbahnhof

    15.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Fastfoodrestaurant am Ostbahnhof, das zum Zeitpunkt fast leer war, wurde gegen 12:00 Uhr eine Schwarze Person über ca. 15 Minuten lang nicht bedient. Die Person verließ schließlich, den Tränen nahe, das Restaurant. Eine Touristin sprach das Personal auf die rassistische Situation an und erntete lediglich Schulterzucken.
    Im Weiteren bemühte sich die englisch sprechende Touristin beim Betreiber online und per Telefon die Beschwerde vorzubringen. Leider blieben die Bemühungen erfolglos.

    Quelle: Berliner Register
  • Imbiss hinterlegt Instagrampost mit einer Hitlerrede

    03.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wie heute bekannt wurde, hinterlegte ein Imbiss im Samariterkiez einen eigenen Post auf seiner Instagramseite mit einer Hitlerrede. Diese wurde zügig durch Musik ersetzt. Zudem wurden durch den Imbiss mehrere Posts abgesetzt, die einen Wolfskopf mit Deutschlandfahne zeigen. Diese wuden als Nähe zu der extrem rechten, rassistischen Gruppierung "Graue Wölfe" eingeordnet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft am U-Bhf. Südstern

    31.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Fahrstuhl des U-Bhf. Südstern wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitäten Bewegung" entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Darauf stand "Still not loving Antifa". Dabei handelt es sich um einen umgedeuteten Sticker der im Original die Botschaft "Still loving Antifa" vermittelt. Es wurden für den umgedeuteten Sticker die gleichen Farben wie im Original verwendet (schwarz und rot).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmiererei nahe Checkpoint Charlie

    28.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Gastronomie in der Zimmerstraße nahe dem Checkpoint Charlie wurden auf dem WC mehrere mit Edding angebrachte Schmierereien unkenntlich gemacht. Dort stand "1161" (Code für Antif-Antifa), "HH" (Code für Heil Hiltler) und "Heil".

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Rassistische Pöbelei in Kreuzberg

    27.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor einer Sprachschule in Kreuzberg unterhielten sich ein Vater und seine Tochter auf spanisch. Eine Frau kam auf die beiden zu und forderte sie auf, deutsch zu sprechen, denn in Deutschland werde deutsch gesprochen. Wenn sie dies nicht tun würden, sollten sie das Land verlassen.

    Quelle: Radio Vampiro
  • Antisemitische Schmiererei in der Neuen Bahnhofstraße entdeckt

    26.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Neuen Bahnhofstraße, nahe Ostkreuz, wurde das Schaufenster eines leerstehenden Ladengeschäfts mit dem Slogan "You.DE (ein Herz) GAS.A ?" in der Farbe rosa besprüht.
    "You.de" wird im deutschsprachigen digitalen Raum, vornehmlich in Kommentaren, für das Wort "Jude" verwendet, um zu verhindern, dass antisemitische Botschaften schnell erkannt und gelöscht werden. Die Schmiererei kann in Bezug auf den Nahostkonflikt so gelesen werden, dass Juden es lieben würden, Gaza zu vergasen, zugleich stellt der Spruch einen Bezug zu Gaskammern im NS-Regime her.

    Im November 2025 wurde augenscheinlich von der gleichen Person bereits eine Toreinfahrt in der Boxhagener Straße mit dem Slogan beschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antikurdisch rassistisch motivierter Angriff in der Skalitzer Straße

    24.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Supermarkt in der Skalitzer Straße wurde ein 29-Jähriger gegen 18:30 Uhr von vier Männern aufgrund seiner kurdischen Volkszugehörigkeit erst rassistisch beleidigt und dann mit Faustschlägen angegriffen.
    Zeugen griffen ein und konnten den Angriff beenden. Die Täter flüchteten. Der Betroffene wurde mit heftigen Rückenschmerzen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 0091 und Informationsstelle antikurdischer Rassismus vom 25.01.26
  • Queerfeindliche Beleidigung am Kottbusser Tor

    22.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze, queere Person wurde in Kreuzberg mit den Worten "Kreuzbergverbot du Schw***" beleidigt. Die Person veröffentlichte den Vorfall auf Instagram. In den Kommentaren fanden sich zudem weitere rassistische und queerfeindliche Beleidigungen und Abschiebefantasien.

    Quelle: Instagram
  • Werbesticker eines Verlages mit rechter Ausrichtung im Volkspark Friedrichshain

    21.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Volkspark Friedrichshain wurden Werbesticker eines Comic-Verlages aus Dresden entdeckt. Der Verlag bietet in seiner "Germania-Reihe" u. a. Kunstdrucke zum "Stolzmonat" an und deutet bekannte Comic-Helden in Veröffentlichungen um. So erscheint z. B. Superman (eine Adaption aus dem Jahr 1938) mit Deutschlandfahne auf einem Cover, auf einem anderen richtet sich Superman (Adaption aus dem Jahr 1943) gegen die Antifaschistische Linke. Zudem ist der Verlagsinhaber gut vernetzt in der rechten Szene.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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