Rassistischer Schriftzug im Allendeviertel
Am Ausgang des Spreetunnels Richtung Wald wurde an einer Wand das N-Wort geschrieben.
Am Ausgang des Spreetunnels Richtung Wald wurde an einer Wand das N-Wort geschrieben.
In der S3 am S-Bhf. Köpenick wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich ebenfalls gegen politische Gegner*innen.
Auf einen Sitz der Tramhaltestelle Hirschgarten wurden der Schriftzug "Ukrainia <- Judenschwein" entdeckt.
In der Kiefholzstr. beschwerte sich ein Anwohner über Personen in einer Unterkunft. Dabei äußerte er, dass "solche perversen Leute einfach nicht hierhergehören". In der Unterkunft leben ausschließlich Menschen aus der LGBTIQ*-Community.
Im Bezirk ereignete sich eine antisemitische Bedrohung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Landschaftspark Adlershof wurden ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen, sowie ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt.
Erneut wurde eine wohnungslose Frau an der Tramhaltestelle Drachholzstr. vom Ordnungsamt des Platzes verwiesen. Während dies geschah, hielt ein Auto vor der Haltestelle. Die Fahrerin beleidigte die wohnungslose Frau und unterstellte dieser, dass sie in Zukunft Menschen angreifen würde.
Auf dem Nachbarschaftportal nebenan.de sowie in einer Gruppe auf Facebook wurde die Räumung der wohnungslosen Frau diskutiert. Dabei wurden wohnungslose Menschen als "Penner" bezeichnet. Ein Kommentar regte dazu an "ihren Leidensdruck zu erhöhen", "Das geht bei ihr scheinbar nur über den Entzug wichtiger Elemente wie die Nahrung".
An der Tramhaltestelle Drachholzstr. wurde eine wohnungslose Frau vom Ordnungsamt des Platzes verwiesen. Die Frau protestierte aufgrund des strömenden Regens. Die beiden Ordnungsamtsmitarbeiter machten sich über die Frau lustig.
An der Ecke Bahnhofstr. /Lindenstr. wurden zwei antifeministische Aufkleber mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!" entdeckt und entfernt.
In der Straße Alt-Köpenick wurde an einer Hauswand der Schriftzug "NS JETZT!" entdeckt.
Vor einer Kneipe in der Baumschulenstr. stand eine Gruppe, die durch ihre Kleidung der extremen Rechten zugeordnet wurde. Als die Gruppe mit einer anderen Gruppe auf der anderen Straßenseite in Streit geriet, trat ein Mann aus der Gruppe vor der Kneipe auf die Straße und rief laut: "Baumschulenweg bleibt deutsch!"
Am Karpfenteich an einem Baum wurde eine Lebensrune sowie der Zahlencode "18" entdeckt.
An der Bushaltestelle Sonnenallee / Baumschulenweg fragten gegen 21:50 Uhr zwei Jugendliche eine Frau, Anfang dreißig, nach der Uhrzeit. Dann fragten sie: "Bist du eine Frau? Warst du mal ein Mann? Hast du deinen Schwanz abgeschnitten?" Die Frau ging dem Gespräch aus dem Weg und sagte, sie wolle nicht mit ihnen sprechen. Die Jugendlichen widersprachen, dies sei eine normale Frage. Sie bauten sich bedrohlich auf und spuckten aus.
Vor einem Jugendclub in der Seelenbinderstr. wurden mehrere Gäste des Queeren Treffs, der in den Räumlichkeiten stattfand, von mehreren Jugendlichen gefragt, ob sie schwul wären. Als dies nicht verneint wurde, sagten die Jugendlichen, dass sie dann nicht mehr die Räumlichkeiten des Jugendclubs nutzen könnten.
An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein Busfahrer von einem Fahrgast rassistisch beleidigt. Nachdem der Täter an der Endhaltestelle ausgestiegen war, zeigte er den Hitlergruß, schlug gegen die Fahrerkabine und bedrohte den Fahrer, indem er signalisierte, ihm die Kehle durchschneiden zu wollen. Als der Busfahrer vom Wendepunkt wieder zurück an der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. ankam, wartete dort der Täter und warf zwei Steine gegen den Bus, wobei die Eingangstür beschädigt wurde.
In der Köpenicker Landstr. zwischen S-Bhf. Plänterwald und Dammweg wurden ca. 15 rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt.
An der Bushaltestelle S-Bhf. Plänterwald wurden mehrere Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Im Dammweg neben einem vietnamesischen Imbiss wurde ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt.
Auf dem Weg vom S-Bhf. Wuhlheide zum FEZ wurden ca. fünf extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt. Sie richteten sich mehrheitlich gegen Antifaschist*innen.
An der Haltestelle Kirschweg wurde über das Werbeplakat einer Modemarke, dass mit einem Schwarzem Jungen warb, der Schriftzug "Warum N****?" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in der Britzer Str. randalierte ein Mann. Als Zeug*innen die Polizei riefen, bedrohte der Mann die Zeug*innen, rief nationalsozialistische Parolen und zeigte den Hitlergruß.
An einem Mülleimer an der Haltestelle Schloßplatz Köpenick wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurde an einem Briefkasten der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt und entfernt.
In der Köpenicker Landstr. zwischen Treptower Park und S-Bhf. Plänterwald wurden ein antisemitischer Aufkleber der JN und ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In die Sitze der Tramhaltestelle S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Hakenkreuze geritzt.
In der Hämmerlingstr. wurde ein Aufkleber in Reichsfarben (Schwarz-Weiß-Rot) entdeckt und entfernt.
Fünf trans Personen wurden gegen 19:30 Uhr aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation an einer Tramhaltestelle Bammelecke von einem Mann beleidigt und angegriffen. Er warf mit einer Bierflasche nach den Betroffenen, schlug einer Person ins Gesicht und trat und schlug die anderen. Sein Begleiter stand dabei und hat nicht interveniert.
In der Mahlsdorfer Straße wurden zwei Schriftzüge "FUCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Neue Krugallee / Am Plänterwald wurden an einem Pfahl zwei Hakenkreuze entdeckt und unkenntlich gemacht.
An einem Mülleimer in der Hermann-Dörner-Allee wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Auf einem verschwörungsideologischen Autokorso in Berlin-Treptow war ein Plakat an einem Auto befestigt, auf dem Verschwörungsmythen mit einer antisemitischen Markierung (Soros) verbreitet wurden.
Am Ausgang des S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Straße wurde ein Aufkleber der Kampagne 'Schülersprecher' der JN gegen angeblich linke Themen in Schulen entdeckt und entfernt.
Ab dem Nachmittag fand in der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstaße eine Veranstaltung statt. Es reisten mehrere Neonazis mit Autos und Bahn an, die, teils betrunken, aggressiv auftraten.
In der Mahlsdorfer Straße wurden drei gemalte Logos der Identitären Bewegung an den Pfeilern der Oberleitung entdeckt und entfernt.
Erneut saß an der Tramhaltestelle am Marktplatz Friedrichshagen ein Mann und brüllte fortlaufend antisemitische Parolen.
Im Treptower Park in der Nähe des Karpfenteiches wurde ein Hakenkreuz an einem Mülleimer entdeckt.
Im Ortsteil kam es zu einer Bedrohung von politischen Gegner*innen.
Auf einem Spielplatz in der Merlitzstr. verließen mehrere Kinder die Schaukeln unter dem Kommentar, dass sie nicht neben Schwarzen Kindern spielen wollen.
Am Fahrradweg entlang der A113 in der Nähe der Rudower Straße wurde auf einem Geländer ein Hakenkreuz entdeckt.
Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Zwei Männer beleidigten in der Mahlsdorfer Straße zwei andere Männer rassistisch. Nachdem sich die Betroffenen verbal gewehrt hatten, wurden sie von den Angreifern mit Fäusten und einer Glasflasche angegriffen.
Im Wongrowitzer Steig gegenüber der Grundschule wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Beim Einsteigen in die S3 am S-Bhf. Friedrichshagen wurde ein mit Stift gemaltes Hakenkreuz im Wagon entdeckt.
Im Fahrstuhl des S-Bhf. Plänterwald wurden ein Aufkleber in Reichsfarben, sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
In der Nacht wurden in der Wassermannstr. mehrere Klingelschilder mit arabischen Namen zerstört, sowie mehrfach gegen die Scheibe des Frisörs geschlagen, sodass diese schwer beschädigt wurde.
In der Seelenbinderstr. wurden mehrere Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.
An dem Schild eines Supermarktes in der Kaulsdorfer Str. wurde der Schriftzug "NRJ" entdeckt. Die NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg".
In der Bouchéstr. wurde ein transfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Er richtete sich gegen trans Personen im Sport.
Am Späti in der Wattstr. wurde einer Person nachgerufen: "Scheiß Schwuppen und Lesben, die sollen sich verpissen."
Auf dem Platz vor der Kirche saß ein Mann und grölte fortlaufend antisemitische Parolen. Darunter fielen Aussagen wie: "Zwischendurch haben sie ihre eigenen Kinder umgebracht, in Auschwitz, 1943, die Juden.", "Ruf doch deine Bullen, die Juden" und "Wäre Greta Thunberg eine Jüdin, dann wäre sie genauso dumm wie ihre Brüder und Schwestern, aber sie ist eine Wikingerin."
An der Haltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte das Parteilogo.
Im Landschaftspark Johannisthal wurde ein Aufkleber gegen die Grünen entdeckt und entfernt, der den Begriff "Ökofaschismus" beinhaltete. Mit dieser Formulierung greifen extreme Rechte einen bereits bestehenden Diskurs auf und treiben diesen hin zu einer zunehmenden Relativierung des Faschismusbegriffes.