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Register Steglitz-Zehlendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Sachbeschädigung in Zehlendorf

    09.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Sämtliche Blumen, die Bürger*innen und Politiker*innen des Bezirks auf dem Sderotplatz unter dem Schild des Platzes niedergelegt hatten, waren verschwunden. Die Blumen lagen dort in Gedenken an die Opfer vom 7. Oktober und die verschleppten Geiseln. Das Bezirksamt erstattete Anzeige.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde

    09.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Büro einer sozialen Einrichtung im Bezirk klebte ein rassistischer Sticker. Der Sticker ist bei einem extrem rechten Versandhandel zu finden. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.

    Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Rassistischer Aufkleber in Zehlendorf

    09.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Clayallee wurde ein rassistischer Sticker an einer Baustellenbarke entdeckt. Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Versandhandel. Er enthielt einen schwarz-weiß-roten Hintergrund (Reichsfarben) und die Aufschrift "White lives Matter". "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen, extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Sachbeschädigung in Wannsee

    08.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer Gedenkstätte in Wannsee wurden Plakate einer Ausstellung zu Antisemitismus zerstört und teilweise abgerissen. Da wohl u.a. die Worte "Israel" und ein Davidstern zerstört wurden, wird von einer Beschädigung mit antisemitischem Motiv ausgegangen. Der Vorfall wurde teilweise anonymsiert.

    Quelle: Tagesspiegel vom 24.04.2024; Jungle World vom 08.05.2024
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Steglitz

    07.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Knausplatz wurde ein Sticker entdeckt, der eine durchgestrichene Regenbogen-Flagge zeigt. Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung an das Register Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistische Pöbelei in Lankwitz

    04.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Bus-Linie X83 kam es an der Bushaltestelle "Lankwitz Kirche" zu einer Beleidigung aus rassistischer Motivation. Der Busfahrer schrie eine Familie mit Kindern an. Die Mutter der Kinder trug einen Hijab (Kopftuch). Er schrie die Familie an, sie sollen aussteigen, da der Bus "voll sei", obwohl noch Platz im Bus war. Als die Familie ausstieg, folgte der Fahrer ihnen, um sie weiter anzuschreien. Die Äußerungen des Busfahrers bezogen sich auf das Äußere der Familie und das sie ihn deswegen nicht verstehen würden. Eine Person an der Haltestelle, die der Familie beistand und versuchte zu schlichten, wurde von dem Fahrer ebenfalls angeschrien. Die Äußerungen des Busfahrers wiesen auch bei den Beleidigungen gegen die schlichtende Person auf eine rassistische Motivation hin.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Aufkleber von extrem rechten Versand in Lichterfelde

    02.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Parkplatz eines Supermarkts im Schweizer Viertel in Lichterfelde wurde ein Sticker gefunden, der sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grüne richtet. Der Aufkleber ist so nur bei einem extrem rechten Versandhandel zu finden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Aufkleber von extrem rechten Versand in Lichterfelde

    25.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Schaukausten einer sozialen Einrichtung klebte ein Sticker, der sich gegen politische Gegner*innen richtet. Der Sticker ist bei einem extrem rechten Versandhandel zu finden. Der Stil des Stickers kann als Persiflage auf Seenotrettung verstanden werden.

    Die Einrichtung ist seit letztem Winter regelmäßig von rassistischen Briefeinwürfen und Aufklebern betroffen. Sie arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.

    Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V.
  • Extrem rechter Sticker in Zehlendorf

    25.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Clayallee/ Ecke Potsdamer Straße wurde ein Sticker der Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe wird die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Antimuslimische und verschwörungsideologische Propaganda in Lichterfelde

    22.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde wurden antimuslimische und verschwörungsideologische Hefte gefunden. Besucher*innen der Einrichtung scheinen diese vor Ort, während einer Veranstaltung ausgelegt zu haben. Einer der Autoren der Hefte ist ein Akteur der Neuen Rechten.

    Die Einrichtung ist seit letztem Winter regelmäßig von Vorfällen betroffen. Sie arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.

    Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V.
  • Extrem rechte Propaganda in Lichterfelde Süd

    19.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Thermometersiedlung in der Celsiusstraße klebte ein Sticker mit der Aufschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar, es sei denn... Du bist Deutscher". Dieser Spruch stammte von der Partei NPD (jetzt "Die Heimat"). Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per Email
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Lichterfelde

    19.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel wurden mehrere extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt und entfernt. Alle Sticker stammen aus extrem rechten Versandshops. Zwei der Aufkleber hatten u.a. den rassistischen Slogan "A seperate place for every race" (dt. "Ein separater Platz für jede Rasse"). Weitere Sticker hatten die Slogans "Abschieben verhindert Straftaten" und "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land". Ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen antifaschistisches Engagement.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Magazin mit rassistischen und demokratiefeindlichen Aussagen erschienen

    19.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein ehemaliger AfD-Politiker mit Verbindungen zu extrem rechten Akteur*innen veröffentlicht regelmäßig ein Online-Magazin für den Bezirk, in dem extrem rechte Narrative verbreitet werden. In der Ausgabe für Februar/März erschien ein Artikel, der das von Correctiv aufgedeckte Treffen von extrem rechten Akteur*innen, sowie verschiedenen CDU und AfD-Mitgliedern behandelt und die dort diskutierten Deportationspläne verharmlost. Ein weiterer Artikel diffamiert Proteste gegen die extreme Rechte und bezeichnet die Demonstrant*innen als „weltanschaulich indoktrinierte[r], oft aber auch nur einfach hysterisierte[r] Leute.“ In einem Beitrag zur „Remigration“ werden historische Einwanderungsbewegungen idealisiert, während Migrant*innen seit den 1960er-Jahren pauschal als Schaffung „überwiegender Parallelwelten“ abgewertet werden. Dies fördert rassistische Stereotype und Ausgrenzung von Personen, die als „nicht-deutsch“ angesehen werden.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Veranstaltung mit extrem rechten Akteuren in Lankwitz

    16.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Haynauer Straße fand ein großes Treffen von farbentragenden und pflichtschlagenden Burschenschaften, Turnerschaften und Corps statt. Es wurden dort Mensuren geschlagen. Bei diesem Treffen waren u.a. auch die Burschenschaft Gothia aus Berlin zugegen, außerdem weitere Burschenschaften, die dem extrem rechten Verband "Deutsche Burschenschaft" angehören. Die Burschenschaft Gothia steht personell in Teilen der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe und hat ihren Sitz in Zehlendorf.

    Quelle: X (ehemals Twitter), Artikel in der Berliner Zeitung vom 19.03.24
  • Anti-Schwarze strukturelle Benachteiligung

    14.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine Schwarze Person erfuhr im Bezirk Steglitz-Zehlendorf rassistische Diskriminierungen am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte, rassistische und queerfeindliche Sticker in Lichterfelde

    14.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel, auf einem Supermarktparkplatz und im Anna-Mackenroth-Weg wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Sticker stammen von unterschiedlichen extrem rechten Versandhandeln. Einer der Sticker propagierte eine heteronormative Kleinfamilie aus Mutter, Vater und Kindern und war in seiner Darstellung queerfeindlich. Ein weiterer Sticker war rassistisch und zeigte den Spruch: "A seperate Place for every Race". Ein anderer Sticker hatte einen anti-muslimischen Inhalt.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    13.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Briefkasten am Ostpreußendamm wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Einige der Sticker waren bereits überklebt, konnten aber noch erkannt werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • AfD-Infostand in Lichterfelde

    09.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Wie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand in der Drakestraße ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Winter/Frühjahr 2024 wird ein Zusammenhang zwischen sozialen Problemen, wie Kriminalität und Wohnungsnot und Migration konstruiert, der als rassistisch gewertet werden kann. Weiter entsteht der Eindruck, dass Antisemitismus in erster Linie ein „importiertes Problem“ darstellt, das mit „illegalen Flüchtlingsströmen“ nach Deutschland gekommen ist. Diese Propaganda fördert die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Migrant*innen und Muslim*innen.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistische und extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    04.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Schaukasten einer sozialen Einrichtung wurden mehrere Sticker mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtet sich gegen geflüchtete Menschen, ein weiterer ist antimuslimisch. Ein dritter Sticker richtet sich gegen eine offene und vielfältige Haltung. Alle Aufkleber sind bei extrem rechten Versandhandeln zu erhalten. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte. Sie ist seit Herbst 2023 regelmäßig von Vorfällen betroffen.

    Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V.
  • Antiziganistische Beleidigung im Supermarkt

    01.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine Person wurde in einem Supermarkt antiziganistisch beleidigt. Sie wurde von einer anderen Kundin des Supermarkts als "Drecksz***" bezeichnet. In die darauffolgende Auseinandersetzung mischte sich ein weiterer Kunde ein, der sich ebenfalls rassistisch äußerte. Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall teilweise anonymisiert und das Datum geändert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf

    01.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es fand eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung statt, bei der einer Person eine Leistung verweigert wurde. Der Person war die Leistung unter bestimmten Bedingungen mündlich zugesagt worden. Während der Bearbeitung des schriftlichen Antrags wurden von der Person Unterlagen verlangt, die nichts mit dem Antrag zu tun hatten. Als die Person die geforderten Bedingungen erfüllte, wurde der Antrag dennoch abgelehnt. Zum Schutz der Betroffenen wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde auch das Datum geändert.

    Quelle: Amaro Foro-DOSTA
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde

    26.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Nahe der Victor-Gollancz-Volkshochschule in Lichterfelde-Ost wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Einige der Sticker waren bereits zum Teil entfernt, teils überklebt.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Schmiererei in Zehlendorf

    26.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Sundgauer Str./Ecke Schlettstadter Str. wurde auf einer Baustellenbarke eine LGBTIQ*-feindliche Schmiererei entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Sozialen Messenger
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Lichterfelde

    22.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel wurden mehrere rassistische Sticker und Sticker, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, gefunden und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen geflüchtete Menschen, ein anderer gegen antifaschistisches Engagement. Die Sticker sind bei extrem rechten Versandshops zu erhalten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Aufkleber gegen Geflüchtete in Lichterfelde

    21.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Baseler Str./ Ecke Altendorfer Str. wurde ein rassistischer Sticker gefunden und entfernt. Der Aufkleber ist bei mehreren extrem rechten Versandhandel zu erhalten. Der Spruch auf dem Aufkleber lautete: "Bitte flüchten Sie weiter. Es gibt hier nichts zu wohnen. Refugees not welcome".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistischer Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung

    21.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein Mitglied der AfD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stellte einen Antrag für „Queere Aufklärung“ für geflüchtete Menschen. In diesem wird dem Bezirksamt nahegelegt, „von den Ankommenden Verständnis und Toleranz für queere Lebensweisen einzufordern […] [u]m ein friedliches Zusammenleben mit sexuell Andersdenkenden zu ermöglichen“. Der Antrag der AfD-Fraktion folgt dabei einem diskriminierenden Narrativ, indem er pauschal unterstellt, dass Geflüchtete queerfeindlich seien und deshalb belehrt werden müssten. Der Antrag wurde mit dem Argument, dass er Geflüchteten Homophobie unterstelle, abgelehnt.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde

    20.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Johanna-Spyri-Weg im Schweizer Viertel wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Text des Aufklebers suggeriert, dass eine terroristische Gefahr von jungen, muslimischen Männern ausgehe.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antifeministische und antimuslimische Aufkleber in Lichterfelde

    19.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel wurden ein antifeministischer Sticker und zwei rassistische Sticker entdeckt. Der antifeministische Sticker ist von einem extrem rechten Versandhandel und führt mittels eines QR-Codes zu diesem. Die anderen Aufkleber richten sich gegen muslimische Menschen. Einer stammt von der ehemaligen, extrem rechten Kleinpartei "Bürgerbewegung Pro Deutschland". Alle Sticker wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Magazin zur rechten Selbstdarstellung erschienen

    19.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein ehemaliger AfD-Politiker mit Verbindungen zu extrem rechten Akteur*innen veröffentlicht regelmäßig ein Online-Magazin für den Bezirk, in dem unter anderem Beiträge geteilt werden, die extrem rechten und demokratiefeindlichen Narrativen folgen.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Extrem rechter Aufkleber in Zehlendorf

    18.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten, muslimfeindlichen PI-News-Netzwerkes entdeckt. Der Aufkleber bewarb den Blog und richtete sich gegen die "Lügenpresse".

    Gleiche Aufkleber wurden vor einem Monat an der gleichen S-Bahnstation, aber an anderer Stelle entdeckt.

    PI-News verbreitet extrem rechte Verschwörungsmythen und islamfeindliche Inhalte. Der Bundesverfassungsschutz stellte den Blog 2021 unter Beobachtung und bewertete ihn als „erwiesen extremistisch“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Veranstaltung in Lichterfelde

    17.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In den Veranstaltungsräumen eines ehemaligen AfD-Politikers fand eine extrem rechte Veranstaltung zum Thema „Remigration“ statt. Das Konzept der „Remigration“ ist zentral für extrem rechte Ideologie. Es bedeutet: Die Deportation eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Zu dem Thema sprach ein ehemaliger AfD-Politiker. Er ist einer der Gründer des mittlerweile aufgelösten völkisch-nationalistischen, extrem rechten Flügels der Partei. Der Redner hetzte in der Vergangenheit in öffentlichen Äußerungen gegen muslimische Menschen und die derzeitige Regierung, benutzte Vokabular der NS-Zeit und verbreitete Fake-News.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde

    17.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Sophie-Taeuber-Arp-Weg im Schweizer Viertel wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Text des Aufklebers suggeriert, dass eine terroristische Gefahr von jungen, muslimischen Männern ausgehe.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistische, antimuslimische Propaganda in Lichterfelde

    13.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine soziale Einrichtung in Lichterfelde erhielt rassistische Propaganda per Briefkasteneinwurf. Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung an das Register Steglitz-Zehlendorf
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde

    08.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Marie-Vögtlein-Weg im Schweizer Viertel wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan: "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintergrund".

    Der gleiche Sticker wurde bereits am Vortag im Schweizer Viertel entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Kundgebung mit antisemitischen Aussagen in Dahlem

    08.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Vor der Mensa der Freien Universität Berlin (FU) fand eine pro-palästinensische Kundgebung statt. Auf dieser wurden Sprechchöre gerufen, in denen Israel u.a. "Apartheidsstaat" genannt wurde. Diese Bezeichnung soll die Existenz Israels in Frage stellen. Der Inhalt ist eine Form von israel-bezogenem Antisemitismus. Außerdem wurden mehrfach Parolen über "Kindermord" angestimmt. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. In einer Rede wurde der Umgang mit pro-palästinensischen Demonstrant*innen mit Methoden aus "Nazi-Deutschland" verglichen, zudem wurden Zionisten als "Faschisten" bezeichnet. Diese Aussagen relativieren die Zeit des Nationalsozialismus.

    Quelle: Tagesspiegel vom 08.02.24; X Beiträge (ehemals Twitter)
  • Extrem rechte und queerfeindliche Sticker in Lichterfelde

    07.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel wurden mehrere extrem rechte und queerfeindliche Sticker entdeckt und entfernt. Ein Sticker propagierte das Bild einer heteronormativen Kleinfamilie und sprach sich mit Text und Darstellung gegen queere Lebensweisen aus. Weitere Aufkleber richteten sich gegen antifaschistisches Engagement. Außerdem wurde ein Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt. Der Aufkleber hatte den Slogan: "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintergrund". Die Sticker stammten aus extrem rechten Versandshops.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • AfD-Infostand in Lankwitz

    03.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Wie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand in der Paul-Schneider-Straße ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Winter/Frühjahr 2024 wird ein Zusammenhang zwischen sozialen Problemen, wie Kriminalität und Wohnungsnot und Migration konstruiert, der als rassistisch gewertet werden kann. Weiter entsteht der Eindruck, dass Antisemitismus in erster Linie ein „importiertes Problem“ darstellt, das mit „illegalen Flüchtlingsströmen“ nach Deutschland gekommen ist. Diese Propaganda fördert die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Migrant*innen und Muslim*innen

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Antisemitische Beleidigung in Steglitz

    02.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine Person, die einen Brief verschickt hatte, bekam diesen zurück. Der Mittelname der Person, der "Israel" lautet, war durchgestrichen und mit einem Hakenkreuz übermalt.

    Quelle: ZEIT Artikel vom 03.04.2024
  • Veranstaltungen mit Rednern der extremen Rechten und neurechten Szene

    31.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Januar fanden in den Veranstaltungsräumen eines ehemaligen AfD-Politikers in Lichterfelde mehrere Veranstaltungen statt, deren Redner der extrem rechten und neurechten Szene zugeordnet werden können. Einer der Redner schreibt z.B. für Zeitungen der Neuen Rechten und relativierte in Zeitungsinterviews die Shoah. Ein anderer Redner ist u.a. Gründer einer extrem rechten Organisation. Er ist zudem Referent in der neurechten Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg. Außerdem war ein Gastautor des extrem rechten Compact Magazins zu Gast.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistischer und extrem rechter Aufkleber in Zehlendorf

    30.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Sundgauer Straße, nahe der Ecke zur Berliner Straße wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Sticker war in den Farben Schwarz, Weiß, Rot, im Hintergrund war eine schwarze Sonne abgebildet. Dies ist ein extrem rechtes Symbol. Die Aufschrift richtete sich gegen Geflüchtete. Der gleiche Sticker war bereits im letzten Jahr entdeckt worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Antisemitischer Vorfall in Dahlem

    29.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Sachbeschädigung in Zehlendorf

    27.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein Aufkleber, der sich auf dem Heck eines Taxis befindet, wurde mit schwarzer Farbe beschmiert. Der Aufkleber richtete sich gegen Rassismus. Das Auto war bereits im September 2023 von einem Vorfall betroffen. Damals klebte ein extrem rechter Sticker auf dem Auto. Die Farbe beschmutzte neben dem Heck, auch den Kofferraum und die Scheinwerfer.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Sticker gegen politische Gegner*innen auf Wahlplakat

    22.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel, in der Baseler Straße, wurde ein Wahlplakat der Grünen mit einem Sticker beklebt, der sich gegen die Politikerin Annalena Baerbock richtet. Dieser Sticker wird durch einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Hakenkreuz und rassistische Schmierereien in Steglitz

    20.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Nähe der Schildhornstraße wurden NS-verherrlichende und rassistische Schmierereien entdeckt. Auf eine Hauswand war ein Hakenkreuz gemalt worden, zudem stand dort das N-Wort.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde

    18.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel, in der Baseler Str./Ecke Altendorfer Str. wurden zwei Sticker gefunden, die sich gegen die Partei "Die Grüne" wenden. Diese Aufkleber finden sich bei extrem rechten Versandhandeln. Beide Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Zehlendorf

    18.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Markgrafenstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Dieser propagierte "Remigration". Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistische, extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde

    17.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Berner Str." wurden drei extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber befanden sich an der Haltestelle in eine Richtung und in die Gegenrichtung. Zwei der Aufkleber waren von einem extrem rechten Versandhandel und hatten rassistische Inhalte, die sich gegen Geflüchtete richteten. Der andere Aufkleber zeigte den extrem rechten Slogan: "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land". Dieser stammt aus einem Songtext und wurde insbesondere von der NPD geprägt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
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