Antikurdisch rassistische Beleidigung in Neukölln
In einer Neuköllner Schule ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In einer Neuköllner Schule ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Pflügerstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
In der Silbersteinstraße Ecke Bruno-Bauer-Straße wurde ein Aufkleber gesichtet, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.
Rund um den Bahnhof Rudow wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter war ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Asylflut stoppen!". Zudem wurde ein Aufkleber in Reichsfarben (schwarz-weiß-rot) in Alt-Rudow gesichtet und entfernt.
Die Scheibe eines Vereins in Neukölln wurde mehrfach mit antimuslimisch rassistischen Inhalten beschmiert. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert. Es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Rund um die Falkstraße und in der Leykestraße im Neuköllner Rollbergviertel wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese titelten beispielsweise "Kriminelle Ausländer raus!" oder "Härtere Strafen für Kinderschänder!".
Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.
In der Donaustraße Ecke Innstraße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit antimuslimisch rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt. Dieser propagierte: "Neukölln multikulturalisieren! Gegen die islamische Monokultur".
In einer Jazzbar in Neukölln wurde auf der Toilette eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Am U-Bahnhof Neukölln wurde eine Person von einem Mann aufgrund eines T-Shirtaufdruckes angepöbelt. Auf dem Shirt war das Logo einer Organisation für Seenotrettung abgebildet. Der Mann sprach die betroffene Person an und sagte „Was für ein Pack. Kümmer dich mal lieber um die Leute hier, aber es ist ja eh bald vorbei mit euch“. Beide stiegen in verschiedene Waggons. Beim Aussteigen lief der Mann noch einmal an der U-Bahnscheibe vorbei und zeigte der Person den Mittelfinger.
In der Weserstraße wurde der Schriftzug „Death to Israhell“ entdeckt.
Durch diese Wortzusammensetzung wird Israel nicht sachlich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die Darstellung knüpft an ein altes antijüdisches Stereotyp an, das Jüdinnen*Juden mit dem Teufel in Verbindung bringt.
Auf einer Kundgebung wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen.
Im Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese propagierten beispielsweise LGBTIQ*-feindliche Inhalte wie "Homo-Propaganda stoppen".
Im Matthäusweg in Rudow wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren Aufkleber des extrem rechten "Compact Magazins" und der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
In der Weserstraße wurde mehrmals der Schriftzug „ERASE ISRAEL“ angebracht. In der Sonnenallee wurde zudem eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Im S-Bahnhof Sonnenallee sollen zwei junge Frauen von einer Person angegriffen worden sein. Die Angreiferin soll erst nach den beiden Betroffenen gespuckt, sie rassistisch beleidigt und sie mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Im Zuge der weiteren Auseinandersetzung soll eine der Betroffenen mit einem Reizstoffsprühgerät nach der Angreiferin gesprüht haben. Diese soll daraufhin die Flucht ergriffen haben.
In der Kirchhofstraße in Nord-Neukölln wurde eine ältere Frau aus rassistischer Motivation von einem Mann angegriffen. Der Angreifer rief zuerst rassistische Parolen, trat der Frau dann in den Rücken, sodass sie zu Boden stürzte. Als Passant*innen eingriffen und der Frau aufhalfen, schlug der Mann noch nach der älteren Frau. Der Angreifer fuhr mit seinem Fahrrad davon, als weitere Personen einschritten.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
In Neukölln äußerte sich ein Hausmeister mehrfach antiziganistisch und NS-verharmlosend.
In einer Neuköllner Arztpraxis ereignete sich ein Vorfall antiziganistischer struktureller Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Auf der Sonnenallee wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Dieser titelte "Nazis raus aus den Knästen" und zeigte die neonazistischen Zahlencodes "14" und "88".
Am Richardplatz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In Neukölln wurde eine Person aus transfeindlicher Motivation beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In Neukölln ereignete sich ein antifeministischer Vorfall.
Im Britzer Garten soll eine Familie von drei Frauen rassistisch beleidigt worden sein. Zudem sollen die Frauen hörbar NS-verherrlichende Parolen von sich gegeben haben.
In der Donaustraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Auf der Sonnenallee wurde einer Frau von einem alkoholisiertem Mann das Kopftuch vom Kopf gerissen. Zwei Männer stellten den Angreifer zur Rede, welcher dann mit einem Beutel, in dem sich eine Glasflasche befand, um sich schlug. Dabei wurde einer der beiden Männer am Kopf verletzt. Ein Polizist beobachtete die Situation und nahm den Angreifer fest, wobei er selbst verletzt wurde. Im weiteren Verlauf bildete sich eine Menschentraube um den Angreifer, aus welcher dieser geschlagen und getreten wurde.
Drei Personen saßen im Außenbereich eines israelischen Restaurants. Ein Passant schrie im Vorbeigehen: „Drecksjuden! Erstickt an Eurem Fraß!“.
In Neukölln fand ein transfeindlicher Angriff statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Falkstraße in Nord-Neukölln wurden an einer Hauswand mehrere extrem rechte Symbole und Codes gesichtet. Neben einem Keltenkreuz und dem neonazistischen Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) wurde dort "WP" (White Power) geschmiert.
In der Aronsstraße in Nord-Neukölln wurden rechte Schmierereien an einer Hauswand entdeckt. Neben "Deutsche wehrt euch! Es ist ZEIT!" stand dort "Esst mehr Schwein!".
Zwischen dem Tempelhofer Feld und der Hermannstraße wurde eine Informationstafel der Gedenkstätte NS-Zwangsarbeit für die Evangelische Kirche mit schwarzer Farbe besprüht.
An der Ecke Bildhauerweg/Fleischerstraße in Rudow wurde an einer Laterne ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser titelte „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und zeigte im Hintergrund eine geschwärzte Regenbogenfahne.
An einer Hauswand am Richardplatz wurden zwei gesprayte Hakenkreuze und das N-Wort entdeckt.
Gegenüber des U-Bahnhofes Britz-Süd wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration jetzt!" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Wildmeisterdamm/Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Im Drusenheimer Weg in Buckow wurden mehrere rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und teilweise unkenntlich gemacht. Darauf war der Slogan "Thank you for not mixing" (dt: "Danke, dass Sie sich nicht vermischen") und ein weißes und ein schwarzes Strichmännchen zu sehen. Der Spruch ist an die Rassentheorie angelehnt.
Eine Frau wurde in Neukölln antiasiatisch rassistisch beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.
In der Bornaer Straße in Rudow wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ entdeckt und entfernt. Dieser titelte „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und zeigte im Hintergrund eine geschwärzte Regenbogenfahne.
An der Straßenecke Am Großen Rohrpfuhl/Waßmannsdorfer Chaussee wurde an einem Mülleimer der neonazistische Zahlencode "1161" ("Anti-Antifaschistische Aktion") entdeckt und unkenntlich gemacht.
Im Drusenheimer Weg in Buckow wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Bring your families home - NOT WELCOME" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die schematische Darstellung des Stickers zeigte eine rennende Familie in einem Zug mit der Aufschrift "destination africa".
Am Mauersockel des Jahndenkmals in der Hasenheide wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
An einer Neuköllner Schule wurde ein Schwarzes Kind rassistisch gemobbt. Auf die Beschwerden der Mutter wurde nicht reagiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Nähe eines Schulgeländes in Britz wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien auf dem Boden entdeckt. Die Hakenkreuze wurden inzwischen durchgestrichen.
Bei einer Online-Veranstaltung einer Partei zu dem Thema "Antimuslimischer und antipalästinensischer Rassismus" kam es zu einer Störaktion. Zu Beginn der digitalen Veranstaltung haben teilnehmende Personen auf dem Bildschirm pornografische Inhalte und ein Hakenkreuz geteilt. Die Veranstalter*innen konnten vier Fake-Accounts ausfindig machen und die Störaktion so unterbinden. Die Veranstaltung wurde öffentlich in sozialen Netzwerken beworben.
In der Pannierstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt. An der Lohmühlenbrücke wurde zudem der Schriftzug „From the river to the sea Palestine will be free" entdeckt.
In der Umgebung des Löwensteinrings in Neukölln-Gropiusstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen LGBTIQ*. Dieser zeigte eine durchgestrichene Regenbogenflagge und titelte "Pädophilie bekämpfen". Hierbei handelt es sich um eine gezielte Desinformationskampagne, die von der extremen Rechten ausgeht und queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch bringt.
In der Nähe des Schmiedeteichs in Rudow wurde ein Aufkleber einer neonazistischen Gruppe aus Bautzen mit israelbezogenem antisemitischen Inhalt entdeckt und entfernt. In der Nähe des U-Bahnhofes Rudow wurde außerdem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Ku-Klux-Klan - WEISSE MACHT. Tradition seit 1925" entdeckt und entfernt.
In der Nogatstraße wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt, darunter rote Dreiecke, die in Davidsterne gemalt wurden.
In der Harzer Straße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine schwarz-weiß-rote Flagge zeigte. Darunter klebte ein Sticker der Initiative "Bring them home now".
In der Ringbahn auf Höhe der Hermannstraße wurde ein rassistischer Aufkleber gesichtet und entfernt. Darauf war der Slogan "Döp Dö Dö Döp" und im Hintergrund ein Flugzeug abgebildet - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ ("Sylt-Song"), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte.