Neonazischmierereien in Falkenberg
Auf einem Baustellenschild an der Wendeschleife der M4/ Endstation Falkenberg wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" sowie "88" mit schwarzer Farbe geschmiert.
Auf einem Baustellenschild an der Wendeschleife der M4/ Endstation Falkenberg wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" sowie "88" mit schwarzer Farbe geschmiert.
Im Landschaftspark Herzberge wurden auf einer Bank eine NS-verherrlichende "Odalrune" (Symbol der "Hitler-Jugend", später Verwendung durch die neonazistische "Wiking-Jugend" und den "Bund Nationaler Studenten" ("BNS"); strafbar - (die Strafbarkeit ist aber zuweilen strittig.) und eine "Thor"-Schmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Wönnichstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf einem Motiv war in NS-verherrlichender Weise eine "Schwarze Sonne" und eine Reichsflagge in "Schwarz-weiß-rot" abgebildet. Auf dem anderen Aufkleber war eine antifeministische Aufschrift zu lesen: "Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!”. Er richtet sich gegen gendersensible Sprache und nimmt mit der Formulierung „Sprache sauber halten” Bezug auf die NS-Zeit.
In einer S-Bahn in Richtung Ostkreuz auf Höhe des S-Bahnhofes Karlshorst pöbelte eine männlich gelesene Person gegenüber einer BPoC-Person die rassistische Parole “Deutschland den Deutschen”.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" gefunden und entfernt.
In der Rupprechtraße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "Fck Antifa"-Schriftzug auf einer Hauswand gefunden.
Am Bahnhof Lichtenberg wurden an den Rolltreppen zu den S-Bahn-Gleisen zwei extrem rechte "Fuck Antifa"-Aufkleber und ein selbstdarstellerisches Motiv der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Genslerstraße in Alt-Hohenschönhausen wurden Flyer der extrem rechten Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) in Briefkästen von Anwohner*innen verteilt.
Der Flyer trägt die Überschrift „Re-Migration ist unser Auftrag“ und zeigt die Silhouette eines Flugzeugs. Der Text richtet sich gezielt an „Lichtenberger Bürger*innen“ und nutzt klassische extrem rechte Narrative in Form von Rassismus (Es wird behauptet, eine „Überfremdung“ nehme überhand und Deutsch würde kaum noch gesprochen.), Schüren von Ängsten (Es werden unbelegte Behauptungen über steigende Kriminalität durch „Ausländerbanden“ aufgestellt. Zudem wird suggeriert, dass Frauen und Kinder den öffentlichen Raum - ÖPNV, Spielplätze -nicht mehr sicher nutzen könnten.), Sozialneid (Migration wird direkt für den Wohnungsmangel verantwortlich gemacht („Wohnungsmarkt wird immer dünner“)) und Exklusionsdenken (Mit Parolen wie „Deutsche Straßen für Deutsche Bürger!“ wird ein völkisches Gemeinschaftsverständnis propagiert, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzt.).
Herausgeber des Flyers ist der Kreisverband der Partei „Die Heimat“ Lichtenberg.
Zudem wurde in der Konrad-Wolff-Straße ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" entdeckt und entfernt.
In der Frankfurter Allee Ecke Buchberger Straße wurde auf einem Werbeplakat ein Aufkleber der extrem rechten Modemarke "Division Odin" aus Berlin gefunden und entfernt.
In der Rheinpfalzallee Ecke Rudolf-Grosse-Straße wurden der neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz in roter Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Grevesmühlener Straße wurde ein NS-verherrlichendes Graffiti in Form einer über einen Postverteilerkasten gesprühten Reichsflagge gemeldet.
In der Wustrower Straße wurden verschiedene aus einem Neonazi-Versand stammende Aufkleber gefunden und entfernt. Auf einem war die anti-muslimische Aufschrift "Talahons abschieben" zu lesen. Auf anderen die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Good night left side" in Kombination mit schwarz-weiß-roten Reichsflaggen. Auch das antimuslimische Motiv "Habibi-freie Zone" in Kombination mit einem Reichsadler und das Motiv "Deutschland, Deutschland über alles" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge war mit dabei. Zudem die Motive "Dumm, dümmer, Antifa!" und "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Kampfbereit" und in Deutschlandflaggen verhüllten Aktivisten gefunden, zudem eine NS-verherrlichende "Schwarze Sonne".
Auf einem Verkehrsschild in der Hohenschönhauser Straße wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt. Auf den Motiven waren rassistische Slogans wie "Remigration", gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie "FCK Antifa" und "FCK Grüne" sowie queerfeindliche Inhalte wie "Stolzmonat" und "Es gibt nur zwei Geschlechter." zu lesen.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde am Bahnsteig der S-Bahn ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Ganz Deutschland hasst die Antifa".
Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Heute gibt es vielmehr linke Faschisten, als echte Nazis!" gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Volkradstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der antimuslimischen Parole "Islamisierung? Nein danke!" gefunden und entfernt.
Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Motiv mit dem Slogan "Sport frei!" beinhaltete die Logos des "III. Wegs" und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ").
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "Love animals, hate Antifa" gefunden und entfernt.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem auf einem Supermarktschild ein neonazistischer Aufkleber mit der rassistischen Parole "Asylbetrüger nicht willkommen" und ein "We Hate Antifa"-Aufkleber gemeldet.
Auch in der Rostocker Straße wurden Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet. U.a. das Motiv "Achtung! Rechts vor Links" wurde an einer Kneipe gefunden und entfernt.
In der Weitlingstraße, Höhe Bushaltestelle Sophienstraße, wurde der Neonazicode "88" (steht für "Heil Hitler") in schwarzer Farbe auf einer Hauswand entdeckt.
Am Malchower See, in der Nähe des Fließgrabens, wurde eine homophobe Schmiererei in Form eines "Antifaggotarea"-Schriftzuges gemeldet.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde auf dem Gehweg ein großes, in weißer Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt. Dieses wurde unkenntlich gemacht.
Auf einem Spielplatz am Berl wurden zudem zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den beiden Motiven war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen.
Ein Mann beleidigte an der S-Bahn-Station Storkower Straße einen Mitarbeiter eines Lieferdienstes auf rassistische Weise und drohte ihm zudem mit Gewalt.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden verschiedene neonazistische Aufkleber gefunden und entfernt. Auf einem Motiv der Neonazi-Partei "Der III. Weg" wurde die rassistische Parole "Asylflut stoppen!" propagiert. Auf anderen Motiven eines bekannten Neonazi-Versandes wurde u.a. gegen politische Gegner*innen mit der Parole "Dumm, dümmer, Antifa" gehetzt, mit dem Slogan "Gender mich nicht voll!" gegen das Gendern polemisiert und ebenfalls rassistisch motiviert "Remigration" gefordert und ein angeblicher "Fachkräftemangel" im Bundestag beklagt - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge.
In der Weitlingstraße Ecke Rupprechtstraße wurde der neonazistische Zahlencode "88" in weißer Farbe auf einer Hauswand entdeckt.
In der Robert-Uhrig-Straße Ecke Paul-Gesche-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einer Deutschlandflagge und einem Wehrmachtssoldaten.
In der Egmontstraße wurden mehrere "FCK Grüne"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Landschaftspark Herzberge wurden erneut gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmierereien enteckt. Auf einem der Gewächshäuser befand sich der neonazistische Zahlencode "1161". Einige Meter weiter befand sich eine "FCK Zecken"-Schmiererei. Und am Gewächshaus Richtung Friedhof wurde ein ebenfalls gegen Antifaschist*innen gerichteter, neonazistischer Buchstabencode in Form eines "AAFA" gemeldet.
In der Woldegker Straße Ecke Darguner Straße wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" kombiniert mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.
In der Ernst-Barlachstraße wurde zudem ein antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben!" mit darauf abgebildeten Muslim*innen entdeckt und entfernt.
In der Fischerstraße zwischen Paul-Kalkbrenner-Sportfeld und Schlichtallee wurden knapp 40 Aufkleber der Fanszene des BFC Dynamo in Kombination mit extrem rechten Aufklebern gefunden und entfernt. Die Aufkleber stammen vermutlich von einem Fanmarsch der Fanszene des BFC Dynamo, welcher im Zusammenhang mit dem Halbfinale des Berliner Landespokals zwischen Sparta Lichtenberg und dem BFC Dynamo am 29.3.2026 stand. Auf den eindeutig extrem rechten Aufklebern waren gegen Antifaschismus gerichtete Parolen wie "Fck Antifa" und "Antifaverbot jetzt" und auch rassistische Slogans wie "Remigration" und "Talahons abschieben" zu lesen. Die meisten Aufkleber der Fanszene des BFC Dynamo stammten von der Gruppierung "Fraktion H".
In der Vulkanstraße wurde ein in gelber Farbe auf einem Baum aufgemaltes Hakenkreuz gemeldet.
Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden mindestens zwei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" gemeldet. In einem Fall wurde der Aufkleber auf eine Gedenktafel für das "Revolutionsdenkmal" geklebt.
Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden auf dem gepflasterten Weg - kurz hinter Gräbern von antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen - mehrere gesprühte neonazistische "1161"-Zahlencodes entdeckt.
In der Friedenhorster Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Motive richteten sich in mehreren Fällen gegen politische Gegner*innen. In einem Fall war ein durchgestrichenes Logo der Antifaschistischen Aktion zu sehen, in anderen Fällen Slogans wie "Linksextremismus stoppen" und "Mir stinken die Linken". In einem Fall war die rassistische Aussage ""Schwarz, rot, gold ist bunt genug!" zu lesen.
Auf Höhe der Haltestelle Judith-Auer-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation "1-Prozent" entdeckt und entfernt. Dieser hatte den Slogan "Deutschland: Kein Platz für Invasoren".
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" gemeldet und entfernt.
Am Birkholzer Weg, Ecke Straße 8, wurde eine auf einen Stromkasten großflächig aufgesprühte Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einem "Nazidorf"-Schriftzug gemeldet.
Am Mittag des 31. März suchte die meldende Person eine Adresse in Lichtenberg auf, um dort eine berufliche Tätigkeit auszuführen. Beim Öffnen der Wohnungstür durch den Bewohner wurde im Hintergrund bzw. im Eingangsbereich der Wohnung eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot offen sichtbar wahrgenommen.
Aufgrund der durch die Symbolik signalisierten Gesinnung und des damit einhergehenden Bedrohungspotenzials fühlte sich die meldende Person nicht sicher. Der geplante Arbeitseinsatz wurde daraufhin umgehend abgebrochen und der Ort verlassen.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen scheiß". Zudem waren auf dem Aufkleber zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein Reichsadler in Kombination mit einem Eisernen Kreuz im Ehrenkranz abgebildet.
An der Haltestelle Schweriner Ring (stadteinwärts) in der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Migrant*innen richtete, gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "One nation, one people, stop immigration! Defend europe" (Ein Volk, eine Nation, Einwanderung stoppen! Europa verteidigen).
Am Oberseepark wurde ein Aufkleber des Neonazikampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "In der Tat frei". Der "Kampf der Nibelungen" (KdN), ehemals auch "Ring der Nibelungen", ist bzw. war die größte Kampfsport-Veranstaltung der neonazistischen Szene Deutschlands beziehungsweise Europas. Es fand seit 2013 jährlich statt. Nach einem behördlichen Verbot fanden 2019, 2020 und 2021 Ersatzveranstaltungen statt.
Am Nachmittag des 29. März kam es während des Berliner Landespokal-Halbfinales rund um das Paul-Kalkbrenner-Sportfeld an der Fischerstraße zwischen Sparta Lichtenberg und dem BFC Dynamo zu Ausschreitungen durch Anhänger des Gastvereins sowie zu politisch motivierten Straftaten.
Gegen Ende der Spielzeit (ca. 16:25 Uhr) entzündeten BFC-Anhänger außerhalb des Stadions Pyrotechnik. Als die Polizei dies dokumentierte, eskalierte die Situation: Einsatzkräfte im Bereich des Gästeblocks wurden massiv mit Böllern und Glasflaschen beworfen sowie tätlich angegriffen. Die Polizei setzte Pfefferspray und körperlichen Zwang ein; das Spiel musste für rund 15 Minuten unterbrochen werden.
Im Zuge der Auseinandersetzungen wurden insgesamt 12 Polizeikräfte, ein Ordner sowie ein Kind (Knalltrauma) verletzt.
Neben den gewalttätigen Ausschreitungen kam es zu NS-verherrlichenden Straftaten in Form des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen: Gegen zwei Anhänger des BFC Dynamo wurden Strafanzeigen gefertigt, da sie im Stadion den Hitlergruß gezeigt haben sollen.
Zudem wird gegen einen BFC-Anhänger wegen der verbalen Beleidigung einer Einsatzkraft ermittelt. Darüber hinaus wurden von der Polizei zwei Anzeigen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs aufgenommen; vier Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Insgesamt waren rund 150 Kräfte der Berliner Polizei und der Bundespolizei im Einsatz.
Gegen 19:15 Uhr meldete eine Passantin der Polizei, dass eine Personengruppe in einem Lokal in der Weitlingstraße lautstark und mehrfach verfassungsfeindliche Parolen skandierte. Diese Ausrufe konnten demnach auch außerhalb des Lokals wahrgenommen werden. Die alarmierten Polizeieinsatzkräfte begaben sich in das Lokal und stellten dort insgesamt elf Personen fest – alle augenscheinlich Anhänger des BFC Dynamo. Bei den anschließenden Identitätsfeststellungen kam es zu einzelnen Beleidigungen gegenüber den Einsatzkräften sowie zu Widerstandshandlungen. Verletzt wurde dadurch laut Polizeiangaben niemand.
In der Franz-Jacob-Straße wurden zwei extrem rechte und gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" gefunden und entfernt.
Zwischen Egmontstraße und Frankfurter Allee wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren gegen Antifaschist*innen gerichtetet und beinhalteten die Parole "FCK Antifa".
In der Hönower Straße in Karlshorst wurde in der Nähe einer Kita und Grundschule ein rassistischer Aufkleber gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Aufkleber wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert, illustriert mit zahlreichen darauf abgebildeten bunten Abschiebefliegern. Es wird optisch der Eindruck einer bunten Vielfalt erweckt, während die Forderung nach Abschiebung aller migrantisierten Menschen aus Deutschland im Gegensatz dazu eindeutig rassistisch ist.
Entlang der Vincent- van-Gogh-Straße Ecke Seehausener Straße wurden mehrere gegen Antifaschist*innen gerichtete "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet.
In der Bietzkestraße Ecke Eggersdorfer Straße wurde erneut ein neonazistischer Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf dem Motiv war die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Pepe will keine Zeckenschweine" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden "Schwarzen Sonne" und einem "Pepe-Frosch", der auf ein zerbrochenes Logo der Antifaschistischen Aktion pinkelt, zu sehen.
In der Rupprechtstraße wurde eine gegen Antifaschist*innen gerichtete "Fck Antifa"-Sprüherei in pinker Farbe gemeldet.
In der Zachertstraße Ecke Kraetkestraße wurden zudem Aufkleber mit antisemitischer Ausrichtung gefunden - u.a. das Motiv "Fight Znsm" (="Fight Zionism") - und entfernt.
An der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome".
In der Wustrower Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" gemeldet und entfernt.
In der Gudrunstraße wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Sprühereien in Form eines "FCK Antifa"-Schriftzuges und des neonazistischen Zahlencodes "1161" gemeldet.
In der Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden. Das Motiv richtete sich gegen Klimaaktivist*innen.
In der Bietzkestraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem einem Motiv war die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Pepe will keine Zeckenschweine" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden "Schwarzen Sonne" und einem "Pepe-Frosch", der auf ein zerbrochenes Logo der Antifaschistischen Aktion pinkelt, zu sehen. Auf dem anderen Motiv war u.a. eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge und ebenfalls eine "Schwarze Sonne" abgebildet.
An einem Briefkasten eines Mehrfamilienhauses wurde ein antifaschistischer Aufkleber mit einem extrem rechten Aufkleber überklebt. Auf dem Motiv war der rassistische Slogan "Remigration schafft Wohnraum" zu lesen. Der Aufkleber wurde entfernt.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein aus einem bekannten Neonazi-Versand stammender Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "Antifa-freie Zone" mit einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichenen, symbolisierten nicht-binären Person, vor einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen.
An einer Bushaltestelle in der Straße 4 in der Siedlung Wartenberg wurden zudem Aufkleber aus einem Neonazi-Versand und NS-verherrlichende Schmierereien unter anderem in Form eines „Sieg Heil“ entdeckt. Auf den Motiven standen u.a. NS-verherrlichende, rassistische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie "Klagt nicht kämpft!" (in schwarz-weiß-rot), "Ku Klux Klan - White Power - Section Germany", "FCK BNT", "Good night left side" (mit Reichsflagge kombiniert), "Gott mit uns" (ebenfalls mit Reichsflagge kombiniert) und "Braun ist bunt genug".
An einem Döner-Laden in der Ribnitzer Straße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen Antifaschismus gerichtete Parole "Antifa verbieten".
In der Schöneicher Straße Ecke Konrad-Wolf-Straße wurde auf einem Stromkasten eine gegen Antifaschist*innen gerichtete Sprüherei in roter Farbe in Form einer "Fck Antifa"-Parole gemeldet.
In der Rhinstraße auf Höhe des Arendsweg wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Hier wurde linke Propaganda überklebt" in Kombination mit dem Konterfei von Bismarck entdeckt und entfernt.
Zudem wurden in der Rhinstraße auf einer Hauswand zwei Hakenkreuze entdeckt und unkenntlich gemacht.
An einer Rolltreppe am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" gemeldet. Auf dem Motiv stand die selbstdarstellerische und zum Teil rassistische bzw. NS-verherrlichende Botschaft "Der III. Weg, Partei und Bewegung, Vaterland, Deutschland den Deutschen, national, sei die Alternative, sozialistisch, werde Nationalrevolutionär, Kampf, Deutschland braucht Kinder, ewig treu, vom ich zum wir".
In der Wönnichstraße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration jetzt!" gefunden.
In der Rupprechtstraße wurde erneut ein gegen Antifaschismus gerichteter "Fck Antifa"-Schriftzug festgestellt.
Zwischen Konrad-Wolf-Straße Ecke Freienwalder Straße bis hin zur Konrad-Wolf-Straße Ecke Gärtnerstrraße wurden verschiedene rassistische und queerfeindliche Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" und aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf den Motiven des "Der III. Weg" standen die Parolen "Homo-Propaganda stoppen" und "Asylflut stoppen". Auf den anderen Motiven war u.a. "Bitte flüchten Sie weiter, hier gibt es nichts zu wohnen. Refugees not welcome", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Wir schulden unseren Gästen nichts, aber unseren Kindern und Rentnern alles!" (in Kombination mit einem Reichsadler und einem Eisernen Kreuz im Ährenkranz) zu lesen.
Am Bahnhof Lichtenberg beleidigten zwei junge Männer im Vorbeigehen zwei Personen, die sich im Eingangsbereich des Bahnhofs aufhielten, unter anderem als „Penner“. Die zwei beleidigenden jungen Männer verhielten sich aggressiv und bedrohlich. Sie konnten durch ihr äußeres Erscheinungsbild der extrem rechten Szene zugeordnet werden.