Vorfalls-Chronik
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25.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Angriff durch Teilnehmer*innen einer pro-palästinensischen Demonstration am Check Point Charlie
23.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEtwa 400 Anti-Israel-Demonstrant*innen versammelten sich am Nachmittag am Checkpoint Charlie, skandierten u. a. „Kindermörder Israel!“ und „Israel is a Terrorstate!“ Etwa 20 Personen beteiligten sich an einer pro-israelischen Gegendemonstration.
Eine Gegendemonstrantin stand mit einer Israel-Flagge und einem Plakat, dass an die Geiseln und das Leid der Opfer der Hamas-Terroristen erinnerte am Rand. Eine Frau versuchte ihr die Flagge und das Plakat zu entreißen, wobei die Gegendemonstrantin an der Hand verletzt wurde. Eine zweite Frau kam hinzu und beschmierte die Gegendemonstrantin mit roter Farbe, riss ebenfalls an der Flagge.
Zum Schutz wurde die Gegendemonstrantin von der Polizei zum U-Bhf. Kochstraße begleitet. Mehrere Demonstrant*innen verfolgten sie, die Polizei hinderte sie daran, in den gleichen Waggon zu steigen.
An der nächsten Station stiegen die Personen um, bedrängten und beleidigten die Gegendemonstrantin. Zwei Frauen fielen dabei wieder besonders auf. Sie ließen sich auch von einer Hilfeleistenden nicht beeindrucken, die sich mutig vor sie stellte. Als die Gegendemonstrantin und ihre Helferin aus der U-Bahn ausstiegen, um der Situation zu entkommen, verfolgten die beiden Frauen sie weiter, bedrängten sie immer wieder. Erst als die junge Helferin laut um Hilfe rief, suchten die beiden Angreiferinnen das Weite. Ein Mann am Bahnsteig rief die Polizei.
Quelle: Bild vom 24.08.25 -
Rassistische Beleidigung und Bedrohung einer Schwarzen Person in einem Bus
23.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Bus in Friedrichshain wurde ein Schwarzer Mann von zwei Männern rassistisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Register Mitte -
Verein in Kreuzberg erhielt rassistische E-Mail
23.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Verein in Kreuzberg erhielt eine rassistische Mail. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: Narud e. V. -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Halleschen Tor
22.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 23:45 Uhr wurden zwei Männer am Halleschen Tor von einer Gruppe aus Drogen angeboten. Als sie ablehnten und weitergingen, wurden sie von der Gruppe verfolgt, homofeindlich beleidigt und anschließend angegriffen. Die Täter flüchteten in Richtung Mehringplatz.
Die Betroffenen erlitten teils schwere Verletzungen am Kopf, an den Armen und im Bereich des Oberkörpers. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Einer der Betroffenen musste einige Tage später am Kopf operiert werden.Update:
Quelle: Berliner Register, queer.de vom 23.08.25, Tagesspiegel vom 23.08.25, queer.de vom 07.09.25 -
Rassistische Beleidigung
21.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Schule wird ein Schüler mit dem N-Wort beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
20.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Alexandrinenstraße wurde ein Stencil mit dem Schriftzug „Kindermörder Israel“ gesprüht. An der Stelle des „S“ in dem Wort Israel befindet sich ein Hakenkreuz.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
19.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Gebäude am Mariannenplatz wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
19.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstraße wurde die Schmiererei „Zionazis töten“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Angriff im Volkspark Friedrichshain
18.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Volkspark Friedrichshain ereignete sich ein Angriff gegen eine queere Person. Die Person erlitt Verletzungen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der U3 am Halleschen Tor
18.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Frauen wurden gegen 22:30 Uhr in der U3 am Halleschen Tor rassistisch beleidigt und bedroht.
Der Mann machte zunächst auffällige Geräusche und beleidigte eine der Frauen mit den Worten „Scheiß Afrikaner“. Anschließend rückte er der Frau bedrohlich nahe. Als diese aufstand, zeigte er auf sie und beschimpfte sie wiederholt als „Hure“.
Ein weiterer Fahrgast griff ein und trat den Mann. Um der Situation zu entkommen, wechselten die beiden betroffenen Frauen an der nächsten Station den Waggon.
Quelle: Berliner Register -
Homofeindlicher Angriff in der Mühlenstraße
17.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 20:00 Uhr war ein 35-jähriger Mann mit seinem 41-jährigen Partner in der Mühlenstraße unterwegs, als ein 29-Jähriger sich dem Paar in den Weg stellte und dem jüngeren Mann unvermittelt ins Gesicht schlug. Infolge des Angriffes erlitt der 35-Jährige eine Verletzung im Mundraum und verlor zwei Schneidezähne. Alarmierte Rettungskräfte brachten die beiden Männer zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Der 29-Jährige wurde nach Feststellung seiner Identität wieder entlassen.
Quelle: Polizei Berlin 18.08.2025 Nr. 2010, Tagesspiegel vom 18.08.25 -
Zelt von obdachlosen Personen am Halleschen Ufer in Brand gesetzt
17.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnbekannte haben gegen 5:50 Uhr ein Zelt von obdachlosen Personen im Bereich Wilhelmstraße/Hallesches Ufer angezündet. Es befanden sich zwei Personen im Zelt, die es rechtzeitig verlassen konnten und unverletzt blieben. Das Zelt brannte komplett nieder. Zeug*innen beobachteten, wie die drei Täter flüchteten.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 2006 vom 17.08.25 , RBB vom 17.08.25 -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
16.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Görlitzer Park wurden antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Sozialchauvinistische Diskriminierung in einem Supermarkt in der Skalitzer Straße
16.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine augenscheinlich obdachlose Person mit zwei Taschen Pfandpflaschen wurde vom Türpersonal eines Supermarkts in der Skalitzer Straße gegen 16:30 Uhr am Betreten gehindert. Als eine Zeugin nachfragte, erklärte der Türsteher, die Flaschen seien "schmutzig" gewesen und könnten den Leergutautomaten beschädigen. Die Zeugin teilte mit, dass die Taschen offen waren und es sich um ganz normales Leergut handelte. Außerdem konnte sie am Pfandautomaten keinen Warnhinweis erkennen, der untersagt, verschmutzte Flaschen abzugeben. Nach Wahrnehmung der Zeugin wurde dem Mann allein aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes der Zutritt zum Supermarkt verwehrt.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
15.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.Quelle: RIAS Berlin -
Rechter Sticker auf der Halbinsel Stralau entfernt
15.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Straße Am Fischzug wurde ein Sticker entfernt. Darauf stand "Kein Bock auf Talahons? Ich auch nicht!" über den Farben der Deutschen Staatsflagge.
"Talahon“ ist ein Begriff zur Bezeichnung von Personen mit stereotypen Merkmalen junger Männer mit arabischem Migrationshintergrund. Die extreme Rechte verwenden den Begriff als Projektionsfläche für das Feindbild junger muslimischer Männer, die als frauenfeindlich, patriarchalisch und gewaltverherrlichend dargestellt werden. Der Begriff wird gezielt eingesetzt, um diese Gruppe rassistisch abzuwerten.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
"Sieg Heil"-Rufe in der Warschauer Straße
15.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 23:10 Uhr riefen zwei alkoholisierte Männer mehrfach laut "Hitler" und "Sieg Heil", während sie auf dem Fußweg die Warschauer Straße entlanggingen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Beleidigung durch Medienunternehmen
14.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf die Beschwerde bei einer Tageszeitung, die einen explizit antiziganistischen Artikel veröffentlichte, wurde einer zivilgesellschaftlichen Organisation von Betroffenen abgesprochen, diesen erkennen zu können und die Beschwerde abgelehnt.
Solche Aussagen relativieren bzw. leugnen Antiziganismus allgemein und es zeigte eine ablehnende Haltung gegenüber Gebiets-Expert*innen.Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistischer Sticker in der Stresemannstraße entfernt
14.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einem Laternenpfahl in der Stresemannstraße wurde ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift "Remigration schafft Wohnraum" und einem Flugzeug entfernt.
Quelle: Berliner Register -
Anti-kurdische Beleidigung und Angriff in einer Schule
13.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine kurdische Mutter gab an, dass ihr Kind in der Schule mit einem deutschen Kind gespielt habe, das ihr Kind geschlagen habe. Sie gab jedoch an, dass der Vater des deutschen Kindes ihr Kind rassistisch bedroht und beleidigt habe.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdische Diskriminierung durch Jugendamtsmitarbeiter
13.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand eine rassistische Diskrimierung statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht. Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.
Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdische Diskriminierung in einer Schule
13.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand eine rassistische Diskrimierung statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.
Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdische Diskriminierung in einer Schule
13.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand eine rassistische Diskrimierung statt. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Antisemitische Schmierereien im Park am Gleisdreieck
13.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Park am Gleisdreieck wurden mehrere antisemitische Schmierereien mit roter Farbe angebracht. Auf einem Gehweg und an zwei Mauern wurde "ISREHELL TERRORSTATE", "DEATH DEATH TO THE IDF", "DEATH TO THE IDF" und "FUCK ISRAEL" gesprayt.
Zusätzlich fanden sich zwei Sticker gegen die politische Gegnerschaft an Laternenpfählen im Umfeld: "FCK ANTIFA" (direkt unter einem AfD-Sticker angebracht) und "FCK GRÜNE".Quelle: Berliner Register über Instagram -
Roma- Selbstorganisation erhält mehrere beleidigende E-Mails
13.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Roma-Selbstorganisation bekommt mehrere Mails, die beleidigend und diffamierend sind. Diese erreichen die Organisation im Rahmen der antiziganistischen Berichterstattung zu einer Unterkunft in Schöneberg.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antisemitische Sachbeschädigung in Kreuzberg
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Erneut Diskriminierung im Sommerbad Kreuzberg
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Sommerbad Kreuzberg findet außerhalb der Öffnungszeiten Vereinsschwimmen statt. Wiederholt (siehe Vorfall vom 15. Juli 2025) wurde einer trans Person die Nutzung der genderneutralen Dusche verweigert, mit der Begründung, dass diese gereinigt werden würde. Zehn Minuten später gab es immer noch keine Absprerrung und es fand keine Reinigung statt. Andere Duschen sind während des Vereinsschwimmens bereits gesperrt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte und antisemitische Parolen und rassistische Beleidigung in der Revaler Straße
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 19:00 Uhr rief ein 57-Jähriger an der Ecke Revaler Straße / Dirschauer Straße antisemitische und nationalsozialistische Parolen. Bei der gerufenen Polizei zeigte zudem eine 46-Jährige an, dass der Mann sie kurz zuvor rassistisch beleidigt habe. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei ein Klappmesser sicher, dass der Mann unter einem Halstuch trug. Der Mann wurde vor Ort entlassen, Ermittlungen wurden aufgenommen.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 1985 v. 13.08.2025 -
Schmiererei gegen politische Gegnerschaft in der Gitschiner Straße
12.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Bauzaun in der Gitschiner Straße, unweit des Kottbusser Tor, wurde an einem Bauzaun der Zahlencode "1161" angebracht. Der Zahlencode steht für Anti-Antifa und ist ein Gewaltaufruf gegen die politische Gegnerschaft. Die erste "1" wurde bereits unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei in der Wühlischstraße
11.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Hauseingang in der Wühlischstraße wurde die Schmiererei "Yallah Intifada" gemeldet. Ob sich die Schmiererei gegen Bewohner*innen des Hauses richten könnte, ist nicht bekannt. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Gezielte, gruppenbasierte Gewalt gegen queere Menschen im Volkspark Friedrichshain
10.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen 21:30 Uhr und 22:00 Uhr stürmte eine Gruppe von acht bis zehn jungen Männern in die Gay Cruising Area im Volkspark Friedrichshain. Sie kesselten gezielt ihre Opfer ein. Die Täter machten eine Hetzjagd auf Personen, die in Lebensgefahr zu fliehen versuchten. Sie versperrten ihnen die Ausgänge und traten und schlugen sie brutal zusammen. Ein Zeuge beobachtete, wie sich etwa fünf der Täter nach der Tat „seelenruhig“ an der Bushaltestelle versammelten, lachten und in den Bus Richtung Ostbahnhof stiegen. Die gerufene Polizei kam viel zu spät.
Quelle: Männer Media vom 12.08.25, Youtube vom 12.08.25, Queer Live vom 13.08.25, Schwulissimo vom 17.09.25, RBB24 vom 18.08.25, Jungle World vom 21.08.25 -
Neonaziangriff am Ostkreuz
10.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 23:20 Uhr griffen 12 Neonazis zwei Personen am Bahnhof Ostkreuz an. Sie schlugen und traten auf die beiden Personen ein. Bei den Angreifern handelte sich um acht Männer und vier Frauen im Alter von 17 bis 46 Jahren. Die Betroffenen standen unter Schock, blieben aber weitgehend unverletzt.
Die Neonazis befanden sich auf der Rückreise eines rechten Aufmarsches gegen den CSD in Bautzen. Bereits im Zug bedrohten die insgesamt ca. 40 gewaltbereiten, alkoholisierten Neonazis im RE2 von Cottbus Richtung Hennigsdorf massiv Personen. Sie versuchten, eine vom Zugpersonal zum Schutz der Reisenden bereits verschlossene Tür aufzubrechen. Dabei waren sie vermummt und zeigten durch die Scheibe die "White Power"-Geste und weitere eindeutige Drohgebärden in Richtung der Reisenden im Nachbarabteil. Diese haben aus dem Zug heraus bereits Freunde und Bekannte gebeten, sie am Ausstiegsbahnhof Alexanderplatz abzuholen und ihnen Schutz zu geben. Ein Großteil der Neonazi-Gruppe verließ bereits am Bhf. Ostkreuz den Zug. Der sich dort ereignete Angriff richtete sich gezielt gegen zwei, die Ankunft dokumentierende, Personen.
Die Polizei konnte anschließend zwölf, teils vermummte Tatverdächtige identifizieren.
Update: Am 30.09.25 kam es zu einer großangelegten Razzia gegen die Täter*innen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Den acht Beschuldigten im Alter von 17 bis 22 Jahren wirft die Staatsanwaltschaft gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vor.
Quelle: Bürger*innenmeldung, taz vom 11. und 13.08.25, Tagesspiegel vom 12.08.25, Polizei Berlin 11.08.25 Nr. 1972 Update: Polizei Berlin Nr. 2225 vom 30.09.25, Die Zeit, RBB, BZ und Tagesspiegel vom 30.09.25 -
Rechter Sticker am Bhf. Ostkreuz entfernt
10.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Rolltreppe zum Fernbahnsteig wurde ein Sticker mit einem abgebildeten Reichsadler und dem Text "Deutsches Reichsgebiet" entfernt.
Quelle: Hass-vernichtet.de -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Wrangelstraße wurde der Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Schlesischen Straße
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer öffentlichen Toilette in der Schlesischen Straße wurde großflächig eine antisemitische Schmiererei angebracht. Zu sehen war ein Strichmännchen, das seine Notdurft auf eine Israel-Fahne verrichtet. Darunter wurde das angebrachte Wort "Israel" ersetzt durch "Zionism starves kids" (Zionismus lässt Kinder verhungern").
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei in der Wühlischstraße
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Hauseingang der Wühlischstraße wurde ein rotes Dreieck mit einem schwarzen Davidstern in der Mitte geschmiert, die sich gegen Jüdinnen und Juden bzw. gegen jüdisches Leben richtete. Eine weitere Person hatte die Schmiererei bereits großflächig mit blauer Farbe durchgestrichen. Das rote Dreieck wird von der Terrororganisation Hamas als Markierung für Angriffsziele verwendet und ist hier gegen den Staat Israel gerichtet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker am Ring-Center/ Frankfurter Allee entfernt
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Ringcenter an der Frankfurter Allee wurde ein Sticker der "NRJ" (Jugendorganistion der neonazistischen Kleinstpartei "III.Weg") mit der Aufschrift "Neuer Deutscher Standard" und einer betont arisch dargestellten Familie entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz in der Oppelner Straße unkenntlich gemacht
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauseingangstür in der Oppelner Straße wurden die Buchstaben "WP" für "White Power" geschmiert und darunter war ein Hakenkreuz abgebildet. Es wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hitlergrüße durch eine große Jugendgruppe am Mehringdamm
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine extrem rechte Jugendgruppe (ca. 20-25 Personen) zog gegen 21:35 Uhr vom Halleschen Tor kommend über den Mehringdamm zur Gneisenaustraße. Laut grölend/singend zeigten sie auf der Mittelinsel Hitlergrüße. Unbeteiligte Anwesende fühlten sich bedroht und äußerten Sorge.
Quelle: Berliner Register -
Rassistischer Vorfall am Kottbusser Tor
09.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 16:00 Uhr stand eine Familie vor einem Supermarkt am Kottbusser Tor. Die Mutter band sich gerade die Schuhe zu, als ein Mann mit Glatze in einem T-Shirt mit einem abgebildeten Eisernen Kreuz und einem Reichsadler, stehen blieb und neben ihr auf den Boden spuckte. Der Mann ging einige Schritte weiter, blieb erneut stehen, fixierte die Familie aggressiv mit Blicken und spuckte erneut mehrmals auf den Boden. Ein Familienmitglied sprach den Mann laut an und machte deutlich, das seine Einschüchterungsversuche nicht fruchten. Als ein weiteres Familienmitglied aus dem Supermarkt kam, entfernte sich der Mann.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
08.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Ratiborstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Laute rassistische Äußerungen in der S42 am Ostkreuz
08.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Mann pöbelte gegen 13:45 Uhr in der S42 am Ostkreuz zunächst gegen eine migrantisierte Person und danach lautstark in die Bahn: "Die kommen hierher und wollen sich dann nicht an unsere Regeln halten". Es folgte ein längerer verbaler Streit zwischen drei anderen Fahrgästen, die den Rassismus kritisierten, und der sich rassistisch äußernden Person.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Beleidigung in der S41 zwischen Ostkreuz und Treptower Park
08.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine muslimische Frau mit Kopftuch wurde gegen 11:40 Uhr in der Ringbahn-Linie S41 von einer anderen Frau antimuslimisch rassistisch beleidigt und aufgrund ihres Aussehens und ihrer Kleidung abgewertet und ausgelacht. Auch als die Betroffene dieses Verhalten kritisch ansprach, ging die Diskriminierung weiter. Im Anschluss wurde die Betroffene von zwei weiteren Personen rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Sticker am Bersarinplatz entfernt
07.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Tramstation (M10) am Bersarinplatz wurden Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt, die u. a. eine LGBTIQ*-feindliche Einstellung verbreiteten.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmiererei gegen die poltitische Gegnerschaft am Anhalter Steg
07.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf eine Betonwand am Anhalter Steg (Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal am Technikmuseum) wurde mit weißer Farbe großflächig "FCK Antifa" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Veranstaltung der "NRJ" im Volkspark Friedrichshain
07.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergMindestens neun Mitglieder der neonazistischen Jugendgruppe "Nationalrevolutionäre Jugend" (Jugendorganisation der Neonazipartei "Der III. Weg") haben nach eigenen Angaben eine Propaganda-Flyeraktion im Umfeld des Volkspark Friedrichshain und im Anschluss ein wenig wahrgenommenes Kampfsporttraining im Volkspark durchgeführt. Sie posierten und inszenierten sich betont kämpferisch und antidemokratisch für ein Foto vor dem Märchenbrunnen. Ob tatsächlich Flyer verteilt wurden, ließ sich in der Nachbarschaft nicht bestätigen.
Quelle: Register FK -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
06.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Pettenkoferstraße wurde an einer Hauswand eine antisemitische Schmiererei entdeckt, die eine Vernichtungsdrohung enthielt.Quelle: RIAS Berlin -
Rechte Sticker in der Bootsbauerstraße entfernt
06.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergErneut wurden in der Rummelsburger Bucht Sticker gegen politische Gegner*innen entfernt. Sie befanden sich an der Bushaltestelle Bootsbauerstrasse.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Krossener Straße
06.08.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einem Hauseingang wurde ein Sticker mit der Aufschrift "FCK Antifa" mit einem umgestalteten, verunglimpfenden Zitat entfernt. Der Sticker wird über einen extrem rechten Onlinehandel aus Hildburghausen vertrieben.
Quelle: Bürger*innenmeldung