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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Sprechchöre in der Friedrichstraße

    12/24/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Rahmen einer pro-palästinensischen Demonstration durch Kreuzberg, wurden um ca. 11:30 Uhr Menschen in einem Fast-Food-Restaurant in der Friedrichstraße mit massiven Sprechchöre "Shame on you" angepöbelt.
    Hintergrund: Franchise-Filialen in Israel verteilten 100.000 kostenlose Mahlzeiten an Soldaten der israelischen Armee, Krankenhäuser und betroffene Zivilist*innen und gewährten uniformierten Soldaten, Sicherheits- und Rettungskräften seit Kriegsausbruch einen 50- prozentigen Rabatt.

    Quelle: Twitter
  • Transfrau in der U7 beleidigt

    12/23/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der U-Bahn U7, in Richtung Rudower Höhe, in der Gneisenaustraße äußerte sich ein Mann gegenüber einer Transfrau LGBTIQ*-feindlich. Beim Aussteigen beleidigte er sie mit dem Wort "Ekelhaft!".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Diskriminierung an einer Schule

    12/13/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es wurde eine sozialchauvinistische Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antisemitische Schmiererei in der Dolziger Straße

    12/12/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Dolziger Straße wurde die sich gegen Israel richtende antisemitische Schmiererei „For Peace against Terror“ mit ein Davidstern darunter angebracht. Von einer anderen Person wurde die antisemitische Schmiererei positiv umgedeutet, der Davidstern durchgestrichen und die Schmiererei mit „We stand with Israel“ und einem Herz ergänzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitsche Schmiererei im U-Bhf. Kottbusser Tor

    12/12/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Wand des U-Bahnhofs Kottbusser Tor auf dem Gleis der U8 Richtung Hermannstraße wurde zwischen Treppe und Kiosk eine Schmiererei von einem Davidstern mit einem integrierten Hakenkreuz entdeckt. Darunter stand das Wort „Ironie“.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei im U-Bhf. Schlesisches Tor

    12/09/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Schlesisches Tor in Richtung Görlitzer Straße hatte jemand "free Palastine from Hamas" geschrieben. Eine andere Person hatte "Hamas" durchgestrichen und "Germany israhell" daneben geschrieben.
    Quelle: Twitter
  • Antisemitische Schmiererei in der Ohlauer Straße

    12/07/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Ohlauer Straße wurde die Sprayerei "Support Israel" mit "if you like genocide" kommentiert. In diesem Fall liegt ein antisemitischer Vorfall vor, da mit dem Kommentar eine pro-israelische Botschaft in das Gegenteil umgedeutet wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz am Kottbusser Tor

    12/05/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Tür im U-Bahnhof Kottbusser Tor wurde ein Hakenkreuz in einen Davidstern (ca. 30 x 30 cm, schwarzer Edding) geschmiert. Die von einer Person informierte Security (fünf Personen) interessierte sich nicht dafür, sie liefen vorbei. Eine weitere, zufällig vorbeikommende Person interessierte sich hingegen für die Schmiererei, strich mit der Hand darüber, schlug mit der Hand darauf und feierte die Schmiererei mit den Worten "Das ist die Wahrheit". Eine weitere, unbekannte Person hat das Hakenkreuz in der Folge unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Kreuzberger Puppentheater von Antisemitismus betroffen

    12/05/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch auf das in Deutschland einzigartige jüdische und interkulturelle Puppentheater "Bubales" wirkt sich seit 7. Oktober 2023 der stärker werdende Antisemitismus aus. Bisher waren in den Vorstellungen keine Konflikte zwischen Jüd*innen und Muslimen bekannt. Nun müssen Vorstellungen unter Polizeischutz stattfinden (z. B. Feld-Theater in Berlin-Mitte) oder werden ganz abgesagt, da Auftrittsorte nicht mehr für die Sicherheit der Puppenspieler*innen garantieren können oder begründen das mit der Aussage "Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, dass türkische Kinder in ein jüdisches Puppentheater gehen."

    In einer Schule in Kreuzberg kam es zu einem Zwischenfall mit etwa fünf 10jährigen Jungen, die „Allah-hu-abar“ riefen. Die Erzieher*innen schritten erst ein, als das Theaterspiel unterbrochen wurde.

    In den letzten Tagen kam es auch zu antisemitischen Hass-Kommentaren in Sozial Media Bereich, wie z. B. „Ich möchte die Gehirne meiner Kinder nicht mit jüdischen Unsinn füllen lassen. Israel bekommt was es verdient!" oder „Terroristen Programm!“

    Quelle: Bubales, Süddeutsche Zeitung vom 07.11.23, RBB-online vom 18.11.23, ARD MOMA vom 05.12.23
  • Antisemitischer Sticker in der Kreutzigerstraße

    12/04/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Parkscheinautomaten in der Kreutzigerstraße wurde ein antisemitischer Sticker vom BDS mit Grafiken und dem Slogan „From the river to the see“ entfernt.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Racial Profiling im Görlitzer Park

    12/04/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 16:00 Uhr wurde eine schwarze Person von zwei Polizisten vor dem Rodelplatz-Hügel angehalten und sofort durchsucht. Die Person wurde zum Einsatzfahrzeug in der Curvystraße begleitet und überprüft. Die Person erhielt einen mündlichen Platzverweis und durfte nicht zurück in den Park, obwohl die Personalienüberprüfung und die Durchsuchung keinerlei Ergebnisse zu Tage förderten. Weitere Personen (viele Eltern mit rodelnden Kindern) wurden nicht kontrolliert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Fehlende Barrierefreiheit in Wohnhaus

    11/30/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Kreuzberger Mehrfamilienhaus mangelt es an Barrierefreiheit, obwohl sich mehrere Mietparteien seit Jahren dafür einsetzen. Eine Person mit Rollstuhl leidet stark unter der Situation.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Video diskreditiert demokratische Parteien

    11/27/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Die BBV-Fraktion der AfD Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichte auf ihrer Facebookseite das Video eines "Sonntagsspaziergangs". Gezeigt werden gefälschte Aufkleber, im Design der jeweiligen demokratischen Partei. Auf den Aufklebern sind politische Forderungen abgebildet, die nicht den Inhalten der Parteien entsprechen und die sie verächtlich machen sollen. Dabei wird bewusst auf Narrative der extremen Rechten zurückgegriffen, die beispielsweise rassistisch sind. Die Aufkleber wurden im Umfeld des Willi-Brandt-Hauses, der Parteizentrale der SPD in Kreuzberg, am Konrad-Adenauer-Haus der CDU, am Karl-Liebknecht-Haus der Partei Die Linke, vor der Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/ Die Grünen und am Hans-Dietrich-Genscher-Haus der FDP (alle vier im Bezirk Mitte) im Video gezeigt. Wer die Aufkleber angebracht hat, ist nicht bekannt. Bereits 2021 vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus waren diese Aufkleber im Berliner Straßenland aufgetaucht.
    Quelle: Facebook
  • Sozialchauvinistische Beleidigung in der U-Bahn

    11/24/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:30 Uhr schläft eine offensichtlich obdachlose Person in der U-Bahn Höhe Hermannplatz/ Südstern. Eine einsteigende Frau beginnt den Mann lauthals zu beleidigen. Sie sprach daraufhin auch in abwertender und beleidigender Weise gegenüber der obdachlosen Person Mitreisende an, vermutlich um Zuspruch zu erhalten. Trotz der Aufforderung von Mitreisenden, die Beleidigungen zu unterlassen, pöbelte sie weiter bis sie ausstieg. Beim Aussteigen schrie sie nochmals beleidigende Worte in Richtung der obdachlosen Person und zeigte auf diese.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Diskriminierung an einer Schule

    11/22/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antisemitische Schmiererei am Kottbusser Tor

    11/16/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einer Bank auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Kottbusser Tor wurde folgende Schmiererei entdeckt: Ein Hakenkreuz in einen Davidstern integriert. Daneben steht der Schriftzug: "die Ironie zu dem zu werden was man einst gehasst hat".

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei am U-Bhf. Samariterstraße

    11/16/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einem Großplakat für eine Rasiererwerbung war eine Person mit Halbglatze abgebildet. Auf den Kopf der Person wurde das Wort "Jude" geschmiert. Die Schmiererei wurde von mehreren, unabhängig voneinander meldenden Person als antisemitisch eingestuft. Zwischenzeitlich wurde von Unbekannten das Wort "Jude" durchgestrichen und mit "Nazis raus" kommentiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behinderung journalistischer Arbeit auf antisemitischer Demo am Kottbusser Tor

    11/16/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:00 Uhr demonstrierten mehrere Hundert Menschen am Oranienplatz zum Hermannplatz gegen Israel. Es wurde u. a. ein Schild mitgeführt "Israel kills children and Olaf supports it". Zudem wurde am Kottbusser Tor ein Fotojournalist in seiner Arbeit behindert. Eine Person versuchte, eine Wasserflasche auf das Equipment zu entleeren.

    Quelle: Twitter
  • Rassistischer Angriff auf Mitarbeiter

    11/14/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Friedrichshainer Bildungsprojekt von und für geflüchtete Menschen, versuchte eine Person, gegen die einen Tag zuvor ein Hausverbot ausgesprochen wurde, sich gegen 16:10 Uhr gewaltsam Zutritt zu verschaffen und verletzte dabei einen Mitarbeiter schwer. Zudem drohte der Angreifer dem Mitarbeiter, ihn umzubringen. Der Mitarbeiter erhielt Unterstützung durch Helfende. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: ITAP e. V.
  • Projekt-Mitarbeiter wurde rassistisch beleidigt, bedroht und angegriffen

    11/13/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Friedrichshainer Bildungsprojekt von und für geflüchtete Menschen, hat eine Person gegen 11:30 Uhr einen Mitarbeiter rassistisch beleidigt, bedroht und angegriffen. Die Person erhielt Hausverbot. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: ITAP e. V.
  • Antisemitische Plakate und Bedrohung eines Pressevertreters auf Demo in Kreuzberg

    11/11/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Bei einer pro-palästinensischen Demo, die am Nachmittag am Oranienplatz Richtung Platz der Luftbrücke startete, kam es zu Festnahmen durch die Polizei. In Sprechchören und auf Schildern und Transparenten forderten die Teilnehmer*innen u. a. Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid. Es wurden Plakate mit strafbaren Inhalten mitgeführt, wogegen die Polizei vorging. Zudem wurden die Personalien einer Ordnerin der Demo aufgenommen, weil sie einen Pressevertreter bedroht hatte.

    Quelle: Tagesspiegel vom 11.11.23
  • Frau am Kottbusser Tor in U-Bahn Gleise geschubst

    11/11/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem U-Bhf. Kottbusser Tor wird eine Frau von einer Männergruppe erst verbal schikaniert und dann in die Gleise geschubst. Passant*innen konnten die Frau retten, kurz bevor der Zug einfuhr. Die Täter konnten fliehen. Aus Angst vor Racial Profiling verzichtete die Betroffene auf das Hinzuziehen der Polizei.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • NS-Verharmlosung in der Friedrichstraße

    11/10/2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Friedrichstraße, nahe Checkpoint Charlie, filmten gegen 18:45 Uhr zwei junge Männer mit ihren Handys. Sie riefen "Heil Hitler" und etwas über den Untergang des Abendlandes.

    Quelle: Twitter
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