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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Äußerungen eines Livestreamers in Alt-Hohenschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am Nachmittag wurde im öffentlichen Raum nahe der Schalkauer Straße eine Person dabei beobachtet, wie sie einen lautstarken Livestream mit rassistischen Inhalten auf der Plattform TikTok durchführte und Passant*innen ungefragt filmte.

    ​In dem fortlaufenden Livestream äußerte sich die Person mehrfach negativ über die Stadt Berlin sowie über das Thema Migration. Dabei fiel unter anderem die nationalistische, rassistische und ausgrenzende Parole, Berlin müsse „wieder deutsch werden“.

    ​Eine nachträgliche Überprüfung des öffentlich zugänglichen Profils der Person durch die meldende Person ergab zudem eine deutliche Nähe zur extrem rechten Szene. Auf dem Account wurde unter anderem ein Video hochgeladen, das einen Informationsstand der Neonazipartei „Die Heimat“ (ehemals NPD) am 13.6.2026 am nahegelegenen Allee-Center (Landsberger Allee 277) positiv darstellt und bewirbt. Die Inhalte des Accounts vermitteln insgesamt eine starke Sympathie für die Positionen dieser Partei.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber am Roederplatz

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt am Roederplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden und unkenntlich gemacht.

    In der Möllendorffstraße Nähe Stadtpark Lichtenberg wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Verbotener SS-Spruch in Alt-Hohenschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Siegfriedstraße wurde ein älterer Neonazi mit dem auf den Arm tätowierten NS-verherrlichenden und in Deutschland verbotenen Wahlspruch der Waffen-SS "Meine Ehre heißt Treue" in Frakturschrift gesehen.

    Die Verwendung des Spruchs ist nach §86a des Strafgesetzbuchs (StGB) als Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafbar. Das Gesetz verbietet das öffentliche Zeigen, Tragen und Verbreiten solcher Symbole und Parolen. Das gilt für Tätowierungen gleichermaßen wie für Textilien oder Flaggen.

    In der Simon-Bolivar-Straße Ecke Goeckestraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und unkenntlich gemacht. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Support your local Anti-Antifa" in Kombination mit einem durchgestrichenem Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Anarchiezeichen und einem durchgestrichenen Black lives matter-Symbol.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimische Schmiererei in Tegel

    17.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Kreuzung Gorkistraße Ecke Buddestraße wurde mit einem schwarzen Stift "Fuck Islam" auf einen Ampelpfahl geschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitischer Sticker in der Kottbusser Straße

    17.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Bushaltestelle in der Kottbusser Straße wurde ein Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmiererei in Mitte

    17.06.2026 Bezirk: Mitte

    In einer Toilette eines Theaters in Berlin Mitte wurde die Schmiererei "Satanyahu" entdeckt. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ein klassisches antisemitisches Narrativ.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    17.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße wurde neben einer Kneipe ein rassistischer Aufkleber aus einem Naziversand gemeldet. Auf dem Motiv war der NS-verherrlichende und antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.

    In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Überklebt Du Zecke" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Logo, einem durchgestrichenen Anarchie-Symbol und einer durchgestrichenen Flagge der "Antifaschistischen Aktion".

    An der Bushaltestelle Nöldnerplatz wurde außerdem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Raus mit die Viecher" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    In der Archenholdstraße wurde ein weiterer Naziaufkleber mit der rassistischen Parole "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Verherrlichung in Kneipe in Lichtenberg-Mitte

    17.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Person beobachtete an ihrem Probearbeitstag in einer Kneipe in Lichtenberg-Mitte eine massive Präsenz der lokalen Neonazi-Szene.

    Mehrere Gäste begrüßten sich beim Betreten des Lokals offen mit dem verbotenen Hitlergruß („S… H…“) und es wurden Hakenkreuze und neonazistische Zahlencodes gesichtet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Facebook
  • Reichsbürger-Aufkleber in Spandauer Neustadt

    17.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Schönwalder Straße wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund 1871" auf dem Schaukasten eines Stadtteilzentrums entdeckt. Die auf dem Aufkleber genannte Website enthält rassistische sowie den Nationalsozialismus verharmlosende Inhalte.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register, Stadtteilzentrum Paul Schneider Haus
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Weißensee

    17.06.2026 Bezirk: Pankow

    Vor einer Schule in der Buschallee wurde der Zahlencode „1161 Connection“ entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Zahlencode, der sich gegen Antifaschismus richtet.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    16.06.2026 Bezirk: Spandau

    Am Spekteweg wurden am Vorgartenzaun eines Jugendzentrums, das Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen Sozialberatung, Gruppenaktivitäten, Sportangebote usw. anbietet, zwei Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber stand: „Go Woke Go Broke“. Dieser Slogan wird häufig von US-amerikanischen rechtskonservativen Gruppen benutzt. Dort wird „woke” als abwertender politischer Begriff verwendet, um Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit negativ darzustellen.

    Der weitere Aufkleber trug die Aufschrift „Antidemokratische Waschlappen“ und richtete sich auch in seiner Bildsprache gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Jugendtreff Kandeler Weg
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und Neonaziaufkleber in Spandau

    16.06.2026 Bezirk: Spandau

    Im Koeltzepark wurden zwei Aufkleber an verschiedenen Seiten im Park entdeckt. Einer davon trägt die Aufschrift „Zecken-Jagt-Kommando Deutschland 49“ entdeckt. Der Aufkleber überklebte einen antifaschistischen Aufkleber.

    Ein weiterer teilweise entfernter Aufkleber trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen nationalsozialistischer Aussagen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    16.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Peetzseestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    In der Klutstr. wurden drei Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels sowie ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    16.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tram-Haltestelle "Prerower Platz" wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "LGBTQ brechen - Natürliche Familien fördern!".

    In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter "FCK Antifa"-Aufkleber gefunden.

    Außerdem wurde in der Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Seehausener Straße ein Aufkleber mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge als Motiv entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Kundgebung in Tiergarten

    16.06.2026 Bezirk: Mitte

    Ca. 15 polnische extreme Rechte der "Bewegung des Schutzes der Grenzen" hielten am Gedenkort für die polnischen Opfer im 2. Weltkrieg in der Straße des 17. Juni eine Kundgebung ab und wollten dort ungenehmigt ein großes Holzkreuz errichten. Dabei kam es zu Gerangel mit der Polizei und einer Festnahme als die Polizei die Aufstellung verhinderte.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche und NS-verherrlichende Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    16.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße Ecke Archenholdstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die LGBTIQ*-feindliche Parole "Gender mich nicht voll" abgebildet.

    In der Zillepromenade wurde auf einem Infokasten ein NS-verherrlichendes Aufklebermotiv aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Darauf war die Parole "Deutsches Reichsgebiet" in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen. Daneben klebte auch noch ein bereits entfernter, aber noch zu lesender Naziaufkleber mit der rassistischen Aufschrift "One nation, one people, stop immigration, defend europe!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Weißensee

    16.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Gustav-Adolf-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt. Der Inhalt des Aufkleber äußerte sich rassistisch gegenüber Palästinenser*innen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Schmiererei in Wilmersdorf

    16.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Aufzug eines Nachbarschaftshauses in Wilmersdorf wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt. Auf einem Plakat für ein Beratungsangebot für Geflüchtete wurde "Schmaretzer" geschmiert. Gemeint ist das Wort "Schmarotzer", welches häufig als Beleidigung gegenüber Geflüchteten verwendet wird.

    Quelle: Demokratiebüro CW
  • Rassistische Schriftzüge in Adlershof

    16.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Arndtplatz wurden erneut rassistische Schriftzüge auf Bänken und einem Mülleimer entdeckt, darunter die Parolen "Ausländer raus!", "K***SCHWEINE verpisst EUCH!", "ISLAM = TERROR" und "Fuck Linke".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Sachbeschädigung an einer Bank am Springbrunnen Mehringplatz

    16.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die vom Projekt StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt Ende letzten Jahres am Springbrunnen am Mehringplatz aufgestellte StoP-Bank mit der Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen“, wurde beschädigt. In die Bank wurden mehrere Hakenkreuze geritzt, sowie die völkischen Parolen „Ehre, Stolz“ und weitere, nicht eindeutig erkennbare Schmierereien angebracht.
    Am 19.06.26 wurde die Bank von Mitarbeiter*innen abgeschliffen und neu bemalt.

    Quelle: StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt
  • Sachbeschädigung an Jugendclub in der Köpenicker Dammvorstadt

    16.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Fassade eines Jugendclubs in der Seelenbinderstr. wurden ein Hakenkreuz, Sig-Runen, der Zahlencode "88" sowie das Kürzel "NS" entdeckt. Der Jugendclub war bereits in der Vergangenheit mehrfach Anfeindungen durch die extreme Rechte ausgesetzt.

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick
  • Schmiererei der "Nationalrevolutionären Jugend" in Lichtenberg-Nord

    16.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rhinstraße - nördlich vom S-Bahnhof Friedrichsfelde - wurde eine Schmiererei der neonazistischen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") der Mutterpartei "Der III. Weg" entdeckt. Über eine Werbung für eine Cannabis-Messe wurde in schwarzer Farbe der Schriftzug "Kampfsport statt Drogen - NRJ" getaggt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen u.a. in Oberschöneweide

    16.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Nalepastr./ Helmholzstr. wurde an einem Straßenschild der Schriftzug "FCK ANTIFA" und an einer Laterne der Schriftzug "FCK 161" entdeckt.

    In der Nalepastr. wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

    15.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Markgrafenstraße wurden die Schmierereien "FCK KIKES" an einem Laternenpfal und "KILL ALL KIKES!" nahe eines Einkaufsladens in der Rudi-Dutschke-Straße unkenntlich gemacht.

    "Kike" ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Gropiusstadt

    15.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Rund um den Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber propagierte „Make Germany great again“, ein weiterer richtete sich mit dem Slogan "Gegen den Linksterror" und einer Faust, die das Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt, gegen antifaschistisches Engagement.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    15.06.2026 Bezirk: Pankow

    An verschiedenen Orten wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese befanden sich u. a. am S-Bahnhof Pankow, in der Neumannstraße und Arnold-Zweig-Straße. Die Aufkleber hatten u. a. die Slogan "FCK Grüne" (Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow), "Hart.Sauber.Gesund" ("III. Weg" / Neumannstraße Ecke Elsa-Brandström-Straße), "Der III. Weg" (Neumannstraße Ecke Greta-Garbo-Straße) sowie die Sprüherei "NRJ AREA".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Gropiusstadt

    15.06.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des U-Bahnhofs Zwickauer Damm in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf wurde "Antifa verbieten!" gefordert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Pöbelei in Lichtenberg-Nord

    15.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Vorbeilaufen wurde das Gespräch zweier älterer Männer (ca. Mitte 40 bis 50 Jahre alt) in der Atzpodienstraße akustisch wahrgenommen. Einer der Männer äußerte sich dabei lautstark mit den Worten: „Die scheiss Antifa, die können ja heutzutage nur Inzest betreiben und dich als Nazi beschimpfen, wenn du ne Meinung hast“. Es folgten weitere Aussagen ähnlichen Inhalts.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Heinersdorf

    15.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am Steinberg Ecke Heinersdorfer Straße wurde ein transfeindlicher Aufkleber mit der Aufschrift „Es gibt nur zwei Geschlechter“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine zerrissene Pride-Flaggen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Diskriminierung in Pankow

    15.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Rathausgalerie an der Breiten Straße wurde eine nicht-binäre Person diskriminiert. Bei der Bestellaufnahme wurde die Person zunächst unwissentlich misgendert. Nachdem sie darauf hingewiesen hatte, dass sie als nicht-binäre Person angesprochen werden möchte, reagierte die Bedienung mit Lachen und bezeichnete die Person als „verrückt“. Auch nachdem die betroffene Person erklärte, dass Misgendern eine Form der Diskriminierung darstellt, wurde sie erneut ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • LGBTIQ*feindliche Diskriminierung in Pankow-Zentrum

    15.06.2026 Bezirk: Pankow

    Eine nicht binäre Person wurde in einem Eiscafé in einem Einkaufszentrum diskriminiert. Die betroffene Person wurde bei der Aufnahme ihrer Bestellung zunächst mit dem falschen Geschlecht angesprochen. Nachdem sie die Mitarbeitende darauf hingewiesen hatte, dass sie als nicht binäre Person angesprochen werden möchte, wurde sie ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet. Auch nachdem die betroffene Person erklärte, dass Misgendern eine Form der Diskriminierung darstelle, wurde sie erneut ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg

    15.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wurde der neonazistischte Zahlencode "8814" entdeckt. Der Zahlencode ist die Verbindung der extrem rechten Zahlencodes „14“ für das rassistische Bekenntnis der „Fourteen Words“ und „88“ als Code für „Heil Hitler“.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    15.06.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Pöbeleien und Sachbeschädigungsversuch am S-Bahnhof Nöldnerplatz

    15.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am Abend des 15. Juni 2026 rief ein alkoholisierter Mann am S-Bahnhof Nöldnerplatz lautstark rassistische und migrationsfeindliche Parolen, darunter „Scheiß K*nack*n“ und „Scheiß Ausländer“. Im Anschluss versuchte der Mann, die Scheiben des dortigen Wartebereichs an der Bushaltestelle zu zerschlagen, was ihm jedoch nicht gelang.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Altglienicke

    15.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Kiezladen "WaMa" im Kosmosviertel wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "Ein-Prozent"-Aufkleber in Weißensee

    14.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Buschallee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Inhalt des Aufklebers ist rassistisch.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschönhausen

    14.06.2026 Bezirk: Pankow

    An dem Schloßpark-Ausgang Siegfriedstraße sowie Siegfriedstraße Ecke Rolandstraße wurden ein extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    14.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Damerowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuze in Steglitz

    14.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Laterne auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Südende in Steglitz waren mehrere Hakenkreuze eingeritzt. Zusätzlich waren dort Hakenkreuze mit Farbe geschmiert worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Hakenkreuz in Baumschulenweg

    14.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Unter der Brücke über den Britzer Verbindungskanal in der Baumschulenstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in der Friedrichstraße

    14.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch "BIG UP HAMAS" (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Pöbelei gegen politische Gegner*in in Wilmersdorf

    14.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Nachdem eine Person an der Bushaltestelle "Volkspark Wilmersdorf" nicht in Fußball-Fangesänge für das deutsche Team einstimmte, wurde die Person entmenschlichend als "Zecke" und "links-versifft" beleidigt.

    Quelle: Register CW via Signal
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