Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Seelenbinder Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Es fand ein transfeindlicher Vorfall im Bezirk Mitte statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, in der Grenadierstraße, wurde ein Aufkleber der extrem rechten „Identitäre Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
Am Rande der Demonstration "Feminism Unlimited" wurden Demo-Teilnehmerinnen am Rosa-Luxemburg-Platz von einer Frau mit rechten antifeministischen, queerfeindlichen und rassistischen Bemerkungen behelligt.
In der Egmontstraße wurde auf einem Verkehrsschild ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gefunden und entfernt.
In der Maxstraße Ecke Schulstraße in Wedding wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte von einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.
An einem Bauzaun auf dem Platz am Kaisersteg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Rathenaustr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Im Kissingenstadion in der Forchheimer Straße wurde eine Gruppe von sechs Personen entdeckt, die dort gemeinsam Kampfsport trainierte. Vor Ort wurden außerdem Sticker der neonazistischen Kleinstpartei „III. Weg“ geklebt. Der Sticker wurde entfernt.
In einem Zug der U8 wurde eine nichtbinäre Person von zwei Männern LGBTIQ*-feindlich beleidigt und mehrfach geschlagen. Die betroffene Person erlitt Brüche im Gesicht und einen abgebrochenen Zahn. Die Täter stiegen am Bahnhof Voltastraße aus.
In der Ringslebenstraße und im Heideläufer Weg in Buckow wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Neben Keltenkreuzen wurde dort eine Odalrune entdeckt. Die Schmierereien wurden inzwischen übermalt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
Am Abend wurde ein Jugendlicher, der mit seiner Familie (Eltern, Kind im Kinderwagen und ein Kleinkind) am S-Bahnhof Köpenick unterwegs war, im Gedränge der Abreise von einem Union-Fan aus rassistischer Motivation angegriffen.
In der Berliner Straße wurde neben den Eingang der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen" der Slogan "Links Faschos" gesprüht.
Es fand ein transfeindlicher Vorfall im Bezirk Mitte statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Ortsteil Mitte wurde ein Wohnungstürschild mit dem Schriftzug "Jude" markiert.
Gegen 21:25 Uhr befanden sich sechs betrunkene Jugendliche hinter dem Ostbahnhof. Sie riefen "Scheiß Juden!" und zeigten Hitlergrüße.
An der Rennbahnstraße Ecke Roelckestraße wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die den Nationalsozialismus verherrlichen und rassistisch sind. Zu sehen waren zwei Hakenkreuze, der Schriftzug „Heil Hitler“ sowie eine weitere rassistische Schmiererei mit dem N-Wort.
In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Altenhofer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Abschieben schafft Wohnraum".
An der Tramhaltestelle Altenhofer Straße wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" mit der queerfeindlichen Aufschrift "Homopropaganda stoppen!" gefunden und entfernt.
Zudem wurde an der Tramhaltestelle Altenhofer Straße auch noch ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" in Kombination mit einem Reichsadler und einer Aufkleberumrandung in den Farben der Reichsflagge gemeldet und entfernt.
Am Fehrbelliner Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Es wurden also Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Die Inhalte können daher als rassistisch gewertet werden.
Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt, ist jedoch ein politischer Kampfbegriff, der in rechten bis extrem rechten Kreisen Verbreitung findet. Dort dient er als Euphemismus für die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Nutzung und Bedeutung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.
An der Kreuzung Schnellerstr./ Flutstr. wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.
An der Tramhaltestelle Am Steinberg wurde ein Plakat sowie ein Aufkleber der kleinen neonazistischen Partei „Der III. Weg“ entdeckt. Auf dem Plakat ist „NRJ“, die Jugendorganisation der neonazistischen Partei „Der III. Weg“, abgebildet. Das Plakat wurde entfernt. Der Aufkleber trägt die Aufschrift: „Wo wir sind, kämpfen Deutsche wie Löwen! Kampf der Rotfront. Partei & Bewegung“ und wurde auch entfernt.
Eine Frau ging die Hermann-Hesse-Straße entlang und kam an zwei Männern Anfang 20 vorbei. Diese waren stark alkoholisiert und verhielten sich laut, während sie Musik hörten. Einer der Männer spuckte die betroffene Person an, während der andere lachte. Anschließend beleidigte der erste Mann die betroffene Person auf Deutsch mit dem N* Wort und forderte sie auf, die Straße sofort zu verlassen.
In der letzten Nacht wurde ein Brandanschlag auf eine Kultureinrichtung in Friedrichshain verübt, die sich als Ort für African und Afro-Diasporic creatitvity versteht. Der Brandanschlag wurde am technischen Gebäude der Einrichtung verübt, wodurch ein Schaden an der Entlüftungsanlage entstand. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern. An der Hauswand und an der Lüftungsanlage waren u. a. Hakenkreuze und die Zahl "88" gesprüht.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten drei Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
An der Kreuzung Triglawstr./ Im Hasenwinkel, Waldstr./ Im Haselwinkel und Waldstr./ Eichenstr. wurde jeweils der Schriftzug "NRJ" entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Mentellinstr./ Fuststr. wurden an einer Hauswand die Schriftzüge "Antifa bekämpfen" und "Fuck Antifa" entdeckt.
Auf einer Bank am Müggelsee in der Nähe von Rübezahl wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
Im Bereich Edisonstr., Helmholtzstr., Mentellinstr. und Wattstr. wurden insgesamt ca. 20 Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
In der Thomas-Müntzer-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Auf dem Adlergestell wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
Rund um einen großen Supermarkt in der Schnellerstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen, die diese als "Zecken" bezeichneten, sowie ein antifemistischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache und sieben Aufkleber der "Patriotischen Aktion", entdeckt und entfernt.
In der Brückenstr. wurde ein transfeindlicher Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An einem Technikschrank im U-Bhf. Hallesches Tor (U6) wurden sechs mit blauem Edding geschmierte Hakenkreuze und der Schriftzug "Heil Hitler" überklebt.
An der Ecke Bürknerstraße/Hobrechtstraße wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt und entfernt.
An der Ecke Daumstraße/Pohleseestraße riefen drei junge Männer gegen 21:30 Uhr den Slogan: „Der Führer, der Führer, unser Führer".
Bei einem Fußballspiel auf einem Sportplatz in Steglitz beleidigte ein Trainer wiederholt eine spielende Person des gegnerischen Teams transfeindlich.
Als die Trainerin der betroffenen Person den Schiedsrichter auf die anhaltenden Beleidigungen aufmerksam machte, griff dieser nicht ein, sondern drohte ihr stattdessen mit einer roten Karte.
Einige Spielerinnen aus dem Team des Trainers, von dem die Beleidigungen ausgingen, zeigten sich solidarisch: Eine unterstützte die Beschwerde der gegnerischen Trainerin gegenüber dem Schiedsrichter, eine weitere forderte ihren Trainer auf, die Beleidigungen zu unterlassen.
Auf der Sonnenallee wurde eine Schmiererei entdeckt, die abspricht, dass Israel ein echter Staat sei.
Ausgehend von Potdamer Platz zog eine Demonstration mit mehreren Hundert Teilnehmenden durch den Bezirk Mitte. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten“. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Mit den Parolen "There is only one state - Palestine 48" und "Free Palestine - from the river to the sea" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. An der Demonstration beteiligten sich auch verschwörungsideologische Gruppen
In Karlshorst wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gefunden. Aufschrift: "Kein Bock auf Antifa".
Am Schild der Bushaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Schnellerstr. und in der Straße Am Werkstor wurden insgesamt ca. 25 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Darunter waren auch Aufkleber, die diese als "Zecken" bezeichneten.
In der Schloßstraße wurde an einem Straßenschild ein Sticker der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
An einem Gebäude in der Mainzer Straße wurden mehrere gemalte und ein eingeritztes Hakenkreuze entdeckt.
In einer sozialen Einrichtung in Lichtenrade beleidigte ein Mitarbeiter einen anderen in homophober Art und Weise.
Am U-Bahnhof Ullsteinstraße wurde vermehrt NS-verharmlosende Propaganda entdeckt. An einer Informationssäule wurde ein Hakenkreuz und die Worte "Heil Hitler" geschmiert. An einer anderen Stelle wurden auf einem weiteren Schild chaotische Schmierereien hinterlassen. Neben einem weiteren Hakenkreuz und einer weiteren "Heil Hitler"-Parole wurden auch die Schriftzüge "Juden und Freimaurer vergasen", "Sieg heil", "AfD ist super", "Björn Höcke mein Führer" und "Wehrmacht" geschmiert.
In der Tram auf dem Sterndamm wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit eisernem Kreuz entdeckt und entfernt.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Halbauer Weg" in Lankwitz wurden rassistische Schmierereien entdeckt. Dort war mehrfach der Spruch "Ausländer raus" geschrieben. Außerdem stand dort in der selben Farbe und Schriftart mehrmals der Schriftzug "AfD".
An der Kreuzung Mentellinstr./ Fuststr. wurde an einer Hauswand der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
An der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, wovon einer diese als "Zecken" bezeichnete.
In der Virchowstraße / Höhe Sportplatz wurde ein Werbesticker mit der Aufschrift "Reds don't read Comics" eines extrem rechten Comic-Verlages aus Dresden entfernt. Der Verlag ist Teil des extrem rechten Netzwerkes "Einprozent" und wird im Umfeld der "Identitären Bewegung" und der so genannten "Neuen Rechten"beworben.
Herausgebracht werden Comics, die extrem rechte Codes, antimuslimisch-rassistische, antifeministische, ethnopluralistische und NS-verharmlosende Bilder und Sprache enthalten.
Im Comic-Universum von "Marvel" ist Hydra eine obskure, esoterische Geheimorganisation, die zur Zeit des Nationalsozialismus als Wissenschaftsabteilung der "SS" gegründet wurde. Name und Inhalt des Verlages schließen an diese Erzählung an.
Eine Gedenkstätte zwischen dem Tempelhofer Feld und der Hermannstraße wurde mit einem antisemitischen Schriftzug beschmiert.
Am Südkreuz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Der Sticker richtete sich grundsätzlich gegen Vielfalt.
Auf Tischen eines Klassenraums in einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurden Hakenkreuze, sowie antisemitische und rassistische Beleidigungen geschmiert.