Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    17.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Straße "Am Bahnhof Westend" wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechter Aufkleber in Wilmersdorf

    17.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Schild der Bücherbox am Leon-Jessel-Platz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung und Partei "Freie Sachsen" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register SZ
  • Hakenkreuz im Wedding

    17.12.2025 Bezirk: Mitte

    Auf einer öffentlichen Toilette am Leopoldplatz wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und durchgestrichen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Beleidigung in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Bahnhofstr./ Seelenbinder Str. wurde am späten Abend eine Person mit NS-verherrlichenden Worten beschimpft. Die betroffene Person wartete an der Bushaltestelle, als ein Mann, der vorbeiging, sie anschrie: "Sie gehören ins Gas!“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Mittag wurde ein Busfahrer während seiner Pause an der Haltestelle in der Borgmannstr. von einem Autofahrer aggressiv rassistisch angepöbelt, mit den Worten: „Ihr fahrt hier die Leute tot, geht einfach zurück in euer scheiß Land.“

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aushang in Charlottenburg

    17.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße wurde ein A4 großer selbstgeschriebener rassistischer Aushang entdeckt und entfernt, der an eine Laterne gekleistert war. Dem Aushang zufolge würden Menschen von einem Regime verfolgt, aufgrund des Vorwurfes rassistisch zu sein. Kritik an Rassismus wird als eine systematische Verfolgung dargestellt, die auch mit dem NS-Regime vergleichbar wäre. Dieser Vergleich ist als NS-Verharmlosung einzuordnen.

    Zudem warb der Aushang für verschiedene extrem rechte Medien und Youtube-Kanäle.

    Quelle: Register CW
  • Angriff auf politische Gegnerin der extremen Rechten in Baumschulenweg

    16.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Mittag beobachtete eine Frau, wie ein Pärchen in der Radenzer Str. in der Nähe des Piratenspielplatzes extrem rechte Aufkleber verklebte. Sie folgte dem Pärchen und entfernte die Aufkleber als der Mann sich umdrehte, aggressiv auf die Frau zukam und sie schlug.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Anti-Antifa-Aufkleber im Weitlingkiez

    16.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Münsterlandstraße Ecke Wönnichstraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv mit dem Inhalt "Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" werden Antifaschist*innen auf ableistische und sozialchauvinistische Weise abgewertet.

    In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Kanals bemerkt und entfernt.

    In der Delbrückstraße Ecke Marie-Curie-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der Parole "Pädophilie bekämpfen - Schützt die Kinder!" entdeckt und entfernt. Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Pöbelei im Sewanviertel

    16.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Laut eines Augenzeugenberichtes schrie ein Mann aus einer Wohnung in der Dolgenseestraße sehr laut antisemitische und volksverhetzende Parolen wie „Du jüdische Drecksau, du sollst im KZ verrecken“. Ein Passant zeigte Zivilcourage und rief zurück, dass der Täter dass Schreien von antisemitischen Parolen unterlassen solle. Danach war wieder Ruhe. Unklar blieb, ob eine weitere gemeinte Person in der Wohnung anwesend war.

    Bereits im März 2023 kam es zu einem ähnlich gelagerten Vorfall: aus der vermutlich gleichen Wohnung in der Dolgenseestraße wurde laut antisemitischer, rassistischer und den Nationalsozialimus verherrlichender Rechtsrock gespielt. In den Texten wurde der NSU (= Nationalsozialistischer Untergrund) verherrlicht. Die Fenster waren zur Straße hin geöffnet, so dass Anwohnende und Spaziergänger*innen davon gestört wurden. (Quelle: https://berliner-register.de/vorfall/09829bfa-9ca6-43a7-b694-51092334cdfd/)

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker in Schöneberg

    16.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Kolonnenstraße wurde ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift "Nett hier, aber sind sie nicht ausreisepflichtig" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Sachbeschädigung in Prenzlauer Berg

    16.12.2025 Bezirk: Pankow

    Entlang der Schönhauser Allee wurden Plakate der Bürgermeisterkandidatin von DIE LINKE entdeckt, die mit einem „Hitlerbärtchen“ verunstaltet wurden.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Karow

    16.12.2025 Bezirk: Pankow

    n einem Telefonkasten an der Kreuzung Straße 47 / Straße 50 in Karow wurde der neonazistische Zahlencode „1161“ ( „Anti-antifaschistische Aktion“) entdeckt.

    Quelle: Pankower Register
  • Verschwörungsideologischer Sticker in Charlottenburg

    16.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde an einem Parkscheinautomat ein Aufkleber von "Auf1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: KidsCourage
  • Anti-antifaschistische Schmierereien am Rummelsburger Ufer

    15.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Rummelsburger Bucht in Höhe der Hauptstraße wurde erneut ein "EHL"(="Einheit Lichtenberg")-Schriftzug in Kombination mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" gemeldet. Dieses Mal auf einer Parkbank.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    15.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Landschaftspark Johannisthal und am Ausgang Arthur-Müller-Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei richteten sich gegen Antifaschist*innen, einer enthielt die rassistische Forderung nach einer sog. "Remigration".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Nationalsozialistische Schmiererei an Schulgebäude in Karlshorst

    15.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeilichen Staatsschutzes betraten am vergangenen Wochenende ein oder mehrere Unbekannte ein Schulgelände in Karlshorst und brachen dort einen Geräteschuppen auf. Ein Anrufer hatte dies am Montagmorgen gemeldet.

    Aus dem aufgebrochenen Schuppen wurden Geräte genommen und auf dem Schulgelände verteilt. Mit Farbsprühdosen, die ebenfalls im Schuppen gewesen sein sollen, wurden mehrere Fenster und Fensterbretter der Schule beschmiert. Zu den Schmierereien zählte nach Angaben der Polizei auch ein nationalsozialistisches Symbol. Zudem wurden mit einer aus dem Schuppen stammenden Kettensäge mehrere Bäume auf dem Schulgelände gefällt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2598 vom 16.12.2025, Tagesspiegel vom 16.12.2025
  • NS-verharmlosender Sticker in der Fuldastraße

    15.12.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Fuldastraße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit NS-verharmlosendem Motiv entdeckt und überklebt. Der Aufkleber zeigte im oberen Teil einen Zaun, der das Wort "Auschwitz" umgab und an dem eine Hakenkreuzfahne wehte. Darunter war ein Zaun abgebildet, der das Wort "Gaza" umgab und an dem eine israelische Fahne wehte.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Beleidigung gegen Kinder in Westend

    15.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Bus X34 auf Höhe des S-Bahnhofes Herrstraße hat eine Frau mehrere Kinder of Color massiv und im aggressiven Ton rassistisch beleidigt. Sie nannte sie u. a. "Drecksratten" und "Massenmörder". Als eine Person eingriff und die anhaltenden Beleidigung stoppen wollte, beleidigte sie die Frau ebenfalls u. a. antisemitisch.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen

    15.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einer Bank im Park in der Wendeschleife der Tram am Müggelseedamm wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Anti-antifaschistische Schmierereien und Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    14.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Skateboardrampe auf der Freizeitanlage in der Karlshorster Straße Ecke Hauptstraße wurde ein Schriftzug der "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen und gegen Antifaschist*innen gerichteten Zahlencode "1161" gemeldet. Zudem war eine Deutschlandflagge und "Come back" aufgesprüht.

    Auch auf einer weiteren Rampe wurde ein Schriftzug der "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen und gegen Antifaschist*innen gerichteten Zahlencode "1161" gemeldet.

    Ebenfalls in der Karlshorster Straße Ecke Hauptstraße wurde ein NS-verharmlosender und antisemitischer Aufkleber gemeldet. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.

    In der Lincolnstraße wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versand entdeckt und entfernt. Auf den Motiven stand "Deutsche Zone", "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität" und "Anti-Antifa" (in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion").

    In der Zachertstraße Ecke Archenholdstraße klebte zudem ein rassistischer Aufkleber, der ebenfalls aus einem Neonazi-Versand stammte. Auf dem Motiv stand die Parole "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise!". Sie wurde entfernt.

    Auch in der Wönnichstraße klebte ein Neonaziaufkleber. Motiv: "Linker Lump zur praktischen Arbeit!". Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind. Entfernt.

    In der Weitlingstraße Ecke Margaretenstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber aus einem einschlägigen Neonaziversand mit der rassistischen Parole "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus". Er wurde entfernt.

    In der Hildegard-Marcusson-Straße Ecke An der Bucht wurde über drei Altglascontainer verteilt großflächig ein "EHL"-Schriftzug in schwarz, rot und gold gesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Bedrohung und Angriff gegen politische Gegner*innen in der S-Bahn

    14.12.2025 Bezirk: Berlinweit

    In der Ringbahn zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Westkreuz wurden gegen drei Uhr Morgens drei Personen, die als politische Gegner*innen der extremen Rechten wahrgenommen wurden, von einer Gruppe aus etwa 15 extrem rechten Jugendlichen bedroht. Diese platzierten sich rings um die betroffenen Personen herum im Waggon, riefen extrem rechte Parolen, machten bedrohliche Gesten und deuteten an, ihre Flaschen auf die Betroffenen Personen zu werfen. Als die drei Personen am Bahnhof Westkreuz ausstiegen, folgten die Angreifer ihnen auf den Bahnhsteig, riefen "Wir werden die Zecken jagen. Wir werden sie alle kriegen", liefen ihnen hinterher und warfen Flaschen nach ihnen. Die Betroffenen versteckten sich unter einer Treppe und konnten in eine einfahrende Bahn einsteigen und sich dadurch von den Angreifern entfernen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Moabit

    14.12.2025 Bezirk: Mitte

    In der Krefelder Straße in Moabit wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Ganz Deutschland hasst die Antifa" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Spindlersfeld

    14.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Spindlersfelder Str./Glienicker Str. wurde ein Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    13.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Münsterlandstraße Ecke Weitlingstrasse wurde ein queerfeindlicher Aufkleber in Form einer durchgestrichenen Regenbogen-Pride-Flagge gemeldet und entfernt.

    In der Eitelstraße wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" entdeckt und entfernt.

    In der Margaretenstraße wurden zwei aus Neonaziversänden stammende Aufkleber gefunden und entfernt. Ein gegen den politischen Gegner gerichtetes Motiv mit der Parole "Good night left side" und ein transfeindliches Motiv mit der Aufschrift "Transformers not welcome".

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel mit der Aufschrift "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein Danke!" entdeckt und entfernt.

    Am U-Bahnhof Tierpark wurde auf einem BSR-Mülleimer ein neonazistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter". Die Hintergrundfarben sind in schwarz-weiß-rot - wie die Reichsflagge - gehalten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Homophober Angriff auf zwei junge Frauen an der Tramhaltestelle Arendsweg

    13.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Arendsweg wurden nach bisherigen Erkenntnissen zwei junge Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homophob beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurden getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Angreifer-Trio in Richtung Große-Leege-Straße. Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beide Frauen wurden vor Ort durch Rettungskräfte versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2580 vom 14.12.2025, Tagesspiegel vom 14.12.2025, Tag 24 vom 14.12.2025, Mannschaft Magazin vom 15.12.2025
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz

    13.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Südende in Steglitz wurde eine NS-verherrlichende Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die verbotene SA-Parole: "Alles für Deutschland", welche auf einen Kasten für Streugut geschmiert worden war. Außerdem wurde im Fahrstuhl am S-Bahnhof eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • NS-verherrlichende Schmiererei im Nibelungenkiez

    13.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Mülltonne bei einem Supermarkt in der Rüdigerstraße, in dem Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten, wurde ein ca. 20 x 20 cm großes, mit schwarzer Farbe aufgemaltes Hitler-Smiley entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Parolen in Niederschöneweide

    13.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am späten Abend wurde in einem Festzelt auf einem Weihnachtsmarkt in der Schnellerstr. das sog. "Sylt-Lied" gespielt, woraufhin eine große Gruppe Menschen anfing rassistische Parolen zu grölen. Mehrere Personen versuchten zu intervenieren und wurden daraufhin angeschrien, beleidigt und aufgefordert sich zu "verpissen", dabei zeigte mindestens eine Person aus der Gruppe den Hitlergruß. Auch der angesprochene DJ interessierte sich nicht für die Situation und ließ das Lied als Abschluss des Abends bis zum Ende laufen ohne auf die rassistischen Parolen zu reagieren.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Köpenick-Nord

    13.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Stellingdamm/ Mahlsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (dt.: Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden. Der Aufkleber stammte von der Partei "Die Heimat".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Transfeindliche Behandlung in Reinickendorfer Klinik

    13.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Eine trans Frau erlebte in einer Klinik in Reinickendorf mehrfach herabwürdigendes transfeindliches Verhalten sowie antimuslimischen Rassismus durch Patient*innen und Mitarbeitende.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Anti-antifaschistische Schmierereien am Rummelsburger Ufer

    12.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am nördlichen Uferweg an der Rummelsburger Bucht Höhe Charlotte-Salomon-Hain wurden auf einer Sitzbank mehrere Schmierereien in Form des Zahlencodes "1161" in Kombination mit dem Kürzel "EHL" (="Einheit Lichtenberg") bzw. einem blauen Kreis mit einem Kreuz darin entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    An der Bucht wurde über zwei Sitzbänke verteilt zudem der neonazistische Zahlencode „1161“ in gesprühter Form gemeldet.

    Ebenfalls An der Bucht auf Höhe der Clara-Grunwald-Straße wurde ein „EHL“-Schriftzug und der neonazistische Zahlencode „1161“ auf einer Mauer gemeldet.

    Auch An den Knabenhäusern wurde der neonazistische Zahlencode "1161" und ein "EHL"-Schriftzug entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Schmiererei in Pankow

    12.12.2025 Bezirk: Pankow

    An einem Mülleimer der BSR in der Berliner Straße wurde die Schmiererei „Israhell“ entdeckt. Durch diese Wortzusammensetzung wird Israel nicht sachlich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die Darstellung knüpft an ein altes antijüdisches Stereotyp an, das Jüdinnen*Juden mit dem Teufel in Verbindung bringt.

    Quelle: Berliner Register
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen