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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Mehrere Wolfsangeln südlich der Frankfurter Allee geschmiert

    08.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Geschmierte Wolfsangeln wurden gleich an mehreren Stellen entdeckt. In weißer Farbe auf dem Boden Wühlisch-/ Ecke Gärtnerstraße, auf einer Fensterbank in der Krossener Straße und in roter Farbe auf einer Bank an der Grünfläche Frankfurter Allee/ Gürtelstraße.

    Weitere, der Wolfsangel sehr ähnlich sehende, Zeichen in weißer Farbe, mit einem kleinen Häckchen an einem Ende des Zeichens, wurden am Ostkreuz Ausgang Sonntagstraße und an einer Ladestation für E-Autos, sowie einen Hauseingang in der Seumestraße angebracht.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Queerfeindlicher Angriff im Berliner Regenbogenkiez

    08.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Schöneberger Regenbogenkiez hat es einen queerfeindlichen Angriff gegeben. Wie die Polizei mitteilte, soll eine erkennbar der LSBTIQ+-Community angehörende Person auf dem Gehweg der Motzstraße aufgehalten haben, als sich zwei Unbekannte auf einem E-Scooter näherten.

    Sie sollen die 38-jährige Person daraufhin geschlagen haben. Diese erlitt Gesichtsverletzungen, lehnte eine medizinische Versorgung jedoch ab.

    Quelle: Tagesspiegel und Polizeimeldung
  • Rassistischer Angriff in Westend

    08.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Vor einer roten Ampel am Theodor-Heuss-Platz musste eine Frau verkehrsbedingt nach einem Spurwechsel teils auf der linken Spur halten. Eine 52-jährige Fahrerin eines dahinter befindlichen Autos ist daraufhin dicht aufgefahren und hat mehrmals gehupt. An der Ampel stieg sie aus, trat an das geöffnete Fenster der anderen Frau, schlug ihr unmittelbar ins Gesicht und beleidigte sie währenddessen rassistisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1289 vom 01.10.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen

    08.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Müggelseedamm/ Fürstenwalder Damm wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war die Forderung nach einer sog. "Remigration" sowie die NS-Losung "Blut und Boden - Treu bis in den Tod" enthalten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Sticker in Reinickendorf-Ost

    08.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Letteallee wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Online-Versandshop mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" unkenntlich gemacht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Wolfsangel am Dong Xuan Center in Lichtenberg-Nord

    08.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Außenwand des Dong Xuan Centers und an der Tramhaltestelle Loeperplatz wurde jeweils eine Wolfsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld gefunden. Die Wolfsangel wurde über einen Schriftzug gesprüht, der zu einem Schüler*innenstreik am 25.9.2026 aufrief.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Altstadt

    07.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Altstadt Spandau kam es zu einer anti-schwarz rassistischen Beleidigung. In der Mönchstraße wurde eine junge, Schwarze Frau von einem jungen, weißen Mann mit dem N-Wort beschimpft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmierereien in Wilmersdorf

    07.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Berliner Straße in Wilmersdorf wurden an verschiedenen Laternenphälen israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Stop Gaza Holocaust" und "Fuck ZIOs". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll. Zudem ist die Gleichsetzung der Gewalt im Gaza-Streifen mit dem Holocaust als Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus zu bewerten.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Neu-Hohenschönhausen

    07.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Prerower Platz wurden zwei gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" gefunden und entfernt.

    Auf der Falkenberger Chaussee, in der Nähe der Tramhaltestelle Welsestraße, wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    07.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Hohenschönhausen wurde ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Slogan "Fck Antifa" gefunden und entfernt.

    Zudem befand sich auf einem Mülleimer an der Haltestelle Hohenschönhausen ein geschmierter Neonazi-Zahlencode in Form einer "1161".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Pankow

    07.09.2026 Bezirk: Pankow

    Ein 17-Jähriger wurde in der Kavalierstraße in Pankow von einer Person von hinten angegriffen und zu Boden geschlagen. Dabei wurde er homophob beleidigt und erlitt Kopfverletzungen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Berliner Zeitung, 09.09.2026
  • Neonazi-Propaganda in Gesundbrunnen

    07.09.2026 Bezirk: Mitte

    Auf der Badstraße wurde ein Schriftzug mit den Buchstaben „NRJ“ gefunden, der Abkürzung für "Nationalrevolutionäre Jugend", der Jugendorganisation der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    07.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Aufkleber in Alt-Friedrichsfelde

    07.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Einbecker Straße wurden fünf Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war der rassistische Slogan "Remigration rettet Leben" in Kombination mit der Internetadresse der Kampagne zu sehen. Die Aufkleber wurden zum Teil auf Wahlplakate der Linkspartei verklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Äußerung in Altstadt

    07.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße äußerte eine Frau sich rassistisch und sagte: „Ausländer müssen raus.“ Ein Mann sprach die Frau darauf an und erklärte ihr, dass ihre Aussage rassistisch sei. Daraufhin ärgerte sich die Frau und ging weiter.

    Quelle: Register Spandau
  • Schmierereien gegen Antifaschismus in Alt-Lichtenberg

    07.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rhinstraße am Rande des Landschaftsparks Herzberge wurde auf einem Mülleimer ein neonazistischer Zahlencode in blauer Farbe in Form einer "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Auch auf einer Hauswand in der Rhinstraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" gemeldet. Hier mit einem schwarzen Stift aufgebracht und in Kombination mit einem "White Power"-Zeichen.

    In der Dietlindestraße wurden zudem zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden. Auf diesen standen die Parolen "Good night left side" in Kombination mit zwei schwarz-weiß-roten Reichsflaggen und "Linker Lump zur praktischen Arbeit!". Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Transperson am Mehringplatz mit Schusswaffe bedroht

    07.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der vergangenen Nacht wurde eine heranwachsende Person am Mehringplatz von zwei bislang unbekannten Männern mit einer Schusswaffe bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 18-jährige Person gegen 1:30 Uhr auf einer Bank am Mehringplatz gesessen haben, als zwei Unbekannte an sie herangetreten seien. Die beiden sollen sie unter anderem nach ihrer geschlechtlichen Identität gefragt haben. Nachdem sie angegeben habe, eine Transperson zu sein, sei sie von einem der Männer mit einer Schusswaffe bedroht worden. Sie flüchtete daraufhin und alarmierte die Polizei. Die Tatverdächtigen konnten im Bereich des Tatortes nicht mehr angetroffen werden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1135 vom 07.09.26
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Mitte

    06.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Türrschmidtstraße Ecke Kernhoferstraße wurde auf dem Halter eines Basketballkorbs ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten Motiv stand "Fck Antifa". Das gleiche Motiv wurde auch am U-Bahnhof Lichtenberg entdeckt und entfernt.

    In der Wönnichstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Darauf stand "Grüne an die Ostfront" in Kombination mit Werbung für den Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitischer Sticker auf einem Wahlplakat an der Admiralbrücke unkenntlich gemacht

    05.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Wahlplakat an der Admiralbrücke von Solid Berlin mit der Aufschrift "Gegen jeden Völkermord" wurde ein angebrachter Sticker mit der Aufschrift "From the River to sea, Palestine will be free" unkenntlich gemacht. Der Slogan „From the River to the Sea, Palestine will be free“ wird im Kontext des Nahostkonflikts vielfach als antisemitisch eingeordnet, da er als Forderung nach einem palästinensischen Staat bzw. einer politischen Ordnung über das gesamte Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer verstanden werden kann und damit nach dieser Lesart das Selbstbestimmungsrecht und die Existenz Israels verneint bzw. negiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus am Bahnhof Lichtenberg

    05.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Parole "We hate Antifa" gefunden.

    In der Volkradstraße wurden zudem mehrere gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten Neonazi-Aufkleber u.a. mit der Parole "Good night left side" gemeldet,

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Weißensee

    05.09.2026 Bezirk: Pankow

    In der Roelckestraße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan „Hart.Sauber.Gesund." wurde ein Telegram-Kanal beworben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Bedrohungen und Provokationen durch Neonazis in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fand in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" ein Konzert statt. Abreisende Neonazis gingen in mehreren Gruppen am Jugendclub Café Köpenick vorbei und zeigten den Mittelfinger gegen anwesende Gäste. Ein Neonazi spuckte theatralisch vor die Tür. Alle Gruppen wurden von der Polizei begleitet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • CSD-Gedenkbaum im Tiergarten beschädigt

    05.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten beschädigten Unbekannte den Gedenkbaum für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD. Der Baum und das umgebende Schutzgitter wurden aus dem Boden gerissen. Weitere Gegenstände am Gedenkort wurden beschädigt oder zerstört. Polizeikräfte stellten die Schäden gegen 1.20 Uhr am Ahornsteig fest. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Bereits wenige Tage zuvor war die Regenbogenbank an dem Erinnerungsort zerstört worden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1132 vom 06.09.2026
  • Extrem rechte Beleidigung und Bedrohung in Neu-Hohenschönhausen

    05.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Einkaufscenter in Neu-Hohenschönhausen wurde eine politische Gegner*in der extremen Rechten bedroht. Die Person wurde im Einkaufszentrum auf der Rolltreppe von einer Gruppe von etwa 15- bis 20-jährigen Jugendlichen angepöbelt. Ein kahlrasierter Jugendlicher ging bedrohlich auf die Person zu, beschimpfte sie als „Dreckszecke“ und fragte rhetorisch, ob ihr der „Völkermord an den Deutschen“ Spaß mache. Auch weitere Mitglieder der Gruppe beteiligten sich an den Beleidigungen. ​Später traf die betroffene Person im Erdgeschoss erneut auf die Gruppe. Diese habe sie weiter beschimpft, ihr ironisch „Alerta, Alerta“ zugerufen und ihr mit Schlägen gedroht, als die Person ihr Handy/Kamera herausholte. Die betroffene Person flüchtete daraufhin vor der Gruppe in eine Filiale der Sparkasse.

    Quelle: Instagram, Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in der Neuendorfer Straße

    05.09.2026 Bezirk: Spandau

    Am Lidl in der Neuendorfer Straße wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt, der über einen Aufkleber von „keinbockaufnazis.de“ geklebt wurde. Darauf sind die Deutschland- und die Reichsflagge sowie der Spruch „Hand in Hand für das Vaterland“ zu sehen. Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Extrem rechtes Konzert in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fand ein extrem rechtes Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. statt. Ab dem Nachmittag reisten ca. 75 Neonazis an, dabei kam es zu einem versuchten Angriff auf einen spontanen antifaschistischen Gegenprotest auf dem Mandrellaplatz, sowie zu mehreren Provokationen und Einschüchterungen gegen einen Jugendclub bei der Abreise der Neonazis.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    05.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte in der Cauerstraße an der Dovebrücke Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Einzelne Passant*innen äußerten sich kritisch gegenüber der Aktion.

    Quelle: Register CW
  • "NPD"-Sticker in Neukölln

    05.09.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Weserstraße/Reuterstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "NPD" (jetzt: "Die Heimat") mit dem Slogan "Sozial geht nur national" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Parole in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag ging eine Gruppe von vier Männern durch die Borgmannstr. zum Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat". Die Vier unterhielten sich, als plötzlich ein Mann sehr laut und über die Straße hörbar "White Power" rief.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Mitte

    05.09.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Schinkelplatz und Unter den Linden wurde ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber und Nazischmiererei in Lichtenberg-Nord

    05.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurde auf einem Parkanlagen-Schild ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Parole "Defend europe!" gefunden und entfernt.

    Am Rande des Landschaftsparks Herzberge (hinter dem Möbel-Höffner) wurde zudem ein in blauer Farbe gesprühter neonazistischer Zahlencode in Form einer "1161" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Versuchter Angriff auf antifaschistische Kundgebung in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Mandrellaplatz fand eine spontane antifaschistische Kundgebung gegen ein extrem rechtes Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" statt. Während der Kundgebung kam ein Besucher des Konzerts über die Straße direkt auf die Kundgebung zu und schubste Teilnehmende und schlug auf das Transparent. Die anwesende Polizei ging dazwischen und nahm den Neonazi in eine Maßnahme.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extreme rechte Schmiererei in Prenzlauer Berg

    04.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Prenzlauer Allee/Ostseestraße in Prenzlauer Berg wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „Ehre, Stolz, Vaterland“ entdeckt. Die Parole verwendet nationalistische Begriffe und verherrlicht ein völkisch-nationales Verständnis von Zugehörigkeit. Sie ist daher der extremen Rechten zuzuordnen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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