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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kreutzigerstraße

    08/24/2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem linken Projekthaus in der Kreutzigerstraße wurde am Fallrohr ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft der extremen Rechten richtete. Der runde Sticker trug die Aufschrift "WER DEUTSCHLAND NICHT LIEBT SOLL DEUTSCHLAND VERLASSEN" und in der Mitte war ein Stiefel abgebildet, der auf ein Antifa-Logo tritt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Flyerverteilung der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Neu-Hohenschönhausen

    08/23/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße in Lichtenberg wurden Flyer der neonazistischen Partei „Die Heimat Lichtenberg“ (ehemals NPD) gezielt in Briefkästen verteilt. Angrenzende Straßen schienen nach ersten Beobachtungen nicht betroffen zu sein.

    Zum ​Inhalt des Flyers:

    Auf der ​Vorderseite des Flyers wirbt die Neonazi-Partei unter den Slogans „Bist Du deutsch... Denkst Du deutsch... Fühlst Du deutsch...“ und „...dann sei auch deutsch & komm zur Heimat Lichtenberg“ mit nationalistischen und völkischen Motiven. Der Text bedient Narrative wie ein angebliches Verbot des „Deutschseins“ sowie die Forderung, wieder „Herr im eigenen Land“ zu sein.

    ​Die Rückseite des Flyers enthält klassische extrem rechte Forderungen, darunter die „Rückführung krimineller und integrationsunwilliger Flüchtlinge“, das Einstellen von Entwicklungshilfe sowie Rhetorik gegen vermeintliche „Fremdbestimmung“. Zudem ist eine Abtrennkarte zur Kontaktaufnahme bzw. Mitgliedschaft abgedruckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    08/23/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Delbrückstraße Ecke Archenholdstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen.

    Auch in der Delbrückstraße Ecke Wönnichstraße wurde ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber gemeldet und entfernt.

    In der Weitlingstraße wurde auf der Rückseite der Postfächer an einem Supermarkt ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "National, revolutionär, sozialistisch" plus Werbung für die Internetseite der Partei zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    08/23/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zingster Straße wurden zwei Aufkleber aus Neonazi-Versänden gefunden und entfernt. Auf einem Motiv war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge in Kombination mit der Parole "Gott mit uns" zu sehen. Auf dem anderen Motiv stand "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" in Kombination mit der Werbung für eine extrem rechte Website. Zudem waren an der gleichen Stelle sowie in der Ribnitzer Straße auch noch die Reste von verschiedenen extrem rechten Aufklebern zu sehen. Auch diese Reste wurden unkenntlich gemacht.

    In der Dierhagener Straße wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Rechte" aus Dormund gemeldet und unkenntlich gemacht. Darauf war die rassistische Parole "Asylpest stoppen" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung am S-Bahnhof Charlottenburg

    08/23/2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als eine junge Frau am S-Bahnhof Charlottenburg auf die Bahn wartet, wird sie sexistisch und rassistisch von einem Mann beleidigt. Keine der umstehenden Personen reagierte.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische und NS-verrherlichende Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    08/23/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hohenschönhauser Straße Ecke Otto-Marquardt-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet. Auf dem rassistischen Motiv war "Dein Land liegt Dir am Herzen? -#Remigration - Illegale Massenmigration stoppen" zu lesen.

    An der Tramhaltestelle Altenhofer Straße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge in Kombination mit einer schwarzen Sonne abgebildet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitischer Angriff am Kottbusser Tor

    08/22/2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 8:30 Uhr kamen zwei Männer am U-Bhf. Kottbusser Tor auf dem Bahnsteig der U8 ins Gespräch. Der 37-Jährige äußerte sich im Gespräch pro-israelisch eingestellt zu sein, worauf der 39-Jährige ihn mit einem Cuttermesser am Arm verletzte. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen vorläufig festnehmen, Rettungskräfte behandelten den Verletzten am Ort. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1044 vom 22.08.2026
  • Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" im Weitlingkiez

    08/22/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnichstraße wurden zwei Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" bzw. ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") entdeckt und entfernt. Auf den Motiven standen die Parolen "Sport frei" und "Sommer, Sonne, III. Weg".

    In der Archenholdstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand in Form einer Reichskriegsflagge gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß

    08/22/2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Zur Nachtheide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurden Antifaschist*innen mit den Faschist*innen im Jahr 1933 gleichgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extreme Rechte und antimuslimische Aufkleber in Karow

    08/22/2026 Bezirk: Pankow

    An einer Mülltonne bei der Bushaltestelle in der Möserstraße in Richtung S Karow wurde ein Sticker mit der Aufschrift „HEIMAT FREIHEIT TRADITION – Aktiv.Berlin“ festgestellt. Die Parole „Heimat, Freiheit, Tradition“ wird im extrem rechten Spektrum verwendet und steht für völkisch-nationalistische Vorstellungen.

    Außerdem wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Defend like it’s VIENNA 1683“ auf einem SPD-Wahlplakat angebracht. Die Jahreszahl 1683 bezieht sich auf die Zweite Wiener Türkenbelagerung und die Schlacht am Kahlenberg, bei der das osmanische Heer vor Wien zurückgeschlagen wurde. In extrem rechten, insbesondere identitären Kreisen, wird dieses historische Ereignis als Symbol für die vermeintliche Verteidigung Europas bzw. des „Abendlandes“ gegen eine als äußere Bedrohung dargestellte muslimische Bevölkerung instrumentalisiert. Die Aufschrift „Defend like it’s Vienna 1683“ knüpft damit an ein antimuslimisches und geschichtsrevisionistisch aufgeladenes Narrativ an.

    Quelle: Pankower Register
  • Extrem rechte Propaganda auf Wahlplakaten in Wilmersdorf

    08/22/2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Verschiedenen Wahlplakate und Aufsteller der SPD und der CDU wurden in den Mecklenburger Straße durch extrem rechte Propaganda beschädigt. Neben verschiedenen beleidigenden Schmierereien wurde unter anderem ein "AFD"-Schriftzug und ein Hakenkreuz auf die Plakate geschmiert.

    Zudem wurden unterschiedliche Sticker angebracht. Darunter mehrere Sticker mit "AfD"-Logo, auf dem mittig ein Flugzeug abgebildet war und ober- bzw. unterhalb der Text "Remigration? Na klar!". "Remigration" wird seit einigen Jahren von der extremen Rechten, insbesondere der sogenannten "Identitären Bewegung" benutzt. Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.

    Es wurden auch mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Die Motive waren queerfeindlich (Regenschirm schützt heteronormative Kleinfamilie vor Regenbogenfarben) und rassistisch ("Raus die Viecher").

    Quelle: Register CW
  • Infostand der Neonazipartei "Der III. Weg" im Weitlingkiez

    08/22/2026 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut führte die Neonazipartei "Der III. Weg" zusammen mit Aktivisten ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") einen Infostand in der Weitlingstraße Ecke Sophienstraße durch. Insgesamt neun Parteikader beteiligten sich an diesem Infostand und verteilten Propagandamaterialien in Form von Flyern an Passant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen, Aus dem Weg
  • Massive extrem rechte Propaganda in Mariendorf

    08/22/2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In Mariendorf wurden an mehreren Orten zahlreiche extrem rechte Sticker und Schmierereien festgestellt und entfernt. Darunter befanden sich:

    - An der Eisenacher Straße Ecke Rixdorfer Straße wurden Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit den Aufschriften „Antifa verbieten!“ und „Remigration schützt deutsche Frauen“ entdeckt.

    - In der Skutaristraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Ganz Deutschland hasst die Antifa“ sowie ein rassistischer Sticker entdeckt.

    - In Alt-Mariendorf wurde ein „FCK Antifa“-Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt.

    - Am Sommerbad Mariendorf wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt.

    - An der Station Dirschelweg wurden zwei weitere rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt.

    - In der Rixdorfer Straße wurden vier weitere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, teilweise waren die Aufkleber in Reichsfarben. Ein anderer Aufkleber richtete sich in ableistischer und sozialchauvinistischer Weise gegen die Antifa

    - Neben der Kolonie Feierabend wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Die festgestellten Sticker und Schmierereien wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer Angriff am Boxhagener Platz

    08/22/2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:00 Uhr wurde ein 36-Jähriger unvermittelt von einem 57-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen und rassistisch beleidigt. Der Verletzte erlitt Schmerzen im Gesicht, lehnte eine medizinische Versorgung durch Rettungskräfte jedoch ab. Der Täter wurde ermittelt. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1046 vom 23.08.2026
  • Rechte Streamer*innen stören erneut antifaschistischen Protest in Charlottenburg

    08/22/2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Gegenprotest von etwa 60 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer*innen. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt drei Personen drängten immer wieder in den Versammlungsbereich und machten provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden der Versammlung. Eine Streamerin stimmte gegenüber der Kundgebung den Sprechchor "Von der Oder bis zur Neiße, Antifa ist Scheiße" an, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.

    Quelle: Register CW via Youtube
  • Verteilaktion von Propaganda mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    08/22/2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte in der Leonhardtstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register CW
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    08/21/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Karl-Lade-Straße Ecke Franz-Jacob-Straße wurde ein Aufkleber der rechten Jugendgruppierung "Gemeinsam Deutschland gestalten" ("GDG") gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten und LGBTIQ*-feindlichen Motiv standen die Slogans "Hier wurde linke Propaganda überklebt" und "Gegen das Gendern". In Kombination mit dem Logo der "GDG" und der Werbadresse wurde Werbung für den Versand sowie die Gruppe gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    08/21/2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer am Agnes-Kraus-Weg Ecke Volkradstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war eine Reichs- und eine Deutschlandflagge in Kombination mit dem Slogan "Hand in Hand fürs Vaterland" abgebildet.

    Ebenfalls am Agnes-Kraus-Weg klebte auf einem SPD-Wahlplakat ein Neonazi-Aufkleber in Form einer Reichskriegsflagge und auf einem CDU-Wahlplakat ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Remigration jetzt!".

    Zudem wurde am Bahnhof Lichtenberg ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung und gefährliche Körperverletzung auf der Frankfurter Allee

    08/21/2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 10:00 Uhr kam es in einer Straßenbahn der Linie M16 in Richtung Frankfurter Allee zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 52-jährigen Frau und einer 17-Jährigen. Kurz darauf stieg die 42-jährige Mutter der Jugendlichen ein und beteiligte sich am Streit. Schlichtungsversuche anderer Fahrgäste blieben erfolglos.

    ​An der Haltestelle Möllendorffstraße/Frankfurter Allee stiegen die Beteiligten aus. Dort schubste die Mutter die 52-Jährige, woraufhin Mutter und Tochter die Frau rassistisch beleidigten. Anschließend schubste die Mutter das Opfer erneut, und die 17-Jährige schlug der Frau mehrfach mit der Faust gegen den Kopf. Die Geschädigte erlitt eine Schwellung am Auge. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin vom 22.08.2026 (Nr. 1043), Tagesspiegel vom 22.08.2026
  • Rassistischer Angriff an der Warschauer Straße

    08/21/2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine mit einem Hijab bekleidete Frau fuhr gegen 11:45 Uhr in Tram M13 Richtung Warschauer Straße. Während der Fahrt soll sie von einem Mann religionsfeindlich beleidigt worden sein. An der Haltestelle Kopernikusstraße/ Warschauer Straße stiegen die 36-Jährige und der Tatverdächtige aus. Während die Frau an einer roten Fußgängerampel wartete, schlug der Mann ihr unvermittelt eine Glasflasche gegen den Kopf. Ein Zeuge leistete der Verletzten Erste Hilfe und alarmierte einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige blieb unerkannt und flüchtete. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1038 vom 22.08.2026
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    08/20/2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und der Brüsseler Straße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea palestine will be free" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Charlottenburg

    08/20/2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg an einem Parkautomaten wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an. Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.

    Zudem wurden in der Zillestraße an Parkautomaten und Straßenschildern insgesamt fünf weitere Sticker entdeckt und entfernt, welche für einen extrem rechten Versandhandel warben.

    Quelle: Register CW
  • Körperlicher Angriff gegen BIPoC am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost

    08/20/2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 14:20 Uhr kam es am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost zu einem körperlichen Angriff auf eine Schwarze Frau.

    Als die S-Bahn einfuhr, schubste ein bislang unbekannter Mann eine Schwarze Frau, die in Begleitung unterwegs war. Nachdem die Betroffene sich durch Zurückschubsen zur Wehr setzte, schlug der Mann mehrfach auf sie ein. Die Frau gab an, den Täter nicht zu kennen und keine Ursache für den Angriff zu wissen.

    ​Umstehende Passant*innen griffen ein und trennten die Personen. ​Der Täter stieg anschließend in die S-Bahn Richtung Innenstadt und entkam. Die Betroffene verzichtete vor Ort auf das Hinzurufen der Polizei.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    08/20/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße Ecke Bushaltestelle Balatonstraße wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet. Auf den rassistischen Motiven standen die Forderungen nach "Remigration" bzw. "Remigration jetzt" und die antimuslimisch ausgerichtete Parole "Wir müssen draußen bleiben" mit zwei darauf abgebildeten muslimisch aussehenden Personen.

    Vor einer Schule in der Eggersdorfer Straße wurden drei weitere Aufklebermotive aus dem gleichen Neonazi-Versand gefunden. Auf den Motiven befanden sich Parolen wie "Good night left side", "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" und "Linker Lump zur praktischen Arbeit!". Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind.

    In der Sophienstraße wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "Echte Frauen sind rechts!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    08/20/2026 Bezirk: Lichtenberg

    An dem Aufzug eines Hauses in der Rhinstraße wurden extrem rechte Schmierereien - ein Hakenkreuz und die Doppelsigrune der Waffen-SS - entdeckt.

    In der Rudolf-Seiffert-Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten mit dem Slogan "FCK Antifa" gemeldet.

    Quelle: RIAS Berlin, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    08/20/2026 Bezirk: Mitte

    In der Straße Am Kupfergraben im Ortsteil Mitte wurden zwei rassistische "#WhiteLivesMatter"-Aufkleber entdeckt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Baumschulenweg

    08/20/2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der den Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" enthielt und zusätzlich die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Sexistische und antifeministische Beleidigung gegen eine Person mit Antifa-Shirt auf der Frankfurter Allee

    08/20/2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Eine betroffene Person fuhr mit dem Fahrrad über die Ampel an der Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße, als ihr ein entgegenkommender Radfahrer auffiel. Der Mann fixierte die Person sowie deren T-Shirt mit der Aufschrift „Antifa“ und rief ihr im Vorbeifahren lautstark das Wort „Hure“ zu.

    ​Mehrere an der Ampel wartende junge Frauen reagierten irritiert auf den Vorfall. Die betroffene Person hielt daraufhin kurz an, um das Missverständnis aufzuklären und klarzustellen, dass die Beleidigung aufgrund des T-Shirts ihr galt. Der Täter setzte seine Fahrt zügig in Richtung Möllendorffstraße fort.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Tiergarten

    08/19/2026 Bezirk: Mitte

    In der Kurfürstenstraße wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Charlottenburg

    08/19/2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Über einen Aufkleber mit der Aufschrift "Fußball-Fans gegen Rechts", der in der Sophie-Charlotten-Straße klebte, wurde ein blaues Hakenkreuz geschmiert.

    Quelle: Register CW
  • Neonazi-Aufkleber in Fennpfuhl

    08/19/2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße Ecke Alfred-Jung-Straße und im Fennpfuhlpark wurden mehrere Aufbkleber aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den rassistischen, NS-verherrlichenden und gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten Motiven waren folgende Propagandaparolen zu lesen: "Defend europe", "Deutsches Reichsgebiet" umrandet in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, "Dumm, dümmer, Antifa" und "Remigration jetzt".

    In der Paul-Junius-Straße Ecke Alfred-Jung-Strasse wurde zudem ein NS-verherrlichender Neonazi-Aufkleber mit dem Motiv einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne" gemeldet und entfernt.

    Auf einem rechten und rassistischen Aufkleber, der auf einem Wahlplakat der Linkspartei klebte und entfernt wurde, standen folgende Aussagen:

    „Was die Links-Partei noch fordert:“

    ​Aufgelistete Aussagen:

    ​„Unbegrenzte Zuwanderung aus Marokko/Nordafrika“

    ​„Keine weiteren Abschiebungen mehr“

    ​„Roma - Geschichte als Pflichtinhalt in der Schule“

    ​„Wahlrecht für alle Ausländer“

    ​„Ramallah (Gaza) soll Partnerstadt von Berlin werden“

    ​„Polizei entwaffnen und ANTIFA aufrüsten“

    ​Der Aufkleber nutzt Falschbehauptungen und Verzerrungen, um Vorurteile gegenüber Migrant*innen, Nordafrikaner*innen und der Minderheit der Sint*izze und Rom*nja zu schüren sowie Ängste in der Bevölkerung zu bedienen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Neonazi-Aufkleber in Mitte

    08/19/2026 Bezirk: Mitte

    In der Dietzgenstraße in Mitte wurde ein "Remigration" fordernder Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei Die Heimat (vormals NPD) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Regenbogenflagge im Hansaviertel beschädigt

    08/19/2026 Bezirk: Mitte

    In der Nacht vom 18. auf den 19. August wurde die am Standort der Akademie der Künste im Hanseatenweg angebrachte Progress-Pride-Flagge mutwillig zerstört. Auch die dazugehörige Beleuchtung wurde beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1017 vom 19.08.2026;
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" auf dem Anton-Saefkow-Platz

    08/18/2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber von den "Jungen Nationalisten Dortmund", der Jugendorganisation der ehemaligen NPD, inzwischen "Die Heimat", entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war in Schwarz-Weiß-Rot der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Der Aufkleber verhöhnt außerdem queere Personen und kann als LGBTIQ-feindlich aufgefasst werden: Auf der linken Seite des Aufklebers ist eine Gruppe von Personen in Schwarz-Weiß-Roten Trikots abgebildet, die offensichtlich Spaß haben und stark und selbstbewusst wirken. Auf der rechten Seite des Aufklebers ist eine weinende Person mit einem Regenbogen-T-Shirt abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Marienfelde entdeckt

    08/18/2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Großbeerenstraße / Daimlerstraße wurden mehrere extrem rechte Propaganda entdeckt. Darunter befanden sich:

    - ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift „Remigration jetzt!“ an der Glaswand der Haltestelle

    - zwei weitere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel am Fahrplan, ein Aufkleber richtete sich gegen "die Antifa" und benutzte dabei sozialchauvinistische und behindertenfeindliche Sprache

    - eine rassistische Schmiererei sowie weitere Aufkleber auf einer der Sitzbänke

    Quelle: Registerstelle
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