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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuz und Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide

    23.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Spielplatz in der Plönzeile wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    An der Kreuzung Tabbertstr./ Nalepastr. ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Zudem richtete sich der Aufkleber zusätzlich gegen queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • „III. Weg“-Aufkleber in Berlin-Buch

    23.05.2026 Bezirk: Pankow

    An der Hobrechtsfelder Chaussee/Ecke Wiltbergstraße, gegenüber dem ehemaligen Regierungskrankenhaus der DDR, wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Die Aufkleber werben gezielt um neue Mitglieder und rufen dazu auf, sich der Partei anzuschließen.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn in Lichtenberg-Nord

    23.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer S-Bahn in Lichtenberg-Nord kam es zu einem rassistischen Vorfall. Ein männlicher Fahrgast beleidigte andere Mitreisende mit der Äußerung „Ebola aus Afrika“ und untermalte dies mit einer abwertenden Kotzmimik. Die meldende Person verließ die S-Bahn am S-Bahnhof Storkower Straße.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Erneut queerfeindlicher Angriff in Cruising-Area im Volkspark Friedrichshain

    22.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Erneut gab es einen massiven Angriff auf schwule Männer im Volkspark Friedrichshain. Eine Gruppe von 15 jungen Männern (ca. 16-22 Jahre alt) hat gezielt angegriffen.
    Ein Zeuge hatte beim Spazierengehen Schreie aus dem Park gehört und die Tat beobachtet. Er verständigte die Polizei und sprach von einer koordnierten Attacke. Die Angreifer haben mit Taschenlampen gezielt Menschen gesucht, sie auf Wege und Straßen getrieben und körperlich angegriffen.
    Weitere Zeugen beobachteten, wie sechs bis sieben Jugendliche an der Ecke Büschingstraße / Friedenstraße einen homosexuellen Mann angriffen und ihm das Jochbein brachen. Die Zeugen alarmierten den Notruf und halfen dem Verletzten.
    Die massiven Angriffe ereigneten sich gegen 23:45 Uhr. Als die Polizei eintraf, waren die Angreifer bereits geflohen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Tagesspiegel vom 02.06.26, Queer.de vom 03.06.26
  • Extrem rechte Aufkleber des "III. Weg" in der Köpenicker Dammvorstadt

    22.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Köpenick wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber enthielt rassistische Inhalte, der andere einen Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen.

    Hinter dem Forum Köpenick wurde ein weiterer Aufkleber der Partei mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in der Rummelsburger Bucht

    22.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Bucht und auf der Marie-Curie-Allee wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Motiven standen der Slogan "Make germany great again", der gegen politische Gegner*innen gerichtete Spruch "Mir stinken die Linken" und die antimuslimisch bzw. rassistisch motivierte Forderung "Talahons abschieben!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    22.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Eingang des Goldmannpark wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bildete u.a. einen Wehrmachtssoldaten ab.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker in Charlottenburg

    22.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Rolltreppe am S-Bahnhof Westend wurde einer extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "kontrolliert die Grenzen - nicht das Volk" entdeckt und entfernt. Der Slogan wurde von extrem rechten Akteuren, wie der Partei die Heimat (ehemals NPD) und der extrem rechten "Identitären Bewegung" geprägt. Er verband vor allem während der Corona-Pandemie Kritik an Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit der Ablehnung von Geflüchteten.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Sprüherei im Prenzlauer Berg

    22.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Prenzlauer Allee 126 wurde das Kürzel "D3W" gesprüht. Das Kürzel steht für die extrem rechte Partei "Der III. Weg".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz im Prenzlauer Berg

    22.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Behmstraße wurde ein Hakenkreuz an einem Verkehrsschild entdeckt und überklebt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Homofeindlicher Angriff in Nord-Neukölln

    22.05.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Nacht kam es zu einem homofeindlichen Angriff in der Karl-Marx-Straße in Neukölln. Die drei Betroffenen wurden erst von zwei unbekannten Personen homofeindlich beleidigt und dann mit Reizgas besprüht. Die Angreifenden ergriffen danach die Flucht.

    Quelle: Tagesspiegel vom 23.05.2026, Polizeimeldung vom 23.05.2026 (Nr. 0602)
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung auf Internetportal

    22.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal "nebenan.de" kam es im Zuge eines Posts, zu einer Schließung eines Restaurants in Charlottenburg, zu einer schwulenfeindlichen Beleidigung. Als ein Nutzer die Schließung bedauernd kommentierte und meinte, dass er dort immer gern mit seinem Freund essen war, beleidigte ihn ein anderer mehrfach schwulenfeindlich.

    Quelle: Meldung via Signal
  • Neonazistischer Zahlencode im Allende-Viertel

    22.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick/ Besuchereingang in der Salvador-Allende-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Schmiererei in Berlin-Buch

    22.05.2026 Bezirk: Pankow

    An der Fußgängerampel in der Wiltbergstraße wurde ein Aufkleber mit einer Reichskriegsflagge und den Buchstaben „APR“ entdeckt. Die Reichskriegsflagge dient in der extrem rechten Szene häufig als Ausdruck einer demokratiefeindlichen und nationalistischen Haltung.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Baumschulenweg

    22.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Briefkasten im Baumschulenweg wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, entdeckt und entfernt. Auf einem der Aufkleber wurden diese und in einem zusätzlichen Schriftzug entmenschlichend als "Zecken" bezeichnet. Außerdem richtete sich einer der Aufkleber gegen queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Buch

    22.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Karower Chaussee wurde ein Aufkleber entdeckt, auf dem die Reichskriegsflagge sowie eine vermummte Person zu sehen sind, die den „White-Power“-Gruß zeigt. Die Reichskriegsflagge dient in der extrem rechten Szene häufig als Ausdruck einer demokratiefeindlichen Gesinnung.

    Quelle: Berliner Register
  • Sachbeschädigung an Jugendclub in der Köpenicker Dammvorstadt

    22.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Rahmen einer privaten Einmietung kam es in einem Jugendclub in der Seelenbinderstr. zu einer Sachbeschädigung. An einer Wand wurde der Schriftzug "HEIL HITLER" entdeckt. Der Jugendclub war in der Vergangenheit vermehrt Anfeindungen durch die extreme Rechte ausgesetzt.

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    21.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Köpenicker Chaussee wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.

    An einem Bauzaun am Nöldnerplatz wurde zudem ein trans-feindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Sticker auf der Warschauer Brücke

    21.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf zwei Stickern einer extrem rechten Kampagne wurde die Freilassung von vier verurteilten extrem rechten Straftäter*innen gefordert. Die Sticker wurden an der Warschauer Brücke angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Handwerker rassistisch beleidigt, massiv bedroht und eingesperrt in Charlottenburg-Nord

    21.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als ein Handwerker bei einem Einsatz in Charlottenburg-Nord in der Wohnung einer Frau arbeitete, beleidigte diese ihn zunächst mehrfach rassistisch. Als er daraufhin die Wohnung verlassen wollte, sperrte die Frau ihn ein und bedrohte ihn mit einem Reizstoffsprühgerät. Erst als der Chef des Handwerkers der Frau mit der Polizei gedroht hatte, ließ sie ihn frei. Später äußerte sie sich im Beisein der Polizei abermals mehrfach rassistisch gegenüber dem Handwerker.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0597 vom 22.05.2026
  • Homofeindlicher Angriff in Plänterwald

    21.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Nachtbushaltestelle wurde ein Mann von einem anderen Mann homofeindlich beleidigt und dann gegen den Kopf geschlagen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0586 vom 21.05.2026
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Mitte

    21.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Dorotheenstraße in Mitte schrie ein Mann zwei vor der Humboldt-Uni sitzende queere Studenten an und beleidigte sie LGBTIQ*-feindlich. Unter anderem behauptete er, dass sie "dumme Tunten" und "Stricher" seien und "einen reichen Mann suchen" würden.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    21.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Radickestr. wurden fünf rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmiererei gegen Antifaschismus im Prenzlauer Berg

    21.05.2026 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde der Zahlencode 1161 entdeckt. Dieser richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-antifaschistische Propaganda in Rudow

    20.05.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Bushaltestelle Hopfenweg in Rudow wurden vier anti-antifaschistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker war sehr klein folgendes Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus'". Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    20.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Damerowstraße wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Ebenso wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Freiheit für alle politischen Gefangenen" entdeckt und abgemacht. Auf dem Aufkleber waren vier inhaftierte extrem rechte Personen abegebildet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz im Prenzlauer Berg

    20.05.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde an einem Güterwagon, der dort schon seit mehreren Wochen steht, eine Hakenkreuz Schmiererei entdeckt. Zusätzlich gab es den Zahlencode 1161 (= Anti-Antifaschistische Aktion).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz in der Nähe des Sommerbads Staaken-West

    20.05.2026 Bezirk: Spandau

    Auf einem Grünanlagen-Schild am Westeingang zu dem Sommerbad Staaken-West wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt. Es wurde berichtet, dass die Schmiererei unkenntlich gemacht wurde.

    Quelle: Register Spandau, Bürger*innen-Meldung
  • Neonazistischer Zahlencode ein Rudow

    20.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf einer Baustellenbake in der Nähe der Massantebrücke in Rudow wurde der neonazistische Zahlencode "1161" (=Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Pöbelei im Bus in Charlottenburg

    20.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Richard-Wagner-Platz kam es in einem Bus der Linie M45 zu einem rassistischen Vorfall. Ein Schwarzer Mann wurde in Begleitung seiner zwei Kleinkinder durch den Busfahrer schreiend aufgefordert, den Bus zu verlassen, da sie den Notausgang verstellen würden. Umstehende haben sofort Platz geschaffen, sodass die Familie die Fahrt fortsetzen konnte.

    Ein rassistisches Motiv liegt nahe, da die Familie direkt und unverhätnismäßig aggressiv mit der Aufforderung zum Aussteigen adressiert wurde, obwohl die Situation offenbar durch ein einfaches Platzmachen der anderen Fahrgäste gelöst werden konnte.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Transfeindlicher Angriff am Alexanderplatz

    20.05.2026 Bezirk: Mitte

    Zwei trans Personen, 17- und 19-jährig, wurden am späten Abend am Alexanderplatz von drei Tätern im Alter von 16, 19 und 21 Jahren über den Alexanderplatz verfolgt und mehrfach LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Im weiteren Verlauf spuckte der 16-jährige Tatverdächtige der 17-jährigen Person mehrfach ins Gesicht und warf eine Flasche nach ihr, die sie am Oberkörper traf. Anschließend warf derselbe Täter zwei große Bierflaschen in Richtung der 19-jährigen Person.

    Quelle: Polizeimeldung Nr.0585 vom 21.05.2026
  • Antisemitisches Graffiti auf der Namensmauer am Mahnmal am Lindenufer

    19.05.2026 Bezirk: Spandau

    Die Namensmauer am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Spandaus wurde mit einem Penis-Graffiti beschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt. Das Graffiti wurde entfernt.

    Quelle: Die Linke Spandau, Beauftragte für Erinnerungskultur im Ev. Kirchenkreis Berlin-Spandau, Polizeimeldung Nr. 0583 vom 21.05.2026, tagesspiegel.de 21.05.2026
  • Antisemitische Sprüherei in Pankow-Zentrum

    19.05.2026 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Granitzstraße Ecke Neumannstraße wurde eine antisemitische Sprüherei an einer Hauswand entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Plänterwald

    19.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe der Bushaltestelle S-Bahnhof Plänterwald wurde ein Aufkleber der "Patriotischen Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • LGBTIQ*-feindlicher Überfall in Wedding

    19.05.2026 Bezirk: Mitte

    Ein Mann wurde in Wedding bei einem fingierten Date von drei Männern geschlagen, ausgeraubt und LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Der Betroffene hatte sich zuvor über eine Dating-App mit einer Person verabredet. Es erschienen jedoch insgesamt drei Männer, die ihn über drei Stunden festhielten, schlugen, beleidigten, ihm Geld raubten und ihn dazu zwingen wollten, Geld abzuheben oder zu überweisen.

    Quelle: Instagram, Tagesspiegel vom 22.05.2026 u. 05.06.2026, Berliner Morgenpost 26.06.2026, Siegessäule 26.05.2026,
  • NS-verherrlichende, rassistische und anti-antifaschistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    19.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und die Parole "Make germany great again" abgebildet. Auf dem gegen Antifaschist*innen gerichteten Motiv befand sich der Slogan "Antifa-freie Zone" ebenfalls in Kombination mit einer Reichsflagge. Zudem waren auf dem Motiv ein durchgestrichenes Antifa-Logo, ein durchgestrichener Punk und eine durchgestrichene trans Person zu sehen.

    In der Ribnitzer Straße wurde zudem erneut ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" zu lesen.

    In der Warnitzer Straße wurden auf den Fensterscheiben eines interkulturellen Nachbarschaftsprojektes mehrere extrem rechte Aufkleber u.a. mit dem rassistischen Motiv "Abschieben schafft Sicherheit - Kriminelle Ausländer raus" und ein Aufkleber mit Deutschlandfahne in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.

    In der Vincent-van-Gogh-Straße im Welsekiez wurde zudem ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK 161" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    19.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roedeliusplatz wurden Hakenkreuzschmierereien auf zwei Bänken neben der dort befindlichen koptischen Kirche gemeldet.

    Auf der Frankfurter Allee, Höhe Eingang Stasi-Gelände, wurde auf einem Blumenkübel ein in roter Farbe aufgesprühter "Skins"-Schriftzug festgestellt. Hierbei wurden NS-verherrlichende Sigrunen verwendet.

    Im Stadtpark Lichtenberg wurden zudem insgesamt vier Neonaziaufkleber gemeldet und entfernt. Auf einem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand "Ich hasse Zecken bis aufs Blut".

    Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichendes Graffiti in Kladow

    19.05.2026 Bezirk: Spandau

    In Alt-Kladow am Ritterfelddamm wurde ein Graffiti mit der Aufschrift „Wir denken an die Gefallenen der Wehrmacht” gesichtet. Die Wehrmacht war die Armee des nationalsozialistischen Deutschen Reichs von 1935 bis 1945. Das Graffiti wurde auf einen Stromkasten geschmiert und über bunte Street-Art-Werke von Schüler*innen einer Grundschule in Kladow.

    Quelle: Stadtteilzentrum Kladow
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