Rassistischer Aufkleber in Baumschulenweg
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Hasselwerderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, auf dem die sog. "Remigration" gefordert wurde, entdeckt und entfernt.
In der Schorlemerallee wurden mit einem Stift angebrachte Schriftzüge mit den Aufschriften „AntiFack“ und „1161“ entdeckt.
Ca. 4000 Demoteilnehmende zogen auf einem weitgehend propalästinensisch-antizionistisch dominierten Dyke*-March vom Roten Rathaus durch Mitte nach Kreuzberg. Dabei wurde vielfach die Parole "Vom Wasser zum Wasser, Palestina bleibt arabisch" auf arabisch angestimmt und damit Israel das Existenzrecht abgestritten. Auch die vielfach gerufene Parole "no peace, no peace on stolen land" und mehrere gezeigte Plakate mit dem Spruch "No pride in Israli apartheid" sind in diesem Kontext ebenso als das gesamte Israel in seiner Existenz delegitimierend zu verstehen.
An der Sonnenallee Ecke Fuldastraße wurde ein israelbezogener antisemitischer Aufkleber entdeckt. Darauf war eine durchgestrichene Israelflagge, ein durchgestrichenes Hakenkreuz und die Aufschrift "No ethnic state has the right to exist" zu sehen. Der Aufkleber suggeriert die Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit dem israelischen Staat und fordert zudem dessen Auslöschung.
Ein aufgrund seiner Kleidung als orthodoxer Jude erkennbarer Rabbiner wurde auf dem Weg zur Synagoge in der Brunnenstraße in Mitte von zwei Männern beleidigt und mit dem Tode bedroht, wobei einer der beiden mehrfach den Hiltergruß zeigte. Der Staatsschutz ermittelt.
Mehrere Aufkleber, die sich gegen politische Gegner richteten und Slogans wie „FCK ANTIFA“ und „FCK LINKE“ oder das Graffiti „Links-grüner Schwachsinn“ trugen, wurden an einer Straße in Mariendfelde an Ampeln und Laternenmasten entdeckt und entfernt.
Am Bersarinplatz wurde ein „Z“-Symbol angebracht. Das „Z“ ist ein Symbol der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Eine Teilnehmerin des Dyke* March wurde gegen 21:30 Uhr am Ende der Demonstration am Oranienplatz von einem ca. 40 Jahre alten Mann auf einem Fahrrad homofeindlich mit den Worten "Scheiß Lesben. Ihr gehört alle vergewaltigt." massiv beleidigt.
In der Nacht wurden zwei vermummte Personen an einem Jugendclub in der Seelenbinderstr. beobachtet. Kurze Zeit später stellten Mitarbeitende fest, dass die Prideflagge vom Fahnenmast entfernt wurde und mit abgerissenen Plakaten am Haus Feuer gelegt wurde. Das Feuer schlug nicht auf das Haus über. Währenddessen befanden sich noch Nutzer*innen auf dem Gelände.
In der Schillingstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt.
An einer Rollentreppe des U-Bahnhofs Rathaus Spandau wurde ein aus einem extrem rechten Onlinehandel stammender Aufkleber mit der Aufschrift „White Lives Matter“ entdeckt und entfernt.
An einem Mülleimer an der Ecke Bismarckstraße Kaiser-Friedrich-Straße wurde der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
An der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde der mit Edding auf einer Werbetafel angebrachte Schriftzug "Jeder Rote ist ein Hurensohn. Nur der BFC" entdeckt. Der Spruch wendet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und setzt sie auf sexistische Weise herab.
In der Cornelius-Fredericks-Straße wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt und übermalt.
In der Kurt-Lade-Straße Ecke Franz-Jacob-Straße wurde der Schriftzug "1161" auf einem Glascontainer entdeckt und unkenntlich gemacht. Der extrem rechte Zahlencode steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Während des „CSD auf der Spree“ wurde ein Partyboot von zwei Jugendlichen von einer Brücke aus mehrfach bespuckt und mit Schmutz beworfen. Anschließend fuhren die Jugendlichen mit einem E-Scooter zu einer weiteren Brücke, um das vorbeifahrende CSD-Boot erneut zu bespucken.
In der Schnellerstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Dolomitenstraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Defend Vienna 1683". Ein solcher Aufkleber wurde von der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" angeboten.
In der Witzlebenstraße in Charlottenburg wurde eine Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus mit einem 40 - 50 cm großen Hakenkreuz beschmiert.
Im Schätzelberger Park wurden auf einer Bank mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug „Nazikiez“ entdeckt und entfernt.
An der Ecke Faradayweg/Brümmerstraße, wurde die Schmiererei „Israhell“ entdeckt. Mit der Parole „Israhell“ wird Israel als Staat nicht lediglich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Die am Rathaus Köpenick angebrachte Pride-Flagge wurde zerstört und entwendet. Dabei wurde der Flaggenmast beschädigt.
In der Amsterdamer Straße wurde ein Graffiti mit durchgestrichenem Hammer & Sichel-Symbol und dem Schriftzug "NRJ-Tage" entdeckt und entfernt. "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg". Das Graffiti bewarb die "Tage der deutschen Jugend" beider Organisationen.
An der Bushaltestelle Pankow Kirche wurde ein Plakat der Bürgermeisterinkandidatin von der Partei DIE LINKE mit dem Tag "III. Weg" und einem Ehrenkranz versehen.
In der Frankfurter Allee soll am Nachmittag ein 56-jähriger Mann einen 50- und einen 39-jährigen rassistisch beleidigt, Passant*innen angespuckt und vom Boden aufgehobene Gegenstände in deren Richtung geworfen haben. Aufgrund einer gemeldeten Schlägerei kamen Polizeikräfte hinzu. Der Tatverdächtige spuckte in Richtung zweier Polizeikräfte und beleidigte diese. Ihm wurden eine Spuckschutzhaube und Handfesseln angelegt. Der Mann kam kurzfristig in einen Polizeigewahrsam und wurde anschließend entlassen. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.
In der S-Bahn-Linie S42 in Höhe des S-Bahnhofs Storkower Straße äußerte sich ein Fahrgast transfeindlich. Jemand anderes widersprach.
Eine trans Frau wurde an der Ecke Triftstraße und Teglerstraße in Wedding um 1:20 Uhr von einem an ihr vorbeifahrenden Fahrradfahrer transfeindlich beleidigt und ins Gesicht, an Hals und Schulter angespuckt. Der Staatsschutz ermittelte wegen Körperverletzung und Beleidigung.
Gegen 4:10 Uhr wurde an der Tramstation Warschauer Straße / Grünberger Straße eine links und queer gelesene Person von einem, sich selbst als Nazi bezeichnenden, Neonazi aus Warschau gezielt angegriffen. Er schlug der Person mehrmals ins Gesicht und riss ihr Haare aus. Der betroffenen Person geht es den Umständen entsprechend gut.
Eine Schwarze Familie wurde in Wedding von Nachbar*innen rassistisch beleidigt.
An einem Getränkeautomaten am U-Bahnhof Pankow wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Hate AFA, Love Mate“ entdeckt. „AFA“ steht für Antifaschismus bzw. Antifaschist*innen. Der Sticker wurde entfernt.
In der Ribnitzer Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber mit einer schwarz-weiß-roten Fahne im Hintergrund gefunden und entfernt. Einer hatte die Aufschrift "Kein Verbot für Schwarz-Weiß-Rot" und der andere "Antifa-freie Zone", beide in Frakturschrift. Auf dem zweiten Aufkleber waren außerdem ein durchgestrichener Punk, ein durchgestrichenes Logo der Antifaschistischen Aktion und eine durchgestrichene symbolisierte nicht-binäre Person zu sehen. Der Aufkleber kann also auch als queerfeindlich verstanden werden.
In der Ribnitzer Straße Ecke Wustrower Straße wurde außerdem ein Aufkleber der jungen Berliner Neonazigruppe "Deutsche Patrioten Voran" entdeckt und entfernt. Darauf war das Gruppenlogo inklusive eines Reichsadlers abgebildet.
Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Alt-Müggelheim wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Ilsestraße und in der Marksburgstraße wurden insgesamt fünf extrem rechte, rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet. Auf den Motiven standen Parolen wie "Sommer, Sonne, Remigration" (2x), "Gemeinwohl statt Asylprofiteure", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Unser Land zuerst".
Auf dem Kaisersteg wurde erneut ein Schriftzug über mehrere Meter mit dem rassistischen Inhalt "WHITE POWER" entdeckt.
An einen Fahrradständer in der Rigaer Straße wurde der Schriftzug "PALI-NAZIS F´OFF" geschmiert.
Am Martha-Ndumbe-Platz Ecke Lindower Straße wurde ein Aufkleber, der "Remigration" forderte und ein "whitelivesmatter"-Aufkleber, entdeckt und entfernt. In der Lindower Straße wurden außerdem zwei Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, gefunden und entfernt.
In der Nacht vom 22. auf den 23.07.2026 wurden an der Geschäftsstelle von Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße ein großes Hakenkreuz sowie die Buchstabenfolge „KWV“ geschmiert. „KWV“ steht für „Königs Wusterhausen verteidigen!“ und ist das Kürzel einer kleinen neonazistischen Jugendgruppe.
Das Wahlkreisbüro von Petra Vandrey und Christoph Wapler der Partei Bündnis 90/Die Grünen in der Windscheidstraße wurde ebenfalls mit der Buchstabenfolge "KWV" beschmiert.
Am Grenzgraben hinter dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde Richtung Allee der Kosmonauten wurden etwa zehn Schmierereien gesichtet, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten (1161 und AAFA, beides steht für "Anti-antifaschistische Aktion").
In der Borgmannstr. wurden die Schriftzüge "NRJ" und "D3.W!" (Der III. Weg) an einem Stromkasten entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurden Antifaschist*innen mit den Faschist*innen im Jahr 1933 gleichgesetzt.
Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung" entdeckt und entfernt.
In Berlin-Marienfelde wurde an der DEGEWO-Baustelle am Lichterfelder Ring eine Schmiererei mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Feststellung noch nicht entfernt worden.
Auf dem roten Fuß des Ersatzhaltestellenschildes der Tramlinie 21 am Wismarplatz wurde mit weißer Farbe ein Hakenkreuz geschmiert.
Auf einem Rohr am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Im Erdgeschoss eines Hochschulgebäudes in Wedding wurde die israelbezogene antisemitische Schmiererei „IsraHell is a colonialist Project“ entdeckt. Mit der Bezeichnung "IsraHell" als kolonialistisches Projekt wurde der Staat antisemitisch delegitimiert und dämonisiert.
An einem Laternenmast in der Ferdinand-Schulze-Straße (auf Höhe des ehemaligen Baumarkts) wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv war die gegen Antifaschismus gerichtete Parole "Antifa freie-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen.
In der Bahnhofstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An einer Grünanlage in der Hildburghauser Straße wurde der Zahlencode „1161“ auf eine Parkbank geschmiert. Dieser gegen die Antifa gerichtete Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.