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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer in der Harnackstraße am kleinen Park, auf Höhe der Frankfurter Allee, wurde ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei um eine Wolfsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Hetze in Facebook-Gruppe „Unser Lichtenberg“

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Facebook-Gruppe „Unser Lichtenberg“ kam es im Rahmen von Diskussionen über Wahlergebnisse zu mehreren rassistischen, abwertenden sowie volksverhetzenden Aussagen:

    Eine Nutzerin hetzte gegen Migrant*innen und bezweifelte deren Recht auf demokratische Teilhabe mit der Aussage, es sei „nicht demokratisch wenn unintegrierbare Kulturen über das deutsche Volk entscheiden sollen“. Eine weitere Nutzerin äußerte sich rassistisch gegenüber Kandidat*innen mit Migrationsgeschichte und unterstellte Wähler*innen pauschal eine rein ethnisch motivierte Stimmabgabe sowie Mangel an Intelligenz.

    In einem weiteren Beitrag wurden politische Gegner*innen der extremen Rechten entmenschlicht und herabgewürdigt („hoffe, es trifft die Zecken selbst“).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Facebook
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschönhausen

    21.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Kreuzgraben / Beuthstraße wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der rassistischen Aufschrift „Abschieben schafft Wohnraum“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Schriftzug in Bohnsdorf

    21.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gehweg im Grünzug am Falkenberg zwischen Wilhelmine-Duncker-Straße und Ringelblumenweg wurde über die gesamte Wegbreite das N***-Wort geschrieben. Polizei und Ordnungsamt wurden informiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Sticker in der Revaler Straße

    21.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Laternenpfahl in der Revaler Straße wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Remigration? Na klar!" mit einem Flugzeug und der Schriftzug "AfD" Brandenburg mit Landeslogo.

    Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien gegen Sint*izze und Rom*nja in Prenzlauer Berg

    21.09.2026 Bezirk: Pankow

    Beim Basketballplatz am Ernst-Thälmann-Park wurden antiziganistische Schmierereien entdeckt. Dabei handelt es sich um die Abkürzung "Zigo", die für das Wort "Zigeuner" steht und eine abwertende Bezeichnung für Sint*izze und Rom*nja darstellt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem recher Sticker am Rudolfplatz entfernt

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit der Aufschrift "Ohne AfD sind Katzis traurig" und einer weinenden Katze wurde von einem Laternenmast am Rudolfplatz entfernt. Der Sticker wird über einen exrem rechten Onlinehandel vertrieben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    20.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Springbornstr. und im Sterndamm wurden jeweils ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmiererei auf Toilette in Schmargendorf

    20.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Schultoilette in Schmargendorf wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Trennwand entdeckt. Die Räumlichkeiten wurden an diesem Tag auch als Wahllokal genutzt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Homofeindlicher Angriff am Uber Platz

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 0:50 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Nähe des Uber Platzes, wie mehrere Männer auf einen anderen Mann einschlugen und ihn dabei homofeindlich beleidigten. Der angegriffene Mann gab an, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden zu sein. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach der Tat angehalten und identifiziert werden.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1220 vom 20.09.26
  • „III. Weg“-Propaganda in Blankenburg

    20.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Krugstege wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „III. Weg“ entdeckt. Der Schriftzug verweist auf die extrem rechte Kleinstpartei „Der III. Weg“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Mitte

    20.09.2026 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz wurde ein lesbisches Paar von einem unbekanntem Mann LGBTIQ*-feindlich beschimpft und mit Gegenständen beworfen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Neonazi-Aufkleber und Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole "Better dead, than red" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer- und Sichelsymbol sowie Werbung für den Neonazi-Versand zu sehen.

    Im Umfeld der Rüdigerstraße wurden zudem mehrere Neonazi-Aufkleber in Form von schwarz-weiß-roten Reichsflaggen gemeldet und entfernt.

    In der Dankwartstraße, in der Gotlindestraße Ecke Krimhildstraße, in der Rüdigerstraße und in der Ortliebstraße wurden vier Wolfsangel-Schmierereien in jeweils unterschiedlichen Farben (weiß, rot, blau und braun) entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verharmlosende Aufkleber in Rudow

    20.09.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Grünanlage Vogelschutzgebiet am Wildmeisterdamm wurden zwei Sticker mit einer durchgestrichenen Antifa-Flagge und dem Spruch „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandshop.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Politisch motivierte Sachbeschädigung in Jugendclub in Alt-Hohenschönhausen

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am 20. September 2026 wurde während des Wahlbetriebs (Wahl zum Abgeordnetenhaus und zur BVV) in einem Jugendclub in Alt-Hohenschönhausen eine politisch motivierte Sachbeschädigung begangen.

    ​Ein von innen am Fenster angebrachtes Plakat zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau sowie zwei Sticker an der Bürotür mit den Aufschriften „Hohenschönhausen nazifrei“ und „Rassismus muss weg“ wurden teilweise bzw. komplett zerstört. Reste der Fotos der Opfer von Hanau wurden im Papierkorb aufgefunden.

    ​Der Vorfall wurde zusätzlich der zuständigen Stelle im Bezirksamt gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbeleien am Bahnhof Lichtenberg

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine ältere, weiblich gelesene Person schrie im Bereich gegenüber dem Bahnhof Lichtenberg migrantisch gelesene Menschen an und beschimpfte sie unter anderem als „Gesocks“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Heckelberger Ring wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen. Auf dem Aufkleber stand der Slogan "Remigration Airlines - Deutschland endlich wieder sicherer machen!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    19.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Küstriner Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" gefunden und entfernt. Auf dem selbstdarstellerischen Motiv stand der Slogan "Dann wähl doch die Heimat!" in Kombination mit Werbung für die Internetseite der Partei.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Mahlsdorfer Str./ Stellingdamm wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vier davon enthielten rassistische Inhalte, darunter die Verherrlichung des Ku-Klux-Klans, zwei richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und zwei enthielten Werbung für den neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker am Warschauer Platz entfernt

    19.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Pfahl am Warschauer Platz wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Echte Frauen sind rechts" und dargestellt war eine blonde Frau mit einer Deutschlandfahne in der Hand.
    Die Bildsprache und der Text versuchen, traditionelle Frauenbilder mit extrem rechter Ideologie zu verknüpfen und moderne feministische oder gleichberechtigungsorientierte Konzepte abzulehnen.
    Der Sticker eines extrem rechten Aktivisten wird über mehrere extrem rechte Onlinehandel verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Infostand mit rassistischen Inhalten im Allendeviertel

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Allende Center Flyer, Sticker und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Zusätzlich wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Schwarz Rot Gold ist bunt genug" verteilt, der als LGBTIQ*-feindlich gewertet werden kann.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Spindlersfeld

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Spindlersfeld Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    19.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf diesem stand die Parole "Tierschutz geht uns alle an. Islamisches Schächten ist Tierquälerei. Stoppt den Verkauf von Halal-Fleisch."

    In einem Aufzug der Deutschen Bahn am Regionalbahnhof Hohenschönhausen klebte am Gleis stadteinwärts ein Neonazi-Aufkleber mit der Parole "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot. Außerdem wurden auf dem Motiv ein Anarchiezeichen, Hammer und Sichel, ein LGBTIQ*- und eine Black Lives Matters-Logo zerschlagen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    19.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ruschestraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet. Auf dem Motiv war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne" zu sehen.

    Quelle: Berliner Register, SPD Lichtenberg
  • Rassistischer Sticker in der Sonntagstraße

    19.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker einer rassistischen Organisation aus Österreich, mit der Aufschrift "To Save Europe Remigration" und einem Flugzeug, wurde von einem Parkscheinautomaten in der Sonntagstraße entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Vorfall auf dem Domagkstraßenfest in Marienfelde

    19.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem Domagkstraßenfest in Marienfelde kam es zu einer von der Betroffenen als rassistisch wahrgenommenen Situation an dem Stand der Stadtteilmütter. Vier Erwachsene nutzten über längere Zeit einen ausdrücklich für Kinder vorgesehenen Basteltisch und blockierten dadurch Plätze. Nachdem die betroffene Frau sie höflich darauf hingewiesen hatte, reagierte eine Person aus der Gruppe schroff. Im weiteren Verlauf unterhielten sich die Erwachsenen untereinander über die betroffene Person und tuschelten in einer von ihr als beschämend wahrgenommenen Art und Weise, anstatt das Gespräch direkt mit ihr zu führen. Die betroffene Person empfand insbesondere das demonstrative Ignorieren, das sitzen bleiben und den respektlosen Umgang als verletzend. Die beteiligten Stadtteilmütter waren mehrheitlich sichtbar muslimisch gekleidet, und nahmen den Vorfall vor diesem Hintergrund als rassistisch wahr.

    Quelle: Private Meldung
  • SPD-Wahlplakat in Mitte beschmiert

    19.09.2026 Bezirk: Mitte

    Auf der Ackerstraße wurde ein Wahlplakat der SPD beschädigt. Auf das Porträt des Kandidaten wurde ein sogenannter Hitlerbart gemalt. Dadurch wurde die Politiker unter anderem bildlich mit Adolf Hitler gleichgesetzt und der Nationalsozialismus verharmlost. Außerdem waren weitere Gesichtsmarkierungen und sexualisierte beleidigende Schriftzüge aufgebracht worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff auf Wahlhelfer*innen in Charlottenburg-Nord

    18.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Mehrfamilienhaus am Heckerdamm in Charlottenburg-Nord griff ein Mann Wahlhelfer*innen der Partei Die Linke an. Nachdem eine Frau auf dem Weg in ihre Wohnung die Wahlhelfer*innen in das Wohnhaus gelassen hatte, folgte der Mann, der nicht dort wohnte, ihnen, beschimpfte sie zuerst, warf ihnen Wahlbetrug vor, versperrte ihnen und der Frau den Weg zum Aufzug und schlug einem der Wahlhelfer schließlich mehrfach mit der Faust ins Gesicht.

    Quelle: Die LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf, Polizeimeldung Nr. 1213 vom 19.09.2026
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Mitte

    18.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kernhofer Straße wurde auf einem Wahlkampfplakat der Partei "Die Linke" ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "Fuck Antifa" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Parolen und rassistische Beleidigung in Rosenthal

    18.09.2026 Bezirk: Pankow

    Vor einem Bistro in der Hauptstraße wurde eine Personengruppe von etwa vier bis fünf Männern beleidigt und provoziert. Nachdem die Betroffenen die Männer zunächst ignoriert hatten, begannen diese, rechtsextreme und NS-verherrlichende Parolen gegen Personen zu skandieren.

    Zudem wurde eine betroffene Person rassistisch beleidigt und mit dem N-Wort beschimpft. Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, entfernten sich die Betroffenen von der Gruppe. Beim Weggehen riefen die Männer ihnen außerdem zu, den „Dritten Weg“ zu wählen.

    Quelle: Berliner Register Via Signal
  • Extrem rechte Sticker auf Schaukasten einer Partei in Hermsdorf

    18.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Schaukasten der SPD in der Heinsestraße wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Sie stammten aus extrem rechten Versandshops und waren in Reichsfarben.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Mehrere extrem rechte Sticker in Hermsdorf entfernt

    18.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hohefeldstraße und der Burgfrauenstraße wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" und ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Pöbeleien und Bedrohung an Parteiinfostand in Neu-Hohenschönhausen

    18.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am frühen Morgen bedrohte ein Mann, der der neonazistischen Gruppierung „Deutsche Patrioten Voran“ (DPV) zuzuordnen ist, die Betreiber*innen eines Infostands der Partei Die Linke vor dem RIZ-Center in der Ribnitzer Straße. Der Mann zückte eine Deutschlandfahne, bedrängte eine Standbetreiberin und brüllte die Parole „Nazikiez“, bevor er in der Umgebung verschwand. Eine zweite Person filmte den Vorfall und veröffentlichte das Video anschließend auf der Plattform TikTok.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, TikTok
  • Rassistische Aufkleber in Karlshorst

    18.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hentigstraße wurde an einer Bushaltestelle erneut ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gemeldet. Daneben klebte auch noch ein Motiv mit der migrationsfeindlichen Parole "Gemeinwohl statt Asylprofiteure". Ebenfalls in der Hentigstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Sommer, Sonne, Remigration" und ein weiterer mit der Aufschrift "Remigration" gefunden und entfernt.

    Auch auf der Blockdammbrücke wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der reassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische und antifeministische Pöbeleien in Lichtenberg-Nord

    18.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 22:25 Uhr pöbelte eine Gruppe von vier bis fünf mutmaßlichen Neonazis vor einer Bar an der Kreuzung Siegfriedstraße/Fanningerstraße passierende Personen an. Die Pöbeleien und verbalen Übergriffe richteten sich gezielt gegen migrantisch gelesene Menschen sowie explizit gegen Frauen. Im Anschluss stieg die Gruppe gemeinsam in ein Taxi und entfernte sich vom Ort.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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