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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    01.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sophienstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sogenannte "Talahon-freie Zone" ausrief. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf

    01.03.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Zehlendorf wurden zwei Sticker des extrem rechten Vereins "Ein Prozent" entdeckt. Beide Sticker hatten den Slogan "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar". Die Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Aufkleber im Prenzlauer Berg

    28.02.2026 Bezirk: Pankow

    In der Winsstraße wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatten als Slogan "Sport. Stärke. Gesundheit"

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschönhausen

    28.02.2026 Bezirk: Pankow

    In der Blankenburger Straße wurde über ein Plakat von der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen" ein Aufkleber geklebt und entfernt. Dieser Aufkleber hatte als Slogan "Pädophile bekämpfen. Schützt die Kinder" als Abbildung hatte der zwei durchgestrichene Regenbogenfarben".

    In der Lindenberger Straße wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer hatte den Slogan "Kampf der Rotfront", der andere den Slogan "Kriminelle Ausländer raus".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hitlergrüße am Bhf. Ostkreuz gezeigt

    28.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:50 Uhr wurde am Gleis 11 aus einer sieben- bis achtköpfigen Gruppe heraus von zwei Personen der Hitlergruß gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber am Roederplatz

    28.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonazi-Versand mit der Parole "Stop the white genocide - White lives matter" gefunden und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei anti-Schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Berlin-Buch

    28.02.2026 Bezirk: Pankow

    In der Einkaufspassage vor dem Einkaufszentrum wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Refugees not welcome" entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonaziaufkleber in Alt-Lichtenberg

    27.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Schottstraße Ecke Rüdigerstraße wurden verschiedene Aufkleber aus einem Neonazi-Versand bzw. von der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") - den "Jungen Nationalisten" ("JN") entdeckt und entfernt. Auf einem Motiv war die Parole "NS-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Hammer & Sichel-Symbol und einem durchgestrichenen Logo der antirassistischen "Black lives matter"-Bewegung zu sehen. Zwei andere Aufkleber stellten die Reichsflagge in schwarz-weiß-rot dar. Auf einem weiteren Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Good night left side". Außerdem war ein Aufkleber mit dem Logo der "Jungen Nationalisten" mit dabei, sowie drei Aufkleber aus der Fanszene des Hohenschönhausener Regionalligisten BFC Dynamo (Motive: "Ultras BFC", "BFC Dynamo - Unser Leben" und "BFC - Alles für Dynamo"). Alle Aufkleber waren in einer Reihe auf einer Regenrinne aufgeklebt worden.

    Die "NS-Zone"-Aufkleber wurden am gleichen Tag auch noch an anderen Stellen in der Schottstraße von weiteren Bürger*innen gemeldet. Ebenfalls in der Rüdigerstraße Ecke Plonzstraße wurden Nazi-Aufkleber in Form von den Motiven "NS-Zone", "Reichsflagge" und "Kein Verbot für Schwarz-Weiß-Rot" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi Aufkleber und rassistische Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen

    27.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Vorplatz des S-Bahnhofs Wartenberg wurde eine rassistische "White Power"-Schmiererei in Kombination mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" gemeldet.

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden insgesamt drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand bzw. von der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") entdeckt. Auf den Motiven war u.a. die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa verbieten!" und der queerfeindliche Spruch "Es gibt nur Mann und Frau - Weg mit dem Genderwahn! - Die Heimat" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistischer Zahlencode in Baumschulenweg

    27.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Weg entlang des Britzer Verbindungskanal in der Nähe der Kiefholzbrücke wurde an einem Schild der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Reichskriegsflagge in Fennpfuhl

    27.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurde eine Reichskriegsflagge gemeldet. Die Flagge war im Fenster einer Privatwohnung aufgehängt und von der Straße aus für Passant*innen deutlich sichtbar.

    Die Reichskriegsflagge dient in der extrem rechten Szene häufig als Ersatzsymbol für verbotene Kennzeichen und als Ausdruck einer demokratiefeindlichen Gesinnung. Durch die Platzierung im Fenster wird der öffentliche Raum mit dieser Symbolik markiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Gangway
  • Sticker gegen LGBTIQ*, Feminismus und politische Gegnerschaft in der Reichenberger Straße entfernt

    27.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat zum Hanau-Gedenktag wurde wurde in der Reichenberger Straße ein queerfeindlicher Sticker entfernt. Der Sticker zeigt eine Familie, die einem Regenschirm mit der Aufschrift "Islam" trägt und dadurch einen Regenbogen abwehrt, der mit Symbolen für Kommunismus, Feminismus, und LGBTIQ*, sowie westlichen Nationalflaggen versehen ist.
    Die Botschaft soll wohl lauten, dass der Islam Familien vor westlicher Indoktrination schütze. Ähnliche Sticker sind aus der extremen Rechten bekannt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    26.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Segelfliegerdamm/ Straße am Flugplatz wurden sechs Aufkleber einer sog. "schwarz-weiß-roten Jugend" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    26.02.2026 Bezirk: Mitte

    In der Lindower Straße, der Müllerstraße und der Nazarethkirchstraße in Wedding wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammt von einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet. Zwei rassistische Aufkleber forderten "Remigration". Einer dieser Aufkleber war von "aktiv.berlin".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber im Prenzlauer Berg

    26.02.2026 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle Prenzlauer Allee / Ostseestraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatte eine abstrakte Darstellung von Adolf Hitler.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Adlershof

    26.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber enthielt neben LGBTIQ*-feindlichen Aussagen auch die Reichsfarben. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    25.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden auf der Falkenberger Chaussee zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand "We hate Antifa". Auf dem anderen Motiv war die nationalistische Parole "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" zu lesen.

    Zudem wurde in der Randowstraße im Randowpark ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war zu lesen: "Deutschland liegt Dir am Herzen? Remigration! - Illegale Migration stoppen, für ein sicheres Deutschland!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Gangway
  • Extrem rechte Propaganda in der Singerstraße

    25.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Fahrstuhl eines Hauses in der Singerstraße wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus." überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber im Prenzlauer Berg

    25.02.2026 Bezirk: Pankow

    In Pasteurstraße Ecke Esmarchstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser hatte als Abbildung schwarz-rot-gold sowie den Slogan "Make Germany great again".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    25.02.2026 Bezirk: Mitte

    In der Schulstraße im Ortsteil Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Trans-feindlicher Aufkleber in Friedrichsfelde

    25.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Dathepromenade wurde ein trans-feindlicher Aufkleber mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlechter" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war zudem das Konterfei der "AfD"-Politikerin Beatrix von Storch abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Verfolgung durch rechte Jugendliche in Johannisthal

    25.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe der Walther-Hut-Str. klebten zwei Jugendliche am Abend extrem rechte Aufkleber, als eine Person sie dabei zufällig beobachtete. Daraufhin folgten die Jugendlichen der Person über eine Strecke von mehr als einem Kilometer und pfiffen der Person hinterher. Die betroffene Person empfand die Situation als sehr bedrohlich.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    24.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Sterndamm wurden drei Aufkleber der "Schwarz-weiß-roten Jugend" sowie ein Aufkleber, der zu Anti-Antifa aufrief, entdeckt und entfernt.

    Im Landschaftspark Johannisthal wurden weitere neun Aufkleber der "schwarz-weiß-roten Jugend" und weitere drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen

    24.02.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bahnhof Gesundbrunnen wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser titelt „Volkstod stoppen“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl

    24.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurden auf einem "Grillen verboten"-Parkschild drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit zum Teil rassistischen Inhalten gemeldet. Ein Aufkleber imitierte das Design der antirassistischen Initiative "Kein Mensch ist illegal" und stellte mit dem Spruch "Sozialstaat und offene Grenzen schließen sich aus" Migrant*innen pauschal als Belastung dar. Auf den beiden anderen Motiven waren die Parolen "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität" und "Defend europe" zu lesen. Zudem wurden auf dem Schild auch noch zwei Sprachen, auf die die Aufschrift "Grillen verboten" übersetzt worden war, durchgestrichen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Israelbezogene antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    24.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurde die Schmiererei "Death to Zionism" entdeckt. Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
  • Sachbeschädigung in Neukölln

    24.02.2026 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln wurde an einem Gebäude gezielt ein extrem rechter Schriftzug angebracht. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • "Sieg Heil"-Rufe vor einer Schule in Lichtenberg

    24.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Mehrere Jugendliche riefen vor einer Schule in Lichtenberg im Chor immer wieder "Sieg Heil". Weitere Informationen werden zum Schutz der meldenden Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Berliner Register
  • Verschwörungsideologischer Sticker in Charlottenburg

    24.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde an einem Altkleidercontainer ein Aufkleber von "Auf1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: Register CW
  • Zwei Sticker einer extrem rechten Gruppierung entfernt

    24.02.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am U-Bahnhof Gleisdreieck wurden zwei Sticker mit Verweis auf das Instagramprofil der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entfernt.
    Der eine Sticker hatte die Aufschrift "Make Germany Great Again" im Hintergrund die Farben der Deutschlandflagge. Auf dem zweiten war ein Soldat in einer stilisierten Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält, und der Spruch "Hier wurde linker Müll überklebt" (in Frakturschrift) abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiziganistische Beleidigungen im Prenzlauer Berg

    23.02.2026 Bezirk: Pankow

    Auf dem S-Bahnhof Landsberger Allee hielt ein Mann eine Frau mit Baby fest. Der Mann beleidigte die Frau antiziganistisch und rassistisch. Eine hinzukommende Person fragte, was passiert sei und teilte dem Mann mit, dass er die Frau nicht festhalten dürfe. Andere herumstehende Personen taten nichts.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    23.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße Ecke Margaretenstraße wurde an einem Laternenpfahl am Füßgänger*innenüberweg ein großer, gegen Antifaschist*innen gerichteter "FCK Antifa"-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Wönnichstraße wurde zudem ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber gemeldet und entfernt. Motiv: "Linker Lump zur praktischen Arbeit!". Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind. Zudem ist die Zeichnung auf dem Motiv als queerfeindlich zu werten.

    In der Zobtener Straße Ecke Schlichtallee wurden mehrere Aufkleber mit rassistischen und nationalistischen Inhalten aus extrem rechten Versänden gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Briefkasten einer JFE in Neu-Hohenschönhausen

    23.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Heft mit dem Titel "Schöpfung – Gestern und morgen: Die Erde – unser Lebensraum" von Dr. Gustav Krüger aufgefunden. Als Herausgeber firmiert der Verein "Die Deutschen Konservativen e.V." (Sonderausgabe des "Deutschland-Magazins").

    Der Herausgeberverein "Die Deutschen Konservativen e.V." wurde über Jahre hinweg in Verfassungsschutzberichten als rechtsextremistisch eingestuft und steht für einen aggressiven Nationalismus sowie geschichtsrevisionistische Positionen. Das eingeworfene Material nutzt eine scheinbar ökologisch-konservative Rhetorik ("Bewahrung der Schöpfung"), um extrem rechtes Gedankengut anschlussfähig zu machen und im vorpolitischen Raum – hier gezielt in einer Einrichtung für Jugendliche – Einfluss zu gewinnen.

    Der gezielte Einwurf in eine Jugendeinrichtung kann als Versuch gewertet werden, junge Menschen mit demokratiefeindlichen Inhalten zu konfrontieren und den öffentlichen Raum ideologisch zu besetzen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hitlergruß in Plänterwald

    23.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend saßen drei Jugendliche im Bus Richtung Schöneweide. Als an der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Dammweg eine der Jugendlichen ausstieg, zeigte sie den Hitlergruß und kommentierte dies mit den Worten: "Wie man in Deutschland Tschüss sagt."

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rechte Schmierereien in Rudow

    23.02.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Seidelbastweg in Rudow wurden auf einem Container rechte Schmierereien entdeckt und entfernt. Neben dem neonazistischen Zahlencode "1161" ("Anti Antifaschistische Aktion") wurde dort der Zahlencode "444" ("Deutschland den Deutschen") geschmiert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Sachbeschädigung in Rudow

    23.02.2026 Bezirk: Neukölln

    Gegen die Fensterscheibe eines Buchladens in Neukölln-Rudow wurde ein Ei geworfen. Der Eigentümer der Buchhandlung gehört zu den Betroffenen der extrem rechten Neuköllner Angriffsserie und war in der Vergangenheit schon mehrfach das Ziel rechtsextremer Anschläge.

    Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel vom 05.03.2026
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde West

    23.02.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Ecke Drakestraße und Goerzallee in Lichterfelde wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Der Sticker richtete sich mit dem Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und der Darstellung verschiedener "linker" Symboliken gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Direkt daneben war ein Sticker geklebt, der sich gegen die SPD richtete. Die Sticker klebten auf einem Plakat der SPD zum Thema "Wohnen". Einer der Sticker verdeckte einen QR-Code.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Hakenkreuze und weitere NS-Symbole in Oberschöneweide

    22.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Bahnbrücke in der Wuhlheide in der Nähe des S-Bahnhof Wuhlheide wurden 15 Hakenkreuze, viermal "SS", zweimal "88" und der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt und zur Anzeige gebracht. Die einzelnen Graffitis hatten eine Größe von ca. 1 Meter bis zu 3 Metern.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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