Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Hakenkreuzschmiererei in BVG-Bus am Bahnhof Lichtenberg

    07.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Bahnhof Lichtenberg wurden in einem Ersatzverkehrsbus der Linie 21 Schmierereien in Form eines NS-verherrlichenden Hakenkreuzes und der beiden neonazistischen Zahlencodes "1161" und "88" festgestellt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen

    07.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Friedrichshagen wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (dt.: Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.

    Zudem bildete der Aufkleber die Reichsfarben ab und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber u.a. im Allendeviertel

    07.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.

    In der Alfred-Randt-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen, der diese als "Zecken" bezeichnet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Sticker von extrem rechten Influencer in Lankwitz

    07.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am der Bushaltestelle "Am Gemeindepark" wurde ein Sticker entdeckt, welcher den Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt. Auf dem Account werden u.a. rassistische und queerfeindliche Inhalte verbreitet. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    06.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Friedrichsfelde Ecke Rhinstraße wurde ein "Fck Antifa"-Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt.

    Am Bahnsteig S-Bahnhof Rummelsburg wurde zudem ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sogenannten "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde-Ost

    06.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Jungfernstieg wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rechter und LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Strassmannstraße überklebt

    06.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Straßenschild in der Strassmanstraße wurde ein Sticker überklebt, der mit den Farben des deutschen Kaiserreichs mit Reichsadler und den Farben der BRD in verschiedenen Schattierungen den Stil einer LGBTIQ* Fahne imitierte. 

    Die Aussage sei wohl, dass Schwarz, Rot, Weiß (und Gelb) bunt genug sei und richtet sich somit gegen die Existenz der LGBTIQ*-Community. In rechten Onlineshops wird diese Flagge als sogenannte "Stolzflagge" bezeichnet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechtschristlich-fundamentalistische Propaganda in Lichterfelde-West

    06.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Lichterfelde West wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQA*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus. Der Sticker hatte den transfeindlichen Slogan: "Es gibt nur 2 Geschlechter".

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    05.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Margaretenstraße Ecke Eitelstraße wurde erneut ein Aufkleber der jungen Neonazigruppierung "Racial Power Germany" gefunden und entfernt.

    RPG ist eine extrem rechte Gruppe aus NRW, die bereits im August 2025 in Lichtenberg in Erscheinung getreten ist, als sie sich am 2.8. - am Querdenken-Jahrestag - in einem bekannten Neonazi-Treffpunkt im Weitlingkiez mit der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" getroffen haben. Beide Gruppen waren auch am 23.8. beim "JN"-Aufmarsch gegen den CSD in Magdeburg. „RPG“ lief direkt hinter der „DJV“. Einer aus der Gruppe trug eine Art Freundschafts-Shirt mit den Logos von „DJV“ und „RPG“.

    Am Monimboplatz wurde ein rassistischer Aufkeber mit dem neuen Motiv "Stadtbild" gefunden und entfernt. Darauf war zu lesen: "Stadtbild": "Leerstand, Döner, Barbershop, Brautmode, Wettbüro, Barbershop, Shishabar, Gold An- und Verkauf, Sperrmüll, Leerstand, Leerstand, Barbershop, Döner usw.". Der Aufkleber bezieht sich auf eine Diskussion über das "Stadtbild" in Deutschland, wobei die aufgelisteten Begriffe eine häufig geäußerte, kritische Wahrnehmung der Entwicklung deutscher Innenstädte darstellen. Da diese polemische Darstellung sich auch stark auf migrantische Läden beziehen, sollen auf rassistische Art und Weise diese Phänomene als eine Art Negativ-Liste des "modernen Stadtbilds" präsentiert werden. ​Döner, Barbershop und Shishabar stehen in der rechtspopulistischen bis extrem rechten Argumentation oft als Platzhalter für Betriebe, die angeblich "austauschbar" sind und das lokale, traditionelle Gewerbe verdrängen würden. In der rechtspopulistischen bis extrem rechten Rhetorik werden diese Betriebe oft auch als Chiffren für "Überfremdung" verwendet.

    Auf einer Fensterscheibe eines Wahlkreisbüros der Partei Die Linke in der Alfred-Kowalke-Straße wurde erneut ein anti-antifaschistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Der Aufkleber war direkt auf einem Foto eines Mitglieds der Linken im Abgeordnetenhaus geklebt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Aufkleber war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde-Ost

    05.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle Lange Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt. An der gleichen Stelle klebte auch der Aufkleber eines "AfD"-Abgeordneten, der Werbung für diesen machte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am frühen Morgen rannten zwei Kinder fröhlich in die Tram an der Haltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. woraufhin ein Mann dies mit den Worten "Was soll denn das hier mit den scheiß Ka****?". Ein Fahrgast konfrontierte den Pöbler mit seiner rassistischen Aussage und die Familie konnte sich so in einen anderen Teil der Tram zurückziehen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    04.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Welsestraße in Neu-Hohenschönhausen wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland verteidigen! Grimbart Studio" gefunden und unkenntlich gemacht. Das "Grimbart Studio" ist ideologisch der extrem rechten "Identitären Bewegung" zuzuordnen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmiererei im Landschaftspark Herzberge

    04.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde auf einer Mauer ein in weißer Farbe aufgemaltes Hakenkreuz in abgewandelter Form in Kombination mit einer Wolfsangel entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide

    04.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem behauptet wurde, dass der Widerstand gegen die extreme Rechte zu vielen Toten führen würde.

    Quelle: Berliner Register via Instagramm
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Rudow

    04.12.2025 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Zwickauer Damm / Fleischerstraße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen aus einem extremen rechten Versandhandel gesichtet und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Anti-antifaschistische Schmiererei in Alt-Friedrichsfelde

    03.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Gensinger Straße wurde auf einem Schild in einer Parkanlage erneut eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" entdeckt.

    Auf der Eingangstür eines Wahlkreisbüros der Partei Die Linke in der Alfred-Kowalke-Straße wurde erneut ein anti-antifaschistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Charlottenburg

    03.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Fasanenstraße Ecke Kufürstendamm in Charlottenburg fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen u. a. „There is only one state, Palestine ’48“, damit wurde die Auslöschung Israels gefordert und somit Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Die Rufe „There is only one solution, Intifada revolution“ oder "yallah, yallah Intifada" verherrlichten zudem Gewalt gegen Jüdinnen*Juden.

    Zusätzlich wurde Israel beschuldigt, Kinder zu töten („Zionisten sind Faschisten – töten Kinder und Zivilisten“), was auf die antisemitische Ritaulmordlegende anspielt.

    Quelle: Register CW via YouTube
  • Hakenkreuz in Gropiusstadt

    03.12.2025 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Schulgelände im Efeuweg wurde ein Hakenkreuz in den Sandboden gezeichnet. Es wurde entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde West

    03.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An Laternenpfählen auf der Hans-Sachs-Straße in Lichterfelde West wurden insgesamt drei extrem rechte Sticker entdeckt und teilweise entfernt. Ein Aufkleber stammte von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent", zwei stammten aus einem extrem rechten Versandshop. Alle Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Sticker von "Ein Prozent" in Lichterfelde Ost

    03.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Ostpreußendamm in Lichterfelde Ost wurde nahe der Ecke Königsberger Straße ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Anti-antifaschistische und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    02.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Heinrichstraße Ecke Bietzkestrasse wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Parole "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einer Reichsflagge und einem Soldaten gefunden und entfernt.

    Am Bahnhof Lichtenberg wurden am Gleis 1/2 zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete "Fck Antifa"-Motive gefunden und entfernt.

    In einem Bus der Linie 194 Richtung Helene-Weigel-Platz, wurde auf Höhe des S-Bahnhofs Rummelsburg ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Sommer, Sonne, Remigration (millionenfach)" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    02.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Brückenstr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber riefen dazu auf, sich lokalen "Anti-Antifa"-Strukturen anzuschließen.

    Am Schöneweide Center wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Ku Klux Klan - Weisse Macht - Tradition seit 1925" entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Schnellerstr./ Obrikatstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    An der Bushaltestelle Obrikatstr. wurde ein Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    An einer Kneipe an der Ecke Sterndamm/ Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde

    02.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Schaufenster eines Abgeordnetenbüros am Hindenburgdamm wurde erneut ein Sticker geklebt. Der Sticker war antimuslimisch und stammte aus einem extrem rechten Versandhandel. Er überdeckte erneut die Info, in der sich die Partei gegen rechts äußerte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Gedenktafeln in Schöneberg beschmiert

    02.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nacht wurden zwei Gedenktafeln in der Nollendorfstraße mit schwarzer Farbe beschädigt. Die Tafeln Gedenken einer jüdischen Familie, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurde.

    Quelle: Polizeimeldung vom 03.12.2025
  • Rechte Schmiererei in der Schreinerstraße

    02.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Schreinerstraße wurde bei dem Schriftzug "Fuck Nazis" das "Fuck" durchgestrichen, so dass nur noch "Nazis" zu lesen war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    01.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Kalkseestr./ Rahnsdorfer Str. und in der Werlseestr. wurden drei extrem rechte Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" und ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    01.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurden insgesamt sechs extrem rechte Aufkleber mit gegen Antifaschist*innen bzw. Linke gerichteten Inhalten gefunden und entfernt. Auf den Aufklebern waren die Slogans "Keine Liebe für die Antifa" und "Kräuterschnäpse statt linker Hetze" zu lesen.

    Auch auf der Falkenberger Chaussee klebte ein Aufkleber mit dem Motiv "Kräuterschnäpse statt linker Hetze". Zudem klebten dort auch zwei neonazistische Aufkleber aus einem bekannten Versand mit den Parolen "Make germany great again" in Kombination mit einer den NS-verherrlichenden schwarz-weiß-roten Reichsfahne und das rassistische Motiv "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    01.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Straße An der Wuhlheide/ Weiskopffstr. wurde ein Aufkleber in Reichsfarben, der den Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" enthielt, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Geschichtsrevisionistischer Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Nord

    01.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Frankfurter Allee Ecke Atzpodienstraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand mit der Aufschrift "Das ganze Deutschland soll es sein" geschrieben in Frakturschrift, gefunden. Die Parole beinhaltet die bei Neonazis weit verbreitete geschichtsrevisionistische Forderung der Wiederherstellung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1918 (somit auch u.a. heutiger polnischer Gebiete).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Angriff am U-Bahnhof Osloer Straße

    01.12.2025 Bezirk: Mitte

    Als zwei Sicherheitsmitarbeiter*innen im U-Bahnhof Osloer Straße den Fahrschein einer Frau kontrollieren wollten, wurden sie von dieser rassistisch beleidigt und mit einem Stein attackiert. Der Sicherheitsmitarbeiter erlitt eine Platzwunde am Kopf, seine Kollegin zog sich ein Hämatom zu.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. vom 02.12.2025
  • Rassistischer Angriff in einer Oberschule in Treptow-Köpenick

    01.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Oberschule im Bezirk kommt es bereits seit Monaten zu rassistisch motivierten Beleidigungen, welche in einem Angriff auf den betroffenen Schüler eskalierten. Die Familie des betroffenen Schülers beklagt das Fehlen wirksamer Schutzmaßnahmen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff in Schmargendorf

    01.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Vor einem Krankenhaus in Schmargendorf in der Caspar-Theyß-Straße beleidigte ein Mann drei Familienmitglieder erst rassistisch. Als eine der Personen den Mann anschließend zur Rede stellte, griff er sie an.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2519 vom 02.12.2025
  • Rassistische Sachbeschädigung in der Urbanstraße

    01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Wohnhaus in der Urbanstr. wurden wiederholt antirassistische Sticker von einem privaten Briefkasten abgekratzt, überkritzelt und entfernt. Zusätzlich wurde Müll in den entsprechenden Briefkasten geworfen.
    In den vergangenen Wochen kam es bereits mehrmals zu rassistisch motivierten Beschädigungen an der Haustür und am Briefkasten. Die betroffene Person fühlt sich bedroht.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Sticker in Lichterfelde

    01.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Büro einer sozialen Einrichtung klebten erneut zwei Sticker aus extrem rechten Versandshops. Die Sticker hatten rassistische Sprüche, sie richteten sich u.a. gegen muslimische Menschen. Die Einrichtung ist regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • "Sieg Heil"-Rufe am U-Bhf. Frankfurter Allee

    01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Gruppe aus ca. 6 Personen verhielt sich in der Bahn laut und alkoholisiert und rief beim Aussteigen laut und deutlich "Sieg Heil". Laut der meldenden Person wurde wohl auch ein Hitlergruß gezeigt. Die weiteren Aktivitäten der Gruppe sind bislang unklar.

    Quelle: Berliner Register
  • Sticker an der Rolltreppe U-Bhf. Prinzenstraße

    01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Rolltreppe U-Bahnhof Prinzenstraße Richtung Warschauer Straße wurde ein Sticker aus der extrem rechten "Tilda"-Stickerserie entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde, junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.  

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Charlottenburg

    01.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg hielten etwa 20 Verschwörungsideolog*innen eine Kundgebung ab.

    In den Redebeiträgen und auf Schildern wurden verschwörungsideologische Inhalte zur Corona-Pandemie geteilt. Zudem wurde zum Schluss über das Mikrofon von mehreren Teilnehmer*innen für unterschiedliche Influencer*innen, Streamer*innen und Medienportale geworben. Darunter waren auch verschiedene rechtspopulistische bis extrem rechte Medien.

    Quelle: Register CW, Youtube
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen