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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    06.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Welsestraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf einem Motiv war die rassistische Parole "Für die "Gäste" nur das Beste: Remigration Airlines!" zu lesen. Auf dem anderen Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot abgebildet.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord und Zahlencode gegen Antifaschismus

    06.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Oberstufenzentrum am Landschaftspark Herzberge wurden zwei Wolfsangeln in weißer und in schwarzer Farbe gemeldet.

    Auch gegenüber vom Sportplatz des SV Lichtenberg 47 auf der Bornitzstraße, wurde eine großflächige Wolfsangel in grüner und gelber Farbe auf einer Hauswand gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    In der Gotlindestraße Ecke Wotanstraße wurde auf einem Stromkasten ein in schwarzer Farbe aufgesprühter "1161"-Neonazi-Zahlencode entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda am Nordbahnhof

    06.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Nordbahnhof wurden zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation und ein gegen die Antifa gerichteter Sticker entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    06.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Veteranenstraße und der Brunnenstraße in Mitte wurden zwei antimuslimisch-rassistische und zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Wieder eine Serie von Wolfsangeln im Samariter-Kiez

    06.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wieder wurde eine Serie von Wolfsangeln im Samariter-Kiez entdeckt und unkenntlich gemacht. Betroffen waren überwiegend die Eldenaer, Rigaer und Voigtstraße. In diesen Straßen wurden zudem auch, in gleichen Farben und ähnlichem Stil, leicht abgewandelte angebrachte Symbole unkenntlich gemacht. Bis auf kleine Abweichungen sahen sie einer Wolfsangel oder einem Hakenkreuz sehr ähnlich.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Außerdem wurden vorhandene "161"-Graffities und Transsymbole überwiegend in der Umgebung der Wolfsangeln verändert. Transsymbole wurden durchgestrichen, beim 161-Code wurde die erste eins durchgestrichen, sodass der Code "61" für Faschistische Aktion stehen blieb.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Pankow

    05.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Brennerstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich in Darstellung und Text gegen „linke Ideologien“ richtet. Der Aufkleber zeigt eine Figur, die eine Progress-Pride-Flagge, das Wort „*Gendern“ und das "Hammer und Sichel"-Symbol in einen Mülleimer wirft. Der Aufkleber wurde überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Arnimstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    In der Rüdickenstraße wurde ebenfalls ein Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Auf diesem stand der Slogan "In uns brennt die schwarze Sonne" in Kombination mit der Abbildung eines solchen NS-verherrlichenden Symbols.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    05.10.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    05.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Leipziger Straße, der Littenstraße und der Voltairestraße in Mitte wurden in den letzten Tagen mehrfach rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    05.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vom Markgrafendamm über Seumestraße, Boxhagener Platz, Kreutzigerstraße bis Petersburger Straße wurde gleich von mehreren Melder*innen eine Serie von angebrachten Wolfsangeln in den Farben weiß, gelb, schwarz und blau gemeldet. Sie waren u. a. an Fassaden, an Laternenmasten und Pollern angebracht.
    Zusätzlich wurden im selben Gebiet weitere, der Wolfsangel sehr ähnlich aussehende, teils auch an Hakenkreuze erinnernde Schmierereien gemeldet. Auch diese wurden unkenntlich gemacht.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Berliner Register
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Nikolassee

    05.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Wasgensteig an der Ecke Schlehdornsteig in Niolassee wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, zeigte aber auch eine queerfeindliche Darstellung. Direkt daneben klebte ein Sticker, der die "AfD" verherrlichte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Wolfsangel am S-Bahnhof Rummelsburg

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Rummelsburg wurde an der Bushaltestelle des 194er Busses eine Wolfsangel in schwarzer Farbe gemeldet - diese befand sich auf einem Mülleimer der BSR. Die Wolfsangel wurde überklebt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangel und Neonazi-Schmiereien mit Bezug zur "NRJ" im Landschaftspark Herzberge

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine auf einen Baum in roter Farbe aufgemalte Wolfsangel entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Rund um den Landschaftspark Herzberge wurden zudem mehrere neonazistische Schmiereien teils mit Bezug zur "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Der III. Weg" festgestellt. Die Schmiereien wurden bereits zum Teil unkenntlich gemacht. Folgende Slogans und Symboliken wurden dokumentiert:

    - "Deutsche wehrt Euch! NRJ B-B III. Weg" - das S wurde in der Form einer verbotenen Sigrune geschrieben

    - "Deutschland alle Wege" in Kombination mit dem Neonazi-Zahlencode "1161" - auch hier wurde das S in Form einer Sigrune geschrieben

    - "Germania voran" in Kombination mit dem Neonazi-Zahlencode "1161"

    - "D3W" (Für "Der III. Weg") und "NRJ" in Kombination mit einem "White Power"-Keltenkreuz (ebenfalls verboten)

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus und anti-palästinensische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde auf dem Bahnsteig ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber gefunden und entfernt. Darauf stand der Slogan "FCK Antifa".

    In der Hauffstraße wurde eine anti-palästinensische Schmiererei in lila Farbe auf einer Wand in Form der Parole „FCK Palinazis“ gemeldet (darunter war noch die ursprüngliche Parole "Fighting zionist killers" zu sehen). Der Ausdruck setzt Palästinenser*innen beziehungsweise als palästinasolidarisch wahrgenommene Menschen pauschal mit Nationalsozialist*innen gleich.

    Auf dem Sportplatz Friedrichsfelde wurde Aufkleber mit dem Slogan "Chemtrails kill" entdeckt und entfernt. Bei der "Chemtrail"-Verschwörungserzählung handelt es sich um die nicht bewiesene Vermutung, dass Europa von einer fremden Macht mit Giften bestreut würde. Die Verschwörungsideologie weist Bezüge zum Antisemitismus auf.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Der III. Weg" - Aufkleber in Pankow

    04.10.2026 Bezirk: Pankow

    Auf dem Parkplatz unter der Autobahnbrücke beim S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der eine Aufkleber trug die Aufschrift "Deutsch bleiben statt Mainstream", der andere trug die Aufschrift "Grenzen dicht. Asylflut stoppen. Grenzschutz ist Heimatschutz!".

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Französisch-Buchholz

    04.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am Ausgang der Karower Teiche zur Pankgrafenstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter".

    In der Wartenberger Straße wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit den Slogans "NS-Area" und "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Rahnsdorf

    04.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Strandbad Müggelsee wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei in der Buslinie M21

    04.10.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Buslinie M21 zwischen den Stationen "Wittenau" und "Märkisches Zentrum" pöbelte eine Frau laut gegenüber ihrer Begleitung rassistisch gegen Migrant*innen und sagte, diese seien bald "weg oder ausgerottet". Die meldende Person wies darauf hin, dass die Aussage eine Beleidigung sei und drohte die Polizei zu rufen. Zwei weitere Personen im Bus mischten sich später auch ein und verwiesen die pöbelnde Frau aufs Grundgesetz. Die Frau zeigte sich nicht einsichtig.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Wriezener Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen und es wurde der Versand beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangel im Landschaftspark Herzberge

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine auf eine Steinwand unterhalb einer Sitzbank in blauer Farbe aufgemalte Wolfsangel gemeldet.

    Auch auf einer Außenwand einer Turnhalle in der Hagenstraße wurde eine weiße Wolfsangel mit schwarzer Umrandung gefunden.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Linke ins KZ"-Graffiti entdeckt

    03.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Rudolph-Wilde-Park an der Mauer beim großen Springbrunnen wurde ein "Linke ins KZ"-Graffiti entdeckt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße wurden drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Antifa verbieten", "Talahons abschieben" und "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hagenstraße wurden drei Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet - diese waren auf eine Dixi-Toilette, auf eine Hauswand und auf ein Fensterbrett gemalt worden. Auch auf der Atzpodienstraße kurz vor Ecke Rüdigerstraße, in der Parkaue und auf der Frankfurter Allee wurden neue Wolfsangeln in weißer und gelber Farbe entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbeleien in der U5

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der U5 ereignete sich zwischen U-Bahnhof Friedrichsfelde und Bahnhof Lichtenberg ein rassistischer Vorfall.

    Ein im U-Bahnwaggon stehender Mann beleidigte am U-Bahnhof Friedrichsfelde aus der Bahn heraus eine Familie lautstark rassistisch als „Kanacken“. Eine unbeteiligte ältere Dame widersprach dem Mann direkt („So ein Quatsch, das ist ein Kind!“).

    ​Während der Weiterfahrt äußerte der Mann weitere rassistische Ressentiments („Wir müssen für diese Leute bezahlen“). Auf den Vorhalt der älteren Dame, er sei wohl rechts eingestellt, bestätigte er dies offen und rief laut durch die U-Bahn: „Wenn Alice Weidel an die Macht kommt, wird hier mal richtig aufgeräumt!“.

    ​Eine weitere Zeugin (mit Kind im Kinderwagen) griff verbal ein („Zum Glück gibt es viele Menschen, die dagegenhalten!“), woraufhin der Täter sie als „linke Fotze“ beschimpfte. Nach einer kurzen beschwichtigenden Intervention der älteren Dame schrie der Mann kurz vor dem nächsten Halt: „AfD an die Macht!“.

    ​Am U-Bahnhof Lichtenberg stieg der Mann aus. Als die Zeugin ihm nachrief, er solle seine Ansichten für sich behalten und aufhören, andere zu belästigen, signalisierten mehrere Umstehende im Wagen ihre Zustimmung.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch-rassistische und extrem rechte Propaganda im Tiergarten

    02.10.2026 Bezirk: Mitte

    Im Tiergarten in der Nähe des Gedenkorts für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD wurden vier Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber waren antimuslimisch-rassistisch, ein Aufkleber warb für eine extrem rechte "Remigrations"-Kampagne und ein Sticker richtete sich gegen die Antifa.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber von extrem rechtem Musiklabel und Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    02.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingang zum Fennpfuhlpark, wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden und entfernt. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.

    Zudem wurde dort auch ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Abschieben schafft Sicherheit, kriminelle Ausländer raus!".

    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße, Ausgang Richtung Ruschestraße, wurde eine Wolfsangel in brauner Farbe entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Marienfelde

    02.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An verschiedenen Stellen auf dem Nahmitzer Damm wurde extrem rechte Propaganda entdeckt. An der Bushaltestelle Gutspark Marienfelde klebte ein „Remigrations“-Sticker. Zusätzlich wurde an einer Laterne ein Sticker entdeckt, der sich gegen das Gendern richtete, mit dem Zusatz „Haltet unsere Sprache sauber“. Weiterhin wurde an einem Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt. An der Station Nahmitzer Damm/Marienfelder Allee wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Direkt daneben befand sich eine blaue „AfD“-Schmiererei.


    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechte Schmierereien in Buch

    02.10.2026 Bezirk: Pankow

    Auf einem Schild des Netto-Supermarktes in der Wiltbergerstraße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien angebracht. Dazu gehörte die Abkürzung "DPV" (für "Deutsche Patrioten voran"), die Parole "Für immer Deutschland!" sowie mehrmals der Zahlencode "1161", welcher sich gegen politische Gegner*innen richtet und "Anti-Antifaschismus" bedeutet. Neben den Schmierereien wurde außerdem der Slogan "Wählt AFD!" angebracht.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Neonazi-Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Neu-Hohenschönhausen

    02.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf beiden Motiven war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen. In einem Fall kombiniert mit einer "Schwarzen Sonne", im anderen Fall zusammen mit der Parole "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".

    In der Ernst-Barlach-Straße Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein gegen den politischen Gegner der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt und überklebt.

    Am Feld an der Darßer Straße wurde der Neonazi-Zahlencode "1161" auf einem Mülleimer gefunden und entfernt.

    Am RIZ-Center in der Ribnitzer Straße klebte ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa". Daneben waren auch noch Aufkleber mit den Parolen "Du darfst lieben was Du willst, auch Deine Heimat" und "Geschlecht? Hohen*zollern - Deutschlands reaktionärster Geschlechterratgeber" und Werbung für das Magazin zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerer Gedenkort im Tiergarten erneut beschädigt

    02.10.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. In der Nacht wurde sie von Unbekannten breitflächig mit schwarzer Farbe beschmiert. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Im September wurde die Bank bereits dreimal von Unbekannten mutwillig zerstört.

    Quelle: Polizeimelung Nr. 1295 vom 02.10.2026
  • Rassistische Beleidigung und körperlicher Angriff an Tram-Haltestelle in Alt-Hohenschönhausen

    02.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 19:00 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann beim Aussteigen an der Tram-Haltestelle Freienwalder Straße von einem Unbekannten aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt. Daraufhin näherten sich vier weitere Personen, die gemeinschaftlich versuchten, auf den Mann einzuschlagen. Einer der Angreifer schlug dem 29-Jährigen schließlich mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser ein Hämatom am Kopf erlitt.

    ​Ein unbeteiligter Zeuge griff ein und brachte den Betroffenen zum Schutz vor weiteren Angriffen in eine einfahrende Straßenbahn. Eine anschließende Polizeisuche nach den Tätern blieb erfolglos. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0967 vom 12.08.2026, Tagesspiegel vom 03.10.2026
  • Rassistischer Angriff im Allendeviertel

    02.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurde eine Frau an der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Wendenschloßstr. aus antimuslimischer Motivation von einer Frau rassistisch beleidigt. Danach ist die Frau mit erhobenen Fäusten auf die Betroffene zugerannt und schlug ihr gegen die Schulter. Eine Zeugin schritt ein und stoppte damit den Angriff. Die Frau entfernte sich daraufhin und rief weiter rassistische und NS-verherrlichende Parolen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1300 vom 03.10.2026
  • Stolpersteine in Prenzlauer Berg beschmiert

    02.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Greifswalder Straße wurden Stolpersteine mit Farbe besprüht.

    Die Polizei wurde alarmiert und hat den Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die aufgebrachte Farbe konnte aufgrund ihrer Beschaffenheit bisher nicht entfernt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1297
  • Antimuslimische Beleidigung am Bahnhof Schöneberg

    01.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nähe der S-Bahn-Station Schöneberg begegnete eine Frau mit Kopftuch, die ein Kind im Kinderwagen bei sich hatte, einem Paar – einem Mann und einer Frau – auf der Straße. Als sie an der Frau vorbeigingen, äußerte sich das Paar abfällig über sie und sagte: „Die kriegen nur Kinder wegen des Kindergeldes.“

    Quelle: GIZ gGmbH, Register Spandau
  • Antisemitische Beleidigung in Pankow

    01.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am U-Bahnhof Vinetastraße, an der Ampel vor dem Späti, wartete eine Person mit dem Fahrrad an einer roten Ampel. Ein E-Roller-Fahrer schrie die Person im Vorbeifahren mit den Worten „Gib Gas, du Jude“ an.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
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