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Register Reinickendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Extrem rechte Sticker im Ortsteil Reinickendorf

    13.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Aroser Allee wurden erneut an einer Hauswand Aufkleber entdeckt, auf dem bei einem "FCK Antifa" stand. Der andere zeigte ein abgewandeltes Logo der Antifaschistischen Aktion mit der Fahne der Bundesrepublik und der Aufschrift "Patriotische Aktion".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut extrem rechte Veranstaltung in Tegel

    08.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die extrem rechte Partei "Die Heimat" veranstaltete erneut einen Stand auf der Berliner Straße Ecke Gorkistraße. Mit dem Stand sammelten sie Unterschriften für die Zulassung zur Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Reinickendorf entfernt

    06.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Schäfersee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals: NPD) entdeckt. Der Sticker enthielt die Forderung, die Antifa zu verbieten und warf den Parteien SPD, Grüne und Linke vor, Terror zu unterstützen. Am Tag zuvor waren Sticker in anderem Design, jedoch mit ähnlichem Inhalt, auf der Facebookseite der Partei "Die Heimat" beworben worden. Diese richteten sich auch gegen "die Antifa" und "roten Terror".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut rassistische Schmiererei in Tegel

    06.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Mülleimer vor der Geschäftsstelle der Partei "Die Grüne" in der Brunowstraße wurde mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Eine sehr ähnliche Botschaft in derselben Schrift war schon eine Woche zuvor an der Schaufensterscheibe des Ehrenamtsbüros in der Grußdorfstraße geschmiert worden.

    Quelle: Kreisverband Die Grüne Reinickendorf
  • Rassistischer Gesang zu „L'Amour Toujours“ in Wittenau

    05.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Finsterwalder Straße, Ecke Steinkirchener Straße in Wittenau, wurde aus Richtung einer Bar das Lied L'Amour Toujours von Gigi D'Agostino abgespielt. Dazu grölten mehrere Personen den umgedichteten rassistischen Text „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“. Ob der Gesang tatsächlich aus der Bar oder aus der unmittelbaren Umgebung kam, konnte nicht eindeutig festgestellt werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Schriftzug in Hermsdorf

    05.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Hermsdorf wurde im Aufzug mit schwarzem Stift das Wort "Remigration" geschmiert. Dies ist eine extrem rechte Forderung und wird von der Neuen Rechten als Kampfbegriff in politischen Kampagnen verwendet, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert. Der Schriftzug wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Propaganda in Hermsdorf

    04.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Schaukasten des SPD-Büros in Hermsdorf wurde eine Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die rassistische Forderung nach "Remigration". Ein Schriftzug mit demselben Inhalt wurde einen Tag später auch, ganz in der Nähe des Schaukastens, am S-Bahnhof Hermsdorf entdeckt und später entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Propaganda der extrem rechten Partei "Die Heimat" in Tegel

    02.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Tegel wurde extrem rechte Propaganda gefunden. Es handelte sich um eine Liste zur Sammlung von Unterschriften, damit die extrem rechte Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) zur Abgeordnetenhaus-Wahl zugelassen wird.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisches Verhalten und Aussagen in Waidmannslust

    01.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Im Rosengarten in der Titiseestraße in der Rollberge-Siedlung kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine von Rassismus betroffene Angestellte wies eine Gruppe aus circa acht bis zehn weißen Personen auf das Grill- und Feuerverbot im Rosengarten hin. Die Menschen aus der Gruppe ignorierten die Person und das Verbot, äußerten sich abfällig und sprachen ihr ab, dass sie überhaupt etwas zu sagen hätte. Die Person entfernte sich, rief in einer Chatgruppe um Hilfe und zudem die Polizei. Als ihre weiße, deutsche Kollegin eintraf, sprach die Gruppe ausschließlich mit der Kollegin und machte rassistische Äußerungen darüber, wem es angeblich erlaubt sei Feuer zu machen und wem nicht. Als die Security eintraf und der Gruppe einen Platzverweis erteilte, verließen die Menschen zunächst nicht den Garten. Nach einiger Zeit gingen sie. Die betroffene Person fühlte sich abgewertet, nicht ernstgenommen und bedroht durch das Verhalten der weißen Gruppe. Die Polizei erschien nicht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut rassistische Schmiererei in Tegel

    29.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die Fensterscheibe des Ehrenamtsbüros in Tegel wurde erneut mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Der Schriftzug wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Queerfeindlicher Aufkleber in Frohnau entfernt

    26.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Zeltinger Straße wurde ein Aufkleber vom extrem rechten Verein "Ein Prozent" gefunden und entfernt. Dieser zeigt weiße Kinderhände, die sich aus einem Abgrund aus Regenbogenfarben emporrecken und darauf ist zu lesen: "Keine Gender-Ideologie in Schulen und Kitas! Finger weg von unseren Kindern!". Diese Aussage kann als LGBTIQ-feindlich verstanden werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Äußerung in Tegel

    25.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Im Bus X33 in Richtung Wilhelmsruher Damm an der Haltestelle Kamener Weg äußerte sich ein Fahrgast beim Aussteigen rassistisch gegenüber zwei anwesenden Frauen mit Kindern. Die meldende Person setzte der rassistischen Aussage etwas entgegen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Mehrere neonazistische Sticker in Frohnau

    24.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Entlang des Maximiliankorsos wurden mehrere extrem rechte Sticker auf Straßenschildern entdeckt. Einige richteten sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten und hatten die Motive "Antifa verbieten!", "Fuck Communism" mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel oder den neonazistischen Zahlencode "1161" (AAFA/Anti-Antifaschistische Aktion).

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber an einer Schule in Reinickendorf

    22.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Gelände der Georg-Schlesinger-Schule an der Kühleweinstraße wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt und entfernt. Das NS-verherrlichendene Motiv beinhaltete den antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge in schwarz-weiß-rot.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistischer Zahlencode in Alt-Tegel übermalt

    19.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Einkaufsstraße Alt-Tegel wurde ein Graffiti mit dem Zahlencode „161“ durch das Ergänzen einer „1“ in den neonazistischen Code „1161“ („Anti-Antifaschistische Aktion“) verändert. Der gegen Antifaschist*innen gerichtete Code wird von der extremen Rechten auch zur Markierung von Präsenz im öffentlichen Raum genutzt. Die ergänzte „1“ wurde später mit einem „X“ durchgestrichen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Schmierereien in Frohnau

    19.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Hubertusweg wurde sowohl auf einem Mülleimer als auch an Stromkästen der extrem rechter Zahlencode "1161" und Schmierereien mit der rassistischen Forderung nach „Remigration“ entdeckt und teilweise überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antimuslimische Schmiererei in Tegel

    17.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Kreuzung Gorkistraße Ecke Buddestraße wurde mit einem schwarzen Stift "Fuck Islam" auf einen Ampelpfahl geschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Aufkleber im Märkischen Viertel

    15.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Endhaltestelle der Buslinie X21 Quickborner Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber u.a. mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und Botschaften gegen politischer Gegner*innen entdeckt.

    Quelle: Meldung einer Einzelpersonn
  • Vermehrt extrem rechte Sticker in Frohnau entdeckt

    04.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An mehreren Orten in Frohnau wurden extrem rechte Sticker an Verkehrsschildern und Bushaltestellen entdeckt. Betroffen waren unter anderem die Kreuzungen Frohnauer Straße/Welfenallee, Am Eichenhain (Ecke Karmeliter Weg und Hangeweg) sowie Zeltinger Platz/Fürstendamm. Dokumentiert wurden unter anderem Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und ihrer Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ), die sich gegen ihre politischen Gegner*innen richteten. Zudem wurden rassistische Sticker mit der Aufschrift „Abschieben schafft Wohnraum!“ sowie ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Sticker mit der Aufschrift „Fuck Communism“ der extrem rechten Jugendgruppe „Deutsche Patrioten Voran“ (DPV) festgestellt. Ein Teil der Sticker wurde überklebt. Am Hangeweg befanden sich die Sticker an einem Straßenschild in unmittelbarer Nähe von drei Stolpersteinen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Wittenau

    01.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle S+U Wittenau wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Auf dem Sticker stand in Frakturschrift "Hier wurde linker Müll überklebt", mit einem Wehrmachtssoldaten in der Mitte und einer Deutschlandflagge als Hintergrund.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuz auf Spielplatz in Tegel

    30.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Spielplatz am Buddeplatz in Tegel wurde ein Hakenkreuz auf dem Kletterturm bemerkt. Die NS-verherrlichende Schmiererei wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut extrem rechte Sticker in Heiligensee entfernt

    29.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kiefheider Weg wurden erneut drei rassistische Sticker aus einem extrem rechten Onlineversandhandel auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt. Sticker mit denselben Botschaften wurden bereits mehrmals zuvor dort entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Sticker in Hermsdorf entfernt

    28.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Zwischen der Olafstraße und der Roswithastraße wurde ein Aufkleber der „Jungen Alternative“ entdeckt und entfernt. Die ehemalige Jugendorganisation der Partei „AfD“ wurde bis zu ihrer Auflösung vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Der Sticker verbindet die Farben der Deutschlandflagge mit abgestuften Hauttönen und legt damit nahe, dass nationale Zugehörigkeit an eine bestimmte Hautfarbe oder ethnische Herkunft geknüpft sei. Diese Bildsprache greift rassistische Vorstellungen von „Deutschsein“ auf.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Schmiererei in Tegel

    28.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die Fensterscheibe einer zivilgesellschaftlichen Stiftung wurde mit einer rassistischen Botschaft beschmiert. Laut Aussage von Betroffenen verstärkt die Schmiererei eine ohnehin als bedrohlich wahrgenommene Stimmung im Bezirk.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut rassistische, antimuslimische Sticker in Heiligensee entfernt

    27.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kiefheider Weg in Heiligensee wurden mehrere rassistische Sticker aus einem extrem rechten Onlineversandhandel an Stromkästen und Mülleimer entdeckt. Sie wurden teilweise entfernt. Bereits ein paar Tage zuvor wurden ähnliche Sticker entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte und rassistische Sticker in Frohnau

    27.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke Edelhofdamm und Remstaler Straße klebte ein rassistischer Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Propaganda auf Wahlkampfständen einer Partei

    23.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Pfingstsamstag veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) vier Infostände. Sie befanden sich am Wilhelmsruher Damm am Märkischen Zentrum, am S Bahnhof Tegel in der Buddestraße sowie auf der Heinsetraße in Waidmannslust. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Frohnau

    23.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Edelhofdamm und am Ludolfinger Platz wurden erneut mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" entdeckt und teilweise überklebt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen und machten Werbung für die extrem rechte Partei.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Tegel

    20.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" veranstaltete in der Gorkistraße einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Antimuslimische Sticker in Heiligensee

    15.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kieferheider Weg in Höhe Sagemühler Steig und Sonnenwalder Weg wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ gemeldet. Die Aufkleber befanden sich an einem Stromkasten und einem Mülleimer. Einer der Sticker wurde entfernt und überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitische Sticker in Tegel

    15.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Anzeigetafel der Haltestelle Holzhauser Straße Richtung Spandau klebte ein antisemitischer Sticker. Daneben klebten drei Sticker, die alle die Deutschlandflagge mit Bundesadler abbildeten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Dutzende extrem rechte Sticker in Frohnau

    15.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An mehreren Orten in Frohnau wurden zahlreiche extrem rechte Sticker entdeckt. Betroffen waren unter anderem der Ludolfingerplatz am S-Bahnhof, der Maximiliankorso sowie der Fürstendamm Ecke Hattenheimer Straße. Dokumentiert wurden Aufkleber der neonazistischen Partei „Der III. Weg“, ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)", der Kampagne „Remigration rettet Leben“ des extrem rechten Vereins „Ein Prozent“ sowie Sticker mit den Parolen „Unser Volk zuerst“ und „Antifa verbieten“. Die Propaganda befand sich an Verkehrsschildern, Stromkästen und einer Bushaltestelle und war zum Zeitpunkt der Meldung größtenteils noch nicht entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rechte Stickeraktion in Hermsdorf und Frohnau

    14.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine größere Gruppe brachte an Christi Himmelfahrt in Hermsdorf und Frohnau zahlreiche Sticker der Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ) der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ an. Die Aufkleber warben mit dem Kampagnenslogan „Unsere Alternative heißt Revolution“ für die extrem rechten Organisationen. Ein Teil der Sticker wurde anschließend von Anwohnenden entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Ukrainische Schülerin in Reinickendorfer Schule über ein Jahr gemobbt

    14.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Reinickendorfer Gymnasium wurde eine ukrainische Schülerin über ein Jahr hinweg von zwei Jungen gemobbt und dabei rassistisch und antifeministisch beschmipft. Der Aufhänger des Mobbings war ihre fehlende deutsche Staatsbürgerschaft. Per Chat wurden Nazi-Symbole, Hitler-Memes und auch das Erika-Lied verbreitet. Das Lied wurde zur NS-Propaganda genutzt und kommt heutzutage häufig in extrem rechter Netzkultur vor. Durch Mitschüler*innen in ihrer Klasse wurden die Vorfälle häufig relativiert oder teilweise sogar verteidigt. Trotz Anzeigeerstattung und der Einleitung anderer Maßnahmen befürchtet die Schülerin weitere Angriffe.

    Quelle: Tagesspiegel vom 14.05.
  • BVV Reinickendorf: Rassistische und anti-muslimische Äußerungen und Forderungen

    13.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung reichte die "AfD"-Fraktion eine Beschlussvorlage ein. Teile der enthaltenen Aussagen können als rassistisch interpretiert werden. So forderte die Fraktion, dass es „keinen ‘Kulturbonus’ für Migranten und Muslime” bei der Verfolgung von Sexualstraftaten geben dürfe. Diese Formulierung suggeriert – ohne dies zu belegen –, dass Herkunft oder Religion bislang zu einer milderen Behandlung von Tatverdächtigen führen könnten. Zudem verknüpft der Text sexualisierte Gewalt explizit mit Migranten und Muslimen. Diese Erzählung kann die pauschale Assoziation muslimischer oder migrantischer Männer mit sexualisierter Gewalt befördern.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • „1161“-Schmiererei am U-Bahnhof Alt-Tegel

    06.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In Tegel wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ gemeldet. Der Schriftzug befand sich an einer Wand nahe des ehemaligen C&A am U-Bahnhof Alt-Tegel. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht entfernt worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber aus extrem rechtem Versandhandel entdeckt

    01.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Nordfeld in Heiligensee wurden fünf identische Sticker mit der Aufschrift „Deutschland endlich wieder sicher machen“ und „Remigration Air“ entdeckt. Die Aufkleber stammen aus dem Umfeld des extrem rechten „Patriotenshop“.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • SS-Runen auf Mülleimer in Heiligensee

    30.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Mülleimer in der Straße Am Dachsbau in Heiligensee wurden SS-Runen in schwarzer Farbe auf einem Mülleimer entdeckt. An derselben Adresse befindet sich eine Kita. Die meldende Person erstattete Anzeige und meldete den Vorfall bei der Berliner Stadtreinigung, um sie entfernen zu lassen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Anti-Antifa-Schmierereien am Tegeler See entdeckt

    29.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An Stromkästen am Tegeler See nähe der Greenwich-Promenade wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richteten. Zweimal wurde dem Zahlencode "161", der für "Antifaschistische Aktion" steht, eine "1" hinzugefügt. Der Zahlencode "1161" steht für Anti-Antifaschistische Aktion und wird in der extrem rechten Szene verwendet. Außerdem wurde das Wort "Antifa" mit "Fck" überschmiert und zusätzlich "FCK AFA", was für "Fuck Antifa" steht, geschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Infostand mit rassistischem Inhalt in Alt-Tegel

    25.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke Brunowstraße/ Treskowstraße führte der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" einen Infostand durch. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.

    In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber und Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Waidmannslust

    25.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Waidmannslust wurden rassistische und Botschaften gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Neben einem rassistischen Sticker wurde die Parole „Brenn Zecke brenn“ an eine Wand geschrieben. Der Begriff „Zecke“ ist eine als schädliches Ungeziefer entmenschlichende Bezeichnung aus der extremen Rechten für politische Gegner*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker von „Der III. Weg“

    22.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke Berliner Straße/Schlieperstraße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Queerfeindlicher Sticker in Tegel

    21.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Kreuzung Brunowstraße/ Treskowstraße wurde ein Sticker der "Jungen Nationalisten" mit transfeindlichem Inhalt entdeckt. Die "Jungen Nationalisten" sind die Jugendorganisation der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD).

    Quelle: Register Spandau
  • Antimuslimische Schmiererei in Heiligensee

    19.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Schulzendorf in Heiligensee wurde eine antimuslimische Schmiererei auf einem Stromkasten entdeckt. Mit einem roten Stift wurde "Fuck Islam" und "Fuck Araber" geschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Sticker in Wittenau

    18.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Mülleimer wurde ein Sticker des extrem rechten Versandshops "Patriotenshop" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Schmiererei in Waidmannslust

    15.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Waidmannslust wurde erneut eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistische Aktivist*innen richtete und ihnen den Tod wünschte. Daneben wurde außerdem "Zecken raus" geschmiert sowie ein Sticker geklebt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete und aus dem extrem rechten Versandhandel Druck18 stammt. Der Sticker wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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