Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum
In der Florastraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
In der Florastraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
In der Damerowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt sowie ein Aufkleber von dessen Jugendorganisation "NRJ - Nationalrevolutionäre Jugend".
Vor einer Schule in der Buschallee wurde der Zahlencode „1161 Connection“ entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Zahlencode, der sich gegen Antifaschismus richtet.
In der Gustav-Adolf-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt. Der Inhalt des Aufkleber äußerte sich rassistisch gegenüber Palästinenser*innen.
An verschiedenen Orten wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese befanden sich u. a. am S-Bahnhof Pankow, in der Neumannstraße und Arnold-Zweig-Straße. Die Aufkleber hatten u. a. die Slogan "FCK Grüne" (Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow), "Hart.Sauber.Gesund" ("III. Weg" / Neumannstraße Ecke Elsa-Brandström-Straße), "Der III. Weg" (Neumannstraße Ecke Greta-Garbo-Straße) sowie die Sprüherei "NRJ AREA".
Am Steinberg Ecke Heinersdorfer Straße wurde ein transfeindlicher Aufkleber mit der Aufschrift „Es gibt nur zwei Geschlechter“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine zerrissene Pride-Flaggen.
In der Rathausgalerie an der Breiten Straße wurde eine nicht-binäre Person diskriminiert. Bei der Bestellaufnahme wurde die Person zunächst unwissentlich misgendert. Nachdem sie darauf hingewiesen hatte, dass sie als nicht-binäre Person angesprochen werden möchte, reagierte die Bedienung mit Lachen und bezeichnete die Person als „verrückt“. Auch nachdem die betroffene Person erklärte, dass Misgendern eine Form der Diskriminierung darstellt, wurde sie erneut ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet.
In der Nähe des S-Bahnhofes Greifswalder Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Love Football hate Antifa" entdeckt und entfernt.
In der Buschallee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Inhalt des Aufklebers ist rassistisch.
An dem Schloßpark-Ausgang Siegfriedstraße sowie Siegfriedstraße Ecke Rolandstraße wurden ein extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Damerowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
Eine Frau wurde beim Joggen in der Hermann-Blankenstein-Straße rassistisch bedroht. Nach Angaben der Betroffenen schrie ein unbekannter Mann sie zunächst an und zeigte dabei auf ihre Kufiya. Da sie Kopfhörer trug, verstand sie den Inhalt der Rufe zunächst nicht. Als sie auf die Beleidigungen reagierte, wurde der Mann zunehmend aggressiv. Er lief ihr mit geballten Fäusten hinterher und drohte ihr mit Schlägen. Erst als eine Familie mit Fahrrädern hinzukam, ließ der Mann von der Betroffenen ab.
Am Kissingenplatz wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Abbildung eines Wehrmachtssoldaten sowie der Slogan "Opa war kein Nazi".
Auf dem Pasedagplatz wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und enfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ebenso wurden verschiedene Runen-Zeichen entdeckt.
An der Nachbushaltestelle Stiftsweg sowie in der Ossietzkystraße Nähe des Schloßparks wurden Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
In der Rolandstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigten vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
An der Bushaltestelle Stiftsweg wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine Darstellung einer muslimischen Frau hatte und darunter war der Slogan "Wir müssen draußen bleiben!" zu lesen.
In der Kissingstraße Ecke Miltenberger Weg wurde ein Aufkleber entdeckt, der einen Wehrmachtssoldaten abgebildet hatte und mit den Slogan "Opa war kein Nazi" versehen war.
In der Blankenburger - und Pasewalker Straße wurden insgesamt sechs Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Terrorstaat Israel", "LGBTIQ* brechen" und "Antifa-Banden zerschlagen".
Eine Dienstleistungsanbieterin im Rathaus Center Pankow äußerte in einem Gespräch, dass noch mehr „von denen“ (gemeint waren Ausländer*innen) ins Land kommen würden.
An der Kreuzung Blankenburger - Ecke Klothildestraße sowie an der Tramhaltestelle Lindenberger Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
In der Granitzstraße bei der Bushaltestelle S-Bahnhof Pankow wurden drei Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und überklebt. Die Aufkleber hatte u.a. die Slogan "FCK Linke", "Gegen den Linksterror" sowie "Antifascism is the new fascism".
In der Damerowstraße vor einer Kneipe wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt.
Am Infostand der Linken vor dem Rathaus-Center Pankow äußerte eine Passantin zunächst, sie hätte „lieber die AfD“. Nachdem ihr darauf sachlich entgegnet worden war, dass dies dort anders gesehen werde, warf sie einer anwesenden Person vor, „für Vergewaltigungen“ zu sein, und äußerte den Wunsch, diese möge vergewaltigt werden.
In der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Onlineversandhandels "aktivde" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Liebe zur Heimat".
In einer Kleingartenanlage in der Prenzlauer Promenade wurden während eines Sommerfestes zu einem abgespielten Lied laut die Parolen „Deutschland den Deutschen“ und „Ausländer raus“ gerufen. Die Rufe erfolgten vor zahlreichen anwesenden Personen.
Am Rathauscenter führte die Partei DIE LINKE einen Informationsstand durch. Es kam ein Mann vorbei. Dieser hatte ein "444"-Tatoo. Der Zahlencode steht für den vierten Buchstaben im Alphabet und bedeutet "Deutschland den Deutschen". Der Mann zeriss Material der Partei und sagte "Ihr seid hier nicht willkommen".
In der August-Lindemann-Straße, nahe eines Supermarkts, wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Wichertstraße wurde ein Aufkleber entdeckt, der einen Wehrmachtssoldaten als Abbildung hatte und mit dem Slogan "Opa war kein Nazi" versehen war.
Am S-Bahnhof Karow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. Dieser trug den Slogan "Heimatliebe".
In der Granitzstraße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".
In der August-Lindemann-Straße wurde eine Schmiererei mit einer Reichskriegsflagge entdeckt. Die Reichskriegsflagge dient in der extrem rechten Szene häufig als Ausdruck einer demokratiefeindlichen Gesinnung.
Auf dem Weg zum Stadtteilzentrum Weißensee zwischen Weißensee und Kreuzpfuhl wurde eine Frau antimuslimisch beleidigt und über einen längeren Zeitraum von einem Mann verfolgt. Der Mann beschimpfte die Mutter von zwei kleinen Kindern und verfolgte sie etwa zehn Minuten lang. Erst als die Betroffene die Unterstützung eines Passanten suchte, ließ der Mann von ihr ab.
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war ein Wehrmachtssoldat zu sehen und der Slogan "Opa war kein Nazi" abgedruckt.
In der Wichertstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Opa war kein Verbrecher".
In der Langhansstraße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und unkenntlich gemacht. Das Kürzel steht für die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Der III. Weg" - "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ).
An der Baustellenwand des U-Bahnhofes Senefelder Platz wurde der Slogan "Remigration bis die Startbahn glühen" entdeckt und unkenntlich gemacht.
Vor einem Veranstaltungsort der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) fand eine Kundgebung gegen eine Veranstaltung in dem Ort statt. Nach Angaben der Betroffenen lief ein Mann, der die "AfD"-Veranstaltung besuchen wollte, durch die Gegenkundgebung und bezeichnete die Teilnehmenden als „Faschisten“. Als die Betroffene ihren Regenschirm zum Schutz anderer Demonstrierende vor Fotoaufnahmen hochhielt, schlug der Mann mit der Faust gegen den Schirm. Dabei wurde der Schirm beschädigt. Die Betroffene erklärte, der Schlag hätte aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation schwerwiegende Folgen haben können.
In der Nähe des S-Bahnhofs Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Familie. Heimat. Tradition"
Im Wartezimmer einer Arztpraxis in der Breiten Straße beleidigte eine ältere Person zwei Kinder mit dem N-Wort.
Eine anwesende Person meldete den Vorfall dem Arzt der Praxis. Dieser reagierte jedoch nicht auf die rassistischen Beschimpfungen, sondern relativierte den Vorfall mit der Aussage, dass Ähnliches auch in afrikanischen Ländern gegenüber weißen Menschen vorkomme. Die beleidigende Person blieb weiterhin im Wartezimmer und setzte die Beschimpfungen möglicherweise fort.
Am Helmholtzplatz wird ein obdachloser älterer Mensch mit Behinderung wiederholt rassistisch beleidigt. Unter anderem wurde ihm zugerufen: „Geh zurück nach Ägypten“. Zudem wird berichtet, dass ihm regelmäßig gegen das Bein getreten und er mit einem Schlüsselbund geschlagen wird, während er morgens auf einer Parkbank schläft.
In der Einkaufspassage führte die extrem rechte Partei "Der III. Weg" einen Informationsstand durch.
Im Mauerpark, am Amphitheater, hielten vier Reichsbürger*innen eine „Mahnwache“ ab. Dabei zeigten sie Reichsflaggen.
Beim S-Bahnhof Pankow am Übergang nahe der Tramhaltestelle wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
In der Metzerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
Auf der Prenzlauer Promenade gegenüber einer Tankstelle wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
Am KuBiZ wurde eine Pride-Flagge abgerissen, die vorne hinter einem Tor angebracht war.
An der Tramhaltestelle Stiftsweg wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.