Sprüherei gegen politischen Gegner in Pankow-Zentrum
In der Berliner Straße in der Nähe eines Büros der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen" wurde der Slogan "links Faschos" gesprüht.
In der Berliner Straße in der Nähe eines Büros der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen" wurde der Slogan "links Faschos" gesprüht.
An der Außenwand eines Restaurants in der Eberswalder Straße wurden mehrere Hakenkreuze aufgesprüht.
In der Damerowstraße wurde ein antimuslimisch-rassistischer Schriftzug entdeckt. Der Schriftzug „Islam“ war mit Pfeilen versehen, die auf die Öffnung eines Papierkorbs zeigten.
Im Fahrstuhl des S-Bahnhofs Schönhauser Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
An der Kreuzung Florstraße Ecke Mühlenstraße wurde die Sprüherei "Florakiez 1161-frei" entdeckt und unkenntlich gemacht. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Am S-/U-Bahnhof Pankow wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschismus richteten.
An der Bushaltestelle Pankow/Granitstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. In Frakturschrift stand auf dem Sticker „Hier gilt Rechts vor Links“.
Entlang der Schönhauser Allee wurden Plakate der Bürgermeisterkandidatin von DIE LINKE entdeckt, die mit einem „Hitlerbärtchen“ verunstaltet wurden.
n einem Telefonkasten an der Kreuzung Straße 47 / Straße 50 in Karow wurde der neonazistische Zahlencode „1161“ ( „Anti-antifaschistische Aktion“) entdeckt.
An einem Mülleimer der BSR in der Berliner Straße wurde die Schmiererei „Israhell“ entdeckt. Durch diese Wortzusammensetzung wird Israel nicht sachlich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die Darstellung knüpft an ein altes antijüdisches Stereotyp an, das Jüdinnen*Juden mit dem Teufel in Verbindung bringt.
An einer Glasscheibe an der Tramhaltestelle S+U Pankow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift „Überklebt, du Zecke!“ entdeckt und entfernt.
Im Aufzug am S-Bahnhof Schönhauser Allee kam es zu einem körperlichen Übergriff gegen eine Person mit Rollator. Nachdem bereits eine Person mit Fahrrad in den Aufzug eingestiegen war, versuchte eine weitere Person ebenfalls einzusteigen und schubste die betroffene Person trotz des begrenzten Platzes im Aufzug aggressiv. Dabei kam es zu verbal aggressiven Äußerungen. Als die betroffene Person reflexartig eine Abwehrbewegung machte, wurde sie geschlagen. Trotz mehrfacher Hilferufe und eines belebten Bahnsteigs griff niemand ein. Um weiterer Gewalt zu entkommen, verließ die betroffene Person den Aufzug.
An einem Briefkasten in der Gleimstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Florastraße Ecke Mühlenstraßen wurde folgende Darstellung entdeckt: ein Davidstern und "Ist-Gleich-Zeichen" sowie ein Hakenkreuz. Alles wurde von der Polizei unkenntlich gemacht.
An der Kreuzung Buschallee Ecke Hansastraße wurde der Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser richtet sich gegen Antifaschismus.
An der Tram-Haltestelle Sulzfelder Straße schreit ein Mann lautstark, dass er Juden hasst.
An der Kreuzung Florastraße Ecke Mühlenstraße wurde ein Slogan gegen Antifaschismus entdeckt. Der Slogan lautete "Antifa fuck off".
Die Berliner Musikgruppe „Ascaris“ spielte in der Streustraße. Die Veranstaltung wurde öffentlich als Punkrock-Konzert beworben. Die Band „Ascaris“ wird seit mehreren Jahren mit der extremen rechten Szene in Verbindung gebracht. In der Vergangenheit soll sie gemeinsam mit Rechtsrock- und Nazibands wie „Kategorie C“ bei Veranstaltungen aufgetreten sein
Am Helmholzplatz wurde eine Hakenkreuz-Sprüherei entdeckt und entfernt.
In der S-Bahn-Linie S42 in Richtung Greifswalder Straße wurden rassistische Äußerungen gehört. Ein Union-Fan richtete sich verbal gegen eine asiatisch wahrgenommene Gruppe beziehungsweise Familie. Dabei fielen unter anderem Bemerkungen wie, sie sollten „den Direktflug nach Hanoi nehmen“.
Als eine andere Person einschritt, kam es zudem zu einer Gewaltandrohung in deren Richtung.
An der Tramhaltestelle Pankower Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
Im Ernst-Thälmann-Park wurde an einer Parkbank der Aufkleber mit dem Slogan "FCK LGBTIQ" entdeckt und entfernt.
Bei einem Telefonat mit einem Amt in Pankow in der Storkower Straße wurde eine Klientin der Migrationsberatung rassistisch behandelt. Da die Klientin kein Deutsch spricht, versuchte sie, sich auf Englisch zu verständigen. Die Sachbearbeiterin forderte sie wiederholt in unhöflicher Weise auf, Deutsch zu lernen, obwohl eine Übersetzung möglich gewesen wäre.
In der Breiten Straße wurden zwei Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ entdeckt und überklebt.
An einer Ampel in der Greifswalder Straße wurden zwei rassistischer Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern steht der Schriftzug „Free Europe from Palestine“.
An der Tramhaltestelle Stiftsweg wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle S+U Pankow wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ entdeckt und überklebt.
In der Ringbahn der Linie S42 stiegen an der Station Greifswalder Straße vier Kontrolleure in den Zug ein. Einer der Kontrolleure schrie einen mutmaßlich wohnungslosen Mann, der auf einem Vierersitz im Zug schlief, ohne vorherige Ansprache laut an und trat ihm unmittelbar danach gewaltsam die Beine von der Sitzfläche. Es kam ohne vorherige Auseinandersetzung direkt zu körperlicher Gewalt.
Als eine Zeugin einschritt und den Kontrolleur aufforderte, den Mann nicht so zu behandeln, wurde sie von einem weiteren Kontrolleur angeschrien und herabwürdigend angesprochen. Der Kontrolleur äußerte sich zudem in entmenschlichender und abwertender Weise über den wohnungslosen Mann. Anschließend verließen die Kontrolleure den Zug.
In der Schulstraße Ecke Berliner Straße wurde die Schmiererei "FCK Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt.
In der Schönhauser Allee wurde an einem Fahrradständer ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Arnold-Zweig-Straße wurde an zwei Glascontainer die Sprüherei "NRJ voran" entdeckt und übermalt. Das Kürzel "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Der III. Weg".
An der Turnhalle hinter der Kurt-Tucholsky-Oberschule in der Neumannstraße wurden zwei Graffiti der extrem rechten Kleinpartei „Der III. Weg“ sowie ihrer Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)“ entdeckt.
Bei dem ersten Graffiti handelt es sich um den Schriftzug „NRJ: Antidrogen, Körper und Geist stärken“, bei dem zweiten um „D3.W“. Das Kürzel stellt die Bezeichnung der Partei dar.
In der Einkaufspassage führt die extrem rechte Partei "Der III. Weg" einen Infostand durch.
In der Grellstraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
In der Kollwitzstraße, Nähe Belforter Straße, wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt. Die Schmiererei beinhaltete das [N*]Wort.
In der Gartenstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte den Slogan "Dumm dümmer Antifa", der andere "Mir stinken die Linken".
In der August-Lindemann-Straße wurde ein in roter Farbe angebrachter Slogan mit Schablone entdeckt, auf dem „Germanisches Blut Ehre, Stolz und Mut“ stand. Der Schriftzug konnte mittlerweile unkenntlich gemacht werden.
An der Kreuzung Rosenthaler Weg Ecke Cunistraße wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
In der Talstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ (= „Scheiß Antifaschismus“) entdeckt.
In der Berliner Straße in Pankow wurde an einer Warnbake eine Schmiererei mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug „FCK Israel“ (= Scheiss Israel) entdeckt.
Zwei bis drei Jugendliche (ca. 15–17 Jahre alt) äußerten in der U-Bahn-Linie U2 zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Eberswalder Straße lautstark extrem rechte Parolen und Beleidigungen. Die Parolen richteten sich u.a. gegen Antifaschismus.
Als einige Personen im Waggon ablehnend reagierten, begannen die Jugendlichen, diese mit aggressiven und bedrohlichen Aussagen einzuschüchtern. Zwei weitere Jugendliche, die ebenfalls auf die Situation aufmerksam wurden, wurden verbal angegriffen.
Beim Aussteigen an der Station Eberswalder Straße versuchten die Täter, die Tür aufzuhalten, schlugen gegen die U-Bahntür und mehrfach gegen die Fensterscheibe und zeigten weiterhin ein gewaltbereites Verhalten.
Am S-Bahnhof Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber von „GegenUni“ entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Im Ernst-Thälmann-Park, auf dem Weg zwischen dem Sprudelbrunnen vor der Ladezone und dem Spielplatz, wurde ein großes Hakenkreuz auf dem Boden entdeckt und entfernt.
In der Langhansstraße wurde an einem Bauzaun der Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Else-Jahn-Straße wurden Aufkleber gegen Antifaschismus und linke entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen".
An der Ecke Else-Jahn-Straße / Gartenstraße wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschismus, der zweite gegen Linke.
Auf dem Schwedter Steg wurde eine LGBTIQ*feindliche Sprüherei entdeckt und übermalt
In der Hadlichstraße wurde gegenüber eines Supermarkts ein Aufkleber mit dem rassistischen Motiv „Defend Europe“ entdeckt und überklebt. Der Aufkleber war aus einem extrem rechten Onlineversandhandel.
In der Parkstraße, Ossietzkystraße und im Schlosspark wurden Sprühereien mit Slogan "FCK AFA" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt. Ebenso wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels mit dem selben Slogan entdeckt und entfernt.
In der Wisbyer Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt.