Antisemitische Schmiererei in Nord-Neukölln
Auf der Karl-Marx-Straße in Nord-Neukölln wurde ein Sticker mit der Aufschrift "zionism is racism" entdeckt.
Auf der Karl-Marx-Straße in Nord-Neukölln wurde ein Sticker mit der Aufschrift "zionism is racism" entdeckt.
Im Theodor-Loos-Weg in Gropiusstadt wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker gehen auf eine extrem rechte Bautzener Gruppe zurück und titelten beispielsweise "Its nice to be white" mit der Abbildung des "White-Power"-Handzeichens.
In der Umgebung des U-Bahnhofes Rudow wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker trugen die Aufschrift "Remigration! Flieger, grüß mir die Sonne" und zeigten die Abbildung eines Flugzeugs.
Ein weiterer Sticker richtete sich gegen antifaschistisches Engagement und wurde ebenfalls entfernt.
Während einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung in Neukölln äußerte ein Abgeordneter, dass die Hälfte aller Bürgergeldempfangenden keine Bürger, sondern Ausländer seien.
Die Aussage suggerierte einen Zusammenhang zwischen dem Bezug von Sozialleistungen und einer bestimmten Herkunft. So könnte der Eindruck entstehen, dass vor allem „Ausländer“ Bürgergeld beziehen. Diese Annahme lässt sich auf rassistische Stereotype, nach denen Menschen mit Migrationsgeschichte „arbeitsscheu“ oder „Sozialleistungsmissbrauchende“ seien, zurückführen. Infolgedessen wird Armut ethnisiert: Soziale Problemlagen werden nicht als Ergebnis gesellschaftlicher Strukturen betrachtet, sondern bei bestimmten Gruppen verortet. Die Äußerung wird daher als rassistisch bewertet.
Auf dem Gelände einer Schule in Britz wurden an einer Glastür antisemitische, NS-verherrlichende und rassistische Schmierereien entdeckt. Neben Hakenkreuzen und durchgestrichenen Davidsternen wurde das N-Wort geschmiert. Außerdem war dort der Schriftzug "Dreckiger Jude" zu lesen.
In der Neuköllnischen Allee wurde an einem Stromkasten die rassistische Schmiererei "Asylflut stoppen" gesichtet.
In der U8, zwischen der Hermannstraße und der Boddinstraße, wurden eine Schwarze Frau und ihre drei kleinen Kinder massiv rassistisch bedroht und beleidigt. Ein Mann setzte sich ihnen im Waggon gegenüber, die meldende Person saß wenige Sitzplätze entfernt. Der Mann beugte sich zu den Betroffenen und hustete heftig und ununterbrochen in ihre Richtung. Daraufhin sprach er die Frau an und fragte, ob sie aus Afrika seien. Das ununterbrochene und offensive Husten in Richtung der Familie wurde weniger und er fragte abermals, ob sie aus Afrika kämen und sagte, dass sie „dahin zurückgehen sollten“. Die Betroffenen standen auf und stellten sich gegenüber dem Ausgang an die verschlossene Tür. Doch der Mann ließ nicht von ihnen ab, drehte sich zu ihnen um pöbelte weiter mit den Worten: "Geht zurück nach Afrika, N*-Pack". Die meldende Person stellte sich dazwischen und wurde von dem Mann misogyn beschimpft. Weitere beobachtende Personen stellten sich ebenfalls zwischen den Mann und die Betroffenen. Dieser pöbelte weiter und merkte an, dass "sie doch lieber links wählen sollten, statt gegen ihn zu sprechen". Als die U-Bahn an der Haltestelle Boddinstraße einfuhr, trafen Personen des BVG-Sicherheitsdienstes ein und geleiteten den Mann hinaus.
In der Pflügerstraße wurde die Schmiererei „KINDER Morder Israil“ entdeckt.
Im Otto-Wels-Ring in Buckow wurden an einem Stromkasten ein Keltenkreuz und das Kürzel "ANB" für die nicht mehr existierenden "Autonomen Nationalisten Berlin" entdeckt und entfernt.
Vor einem Drogeriemarkt auf dem Kottbusser Damm in Nord-Neukölln wurde eine Schwarze Frau von einem Mann verbal bedroht. Die Frau stand vor dem Geschäft und telefonierte, als der Mann vor ihr stehen blieb und sie mit den Worten „Ihr sollt alle geköpft/getötet werden!“ bedrohte. Daraufhin lief der Mann pöbelnd weiter in Richtung Hermannplatz.
An der Ecke Sonnenallee/Hobrechtstraße und in der näheren Umgebung sind mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (früher: NPD) und ihres Mediums "Deutsche Stimme" gesichtet und entfernt worden. Einer der Aufkleber titelte "Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen". Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt. Ein zweiter Sticker trug die Aufschrift "Mutter-Sprache!".
Auf einem Mülleimer in der Nähe der Straße Alt-Rudow wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und entfernt.
Eine Neuköllner Kita nimmt keine Kinder aus migrantisierten Familien auf, obwohl freie Plätze vorhanden sind.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert.
In der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker richteten sich gegen antifaschistisches Engagement.
In Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In einem Geschäft in Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Ein kurdischer Verein erhielt einen Drohanruf. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße wurden mehrere eingeritzte Hakenkreuze entdeckt.
An der Bushaltestelle Neumarkplan in Britz wurde auf einer Sitzgelegenheit die rassistische Schmiererei "Ausländer abschieben" entdeckt.
Bei einer Behörde im Bezirk Neukölln ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung.
In der Rollbergsiedlung, am Gehweg und bei den Garagen zwischen Falkstraße und einem Supermarkt, wurden erneut drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einem Mülleimer auf dem Spielplatz Schierker Straße in Neukölln wurde ein Keltenkreuz entdeckt.
In der Richardstraße in Nord-Neukölln wurde ein antisemitischer und NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte im oberen Teil einen Zaun, der das Wort "Auschwitz" umgab und an dem eine Hakenkreuzfahne wehte. Darunter war ein Zaun, der das Wort "Gaza" umgab und an dem eine israelische Fahne wehte, abgebildet.
Im Uhrmacherweg, in der Sattlerstraße bis zum Dreherweg in Rudow wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gesichtet und entfernt. Darunter war ein Aufkleber in schwarz-weiß-rot mit der Aufschrift "NS-Zone".
In einem Neuköllner Geschäft ereignete sich eine antikurdisch rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Auf dem Fußgängersteg Britzer Tor wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Diese bezeichnet alle israelischen Staatsbürger*innen pauschal als Mörder*innen.
An einem Altglascontainer gegenüber der Kreuzung Buschkrugallee/Delfter Ufer in Britz wurde ein großes Hakenkreuz gesichtet. Die Schmiererei wurde übermalt.
Am U-Bahnhof Wutzkyallee wurden drei Personen aus einer Gruppe heraus angepöbelt. Eine Person aus der Gruppe rief ihnen zu, "dass sich Linke doch wieder nach Kreuzberg verpissen sollen". Dabei wurde "Sieg Heil" gerufen und der Hitlergruß gezeigt.
Eine Person wurde vor einem Supermarkt antisemitisch beschimpft und bedroht.
In der Nähe des U-Bahnhofes Rudow wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation "JN" ("Junge Nationalisten") der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt. Der Slogan lautete „Jung, frech, radikal“.
In der Nähe des Eingangs zum Britzer Garten am Buckower Damm wurde eine NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.
Im Mollnerweg in Buckow wurden in mehreren Hauseingängen NS-verherrlichende und rassistische Schmierereien entdeckt und übermalt. Neben Hakenkreuzen wurde dort "Türken raus" geschmiert.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
In Neukölln ereignete sich ein rassistischer Angriff.
In der U-Bahnlinie 8, zwischen den Bahnhöfen Hermannplatz und Schönleinstraße, wurde eine Person aus sozialchauvinistischer Motivation beleidigt. Die betroffene Person fragte die Fahrgäste um Geld und wurde dann von einem Mann abwertend behandelt und beleidigt.
An einer Wohnungstür wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ angebracht.
In Nord-Neukölln fand eine antisemitische Demonstration statt. Die organisierende Person teilte im Vorfeld der Veranstaltung antisemitische Inhalte in Sozialen Medien.
In der Straße Igelkolbensteig in Rudow wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, welcher durch ein extrem rechtes Versandhaus vertrieben wird.
Auf der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes klebten mehrere Sticker mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt an einer Bank. Darauf ist ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem Regenschirm in schwarz-rot-gold vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Darunter steht: "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie". Die Aufkleber wuden entfernt.
In der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten.
Rund um den Selgenauer Weg und die Neuhofer Straße in Rudow wurden erneut mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Diese richteten sich inhaltlich beispielsweise gegen antifaschistisches Engagement oder titelten "Grenzen dicht! Asylflut stoppen!".
Am Hermannplatz wurde eine Schmiererei entdeckt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggeriert.
In einem Veranstaltungsort wurden antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.
In der Falkstraße und in der Morusstraße im Rollbergviertel wurden erneut mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend NRJ“ entdeckt und entfernt.
Im Bezirk Neukölln ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht zudem nicht dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Im Keller eines Mietshauses in der Fontanestraße sind mehrere NS-verherrlichende Schmierereien gesichtet worden. Neben Hakenkreuzen standen dort die Abkürzungen "AH" für "Adolf Hitler" und "HH" für "Heil Hitler". Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
An der Wand neben einem Café in der Siegfriedstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser titelte "REMIGRATION Wir schaffen das!" und zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Döp dödö döp". Dies ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.
In Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Auf dem Vorplatz des Bahnhofes Wutzkyallee in Gropiusstadt spielte ein Mann Songs der verbotenen Neonazi-Band "Landser" von seinem Handy ab.