Rassistische Stickerreihe in Wartenberg
In Wartenberg wurden insgesamt 8 Sticker eines extrem rechten Versandhandels gemeldet. Die Motive und Schriftzüge sind rassistisch und feindlich gegenüber Geflüchteten.
In Wartenberg wurden insgesamt 8 Sticker eines extrem rechten Versandhandels gemeldet. Die Motive und Schriftzüge sind rassistisch und feindlich gegenüber Geflüchteten.
In einem Supermarkt in der Weitlingstraße bedrohte ein Mann eine Person antiasiatisch-rassistisch. Ebenfalls wurde der/die Partner*in beleidigt. Ein weißes älteres Ehepaar nickte dem Aggressor unterstützend zu. Der Aggressor wartete nach dem Vorfall auf die Betroffenen vor dem Supermarkt. Weder das Supermarktpersonal noch andere Personen schritten in der Situation ein. Lediglich ein Passant (Person of Colour) zeigte Solidarität und hielt Blickkontakt.
In der Küstriner Straße wurde ein Hakenkreuz an einem Müllraum entdeckt und gemeldet.
Nahe der Normannenstraße wurden Flyer des "III. Weg" gemeldet, die in die Briefkästen geworfen wurden.
Im Weißenseer Weg zwischen Landsberger Allee und Konrad-Wolf-Straße wurden fünf weitere Sticker vom "III. Weg" gemeldet und entfernt.
An den Briefkasten eines Jugendclubs in Neu-Hohenschönhausen wurde ein den NS-verharmlosender Sticker der extremen Rechten angebracht, gemeldet und entfernt. Er hat die Farben der Reichskriegsflagge und die Aufschrift "Sie waren die besten Soldaten der Welt", was sich auf einen darauf abgebildeten Wehrmachtssoldaten bezieht. Durch den Aufkleber soll der Jugendclub als politische Gegner*in markiert werden.
Am S-Bahnhof Nöldnerplatz stieg ein Mann in den Bus 194 Richtung Hermannplatz und äußerte sich während der Fahrt in einem Gespräch rassistisch. Der Mann reagierte auf die sanktionierenden Blicke einer Frau (PoC) , indem er stiller wurde.
Entlang der Frankfurter Allee wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Good night left side" gemeldet und entfernt. Dieser kann in einem extrem rechten Onlineversand bestellt werden.
Im Fennpfuhl wurde nahe der Bernhard-Bästlein-Str. ein antifeministischer Sticker gemeldet. Dieser befürwortet das sogenannte Werbungsverbot für Abtreibungen.
Nahe des Anton-Saefkow-Platz wurden vier Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gemeldet.
An der Landsberger Allee wurden zwei Sticker der Jungen Nationalisten gemeldet und entfernt. Das Motiv der Sticker ist die EU- Flagge mit dem Schriftzug "Ein Ring um uns zu knechten". Ebenfalls wurden in Alt-Hohenschönhausen entlang der Hohenschönhauser Str. vier Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der dritte Weg" gemeldet und entfernt.
An der Frankfurter Allee wurde ein Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Im Hintergrund des Stickers befindet sich die Reichsflagge, im Vordergrund der Schriftzug "NS-Zone".
Nahe des Studierendenwohnheims Fennpfuhl wurden Sticker von "Studenten stehen auf" gemeldet. Diese werden dort regelmäßig geklebt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.
Im Hönower Weg wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet. Dieser wurde entfernt.
Nahe des Volkspark Herzberge wurde ein Sticker gemeldet, der zum Impfstreik aufruft. Unterzeichner ist unter anderem das extrem rechte Compact-Magazin sowie die "Freien Sachsen".
Nahe des U-Bahnhof Tierpark wurden sieben Sticker gemeldet, die einen Vergleich von Konzentrationslagern im Nationalsozialismus und russischen Filtrationslagern ziehen. Weiter wurde ein Anti-Antifa-Sticker sowie ein Sticker des extrem rechten Compact-Magazins gemeldet. Alle Sticker wurden entfernt.
Nahe des S-Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Volksaufstand Ostdeutschland" gefunden, der sich gegen Geflüchtete richtet.
Männer störten mehrfach pöbelnd eine Gedenkkundgebung an ein Todesopfer rechter Gewalt. Einer machte einen Hitlergruß.
An der Tramhaltestelle Sandinostr. wurde ein rassistischer Sticker entfernt, der gegen Geflüchtete hetzt. Dieser kann bei einem extrem rechten Versandhandel bestellt werden.
An der Tramhaltestelle Sandinostr. wurde ein Sticker der "Identitären Bewegung" gemeldet und entfernt.
In der Margaretenstraße nahe des S/U-Bahnhof Lichtenberg wurden nachmittags mehrfach "Sieg Heil"-Rufe aus einer Bar gemeldet.
In Victoriastadt (Pfarrstraße) wurde ein Sticker von "Studenten stehen auf" mit Corona-Bezug entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.
An der Tramhaltestelle Hohenschönhauser Str. wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels gemeldet, der Geschlechterbinarität fordert. Der Sticker wurde entfernt.
Nahe des Stadtparks Lichtenberg, in der Heringer Straße wurde an einer Laterne folgender Schriftzug gemeldet und entfernt: "Impfen macht frei. Heil Hitler" .
Es wurden zwei rassistische Sticker von einem extrem rechten Versand gemeldet. Auf den Sticker stand "Weiß ist bunt genug" und "Refugees not welcome".
In den Briefkästen in der Ribnitzer Straße wurde extrem rechte Propaganda entdeckt und gemeldet. Dabei handelt es sich um Flyer des III. Weg.
In der VHS Lichtenberg wurde eine Frau rassistisch beleidigt. Sie war die einzige POC (Person of Color) in einem Seminar und wurde mehrfach durch die Gruppenleitung belästigt.
Nahe einer Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen wurde ein rassistisch-antimuslimischer Sticker gemeldet, der sich gegen Moscheen wendet. Dieser kam von der ehemaligen extrem rechten Kleinstpartei "Pro Deutschland".
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße/Zingster Straße wurde ein Sticker mit dem Schriftszug "Deutsche Einigkeit, meine Stärke, meine Stärke, Deutschlands Macht" gemeldet. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.
In der Genslerstraße wurde ein Sticker gemeldet, der sich gegen politische Gegner*innen (die Linken) richtet.
In der Zingster Str. wurde ein rassistischer Sticker gemeldet.
In der Sewanstraße wurde ein Sticker mit Reichsflagge gemeldet. Diese wird von Reichsbürgern für die Selbstdarstellung verwendet.
Es wurde gemeldet, dass die extrem rechte Partei "Der III. Weg" Flyer vor dem Lindencenter verteilt hat.
In der M6 Richtung S-Bahnhof Landsberger Allee (Höhe Zingster Str.) riefen mehrere Männer aus einer Gruppe heraus "Sieg Heil". Mehrere Personen wechselten daraufhin ihren Sitzplatz.
Am U-Bahnhof Lichtenberg wurde ein rassistischer Sticker gemeldet, der gegen Geflüchtete hetzt.
Am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost wurde am Nachmittag gegen 14:00 Uhr vor und in einem Friseursalon eine Person LGBTIQ* feindlich angegriffen und bedroht. Ein Jugendlicher beleidigte die betroffene Person transfeindlich und versuchte, diese zu schlagen. Weiter hat der Jugendliche einen Pflasterstein aus seiner Kleidung genommen und in Richtung der angegriffenen Person geworfen. Der Stein traf die Eingangstür des Geschäfts und beschädigte diese. Die angegriffene Person konnte in den Laden flüchten und blieb körperlich unverletzt. Der Polizeimeldung nach hatte der Jugendliche die betroffene Person bereits mehrfach bedroht.
In Alt-Hohenschönhausen wurde am Freitag eine syrische Familie durch die Polizei rassistisch beleidigt und mit Gewalt bedroht. Dazu berichteten mehrere Zeitungen und es finden sich Videosequenzen der Situation im Netz. Das Landeskriminalamtes, das für die Verdachtsfälle zu politisch motivierter Kriminalität zuständig ist, ermittelt.
An der Ecke Ribnitzer Straße und Zingster Straße wurden mindestens fünf Sticker, die an einen Laternenpfahl geklebt waren, gemeldet. Die meisten beziehen sich verächtlich auf politische Gegner*innen der extremen Rechten, auf die Antifa und Linke sowie die Grünen. Ein anderer titelt "Refugees not welcome". Alle stammen von einem extrem rechten Onlineversand aus Halle.
Vier Kinder und Jugendliche wollten bei einem Schnellrestaurant am Alleecenter etwas zu Essen kaufen, als sie von einer älteren Frau rassistisch beleidigt wurden. Die vier Kinder und Jugendlichen haben alle einen Fluchthintergrund. Die sozialchauvinistischen und rassistischen Parolen waren gegen Ausländer und Geflüchtete gerichtet. Die Kinder versuchten mit der Frau ein ruhiges Gespräch zu führen. Diese beleidigte die Kinder/Jugendlichen laut weiter.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße/Zingster Straße wurden drei Sticker an einem Mülleimer gemeldet, die von einem extrem rechten Versand aus Halle stammen. Zwei davon enthielten rassistische Positionen und einer richtet sich gegen Gendermainstreaming.
Auf einen Baustellenzaun an der Rummelsburger Bucht/Hauptstraße wurde ein Antifa-Grafitti mit schwarzer Farbe übersprüht mit dem Wort "abtöten".
Wieder wurde eine Kassiererin um etwa 13:00 Uhr in einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost bei schikanösen Kontrollen und antimuslimisch-rassistischen wie sozialchauvinistischen Äußerungen beobachtet und gehört. Wieder ist niemand eingeschritten. Der Vorfall wurde von einer Umstehenden gemeldet.
Ein 3-jähriges Mädchen spielt im Hof, als es plötzlich von einem Nachbarn vom Fenster aus mit einem Eimer Wasser übergossen wird. Als die Mutter dies bemerkt, läuft sie zu ihrer Tochter und stellt fest, dass der Nachbar das Mädchen filmt. Als sie den Mann zur Rede stellt, wird sie aufgrund von antischwarzem Rassismus beleidigt.
In der Zechliner Straße wurde ein Aufkleber von der JN mit dem Schriftzug "Ein Ring um uns zu knechten" mit der EU-Flagge im Hintergrund gemeldet und entfernt.
Am Kraatz-Tränke-Graben wurden zwei Sticker entdeckt, die an einem Laternenpfahl geklebt waren, auf denen einmal "Refugees not Welcome" und "Volksaufstand Ostdeutschland" sowie "Lebe so, dass Lauterbach vor dir warnen würde" stand. Alle wurden entfernt. Alle können über den extrem rechten Onlineversand bestellt werden.
Vor einer Jugenfreizeiteinrichtung in der Ribnitzer Straße wurden mindestens sieben Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Sie kamen von "Pro Deutschland", "Frei sozial und National" und "Die Rechte". Thematisch richteten sie sich vor allem gegen linke Strukturen als politische Gegner*innen; andere enthalten rassistische Positionen.
Im U-Bahnhof Lichtenberg wurde der Sticker "Gendern? Nicht mit mir!" gemeldet.
In der Fischerstraße zwischen einem Betriebsgelände und Schrebergärten wurden fünf Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Einer davon titelte "Good Night Left Side", zwei "Kraft durch Diesel", einer zeigte die Farben der Reichskriegsfahne und einer thematisierte Heimattreue.
In einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost wurde am Nachmittag eine Angestellte mehrfach dabei beobachtet und gehört, wie sie aus anti-muslimisch-rassistischen und sozialchauvinistischen Motiven besonders Kund*innen mit Kopftuch und Kind/ern des Stehlens bezichtigt, ihren Kinderwagen durchsuchte und gegenüber Umstehenden sich entsprechend äußerte, dass "die" ständig stehlen würden. Umstehende schritten nicht ein, meldeten aber den Vorfall.
Zwischen Rathaus Lichtenberg, über die Normannenstraße bis zum ehemaligen Stasi-Gelände wurden fünf Aufkleber gemeldet, auf dem "Danke Mama" stand und für den fundamentalistischen "Marsch für das Leben" mobilisiert wurde. Diese wurden gemeldet und entfernt.