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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Sprüherei gegen Antifaschismus

    29.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am Hinterausgang des S-Bahnhof Buches befand sich die Sprüherei "1161". Dieser Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Transphober Vorfall in Mitte

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein transphober Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimischer Rassismus am RAW-Gelände

    28.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Werbeplakat von Claim an der Mauer zum RAW-Gelände wurde der Slogan "Muslime: Ein Teil von Dir! Ein zweiter Blick lohnt sich" insofern verändert, das das T durchgestrichen und darüber ein K geschrieben wurde.
    Die Organisation CLAIM setzt sich bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit ein

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    28.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An zwei Geldautomaten einer Sparkassenfiliale in der Wilhelminenhofstr. wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extreme Rechte Parolen in Weißensee

    27.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf der Indira-Gandhi-Straße, Höhe Bizetstraße, riefen mehrere Personen im öffentlichen Raum wiederholt die Parolen „Heil Hitler“ sowie „Ausländer raus“.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Mehringdamm

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine nicht-binäre Person und eine Transfrau waren gegen 4:30 Uhr an der Kreuzung Mehringdamm/ Gneisenaustraße unterwegs, als sie von zwei Männern beleidigt wurden. Als sie darauf nicht reagierten, wurde die nicht-binäre Person unvermittelt mit Fäustschlägen angegriffen und stürzte zu Boden. Die Freundin eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls zu Boden geschlagen. Auf beide am Boden liegenden Opfer traten und schlugen die Täter weiter ein.
    Erst als mehrere Zeug*innen eingriffen, flüchteten die Täter in Richtung Großbeerenstraße.
    Die Opfer erlitten Kopfplatz- und Schürfwunden und wurden vom alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0767 vom 27.06.2026
  • Propagandavideo der "Identitären Bewegung" in Köpenick

    27.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die "Identitäre Bewegung Berlin" veröffentlichte ein Video zum Pride Month, in dem sie zuerst einzelne Sequenzen aus Neukölln verwendeten, um ein rassistisches Feindbild aufzubauen, um dann mit mehreren Männern über die Gewässer in Köpenick zu fahren und sich dort als 'Kämpfer' darzustellen. In dem Video wurde mehrfach das White Power Zeichen gezeigt und die extrem rechte und queerfeindliche Kampagne "Stolzmonat" beworben.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbeleien in Steglitz-Zehlendorf

    27.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Schwimmbad im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu rassistischen Äußerungen über Funk durch eine mitarbeitende Person. Der Funkspruch war für anwesende Gäste zu hören. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Stolpersteine in der Samariterstraße beschmiert

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Samariterstraße 1 wurden zwei Stolpersteine mit Davidsternen beschmiert. Die Stolpersteine wurden von Anwohner*innen gereinigt.

    Quelle: Stolperstein-Initiative Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    26.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurden an verschiedenen Häuserwänden und einem Stromkasten mehrere israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Death to Zionsim" und "Zionism = Fascim". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische, LGBTIQ*-feindliche, rassistische, ableistische und NS-verherrlichende Pöbelei in Tiergarten

    25.06.2026 Bezirk: Mitte

    Bei einem Public Viewing der WM im Zoologischen Garten in Tiergarten rief ein betrunkener Zuschauer mehrfach antisemitische, rassistische, LGBTIQ*- und behindertenfeinliche Bezeichnungen und Parolen, Außerdem schrie er "Heil" und imitierte sprachlich Hitler. Als ein anderer Zuschauer protestierend einschritt, verteidigte er sich, es sei "alles nicht so gemeint gewesen, aber .." und wurde dabei von anderen aus seiner Zuschauergruppe unterstützt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Admiralstraße entfernt

    25.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Einfahrt in der Admiralstraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis, Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    25.06.2026 Bezirk: Pankow

    Beim Rathauscenter auf dem Gehweg wurde an einem Laternenpfahl ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Der Aufkleber hatte einen schwarz-weiß-roten Hintergrund sowie den Slogan "Antifa freie Zone".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    25.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurden verschiedenste Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen den politischen Gegner.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Äußerung in Tegel

    25.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Im Bus X33 in Richtung Wilhelmsruher Damm an der Haltestelle Kamener Weg äußerte sich ein Fahrgast beim Aussteigen rassistisch gegenüber zwei anwesenden Frauen mit Kindern. Die meldende Person setzte der rassistischen Aussage etwas entgegen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • "Sieg Heil"-Pöbelei im Kiez Urbanstraße

    25.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:05 Uhr wurden an einem Späti nahe Blücherstraße zwei Frauen von drei ca. 40-jährigen Männern sexuell belästigt und beleidigt. Als sich die Frauen verbal dagegen wehren, wurden die Kommmentare im Sinne einer Objektifizierung immer ekliger und es wurde zudem "Sieg Heil" ihnen gegenüber geäußert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sprüherei gegen Antifaschismus in Heinersdorf

    25.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf der Heinersdorfer Brücke wurde auf dem Weg der Zahlencode 1161 gesprüht. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Anti-Schwarze Pöbelei im Bus in Spindlersfeld

    24.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bus 164 pöbelte ein Mann eine Schwarze Frau an. Als diese ausstieg, sagte er laut am Telefon, dass man "diese alle abschlachten müsste" und weitere rassistische Inhalte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Weißensee

    24.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf dem Sattelregenschutz einer Person wurde mit einem schwarzen Stift ein Hakenkreuz gemalt. Der Sattelüberzug war mit einem Motiv der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin versehen. Das Fahrrad war an einem Fahrradständer angeschlossen.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Hakenkreuzschmiererei in Britz

    24.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee in Britz, wurde eine Hakenkreuzschmiererei auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    24.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Welsestraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge.

    In der Wartenberger Straßer hinter dem S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "Deutsche Jugend Voran" in Kombination mit dem Logo der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) und Werbung für den Internetauftritt der Partei zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in Niederschönhausen

    24.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Ossietzkystraße auf Höhe der Majakowskiringstraße kam es zu einer rassistischen Beleidigung gegenüber einer jugendlichen Person, die mit dem Fahrrad unterwegs war. Ein Autofahrer setzte sein Fahrzeug ohne Schulterblick zurück und gefährdete dabei die betroffene Person. Als diese ihn auf sein Verhalten ansprach, reagierte der Fahrer mit der Aussage: „Verpisst dich aus meinem Land“. Die Beifahrerin kommentierte die Situation mit den Worten: „Ist doch nichts Schlimmes passiert“. Nachdem die betroffene Person den Fahrer erneut auf sein Verhalten angesprochen hatte, fuhr dieser mit hoher Geschwindigkeit davon.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Anti-Antifa-Schmierereien in der Fußgängerunterführung des S-Bahnhofs Kaulsdorf

    23.06.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Fußgängerunterführung des S-Bahnhofs Kaulsdorf wurden zwei Schmierereien mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ entdeckt, der für „Anti-antifaschistische Aktion“ steht und sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Eine der Schmierereien war vollständig in dunkelroter Farbe ausgeführt. Bei der zweiten wurde offenbar nachträglich einer bereits vorhandenen „161“-Schmiererei – dem Kürzel für „Antifaschistische Aktion“ – eine „1“ vorangestellt, sodass daraus der neonazistische Anti-Antifa-Code „1161“ entstand.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Aufkleber in Heinersdorf

    23.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Nähe vom S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden bei den Fahrradständern zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen die Slogan "Support your local Anti Antifa" sowie "Antifa freie Zone" (mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • (Extrem) rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    23.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurden zwei Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Diese trugen den Slogan "gegen den Linksterror" (mit Abbildung einer zerschlagenen Antifaschistischen Fahne) sowie "FCK Linke".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in Gropiusstadt

    23.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf der Wutzkyallee vor dem U-Bahnhof wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschönhausen

    23.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Blankenburger Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Schriftzüge in Plänterwald

    23.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Plakat an der Haltestelle Dammweg/ Bergaustr. wurden die Schriftzüge "ZECKEN BOXEN", "REMIGRATION", "AUSLÄNDER RAUS" sowie der neonazistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Queerfeindliche Kommentare in verschiedenen Facebook-Gruppen aus Spandau

    23.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Facebook-Gruppe „Mein Spandau“ wurden unter einem Beitrag von unterwegs-in-spandau.de über die Pride-Month-Veranstaltungen in der Stadtbibliothek Spandau vom 23.06.2026 queerfeindliche Kommentare sowie ein Sticker mit der Aufschrift „Stolz statt Pride“ und ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „Stolzmonat“ entdeckt. In den Kommentaren wurde das Queersein als „Schwachsinn“ bezeichnet. In der Facebook-Gruppe „Spandau News“ wurde unter dem Beitrag über dieselbe Pride-Month-Nachricht ein anderer queerfeindlicher Kommentar entdeckt.

    In der Facebook-Gruppe „Spandau-Mein Stadtteil“ wurde ein weiterer queerfeindlicher Kommentar unter einem Beitrag vom 02.06.2026 entdeckt. Der Beitrag verlinkt zu einer Nachricht mit der Überschrift „Spandau zeigt Flagge“ von unterwegs-in-spandau.de. In der Nachricht geht es um die Einladung des Bezirksamts Spandau zu einer öffentlichen Kundgebung zum Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus Spandau. Eine Person hatte in den Kommentaren gefragt, wann die Flagge wieder herunterkomme, und eine andere Person hatte sich geäußert, dass es völlig unnötig wäre

    Quelle: Bürger*innen Meldung
  • Rassistische Äußerungen in Kladow

    23.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Anlegestelle in Kladow in der Imchenallee kam es während eines Gesprächs zu rassistischen Äußerungen. Eine junge Frau saß während ihres Essen auf einer Parkbank an der Anlegestelle, als sich eine ältere Frau zu ihr setzte. Sie begannen, miteinander zu sprechen. Während des Gesprächs merkte die ältere Frau der jüngeren viermal an, dass sie sehr gut Deutsch spreche und das hätte sie nicht erwartet. Die junge Frau stellte jedes Mal klar, dass sie in Deutschland geboren ist. Darauf reagierte die ältere Frau mit der Äußerung, dass die junge Frau aber nicht wirklich aus Deutschland sei, da ihre Eltern aus einem anderen Land gekommen seien. Darüber hinaus sagte die ältere Frau, dass sich solche Leute wie die junge Frau bzw. ihre Familie und andere ähnliche Kreise nicht integrieren und sich nicht an die Werte und Normen von Deutschland bzw. diesem Ort halten.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der Tram M13

    23.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Ein 12-jähriger Junge befand sich alleine in der Straßenbahn M13 auf dem Weg in Richtung Frankfurter Allee, als er von einer ihm gegenüber sitzenden älteren Frau intensiv angestarrt wurde. Als der Junge sich im Gesicht kratzen wollte und dafür die Hand hob, schrie die Frau ihn unvermittelt an. Sie rief sinngemäß: „Fass mich nicht an, du scheiß Ausländer, ich rufe die Polizei an“.

    ​Der Junge erklärte daraufhin, dass er sie überhaupt nicht berührt habe. Eine weitere anwesende Frau griff couragiert ein und versuchte, die Situation zu beruhigen und mit der älteren Frau zu sprechen. Die Seniorin stieg schließlich an der Haltestelle S+U Frankfurter Allee aus der Straßenbahn aus. Der 12-Jährige kam sichtlich erschrocken und verängstigt nach Hause.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    23.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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