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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische und transfeindliche Beiträge in den Sozialen Medien

    31.10.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Oktober postete die AfD-Fraktion der BVV SZ bei Facebook mehrere Beiträge, die als transfeindlich und rassistisch gewertet werden können.

    So wurde sich in einem Beitrag unter einem Foto positiv über die Abwesenheit von „Talahons“ geäußert. Der Begriff „Talahon“ stammt aus der Jugendsprache und war ursprünglich eine positive Selbstbezeichnung migrantischer und migrantisierter Jugendlicher, wird jedoch zunehmend genutzt, um rassistische Stereotype zu transportieren. In einem weiteren Beitrag werden Morde und sexualisierte Gewalt an Frauen thematisiert, wobei eine Verbindung zu migrantischen Männern hergestellt wird. Der Beitrag legt nahe, dass Migration zu Gewalt führe, da migrantischen Männern ein mangelnder „Respekt vor Frauen, einer linksgrünen Gesellschaft und einem Rechtsstaat“ zugeschrieben wird. Zudem wird ein Video geteilt, das Transgender-Personen infrage stellt. Darin wird argumentiert, dass Gender eindeutig an äußere Merkmale gebunden sei und Personen, deren Erscheinung nicht dem von ihnen angegebenen Geschlecht entspreche, nicht glaubwürdig seien.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    30.10.2024 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Brüsseler Straße / Antwerpener Straße wurden vier israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    30.10.2024 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit über 30 Teilnehmenden statt. Dabei zeigte ein Teilnehmer ein Schild mit der Aufschrift "Erschaffen sie keinen neuen Holocaust um den alten zu kompensieren".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber des "III. Weg" u.a. im Allendeviertel

    30.10.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Müggelschlößchenweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Er rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf. Zudem wurde ein Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Bahnhof Lichtenberg

    30.10.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Bei einem Supermarkt am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber gesehen, der der Hansa Rostock-Fanszene zugeordnet werden kann und der sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Er trägt die Aufschrift "Love Hansa Hate Antifa".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Karlshorst

    30.10.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer an der Tramhaltestelle Marksburgerstraße in Karlshorst wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Auf einem stand "Die wahre Krise ist das System!", auf einem anderen "Europa erwache!".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • DJV-Schmierereien und "III.-Weg"-Aufkleber

    30.10.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Hellersdorfer Straße, der Zossener Straße und nahe des U-Bahnhofes Hellersdorf wurden mehrere Schmierereien mit den Buchstaben "DJV" entdeckt und entfernt. "DJV" steht für das Neonazijugendnetzwerk "Deutsche Jugend Voran".

    Am Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt, der eine "NS Zone" (NS=Nationalsozialismus) propagiert.

    Nahe des U-Bahnhofes Hellersdorf wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", u.a. mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt, entdeckt und entfernt.

    In der Hellersdorfer Straße wurden mehrere weitere neonazistische Aufkleber, vor allem LGBTIQ*-feindliche Aufkleber vom "III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Erneuter Angriff in der Emser Straße

    30.10.2024 Bezirk: Neukölln

    Die Scheibe einer Kneipe in der Emser Straße wurde in der Nacht auf den 30. Oktober 2024 mit einem Pflasterstein beworfen. Zu der Uhrzeit haben sich noch Personen in der Lokalität aufgehalten. Die Personen müssen für die angreifende Person sichtbar gewesen sein, da der Laden noch beleuchtet und es draußen dunkel war. An der Außenfassade sei zudem ein rotes Dreieck entdeckt worden.

    In der Kneipe finden regelmäßig antisemitismuskritische Veranstaltungen statt. Im Jahr 2024 kam es bereits zu mehreren gewaltvollen Angriffen.

    Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel vom 30.10.2024
  • Extrem rechte Propaganda in der Köpenicker Altstadt

    30.10.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Freiheit wurde eine "88" entdeckt.

    Am Luisenhain wurde der neonazistische Zahlencode "1161", der Schriftzug "ZKN BXN" (Zecken boxen), sowie ein Keltenkreuz und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Am Schloßplatz wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zum "Kampf für das Vaterland" aufruft und u.a. die Reichsfarben verwendet. Der Aufkleber stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    In der Lüdersstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen sowie der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde

    30.10.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Hindenburgdamm vor dem Parkplatz des Charité Campus Benjamin Franklin wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt. Er richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Homofeindlicher Angriff in Tiergarten

    30.10.2024 Bezirk: Mitte

    In einem Restaurant in der Potsdamer Straße beleidigten zwei Männer einen Angestellten homofeindlich und schlugen ihn.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2201 vom 31.10.2024
  • Neonaziaufkleber vor Supermarkt in Mahlsdorf

    30.10.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Vor einem Supermarkt am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Er richtete sich gegen die Partei Bündnis 90 / Die Grünen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt

    30.10.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Seelenbinderstr. wurde an einer Hauswand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Bahnhofstr./ Lindenstr. wurden an einem Stromkasten und einer Baustellenabsperrung jeweils der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Ebenfalls wurde an dieser Stelle ein Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.

    Am Forum Köpenick wurde der Schriftzug "FCK Antifa!" (Fuck Antifa!) entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Sticker in Wannsee

    30.10.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Rolltreppe im Bahnhof Wannsee wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Die Aufschrift lautete: "Abschieben schafft Sicherheit; Kriminelle Ausländer raus". Der Sticker wurde dem Reinigungspersonal zur Entfernung gemeldet.

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • Antisemitische Schmierereien in Schöneberg

    29.10.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Leberstraße, zwischen Gustav-Müller-Platz und Kolonnenstraße, fanden sich gegen 12:40 Uhr antisemitische Schmierereien an einer Hauswand: „Israel = Terror state“, „Stop killing children“, „Boykott Israel“. Der Vorwurf der Ritualmordlegende, die Delegitimierung des Staats Israel und der Aufruf keine israelischen Waren mehr zu kaufen, fanden sich direkt gegenüber eines Restaurants, dass orientalisches Streetfood anbietet, darunter Speisen der israelischen Küche.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide

    29.10.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. und der Spreestr. wurden insgesamt ca. 15 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten die Aufschriften "Support your local anti-antifa" und "We hate Antifa" (Wir hassen Antifa). Sie stammten alle aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Weitlingkiez

    29.10.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Verkehrsschild an der Ecke Weitlingstraße/Sophienstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Anti-Antifa" entdeckt. Dieser Slogan richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Heinersdorf

    29.10.2024 Bezirk: Pankow

    Der Aufzug an der S-Bahnstation Pankow-Heinersdorf ist seit dem Sommer defekt. Rollstuhlfahrer*innen von anderen Bahnhöfen im Norden haben keine Möglichkeit den Schienenersatzverkehr zu nutzen, wenn sie mit der S-Bahn in Pankow-Heinersdorf ankommen und auf einen Aufzug angewiesen sind. Aufgrund der Bauarbeiten gibt es keine Möglichkeit, den Aufzug zu umgehen. Hierbei liegt eine strukturelle Benachteiligung für Menschen mit Behinderung vor.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in Gropiusstadt

    29.10.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Löwensteinrings in Neukölln-Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Darunter war ein Sticker mit der Aufschrift "Heimat, Freiheit, Tradition", der mit einem Schwarz-Rot-Goldenen angedeuteten Regenbogen illustriert war. Außerdem wurde auf einem Mülleimer die Schmiererei "Nazis rein" entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Schmiererei in Gropiusstadt

    29.10.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe der Zittauer Straße Ecke Wutzkyallee wurde auf einer Bank eine extrem rechte Schmiererei entdeckt. Diese titelte "Nazi Area" und wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz und DJV-Schmierereien am S-Bahnhof Stresow

    29.10.2024 Bezirk: Spandau

    Auf ein Plakat des Bundesministeriums für Gesundheit am S-Bahnhof Stresow war mit schwarzem Stift ein Hakenkreuz gemalt worden. Auf der Kachelwand daneben war mehrfach der Schriftzug "DJV" (Abkürzung der extrem rechten Gruppierung "Deutsche Jugend Voran") zu lesen. Beides wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "III. Weg"-Aufkleber in der Nelly-Sachs-Straße

    29.10.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nelly-Sachs-Straße wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber propagierten rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung und Bedrohung in Straßenbahn

    29.10.2024 Bezirk: Pankow

    Ein*e queere*r Jugendliche*r wurde von einem ca. 40-jährigen weißen Mann in einer Straßenbahn in Weißensee LGBTIQ*-feindlich beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.

    Quelle: Berliner Register via Meldeformular
  • Neonazistische Schmiererei am Adersleber Weg

    29.10.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An die Busstation Adersleber Weg wurden die Worte "Zecken Töten" geschmiert. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als ihre politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Nord-Neukölln

    28.10.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Platz vor dem Rathaus Neukölln sind Plaketten mit den Namen der Partnergemeinden eingelassen. Die Plakette der israelischen Stadt Bat Yam, die die Form eines Davidsterns hat, wurde mit einem roten Dreieck und dem Schriftzug „Palestine“ markiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei an der UdK Berlin

    28.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Universität der Künste (UdK) in Charlottenburg wurde eine Schmiererei in roter Farbe entdeckt, die zum Mord an Jüdinnen_Juden aufruft.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechter Aufkleber gegen Geflüchtete am S-Bahnhof Storkower Straße

    28.10.2024 Bezirk: Pankow

    Auf der Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Storkower Straße wurde ein Aufkleber eines bekannten extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich in seinem Wortlaut rassistisch gegenüber der Aufnahme von Geflüchteten zeigt. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
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