Antisemitische Bedrohung in Berlin
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Es gibt Vorfälle, die nicht lokal zugeordnet werden können, weil sie an bestimmte Adressat*innen gerichtet sind. Wenn beispielsweise ein Projekt, das Antisemitismus dokumentiert, selbst Ziel von antisemitischen Beleidigungen und Bedrohungen wird, dann findet das unabhängig vom tatsächlichen Sitz des Projekts statt. Zählt man alle Vorfälle, die in einem Jahr bei solch einem Projekt anfallen, in den jeweiligen Bezirk mit hinein, gewinnt man den Eindruck, dass eine Region besonders stark von antisemitischen Vorfällen betroffen ist. Um Vorfälle zu dokumentieren, die innerhalb Berlins stattfinden, die aber nicht lokal wirken, haben wir die Kategorie "Berlinweit" eingeführt. Wir erfassen auch Vorfälle als "Berlinweit", bei denen der genau Ortsteil in Berlin unbekannt ist.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Eine betroffene Person berichtete in Beratungsterminen von anti-Schwarzen rassistischen Benachteiligungen bei der Wohnungssuche.
Eine Person meldet einen Post anlässlich des Gedenktag an die ermordeten Roma im Nationalsozialismus, in dem der Völkermord relativiert wird.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine queerfeindliche Diskriminierung.
In der Schreinerstraße wurde an zwei Häusern auf Regenabflussrohren jeweils auf Aufklebern mit Davidsternen auf Regenbogenfahnen der Davidstern mit einem Hakenkreuz übermalt.
Eine betroffene Person berichtete in Beratungsterminen von anti-Schwarzen rassistischen Benachteiligungen bei der Wohnungssuche.