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Register Treptow-Köpenick

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Vorfalls-Chronik


  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    31.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild auf dem S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Reichs- und eine Deutschlandflagge in Kombination mit dem Slogan "Hand in Hand fürs Vaterland" abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord

    30.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Straßenschild an der Kreuzung Argenauer Str./ Bachwitzer Str. wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Johannisthal

    24.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Haeckelstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war die Forderung nach einer sog. "Remigration" sowie die NS-Losung "Blut und Boden - Treu bis in den Tod" enthalten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß

    22.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Zur Nachtheide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurden Antifaschist*innen mit den Faschist*innen im Jahr 1933 gleichgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Oberschöneweide

    22.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Königsplatz in Oberschöneweide Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Zusätzlich wurden Sticker mit der Aufschrift "Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzept

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Rahnsdorf

    22.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte an der Ecke Püttbergeweg, Springeberger Weg Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten Bezirksverbands in Wahlausgabe 2026 verteilt.

    In dieser Ausgabe wurde u. a. Migration thematisiert und eine „Remigration“ gefordert. So wurde beispielweise behauptet, die „unkontrollierte Massenzuwanderung“ hätte sich besonders negativ auf das Sozialsystem, die Sicherheit und Ordnung sowie den Wohnungsmarkt ausgewirkt.

    Die Aussagen können als rassistisch eingeordnet werden, da Migration und Zuwanderung pauschal als schädlich für die Gesellschaft dargestellt und mit negativen Folgen für soziale Sicherheit, Ordnung und Wohnraum verknüpft werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Baumschulenweg

    20.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der den Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" enthielt und zusätzlich die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Veranstaltung in Alt-Treptow

    18.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die extrem rechte Gruppierung "Berliner Patrioten" war am Treptower Hafen unterwegs, um Müll zu sammeln. Dabei drehten sie ein Propagandavideo und zeigten ihre Fahne.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber des "III. Weg" in Bohnsdorf

    17.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Tür einer Toilette im Tautcenter wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Schriftzug und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    16.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Nalepastr./ Helmholtzstr. wurde der Schriftzug "WHITE LIFES MATTER!" entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    In der Otto-Krüger-Zeile wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen in den Reichsfarben entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Kottmeierstr./ Rathenaustr. wurde ein Aufkleber der queerfeindlichen Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Plänterwald

    15.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Mast an der Kreuzung Dammweg/ Kiefholzstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Angriff durch Neonazis im Allendeviertel

    14.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Pablo-Neruda-Str. wurden drei Wahlhelfende beim Anbringen von Plakaten der Partei Die Linke angegriffen. Zunächst wurden sie von einem Mann beobachtet, der dann begann zu telefonieren. Kurze Zeit später erschien ein weiterer Mann, die beiden kannten sich, und ging sofort lautstark pöbelnd auf die Wahlhelfenden zu und beschimpfte diese u.a. als "Volksverräter". Schließlich schubste er einen Wahlhelfer so stark, dass dieser gegen ein geparktes Auto prallte. Nachdem die Polizei gerufen wurde, flüchteten die Männer.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Die Linke Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Baumschulenweg

    14.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Ekkehardstr./ Ludwig-Klapp-Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Parolen in Alt-Treptow

    09.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fuhr ein Mann mit einem Fahrrad an einem Restaurant in der Karl-Kunger-Straße vorbei und rief dabei zweimal: "Heil Hitler". Das Restaurant positioniert sich eindeutig antifaschistisch und antirassistisch im Kiez.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Angriff auf Pressevertreter*innen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurde eine Presseperson von einem Mann angegriffen, der von einem Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. kam. Der Neonazi schlug auf die Kamera und rief eine NS-Parole.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick, Tagesspiegel 11.08.2026
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinderstr. zeigte beim Ankommen den Ordnern vor dem Tor den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes an der Ampel des Mandrellaplatzes den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes beim Überqueren der Seelenbinderstr. den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag nach dem Verlassen des Konzertes auf dem Mandrellaplatz den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in Rahnsdorf-Wilhelmshagen

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Fähre zwischen Kruggasse und Neu Helgoland zeigte ein Gast der Fähre den Hitlergruß in Richtung der Gäste der Müggelseefischerei.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinderstr. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinderstr. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau zeigte beim Verlassen eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinderstr. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "Ku-Klux-Klan"-Kapuze in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau, die ein Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ besuchte, setzte sich beim Verlassen eine weiße Kapuze auf, die denen des "Ku-Klux-Klans" nachempfunden war. Sie lief so die Seelenbinderstr. entlang.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichendes Handzeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinderstr. das „88“-Handzeichen. Die Geste steht für die verbotene Losung: „Heil Hitler“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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