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Register Treptow-Köpenick

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Vorfalls-Chronik


  • Bedrohungen und Provokationen durch Neonazis in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fand in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" ein Konzert statt. Abreisende Neonazis gingen in mehreren Gruppen am Jugendclub Café Köpenick vorbei und zeigten den Mittelfinger gegen anwesende Gäste. Ein Neonazi spuckte theatralisch vor die Tür. Alle Gruppen wurden von der Polizei begleitet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechtes Konzert in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend fand ein extrem rechtes Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. statt. Ab dem Nachmittag reisten ca. 75 Neonazis an, dabei kam es zu einem versuchten Angriff auf einen spontanen antifaschistischen Gegenprotest auf dem Mandrellaplatz, sowie zu mehreren Provokationen und Einschüchterungen gegen einen Jugendclub bei der Abreise der Neonazis.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte an der Kreuzung Bahnhofstraße/ Seelenbinderstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Parole in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag ging eine Gruppe von vier Männern durch die Borgmannstr. zum Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat". Die Vier unterhielten sich, als plötzlich ein Mann sehr laut und über die Straße hörbar "White Power" rief.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Versuchter Angriff auf antifaschistische Kundgebung in der Köpenicker Dammvorstadt

    05.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Mandrellaplatz fand eine spontane antifaschistische Kundgebung gegen ein extrem rechtes Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" statt. Während der Kundgebung kam ein Besucher des Konzerts über die Straße direkt auf die Kundgebung zu und schubste Teilnehmende und schlug auf das Transparent. Die anwesende Polizei ging dazwischen und nahm den Neonazi in eine Maßnahme.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Baumschulenweg

    02.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Wahlplakat der SPD in der Kiefholzstr. Nähe Mosischstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung" entdeckt. Der Aufkleber befand sich über dem Logo der SPD.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Wendenschloß

    02.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelheimer Damm wurde auf ein Wahlplakat der Partei Volt ein Hakenkreuz entdeckt und angezeigt.

    Quelle: BENN Allende
  • "Bürgerdialog" mit rassistischen und LGBTIQ*-feindlichen Inhalten in Plänterwald

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Rathaus Treptow fand ein sogenannter Bürgerdialog des Bezirksverbands der „Alternative für Deutschland statt“. Ein "AfD"-BVV-Verordneter stellte die Berliner Wohnungsknappheit als Folge der Bevorzugung von Geflüchteten bei der Wohnungsvergabe dar. Er forderte, geförderten Wohnraum wieder vorrangig „den Berlinern“ zur Verfügung zu stellen.

    Zudem bezeichnete ein geladener Vertreter der Wiener "FPÖ" Migration seit 2015 als „Völkerwanderung“, die insbesondere aus dem „arabischen Raum“ komme und mit Kriminalität und hohen gesellschaftlichen Kosten verbunden sei. Zudem behauptete er, Syrer*innen und Afghan*innen kämen vor allem wegen der Sozialleistungen nach Wien.

    Der "AfD"-Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters in Treptow-Köpenick sprach außerdem von einer angeblichen „Islamisierung“ an Schulen und behauptete, muslimische Schüler*innen würden andere unter Druck setzen und ihre Religionsausübung aufzwingen.

    Die Redebeiträge bedienten damit rassistische und antimuslimische Narrative. Geflüchtete und Menschen aus muslimisch geprägten Herkunftsländern wurden pauschal mit gesellschaftlichen Problemen, Kriminalität und dem Missbrauch von Sozialleistungen in Verbindung gebracht. Das Narrativ einer angeblichen „Islamisierung“ weist zudem Bezüge zu der rassistischen Verschwörungserzählung des großen Austausch auf, einer angeblich geplanten Steuerung der Einwanderung nach Deutschland und stellt pauschal Muslim*innen als Bedrohung dar.

    Außerdem bezeichnete ein Redner Regenbogenflaggen vor Rathäusern sowie Aufklärung zu queeren Themen an Schulen und Kindergärten als „linksgrüne Symbolpolitik“ und „Queer-Regenbogen-Propaganda“. Damit wurden queere Sichtbarkeit pauschal abgewertet, was als LGBTIQ*-feindlich gewertet werden kann.

    Die Veranstaltung wurde von einem Gegenprotest begleitet

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber im Allendeviertel

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick Südseite wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat", der für eine Wahl der Partei warb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Baumschulenweg

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Hänselstr./ Kiefholzstr. wurde auf einem Wahlplakat ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Patriotische Bewegung" entdeckt und entfernt. Auf dem Wahlplakat stand "Nazis raus.". Der Aufkleber wurde über das Wort "raus" geklebt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Plänterwald

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Am Treptower Park wurde der Reifen des Fahrrads einer Person, die dort einen kurzen Termin hatte, über mehrere Zentimeter aufgeschlitzt. Die Person war deutlich als Antifaschist*in und queere Person erkennbar und wurde während des Anschließens von einem Mann wütend angestarrt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung in Plänterwald

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein bekannter Neonazi filmte eine antifaschistische Kundgebung gegen einen Bürgerdialog der "AfD" im Rathaus Treptow ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Schriftzüge in Oberschöneweide

    01.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einer Bank auf der Bürgerwiese in der Slabystr. wurde ein Hakenkreuz, sowie die Schriftzüge "Sieg Heil", "Ehre dem Deutschen" und "ZCK BXN" (Zecken boxen) entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    31.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild auf dem S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Reichs- und eine Deutschlandflagge in Kombination mit dem Slogan "Hand in Hand fürs Vaterland" abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord

    30.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Straßenschild an der Kreuzung Argenauer Str./ Bachwitzer Str. wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Adlershof

    29.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte auf dem Marktplatz Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Johannisthal

    26.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte an der Ecke Sternendamm/ Königsheideweg Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Johannisthal

    24.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Haeckelstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war die Forderung nach einer sog. "Remigration" sowie die NS-Losung "Blut und Boden - Treu bis in den Tod" enthalten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß

    22.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Zur Nachtheide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurden Antifaschist*innen mit den Faschist*innen im Jahr 1933 gleichgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Oberschöneweide

    22.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Königsplatz in Oberschöneweide Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Zusätzlich wurden Sticker mit der Aufschrift "Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzept

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Rahnsdorf

    22.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte an der Ecke Püttbergeweg, Springeberger Weg Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten Bezirksverbands in Wahlausgabe 2026 verteilt.

    In dieser Ausgabe wurde u. a. Migration thematisiert und eine „Remigration“ gefordert. So wurde beispielweise behauptet, die „unkontrollierte Massenzuwanderung“ hätte sich besonders negativ auf das Sozialsystem, die Sicherheit und Ordnung sowie den Wohnungsmarkt ausgewirkt.

    Die Aussagen können als rassistisch eingeordnet werden, da Migration und Zuwanderung pauschal als schädlich für die Gesellschaft dargestellt und mit negativen Folgen für soziale Sicherheit, Ordnung und Wohnraum verknüpft werden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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