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Register Spandau

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Vorfalls-Chronik


  • Erneut Diskriminierung an einer Schule

    02.06.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Sticker mit Reichsflagge entdeckt

    26.05.2023 Bezirk: Spandau

    An einer Telefonsäule in der Carl-Schurz-Straße wurden zwei selbst gezeichnete Aufkleber entdeckt und entfernt, die eine Reichsflagge und die Zahl 1871 zeigten (Gründungsjahr Deutsches Reich). Darüber stand: "Wahrheit nur mit..." bzw. "Freiheit nur mit ..."

    Solche Sticker werden von Reichsbürger*innen zur Selbstdarstellung verwendet.

    Quelle: Register Spandau
  • Vorfall in einer Schule

    11.05.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Wieder rassistische Sticker am Bahnhof Albrechtshof

    07.05.2023 Bezirk: Spandau

    Erneut wurden in der Hamburger Straße/ Seegefelder Weg und am Bahnhof Albrechtshof mehrere Sticker von der Jungen Alternative mit (u.a.) dem Text:
    "Black knives matter" entdeckt und entfernt.

    Der frühere Vorfall ereignete sich am 30.04.2023.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber vom "III. Weg" im Falkenhagener Feld

    03.05.2023 Bezirk: Spandau

    Ein extrem rechter Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" wurde an einem Laternenmast auf einem Parkplatz in der Zeppelinstraße gefunden. Auf dem Aufkleber war das Partei-Logo zu sehen sowie der Slogan "Familie - Heimat - Tradition"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Bahnhof Albrechtshof (Staaken)

    30.04.2023 Bezirk: Spandau

    An der Ecke Hamburger Straße / Seegefelder Weg in Staaken sowie an dem nahe gelegenen Bahnhof Albrechtshof wurden mehrere Sticker der Jungen Alternativen (Jugendorganisation der AfD) entdeckt, die als rassistisch gelesen werden können, da sie den Slogan "Black Lives Matter" der internationalen Bewegung gegen rassistische Polizeigewalt und Racial Profiling entstellen und Schwarze Menschen und Messer in einen Kontext stellen ("Black Knives matter").

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber vom "III. Weg" in Spandau

    17.04.2023 Bezirk: Spandau

    Ein extrem rechter Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" wurde auf dem Namensschild des Trägers der Registerstelle Spandau (GIZ gGmbH) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Rassistischer Angriff in Spandau

    14.04.2023 Bezirk: Spandau

    Im Bezirk Spandau fand ein rassistischer Angriff statt. Weitere Informationen wurden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Schriftliche Anfrage im AGH Berlin vom 28.08.2023, Drucksache 19 / 16 535
  • Obdachloser Mann im U-Bahnhof Rathaus Spandau angegriffen

    05.04.2023 Bezirk: Spandau

    Gegen 20:00 Uhr wurde ein 31-jähriger Obdachloser von drei Jugendlichen im U-Bahnhof Rathaus Spandau geschlagen und getreten. Ein vierter Jugendlicher soll den Angriff gefilmt haben und dann weggelaufen sein. Der verletzte Obdachlose konnte den Tätern beim Verlassen des Bahnhofs folgen und eine Person festhalten. Daraufhin wurde er erneut attackiert. Anschließend flüchtete das Trio. Der 31-Jährige musste mit einer Platzwunde und Gesichtsverletzungen ambulant behandelt werden.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 06.04.2023, tag24.de 06.04.2023, BAG Wohnungslosenhilfe
  • "III. Weg"-Sticker in der Mönchstraße

    27.03.2023 Bezirk: Spandau

    An der Eingangstür zu einem Unterrichtsraum von GIZ gGmbh, in dem Integrationskurse für Geflüchtete stattfinden, wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in der U-Bahn in Haselhorst

    22.03.2023 Bezirk: Spandau

    Eine junge, Kopftuch-tragende Frau wurde von einem Mann in der U-Bahn Linie U7 antimuslimisch und rassistisch beleidigt. Der Mann sagte, dass Deutschland kein Land für Leute wie sie sei. Er beschimpfte sie und behauptete, dass diese Gruppe von Menschen faul sei und aus dem Land "abhauen" soll.

    Quelle: Register Spandau
  • Anstellung wegen Kopftuch abgelehnt

    15.03.2023 Bezirk: Spandau
    In einem Vorgespräch über den Einsatz von Schulhelfer*innen und Lernförder*innen lehnte die Schulleitung muslimische Frauen, die Kopftuch tragen, mit Hinweis auf das Neutralitätsgesetz ab. Diese pauschale Ablehnung entspricht aber nicht der aktuellen Auslegung des Neutralitätsgesetzes. Außerdem äußerte sie, sie habe ihr Kreuz abgelegt, dann sollen auch keine Kopftücher in der Schule sein.(Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.)
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Antisemitischer Vorfall

    08.03.2023 Bezirk: Spandau

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. (Datum anonymisiert)

    Quelle: RIAS Berlin
  • Eine Frau wurde von der Polizei strukturell benachteiligt

    08.03.2023 Bezirk: Spandau

    Eine Frau wurde aufgrund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse von der Polizei strukturell benachteiligt. Ihr damaliger Mann wollte sie aus der Wohnung werfen und rief die Polizei in die gemeinsame Wohnung. Er äußerte sich auf Deutsch zum vorliegenden Konflikt. Als die Frau ihre Sicht und Perspektive auf Englisch äußern wollte, wurde sie von der Polizei aufgefordert, Deutsch zu sprechen, da man in Deutschland sei. Sie erhielt weder ein Protokoll noch einen Bericht oder ein Schriftstück zu diesem Polizeieinsatz.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Anti-Schwarzer Rassismus in Spandau

    20.02.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Bezirk Spandau dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Horoya Coalition
  • Rassistische Beleidigungen führten zu Suizidversuch

    15.02.2023 Bezirk: Spandau

    Eine Schwarze Frau bat eine Bekannte um Hilfe, da ihr Sohn an seiner Grundschule über einen längeren Zeitraum rassistische Beleidigungen erfahren hatte. Er machte einen Suizidversuch und äußerte später dazu: "Ich will weiß sein."Die Schule wurde informiert.

    (Das Datum wurde anonymisiert)

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechte Sprühereien in der Unterführung am Bahnhof Spandau

    14.02.2023 Bezirk: Spandau
    In der Unterführung am Bahnhof Spandau wurden drei weiße Werbeplakate mit extrem rechten, antisemitischen, NS-verharmlosenden und LGBTIQ*-feindlichen Parolen besprüht. Eine Parole nahm Bezug auf den Anschlag in Halle vom 9. Oktober 2019 ("Halle war erst der Anfang"). Die Polizei wurde informiert.
    Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle
  • Rassistischer Angriff

    28.01.2023 Bezirk: Spandau

    Im Bezirk Spandau fand ein rassistischer Angriff statt. Weitere Informationen wurden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Schriftliche Anfrage im AGH Berlin vom 28.08.2023, Drucksache 19 / 16 535
  • Anti-Schwarze Diskriminierung

    23.01.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Bezirk Spandau dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V
  • Sticker vom "III. Weg" in Spandauer Gymnasium

    19.01.2023 Bezirk: Spandau

    An einem Gymnasium wurden Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, die mittels QR-Code auf eine gezielt an Jugendliche gerichtete Website führten.

    Quelle: Berliner Register
  • Alltagsbegleiterin rassistisch beleidigt

    12.01.2023 Bezirk: Spandau

    Eine ältere Dame wurde durch eine Mitarbeiterin der Alltagsbegleitung unterstützt. Sie beschwerte sich telefonisch über die Alltagsbegleiterin beim Träger und behauptete, diese habe während der Arbeit einen Tisch beschädigt. Die Frau bezeichnete die Mitarbeiterin als "unbeholfen" und machte ihre Herkunft dafür verantwortlich. Der Vertrag wurde vom Träger gekündigt. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Anti-Schwarze Schmiererei auf Plakaten von "Demokratie-leben"

    09.01.2023 Bezirk: Spandau

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Spandau wurden auf großflächigen Werbeplakaten der Stiftung "Demokratie leben" Anti-Schwarze-Schmierereien, die das "N-Wort" enthielten, entdeckt. Die DB wurde informiert und die Schmierereien wurden umgehend entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Post auf Twitter

    07.01.2023 Bezirk: Spandau
    Ein Mitglied der Grünen postete einen Zeit-Online-Beitrag vom 07.01.2023 über die Wiederholungswahl in Berlin und versah ihn mit einem LOL. In diesem Artikel wurde über eine Direktkandidatin der Grünen aus Spandau, die inzwischen aus der Fraktion in der BVV ausgetreten war und wieder zur Wahl stand, geschrieben, sie "hänge sich an ihre Partei wie Parasiten an Wirtstiere". Die Betroffene empfand das als diskriminierende NS-Sprache und stellte Strafanzeige. Der Post wurde zeitnah gelöscht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transfeindlicher Angriff auf zwei Frauen am Rathaus Spandau

    01.01.2023 Bezirk: Spandau

    Gegen 7:30 Uhr wurden eine 53-jährige und eine 60-jährige Frau am Neujahrsmorgen an der Bushaltestelle Rathaus Spandau von drei Männern transfeindlich angegriffen. Eine Frau soll ins Gesicht geschlagen und mit Tritten attackiert worden sein, der anderen wurde ihr Kopf mehrfach gegen eine Bank geschlagen. Ein BVG-Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe bemerkte den Angriff und lief auf die Gruppe zu, worauf die Männer flüchteten. Beide Frauen mussten ambulant behandelt werden. Der Angriff wurde angezeigt.

    Quelle: Berliner Zeitung vom 02.01.2023
  • Angriff auf Frau mit Tochter und Enkelkind in Staaken

    27.12.2022 Bezirk: Spandau

    Eine 38-jährige Frau wurde zusammen mit ihrer 21-jährigen Tochter und ihrem 8 Monate alten Enkelkind vor ihrem Wohnhaus am Blasewitzer Ring von einem 65-Jährigen aus antiziganistischer Motivation mehrfach beleidigt und bespuckt.

    Quelle: ReachOut
  • Hitler-Reden bei Party gehört

    21.12.2022 Bezirk: Spandau

    Während einer Party spielte der Gastgeber, als er allein in einem Raum war, eine Schallplatte mit Reden Adolf Hitlers ab.

    Quelle: Berliner Register
  • Flyeraktion vom "III. Weg"

    15.12.2022 Bezirk: Spandau

    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilte in Spandau wie auch in anderen West-Bezirken Partei-Propaganda in Hausbriefkästen.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kindergruppe aus Geflüchtetenunterkunft erlebte Rassismus

    06.12.2022 Bezirk: Spandau

    Eine Supermarktkette hatte Papierbögen mit Nikolausstiefeln ausgegeben und damit geworben, den Kindern die Stiefel zu füllen, wenn sie diese bemalen und mitbringen. Eine Kindergruppe aus der nahen Unterkunft für Geflüchtete hatte die Stiefel bemalt und wollte sie füllen lassen. Die zuständige Mitarbeiterin des Supermarktes äußerte sich abwertend darüber, dass auch die Kinder aus der Unterkunft die Stiefel gefüllt bekommen sollten. Die Erzieher*innen gingen daraufhin zu einer weiter entfernten Filiale der gleichen Supermarktkette, wo die Kinder freundlich und zuvorkommend behandelt und die Stiefel gefüllt wurden.

    Quelle: Register Spandau
  • Angriff durch Nachbarin im Treppenhaus

    03.12.2022 Bezirk: Spandau

    Eine Frau wurde aus rassistischer Motivation von einer Nachbarin im Treppenhaus geschubst und mit dem Ellbogen gestoßen.

    Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
  • Bewerberin äußert sich rassistisch über Geflüchtete

    28.11.2022 Bezirk: Spandau

    Eine Bewerberin kam zu einem Bewerbungsgespräch für die Arbeit mit Migrant*innen. Im Raum saßen die Projektleitung sowie ein Kollege. Die Bewerberin betrat den Raum und zeigte sofort mit dem Finger auf den Kollegen und fragte, woher er komme. Als er antwortete, er käme aus Italien, entgegenete sie, er sähe aber nicht so aus. Im Verlauf des Gesprächs äußerte sie sich rassistisch über Geflüchtete aus der Ukraine. Sie behauptete, diese würden vortäuschen, kein Deutsch zu können. Die Bewerberin wurde nicht eingestellt.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Erneut Flyer vom "III. Weg" im Briefkasten der Integrationslots*innen

    28.11.2022 Bezirk: Spandau

    Erneut wurden in den öffentlich zugänglichen Briefkasten der Spandauer Integrationslots*innen Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" eingeworfen. In den Flyern wurde Wohnraum und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen und die Abschiebung arbeitsloser Migrant*innen und Asylsuchender gefordert. Letzteren wurde Ausnutzung des deutschen Sozialsystems unterstellt.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Gemeinnütziger Träger erhielt Drohbrief

    28.11.2022 Bezirk: Spandau

    Der gemeinnützige Träger GIZ gGmbH, der auch Integrationskurse anbietet und die Integrationslots*innen Spandau beschäftigt, erhielt einen rassistischen Drohbrief, in dem die Kinder von Asylbewerber*innen mit dem Feuertod bedroht wurden. Dies wurde mit einer Zeichnung bildlich dargestellt. Der Brief war in Fraktur-Schrift geschrieben und mit einem Hakenkreuz sowie "Hitlergruß" versehen.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Bedrohliche Situation bei "Montagsspaziergang"

    21.11.2022 Bezirk: Spandau

    An diesem Montag fand die Auftaktkundgebung des "Montagsspaziergangs" auf dem Reformationsplatz vor der Kirche St. Nikolai statt. Ein Gemeindemitglied wunderte sich darüber und machte ein Foto der Veranstaltung, um in der Gemeinde nachzufragen, ob hierfür eine Genehmigung vorlag. Ein Ordner, der die Auftaktkundgebung auch eingeleitet hatte, kam mit eingeschalteter Handykamera auf die Person zu, stellte sich direkt vor sie und versuchte, ihr Gesicht zu fotografieren. Er fragte, warum sie fotografiere. Die Person entgegnete, sie fotografiere keine Gesichter, sondern interessiere sich für die Plakate. Da sie sich aber vom Ordner bedroht fühlte, verließ sie den Platz. Nachfragen bei der Kirchengemeinde ergaben, dass keine Genehmigung für die Nutzung des kircheneigenen Platzes vorgelegen hatte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Brüderpaar in Münsinger Park angegriffen

    16.11.2022 Bezirk: Spandau

    Im Münsinger Park wurden zwei Brüder (16 und 21 Jahre) gegen 17:30 Uhr von einer Gruppe von fünf bis zehn Personen antisemitisch beleidigt und angegriffen. Die Brüder flüchteten, wurden aber weiter verfolgt und attackiert. In der Galenstraße bemerkten Passant*innen den Vorfall, woraufhin die Täter*innen flüchteten. Die Brüder mussten im Krankenhaus behandelt werden, einer der Männer wurde stationär aufgenommen. Der Angriff wurde angezeigt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 17.11.2022
  • Erneut NS-Vergleiche an Info-Stand der "Basis"

    14.11.2022 Bezirk: Spandau

    Wieder gab es zeitgleich mit der Auftaktkundgebung der "Montagsspaziergänge" gegen Pandemie-Maßnahmen auf dem Marktplatz einen Infostand der Partei "Die Basis". Auf Plakaten gegen die Pandemie-Maßnahmen wurden erneut NS-Vergleiche verwendet.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Diskriminierung im Jobcenter

    14.11.2022 Bezirk: Spandau

    Eine Frau, die bei der Agentur für Arbeit in Siemensdamm angemeldet war, wurde von ihrer Sachbearbeiterin rassistisch beleidigt, als sie ihren Wunsch äußerte, eine Ausbildung zu machen. Diese Ausbildung war nicht von der Agentur für Arbeit ausgewählt worden. Die Sachbearbeiterin sagte zunächst, dass die Frau nur das machen müsse, was die Agentur für Arbeit von ihr verlange, weil sie keine Deutsche sei. Zweitens wurde ihr gesagt, dass sie ohnehin in ihr Heimatland zurückgeschickt werden könnte, da ihr Aufenthaltstitel in einem Jahr ablaufe.

    (Datum wurde anonymisiert)

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schwarze Frau im Bus M37 rassistisch beleidigt

    08.11.2022 Bezirk: Spandau

    Eine Schwarze Frau mit Kinderwagen fuhr im Bus M37 Richtung Waldkrankenhaus. Als ein Mann im Rollstuhl einstieg, dauerte es etwas, bis ihm ausreichend Platz gemacht werden konnte, da der Bus sehr voll war. Darüber beschwerte sich der Mann nur bei der Schwarzen Frau, machte sie dafür verantwortlich und verwendete mit Blick auf den Kinderwagen den Ausdruck "Armes Deutschland".

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Antimuslimische Äußerungen bei Mahnwache Spandau

    05.11.2022 Bezirk: Spandau

    Während der Mahnwache des Kirchenkreises Spandau auf dem Marktplatz sprach ein Passant die Flyer verteilende Person an, wies auf das Transparent der Mahnwache: "Für Toleranz und ein friedliches Miteinander − gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit". Und er fragte, warum die Mahnwache nicht gegen Christenfeindlichkeit und Islamisten protestierte. Auf den Hinweis, dass Islamisten und Muslime nicht gleichgesetzt werden könnten, entgegnete er: "Ich habe nichts gegen Moslems, aber sie sollen sich in Deutschland benehmen wie Gäste." Seine Gesprächspartnerin erwiderte, viele Muslime in Deutschland seien deutsche Staatsbürger*innen und keine Gäste. Da winkte der Mann ab und ging.

    Quelle: Mahnwache für Toleranz, gegen Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit (Evangelische Kirche Spandau)
  • Anti-Schwarzer-Rassismus am Arbeitsplatz

    26.10.2022 Bezirk: Spandau

    In der Beratungsstelle von EachOne wurden mehrere Vorfälle von Anti-Schwarzem-Rassismus bei einem Arbeitgeber geschildert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Daten veröffentlicht.

    Quelle: Each One Teach One (EOTO) e.V.
  • Impfstreik-Sticker

    21.10.2022 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle Moritzstraße klebte an der Laterne ein Sticker, der zum Impfstreik aufruft. Unterzeichner sind extrem rechte Akteure wie das Compact-Magazin und die "Freien Sachsen".

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verherrlichende Schmiererei an Fahrstuhlwand

    21.10.2022 Bezirk: Spandau

    An die Fahrstuhlwand in einem Hochhaus am Magistratsweg wurden mit schwarzem Stift ein Hakenkreuz und eine NS-Parole geschmiert. Die Hausverwaltung wurde informiert.

    Quelle: Stadtteilzentrum Obstallee
  • Schwarze Frau in Bus geschubst

    15.10.2022 Bezirk: Spandau

    In einem Bus der Linie X33 in Richtung Rathaus Spandau wurde eine Schwarze Frau mit einem Arm in Gips von einem älteren Mann zur Seite geschubst, der vor ihr den Sitzplatz bekommen wollte.

    Quelle: HÎNBÛN – Internationales Bildungs- und Beratungszentrum für Frauen und ihre Familien
  • Verschwörungsideologische Drohbriefe an Spandauer Lehrer*innen

    05.10.2022 Bezirk: Spandau

    Auch Lehrer*innen bzw. Kolleginnen an Spandauer Schulen erhielten verschwörungsideologische Drohbriefe mit gleichlautendem Inhalt. Ihnen wurde massive Gewalt für den Fall angedroht, dass im Herbst und Winter weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen wie eine Maskenpflicht, Lüften oder anlassloses Testen umgesetzt wird. Die Lehrkräfte wurden als "Corona-Nazis" bezeichnet. Der Vorfall wurde angezeigt.

    Quelle: Tagesspiegel vom 06. und 07.10.22, Newsletter der Senatsverwaltung 34/22
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