Sticker gegen politische Gegnerinnen in der Fußgängerzone
In der Fußgängerzone der Altstadt Spandau wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen die Antifa richtete.
In der Fußgängerzone der Altstadt Spandau wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen die Antifa richtete.
Auf dem Parkplatz eines Supermarkts am Kladower Damm wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten "Stolzmonat"-Kampagne entdeckt und entfernt. Diese Kampagne richtet sich gegen den Pride Month und damit verbunden die Anerkennung von queeren Rechten und Lebensweisen.
Am westlichen Havelufer zwischen der Juliusturmbrücke und der Schleuse, nahe der Behnitz-Siedlung wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Der Sticker zeigte Angela Merkel mit einem Maulkorb und dem Spruch "Einfach mal die Fresse halten". Er stammte von einem extrem rechten Versandhandel.
Auf der Sitzmauer zwischen der Bushaltestelle Kurpromenade und einem Supermarkt am Ritterfelddamm wurden NS-verherrlichende Schriftzüge und Zahlencodes entdeckt und entfernt. Neben dem "Sieg Heil"-Schriftzug standen dort die Abkürzung "HH" für "Heil Hitler" und der Zahlencode "1488". Der Zahlencode "14" steht für das rassistische Bekenntnis der "Fourteen Words“ und "88" als Code für "Heil Hitler“.
Am Nachmittag befand sich eine Gruppe von Männern im Ortsteil Hakenfelde im Bus. Die drei Männer waren klar erkennbar der extrem rechten Szene zuzuordnen anhand ihrer Hakenkreuztattoos. Eine Mitfahrerin wurde von den Männern aufgrund ihrer Hautfarbe mit Blicken fixiert und eingeschüchtert.
Vor der Anlegestelle der Stern- und Kreisschiffahrt am Lindensteig wurde ein Sticker eines extrem rechten Online-Handels entdeckt und entfernt.
In der Fußgängerzone der Spandauer Altstadt wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Online-Handels entdeckt und entfernt.
In Spandau ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Am Nachmittag wurde eine Schmiererei am Mahnmal für die ehemalige Synagoge und die Opfer der Shoah am Lindenufer entdeckt und zeitnah entfernt. Dabei wurden Teile des Denkmals unkenntlich gemacht.
Den Rettungskräften, die einem im Treppenhaus gestürzten Mann halfen, stellte sich dieser als "Adolf Hitler" vor und zeigte ihnen den Hitlergruß. Als ein Sanitäter ihm aufhelfen wollte, schlug er ihn mit seinem ausgezogenen Schuh ins Gesicht. Nach einem Treffen mit seiner Nachbarin war der alkoholisierte Mann in seinem Treppenhaus zusammengebrochen. Die Nachbarin rief daraufhin beim Notruf an.
Eine Romn*ja-Person wurde am Arbeitsplatz von einer leitenden Person bedroht und diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Im Kiez Saatwinkler Damm wurden diverse rechte Sticker entdeckt, die rassistisch ("Remigration"), LGBTQI-feindlich bzw. gegen die Antifa gerichtet waren.
An der Ecke Diedenhofener Straße und Klosterstraße im Ortsteil Spandau wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "We Hate Antifa" entdeckt und entfernt.
In einer Regionalbahn zum Bahnhof Spandau wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt, die auf Mülleimern klebten. Sie wurden von engagierten Fahrgästen entfernt.
Im Kiez um den Pilnitzer Weg wurden zahlreiche rassistische Sticker entdeckt und entfernt (u.a. mit dem Slogan "Remigration").
An der Telefonsäule vor dem Marktplatz wurde ein Sticker eines extrem rechten Portals mit der Aufschrift "Antifa heißt Opfer sein" entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker ist neben einem Mülleimer eine Person auf dem Boden liegend abgebildet, der mehrfach in den Bauch geschossen wurde. Die Drohbotschaft gegen den politischen Gegner wird durch die Verwendung des Begriff "Opfer" als abwertendes Schimpfwort ergänzt.
Eine Frau of Color stieg mit ihrem Rollator in den Bus M37 ein und hielt sich in Türnähe fest. Eine andere Frau mit Rollator äußerte daraufhin: "Der Bus ist doch voll, immer diese Ausländer." Auf die Nachfrage, was sie gesagt habe, schwieg sie. Als sie aussteigen wollte, musste sie über den Arm der Frau of Color greifen, um den Halteknopf zu drücken und sagte zu ihr: "Weg da". Diese entgegnete, dass auch Senioren das Wort "bitte" benutzen dürften. Daraufhin wird sie von der Frau geschubst.
Im Bereich des Staaken-Centers wurden zahlreiche extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt und entfernt ("Remigration"). Außerdem wurden anti-Schwarze-Inhalte ("White Lives Matter") verbreitet bzw. sie waren gegen die Antifa gerichtet.
In einer Sammelunterkunft im Bezirk Spandau kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person.
Am Eingang des Wröhmännerparks wurde an einem Mülleimer ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte ein rotes Dreieck und den Slogan "Long Live the Intifada". Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
An der Rolltreppe des U-Bahnhofs Rathaus Spandau wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte die Abbildung einer gewaltbereiten männlichen Person vor dem Hintergrund der "Schwarzen Sonne" und der Reichsfarben. Dazu der Titel "Good Night Left Side".
An der Bushaltestelle Metzer Platz in Wilhelmstadt wurde eine 13-Jährige, die in Begleitung von drei Freundinnen war, von einer Frau angesprochen und bedrängt, da sie sich angeblich falsch verhalten habe. Dann riss die Frau das Kopftuch des Mädchens herunter. Daher wird das Motiv als rassistisch bewertet. Das Kind zeigte den Vorfall selbst bei der Polizei an und wurde anschließend zu den Eltern gebracht.
Mitglieder von Bündnis '90/ Die Grünen wurden von zwei vorbeigehenden Männern beleidigt und mit dem Tod bedroht: "Schwuchtel, in vier Jahren verbrennen wir euch".
Am Zitadellenweg in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der von Geflüchteten die Rückkehr in ihr Herkunftsland einforderte. Silhouetten von Personen waren dabei vor einem stilisierten Zug abgebildet. Ein Link auf dem Sticker führte zu einem extrem rechten Versandhandel.
Im Bus der Linie M37 wurde eine 35-jährige Frau von einer unbekannten Person in abwertendem Tonfall gefragt, warum sie überhaupt ein Kopftuch trage. Die Betroffene empfand diese Frage als übergriffig und unangemessen, da sie kein Interesse bezeugte, sondern eine rassistische Abwertung und Ausgrenzung von muslimischen Frauen implizierte.
Im Bezirk Spandau ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An der Ecke Lutherplatz / Lynarstraße vor dem Bed & Breakfast in Spandau-Neustadt wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" von einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Bei der Parole handelt es sich um eine extrem rechte Parole, die als Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstanden ist.
In einem Zeitraum von zwei Wochen wurden vermehrt rassistische Sticker im Kiez um die Streitstraße entdeckt und überklebt, woraufhin sie erneut mit rassistischen Stickern überklebt wurden. Die Stickerbotschaft war gegen Geflüchtete gerichtet, verglich sie mit Tieren ("Weg mit die Viecher") und forderte die "Remigration".
Im Bus der Linie 134 Richtung Rathaus Spandau setzte sich ein Schwarzer Mann vor einen weißen Mann. Dieser streckte die Zunge heraus, als wolle er den vor ihm Sitzenden berühren. Daraufhin informierte eine weiße Frau den Schwarzen Mann über die Situation und stieg gemeinsam mit ihm am Rathaus Spandau aus. Der weiße Mann stieg ebenfalls aus und beschimpfte die Frau sexistisch und als "Verräterin". Er machte außerdem Spuckgeräusche in ihre Richtung. Er folgte den beiden und beschimpfte sie dabei. Erst als sich der Schwarze Mann laut und deutlich an ihn wendete, zog er sich zurück, beobachtete die beiden aber weiterhin. Er ging erst weiter, als ein älterer weißer Passant sich einmischte, der eine Eskalation befürchtete.
Eine Frau stand auf einem Parkplatz am Brunsbütteler Damm, um ihn für ihren Mann frei zu halten, der gerade wendete. Eine Autofahrerin fuhr direkt auf sie zu, bis sie zur Seite sprang. Als sie die Autofahrerin bat, woanders zu parken, meinte diese zu ihr: "Übrigens, Sie sprechen sehr gebrochen Deutsch!". Die Frau, die einen Hochschulabschluss in Deutschland erworben hat, fühlte sich rassistisch beleidigt.
Gesprühte Hakenkreuze wurden unter der Juliusturmbrücke entdeckt und übermalt.
Eine Schwarze Frau wartete mit ihrem Baby auf die Buslinie M32, als ein Mann auf sie zukam und sie anschrie, sie solle dorthin zurückgehen, wo sie herkomme, sie sei hier nicht willkommen.
An der Rolltreppe am U-Bahnhof Haselhorst wurde ein Sticker in den Reichsfarben entdeckt. Der Sticker wurde entfernt.
Eine ältere Frau unterhielt sich mit einer jüngeren Frau über ihren früheren Wohnort, den Spandauer Ortsteil Staaken, und beklagte abwertend die derzeitige Situation. In Staaken hätten auch früher schon "Ausländer" gewohnt, aber nicht solche "Sozialschmarotzer" wie jetzt, das sei doch "Ungeziefer".
Hakenkreuze, SS-Runen und der extrem rechte Zahlencode "88" wurden erneut mit schwarzem Stift an die Fahrstuhlwände eines Staakener Hochhauses geschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden entfernt.
In der Neustadt, kurz vor der Lynar-Grundschule, wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt. Er war auf ein Plakat geklebt, das für einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen* und Frauen* warb.
Am U-Bahnhof Haselhorst, Ausgang Gorgasring, wurde auf der Rolltreppe ein NS-verherrlichender Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Auf der Einfahrt eines Privathauses wurden mehrere Hakenkreuze mit Kreide auf das Pflaster geschmiert.
Im Freigelände des Johannesstifts wurden diverse NS-Symbole entdeckt, die mit blauer Farbe an Bäume gesprüht worden waren. Bei einem Spaziergang am nächsten Tag wurden alle Symbole entfernt.
Am Kladower Damm und am Fährhafen Alt-Kladow wurden diverse Sticker eines extrem rechten Online-Versandes entdeckt und entfernt. Ein Sticker richtete sich gegen die Antifa.
Wieder wurden die Bewohner*innen eines Staakener Hochhauses mit Hakenkreuzen und dem extrem rechten Zahlencode "88" konfrontiert, die mit schwarzem Stift an die Fahrstuhlwände geschmiert waren. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden entfernt.
An der Rückseite eines Hochhauses in Staaken wurde Propaganda entdeckt, die gegen Rom*nja und Sint*izze gerichtet war und das rassistische Z-Wort enthielt.
Im Bezirk Spandau ereignete sich ein LGBTIQ*-feindlicher körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Ein 39-Jähriger soll seine 68-jährige Nachbarin und seinen 42-jährigen Nachbarn vom Balkon aus antisemitische Beleidigungen zugerufen haben. Anschließend versuchte er, die beiden mit einem Stuhl zu schlagen. Der Vorfall wurde angezeigt.
Am Vormittag wurden Hakenkreuze und der extrem rechte Zahlencode "88" im Fahrstuhl eines Staakener Hochhauses entdeckt und entfernt, am Nachmittag waren sie erneut an die Wände geschmiert worden. Beide Vorfälle wurden angezeigt. Die Wohnungsgesellschaft sorgte für die Entfernung der extrem rechten Schmierereien.
Auf eine Bank im Johnny-K.-Aktivpark wurden mit schwarzem Stift geschriebene Hakenkreuz, SS-Runen und der extrem rechte Zahlencode "88" entdeckt.
Vor dem Staaken-Center in der Obstallee wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das in eine hölzerne Sitzbank geritzt worden war.
Wieder wurden Hakenkreuze und der extrem rechte Zahlencode "88" sowie "NSDAP" im Fahrstuhl eines Staakener Hochhauses entdeckt. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden durch die Wohnungsgesellschaft entfernt.
Vor einer Unterkunft für Geflüchtete äußerte eine Frau gegen 20:15 Uhr rassistische Beleidigungen gegenüber Bewohner*innen und machte Fotos von ihnen.
In der Klosterstraße wurde an einem Laternenpfahl ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Online-Versandes entdeckt und entfernt.