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Register Spandau

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Vorfalls-Chronik


  • Geschichtsrevisionistischer Aufkleber an der Haltestelle Rathaus Spandau

    12.09.2024 Bezirk: Spandau

    An einem Laternenpfahl an der Bushaltestelle Rathaus Spandau wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Sticker wirbt für die jährliche Neonazi-Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Dresdens im Februar. Die Luftangriffe der Alliierten auf Dresden im Februar 1945 werden von extrem Rechten instrumentalisiert, um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren. Der Aufkleber und die beworbene Webseite werden von bekannten Neonazis aus Sachsen vertrieben.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Pöbelei am Mahnmal Lindenufer

    07.09.2024 Bezirk: Spandau

    Mitglieder der Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander und des Spandauer Netzwerks für Demokratie, Toleranz, Respekt und Vielfalt versammelten sich am Samstag vor dem Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden am Lindenufer, um gegen die Schmierereien zu protestieren, die auf dem Mahnmal entdeckt wurden. Ein älterer Mann und eine Frau liefen vorbei und lasen das Transparent der Mahnwache ("Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander − gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit"). Der Mann ballte seine Faust in Richtung Mahnwache und brüllte laut und wütend eine rassistische Pöbelei.

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechte Aufkleber-Serie im Süden des Ortsteil-Spandau

    05.09.2024 Bezirk: Spandau

    In der Dorfstraße und dem Tiefwerderweg sind wiederholt extrem rechte Sticker verklebt worden. Inhaltlich richteten sich diese gegen die Antifa, gegen LGBTIQ*-Personen und gegen den Pride-Month. Die Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda im Ortsteil Hakenfelde

    02.09.2024 Bezirk: Spandau

    In der Rauchstraße wurde ein Aufkleber der Initiative "Bring them home now" mit einem "Free Palestine"-Aufkleber überklebt. Auf dem Palästina-Aufkleber sind die Umrisse des Staates Israels incl. des Gaza-Streifens und des Westjordanlands als ein Gebiet abgebildet. Es wird suggeriert, dass der gesamte Bereich ein befreites Palästina bilden soll. Somit wird Israel sein Existenzrecht abgesprochen. In der Straße wurden zudem weitere "Bring them home now"-Aufkleber zerstört. Bei den Geiseln handelt es sich um jüdische Zivilist*innen. Sich gegen deren Freilassung zu stellen ist antisemitisch.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verherrlichender Aufkleber im Ortsteil Spandau

    02.09.2024 Bezirk: Spandau

    Auf einem Mülleimer im Wröhmännerpark wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NS-Zone" auf schwarz-weiß-rotem Grund entdeckt und überklebt. Die Abkürzung NS steht für Nationalsozialismus.

    Quelle: Register Spandau
  • Mandatsübernahme aus rassistischen Gründen verweigert

    31.08.2024 Bezirk: Spandau

    Ein Mann mit Migrationshintergrund wandte sich an einen Familienanwalt. Seine Kinder waren in der Obhut des Jugendamtes und er wollte mit Hilfe des Anwaltes dagegen klagen. Der Anwalt lehnte das Mandat ab und meinte zu dem Mann, der arbeitslos war und Bürgergeld bezog: "Wenn du wie ein Deutscher lebst, kannst du wiederkommen."

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • Extrem rechte Sticker an der Klosterstraße und am Brünsbütteler Damm

    28.08.2024 Bezirk: Spandau

    An der Klosterstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Aufschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt. Darauf war eine vermummte Person mit einem Reichsadler auf dem T-Shirt und einem Schlagstock in der Hand abgebildet.

    Am Recyclinghof Spandau am Brunsbütteler Damm wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassismus relativierender Aufkleber in Hakenfelde

    27.08.2024 Bezirk: Spandau

    In der Goltzstraße wurde ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift "Unvaccinated Lives Matter" entfernt. Der Aufkleber nimmt Bezug auf die "Black Lives Matter"-Bewegung, die Rassismus anprangert. Diesen Slogan in der beschriebenen Form aufzugreifen suggeriert, ungeimpfte Personen würden im gleichen Maße diskriminiert, wie von Rassismus betroffene Schwarze Menschen. Das stellt eine in sich schon rassistische Verharmlosung dar.

    Quelle: Register Spandau
  • Sticker mit extrem rechtem Sticker überklebt

    24.08.2024 Bezirk: Spandau

    Am S-Bahnhof Stresow war ein Sticker der Antifa, der sich gegen Nazis richtete, mit einem Sticker überklebt, der den politischen Gegner mit Ungeziefer vergleicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Erneut extrem rechter Sticker an S-Bahnhof Spandau

    22.08.2024 Bezirk: Spandau

    Am S-Bahnhof Spandau wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Aufschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt. Darauf war eine vermummte Person mit einem Reichsadler auf dem T-Shirt und einem Schlagstock in der Hand abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Gegen die Antifa gerichtete Stickerserie

    16.08.2024 Bezirk: Spandau

    An der Havelbrücke und in der unmittelbaren Umgebung wurden zahlreiche Sticker sowie Sprühereien entdeckt, die sich gegen die Antifa richteten. Daneben klebten Sticker eines extrem rechten Versandhandels.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mitglieder der Partei Die Linke beleidigt

    14.08.2024 Bezirk: Spandau

    Auf dem Vorplatz des Bahnhofs Spandau veranstaltete die Partei Die Linke am Nachmittag einen Infostand. Zwei Mitglieder wurden beim Verteilen von Flyern in Nahaufnahme gefilmt und sexistisch beleidigt. Die Aufnahmen wurden über einen extrem rechten Instagram-Account veröffentlicht. Der Filmende bezeichnete sich den beiden Betroffenen gegenüber als Sympathisant der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Berliner Register
  • Mitarbeiterin von DIE LINKE angepöbelt und beleidigt

    13.08.2024 Bezirk: Spandau

    Eine Mitarbeiterin von DIE LINKE saß vor der Geschäftsstelle in der Pichelsdorfer Straße, als ein älterer Mann, der ein Fahrrad schob, vorbeikam und vor sich hin pöbelte. Die Mitarbeiterin reagierte darauf nicht, auch nicht, als er das Rad dicht an ihren Füßen vorbeischob. Er kam dann zurück und begann, sie direkt als politische Gegnerin zu adressieren und zu beleidigen. Daraufhin ging die Mitarbeiterin zur Eingangstür, um sich zurückzuziehen. Der Mann spuckte vor ihr aus und beleidigte sie sexistisch. Als sie die Tür geschlossen hatte, ging er weiter. Bereits mehrfach war an das Schaufenster der Geschäftsstelle gespuckt worden.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau
  • Schwulenfeindlicher Angriff in Spandau

    12.08.2024 Bezirk: Spandau

    In den Abendstunden kam es in Spandau zu einem schwulenfeindlich motivierten, körperlichen Angriff. Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht genauer beschrieben.

    Quelle: Opferhilfe Berlin e.V.
  • Antisemitische Graffiti am Mahnmal Lindenufer und am Rathaus Spandau

    07.08.2024 Bezirk: Spandau

    Gegen 7:00 Uhr wurden Schmierereien am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Spandaus sowie die zerstörte Synagoge entdeckt und der Polizei gemeldet. Es handelte sich um einen mit roter Farbe gesprühten, israelfeindlichen Schriftzug sowie das rote Dreieck, das von der Hamas als Symbol für eine Drohung und zur Markierung möglicher Anschlagorte verwendet wird. Die Schmierereien wurden sofort abgedeckt.

    An der Sternbergpromenade unweit des Mahnmals wurde ein gesprühter, antiisraelischer Schriftzug entdeckt und gemeldet.

    Gegen 7:30 Uhr wurden am Rathaus Spandau an der Straße Am Wall die mit roter Farbe gesprühte Parole "Free Gaza" und zwei rote Dreiecke entdeckt. Der Vorfall wurde angezeigt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.08.2024, Tagesspiegel online vom 07.08.2024
  • Rassistischer Sticker am S-Bahnhof Spandau

    03.08.2024 Bezirk: Spandau

    Am S-Bahnhof Spandau wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der den Umriss der Insel Sylt zeigte und aus einem Lied von D' Agostino zitierte. Damit bezog er sich auf einen Vorfall im Mai 2024, als Jugendliche in einem Club auf Sylt rassistische Parolen nach der Melodie dieses Liedes grölten und davon ein Handy-Video online stellten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker in Haselhorst

    01.08.2024 Bezirk: Spandau

    In Haselhorst, vor allem in den Grünanlagen zwischen Gartenfelder Straße, Daumstraße und Burscheider Weg, wurden seit mehreren Wochen diverse extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Sie klebten vor allem an den Türen der dortigen Müllsammelstellen. Die Stickertexte sind rassistisch und gegen Migration und Geflüchtete, außerdem gegen die Antifa sowie gegen nicht-binäre Personen gerichtet: Ein Sticker, der über einen Versand angeboten wird, der sich bereits in der Webadresse gegen die Antifa richtet und weitere extrem rechte Sticker vertreibt, enthält den Text "Antifa freie Zone" in Fraktur. Auf dem Sticker befinden sich noch drei Abbildungen, ein klischeehaftes Bild eines Mitglieds der Antifa, eine durchgestrichene Antifa-Flagge sowie eine durchgestrichene Figur, die offenbar eine nicht-binäre Person darstellen soll. Ein weiterer Sticker stammt von der "Identitären Bewegung".

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau
  • Hakenkreuz auf Fußweg in Kladow

    21.07.2024 Bezirk: Spandau

    Auf den Fußweg vor dem Cladow-Center wurde ein Hakenkreuz gesprayt. Dieses wurde einige Tage später entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarzer Rassismus in Gemeinschaftsunterkunft

    08.07.2024 Bezirk: Spandau

    In einer Gemeinschaftsunterkunft im Bezirk Spandau kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei

    08.07.2024 Bezirk: Spandau

    Eine inter* Person wurde von einem männlichen Jugendlichen queerfeindlich angepöbelt. Weitere Informationen wurden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht, das Datum wurde anonymisiert.

    Quelle: L-Support
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber am Bahnhof Spandau

    01.07.2024 Bezirk: Spandau

    Auf dem Vorplatz des Bahnhof Spandau wurde ein Sticker einer verschwörungsideologischen Plattform entfernt. Die Aufschrift lautete u.a. "Sexualität ist ein Geschenk des Schöpfers zum schönsten Austausch von reiner Liebe zwischen zwei, sich am nächsten stehenden Menschen - einem Mann und einer Frau"
    Damit wird gleichgeschlechtliche Liebe negiert und homosexuelle Menschen herabgewürdigt.

    Quelle: Register Spandau
  • Aufkleber gegen den politischen Gegner in Hakenfelde

    29.06.2024 Bezirk: Spandau

    Auf einem Schild am Rustweg wurden mehrere extrem rechte Sticker von "Aktivismus gegen Links" entdeckt, die u.a. gegen die Antifa gerichtet waren (durchgestrichene Antifa-Fahne) und LGBTIQ*-feindlich (durchgestrichene Regenbogenfahne).

    Quelle: AnDi-App
  • Antisemitischer Vorfall

    27.06.2024 Bezirk: Spandau

    Im Bezirk Spandau wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz Betroffener wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei im U-Bahnhof Spandau

    23.06.2024 Bezirk: Spandau

    Auf dem Bahnsteig am U-Bahnhof Rathaus Spandau wurde auf dem Hinweisschild zum Ausgang zur "Jüdenstraße" das Wort "Jüden" umkreist und an einen Galgen gehängt. Daneben befand sich zusätzlich eine Weltkugel.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Beleidigung im Ortsteil Spandau

    23.06.2024 Bezirk: Spandau

    Am frühen Vormittag wurde eine Passantin in der Borkzeile aus dem Fenster eines Wohnhauses heraus von einer Anwohnerin rassistisch beleidigt und beschimpft. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1320 vom 23.06.2024
  • Rassistische Pöbeleien gegenüber Mitarbeiterin der Partei Die Linke

    18.06.2024 Bezirk: Spandau

    Eine Frau betrat die Geschäftsstelle der Partei Die Linke in der Wilhelmstadt und äußerte sich gegenüber der Mitarbeiterin ablehnend und rassistisch zur Position der Partei zum Thema Migration und Migrant*innen. Außerdem äußerte sie Drohungen.

    Quelle: DIE LINKE, Geschäftsstelle Bezirksverband Spandau
  • Rassistischer Sticker an BSR-Wagen

    18.06.2024 Bezirk: Spandau

    An einem Müllwagen der Stadtreinigung klebte neben der Fahrertür ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand. Der Sticker zeigt u.a. den Umriss der Insel Sylt und bezieht sich auf den Vorfall im Mai 2024, als Jugendliche in einem Club auf Sylt rassistische Parolen nach der Melodie eines Liedes von D' Agostino grölten und davon ein Handy-Video online stellten.

    Quelle: Internet (X)
  • Schaufenster der Geschäftsstelle von DIE LINKE bespuckt

    17.06.2024 Bezirk: Spandau

    Die Scheibe der Geschäftsstelle von DIE LINKE in der Pichelsdorfer Straße (Wilhelmstadt) wurde gespuckt. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete eine Person in der Geschäftsstelle. Das Schaufenster wurde bereits mehrfach in diesem Jahr bespuckt, sowohl in Anwesenheit von Mitarbeiter*innen, aber auch, wenn die Geschäftsstelle nicht besetzt war.

    Quelle: DIE LINKE, Geschäftsstelle Bezirksverband Spandau
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Kladow

    16.06.2024 Bezirk: Spandau

    Auf eine Garagenwand in Kladow wurde ein Hakenkreuz gesprayt. Mittlerweile wurde es übersprayt und damit unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker

    12.06.2024 Bezirk: Spandau

    Auf einer Damentoilette in der Zitadelle Spandau wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Benachteiligung auf dem Wohnungsmarkt

    12.06.2024 Bezirk: Spandau

    Eine Person wurde aus rassistischer Motivation in ihrem Wohnverhältnis strukturell benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Aufkleber gegen den politischen Gegner im Ortsteil Spandau

    06.06.2024 Bezirk: Spandau

    Auf einem Mülleimer im Wröhmännerpark wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich in beleidigender Form gegen die Antifa, er bediente sich dabei rassistischer und sexistischer Bildsprache.

    Quelle: Register Spandau
  • Antimuslimische Äußerung gegenüber hilfsbereiter Frau

    05.06.2024 Bezirk: Spandau

    Ein Mann fragte eine Projektmitarbeiterin eines Trägers nach dem Weg zu einem anderen Büro. Diese fragte daraufhin eine gerade vorbeigehende Kollegin, eine traditionell gekleidete, muslimische Frau, ob sie dem Mann den Weg zeigen könne, da sie in die gleiche Richtung mussten. Der Mann äußerte daraufhin zur Projektmitarbeiterin, "Jetzt habe ich aber Angst." Das hörte die muslimische Kollegin und fragte nach, ob sie richtig gehört und er Angst vor ihr habe. Er bestätigte dies. Als sie den Grund wissen wollte, meinte er: "Ich weiß ja nicht, wo Sie mich jetzt hinführen".

    Quelle: Register Spandau
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