LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Altstadt Spandau
In der Carl-Schurz-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
In der Carl-Schurz-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Am Klingelschild eines Hochhauses in Staaken wurden Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
In der Facebook-Gruppe „Mein Spandau“ wurden unter einem Beitrag von unterwegs-in-spandau.de über die Pride-Month-Veranstaltungen in der Stadtbibliothek Spandau vom 23.06.2026 queerfeindliche Kommentare sowie ein Sticker mit der Aufschrift „Stolz statt Pride“ und ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „Stolzmonat“ entdeckt. In den Kommentaren wurde das Queersein als „Schwachsinn“ bezeichnet. In der Facebook-Gruppe „Spandau News“ wurde unter dem Beitrag über dieselbe Pride-Month-Nachricht ein anderer queerfeindlicher Kommentar entdeckt.
In der Facebook-Gruppe „Spandau-Mein Stadtteil“ wurde ein weiterer queerfeindlicher Kommentar unter einem Beitrag vom 02.06.2026 entdeckt. Der Beitrag verlinkt zu einer Nachricht mit der Überschrift „Spandau zeigt Flagge“ von unterwegs-in-spandau.de. In der Nachricht geht es um die Einladung des Bezirksamts Spandau zu einer öffentlichen Kundgebung zum Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus Spandau. Eine Person hatte in den Kommentaren gefragt, wann die Flagge wieder herunterkomme, und eine andere Person hatte sich geäußert, dass es völlig unnötig wäre
An der Bushaltestelle im Rustweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon trägt die Aufschrift „Patriotische Aktion“. Auf dem zweiten Sticker stand auf schwarz, rot, goldenen Hintergrundfarben "Make Germany Great Again".
Darüber hinaus wurde an der Bushaltestelle Johannesstift eine zerrissene Regenbogenflagge auf dem Boden gesichtet.
In der Schönwalder Straße wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund 1871" auf dem Schaukasten eines Stadtteilzentrums entdeckt. Die auf dem Aufkleber genannte Website enthält rassistische sowie den Nationalsozialismus verharmlosende Inhalte.
Am Spekteweg wurden am Vorgartenzaun eines Jugendzentrums, das Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen Sozialberatung, Gruppenaktivitäten, Sportangebote usw. anbietet, zwei Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber stand: „Go Woke Go Broke“. Dieser Slogan wird häufig von US-amerikanischen rechtskonservativen Gruppen benutzt. Dort wird „woke” als abwertender politischer Begriff verwendet, um Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit negativ darzustellen.
Der weitere Aufkleber trug die Aufschrift „Antidemokratische Waschlappen“ und richtete sich auch in seiner Bildsprache gegen Antifaschist*innen.
Im Koeltzepark wurden zwei Aufkleber an verschiedenen Seiten im Park entdeckt. Einer davon trägt die Aufschrift „Zecken-Jagt-Kommando Deutschland 49“ entdeckt. Der Aufkleber überklebte einen antifaschistischen Aufkleber.
Ein weiterer teilweise entfernter Aufkleber trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen nationalsozialistischer Aussagen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
In der Carl-Schurz-Straße, vor dem U-Bahneingang, wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Poland for Whites Only“ entdeckt. Darauf war ein Cartoonbild, auf dem Männer in stereotyper arabischer und indischer Kleidung gezeigt wurden, sowie ein schwarzer Mann und eine Frau mit Tschador. Das Bild wurde rot durchgestrichen.
Die Namensmauer am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden Spandaus wurde erneut mit einem Penis-Graffiti beschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt.
Dieses Graffiti wurde dem Register Spandau erstmals am 19. Mai 2026 gemeldet. Es wurde bereits damals angezeigt und war anschließend entfernt worden. Dieses Mal wurde festgestellt, dass das Graffiti erneut auf der Stelle des alten, entfernten Graffitis gezeichnet wurde.
In der Moritzstraße, kurz vor der Ecke zur Carl-Schurz-Straße, wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „HEUTE SIND WIR TOLERANT – MORGEN FREMD IM EIGENEN LAND!“ entdeckt. Der Slogan war in in früheren Jahren ein Werbespruch der neonazistischen Partei „NPD“ (heute: Die Heimat).
Ein weiterer Aufkleber mit dem antifeministischen Schriftzug „Gender Innen verbieten!” wurde am Ende der Moritzstraße, vor der Galenstraße, auf einem Kasten einer Ladestation entdeckt und entfernt.
Oberhalb dieses Aufklebers befand sich ein Aufkleber der bei Neonazis beliebten Bekleidungsmarke „Ansgar Aryan“, der mehrmals entfernt wurde. Darauf war die antimuslimische rassistische Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ zu lesen.
In der Carl-Schurz-Straße wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" mit der Aufschrift: "AUS ANNE WIRD FRANK, DAS IST DOCH KRANK! Gegen den Genderwahnsinn!" entdeckt. Die "Jungen Nationalisten" siind die Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat", ehemalige „NPD“. Auf dem Aufkleber wird Trans* sein als "krank" bezeichnet. Zudem zeigt der Aufkleber eine heteronormative Kleinfamilie, die sich vor einem Regenbogen "schützt". Außerdem trägt der Aufkleber, wegen der Anspielung auf Anne Frank, eine antisemitische Bedeutung.
In einem Bus kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Eine Frau beleidigte eine andere Frau unter anderem als „Ausländerschwein“. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
An der Streitstraße, gleich vor der Ecke zur Rauchstraße, wurden zwei übereinander geklebte rassistische Aufkleber mit den Sprüchen „Raus mit die Viecher“ und „Remigration jetzt“ entdeckt.
In Spandau kam es zu einer rassistischen und sexistischen Beleidigung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
In der Nähe des Spekteparks am Spekteweg wurde ein rassistische Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel mit der Aufschrift „Love Gehacktes Hate Halal“ entdeckt.
Auf einem Grünanlagen-Schild am Westeingang zu dem Sommerbad Staaken-West wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt. Es wurde berichtet, dass die Schmiererei unkenntlich gemacht wurde.
Die Namensmauer am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Spandaus wurde mit einem Penis-Graffiti beschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt. Das Graffiti wurde entfernt.
In Alt-Kladow am Ritterfelddamm wurde ein Graffiti mit der Aufschrift „Wir denken an die Gefallenen der Wehrmacht” gesichtet. Die Wehrmacht war die Armee des nationalsozialistischen Deutschen Reichs von 1935 bis 1945. Das Graffiti wurde auf einen Stromkasten geschmiert und über bunte Street-Art-Werke von Schüler*innen einer Grundschule in Kladow.
An den Wänden verschiedener Hochhäuser an der Obstallee wurden Schmierereien mit Hakenkreuzen, SS-Runen und der Aufschrift „Hitler“ entdeckt. Darüber hinaus wurden Schmierereien mit antimuslimisch-rassistischen Aufschriften gesichtet, von denen einige einen Bezug zum Nahost-Konflikt hatten.
Als eine Person Infomaterial der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in einen Mülleimer wegwerfen wollte, kam ein Mann zu der Person und blockierte ihren Weg. Der Mann fragte die Person, warum sie Eigentum der "AfD" zerstöre, und drohte ihr dann mit einem Schlag ins Gesicht. Während des Vorfalls unterstützten die Umstehenden die betroffene Person nicht. Zum Schutz der betroffenen Person wurden das Datum und der Ort anonymisiert.
Auf einem Fußweg westlich hinter dem Metropolitan-Park wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Es wurde berichtet, dass Anzeige erstattet wurde und die Schmiererei übermalt wurde.
An der Gartenfelder Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei auf einer Gehwegplatte vor einem Hauseingang entdeckt.
Am Gorgasring wurde eine anti-Schwarze rassistische Schmiererei mit dem N-Wort auf einem Briefkasten vor dem Eingang zur U-Bahn entdeckt. In einer vorherigen Meldung wurde berichtet, dass am 25.04.2026 andere anti-Schwarze rassistische Schmierereien mit dem N-Wort auf einem Fahrscheinautomaten in derselben U-Bahn-Station gesehen wurden. Später wurde festgestellt, dass diese Schmierereien auf dem Fahrscheinautomaten unkenntlich gemacht wurden.
Am Nachmittag ereigneten sich während eines Fußballspiels zwischen den Herrenmannschaften der Vereine SSC Teutonia 1899 und TuS Makkabi im Sportstadion Hakenfelde an der Hakenfelder Straße antisemitische Pöbeleien gegen den Spielführer des TuS Makkabi. In der 55. Spielminute machte ein 52-jähriger Zuschauer von der Tribüne aus eine antisemitische Äußerung in Bezug auf die Armbinde des Spielführers von TuS Makkabi und sagte: „Warum trägst du keinen Stern auf deiner Armbinde?“ Daraufhin entschied der TuS Makkabi, nicht weiterzuspielen, woraufhin der Schiedsrichter das Spiel vorzeitig beendete.
An der Carl-Schutz-Straße in der Altstadt Spandau hielt der Bezirksverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) einen Informationsstand ab. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe Winter/Frühjahr 2026 verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel „7 Punkte zur Remigration“ verteilt. Der darin verwendete Begriff „Remigration“ wird darin als neutral dargestellt. Tatsächlich wird er jedoch vor allem in rechten bis extrem rechten Kreisen verwendet. Dort steht er als beschönigender Ausdruck für die Ausweisung vieler Menschen nach rassistischen Kriterien. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, dennoch dient die positive Umdeutung des Begriffs dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.
In der Nähe eines Einkaufskomplexes, an den Freiheitswiesen, wurde außerdem ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ gefunden.
An der Ecke Charlottenstraße/Breite Straße wurde ein nationalistischer Aufkleber der neonazistischen Homepage „fsn-tv.de“ entdeckt.
Eine 17-Jährige wurde im Bus M37 Richtung Waldkrankenhaus, in der Nähe der Bushaltestelle Moritzstraße, von einem Mann antimuslimisch rassistisch angegriffen. Der Mann setzte sich hinter die Jugendliche, begrapschte ihr Kopftuch und versuchte, es ihr vom Kopf zu reißen. Ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft, den die 17-Jährige kennt, hat sich eingesetzt, den Mann angeschrien und ihn so lange in Schach gehalten, bis er den Bus verlassen hat. Im Bus setzten sich außerdem eine andere Frau mit Kopftuch und ein älterer Mann für die 17-Jährige ein. Die 17-Jährige berichtete, dass sie bereits in der Vergangenheit, als sie in der 7. Klasse war, einen weiteren antimuslimisch rassistischen Angriff erlebt hatte. Damals hatte ein fremder Mann sie am Arm gepackt und wollte sie aus dem Bus werfen, weil ihm ihr Kopftuch nicht gefiel.
Auf Eiswerder wurden "SS"-Runen auf einem Anlegepoller in der Nähe eines Biergartens entdeckt.
In einer U-Bahn-Station in Spandau kam es zu einem obdachlosenfeindlichen Angriff durch BVG-Sicherheitsmitarbeiter. Der Betroffene erlitt durch den Angriff ein blutunterlaufenes Auge und ein eingeschränktes Hörvermögen. Zum Schutz der betroffenen Person wurden das Datum und der Ort anonymisiert.
In der Neumeisterstraße wurde an einer Wand ein Graffiti mit der Aufschrift „Die Juden sind unser Unglück – nach Dachau“ entdeckt. In dem Graffiti wurden das Wort „Juden“ rot und „nach Dachau“ eine Seite runter geschrieben, sodass die Satze auch als zwei Satze „Die Juden sind unser Unglück“ und „Die Juden nach Dachau“ eingeschätzt werden können. Das antisemitische Zitat „Die Juden sind unser Unglück“ des Historikers Treitschke wurde ab 1927 auf der Titelseite der wöchentlichen NS-Zeitung der Stürmer verwendet. In Dachau wurde 1933 ein Konzentrationslager, das als Modell für alle späteren Konzentrationslager diente, errichtet.
In der Heerstraße betrat eine junge Frau eine Tankstelle. Eine ältere Frau lief direkt auf die junge Frau zu und beleidigte sie rassistisch: „Ausländer machen alles kaputt. Sie haben mich mein Ostern nicht genießen lassen.“ und „Ausländer sind Ungeziefer.“
An der Ecke Magistratsweg/Heerstraße wurde auf einer Paket-Zustellbox der neonazistische Zahlencode „1161“ entdeckt. Die Box wurde von beiden Seiten mit diesem Zahlencode beschmiert.
In der Rauchstraße wurde ein selbst gemachter Aufkleber mit der Aufschrift „Free From Hijab“ entdeckt. Er war auf ein Plakat für einen Hijab-Laden geklebt worden, der unter anderem Hijabs verkauft. Angesichts der rassistisch aufgeladenen Debatte über ein Kopftuchverbot in Deutschland und weil der Aufkleber gezielt an diesen Laden angebracht wurde, kann der Aufkleber als antimuslimisch rassistisch motiviert gesehen werden.
Ein Bundespolizist und eine Bundespolizistin kontrollierten laut eines Zeugenberichts anlasslos im Bahnhof Spandau die Papiere und Taschen eine schwarze Frau auf dem S-Bahnsteig, während weiße Menschen nicht kontrolliert wurden.
Im Koeltzepark wurden zwei nebeneinander geklebte und ein weiterer Aufkleber entdeckt, die aus einem extrem rechten Online-Versandhandel stammten. Auf einem war in Kombination mit einem daneben abgebildeten Reichsadler die antimuslimische, rassistische Aufschrift „Habibi-freie Zone – Hier wird Deutsch gesprochen!” zu lesen. Unter diesem Aufkleber befand sich ein weiterer Aufkleber in den Reichsfarben. Ein anderer Aufkleber zeigte zwei Reichsfahnen, einen Adler und ein Keltenkreuz mit der Aufschrift „Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß”.
Darüber hinaus wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei auf einem Stromkasten in der Ackerstraße entdeckt.
In der Schönwalder Straße wurde ein Aufkleber mit den Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot entdeckt und entfernt.
Außerdem wurden zwei antifeministische Aufkleber an verschiedenen Orten gefunden. Ein Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandhandel und wurde an der Ecke Golmer Straße/Fehrbelliner Straße entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift: „Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!”. Er richtet sich gegen gendersensible Sprache und nimmt mit der Formulierung „Sprache sauber halten” Bezug auf die NS-Zeit. Ein weiterer Aufkleber, der in der Schönwalder Straße entdeckt wurde, stammte von der verschwörungsideologischen Kleinpartei „Die Basis“ und trug die Aufschrift „American Dream: Vom Tellerwäscher zum Millionär, German Dream: Vom Tellerwäscher zu Tellerwaschenden“. Die Aufschrift wertet gendergerechte bzw. genderneutrale Sprache ab.
Auf einem Straßenschild am Kladower Damm wurde ein queerfeindlicher „Stolzmonat“-Aufkleber mit preußischem Wappen, der „Hermannsflagge“, entdeckt.
In der Hugo-Cassier-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber bewarb die extrem rechte Veranstaltung "Gedenken Dresden" im Februar. Die Luftangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 werden von extrem Rechten immer wieder instrumentalisiert, um die Verbrechen des NS zu relativieren.
In der Grenadierstraße, in der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, wurde erneut ein Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Der Aufkleber wurde dieses Mal an einer anderen Stelle angebracht.
In der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, in der Grenadierstraße, wurde erneut ein Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Nachdem der Aufkleber zuletzt entfernt wurde, wurde er erneut an derselben Stelle geklebt.
Auf einem Spielplatz in Kladow wurden SS-Runen auf einem Straßenbild und ein Hakenkreuz auf einem Mülleimer entdeckt. Außerdem wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „FCK Antifa“, die auf dem Boden zu sehen war, entdeckt.
In der Nähe des Staaken-Centers äußerte sich ein Mann am Telefon rassistisch. Er sagte seinem Gesprächspartner, dass Frauen abends wegen der „Ausländer“ nicht mehr alleine nach draußen gehen können. "Ausländer" wurden dabei pauschal als Kriminelle dargestellt.
Außerdem erzählte er laut am Telefon, dass überall Plakate für ein Fastenbrechen (Iftar) hängen und forderte seinen Gesprächspartner auf, sie alle abzureißen.
In der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, in der Grenadierstraße, wurde ein Aufkleber der extrem rechten „Identitäre Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
An der Ecke Daumstraße/Pohleseestraße riefen drei junge Männer gegen 21:30 Uhr den Slogan: „Der Führer, der Führer, unser Führer".
An der Ecke Daumstraße/Burscheider Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome!” entdeckt und entfernt.
Am Gorgasring wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Asylbetrüger nicht willkommen! Heimatreise statt Einreise!” entdeckt und entfernt.
In der Gartenfelder Straße in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Versandhandel (refugeesnotwelcome.de) stammt und die Aufschrift „Remigration schützt unsere Frauen“ trägt. Der Sticker wurde größtenteils entfernt.
An der Kreuzung vor dem Spandauer Damm wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat Freiheit Tradition" gemeldet. Dieser Slogan wird von der extrem rechten "Identitären Bewegung" genutzt. Der Aufkleber wurde entfernt.
In der Pichelsdorfer Straße in Wilhelmstadt wurde ein Aufkleber, der aus einem extrem rechten Versandhandel stammte, neben der Tür der Geschäftsstelle der Partei Die Linke entdeckt und entfernt. Er titelte: „Ganz Deutschland hasst die Antifa!” und richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Der extrem rechte Zahlencode „88” und „SA”- sowie „SS”-Runen wurden erneut am Fahrstuhlwand und neben der Digitalbeschilderung des Fahrstuhls in einem Hochhaus in Staaken entdeckt.
Die Gedenktafel für die Familie Sternberg an der Sternbergpromenade wurde mit einem großflächigen Graffiti beschmiert. Es wurde Anzeige erstattet. Die Schmierereien wurden entfernt.