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Register Spandau

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Vorfalls-Chronik


  • Flyer vom "III. Weg" bei KlimaWerkstatt Spandau

    01.03.2021 Bezirk: Spandau

    Am 1. März wurden im Eingangsbereich und im Briefkasten der Spandauer KlimaWerkstatt in der Mönchstraße Sticker und Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und dem Register Spandau gemeldet. Die Flyer verbreiten klar menschenverachtende und rassistische Zuschreibungen. So seien "Ehrenmorde, Clan-Kriminalität, Gruppenvergewaltigungen und Drogenhandel" in Deutschland hauptsächlich auf Menschen mit Migrationshintergrund zurückzuführen. An anderer Stelle werden ein sozialverträglicher Wohnungsmarkt für Deutsche gefordert und Vermieter*innen als "volksfeindlich" beschimpft, die Wohnungen an Asylsuchende vermieten.

    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Wegen Kopftuch vom Sportunterricht ausgeschlossen

    26.02.2021 Bezirk: Spandau

    An einer Schule erklärte ein Sportlehrer seinen Unterricht als "Kopftuchfreie Zone" und schloss muslimische Mädchen mit Kopftuch aus. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Outreach Mobile Jugendarbeit in Spandau-Mitte
  • Mann in Polizeigewahrsam verletzt

    23.02.2021 Bezirk: Spandau

    Ein geflüchteter Mann wurde, da er bei einer Fahrkartenkontrolle kein Ticket zeigen konnte, da ihm aller Papiere gestohlen worden waren, was er auch angezeigt hatte, zur Identitätsfeststellung in die Polizeidirektion 2 gebracht. Er weigerte sich, Fingerabdrucke nehmen zu lassen, da er zwar keinen Ausweis, aber seinen Firmenausweis und seine Bankkarte dabei hatte. Er bat die Polizist*innen, in seiner Unterkunft anzurufen. Stattdessen wurde er von zwei Polizisten und einer Polizistin zu Boden gedrückt und an Nacken und Armen verletzt, während sie seine Fingerabdrücke nahmen. Anschließend wurde er in einer Zelle eingeschlossen. Nach 30 Minuten wurde ihm beschieden, er könne gehen. Der Mann war nach dem Erlebten längere Zeit in ärztlicher Behandlung und nicht in der Lage, seine Arbeit wieder aufzunehmen.

    Quelle: Mahnwache Spandau
  • Anti-Schwarzer-Rassismus an der Havel

    21.02.2021 Bezirk: Spandau

    Zwei Männer joggten vormittags auf der Hermann-Oxfort-Promenade (Wilhelmstadt) als sich ein Radfahrer näherte. Er rief den Männern im Vorbeifahren eine Bemerkung zu und verwendete das N-Wort. Zeug*innen riefen dem Radfahrer ihren Protest gegen diesen Anti-Schwarzen-Rassismus hinterher.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Erneute NS-verherrlichende Schmierereien in der Neustadt

    13.02.2021 Bezirk: Spandau

    Der Hausflur des Hausprojekts "Jagow 15" in der Spandauer Neustadt wurde erneut mit dem NS-verherrlichenden Schriftzug "Arbeit macht frei" beschmiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr. Wie auch beim vorausgegangenen Vorfall am 31.Januar 2021 wurde goldene Graffiti-Farbe verwendet.

    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Antimuslimischer Rassismus im Kontext Schule

    12.02.2021 Bezirk: Spandau

    An einer Schule in Spandau kam es zu einem antimuslischen rassistischen Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
  • Antimuslimischer Rassismus an Schule

    11.02.2021 Bezirk: Spandau

    An einer Schule in Spandau kam es zu einem antimulimischen rassistischen Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. (Das Datum wurde anonymisiert)

    Quelle: Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
  • Antimuslimischer rassistischer Vorfall an Schule

    09.02.2021 Bezirk: Spandau

    An einer Schule in Spandau kam es zu einer strukturellen Benachteiligung aus antimuslimischem Rassismus. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
  • Von Nachbarn rassistisch beschimpft

    02.02.2021 Bezirk: Spandau

    Eine rumänische Frau musste aus ihrer Wohnung ausziehen. Ihre Nachbarn kommentierten das mit „Endlich ziehen die ... [Z-Wort] aus!“

    Quelle: DOSTA – Dokumentationsstelle Antiziganismus / Amaro Foro e.V.
  • Zwei Frauen in Drogerie am Marktplatz rassistisch beschimpft

    01.02.2021 Bezirk: Spandau

    Zwei Frauen wollten in einer Drogerie Gutscheine als Geburtstagsgeschenke für Kolleg*innen kaufen. Da sich der Ständer mit den Gutscheinen direkt an der Kasse befand und sie sich nicht so schnell entscheiden konnten, blockierten sie die Kasse für eine Weile. Als sie Fragen hatten, zeigte sich die Kassiererin hilfsbereit und freundlich. Das nahm ein älterer anstehender Mann zum Anlass, sich mit einer rassistischen Bemerkung für die Verzögerung zu beschweren.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • NS-verherrlichende Schmiererei in der Neustadt

    31.01.2021 Bezirk: Spandau

    Das Ladenfenster des alternativen Hausprojekts "Jagow 15" in in der Spandauer Neustadt wurde mit dem NS-verherrlichenden Schriftzug "Arbeit macht frei" beschmiert. Verwendet wurde dabei goldene Graffiti-Farbe. Mit der selben Farbe wurden außerdem antirassistische Aushänge an der Haustür übersprüht.

    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Angriff in Hakenfelde

    29.01.2021 Bezirk: Spandau
    In der Reußstraße (Ortsteil Hakenfelde) fand gegen 21:00 Uhr ein rassistischer Angriff statt.
    Quelle: ReachOut
  • Rassistische Beleidigung an Schule

    27.01.2021 Bezirk: Spandau

    An einer Schule in Spandau wurde eine rassistische und sexistische Beleidigung geäußert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
  • Rassistische Beschwerde über Projektmitarbeiter*innen

    27.01.2021 Bezirk: Spandau

    In einem sozialen Projekt zur Alltagsbegleitung beschwerte sich eine Klientin über eine Mitarbeiterin, die sie im Erstgespräch wegen schlechter Deutschkenntnisse angeblich nicht verstehen konnte sowie über "die vielen Ausländer im Projekt". Sie verlangte eine deutsche Projektmitarbeiterin zu sprechen und wollte von ihr den abgeschlossenen Vertrag bestätigt bekommen, da sie sich auf "Ausländer" nicht verlassen könne.

    Quelle: Register Spandau
  • Stickerbotschaft verändert

    26.01.2021 Bezirk: Spandau
    Bei drei Stickern mit der Botschaft "Fuck AfD" von "DIE PARTEI" wurde "FUCK" herausgeschnitten und mit "Perfekt" für die AfD geworben.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Extrem rechte Schmierereien auf Mülleimern in Haselhorst

    24.01.2021 Bezirk: Spandau

    Von einem Spaziergänger wurden mehrere zerstörte und mit extrem rechten Symbolen beschmierte Mülleimer in Haselhorst gesichtet. Der Vorfall wurde den Berliner Stadtreinigungsbetrieben gemeldet. Und die entsprechenden Symbole wurden zwei Tage später entfernt und die Mülleimer ersetzt.

    Quelle: Tagesspiegel Bezirksnewsletter Spandau vom 26.01.2021
  • Rassistische Beleidigung im Bürgeramt Wasserstadt

    15.01.2021 Bezirk: Spandau
    Im Bürgeramt Wasserstadt in der Hugo-Cassirer-Straße in Hakenfelde wollte gegen 12:40 Uhr ein Schwarzer Mann seine Papiere beglaubigen lassen. Der Mitarbeiter des Bürgerbüros verwies ihn in lautem und aggressiven Tonfall und ohne Begründung an einen Notar. Auf die höfliche Nachfrage des Kunden, warum er die Papiere nicht vor Ort beglaubigen lassen könne, entgegnete der Mitarbeiter, erneut aggressiv, das könne er nicht, da sie nicht auf Deutsch übersetzt seien, er die Sprache nicht beherrsche und es ja auch eine Anleitung zum Bombenbau sein könne.
    Quelle: Bürger*innenmeldung, Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rassistische Sprüherei an der Havelpromenade

    09.01.2021 Bezirk: Spandau
    Unter ein buntes Black-Lives-Matter-Graffito an der Havelpromenade, Ecke Zernseestraße, wurde ein rassistischer Kommentar gesprüht.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Rassistische Kassiererinnen: Einkauf verweigert und mit Polizei gedroht

    01.01.2021 Bezirk: Spandau

    Eine Person hatte ein Geldgeschenk erhalten und wollte damit einkaufen. An der Kasse reichte das Geld jedoch nicht für alle Einkäufe. Da wurde der Person mitgeteilt, sie müsse alle Einkäufe zurückgeben und ihr wurde mit der Polizei gedroht. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Anlaufstelle des Registers Spandau
  • NS-Parolen im Falkenhagener Feld

    28.12.2020 Bezirk: Spandau
    Gegen 1:30 Uhr rief ein Mann auf der Stadtrandstraße NS-verherrlichende und rassistische Parolen, die er auch bei der Festnahme durch die von Zeugen alarmierte Polizei wiederholte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 28.12.2020
  • Rassistischer Angriff bei Berliner Tafel

    21.12.2020 Bezirk: Spandau

    Eine Mitarbeiterin der Berliner Tafel in der Schönwalder Straße wurde gegen 14:30 Uhr von einer 69-jährigen Frau gestoßen. Die 69-Jährige äußerte rassistische Parolen und warf Flyer der extrem rechten Kleinpartei „Der III. Weg“ in den Raum.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Sticker der extremen Rechten am Klinkeplatz

    17.12.2020 Bezirk: Spandau
    Sticker der "Identitären Bewegung" wurden am Klinkeplatz in Hakenfelde entdeckt und entfernt. Darunter war ein Davidstern gemalt sowie NWO (New World Order) geschrieben, was sich auf extrem rechte Verschwörungserzählungen mit antisemitischen Inhalten bezieht.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Zeitungen von "Demokratischer Widerstand" in Spandau verteilt

    30.11.2020 Bezirk: Spandau
    In der Carl-Schurz-Straße in der Altstadt Spandau wurden Zeitungen der Gruppierung "Demokratischer Widerstand" (Herausgeber Anselm Lenz u.) gefunden, in der ein NS-verharmlosender Vergleich zwischen dem Umgang mit Gegnern der SARS-CoV2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und den Inhaftierungen und Ermordungen von Gegnern des Nationalsozialismus gezogen wird. Außerdem wird die Covid-Verordnung als "Ermächtigungsgesetz" bezeichnet und die staatlichen Maßnahmen werden mit "Gleichschaltung" und "terroristischer Diktatur" beschrieben.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • "III. Weg" verteilte Flyer

    29.11.2020 Bezirk: Spandau

    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III.Weg" verteilte bei einer Aktion Flyer in verschiedenen Straßen in Kladow und in der Wilhelmstadt, in denen "Das System" als tödlicher als das "Corona-Virus" bezeichnet wird.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Veranstaltung von Corona-Leugner*innen in Kladow

    28.11.2020 Bezirk: Spandau
    Im Zentrum von Kladow fand eine Veranstaltung der Bürgerinitiative "Eltern stehen auf, Ortsgruppe Spandau" statt, die sich gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen einschließlich Maskenpflicht richtete. Es nahmen etwa 10 Personen teil. Ein Plakat, das zum Gehweg hin ausgerichtet war, stellte in Bildsprache und Text einen relativierenden Vergleich zwischen den Pandemieeinschränkungen und den Konzentrationslagern bzw. Massengräbern der NS-Diktatur dar. Mehr als 100 Gegendemonstrant*innen waren vor Ort und protestierten lautstark.
    Quelle: Register Spandau
  • Antisemitischer Sticker in Regionalzug

    26.11.2020 Bezirk: Spandau

    In einem Regionalzug aus Nauen wurde um 17:00 Uhr an der Rückenlehne eines Sitzes ein Aufkleber entdeckt, der eine Israel-Flagge zeigte, an deren beiden blauen Streifen rote Farbe herunter zu tropfen schien. Darunter stand der Schriftzug "Terrorstaat Israel". Verwiesen wurde auf eine Internetadresse vom "III. Weg". Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Hakenkreuz in Facebook-Gruppe positiv kommentiert

    19.11.2020 Bezirk: Spandau
    In der Facebook-Gruppe "Kiez Wilhelmstadt" wurde ein Foto geteilt und mit einem Smiley kommentiert, auf dem ein Hakenkreuz auf einer Bank (Spandau, irgendwo an der Havel) zu sehen ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "III. Weg-Aktion" am Denkmal der Siemenswerke

    15.11.2020 Bezirk: Spandau

    Einige Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" instrumentalisierten am Volkstrauertag das Denkmal für die Gefallenen der Siemenswerke für ihre Propaganda, indem sie Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten und Blumen niederlegten. Diese Aktion wurde im Internet dokumentiert.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • "III. Weg"-Aktion zum Volkstrauertag

    15.11.2020 Bezirk: Spandau

    Erneut instrumentalisierte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" am Volkstrauertag das Kriegerdenkmal im Stabholzgarten zu einem auch im Internet dokumentierten "Heldengedenken" zu dritt, für das sie auch Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Sticker der extremen Rechten vor dem Rathaus Spandau

    13.11.2020 Bezirk: Spandau
    An einer Laterne vor dem Rathaus Spandau wurde ein Sticker entdeckt, der unterstellt, dass eine politische Positionierung ein Versuch sei, "das Volk zu spalten". Er wird über einen Internethandel vertrieben, der NS-verherrlichende und rassistische Sticker vertreibt.
    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Angriff

    10.11.2020 Bezirk: Spandau
    Zwei Personen wurden rassistisch beleidigt und angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • Hakenkreuz an Hauswand in Haselhorst

    01.11.2020 Bezirk: Spandau
    Am 1. November wurde ein an die Hauswand gesprühtes Hakenkreuz in der Kanalstraße entdeckt und von Nachbar*innen überklebt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • Frau am U-Bahnhof Haselhorst angegriffen

    29.10.2020 Bezirk: Spandau
    Einer 28-jährige Frau wurde auf dem U-Bahnhof Haselhorst aus antimuslimischer Motivation von einem unbekannten Täter das Kopftuch von hinten heruntergerissen.
    Quelle: ReachOut
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff

    29.10.2020 Bezirk: Spandau
    Ein 41-jähriger Mann wurde gegen 17:00 Uhr in einem Friseurgeschäft in der Schönwalder Straße von einem 27-jährigen Mann aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt und mit der Faust auf den Kopf geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Bewerberin antimuslimisch diskriminiert

    15.10.2020 Bezirk: Spandau
    Eine muslimische Frau mit Kopftuch hatte sich als Erzieherhelferin in einer Kita beworben und einen Termin für ein Vorstellungsgespräch erhalten. Dieser wurde kurz danach wieder abgesagt mit der Begründung, im Betrieb gelte ein striktes Neutralitätsgebot und es gäbe keine Ausnahmen.
    Quelle: INSSAN e.V.
  • Extrem rechter Chat an der Polizeiakademie Spandau

    14.10.2020 Bezirk: Spandau
    Eine Chatgruppe, der 26 Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Polizei Berlin angehörten, wurde angezeigt, da einige Mitglieder NS-verherrlichende und rassistische Inhalte teilten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 14.10.2020
  • Antimuslimische Diskriminierung bei der Wohnungssuche

    09.10.2020 Bezirk: Spandau
    Bei einer Bewerbung um eine Wohnung wurde eine Frau vom Hauseigentümer gefragt, ob sie deutsche Staatsbürger ODER Muslime seien. Die Antwort, sie seien deutsche Staatsbürger UND Muslime führte zu einer Absage. Der Eigentümer erklärte, er vermiete die Wohnung nicht an Muslime.
    Quelle: INSSAN e.V.
  • Antimuslimische Diskriminierung durch Hausverwaltung

    06.10.2020 Bezirk: Spandau
    Ein muslimisches Paar wollte an einer Wohnungsbesichtigung teilnehmen. Der Mann erhielt vorher einen Anruf vom Makler. Dieser riet ihm, lieber ohne seine Frau, die Kopftuch trägt, zum Termin zu gehen, da der Hausverwalter an Muslimas mit Kopftuch keine Wohnungen vermiete.
    Quelle: INSSAN e.V.
  • Hitlergruß in der U-7 - keine Reaktion der Fahrgäste!

    01.10.2020 Bezirk: Spandau

    Gegen 8:40 Uhr stieg ein Mann am Bahnhof Halemweg in die U7 Richtung Rathaus Spandau. Er und ein sitzender Fahrgast schienen einander zu kennen. Er grüßte ihn drei Mal hintereinander mit Hitlergruß. Der Mann stieg am Bahnhof Zitadelle Spandau wieder aus, ohne dass ein Fahrgast darauf reagiert hatte. Ein Fahrgast meldete den Vorgang beim Register.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • Mann im Falkenhagener Feld angegriffen

    16.09.2020 Bezirk: Spandau
    Ein 37-jähriger Paketzusteller war im Falkenhagener Feld mit seinem Auto unterwegs, als auf Höhe Pionierstraße/ Ecke Wasserwerkstraße ein 38-jähriger Mann und eine unbekannte Begleiterin auf die Scheibe des Fahrzeuges spuckten und schlugen. Als der Paketzusteller daraufhin ausstieg, wurde er vom 38-Jährigen rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Das Paar fuhr danach in einem Auto Richtung Falkenhagener Platz. Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 17.09.20
  • Schülerin im Bus rassistisch beleidigt

    10.09.2020 Bezirk: Spandau
    Im Ortsteil Staaken wurde eine 16-jährige Schülerin auf ihrem Weg zur Schule im Bus M32 von einem Mann rassistisch beleidigt. Er äußerte laut, sie käme aus einem anderen Land und hätte in Deutschland nichts zu suchen. Erst als er drohte, ihr Kopftuch herunterzureißen, kamen zwei Mitfahrerinnen der Schülerin zu Hilfe und protestierten lautstark. Sie stieg trotzdem an der nächsten Haltestelle aus und lief den restlichen Schulweg zu Fuß, so dass sie zu spät zum Unterricht kam.
    Quelle: Register Spandau
  • Antimuslimische Diskriminierung verhindert Anstellung an Schule

    04.09.2020 Bezirk: Spandau
    Eine Erzieherin hatte während ihrer Ausbildung in einer Schule Praktika absolviert und dort deutlich gemacht, dass sie gerne an dieser Schule als päd. Assistentin tätig sein würde. Als der Schulleiter sie anrief und bat, sich beim Senat für diese Schule zu bewerben, da er dringenden Bedarf an Unterrichtshilfen habe, hatte sie ihre Ausbildung inzwischen abgeschlossen und bereits eine feste Stelle. Trotzdem bewarb sie sich. Der Schulleiter sagte ihr die Anstellung zu und teilte sie in die Dienstpläne ein. Die Erzieherin kündigte ihre feste Stelle. Dann erhielt sie mit Hinweis auf ihr Kopftuch und mit Verweis auf das Berliner Neutralilätsgesetz eine telefonische Absage.
    Quelle: INSSAN e.V.
  • Muslimische Frau beleidigt

    02.09.2020 Bezirk: Spandau
    Eine muslimische Frau, die Kopftuch trägt, wurde in der Carl-Schurz-Straße von einem unbekannten Mann mit "Du bist Scheiße" beschimpft.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
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