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Register Reinickendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Erneut extrem rechte Sticker auf Schaukasten einer Partei in Hermsdorf überklebt

    06.10.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Schaukasten der SPD Hermsdorf in der Heinsestraße wurden erneut extrem rechte Sticker entdeckt und teilweise überklebt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und enthielten rassistische Botschaften wie "Remigration jetzt", die aus extrem rechten Online-Shops stammten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Pöbelei in der Buslinie M21

    04.10.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Buslinie M21 zwischen den Stationen "Wittenau" und "Märkisches Zentrum" pöbelte eine Frau laut gegenüber ihrer Begleitung rassistisch gegen Migrant*innen und sagte, diese seien bald "weg oder ausgerottet". Die meldende Person wies darauf hin, dass die Aussage eine Beleidigung sei und drohte die Polizei zu rufen. Zwei weitere Personen im Bus mischten sich später auch ein und verwiesen die pöbelnde Frau aufs Grundgesetz. Die Frau zeigte sich nicht einsichtig.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Sticker in der Buslinie 221 entfernt

    29.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Buslinie 221 Richtung Märkische Zeile wurden an der Station Pannewitzstraße zwei extrem rechte Sticker entdeckt. Ein Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und ein Sticker hatte ein rassistisches Motiv.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen im Ortsteil Reinickendorf

    27.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Geländer beim Schäfersee in der Nähe des Vierwaldstätterwegs wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Unter anderem lauteten die Schriftzüge "Antifa = Dreck und Dreck muss weg". Daneben befand sich auch ein Schriftzug "Afd juti Antifa scheiße".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Sticker auf Schaukasten einer Partei in Hermsdorf

    18.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Schaukasten der SPD in der Heinsestraße wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Sie stammten aus extrem rechten Versandshops und waren in Reichsfarben.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Mehrere extrem rechte Sticker in Hermsdorf entfernt

    18.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hohefeldstraße und der Burgfrauenstraße wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" und ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Sticker in Reinickendorf-Ost

    08.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Letteallee wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Online-Versandshop mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" unkenntlich gemacht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut neonazistische Aufkleber in Frohnau

    03.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Entlang des Maximiliankorsos wurden an Verkehrsschildern sieben Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie drei Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Communism" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel, die sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richten, entdeckt. Bereits im Juni wurden dort ähnliche Sticker gemeldet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Aufkleber in Reinickendorf-Ortsteil

    03.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der BVG-Informationstafel der Bushaltestelle Raschdorffstraße in Richtung Frohnau wurden zwei rassistische Sticker der Neonazipartei "Die Heimat" (ehemals "NPD") mit dem Slogan "White Lives Matter" und ein queerfeindlicher Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" mit der Aufschrift "Achtung, Gender Freie Zone" mit einem durchgestrichenen Gendersternchen gesichtet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut NS-verharmlosende Schmiererei auf Wahlplakat im Ortsteil Reinickendorf

    31.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am U-Bahnhof Paracelsus-Bad an der Ecke zur Großsiedlung Weiße Stadt wurde ein Wahlplakat der Partei "Die Linke" erneut beschmiert. Der abgebildeten Politikerin wurde ein Hitlerbart ins Gesicht gemalt. Dieselbe NS-verharmlosende Schmiererei wurde eine Woche zuvor bereits entdeckt und das Plakat war ausgetauscht worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Wittenau

    30.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" führte auf dem Bauhaus-Parkplatz am Wilhemsruher Damm einen Infostand durch. Dort wurde die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    Unter anderen werden in dieser Ausgabe deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Angriff auf Mitglied einer Partei in Tegel

    26.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Bei einer Wahlkampf-Aktion der Partei "Die Linke" am Buddeplatz wurde ein Mitglied angegriffen. Ein ca. 50-jähriger Mann griff dem Aktivisten an den Hals und schrie "Ihr seid der Müll". Andere Mitglieder der Partei, die weiter weg standen, bekamen das mit und eilten schnell herbei. Der Täter beleidigte diese ebenfalls und ging anschließend in eine Gaststätte.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Sticker in Frohnau entdeckt

    24.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Straßenschild in der Markgrafenstraße Ecke Edelhofdamm bemerkte eine Person einen rassistischen Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitische Beleidigungen und Bedrohungen in Reinickendorf

    18.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Frau wurde mehrmals antisemitisch und sexistisch beleidigt sowie verbal und körperlich bedroht. Auch eine Morddrohung wurde in ihrer Anwesenheit ausgesprochen und sie wurde bis zu ihrer Haustür verfolgt. Seit circa einem Jahr ist sie wiederkehrenden Provokationen ausgesetzt. Die Morddrohung wurde der Polizei gemeldet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf

    12.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kurt-Schumacher-Platz wurde ein rassistischer "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Der Slogan ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-verherrlichende und rassistische Sachbeschädigung in Reinickendorf

    09.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Person bemerkte auf der Gotthardstraße, dass ein Anhänger einer Fahrschule mit Hakenkreuzen, Keltenkreuzen sowie dem neonazistischen Code "C18" in roter Farbe beschmiert worden war. Der Code "C18" steht für die Neonazi-Gruppierung Combat 18, der bewaffnete Arm des weltweiten, neonazistischen Netzwerks „Blood & Honour“. Der Name mit dem Zahlencode „18“ steht für „Kampf(-gruppe) Adolf Hitler“.

    Neben dem Anhänger waren Wahlplakate der Parteien SPD und FDP ebenfalls beschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Zeitschrift mit rassistischen Inhalten in Buslinie X33

    04.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Person fand in der Buslinie X33 eine Ausgabe der Parteizeitschrift "Blauer Bote" der "AfD" in der Ausgabe "Sommer 2026" mit rassistischen Inhalten. Die Person entfernte die Zeitschrift aus dem Bus.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Schmiererei auf Briefkasten in Tegel

    02.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke Gabrielenstraße/ Campestraße wurde an einem Briefkasten mit schwarzem Stift eine rassistische Parole geschmiert. Botschaften in derselben Schrift mit demselben oder ähnlichen rassistischen Inhalten wurden zuvor auch an anderen Orten im Ortsteil bemerkt. Der Schriftzug wurde überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hitlergruß in Hermsdorf

    01.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Hermsdorf zeigte ein Mann zur Begrüßung zweier weiterer Männer zwei Mal hintereinander den Hitlergruß und rief dabei "Ave Caesar". Der Mann trug ein schwarzes T-Shirt mit einem brennendem Auto in rot/ orange und dem Schriftzug "1312". Seine zwei Bekannten reagierten positiv auf diese Begrüßung und lachten; es war deutlich, dass sie wussten, was damit gemeint war. Die Melder*in brachte den Vorfall zur Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Tegel

    29.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete auf der Gorkistraße Ecke Berliner Straße einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistischer Sticker in Frohnau entfernt

    28.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Zeltinger Platz Ecke Edelhofdamm wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen aus dem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische und NS-verharmlosende Beleidigung im Ortsteil Reinickendorf

    20.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Frau wurde an der Kasse im Supermarkt von einem Mann rassistisch beleidigt. Der Mann sagte: „Es war schon damals ein Fehler. Euch hätte man in die Gaskammer stecken und die Klappe zu machen sollen.“ Die Frau wehrte sich verbal dagegen und sagte ihm, er solle still sein. Der Vorfall wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Wiederholt antimuslimisch rassistische Aufkleber in Heiligensee entfernt

    18.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Erneut wurde am Kiefheider Weg, einmal an der Ecke zum Sagemühler Steig und einmal an der Ecke zum Regenwalder Weg, zwei rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel entdeckt und unkenntlich gemacht. Bereits zuvor wurden in der Gegend Sticker mit demselben Motiv entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Sticker im Ortsteil Reinickendorf

    13.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Aroser Allee wurden erneut an einer Hauswand Aufkleber entdeckt, auf dem bei einem "FCK Antifa" stand. Der andere zeigte ein abgewandeltes Logo der Antifaschistischen Aktion mit der Fahne der Bundesrepublik und der Aufschrift "Patriotische Aktion".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Propaganda auf Wahlkampfstand einer Partei

    11.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am S-Bahnhof Tegel einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt. Mehrere Personen demonstrierten gegen Stand; anschließend veröffentlichte der Bezirksverband der "AfD" einen Facebook-Beitrag mit einem Bild eines einzigen Demonstranten.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut extrem rechte Veranstaltung in Tegel

    08.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die extrem rechte Partei "Die Heimat" veranstaltete erneut einen Stand auf der Berliner Straße Ecke Gorkistraße. Mit dem Stand sammelten sie Unterschriften für die Zulassung zur Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Sticker in Frohnau

    08.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Zeltinger Platz wurden Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel gemeldet, die sich gegen politische Gegner*innen richten. Einer diese beinhaltete den neonazistischen Zahlencode "1161", der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht. In der Ecke Welfenallee und Kasinoweg wurde zudem ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Reinickendorf entfernt

    06.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Schäfersee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals: NPD) entdeckt. Der Sticker enthielt die Forderung, die Antifa zu verbieten und warf den Parteien SPD, Grüne und Linke vor, Terror zu unterstützen. Am Tag zuvor waren Sticker in anderem Design, jedoch mit ähnlichem Inhalt, auf der Facebookseite der Partei "Die Heimat" beworben worden. Diese richteten sich auch gegen "die Antifa" und "roten Terror".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut rassistische Schmiererei in Tegel

    06.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Mülleimer vor der Geschäftsstelle der Partei "Die Grüne" in der Brunowstraße wurde mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Eine sehr ähnliche Botschaft in derselben Schrift war schon eine Woche zuvor an der Schaufensterscheibe des Ehrenamtsbüros in der Grußdorfstraße geschmiert worden.

    Quelle: Kreisverband Die Grüne Reinickendorf
  • Rassistischer Gesang zu „L'Amour Toujours“ in Wittenau

    05.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Finsterwalder Straße, Ecke Steinkirchener Straße in Wittenau, wurde aus Richtung einer Bar das Lied L'Amour Toujours von Gigi D'Agostino abgespielt. Dazu grölten mehrere Personen den umgedichteten rassistischen Text „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“. Ob der Gesang tatsächlich aus der Bar oder aus der unmittelbaren Umgebung kam, konnte nicht eindeutig festgestellt werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Schriftzug in Hermsdorf

    05.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Hermsdorf wurde im Aufzug mit schwarzem Stift das Wort "Remigration" geschmiert. Dies ist eine extrem rechte Forderung und wird von der Neuen Rechten als Kampfbegriff in politischen Kampagnen verwendet, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert. Der Schriftzug wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Frohnau

    04.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Der Bezirksverband der Partei "AfD" veranstaltet einen Infostand auf dem Ludolfinger Platz. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistische Propaganda in Hermsdorf

    04.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Schaukasten des SPD-Büros in Hermsdorf wurde eine Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die rassistische Forderung nach "Remigration". Ein Schriftzug mit demselben Inhalt wurde einen Tag später auch, ganz in der Nähe des Schaukastens, am S-Bahnhof Hermsdorf entdeckt und später entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Frohnau

    04.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf der Zeltinger Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber mit den Aufschriften "Antifa verbieten!" und "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht. Beide richten sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten. Der extrem rechte Zahlencode "1161" steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Propaganda der extrem rechten Partei "Die Heimat" in Tegel

    02.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Tegel wurde extrem rechte Propaganda gefunden. Es handelte sich um eine Liste zur Sammlung von Unterschriften, damit die extrem rechte Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) zur Abgeordnetenhaus-Wahl zugelassen wird.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisches Verhalten und Aussagen in Waidmannslust

    01.07.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Im Rosengarten in der Titiseestraße in der Rollberge-Siedlung kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine von Rassismus betroffene Angestellte wies eine Gruppe aus circa acht bis zehn weißen Personen auf das Grill- und Feuerverbot im Rosengarten hin. Die Menschen aus der Gruppe ignorierten die Person und das Verbot, äußerten sich abfällig und sprachen ihr ab, dass sie überhaupt etwas zu sagen hätte. Die Person entfernte sich, rief in einer Chatgruppe um Hilfe und zudem die Polizei. Als ihre weiße, deutsche Kollegin eintraf, sprach die Gruppe ausschließlich mit der Kollegin und machte rassistische Äußerungen darüber, wem es angeblich erlaubt sei Feuer zu machen und wem nicht. Als die Security eintraf und der Gruppe einen Platzverweis erteilte, verließen die Menschen zunächst nicht den Garten. Nach einiger Zeit gingen sie. Die betroffene Person fühlte sich abgewertet, nicht ernstgenommen und bedroht durch das Verhalten der weißen Gruppe. Die Polizei erschien nicht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut extrem rechte Sticker in Frohnau

    29.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Entlang des Fürstendamms und Maximiliankorsos klebten auf Verkehrsschildern erneut circa 60 bis 70 extrem rechte Sticker, die teilweise entfernt wurden. Die meisten dieser Aufkleber dienten der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" zur Eigenwerbung. Andere richteten sich gegen politische Gegner*innen und stellten den extrem rechten Zahlencode "1161" ("Anti-Antifaschistische Aktion) dar.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut rassistische Schmiererei in Tegel

    29.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die Fensterscheibe des Ehrenamtsbüros in Tegel wurde erneut mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Der Schriftzug wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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