Extrem rechte Veranstaltung in Tegel
Die extrem rechte Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) hatte einen Stand auf der Berliner Straße.
Die extrem rechte Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) hatte einen Stand auf der Berliner Straße.
In einer Behörde in Reinickendorf wurde ein Mann rassistisch beschimpft und diskriminiert.
Die extrem rechte Partei "Die Heimat" veranstaltete erneut einen Stand auf der Berliner Straße Ecke Gorkistraße. Mit dem Stand sammelten sie Unterschriften für die Zulassung zur Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin.
Ein Mülleimer vor der Geschäftsstelle der Partei "Die Grüne" in der Brunowstraße wurde mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Eine sehr ähnliche Botschaft in derselben Schrift war schon eine Woche zuvor an der Schaufensterscheibe des Ehrenamtsbüros in der Grußdorfstraße geschmiert worden.
In der Finsterwalder Straße, Ecke Steinkirchener Straße in Wittenau, wurde aus Richtung einer Bar das Lied L'Amour Toujours von Gigi D'Agostino abgespielt. Dazu grölten mehrere Personen den umgedichteten rassistischen Text „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“. Ob der Gesang tatsächlich aus der Bar oder aus der unmittelbaren Umgebung kam, konnte nicht eindeutig festgestellt werden.
Am S-Bahnhof Hermsdorf wurde im Aufzug mit schwarzem Stift das Wort "Remigration" geschmiert. Dies ist eine extrem rechte Forderung und wird von der Neuen Rechten als Kampfbegriff in politischen Kampagnen verwendet, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert. Der Schriftzug wurde entfernt.
Auf dem Schaukasten des SPD-Büros in Hermsdorf wurde eine Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die rassistische Forderung nach "Remigration". Ein Schriftzug mit demselben Inhalt wurde einen Tag später auch, ganz in der Nähe des Schaukastens, am S-Bahnhof Hermsdorf entdeckt und später entfernt.
Am S-Bahnhof Tegel wurde extrem rechte Propaganda gefunden. Es handelte sich um eine Liste zur Sammlung von Unterschriften, damit die extrem rechte Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) zur Abgeordnetenhaus-Wahl zugelassen wird.
Im Rosengarten in der Titiseestraße kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine von Rassismus betroffene Angestellte wies eine Gruppe aus circa acht bis zehn weißen Personen auf das Grill- und Feuerverbot im Rosengarten hin. Die Menschen aus der Gruppe ignorierten die Person und das Verbot, äußerten sich abfällig und sprachen ihr ab, dass sie überhaupt etwas zu sagen hätte. Die Person entfernte sich, rief in einer Chatgruppe um Hilfe und zudem die Polizei. Als ihre weiße, deutsche Kollegin eintraf, sprach die Gruppe ausschließlich mit der Kollegin und machte rassistische Äußerungen darüber, wem es angeblich erlaubt sei Feuer zu machen und wem nicht. Als die Security eintraf und der Gruppe einen Platzverweis erteilte, verließen die Menschen zunächst nicht den Garten. Nach einiger Zeit gingen sie. Die betroffene Person fühlte sich abgewertet, nicht ernstgenommen und bedroht durch das Verhalten der weißen Gruppe. Die Polizei erschien nicht.
Die Fensterscheibe des Ehrenamtsbüros in Tegel wurde erneut mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Der Schriftzug wurde entfernt.
Im Bus X33 in Richtung Wilhelmsruher Damm an der Haltestelle Kamener Weg äußerte sich ein Fahrgast beim Aussteigen rassistisch gegenüber zwei anwesenden Frauen mit Kindern. Die meldende Person setzte der rassistischen Aussage etwas entgegen.
An der Kreuzung Gorkistraße Ecke Buddestraße wurde mit einem schwarzen Stift "Fuck Islam" auf einen Ampelpfahl geschmiert.
Auf dem Spielplatz am Buddeplatz in Tegel wurde ein Hakenkreuz auf dem Kletterturm bemerkt. Die NS-verherrlichende Schmiererei wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Die Fensterscheibe einer zivilgesellschaftlichen Stiftung wurde mit einer rassistischen Botschaft beschmiert. Laut Aussage von Betroffenen verstärkt die Schmiererei eine ohnehin als bedrohlich wahrgenommene Stimmung im Bezirk.
Am Pfingstsamstag veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) vier Infostände. Sie befanden sich am Wilhelmsruher Damm am Märkischen Zentrum, am S Bahnhof Tegel in der Buddestraße sowie auf der Heinsetraße in Waidmannslust. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.
In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.
Auf dem Edelhofdamm und am Ludolfinger Platz wurden erneut mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" entdeckt und teilweise überklebt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen und machten Werbung für die extrem rechte Partei.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" veranstaltete in der Gorkistraße einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.
In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.
Am Kieferheider Weg in Höhe Sagemühler Steig und Sonnenwalder Weg wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ gemeldet. Die Aufkleber befanden sich an einem Stromkasten und einem Mülleimer. Einer der Sticker wurde entfernt und überklebt.
An einem Reinickendorfer Gymnasium wurde eine ukrainische Schülerin über ein Jahr hinweg von zwei Jungen gemobbt und dabei rassistisch und antifeministisch beschmipft. Der Aufhänger des Mobbings war ihre fehlende deutsche Staatsbürgerschaft. Per Chat wurden Nazi-Symbole, Hitler-Memes und auch das Erika-Lied verbreitet. Das Lied wurde zur NS-Propaganda genutzt und kommt heutzutage häufig in extrem rechter Netzkultur vor. Durch Mitschüler*innen in ihrer Klasse wurden die Vorfälle häufig relativiert oder teilweise sogar verteidigt. Trotz Anzeigeerstattung und der Einleitung anderer Maßnahmen befürchtet die Schülerin weitere Angriffe.
In Tegel wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ gemeldet. Der Schriftzug befand sich an einer Wand nahe des ehemaligen C&A am U-Bahnhof Alt-Tegel. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht entfernt worden.
Am Nordfeld in Heiligensee wurden fünf identische Sticker mit der Aufschrift „Deutschland endlich wieder sicher machen“ und „Remigration Air“ entdeckt. Die Aufkleber stammen aus dem Umfeld des extrem rechten „Patriotenshop“.
Auf einem Mülleimer in der Straße Am Dachsbau in Heiligensee wurden SS-Runen in schwarzer Farbe auf einem Mülleimer entdeckt. An derselben Adresse befindet sich eine Kita. Die meldende Person erstattete Anzeige und meldete den Vorfall bei der Berliner Stadtreinigung, um sie entfernen zu lassen.
An Stromkästen am Tegeler See nähe der Greenwich-Promenade wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richteten. Zweimal wurde dem Zahlencode "161", der für "Antifaschistische Aktion" steht, eine "1" hinzugefügt. Der Zahlencode "1161" steht für Anti-Antifaschistische Aktion und wird in der extrem rechten Szene verwendet. Außerdem wurde das Wort "Antifa" mit "Fck" überschmiert und zusätzlich "FCK AFA", was für "Fuck Antifa" steht, geschmiert.
An der Ecke Berliner Straße/Schlieperstraße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
An der Ecke Brunowstraße/ Treskowstraße führte der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" einen Infostand durch. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Frühling 2026" verteilt.
In einem Artikel der Zeitung wird das Bild eines vermeintlichen ungebremsten Stroms an Migrant*innen nach Berlin bedient. Dies wird in einen Zusammenhang gebracht mit einer Zunahme von Kriminalität, sexuellen Übergriffen und der Überlastung von Behörden. Zudem werden in einem weiteren Artikel Personen aus dem Ausland verantwortlich gemacht für zunehmende "Bandenkriege" in Berlin. Damit werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen, welche dazu geeignet sind, nicht weiße Personen pauschal als Bedrohung darzustellen. Die Inhalte können daher als rassistisch eingeordnet werden.
An der Kreuzung Brunowstraße/ Treskowstraße wurde ein Sticker der "Jungen Nationalisten" mit transfeindlichem Inhalt entdeckt. Die "Jungen Nationalisten" sind die Jugendorganisation der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD).
Am S-Bahnhof Schulzendorf in Heiligensee wurde eine antimuslimische Schmiererei auf einem Stromkasten entdeckt. Mit einem roten Stift wurde "Fuck Islam" und "Fuck Araber" geschmiert.
Auf einem Mülleimer wurde ein Sticker des extrem rechten Versandshops "Patriotenshop" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Waidmannslust wurde erneut eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistische Aktivist*innen richtete und ihnen den Tod wünschte. Daneben wurde außerdem "Zecken raus" geschmiert sowie ein Sticker geklebt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete und aus dem extrem rechten Versandhandel Druck18 stammt. Der Sticker wurde entfernt.
An der Anzeige-Säule einer Bushaltestelle am Bahnhof Frohnau am Ludolfinger Platz wurde ein Aufkleber der Neonazi Kleinstpartei "Der III. Weg" mit einer rassistischen Botschaft entdeckt und überklebt.
Die Zeltinger Straße war großflächig mit extrem rechten Stickern beklebt. Darunter befanden sich Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und rassistische „Remigrations“-Parolen. Die Aufkleber wurden vermutlich über Nacht angebracht.
In der Rollberge-Siedlung, zwischen Titiseestraße und Schluchseestraße, wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Lesen lieben kämpfen“ an einem Telekomkasten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte vom extrem rechten Versandhandel „Sturmzeichen“.
Auf der Straße Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurden zwei Sticker, die sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt und überklebt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Die Sticker waren aus dem extrem rechten Versandhandel "Patriotenshop" der Jugendgruppierung "Patriotische Bewegung".
In der Buslinie 125 nahe Kurt-Schumacher-Platz wurde ein Sticker mit Reichsadler, Eisernem Kreuz und der Aufschrift „Gott mit uns“ auf einer Reichsflagge entdeckt und entfernt.
Auf dem Schaukasten der SPD Reinickendorf in Waidmannslust wurden drei Sticker bemerkt und entfernt. Die Sticker hatten rassistische und Nationalsozialismus verherrlichende Inhalte und waren von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie dem extrem rechten Versandhandel "Druck88".
Das Schild einer Praxis mit einem vermeintlich jüdischen Namen wurde antisemitisch markiert und mit antisemitischen Schriftzügen beschmiert. Das Datum wurde zum Schutz der Betroffenen geändert und entspricht nicht dem Vorfallstag.
In Frohnau an der Ecke Benediktiner Str. und Am Grünen Hof wurde ein Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, der rassistische Inhalte enthielt. Der Sticker wurde entfernt. Anwohner*innen fühlten sich dadurch verunsichert.
Am ehemaligen Gebäude einer Sportstätte in der Königshorster Straße wurde ein großes Graffiti mit rassistischen und antiziganistischen Schriftzügen gesprüht. Die Schriftzüge wurden inzwischen verändert.
Erneut wurden auf dem Maximiliankorso in Frohnau mehrere Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Sticker enthielten Aussagen gegen politische Gegner*innen der extremen rechten, sowie rassistische und NS-verherrlichende Botschaften.
In Frohnau an der Verkehrsinsel beim Eingang in den Ludwig-Lesser-Park wurden mehrere Sticker von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Die Sticker enthielten Eigenwerbung sowie Inhalte, die sich gegen Antifaschist*innen richteten.
In der Nähe der Evangelischen Schule Frohnau entlang der Straßen Maximiliankorso, Sigismundkorso, Alemannenstraße und am Ludolfingerplatz in Frohnau wurden insgesamt knapp 100 extrem rechte Sticker entdeckt, u. a. auf dem Schaukasten der Reinickendorfer SPD, und teilweise entfernt. Die Sticker waren größtenteils vom Berliner Ableger der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg". Die Botschaft der Sticker richtete sich gegen Antifaschist*innen. Andere Sticker enthielten rassistische Aussagen und Forderungen wie die nach "Remigration".
In Reinickendorf-Ost wurde ein Ladengeschäft in der Residenzstraße mit einem antisemitischen Schriftzug versehen. Einsatzkräfte der Polizei nahmen daraufhin einen 21-Jährigen fest, beschlagnahmten den bei ihm gefundenen Farbstift und machten den Schriftzug unkenntlich. Nach Feststellung seiner Identität konnte der Tatverdächtige seinen Weg fortsetzen.
Am aktuell geschlossenen Eingang des U-Bahnhofs Alt-Tegel wurde eine NSDAP-Schmiererei entdeckt. Diese war mit roter Farbe auf die Absperrung der BVG gesprüht worden.
Am Kurt-Schumacher-Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Eine Person mit Behinderung wurde in Reinickendorf durch einen Dienstleistungsanbieter herablassend behandelt und diskriminiert, nachdem sie Termine absagen musste. Dies verschlimmerte sich noch, nachdem die Person ansprach, dass sie sich diskriminiert fühle.
An drei Stromkästen auf der Hennigsdorfer Straße in Heiligensee wurden Schriftzüge mit dem Code "1161" und der Abkürzung "LNKS BXN" und "FCK LNKS" entdeckt. Der unter Neonazis verbreitete Code "1161" steht für Anti-Antifaschistische Aktion und die Kürzel "FCK LNKS" (= Fuck Links) sowie "LNKS BXN" (= Links Boxen) richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Im Ortsteil Frohnau in den Straßen Sigismundkorso, Maximiliankorso, Speerweg, Laurinsteig und Ludolffingerplatz wurden circa 20 extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Die Sticker waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dem rechten Musiklabel "Sub:Version Production". Die Aufkleber richteten sich hauptsächlich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten. Außerdem propagierten sie mit dem rassistischen Spruch "Deutschland den Deutschen" sowie der rassistischen Forderung "Remigration jetzt!" einen völkischen Nationalismus.
An der Ecke Waldstraße und Ollenhauer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration jetzt!" an einer Ampel bemerkt.
Auf dem Gehweg des Dannenwalder Wegs im Märkischen Viertel wurde eine 16-Jährige rassistisch beleidigt und angegriffen. Laut Angaben der Polizei wurde sie gegen 12:15 Uhr von einem unbekannten Mann beleidigt, während er auf ihr Kopftuch zeigt. Etwas später soll der Mann versucht haben, ihr das Kopftuch vom Kopf zu ziehen. Dabei wurde sie am Hals gewürgt und erlitt Schmerzen. Anschließend entfernte sich der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
An der Geschäftsstelle der Partei "Die Linke" am Schäfersee wurden zwei Sticker entfernt. Ein Sticker hatte die Aufschrift "FCK ANTIFA". Auf dem zweiten Sticker war ein Soldat auf einer Deutschlandflagge in einer stilisierten Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält, und der Spruch "Hier wurde linker Müll überklebt" (in Frakturschrift) abgebildet. Die Abbildung kann als positive Bezugnahme auf die Wehrmacht gelesen werden. Der Aufkleber enthielt zudem den Verweis auf das Instagramprofil der extrem rechten "Patriotischen Bewegung".