Hakenkreuz auf Spielplatz in Tegel
Auf dem Spielplatz am Buddeplatz in Tegel wurde ein Hakenkreuz auf dem Kletterturm bemerkt. Die NS-verherrlichende Schmiererei wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Auf dem Spielplatz am Buddeplatz in Tegel wurde ein Hakenkreuz auf dem Kletterturm bemerkt. Die NS-verherrlichende Schmiererei wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Die Fensterscheibe einer zivilgesellschaftlichen Stiftung wurde mit einer rassistischen Botschaft beschmiert. Laut Aussage von Betroffenen verstärkt die Schmiererei eine ohnehin als bedrohlich wahrgenommene Stimmung im Bezirk.
Am Pfingstsamstag veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) vier Infostände. Sie befanden sich am Wilhelmsruher Damm am Märkischen Zentrum, am S Bahnhof Tegel in der Buddestraße sowie auf der Heinsetraße in Waidmannslust. An den Ständen wurde die Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden. Teilweise protestierten Einzelpersonen und kleinere Gruppen neben den Ständen.
Auf dem Edelhofdamm und am Ludolfinger Platz wurden erneut mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" entdeckt und teilweise überklebt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen und machten Werbung für die extrem rechte Partei.
Am Kieferheider Weg in Höhe Sagemühler Steig und Sonnenwalder Weg wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ gemeldet. Die Aufkleber befanden sich an einem Stromkasten und einem Mülleimer. Einer der Sticker wurde entfernt und überklebt.
An einem Reinickendorfer Gymnasium wurde eine ukrainische Schülerin über ein Jahr hinweg von zwei Jungen gemobbt und dabei rassistisch und antifeministisch beschmipft. Der Aufhänger des Mobbings war ihre fehlende deutsche Staatsbürgerschaft. Per Chat wurden Nazi-Symbole, Hitler-Memes und auch das Erika-Lied verbreitet. Das Lied wurde zur NS-Propaganda genutzt und kommt heutzutage häufig in extrem rechter Netzkultur vor. Durch Mitschüler*innen in ihrer Klasse wurden die Vorfälle häufig relativiert oder teilweise sogar verteidigt. Trotz Anzeigeerstattung und der Einleitung anderer Maßnahmen befürchtet die Schülerin weitere Angriffe.
In Tegel wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ gemeldet. Der Schriftzug befand sich an einer Wand nahe des ehemaligen C&A am U-Bahnhof Alt-Tegel. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht entfernt worden.
Am Nordfeld in Heiligensee wurden fünf identische Sticker mit der Aufschrift „Deutschland endlich wieder sicher machen“ und „Remigration Air“ entdeckt. Die Aufkleber stammen aus dem Umfeld des extrem rechten „Patriotenshop“.
Auf einem Mülleimer in der Straße Am Dachsbau in Heiligensee wurden SS-Runen in schwarzer Farbe auf einem Mülleimer entdeckt. An derselben Adresse befindet sich eine Kita. Die meldende Person erstattete Anzeige und meldete den Vorfall bei der Berliner Stadtreinigung, um sie entfernen zu lassen.
An Stromkästen am Tegeler See nähe der Greenwich-Promenade wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richteten. Zweimal wurde dem Zahlencode "161", der für "Antifaschistische Aktion" steht, eine "1" hinzugefügt. Der Zahlencode "1161" steht für Anti-Antifaschistische Aktion und wird in der extrem rechten Szene verwendet. Außerdem wurde das Wort "Antifa" mit "Fck" überschmiert und zusätzlich "FCK AFA", was für "Fuck Antifa" steht, geschmiert.
An der Ecke Berliner Straße/Schlieperstraße wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Brunowstraße/ Treskowstraße wurde ein Sticker der "Jungen Nationalisten" mit transfeindlichem Inhalt entdeckt. Die "Jungen Nationalisten" sind die Jugendorganisation der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD).
Am S-Bahnhof Schulzendorf in Heiligensee wurde eine antimuslimische Schmiererei auf einem Stromkasten entdeckt. Mit einem roten Stift wurde "Fuck Islam" und "Fuck Araber" geschmiert.
Auf einem Mülleimer wurde ein Sticker des extrem rechten Versandshops "Patriotenshop" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Waidmannslust wurde erneut eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistische Aktivist*innen richtete und ihnen den Tod wünschte. Daneben wurde außerdem "Zecken raus" geschmiert sowie ein Sticker geklebt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete und aus dem extrem rechten Versandhandel Druck18 stammt. Der Sticker wurde entfernt.
An der Anzeige-Säule einer Bushaltestelle am Bahnhof Frohnau am Ludolfinger Platz wurde ein Aufkleber der Neonazi Kleinstpartei "Der III. Weg" mit einer rassistischen Botschaft entdeckt und überklebt.
Die Zeltinger Straße war großflächig mit extrem rechten Stickern beklebt. Darunter befanden sich Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und rassistische „Remigrations“-Parolen. Die Aufkleber wurden vermutlich über Nacht angebracht.
In der Rollberge-Siedlung, zwischen Titiseestraße und Schluchseestraße, wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Lesen lieben kämpfen“ an einem Telekomkasten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte vom extrem rechten Versandhandel „Sturmzeichen“.
Auf der Straße Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurden zwei Sticker, die sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt und überklebt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Die Sticker waren aus dem extrem rechten Versandhandel "Patriotenshop" der Jugendgruppierung "Patriotische Bewegung".
Auf dem Schaukasten der SPD Reinickendorf in Waidmannslust wurden drei Sticker bemerkt und entfernt. Die Sticker hatten rassistische und Nationalsozialismus verherrlichende Inhalte und waren von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie dem extrem rechten Versandhandel "Druck88".
Das Schild einer Praxis mit einem vermeintlich jüdischen Namen wurde antisemitisch markiert und mit antisemitischen Schriftzügen beschmiert. Das Datum wurde zum Schutz der Betroffenen geändert und entspricht nicht dem Vorfallstag.
In Frohnau an der Ecke Benediktiner Str. und Am Grünen Hof wurde ein Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, der rassistische Inhalte enthielt. Der Sticker wurde entfernt. Anwohner*innen fühlten sich dadurch verunsichert.
Am ehemaligen Gebäude einer Sportstätte in der Königshorster Straße wurde ein großes Graffiti mit rassistischen und antiziganistischen Schriftzügen gesprüht. Die Schriftzüge wurden inzwischen verändert.
Erneut wurden auf dem Maximiliankorso in Frohnau mehrere Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Sticker enthielten Aussagen gegen politische Gegner*innen der extremen rechten, sowie rassistische und NS-verherrlichende Botschaften.
In Frohnau an der Verkehrsinsel beim Eingang in den Ludwig-Lesser-Park wurden mehrere Sticker von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Die Sticker enthielten Eigenwerbung sowie Inhalte, die sich gegen Antifaschist*innen richteten.
In der Nähe der Evangelischen Schule Frohnau entlang der Straßen Maximiliankorso, Sigismundkorso, Alemannenstraße und am Ludolfingerplatz in Frohnau wurden insgesamt knapp 100 extrem rechte Sticker entdeckt, u. a. auf dem Schaukasten der Reinickendorfer SPD, und teilweise entfernt. Die Sticker waren größtenteils vom Berliner Ableger der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg". Die Botschaft der Sticker richtete sich gegen Antifaschist*innen. Andere Sticker enthielten rassistische Aussagen und Forderungen wie die nach "Remigration".
In Reinickendorf-Ost wurde ein Ladengeschäft in der Residenzstraße mit einem antisemitischen Schriftzug versehen. Einsatzkräfte der Polizei nahmen daraufhin einen 21-Jährigen fest, beschlagnahmten den bei ihm gefundenen Farbstift und machten den Schriftzug unkenntlich. Nach Feststellung seiner Identität konnte der Tatverdächtige seinen Weg fortsetzen.
Am aktuell geschlossenen Eingang des U-Bahnhofs Alt-Tegel wurde eine NSDAP-Schmiererei entdeckt. Diese war mit roter Farbe auf die Absperrung der BVG gesprüht worden.
Am Kurt-Schumacher-Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Eine Person mit Behinderung wurde in Reinickendorf durch einen Dienstleistungsanbieter herablassend behandelt und diskriminiert, nachdem sie Termine absagen musste. Dies verschlimmerte sich noch, nachdem die Person ansprach, dass sie sich diskriminiert fühle.
An drei Stromkästen auf der Hennigsdorfer Straße in Heiligensee wurden Schriftzüge mit dem Code "1161" und der Abkürzung "LNKS BXN" und "FCK LNKS" entdeckt. Der unter Neonazis verbreitete Code "1161" steht für Anti-Antifaschistische Aktion und die Kürzel "FCK LNKS" (= Fuck Links) sowie "LNKS BXN" (= Links Boxen) richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Im Ortsteil Frohnau in den Straßen Sigismundkorso, Maximiliankorso, Speerweg, Laurinsteig und Ludolffingerplatz wurden circa 20 extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Die Sticker waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dem rechten Musiklabel "Sub:Version Production". Die Aufkleber richteten sich hauptsächlich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten. Außerdem propagierten sie mit dem rassistischen Spruch "Deutschland den Deutschen" sowie der rassistischen Forderung "Remigration jetzt!" einen völkischen Nationalismus.
An der Ecke Waldstraße und Ollenhauer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration jetzt!" an einer Ampel bemerkt.
Auf dem Gehweg des Dannenwalder Wegs im Märkischen Viertel wurde eine 16-Jährige rassistisch beleidigt und angegriffen. Laut Angaben der Polizei wurde sie gegen 12:15 Uhr von einem unbekannten Mann beleidigt, während er auf ihr Kopftuch zeigt. Etwas später soll der Mann versucht haben, ihr das Kopftuch vom Kopf zu ziehen. Dabei wurde sie am Hals gewürgt und erlitt Schmerzen. Anschließend entfernte sich der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
An der Geschäftsstelle der Partei "Die Linke" am Schäfersee wurden zwei Sticker entfernt. Ein Sticker hatte die Aufschrift "FCK ANTIFA". Auf dem zweiten Sticker war ein Soldat auf einer Deutschlandflagge in einer stilisierten Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält, und der Spruch "Hier wurde linker Müll überklebt" (in Frakturschrift) abgebildet. Die Abbildung kann als positive Bezugnahme auf die Wehrmacht gelesen werden. Der Aufkleber enthielt zudem den Verweis auf das Instagramprofil der extrem rechten "Patriotischen Bewegung".
An der Ecke Eichborndamm und Am Rathauspark wurde ein rassistischer Sticker des neurechten Social Media Kanals "Wilhelm Kachel" entfernt. Auf dem Sticker war eine weiße blonde Frau zu sehen, die mit dem Finger zeigt. Über dem Bild stand in weißer Schrift mit blauer Unterlegung "Nett hier! Aber gehörst du nicht abgeschoben?".
Vor dem S-Bahnhof Alt-Reinickendorf wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. Auf ihm stand "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.
An einer Bushaltestelle in Reinickendorf kam es zu rassistischen Beleidigungen sowie einem Angriff. Ein älterer Mann beleidigte eine Frau in Burka zunächst antimuslimisch und rassistisch. Anschließend beleidigte er einen an der Haltestelle stehenden Jugendlichen mit einer rassistischen, antimuslimischen Beleidigung. Die Frau entfernte sich und kam eine kurze Zeit später mit einem ca. 4-5-Jährigen Kind wieder. Daraufhin warf der ältere Mann aus vier Meter Entfernung eine Glasflasche nach der Frau und dem Kind. Keine der anwesenden Personen griff ein oder reagierte. Der Angreifer trug eine Bomberjacke mit einer ca. 20cm großen Stickerei des extrem rechten Zahlencodes "88" jeweils auf der Brust und auf der Schulter. Die Zahlenfolge 88 bedeutet: „Heil Hitler“. Die Ziffern stehen für den Buchstaben an der 8. Stelle des Alphabets: „HH“. Das sind die beiden Anfangsbuchstaben von „Heil Hitler“.
An einer Reinickendorfer Oberschule wurde ein antisemitischer Zettel an eine Tafel gehängt. Im Rahmen des Unterrichts sollten die Schüler*innen einer 9. Klasse Ideen aufschreiben und aufhängen. Eine Person hängte einen Zettel mit der Aussage "Juden sollen duschen gehen." auf. Die Aussage bezieht sich auf die nationalsozialistische Vernichtung in Gaskammern, die als Duschen getarnt wurden. Der Vorfall wurde von der Lehrkraft nicht aufgegriffen. Am nächsten Tag führte die Klassenlehrkraft eine Unterrichtsstunde zum Thema Antisemitismus durch. Nach einer Beschwerde von Eltern versicherte die Schulleitung, der Vorfall werde pädagogisch und strafrechtlich aufgearbeitet.
Die Partei Die Linke erhielt an ihr Büro in Reinickendorf-Ost im Vierwaldstätter Weg einen Drohbrief mit extrem rechten und ableistischen Aussagen. Die verfassende Person sprach von einem "Tag X", welcher in extrem rechten Kreisen für den herbeigewünschten Zeitpunkt des Zusammenbruchs der demokratischen Ordnung steht, sowie einem "totalen Umsturz". Zudem enthielt der Brief Gewalt- und Morddrohungen gegen alle politischen Gegner*innen und linken Aktivist*innen. Sie wurden als "entartete(s) Idiotengeschmeiß von Linken, Grünen und den ehemaligen Volksparteien" sowie "kranke Spinner" bezeichnet. Ihnen wurde angedroht, "sämtliches Volksverrätergeschmeiß ins KZ" zu "knüppeln". Neben antifeministischer Hetze gegen die Grünen-Politikerin Baerbock sowie die Linken-Politikerin Reichinnek bezog sich der*die Verfasser*in positiv auf einen Bundestagsabgeordneten der Partei "AfD" und auf die "AfD" generell. Der Vorfall reihte sich in eine Serie ähnlicher Drohungen gegen demokratische Politiker*innen in den Jahren 2023 und 2024 ein. Der Drohbrief wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Die AfD Reinickendorf äußerte sich in einem Facebook-Post abwertend gegenüber einem Dragkurs für 13- bis 17-Jährige, der an der Kunstschule Atrium in Reinickendorf angeboten wurde. Im Post der "AfD" wird der Kurs als "ideologisches Experiment" abgewertet. Außerdem wurde die Eignung der Kursleitung pauschal angezweifelt. Durch die Nutzung des Begriffs Fetisch im Zusammenhang mit der dozierenden Person wurde ein queerfeindlicher Code bedient. Es wurde suggeriert, dass die kursleitende Person einen schlechten Einfluss auf Jugendliche ausübe und die Altersgerechtigkeit angezweifelt. Eine sogenannte "Frühsexualisierung" sowie eine pauschale Unterstellung von Pädosexualität sind gängige rechtskonservative Narrative über Menschen, die der LGBTIQ+-Community angehören.
In Wittenau wurde bei einem an Schildern klar erkennbaren antifaschistischem Protest ein Demonstrant angegriffen. Der Protest fand am Rande der Gründung der neuen "AfD"-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Wittenau statt. Ein Demonstrant, der auf seinem Fahrrad zur Protestkundgebung fahren wollte, wurde von einem Auto angefahren, dessen Fahrer sich laut der Zeitung taz gerade auf dem Weg zur "Generation Deutschland"-Veranstaltung befand. Der Aktivist berichtete der Zeitung taz, der Fahrer habe den Motor zuvor mehrfach aufheulen lassen und ging davon aus, dass dieser vorsätzlich handelte. Der Zusammenstoß ging glimpflich aus und der Betroffene kam mit leichten Schmerzen am Bein davon. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Am Ludolfingerplatz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Auf der Gründungsveranstaltung des Berliner Landesverbands der neuen Jugendorganisation "Generation Deutschland" der Partei "AfD", die in der Parteizentrale in Wittenau stattfand, wurden Migrant*innen pauschal als kriminell verurteilt und ein Bedrohungsszenario durch sogenannte "Fachkräfte" verbreitet. „Fachkraft“ wird hier ironisch verwendet, um sich über den politischen Begriff „Fachkräftezuwanderung“ lustig zu machen. In diesem spöttischen Gebrauch dient das Wort als Code für Migrant*innen. Nach außen wirkt es wie ein Witz – für ein eingeweihtes Publikum ist die abwertende Botschaft aber eindeutig.
Auch der neurechte Kampfbegriff "Remigration", welcher die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fand mehrmals Verwendung. Die aktuelle politische Situation sei nicht normal und es müsse dafür gekämpft werden, dass alle illegalen und straffälligen "Ausländer" aus Deutschland ausgewiesen werden.
In der Heinsestraße Nähe des S-Bahnhofs Hermsdorf veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
In der Tegeler Innenstadt wurde ein Jugendlicher aus rassistischen Motiven angegriffen. Laut Polizei kam es gegen 18:00 Uhr in der Gorkistraße zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 14-Jährigen und einem 45-jährigen Mann, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. In diesem Zusammenhang soll der 45-Jährige den Jugendlichen mit dem Ellenbogen gegen den Oberkörper gestoßen und ihn anschließend rassistisch beleidigt haben. Ein bislang unbekannter, unbeteiligter Fußgänger soll daraufhin dem 45-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend entfernte sich der Unbekannte vom Ort des Geschehens. Eine ärztliche Behandlung wurde von allen Beteiligten abgelehnt. Polizeibeamt*innen stellten die Identität der übrigen fest. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.
Auf einem Streugut-Behälter am S-Bahnhof Waidmannslust wurde ein Tag (Graffiti-Schriftzug) mit dem Wortlaut "Zecken raus" in schwarzer Schrift entdeckt. Zecke ist eine abwertende Bezeichnung aus der extremen Rechten für politische Gegner*innen, darunter insbesondere Punks, Antifaschist*innen und andere Linke.
Am Grenzenstreifen in Frohnau wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Shoot your local pedophile" gefunden. Er zeigt eine kniende Person, der eine Waffe an den Kopf gehalten wird. Der Aufkleber ist ein Aufruf zur Selbstjustiz. Pädophilie als Thema wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von einer echten Sorge um das Wohlergehen von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.
Eine mobilitätseingeschränkte Person in Reinickendorf wurde durch einen Sondertransportdienst für Menschen mit Behinderung diskriminiert. Kurz vor dem verabredeten Transport sagte das Unternehmen unter dem Vorwand, die Person sei zu schwer, ab. Zuvor waren Transporte unproblematisch möglich. Die Konsequenz war, dass die Person umsonst Anstrengungen ertragen musste, die die Vorbereitung auf einen solchen Transport erfordert. Außerdem konnte die Person nicht an einer wichtigen Veranstaltung teilnehmen.
In einer pädagogischen Einrichtung in Reinickendorf beleidigten sich Grundschulkinder regelmäßig mit den Worten "Bist Du gay?".