Antisemitische Propaganda in Neukölln
In einem Veranstaltungsort wurden antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.
In einem Veranstaltungsort wurden antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.
In der Falkstraße und in der Morusstraße im Rollbergviertel wurden erneut mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend NRJ“ entdeckt und entfernt.
Im Bezirk Neukölln ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht zudem nicht dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Im Keller eines Mietshauses in der Fontanestraße sind mehrere NS-verherrlichende Schmierereien gesichtet worden. Neben Hakenkreuzen standen dort die Abkürzungen "AH" für "Adolf Hitler" und "HH" für "Heil Hitler". Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
An der Wand neben einem Café in der Siegfriedstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser titelte "REMIGRATION Wir schaffen das!" und zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Döp dödö döp". Dies ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.
In Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Auf dem Vorplatz des Bahnhofes Wutzkyallee in Gropiusstadt spielte ein Mann Songs der verbotenen Neonazi-Band "Landser" von seinem Handy ab.
Rund um die Straße Grüner Weg in Buckow wurden mehrere Schmierereien entdeckt und übermalt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggerieren.
In einer Geflüchtetenunterkunft in Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im U-Bahnhof Parchimer Allee, an der Kreuzung Parchimer Allee/Dörchläuchtingstraße und in der Paster-Behrens-Straße in Britz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese titeln "Deutschland meine Heimat" mit Reichsadler und schwarz-weiß-roter Reichsflagge im Hintergrund.
In der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden an drei Mülleimern Hakenkreuzschmierereien gesichtet. Zusätzlich wurden dort erneut zahlreiche Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richten.
In einem Hausflur im Mollnerweg wurden erneut mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt und übermalt. Darunter war beispielsweise der Schriftzug "Juden raus".
In der Parkanlage zwischen den U-Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten.
Am S-Bahnhof Sonnenallee wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und teilweise entfernt. Die Jugendorganisation nennt sich „Nationalrevolutionäre Jugend NRJ“. Auf den Stickern war „Unsere Alternative heißt Revolution“ zu lesen.
Während eines Termins im Bürgeramt machte eine Sachbearbeiterin eine rassistische Äußerung. Die meldende Person nahm in einem Raum mit mehreren Bearbeitungsplätzen Platz. Daneben saß eine arabischsprachige Familie. Nachdem die Familie den Raum verließ, äußerte die Sachbearbeiterin gegenüber ihrem Kollegen, dass "die" alle nicht mehr grüßen würden, aber auf der Straße einen großen Aufriss machen, wenn sie eine Person treffen würden. Zusätzlich ahmte sie arabische Grußformeln nach.
An der Ecke Elbestraße/Weigandufer wurde ein antipalästinensisch-rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Darauf war eine palästinensische Flagge, die Disney-Figur "Peter Pan" und der Spruch "Fly with me to Neverland" angebildet. Dies suggeriert die Ablehnung eines palästinensischen Staates und kann als herabwürdigend gedeutet werden.
In der Oderstraße und der näheren Umgebung in Nord-Neukölln wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggerieren. Die Schmierereien wurden teilweise entfernt.
Auf einer Parkbank im nahegelegenen Mariendorfer Weg wurde eine Schmiererei entdeckt, die Israel und den Nationalsozialismus gleichsetzt.
Zwischen der Drosselbartstraße und der Hänselstraße in Nord-Neukölln wurden zwei Aufkleber mit extrem rechten Inhalten entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem neonazistischen Onlineversandhandel.
Im Wildmeisterdamm in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten.
In einer Neuköllner Schule ereignete sich eine antikurdisch rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Am Hermannplatz verteilten Personen eines christlichen Missionsverbundes Flyer mit LGBTIQ*-feindlichen und antifeministischen Inhalten.
Eine Person wird von einem Nachbarn aufgrund von anti-Schwarzem Rassismus beleidigt, belästigt und massiv bedroht.
Am Bahnhof Lipschitzallee und in der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.
In der Straße Delmer Steig im Ortsteil Buckow wurden mehrere Aufkleber mit rassistischem, geflüchtetenfeindlichem Inhalt entdeckt und entfernt. Darauf war ein Flugzeug vor einem schwarz-rot-gelben Hintergrund abgebildet. Die Aufschrift lautete "Remigration für ein sicheres Deutschland". Der Begriff wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.
In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Personen.
Auf der Hermannstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser titelte "REMIGRATION Wir schaffen das!" und zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Döp dödö döp". Dies ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.
Auf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Auf einem Briefkasten am Rathaus Neukölln wurde der Schriftzug "FCK ZIO NZS" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.
In Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Am Abend standen zwei Personen vor einer Kneipe in der Emser Straße und unterhielten sich über Israel, als ein Passant im Vorbeigehen "Fuck Jews" sagte. Die beiden Personen kannten den Passanten nicht.
Zwischen der Lipschitzallee und dem Wermuthweg in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Sticker titelten "Arbeit adelt". Außerdem wurden mehrere Schmierereien gesichtet und unkenntlich gemacht, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.
In der Elsenstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Im M41 an der Haltestelle Hermannplatz/Sonnenallee kam es zu einer rassistischen Beleidigung durch einen Mitarbeiter der BVG. Der Busfahrer stieg an der Haltestelle aus, um einer Person im Rollstuhl beim Ausstieg zu helfen. Nachdem der Rollstuhlfahrer den Bus verlassen hatte, rief ihm der Busfahrer deutlich hörbar "Scheiß Ausländer!" hinterher. Die meldende Person sprach den Fahrer auf seine Äußerung an. Dieser antwortete, dass heutzutage niemand mehr Deutsch spreche.
In der Werbellinstraße wurde die Schmiererei „ZIO NAZIS GO HOME“ entdeckt.
In Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert.
Ein Autofahrer rief mehreren Personen, die vor einem Restaurant saßen, „Scheiß Juden“ zu.
In der Stubenrauchstraße in Rudow wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlineversandhandels angebracht. In Frakturschrift stand auf dem Sticker "ACHTUNG: Hier gilt Rechts vor Links".
In Neukölln ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Am Abend wurde ein Paar aus homofeindlicher Motivation im Anita-Berber-Park in Nord-Neukölln beleidigt und angegriffen. Die beiden Männer wurden erst beim Spazieren von einer Gruppe aus vier Personen homofeindlich beleidigt. Anschließend drehte eine Person aus der Gruppe um und näherte sich dem Paar auf bedrohliche Weise mit einem Stock. Eine beobachtende Person eilte herbei, um die Betroffenen zu unterstützen und wurde von dem Stock am Knöchel getroffen. In der weiteren Folge wurde einer der beiden Männer von einer weiteren Person aus der Gruppe mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Gruppe ergriff daraufhin die Flucht in Richtung Tempelhofer Feld.
In einem Supermarkt in Britz wurde eine Person regelmäßig aus rassistischer Motivation strukturell benachteiligt. Die betroffene Person wurde mehrfach von zwei Mitarbeiterinnen ignoriert. Andere Kund*innen wurden freundlich begrüßt und angelächelt, während der betroffenen Person nicht einmal die Preise an der Kasse genannt wurden.
An der Bushaltestelle Hermannstraße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser stammt aus einem extrem rechten Onlineversandhandel und titelte: "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein danke!".
In der Weserstraße in Nord-Neukölln wurde eine Person bei der Durchfahrt zu einer Tiefgarage rassistisch beleidigt. Aufgrund einer Baustelle war die Zufahrt nur eingeschränkt möglich. Zwei Mitarbeiter der Baustelle stellten sich der betroffenen Person in den Weg und wiesen auf die Einschränkung des Verkehrs hin. Die betroffene Person entgegnete, dass die Zufahrt zur Tiefgarage erlaubt sei. Daraufhin erwiderte einer der Mitarbeiter, dass "solche Leute" dort nicht stehen dürften und behauptete, dass die Betroffene lügen würde, um durchfahren zu können.
In Neukölln wurde ereignete sich ein Vorfall antiziganistischer Propaganda.
In einer Schule im Bezirk Neukölln ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Auf einer Kundgebung in der Karl-Marx-Straße wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
In einem Nachtbus in Neukölln wurden drei trans Frauen von einer Männergruppe sexuell belästigt. Sie saßen im hinteren Teil des Busses, als eine Gruppe junger Männer auf sie zutrat und sie verbal belästigte. Zwei Männer berührten eine der Frauen auch an Beinen und Gesäß. Die Männer ergriffen die Flucht, als die alarmierte Polizei eintraf.
In Neukölln ereignete sich ein Vorfall antimuslimisch rassistischer Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum und der Ort wurden geändert.
In der Nähe des Bahnhofes Britz-Süd wurden an einer Wand Schmierereien mit anti-Schwarzen rassistischen Inhalten entdeckt.