NS-verharmlosende Schmiererei in Neukölln
Auf der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt. Dort stand: "SA Stasi Antifa same shit". Der Buchstabe "S" wurde dabei als Sigrune geschrieben.
Auf der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt. Dort stand: "SA Stasi Antifa same shit". Der Buchstabe "S" wurde dabei als Sigrune geschrieben.
In einer Supermarktfiliale am Neuköllner Kiehlufer wurde eine Frau beim Einkaufen mit ihrer Tochter von einem Mann beleidigt und bedroht. Der Mann habe sie als "Scheiß Islamisten" beleidigt und gefordert, man solle sie "abschaffen". Als die Frau daraufhin forderte, sie in Ruhe zu lassen, habe der Mann mit einer Glasflasche bedrohlich vor dem Gesicht der Betroffenen gestikuliert. Dabei habe er sie als "Judenhasserin" beschimpft. Ein junger Mann griff in die Situation ein und sprach auf den Mann ein. Die Betroffene wendete sich ihrer verängstigten Tochter zu und verließ die Situation.
In der Schierker Straße in Neukölln wurde ein Hakenkreuz und der Zahlencode "88" an eine Hauswand geschmiert. Die Graffiti wurden inzwischen entfernt.
Im Neuköllner Rollbergviertel wurden erneut Schmierereien entdeckt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten. Darunter war auch der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion).
Am Abend soll eine Frau auf dem Gehweg der Rudower Straße in Buckow von einem Mann rassistisch beleidigt und ins Gesicht gespuckt worden sein. Die betroffene Frau trug ein Kopftuch. Nach der Tat soll sich der Mann entfernt haben und später beim Randalieren von der Polizei aufgegriffen worden sein.
In der Stubenrauchstraße in Rudow wurde an einer Baustelle der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) entdeckt und unkenntlich gemacht.
Am Maybachufer wurde ein „Bring them Home“-Aufkleber mit einem Aufkleber mit antisemitischer Aufschrift überklebt.
In einer Bankfiliale in der Straße Hasenheide kam es zu einem homofeindlichen Angriff gegen ein schwules Paar. Das Paar wartete in einer Schlange vor einem Geldautomaten, als sich ein Mann vordrängeln wollte. Als sie den Mann darauf aufmerksam machten, wurden sie homofeindlich beleidigt. Beim Verlassen der Bankfiliale lauerte der Mann dem Paar mit zwei Begleitern auf und sprühte Reizstoff nach ihnen. Beide erlitten Augenreizungen. Zudem wurde mit Fäusten auf die beiden Männer eingeschlagen. Sie trugen Platzwunden am Kopf davon. Die Angreifer ergriffen anschließend die Flucht.
In einer Kneipe in Neukölln liegen Aufkleber mit transfeindlichem Inhalt aus. Die Bitte einer Person, die Sticker zu entfernen, wurde vom Barpersonal abgelehnt.
Am S-Bahnhof Neukölln pöbelte ein Mann unbeteiligte Personen an und behauptete, dass "Ausländer Affen" seien.
In der Wildenbruchstraße wurde ein Aufkleber entdeckt, der Zionisten mit Nationalsozialisten gleichsetzt.
Am Donnerstagmorgen beobachtete eine Person einen obdachlosenfeindlichen Angriff am Hermannplatz in Neukölln. Ein mutmaßlich obdachloser Mann fragte an der Haltestelle des N8 die Wartenden nach Geld. Als er eine Gruppe aus drei Männern ansprach, sei er aus dieser heraus von einer Person mehrfach auf den Brustkorb geschlagen worden. Die meldende Person ging dazwischen und die betroffene Person entfernte sich.
In der Sonnenallee wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
In Neukölln ereignete sich eine antiziganistsiche strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Parkanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Im Eingangsbereich eines Wohnhauses wurde ein Bild gemalt, dass einen Galgen zeigte, an dem ein Davidstern hing.
Am Eingang zu einem Garten zwischen der Widderstraße und der Steinbockstraße wurde ein Schild mit der Aufschrift "Deutsche Reichsgrenze" und einem Reichsadler entdeckt.
In Neukölln ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In einer U-Bahn wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Im öffentlichen Nahverkehr ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Bus 181 nahm ein Mann einen Anruf mit den Worten "Führerbunker" entgegen. Kurz darauf stieg er an der Station Neumarkplan aus und zeigte dabei den Hitlergruß.
Im Bus M43, an der Haltestelle Wildenbruchstraße/Harzer Straße, wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
In einer Passage zwischen der Richardstraße und der Karl-Marx-Straße wurde die Schmiererei „Death to ‚Israel‘“ entdeckt.
In der S42, zwischen den Stationen Neukölln und Hermannstraße, zeigte ein Mann den Hitlergruß. Außerdem soll er sich mit folgenden Worten geäußert haben: "Auf Gaza-Demos dürfen die gegen Juden sein und wir Neonazis dürfen das nicht. Das verstehe ich nicht."
An der Ecke Thomasstraße/Karl-Marx-Straße wurde eine Person von einem Mann angegriffen. Der Mann sei mit einer Deutschlandflagge auf dem Fahrrad durch den Kiez gefahren und habe dabei Menschen bedrängt und gefragt, was sie von der Flagge halten. Die betroffene Person wurde im Zuge der Auseinandersetzung queerfeindlich beleidigt und leicht verletzt.
Auf dem Lieselotte-Berger-Platz in Rudow wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt. Dieser titelte "Es gibt #NUR ZWEI Geschlechter" und zeigte eine zerstörte Pride-Flag.
Im Theodor-Loos-Weg in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift "Its nice to be white" und einer abgebildeten Hand, die das "White Power"-Zeichen formt, entdeckt. Der Aufkleber wurde entfernt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Auf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
An der Ecke Emser Straße/Oderstraße wurde an einer Häuserwand eine Schmiererei entdeckt, die eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus suggerierte.
Auf mehreren Mülleimern im kleinen Akazienwäldchen in Britz, zwischen der Teterower Straße und der Blaschkoallee, wurden erneut Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
Ein Davidstern-Graffiti an einer Wand wurde mit roter Farbe übermalt, was den Eindruck von herablaufendem Blut erweckt. Über dem Stern steht eine Referenz auf „Gaza“.
Eine kopftuchtragende Frau wird an ihrem Arbeitsplatz antimuslimisch rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Auf mehrsprachigen Hinweisschildern des Bezirksamtes Neukölln in der Hasenheide wurden zwei rechte und rassistische Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber war der Slogan "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!" zu lesen. Abgebildet war zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Der Aufkleber war KI-generiert.
Auf dem Weichselplatz wurde auf einer Bank mit schwarzem Stift „Zionist“ und „Nazi“ geschrieben und jeweils Pfeile von einem Wort zum anderen gemalt.
Auf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Im Rudower Südpark wurde an mehreren Mülleimern Hakenkreuze und der neonazistsiche Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.
In der Nähe der Wutzkyallee, zwischen dem Theodor-Loos-Weg und der Zittauer Straße, wurde auf einer Parkbank mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.
Eine Familie wurde aus rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Auf eine Bewerbung für eine Wohnung erhielt eine Person die Rückmeldung, dass der Vermieter weder an Rumänen noch an Araber vermieten wolle.
In der Dieselstraße in Neukölln wurde an einem Zaun ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt.
Erneut wurden im Rollbergkiez, in der Falkstraße und in der Kopfstraße, Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Diese trugen die Aufschrift: "Härtere Strafen für Kinderschänder!". Zudem wurde an einem Laternenmast das Kürzel "D3W" gesichtet.
Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.
Auf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Am Sonnencenter in der High-Deck-Siedlung wurde ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt. Außerdem wurde an einer Wand der Schriftzug "Hamas" gesichtet.
Eine Familie wurde aus antimuslimisch rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Der Vermieter fragte den Betroffenen bei einem Telefonat, ob seine Frau ein Kopftuch trage. Als dies bejaht wurde, entgegnete der Vermieter, dass er keine Wohnung an kopftuchtragende Frauen vermiete.
In der Nähe der Margarete-Kubicka-Brücke, auf der Baustelle der Autobahn (A100), wurde an einem Glashäuschen zweimal der Schriftzug "Aus Grün wird Braun" entdeckt.
Der Slogan wird in verschiedenen Varianten von der extremen Rechten verbreitet und mit einem drohenden "Ökofaschismus" begründet. Diese Formulierungen zielen auf eine Relativierung des Faschismusbegriffes ab.
In Neukölln ereignete sich ein Vorfall antiziganistischer struktureller Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Rund um den Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere antisemitische und NS-verharmlosende Schmierereien gesichtet. Diese wurden u.a. an Mülleimern angebracht. Es handelte sich teilweise um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Außerdem wurde das Wort "Israel" geschmiert, wobei der Buchstabe "s" durch zwei Sig-Runen ersetzt wurde.
In Neukölln hat eine migrantisch-geführte Einrichtung einen Drohbrief mit rassistischem Inhalt erhalten. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert und es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Ein Paar wurde beim Aussteigen an der Bushhaltestelle Karl-Elsässer-Weg von einem jungen Mann mit den Worten "Scheiß Schwuchteln!" beleidigt.