Extrem rechte Aufkleber in Gropiusstadt
Rund um den Friedrich-Kayßler-Weg in Gropiusstadt wurden mehrere Sticker des extrem rechten Online-Radios "Kontrafunk" gesichtet und entfernt.
Rund um den Friedrich-Kayßler-Weg in Gropiusstadt wurden mehrere Sticker des extrem rechten Online-Radios "Kontrafunk" gesichtet und entfernt.
In der Nähe eines Supermarktes am Bahnhof Rudow wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Die Jugendorganisation nennt sich „Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Der Sticker titelte „Vaterland. Erbe & Schicksal.“
Im Rhodeländerweg in Rudow wurde ein Aufkleber gesichtet und entfernt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete.
In Neukölln hat sich eine antifeministische Sachbeschädigung ereignet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Schierker Straße in Nord-Neukölln wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt.
Auf dem Columbiadamm wurde mehrfach ein Symbol der türkischen extremen Rechten dokumentiert. Dort wurde der Schriftzug "Rojava" mit drei Halbmonden übermalt. Die drei Halbmonde sind ein Symbol der extrem rechten "Ülkücü-Bewegung", auch bekannt als „Graue Wölfe“.
In einer Lokalität in der Emser Straße fand eine transfeindliche Veranstaltung statt.
In dem Vortrag wurde die Repräsentation von Transsein in sozialen Medien als Gefahr für Kinder und Jugendliche inszeniert und vor dem Risiko "sozialer Ansteckung" gewarnt.
Auf einem Mülleimer an der Ecke Altenbraker Straße/Jonasstraße in Nord-Neukölln war "Islam" gefolgt von zwei Pfeilen zum Eingang des Mülleimers geschmiert worden.
In einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofes Sonnenallee wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Nähe des Bahnhofes Wutzkyallee wurde ein antifeministischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesichtet und entfernt. Dieser titelte: „Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!“. Der Aufkleber richtet sich gegen gendersensible Sprache und rekurriert mit der Formulierung „Sprache sauber halten“ Bezug auf die NS-Zeit.
In der Grünanlage zwischen dem Bahnhof Leinestraße und dem Tempelhofer Feld wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richten. Die Aufkleber wurden entfernt.
Am Herrfurthplatz im Neuköllner Schillerkiez wurde eine in den Schnee gemalte "Schwarze Sonne" entdeckt. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der SS genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sigrunen" gedeutet werden.
In einem Treppenhaus im Mollnerweg in Buckow wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auf der Hermannstraße in Nord-Neukölln wurde an der Fassade eines Kulturortes der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
An der Bushaltestelle Neumarkplan in Britz wurde auf einer Sitzgelegenheit eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Auf dem Weg zu einer pro-kurdischen Demonstration wurden drei Personen beleidigt und bedrängt. Eine weiß und männlich wahrgenommene Person auf einem Fahrrad sprach die drei an und fragte nach der Demonstration. Nachdem eine Person aus der Gruppe erklärte, dass es sich um eine pro-kurdische Demonstration anlässlich des Angriffes auf Rojava handelt, reagierte die Person provokativ und abwertend mit der Aussage „Na und?“. Daraufhin verfolgte sie die Person mit dem Fahrrad, bedrängte und belästigte sie auf dem Weg zum Hermannplatz und äußerte wiederholt offen rassistische Aussagen wie „Geht doch in euer eigenes Land“ sowie verharmlosende und verallgemeinernde Aussagen zur Lage in Rojava und zu Krieg und Gewalt. Trotz mehrfacher klarer Aufforderung, die Gruppe in Ruhe zu lassen, setzte die Person die Belästigung fort. Schließlich mussten die Ordner*innen der Demonstration sowie die Polizei eingreifen.
In der Hugo-Heimann-Straße in Gropiusstadt wurde an einer Wand ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Auf einem Mülleimer in der Nähe des U-Bahnhofes Leinestraße war "Islam" gefolgt von einem Pfeil zum Eingang des Mülleimers geschmiert worden.
Auf einem Friedhofsgelände in der Nähe des Tempelhofer Feldes wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.
An der Kreuzung Bitterfelder Weg/Zittauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan ".Hart.Sauber.Gesund." wurde ein Telegram-Kanal beworben.
In der Nähe des Bahnhofes Wutzkyallee wurden zwei extrem rechte, rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war die Aufschrift "Its nice to be white" und eine Hand, die das "White Power"-Zeichen formt, zu sehen. Ein weiterer Sticker stammte von der Bautzener Neonazi-Gruppe „Balaclava Graphics“.
An einer Bushaltestelle in der Nähe des Bahnhofes Zwickauer Damm in Rudow wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Achtung! Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt!".
In der Kanalstraße in Rudow wurde der Schriftzug "Wotans-Jugend Voran" und mehrere Keltenkreuze gesichtet.
Bei der "Wotan Jugend" handelt es sich um eine neonazistische Gruppierung aus Russland.
An der Ecke Hermannstraße/Rollbergstraße wurde an einer Lifaßsäule der antimuslimisch rassistische Schriftzug "Fickt den Islam" entdeckt.
In der Morusstraße in Nord-Neukölln wurde eine Person aus homofeindlicher Motivation von vier Männern angegriffen. Der Betroffene habe vor einer Haustür gewartet, weil er sich über eine Dating-App dort verabredet hatte. Es handelte sich vermutlich um eine Falle. Die Angreifenden sprühten dem Betroffenen Pfefferspray ins Gesicht, schlugen und traten auf ihn ein und beschimpften ihn als "pädophil". Eine anwohnende Person half dem Betroffenen schließlich und begleitete ihn zu einer Polizeiwache.
Am Bahnhof Hermannplatz wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf einem der Sticker war der Slogan „Kein Bier für Linke“ sowie ein QR-Code abgebildet. Der Code verwies auf einen extrem rechten Onlineshop.
Zwischen den Bahnhöfen Wutzkyallee und Lipschitzallee wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete und den neonazistischen Zahlencode "1161" zeigte. Außerdem wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Radios "Kontrafunk" gesichtet. Beide Aufkleber wurden entfernt.
In Neukölln wurde eine antimuslimisch rassistische Schmiererei entdeckt.
Auf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
An einer Ampel an der Hasenheide wurden zwei Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichem Motiv entdeckt und entfernt. Darauf war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem Regenschirm in schwarz-rot-gold vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Darunter steht: "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".
In der U7 am Bahnhof Parchimer Allee in Britz wurde ein Mann mehrfach aus einer Gruppe von drei Männern antiasiatisch rassistisch beleidigt.
Die Neuköllner Fraktion einer Partei veröffentlichte Weihnachtswünsche in einem Social-Media-Beitrag. Das dazugehörige Bild zeigte ein Kind vor einem Weihnachtsbaum, das ein Geschenk hochhielt. An dem Baum hingen Flugzeuge und ein Schriftzug ließ verlauten, dass sich das Kind "Remigration" wünsche.
Der Begriff Remigration bedeutet Rückwanderung, also die Rückkehr an den Herkunftsort, nachdem jemand von dort ausgewandert war. Dies kann freiwillig sein oder mit einer Ausweisung erzwungen werden. Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
An einem Haus hing eine Flagge mit der Aufschrift „Free Palestine from German Guilt“.
In Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Rahmen eines Bildungsprogramms in Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In einer Schule in Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In einem Geschäft in Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Falkstraße im Rollbergkiez wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" (="Anti Antifaschistische Aktion") entdeckt.
Im U-Bahnhof Britz wurde ein Plakat mit einem Schriftzug beschmiert, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete.
Am Eingang zum U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Schriftzug "Remigration-jetzt" entdeckt und entfernt.
Im Bezirk Neukölln ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung im Arbeitsverhältnis.
In der Fuldastraße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit NS-verharmlosendem Motiv entdeckt und überklebt. Der Aufkleber zeigte im oberen Teil einen Zaun, der das Wort "Auschwitz" umgab und an dem eine Hakenkreuzfahne wehte. Darunter war ein Zaun abgebildet, der das Wort "Gaza" umgab und an dem eine israelische Fahne wehte.
An eine Hauswand, die auch bereits in der Vergangenheit mit antisemitischen Schriftzügen bemalt wurde, wurde ein Davidstern gemalt. Dies erinnert an die Markierungspraxis der Nationalsozialisten.
In Neukölln-Gropiusstadt in der Lipschitzallee wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt und unkenntlich gemacht.
Es wurde versucht eine Regenbogenfahne anzuzünden, es entstanden Brandlöcher.
Auf die Hauswand eines Restaurants in Neukölln wurde eine queerfeindliche Parole gesprüht.
Auf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
In einer Grünanlage in der Wutzkyallee wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineradios gefunden und entfernt.
Beim Register Neukölln ging eine Droh-E-Mail gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten ein. Das genaue Datum und den Inhalt geben wir an dieser Stelle nicht wieder.
In der Nähe der U-Bahnstation Rudow wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker ist die "Schwarze Sonne" aus SS-Runen vor einer schwarz-weiß-roten Fahne abgebildet.