Sticker gegen politische Gegner*innen in Rudow
Im Minzeweg in Rudow wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen antifaschistisches Engagement.
Im Minzeweg in Rudow wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen antifaschistisches Engagement.
Auf einem Parkplatz einer Tankstelle an der Grenzallee in Neukölln wurde ein Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Dieser stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.
Im Mariendorfer Weg in Nord-Neukölln wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammen aus einem extrem rechten Versandhandel und propagierten beispielsweise "Remigration rettet Leben".
In der Fuldastraße und in der Donaustraße wurde ein Sticker mit antisemitischem Inhalt gesichtet und unkenntlich gemacht. Darauf wurden israelische Menschen pauschal als „Murderer“ und „Nazis“ bezeichnet. Darunter stand die Aussage: „You are not safe“.
Im Bezirksteil Rudow, in den Straßen Salbeiweg, Buchsbaumweg, Kleestraße, Kanalstraße, Mimosenweg und an der Bushaltestelle August-Fröhlich-Straße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Symbole entdeckt. Darunter sind Keltenkreuze, Odalrunen, das Kürzel "WJ" und der dazugehörige Schriftzug "Wotans Jugend".
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
Bei der "Wotan Jugend" handelt es sich um eine neonazistische Gruppierung aus Russland.
Ein Schwarzes Paar wurde im Wohnumfeld diskriminiert und angepöbelt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Braunschweiger Straße in Neukölln wurde eine Schmiererei mit israelbezogenem antisemitischen Inhalt entdeckt. Darauf wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
Im Unterstand der Bushaltestelle U-Blaschkoallee in Britz wurden drei Hakenkreuzschmierereien entdeckt.
In der Nacht kam es zu einem homofeindlichen Angriff in der Karl-Marx-Straße in Neukölln. Die drei Betroffenen wurden erst von zwei unbekannten Personen homofeindlich beleidigt und dann mit Reizgas besprüht. Die Angreifenden ergriffen danach die Flucht.
An der Bushaltestelle Hopfenweg in Rudow wurden vier anti-antifaschistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker war sehr klein folgendes Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus'". Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Auf einer Baustellenbake in der Nähe der Massantebrücke in Rudow wurde der neonazistische Zahlencode "1161" (=Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet und unkenntlich gemacht.
An der Bushaltestelle Buschkrug im Ortsteil Britz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Es handelte sich um einen Aufkleber mit der Aufschrift „Neuer Deutscher Standard“, der ein weißes, heterosexuelles Familienbild propagiert.
Zudem wurden auf den Sitzgelegenheiten des Haltestellenhäuschens rassistische Schmierereien (K-Wort) gesichtet.
Zwischen dem Bahnhof Rudow und der Zittauer Straße sind extrem rechte Aufkleber und Schmierereien gesichtet und entfernt worden. Neben einem Hakenkreuz an einem Laternenmast, wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ entdeckt und entfernt. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.
Auf einem Tisch in einer Schule in Rudow wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien entdeckt.
In der Parkanlage am Ende vom Kolkrabenweg in Buckow wurden drei Frauen beim Spazieren von einer Frau rassistisch beleidigt. Die Frau beleidigte die kopftuchtragenden Frauen erst als "Nonnen" und unterstellte ihnen, sie würden Sozialleistungen beziehen. Außerdem forderte sie die Frauen auf, in "ihr Land" zurückzugehen und sagte, sie wären nicht eingeladen worden und sollten deshalb ausreisen. Die Betroffenen forderten die Frau auf, sie in Ruhe zu lassen und drohten mit einer Anzeige bei der Polizei.
Zwischen Sollmannweg und dem U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Reichsfarben sowie den Schriftzug „Make Germany great again“. Ein weiterer rassistischer Aufkleber zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Remigration Air" und titelte "Deutschland endlich wieder sicher machen".
Vor einem Jugendzentrum in der Wutzkyallee in Rudow wurden mehrere Plakate der extrem rechten "Identitären Bewegung" gesichtet und entfernt.
An der Ecke Mainzer Straße/Rollbergstraße wurde der antimuslimisch rassistische Schriftzug "Fickt den Islam" entdeckt und unkenntlich gemacht.
An Sportgeräten in der Hasenheide in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit NS-verharmlosendem Motiv entdeckt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.
Auf einem Baustellenschild in der Stubenrauchstraße in Rudow wurde der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) entdeckt.
Im Fahrstuhl am U-Bahnhof Hermannplatz wurde ein Aufkleber gesichtet, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtet und sagt: „Von roten Ketten macht uns frei“. Darauf sind Hände abgebildet, die eine rote Kette zerreißen, und der Spruch „FuckAntifa“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.
In der Nähe des Wildmeisterdamms in Gropiusstadt wurden erneut Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber propagierte "Islamisierung? Nein danke!". Ein weiterer richtete sich gegen antifaschistisches Engagement.
Auf einem Schild an der Bushaltestelle Neuköllner Straße/Zwickauer Damm in Rudow wurde erneut der Schriftzug "Zecken jagen!" entdeckt.
Im Wildmeisterdamm in Gropiusstadt, zwischen Fritz-Erler-Allee und Lipschitzallee, wurden zwei anti-antifaschistische Aufkleber von einem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein folgendes Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus'". Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
An der Bushaltestelle Hopfenweg in Rudow wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Zwischen den U-Bahnhöfen Wutzkyallee und Lipischitzallee wurden mehrere Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt.
An einer E-Ladestation auf dem Zwickauer Damm wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug "Zecken jagt Kommando-Deutschland" (sic) und der Schriftzug "Zecken Jagen" (sic) entdeckt.
In einer Gruppe von vier Jugendlichen wurde der Hitlergruß gezeigt. Der Vorfall ereignete sich in der Treptower Straße Ecke Wilhelm-Busch-Straße.
Auf einem Mülleimer in der Nähe des Bahnhofes Lipschitzallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete.
In der U7, an der Haltestelle Lipschitzallee, wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "White lives matter" abgebildet. Es handelt sich bei „White Lives Matter“ um eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens.
An einer Mauer an der Hasenheide wurde die Schmiererei "Qinderficker" entdeckt. Zudem wurde an mehreren Stellen in der nächsten Umgebung mehrfach der Buchstabe "Q" gesichtet. Dies gilt als Erkennungszeichen des extrem rechten Verschwörungsmythos QAnon. Die Anhänger*innen glauben, dass ein Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten weltweit Kinder entführen würde, um aus ihnen einen Stoff für Verjüngungskuren zu gewinnen. Mit den Protesten autoritärer Corona-Leugner*innen fand er auch in Deutschland eine starke Verbreitung unter extrem rechten Anhänger*innen von Verschwörungsmythen und der Reichsideologie.
In einer Parkanlage in der Nähe der Severingstraße wurde eine NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei entdeckt.
In der Umgebung des U-Bahnhofes Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war die Reichsflagge und ein eisernes Kreuz zu sehen. Auf einem Mülleimer wurde zudem eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und entfernt.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
In der Hufeisensiedlung in Neukölln-Britz wurde eine Gedenktafel für das Zwangsarbeiter*innenlager in der Onkel-Bräsig-Straße beschädigt.
Im U-Bahnhof Wutzkyallee und im nahe gelegenen Joachim-Gottschalk-Weg in Gropiusstadt wurde eine Hakenkreuzschmiererei und eine Odalrune entdeckt und teilweise entfernt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
In der Neuköllner Aronsstraße wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf einem Briefkasten wurde zudem eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und ebenfalls entfernt.
In der Prierosser Straße, im Margheritenring, im Kornblumenring und in der näheren Umgebung wurden diverse Keltenkreuze und Odalrunen gesprüht. Außerdem wurde mehrfach die Kürzel "JN" ("Junge Nationalisten") und "NSF" ("Nationalsozialistische Front") gesichtet. Eine Schmiererei, die "Ausländer raus" forderte, wurde bereits übermalt.
An einem Glasmüllcontainer wurde der Schriftzug "Ausländer raus" und ein Keltenkreuz gesichtet und teilweise übersprüht.
Daneben war außerdem die Schmiererei "FCK ZIO NZS" ("Fuck Zionisten-Nazis") angebracht. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet
Im Mollnerweg in Buckow wurde ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf wurde zumeist eine sogenannte Remigration gefordert.
Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
In der Buslinie M41 am S-Bahnhof Köllnische Heide wurden die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Donaustraße riefen zwei männliche Jugendliche auf einem E-Roller laut "Adolf Hitler war gut!".
Auf einem Schild in der Gerlinger Straße in Buckow wurden neonazistische Schmierereien entdeckt und überklebt. Es wurde u.a. eine Odalrune geschmiert.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
An der Ecke Mainzer Straße/Rollbergstraße wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und entfernt.
An der Ecke Alt-Rudow/Ehrenpreisweg in Rudow wurde auf einem Mülleimer eine Odalrune entdeckt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
In der Ringslebenstraße und im Heideläufer Weg in Buckow wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Neben Keltenkreuzen wurde dort eine Odalrune entdeckt. Die Schmierereien wurden inzwischen übermalt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
In einem Laden auf der Hermannstraße äußerten sich eine Verkäuferin und eine Kundin lautstark antiziganistisch und verwendeten mehrfach das Z-Wort.
An der Ecke Bürknerstraße/Hobrechtstraße wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt und entfernt.