Extrem rechte Aufkleber in Gropiusstadt
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
In der Hufeisensiedlung in Neukölln-Britz wurde eine Gedenktafel für das Zwangsarbeiter*innenlager in der Onkel-Bräsig-Straße beschädigt.
Im U-Bahnhof Wutzkyallee und im nahe gelegenen Joachim-Gottschalk-Weg in Gropiusstadt wurde eine Hakenkreuzschmiererei und eine Odalrune entdeckt und teilweise entfernt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
In der Neuköllner Aronsstraße wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf einem Briefkasten wurde zudem eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und ebenfalls entfernt.
In der Prierosser Straße, im Margheritenring, im Kornblumenring und in der näheren Umgebung wurden diverse Keltenkreuze und Odalrunen gesprüht. Außerdem wurde mehrfach die Kürzel "JN" ("Junge Nationalisten") und "NSF" ("Nationalsozialistische Front") gesichtet. Eine Schmiererei, die "Ausländer raus" forderte, wurde bereits übermalt.
An einem Glasmüllcontainer wurde der Schriftzug "Ausländer raus" und ein Keltenkreuz gesichtet und teilweise übersprüht.
Daneben war außerdem die Schmiererei "FCK ZIO NZS" ("Fuck Zionisten-Nazis") angebracht. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet
Im Mollnerweg in Buckow wurde ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf wurde zumeist eine sogenannte Remigration gefordert.
Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
In der Buslinie M41 am S-Bahnhof Köllnische Heide wurden die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Donaustraße riefen zwei männliche Jugendliche auf einem E-Roller laut "Adolf Hitler war gut!".
Auf einem Schild in der Gerlinger Straße in Buckow wurden neonazistische Schmierereien entdeckt und überklebt. Es wurde u.a. eine Odalrune geschmiert.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
An der Ecke Mainzer Straße/Rollbergstraße wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und entfernt.
An der Ecke Alt-Rudow/Ehrenpreisweg in Rudow wurde auf einem Mülleimer eine Odalrune entdeckt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
In der Ringslebenstraße und im Heideläufer Weg in Buckow wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Neben Keltenkreuzen wurde dort eine Odalrune entdeckt. Die Schmierereien wurden inzwischen übermalt.
Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.
An der Ecke Bürknerstraße/Hobrechtstraße wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt und entfernt.
Auf der Sonnenallee wurde eine Schmiererei entdeckt, die abspricht, dass Israel ein echter Staat sei.
An einem Gebäude in der Mainzer Straße wurden mehrere gemalte und ein eingeritztes Hakenkreuze entdeckt.
Eine Gedenkstätte zwischen dem Tempelhofer Feld und der Hermannstraße wurde mit einem antisemitischen Schriftzug beschmiert.
In Neukölln wurde an einem Gebäude gezielt ein extrem rechter Schriftzug angebracht. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Seidelbastweg in Rudow wurden auf einem Container rechte Schmierereien entdeckt und entfernt. Neben dem neonazistischen Zahlencode "1161" ("Anti Antifaschistische Aktion") wurde dort der Zahlencode "444" ("Deutschland den Deutschen") geschmiert.
Gegen die Fensterscheibe eines Buchladens in Neukölln-Rudow wurde ein Ei geworfen. Der Eigentümer der Buchhandlung gehört zu den Betroffenen der extrem rechten Neuköllner Angriffsserie und war in der Vergangenheit schon mehrfach das Ziel rechtsextremer Anschläge.
In der Straße Otto-Wels-Ring in Buckow wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt. Ein weiterer Aufkleber in der nahegelegenen Zadekstraße richtete sich gegen antifaschistisches Engagement und wurde ebenfalls entfernt.
In der Straße Löwensteinring in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Steinbockstraße in Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode "18" in den Schnee gemalt. Der Zahlencode bezieht sich auf den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets und bedeutet "Adolf Hitler".
Vor einem Einkaufszentrum in der Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt wurden zwei neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem einen Sticker war die Reichsflagge und ein eisernes Kreuz zu sehen. Der andere Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An der Ecke Johannisthaler Chaussee/Rudower Straße wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
An einer Hauswand in der Hobrechtstraße wurde eine Schmiererei mit den Worten "Links Nazis Raus -> Ungarn" entdeckt. An einer Hauswand in der nahegelegenen Schinkestraße wurde zudem eine Schmiererei mit den Worten "Maja you scum rot in hell & Links Nazis Raus" entdeckt. Die Schmierereien beziehen sich vermutlich auf das sogenannte Budapest-Verfahren gegen die Antifaschist*in Maja, welche illegalerweise nach Ungarn ausgeliefert wurde und dort eine langjährige Haftstrafe unter widrigen Bedingungen erwartet.
Rund um den Friedrich-Kayßler-Weg in Gropiusstadt wurden mehrere Sticker des extrem rechten Online-Radios "Kontrafunk" gesichtet und entfernt.
In der Nähe eines Supermarktes am Bahnhof Rudow wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Die Jugendorganisation nennt sich „Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Der Sticker titelte „Vaterland. Erbe & Schicksal.“
Im Rhodeländerweg in Rudow wurde ein Aufkleber gesichtet und entfernt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete.
In Neukölln hat sich eine antifeministische Sachbeschädigung ereignet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In der Schierker Straße in Nord-Neukölln wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt.
Auf dem Columbiadamm wurde mehrfach ein Symbol der türkischen extremen Rechten dokumentiert. Dort wurde der Schriftzug "Rojava" mit drei Halbmonden übermalt. Die drei Halbmonde sind ein Symbol der extrem rechten "Ülkücü-Bewegung", auch bekannt als „Graue Wölfe“.
In einer Lokalität in der Emser Straße fand eine transfeindliche Veranstaltung statt.
In dem Vortrag wurde die Repräsentation von Transsein in sozialen Medien als Gefahr für Kinder und Jugendliche inszeniert und vor dem Risiko "sozialer Ansteckung" gewarnt.
Auf einem Mülleimer an der Ecke Altenbraker Straße/Jonasstraße in Nord-Neukölln war "Islam" gefolgt von zwei Pfeilen zum Eingang des Mülleimers geschmiert worden.
In einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofes Sonnenallee wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Nähe des Bahnhofes Wutzkyallee wurde ein antifeministischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesichtet und entfernt. Dieser titelte: „Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!“. Der Aufkleber richtet sich gegen gendersensible Sprache und rekurriert mit der Formulierung „Sprache sauber halten“ Bezug auf die NS-Zeit.
In der Grünanlage zwischen dem Bahnhof Leinestraße und dem Tempelhofer Feld wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richten. Die Aufkleber wurden entfernt.
Am Herrfurthplatz im Neuköllner Schillerkiez wurde eine in den Schnee gemalte "Schwarze Sonne" entdeckt. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der SS genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sigrunen" gedeutet werden.
In einem Treppenhaus im Mollnerweg in Buckow wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auf der Hermannstraße in Nord-Neukölln wurde an der Fassade eines Kulturortes der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
An der Bushaltestelle Neumarkplan in Britz wurde auf einer Sitzgelegenheit eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Auf dem Weg zu einer pro-kurdischen Demonstration wurden drei Personen beleidigt und bedrängt. Eine weiß und männlich wahrgenommene Person auf einem Fahrrad sprach die drei an und fragte nach der Demonstration. Nachdem eine Person aus der Gruppe erklärte, dass es sich um eine pro-kurdische Demonstration anlässlich des Angriffes auf Rojava handelt, reagierte die Person provokativ und abwertend mit der Aussage „Na und?“. Daraufhin verfolgte sie die Person mit dem Fahrrad, bedrängte und belästigte sie auf dem Weg zum Hermannplatz und äußerte wiederholt offen rassistische Aussagen wie „Geht doch in euer eigenes Land“ sowie verharmlosende und verallgemeinernde Aussagen zur Lage in Rojava und zu Krieg und Gewalt. Trotz mehrfacher klarer Aufforderung, die Gruppe in Ruhe zu lassen, setzte die Person die Belästigung fort. Schließlich mussten die Ordner*innen der Demonstration sowie die Polizei eingreifen.
In der Hugo-Heimann-Straße in Gropiusstadt wurde an einer Wand ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Auf einem Mülleimer in der Nähe des U-Bahnhofes Leinestraße war "Islam" gefolgt von einem Pfeil zum Eingang des Mülleimers geschmiert worden.
Auf einem Friedhofsgelände in der Nähe des Tempelhofer Feldes wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.
An der Kreuzung Bitterfelder Weg/Zittauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan ".Hart.Sauber.Gesund." wurde ein Telegram-Kanal beworben.
In der Nähe des Bahnhofes Wutzkyallee wurden zwei extrem rechte, rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war die Aufschrift "Its nice to be white" und eine Hand, die das "White Power"-Zeichen formt, zu sehen. Ein weiterer Sticker stammte von der Bautzener Neonazi-Gruppe „Balaclava Graphics“.
An einer Bushaltestelle in der Nähe des Bahnhofes Zwickauer Damm in Rudow wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Achtung! Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt!".