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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • Hitlergrüße gegen asiatisch gelesene Gruppe in Mitte

    04.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Gendarmenmarkt winkte eine kleine Gruppe asiatisch gelesener Menschen fröhlich einer Gruppe auf einem Bierbike zu, was ein Mann aus der Bierbike-Runde mit einem Hitlergruß beantwortete. Er hob noch ein zweites Mal den Arm zum Hitlergruß und dann verschwand das Bierbike um die nächste Ecke. Niemand sonst reagierte auf den Vorfall.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    01.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Groninger Straße wurden drei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude

    01.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Gerichtsgebäude des Amtsgerichts Tiergarten in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Beleidigung im Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Nazarethkirchstraße wurden am Nachmittag zwei Frauen von einem ihnen unbekanntem Mann rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0643 vom 01.06.2026
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Gerichtstraße Ecke Adolfstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Bedrohung im Tiergarten

    30.05.2026 Bezirk: Mitte

    Ein Mann mit einem T-Shirt "Antifaschistische Seenotrettung" wurde auf dem Weg zur Bushaltestelle Großer Stern im Tiergarten von zwei Männern auf Elektrorollern überholt, die dann vor ihm Kreise zogen, sodass er sie passieren musste, um zur Bushaltestelle zu gelangen. Kurze Zeit später fuhren sie erneut an ihm vorbei, wobei sie ihn hasserfüllt drohend anschrien, wovon von dem Betroffenen nur "Scheiß-Antifa..." verstanden wurde.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Aufkleber in Mitte

    30.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz und am Garnisonskirchplatz in Mitte wurden Aufkleber entdeckt und entfernt, die den Mord an einem britischen Studenten für anti-Schwarzen Rassismus instrumentalisierten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei in der U-Bahn in Mitte

    30.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 6 spielte ein Mann ab der Station Naturkundemuseum über seinen Handylautsprecher laut rassistische und extrem rechte Musik ab. Als er von einem Mitfahrenden gebeten wurde, diese auszumachen, weil sie störend und rassistisch sei, reproduzierte er entgegnend rechtsextreme und rassistische Ideologie zu Migration. Nachdem er die Musik kurz ausgeschaltet hatte, machte er sie wieder an und fragte, warum er so etwas nicht abspielen dürfe und warf dem Mitreisenden, der sich beschwert hatte, vor, sein Land zu hassen. Er behauptete, Deutschland würde wegen Menschen wie ihm zu Grunde gehen und die "AfD" würde noch dieses Jahr an die Macht kommen. Niemand sonst griff ein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    29.05.2026 Bezirk: Mitte

    Im Eingang des U-Bahnhof Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Neonazi-Propaganda in Mitte

    29.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Schillingstraße im Ortsteil Mitte wurden zwei rassistische Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    29.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Schererstraße Maxstraße wurden zwei rassistische Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiasiatisch-rassistische Beleidigung in der U-Bahn in Mitte

    28.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 6 in Richtung Kurt-Schumacher-Platz wurde eine asiatisch gelesene Frau nach der Station Unter den Linden von einer weißen deutschen Frau rassistisch beleidigt und beschimpft. Dieselbe Frau beschimpfte auch eine weitere Person of Color im Zug rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    28.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße im Ortsteil Wedding wurden sechs Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Verherrlichung auf dem Invalidenfriedhof in Mitte

    26.05.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Invalidenfriedhof in Mitte wurde eine brennende Grabeskerze auf dem eingeebneten Grab des SS-Massenmörders Reinhard Heydrich gefunden und entfernt. Bereits am 21.12.2025 wurden zwei Personen dabei beobachtet, wie sie Heydrich dort gedachten. Heydrich war einer der Hauptorganisatoren des Holocausts, leitete die Wannseekonferenz und war für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Tschechien verantwortlich.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    25.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Schulstraße Ecke Maxstraße und am Martha-Ndumbe-Platz wurden je zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    24.05.2026 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Roten Rathaus zog eine Demonstration mit über 100 Teilnehmenden durch Mitte. Die Demonstration war in Teilen islamistisch geprägt. Während der Demonstration wurden antisemitische Aussagen auf Schilder, in Parolen und in Reden verbreitet. Ein Teilnehmerin zeigte ein Plakat mit der Aufschrift "Israel vergast Kinder". Das Wort "vergast" war dabei durchgestrichen und "verbrennt" darüber geschrieben. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und "Kindermord ist Kindermord". Auch Gegendemonstrant*innen wurden als "Kindermörder" beleidigt. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die Parole "there is only one state - Palestine 48" wurde gerufen und es wurde ein "arabisches Palästina vom Wasser (Jordan) bis zum Wasser (Mittelmeer)" gefordert. Beide Aussagen sprechen Israel das Existenzrecht ab. Außerdem wurde eine Parole gerufen, die den bewaffneten Arm der Hamas glorifizierte. Auf mehreren Schildern wurde ein Zusammenhang zwischen Israel und dem Sexualstraftäter Epstein konstruiert. Ein Schild bezeichnete verschiedene westliche Politiker*innen als "blutdurstige, kindermordende Israelbevorzuger" und "Epsteinsche Dämonen". Ein anderes zeigte den israelischen Premierminister mit Teufelshörnern und einem Epstein-T-Shirt, der den als Esel stilisierten amerikanischen Präsidenten reitet.

    Quelle: Democ vom 28.05.2026, Registerstelle Mitte
  • Neonazi-Aufkleber in Mitte

    24.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Straußberger Platzes noch im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt, der den Austritt aus der EU forderte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Mitte

    21.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Dorotheenstraße in Mitte schrie ein Mann zwei vor der Humboldt-Uni sitzende queere Studenten an und beleidigte sie LGBTIQ*-feindlich. Unter anderem behauptete er, dass sie "dumme Tunten" und "Stricher" seien und "einen reichen Mann suchen" würden.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Transfeindlicher Angriff am Alexanderplatz

    20.05.2026 Bezirk: Mitte

    Zwei trans Personen, 17- und 19-jährig, wurden am späten Abend am Alexanderplatz von drei Tätern im Alter von 16, 19 und 21 Jahren über den Alexanderplatz verfolgt und mehrfach LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Im weiteren Verlauf spuckte der 16-jährige Tatverdächtige der 17-jährigen Person mehrfach ins Gesicht und warf eine Flasche nach ihr, die sie am Oberkörper traf. Anschließend warf derselbe Täter zwei große Bierflaschen in Richtung der 19-jährigen Person.

    Quelle: Polizeimeldung Nr.0585 vom 21.05.2026
  • LGBTIQ*-feindlicher Überfall in Wedding

    19.05.2026 Bezirk: Mitte

    Ein Mann wurde in Wedding bei einem fingierten Date von drei Männern geschlagen, ausgeraubt und LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Der Betroffene hatte sich zuvor über eine Dating-App mit einer Person verabredet. Es erschienen jedoch insgesamt drei Männer, die ihn über drei Stunden festhielten, schlugen, beleidigten, ihm Geld raubten und ihn dazu zwingen wollten, Geld abzuheben oder zu überweisen.

    Quelle: Instagram, Tagesspiegel vom 22.05.2026 u. 05.06.2026, Berliner Morgenpost 26.06.2026, Siegessäule 26.05.2026,
  • Rassistische Pöbelei in Mitte

    18.05.2026 Bezirk: Mitte

    Ein Mann lief vor der St-Michael-Kirche im Ortsteil Mitte entlang und schrie mehrfach: "Scheiß Araber, Scheiß Türken, Raus aus Deutschland, Scheiß Islamisten!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber am Alexanderplatz

    16.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Straßenbahnhaltesstelle der M2 am Alexanderplatz wurden vier Aufkleber von extrem rechten Versandhandlungen gefunden: Einer stellte verschiedene deutschtümelnde Bildmotive mit dem Wort "Deutsch" in altdeutschem, viel im NS gebrauchtem Schrifttyp dar; drei warben für Kampfsport.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauvinistische Bedrohung in der S-Bahn in Mitte

    16.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Abend drohte in der S-Bahnlinie 3 zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt ein vom Erscheinungsbild mutmaßlich extremer Rechter einem Verkäufer einer Obdachlosenzeitung verbal mit Gewalt, um ihm vom Verkauf seiner Zeitung abzuhalten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber am S-Bahnhof Wedding

    12.05.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Wedding wurden zwei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt. Am Ausgang des S-Bahnhofs wurden außerdem rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    12.05.2026 Bezirk: Mitte

    Um den Leopoldplatz wurden acht rassistisch-einwanderungsfeinliche Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber in Mitte

    11.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Ausgang Schiffbauerdamm des Bahnhofs Friedrichstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff bei Demo in Mitte

    08.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer Demonstration gegen Wehrpflicht wurde ein Mann, der eine Antifa-Fahne trug, auf der im Antifa-Emblem zwei Israelflaggen abgebildet waren, vor dem Brandenburger Tor von einem Demonstrationsteilnehmer angesprungen und ihm wurde mit körperlicher Gewalt die Fahne entrissen. Bereits vorher war eine kleine Gruppe um den Fahnenträger von einer deutlich größeren Gruppe von Demoteilnehmenden aus der Demo an den Rand gedrängt worden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    07.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Brüsseler Straße / Lütticher Straße wurde ein Aufkleber, der "Millionenfache Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    06.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Maxstraße / Schulstraße im Ortsteil Wedding wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmierereien an Mahnmal in Mitte

    05.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Denkmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas in Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma machten den Schriftzug unkenntlich.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0511 vom 06.05.2026
  • Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude

    04.05.2026 Bezirk: Mitte

    Im Gerichtsgebäude des Amtsgerichts Tiergarten in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
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