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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • LGBTIQ*-feindliche Kundgebung in Mitte

    23.11.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Humboldtforum am Schloßplatz fand eine Kundgebung gegen eine Dragqueen-Lesung statt. Dragvorlesungen und Queerness wurde auf der Kundgebung in die Nähe von Pädophilie gerückt: Beispielsweise zeigte ein Teilnehmer ein Schild mit der Aufschrift: "Niemals! Indoktrination unserer Kinder durch Pädophile! Eure 'Demokratie' ist Verrat am deutschen Volk!". Andere Teilnehmende zeigten Schilder mit der Aufschrift "Kinder + Erwachsene + Sex = Keine gute Idee". Ein Redner sprach von "Geschlechts- und Identitätspropaganda" und "Transpropaganda", die Kinder gefährde. Ein anderer Redner echauffierte sich über "Männer im Frauensport" und sprach von "Männern", die auf "Frauenlistenplätzen im Bundestag" säßen, was in diesem Kontext als Verweis auf trans Frauen in der Politik und im Sport verstanden werden kann. Ein dritter Redner forderte, dass Eltern, die ihre Kinder zu Draglesungen bringen, vom Jugendamt beobachtet werden sollten. Versammlungsleiter der Demonstration war ein Berliner "AfD"-Abgeordneter. Zu den Teilnehmenden zählten neben Landes- und Bezirkspolitiker*innen der "AfD" auch ein Mitglied des europäischen Parlaments. Auch zwei Aktivisten der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) waren vor Ort.

    Quelle: Tagesspiegel vom 23.11.2025, Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung vor Linken-Parteizentrale

    22.11.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in der Kleinen Alexanderstraße in Mitte, hielten überwiegend Parteimitglieder der Linken eine Kundgebung mit ca. 35 Teilnehmenden gegen den Parteiausschluss eines Anti-Israel-Aktivisten ab. Eine Rednerin delegitimierte Israel, indem sie den Apartheids- und Kolonialismusvorwurf auf ganz Israel bezog und den "Zionismus als faschistoide Ideologie" bezeichnete. Nachdem das Parteischiedsgericht der Linken den Ausschluss des Anti-Israel-Aktivisten bestätigt hatte, besetzten einige Teilnehmende vorübergehend einige Räume der Parteizentrale.

    Der Aktivist war ausgeschlossen worden, weil er in Chats nach dem terroristischen Angriff der Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 geschrieben hatte: „Wir sind bereit, den antikolonialen Befreiungskampf durchzuziehen und international zu unterstützen.“ Und: „Ich denke, es wird mehr als ‚einen Mord an Israelis‘ brauchen.“ In den sozialen Medien hatte er außerdem geschrieben, die Terroristen hielten „heldenhaft selbstaufopfernd die letzte Linie (für) Gazas Selbstverteidigung“.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 23.11. 2025
  • Rassistischer Angriff auf afrodeutsche Frau in Moabit

    22.11.2025 Bezirk: Mitte

    Gegen 2:00 Uhr wurde auf der Putlitzbrücke eine junge afrodeutsche Frau von einem Mann von ihrem E-Roller gestürzt und dabei rassistisch mit dem "N..."-Wort sowie sexistisch beleidigt. Der Täter trug szenetypische Bekleidung der extremen Rechten.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimisch-rassistische Diskriminierung in Mitte

    21.11.2025 Bezirk: Mitte

    In einer Geflüchtetenunterkunft im Bezirk Mitte ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Arbeitsverhältnis in Mitte

    21.11.2025 Bezirk: Mitte

    Bei einer Verpackungsfirma im Bezirk Mitte wurde eine weisungsbefugte Schwarze Person über einen Zeitraum von vier Monaten von einigen Kolleg*innen im Arbeitsalltag systematisch rassistisch gemobbt: So wurde seine Weisungsbefugnis nicht akzeptiert, z.B. wurden Anweisungen darüber, wo Staplerfahrer Dinge ablegen sollten, nicht befolgt, oder Informationen darüber, wo Dinge abgelegt worden waren, nicht an die Speditionsfahrer weitergegeben. Zudem wurde Essen der Person regelmäßig entwendet. Schließlich wurde der Arbeitsvertrag der betroffenen Person nicht verlängert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Moabit

    20.11.2025 Bezirk: Mitte

    Ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten wurde auf einer Türinnenseite eines Hauses in Moabit aufgeklebt in einer Höhe, die nur mit Hilfsmitteln zu erreichen war, sodass ein Entfernen extrem aufwendig war, aber ein Anbringen ebenso aufwendig war.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Sozialchauvinistischer Angriff in der S-Bahn in Mitte

    20.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahnlinie 7 zwischen Friedrichstraße und Hackeschen Markt bedrängten zwei Männer am Nachmittag einen vermutlich wohnungslosen, betrunkenen Mann, forderten ihn immer wieder auf: "Du steigst in der nächsten Station aus!". Sie verwickelten ihn in ein Handgemenge, brachten den Betrunkenen dabei zu Boden und warfen ihn schließlich am Hackeschen Markt aus der Bahn und flüchteten am Alexanderplatz.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Toilette der Staatsbibliothek im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische, verschwörungsideologische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt, die außerdem Netanjahu mit Hitler gleichsetzt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In Mitte fand am Checkpoint Charlie eine propalästinensiche Kindgebung mit ca 120 Teilnehmenden statt. Eine Rednerin gab die nachgesprochene Parole vor: "Zionisten sind Faschisten, Völkermöder, Terroristen und töten Kinder und Zivilisten." Damit wurden Zionist*innen pauschal zu "Volkermördern" erklärt, der Faschismus relativiert und es wurde auf antisemitische Verschwörungsmythen angespielt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Nazarethkirchstraße wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt, der auf ein Antifa-Plakat geklebt worden war. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    19.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Umgebung der Berolinastraße im Ortsteil Mitte wurden drei rassistische Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehmals NPD) entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte die Aufschrift "White Lives Matter", zwei Aufkleber hatten die Aufschrift "Kein Asylbetrüger ist legal".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    18.11.2025 Bezirk: Mitte

    Auf der Toilette in einer Berliner Hochschule wurde eine Schmiererei in blauer Schrift entdeckt, die Jüdinnen_Juden abspricht, zur deutschen Gesellschaft zugehören. Unterhalb dieser Schmiererei, die auch einen Davidstern beinhaltet, steht in einem anderen Farbton (braun) „In DE gehört ihr in den Ofen.“

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    18.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Torstraße wurden drei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Gesundbrunnen

    17.11.2025 Bezirk: Mitte

    Am Abend wurde ein Schwarzer Mann an der Tramhaltestelle Bornholmer Straße in Gesundbrunnen von einem Mann rassistisch mit dem N-Wort beleidigt und aufgefordert, "N..." wie er sollten Deutschland verlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Moabit

    17.11.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Schmiererei, die ursprünglich den Schriftzug „Nuke Moscow“ zeigte, wurde so verändert, dass dort nun „Nuke Israhell“ stand.

    Quelle: RIAS Berlin
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    17.11.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Demo in Mitte

    16.11.2025 Bezirk: Mitte

    Bei einem propalästinensichen Trauermarsch zogen ca. 120 Teilnehmende durch Mitte. Eine Rednerin sprach am Ende ihrer Rede Israel das Existenzrecht ab mit dem Spruch: "From the river to the sea, Palestine will be free", was von vielen Teilnehmenden wiederholt wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung und Bedrohung im Bus in Mitte

    15.11.2025 Bezirk: Mitte

    Als ein Schwarzer Mann am frühen Abend in der Karl-Marx-Allee in Mitte in einen Bus einstieg, sagte ein junger weißer Mann zu seinen johlenden zwei Begleitern, von denen einer einen Hoodie mit Aufschrift aus einer extrem rechten Bekleidungsfirma trug: "Hier riecht es auf einmal so schlecht." Trotz einiger entsetzter Blicke von Mitfahrenden traute sich niemand im Bus etwas zu sagen und der Betroffene versuchte, die Bedroher zu ignorieren, bis diese eine Station weiter ausstiegen

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Kundgebung In Mitte

    15.11.2025 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz fand eine propalästinensiche Kundgebung mit ca. 150 Teilnehmenden statt, auf der Israel mit den Parolen "From the river to the sea Palestine will be free" und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht abgesprochen wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Vorfall

    15.11.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung am S-Bahnhof Bellevue

    14.11.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel wurde eine einen Hidjab tragende Frau mit Kinderwagen und einem zweiten Kleinkind an der Hand von einer älteren Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Sie solle "mit ihrer Brut und ihrem ganzen Clan aus unserem Land" verschwinden. Eine Zeugin stand der Mutter bei und forderte die Rassistin auf, die Mutter in Ruhe zu lassen und selbst zu verschwinden, bevor sie die Polizei rufe.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung und Bedrohung an der HU

    12.11.2025 Bezirk: Mitte

    An der Humboldt-Universität in Mitte wurde eine jüdische Studentin von zwei Studienkolleginnen, von der eine eine Kufiya trug, als "Kindermörderin" beschimpft, nachdem diese mitbekommen hatten, dass die Studentin zu einer Freundin gesagt hatte, dass sie neben der deutschen auch die israelische Staatsbürgerschaft habe und sich zunehmend unwohl in Deutschland fühle. Dass sei auch gut so, mit "Anhängerinnen des Kindermörderstaates" wollten sie nicht zusammen studieren. Am besten haue sie ab, "bevor ihr noch was passsiert:"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Sachbeschädigung bei Stolpersteinen in Mitte

    10.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Jägerstraße in Mitte wurden Kerzen teilweise umgestoßen, teilweise geklaut, die zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 bei zwei Stolpersteinen für jüdische Opfer des Nationalsozialismus aufgestellt worden waren. Dabei wurden die Stolpersteine auch stark beschmutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff durch Security-Mitarbeiter in Bibliothek in Mitte

    10.11.2025 Bezirk: Mitte

    In einer Bibliothek in Mitte schubste ein Security-Mitarbeiter eine Besucherin zur Schließzeit aus dem Gebäude und gegen eine Tür. Dabei bedrängte er sie Brust an Brust. Die Betroffene berichtete, dass er sie so behandelt habe, weil er sie als homosexuelle Frau identifiziert habe. Eine Beschwerde bei der Bibliothekshotline blieb folgenlos.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung im Berliner Hauptbahnhof

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    Ein Rabbinatsstudent wurde im Berliner Hauptbahnhof aggressiv angesprochen und beschimpft. Wie der angehende Rabbiner der Jüdischen Allgemeinen schilderte, wurde er - an Hut und Bekleidung als orthodoxer Jude erkennbar - in einem Geschäft im Hauptbahnhof von einem Mann über mehrere Minuten aggressiv angestarrt. Irgendwann fragte er ihn, ob alles in Ordnung sei. »Er fragte zurück, ob ich aus Israel sei«, berichtete der Rabbinatsstudent. »Als ich verneinte, antwortete er: ›Besser so.‹ Ich habe ihn daraufhin gefragt, woher er denn komme, und er sagte: ›Palästina.‹ Und ich sagte: ›Schön.‹« Beim Verlassen des Geschäfts rief der Mann dem angehenden Rabbiner »Free Palestine, du Hurensohn!« hinterher.

    Quelle: Jüdische Allgemeine vom 10.11.2025
  • Extrem rechte Propaganda im Hansaviertel

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Altonaer Straße / Lessingstraße im Hansaviertel wurde ein selbstgemachter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Reichbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Reichstag hielten fünf Reichsbürger*innen der Gruppe Staatenlos.Info eine Kundgebung ab, auf der sie NS-Verharmlosungen, Schuldumkehr, Verschwörungsmythen über die deutsche Geschichte und den Krieg in der Ukraine sowie Anti-Schwarzen Rassismus verbreiteten

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische und rassistische Propaganda in Wedding

    08.11.2025 Bezirk: Mitte

    In Berlin-Wedding wurde Propaganda entfernt. In der Liebenwalder Straße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, auf dem "Killing Jews is resistance" stand. Am Leopoldplatz wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung
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