Antisemitischer Aufkleber in Mitte
An einer Haustür im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ein unter extremen Rechten verbreitetes Mem mit der Bildunterschrift "Ich hasse die Juden" auf Hebräisch darstellte.
An einer Haustür im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ein unter extremen Rechten verbreitetes Mem mit der Bildunterschrift "Ich hasse die Juden" auf Hebräisch darstellte.
In der Umgebung der Weydemeyerstraße im Ortsteil Mitte wurde fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Die Aufkleber forderten "Remigration".
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten zwei Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Auf der Wiese vor dem Reichstag versammelten sich etwa 200 Personen zu einer Kundgebung gegen zu hohe Benzinpreise. Zu der Kundgebung wurde bundesweit mobilisiert und am Abend traf ein Autokorso ein, der in Emden gestartet war. An der Demonstration nahm auch eine Gruppe von etwa 20 Personen aus dem Umfeld der neonazistischen Organisation "Deutsche Patrioten voran" teil.
In der Maxstraße im Ortsteil Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Am Checkpoint Charlie im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden statt. Dort wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Außerdem wurde mit der Parole "there is only one state - Palestine 48" Israel das Existenzrecht abgesprochen.
In einer Schule im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
In der U-Bahnlinie 6 wurde eine Gruppe von vier Frauen kurz hinter der Station Leopoldplatz von einem älteren deutschen Mann anti-muslimisch rassistisch angepöbelt und beleidigt. Der Pöbler äußerte auch: "Wird Zeit, dass dieses ganze Muslim-Pack weg kommt, wenn die AfD erst dran ist" und schaute sich dabei Zustimmung erheischend um, stieß jedoch auf so vielseitige Empörung, dass er fluchtartig in der Station Wedding die Bahn verließ.
In der Straße Am Weidendamm wurden 4 Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entdeckt und entfernt.
Am Potsdamer Platz wurde eine Person von drei Jugendlichen transfeindlich beleidigt und angespuckt.
Die neonazistische Kleinpartei Die Heimat (ehemals NPD) veranstaltete am Brandenburger Tor eine Kundgebung. Es nahmen etwa 10 Personen teil. Neben Parteifahnen wurde auch eine Reichsfahne gezeigt.
In der Sonderburger Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein zum Mord an Jüdinnen*Juden aufrufendes Graffiti mit dem Schriftzug "Kill all Jews" entdeckt und inzwischen übermalt.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
In der Wilhelmstraße im Ortsteil Mitte fand eine Demonstration aus dem transfeindlichen Spektrum der Frauenbewegung mit etwa 10 Teilnehmenden statt. Auf Schildern und in Reden wurde die Existenz von Transgeschlechtlichkeit geleugnet.
Ein Mann, der am Alexanderplatz u.a. eine israelische Flagge mit sich führte, wurde von einem Unbekannten angesprochen, woraufhin es zu einem verbalen Streit kam. Im Verlauf nahm der Unbekannte ihm die Israel-Flagge ab, warf sie zu Boden, trat auf sie und entfernte sich anschließend mit der geraubten Fahne, wobei er ihm noch den ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Etwa 45 Minuten später beobachtete eine Zeugin zwei Männer, die eine Israel-Flagge bespuckten, mit einer unbekannten Flüssigkeit übergossen und sie anschließend in einer Mülltonne entsorgten. Die Zeugin gab die Fahne bei der Polizeiwache am Alexanderplatz ab, wo sich herausstellte, dass es die zuvor geraubte Fahne war.
Vor dem Roten Rathaus in Mitte fand eine pro-palästinensische Demonstration statt. Dort wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Außerdem wurde die Parole "From the river to the sea - Palestine will be free" gerufen.
Engeldamm im Ortsteil Mitte wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Am Engelbecken wurde außerdem eine Schmiererei entdeckt, die zwei Keltenkreuze beinhaltete. Die Schmiererei bezog sich auf einen polnischen Fußballverein.
Auf dem Alexanderplatz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten“. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Mit der Parole "There is only one state - Palestine 48" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. Außerdem wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
In einem Geschäft am Hauptbahnhof wurde ein Mann von dessen Geschäftsführer rassistisch beleidigt.
Am S-Bahnhof Bellevue wurde ein Aufkleber der "Deutschen Stimme", dem ehemaligen Pressorgan der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bezeichnete Politiker*innen als "Volksfeinde".
Am Briefkasten einer queeren Jugendeinrichtung im Ortsteil Tiergarten wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Ausgehend vom Hauptbahnhof zog eine islamistische Demonstration mit über 100 Teilnehmenden durch Mitte. Auf der Demonstration wurden mehrfach antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder und Plakate gezeigt. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten“. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Mit der arabischen Parole "Vom Wasser bis zum Wasser - Palestina ist arabisch" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. Eine teilnehmende Person zeigte ein Schild, auf dem Israel als "Zionist Entity" bezeichnet wurde. Auf dem Schild wurde außerdem behauptet, die "zionistische Entität" und die USA hätten seit dem zweiten Weltkrieg 12 Millionen Menschen ermordet. Eine andere Person zeigte ein Schild, dem zum Boykott israelischer Waren aufgerufen und gefragt wurde, ob man noch bei "Kinder Killern" kaufe. Auf der Rückseite des Schilds war von "Kinder essenden Pädos" die Rede, die "Jesus nicht zurückbringen" würden. Beide Schilder spielten auf Ritualmordlegenden an. Eine andere Person zeigte ein Schild, dass behauptete Unicef würde sich vom Blut von Kindern ernähren und auf Gaza, den Iran und Jeffrey Epstein verwies. Ein andere Schild behauptete, dass die Welt von Menschen gelenkt würde, die Baal anbeten würden und Feinde von Jesus und der Menschheit seien. Das Schild zeigte eine Teufelsfigur, die ein Baby in den Armen hält.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten zwei Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am S-Bahnhof Friedrichstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Gruppe "Jägertruppe" entdeckt und entfernt.
Am Potsdamer Platz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel" und „Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten“. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Mit der arabischen Parole "Vom Wasser bis zum Wasser - Palestina ist arabisch" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. Außerdem wurde mit einem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
Am späten Abend pöbelten drei alkoholisierte junge Männer am S-Bahnhof Gesundbrunnen und äußersten sich dabei rassistisch. Als ein Passant Zivilcourage bewies und ihre rassistischen Pöbeleien zurückwies, wurde er von den drei Männern massv bedroht, die ihm dabei bedrohlich nah kamen. Einer der Männer sagte, dass er bei der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" sei, ein anderer bedrohte ihn mit den Worten, er würde ihn "behindert schlagen." Dann hob einer von ihnen den rechten Arm und rief laut: "Heil Hitler!"
Auf dem Leopoldplatz im Ortsteil Wedding fand eine anti-israelische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Dabei riefen Teilnehmende "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am Potsdamer Platz fand eine Friedensdemonstration mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende zeigten ein Schild mit der Aufschrift "Es gab Zeiten, da wurde man wenigstens noch gefragt, ob Mann den totalen Krieg möchte". Das Schild zeigte dazu ein Bild von Joseph Goebbels. An der Kundgebung nahmen auch Personen aus dem Umfeld der Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) entdeckt. Die BüSo ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und extrem rechte Einstellungen vertritt.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten zwei Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Unter der Brücke am Alexanderufer wurden zwei schlafende wohnungslose Männer von einem Mann körperlich angegriffen. Dabei wurde einer der Angegriffenen so schwer verletzt, dass er stationär behandelt werden musste.
Auf dem Alexanderplatz fand eine pro-iranische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Ein Redner bezeichnete Israel als "Krebs" in der Region und delegitimierte Israel als "Apartheid".
Am S-Bahnhof Westhafen wurde der Schriftzug "Fuck IsraHell" entdeckt.
Einer muslimisch gelesenen Frau wurde am Nachmittag in einem Bus der Buslinie 200 Richtung "Zoologischer Garten" an der Haltestelle "Philharmonie" der Ausstieg an der vorderen Tür verweigert, während an früheren Haltestellen andere, deutsch gelesene Fahrgäste problemlos auch an der vorderen Tür hatten aussteigen können.
An einer Tramhaltestelle am Alexanderplatz beschimpften zwei ältere deutsche Männer gegen Mittag eine Frau, die ein Kopftuch trug, mit rassistischen Äußerungen. Einer der Männer sagte zu der Frau, sie würde im Iran gesteinigt werden; der andere bezeichnete sie zudem als "Schlampe". Zwei Zeug*innen bewiesen Zivilcourage und schritten ein, stellten sich zwischen die Frau und die Männer und warteten mit ihr an der Haltestelle. Die Täter beleidigten dann auch die couragierten Zeug*innen rassistisch und antifeministisch, was sich in der Straßenbahn fortsetzte.
Im Bezirk Mitte wurde ein Schwarzer Geschäftsinhaber rassistisch beleidigt und bedroht.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Vor dem roten Rathaus im Ortsteil Mitte fand eine pro-iranische Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende forderten auf Arabisch ein "arabisches Palästina" vom "Wasser bis zum Wasser", also vom Jordan bis zum Mittelmeer und spachen so Israel das Existenzrecht ab. Eine teilnehmende Person zeigte ein Schild, auf dem Israel als "Zionist Entity" bezeichnet wurde. Auf dem Schild wurde außerdem behauptet, die "zionistische Entität" und die USA hätten seit dem zweiten Weltkrieg 12 Millionen Menschen ermordet. Ein anderes Schild behauptete, die Weltbevölkerung würde "BIG Moneys USrael" stoppen, da sie schon den deutschen Faschismuss gestoppt hätte. Eine andere Teilnehmerin zeigte Schilder mit der Aufschrift "Kinder eating Pedo´s wont bring Jesus back" und "are you still buying from Kinder killer?". Ein weiteres Schild stellte den Krieg als Konfilkt zwischen der Menschheit und einem "Team Epstein / Satan" dar. Das Schild zeigte eine Abbildung eines Teufels mit einem Baby in der Armen. Diese drei Schilder können als Anspielung auf antisemitische Ritualmordlegenden verstanden werden.
Am Potsdamer Platz in Tiergarten versammelten sich etwa 100 Neonazis zu einer Demonstration mit dem Titel "Freiheit für alle Nationalisten". An der Demonstration beteiligten sich die neonazistische Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD), ihre Jugendorganisation "JN" sowie die Gruppe "Deutsche Jugend voran". Auf der Demonstration wurde Freiheit für verschiedene neonazistische Gewaltverbrecher*innen gefordert, darunter auch eines wegen neunfacher Beihilfe zum Mord verurteilter Unterstützer der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund". In einem Grußwort wurde behauptet es sei das "Recht des Einzelnen", "sein Volk mit Wort und Schrift zu verteidigen". Es sei auch das Recht des Einzelnen, "sein Volk gegen schwere und schwerste Schuldvorwürfe zu verteidigen". Damit wurde das Verbot der Holocaust-Leugnung kritisiert. Solche Verbote wurden als "Feindrecht" und "Fremdkörper" im deutschen Rechtswesen bezeichnet. Im Grußwort war auch von "Überfremdung" die Rede. In der Demonstration wurden mehrere Reichsfahnen geschwenkt.
Auf der Straße Unter den Linden im Ortsteil Mitte beleidigten zwei Fußballfans eine Frau als "Schwuchtel".
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Ausgehend vom Großen Stern zog eine verschwörungsideologische Demonstration mit etwa 800 Teilnehmenden durch den Ortsteil Tiergarten. An der Demonstration beteiligten sich verschiedene extrem rechte, reichsideologische und verschwörungsideologische Gruppen. So waren Personen aus dem Umfeld der Gruppen "Freie Geister 4G" und "Autokorso Berlin", "Studenten stehen auf", "Eltern stehen auf", "Bürgerbewegung Pax Europa", der verschwörungsideologische Kleinpartei "Die Basis", der neurechten Frauengruppe "Lukreta", der "Identitären Bewegung" und der neonazistischen Gruppen "Jägertruppe", "Chemnitz Revolte" und "Deutsche Patrioten voran" anwesend. Auch ein Vorstandsmitglied des Berliner Landesverbands der "AfD"-Jugendorganisation "Generation Deutschland" war anwesend. Teilnehmende zeigten Schilder und Transparente mit Bezügen zu den "QAnon" und "Pizzagate" Verschwörungsmythen. Die Demonstration wurden von zahlreichen extrem rechten Medienaktivist*innen begleitet. Eine extrem rechte Medienaktivistin sprach auf der Bühne.
An einer Infotafel am Leopoldplatz im Ortsteil Wedding wurde der Schriftzug "Destroy Israeli Apartheid" entdeckt.
Ein Mann starrte durch die Scheibe einer sozialen Einrichtung in Wedding eine Frau an, die ein Kopftuch trug, zeigte den Hitlergruß und rief "Sieg Heil".
An einer Rolltreppe im S-Bahnhof Wedding wurden drei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
In der Schulstraße Ecke Maxstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In einer sozialen Einrichtung im Bezirk Mitte kam es zu einem rassistischen Vorfall.
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es fand ein transfeindlicher Vorfall im Bezirk Mitte statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.