Antimuslisch-rassistischer Sticker in Friedrichsfelde
Ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber wurde an einem Supermarkt in der Sewanstraße gefunden.
Ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber wurde an einem Supermarkt in der Sewanstraße gefunden.
In der Buchberger Straße wurden drei Aufkleber eines extrem rechten Versands mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gemeldet und entfernt.
In der Wönnichstraße und Weitlingstraße wurde ein Schriftzug der "Antifa Hunter Miliz" (AHM) entdeckt und entfernt.
Am Roederplatz wurden zwei Neonazi-Aufkleber gemeldet und überklebt.
In einer Facebookgruppe, die sich an Hohenschönhausener*innen richtet, wurden in mehreren Fällen zu Posts rassistische Kommentare hinterlassen. Sie bringen kriminelle Überfälle in eine Verbindung mit migrantischen Jugendlichen. Dabei wird den Jugendlichen Gewalt angedroht und auf abwertende Weise allgemein über "Ausländer" geschrieben.
Der "III. Weg" hat einen Stapel Flyer in einer Jugendeinrichtung in den Briefkasten gesteckt. Dieser richtet sich gegen "Mitwahnsinn" und verbindet dies mit der Forderung nach "Gerechtig für alle Deutschen". Der Vorfall wurde gemeldet.
In der der Joachimstalerstraße wurde in den Deckel eines Streugutbehälters eine 88 geschmiert. Dies wurde den Registern und der Einrichtung gemeldet, der der Behälter gehört. Letztere hat die Schmiererei umgehend entfernt.
Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Zingster Straße antimuslimisch-rassistische Flugblätter in Briefkästen.
In der S-Bahn in Richtung Wartenberg wurde am frühen Abend eine Frau und deren vierjähriges Kind von einem Mann rassistisch beleidigt und das Kind gestoßen. Die Frau und das Kind befanden sich auf einem Ausflug verschiedener geflüchteter Familien, den auch Fachkräfte begleiteten. Auf dem Rückweg vom S-Bhf Warschauer Straße zum S-Bhf Wartenberg stieg ein Mann in die S-Bahn, der keine Maske trug. Erst stieß dieser das Kind, später wurde er durch die Fachkräfte beobachtet und darauf angesprochen und beleidigte dann die Frau und das Kind sowie geflüchtete Familien generell rassistisch. Umstehende intervenierten ebenfalls kritisch gegen den Mann, der daraufhin ausstieg.
Mehrere Aktivist*innen der Brandenburger AfD-Jugendorganisation JA (Junge Alternative) wurden in Lichtenberg-Mitte (Friedrichsfelde) dabei gesehen, wie sie Plakate für eine impfkritische Demonstration in Mitte klebten und dabei Aufkleber in der Gegend verbreiteten. Die Plakate fanden sich in der Rummelsburger Str, Lincolnstr. und Robert-Uhrig-Str. Über 100 Aufkleber wurden in der Volkradstr., Kraetkestr., Münsterlandstr., Lincolnstr., Archibaldstr., Rupprechtstr., Giselastr., Sophienstraße und im Rosenfelder Ring gefunden.
Ein Mann, der in Karlshorst wohnt, wird von einem etwa 30-jährigen Nachbarn seit zwei Jahren systematisch rassistisch diskriminiert. Der Nachbar habe ihn rassistisch beschimpft und auf der Straße angespuckt. Außerdem höre dieser täglich sehr laute Musik und schlage mit harten Gegenständen gegen den Boden, um ihn zu stören. Polizei, Ordnungsamt und Hausverwaltung haben nichts unternommen.
In der Facebook-Gruppe für Hohenschönhausener*innen wurden mehrfach rassistische Kommentare gemeldet. Darin werden verallgemeinernde Aussagen über Gewalttaten und weitere kriminelle Absichten getroffen und diese mit Geflüchteten und migrantischen Jugendlichen in Verbindung gebracht, denen dann Gewalt angedroht wird.
In der Zachertstraße wurde ein mit schwarzem Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
Am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Wustrower Straße wurden Flyer des "III. Wegs" mit dem Titel "Kein zweites 2015 - Grenzschließungen jetzt" in Briefkästen verteilt.
Vor einem bezirklichen Gebäude wurde ein Lichtenberger mit seinem Kind von einer Frau erst antisschwarz rassistisch beleidigt und dann hat ihn die Frau mehrmals angespuckt. Dies dokumentierte er mit einem Handy-Video und stellte dieses bei Twitter online.
Um etwa 16:00 Uhr kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einen Frau, die keinen Mund-Nasen-Schutz trug, und Wartenden in der Schlange des Corona-Testzentrums der HTW in der Treskow Allee. In dem Streigespräch sagte die Frau in Bezug auf die Coronaschutzmaßnahmen, das "es ja wieder wie 1933" sei. Sie wiederholte dies auch, nachdem sie darauf hingewiesen wurde, dass dies den Holocaust verharmlose. Nachdem eine Person des Testzentrums die Frau wegschickte, entfernte sie sich mit der Aussage, das sei wie in einer Diktatur.
Am Ende der Brücke in der Kynaststraße hat ein Mann auf einem Fahrrad einer zufällig entgegen kommenden Person den rechten Arm gegenüber erhoben und dabei "Sieg Heil Kamerad" gerufen. Es kam zu gegenseitigen Pöbeleien, dann löste sich die Situation auf.
In der Küstriner Straße und der Hohenschönhausener Straße wurden mehrere Aufkleber der "Identitären", des "III. Weg" und andere Neonazimotive gefunden.
Am Roederplatz wurden zwei Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
In Falkenberg wurde ein rassistischer Aufkleber eines bekannten Neonazi-Versands gemeldet und entfernt.